<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	
	xmlns:georss="http://www.georss.org/georss"
	xmlns:geo="http://www.w3.org/2003/01/geo/wgs84_pos#"
	>

<channel>
	<title>Aktuelles aus Albanien &#8211; S&#039;ka problem!</title>
	<atom:link href="https://www.albanien.ch/une/blog/category/aktuell/feed" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.albanien.ch/une</link>
	<description>Albanien.ch Blog</description>
	<lastBuildDate>Wed, 08 Jan 2025 08:03:56 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.7.1</generator>

<image>
	<url>https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2016/11/cropped-albaniench_square-32x32.png</url>
	<title>Aktuelles aus Albanien &#8211; S&#039;ka problem!</title>
	<link>https://www.albanien.ch/une</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
<site xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">6627294</site>	<item>
		<title>Neuer Hafen ohne alte Mauern</title>
		<link>https://www.albanien.ch/une/blog/2463</link>
					<comments>https://www.albanien.ch/une/blog/2463#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lars]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Jul 2023 16:12:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles aus Albanien]]></category>
		<category><![CDATA[aufwärts – Projekte und Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Baustelle]]></category>
		<category><![CDATA[Durrës]]></category>
		<category><![CDATA[Hafen]]></category>
		<category><![CDATA[Kastrati]]></category>
		<category><![CDATA[Kulturdenkmal]]></category>
		<category><![CDATA[Kulturgüter]]></category>
		<category><![CDATA[Zerstörung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.albanien.ch/une/?p=2463</guid>

					<description><![CDATA[Beim Hafenneubau in Durrës antikes Kulturdenkmal zerstört]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Betonisierung und Zerstörung von historischem Erbe sind in Albanien immer wieder ein Thema. So wurde in Tirana zum Beispiel das <a href="https://www.albanien.ch/bb/2020/05/ramas-kampf-gegen-theater-und-viren/" data-type="URL" data-id="https://www.albanien.ch/bb/2020/05/ramas-kampf-gegen-theater-und-viren/">Nationaltheater mutwillig abgebrochen</a>, um einem Neubau Platz zu machen.</p>



<p>Dieses Mal war es aber ein Wirtschaftsunternehmen, das gegen Auflagen verstossen hat. Im Norden von Durrës wird aktuell ein neuer Containerterminal gebaut. Die Platzverhältnisse am Hafen in der Innenstadt sind zu beengt. Auch am neuen Ort stand wohl nicht Platz zur Verfügung: Ein Hügel wurde abgetragen und auch eine antike Mauer war im Weg.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://www.albanien.ch/une/porto-romano-antique-walls"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="800" height="466" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2023/07/Porto-Romano-Antique-Walls-800x466.jpg" alt="Porto Romano: Antike römische Stadtmauer Portëz im Norden von Durrës" class="wp-image-2459" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2023/07/Porto-Romano-Antique-Walls-800x466.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2023/07/Porto-Romano-Antique-Walls-350x204.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2023/07/Porto-Romano-Antique-Walls-1536x895.jpg 1536w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2023/07/Porto-Romano-Antique-Walls-2048x1193.jpg 2048w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Die Mauer im Herbst 2018 – unberührt und verlassen</em></figcaption></figure>



<p>Die römische Stadtmauer von »Portëz« bei Porto Romano, rund sieben Kilometer nördlich der historischen Stadt, gehört nicht zu den berühmtesten Sehenswürdigkeiten von Durrës – aber es handelt sich um ein nationales Kulturdenkmal 1. Kategorie. Die Mauer aus dem 5. Jahrhundert schützten einst die Stadt vor Einfällen aus dem Norden. Vom Bauwerk waren noch rund 60 Meter und ein Turm erhalten. Nur wenige Besucher verirrten sich hierher an den Stadtrand: Im früheren Militärgebiet wurden die antiken Reste zwischen Pumpwerk, Ölterminals und illegalen Siedlungen von den meisten ignoriert. Für die Geschichte von Durrës ist die historische Anlage aber doch von grosser Bedeutung.</p>



<p>Wie aktuelles Bildmaterial zeigt, haben die Konzessionäre des neuen Container-Terminals wenig Verständnis für antike Kultur. Die Firma »Porti MBM – Multi Buoy Mooring«, ein von der Kastrati-Gruppe angeführtes Konsortium, schwieg bisher zu ihrem Vorgehen. Satellitenbilder zeigen aber die Wirklichkeit.</p>



<figure class="wp-block-jetpack-image-compare"><div class="juxtapose" data-mode="horizontal"><img decoding="async" id="2457" src="https://i0.wp.com/www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2023/07/porto-romano-googleearth-2017.jpg?ssl=1" alt="Die antiken Mauernreste vor dem Bau des Hafens: 2017" width="1826" height="1068" class="image-compare__image-before"/><img decoding="async" id="2461" src="https://i1.wp.com/www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2023/07/porto-romano-googleearth-2022.jpg?ssl=1" alt="Zubetonierter Hafen im Herbst 2022" width="1826" height="1068" class="image-compare__image-after"/></div><figcaption><em>Zubetonierter Hafen im Sommer 2017 und im Herbst 2022 – ein grosser Teil der Mauer links (gleich oberhalb vom roten Strich) wurde zerstört</em></figcaption></figure>



<p>Die antike Mauer steht jetzt mitten im Hafen auf einer weiten Betonfläche – ungeschützt vor den schweren Maschinen, Lastwagen oder anderen potenziellen Bedrohungen. Die Natur, in die die römische Stadtmauer eingebettet war, gibt es nicht mehr: Das Gelände wurde planiert, der Hügel im Süden abgetragen.</p>



<p>Die albanische Online-Publikation <a rel="noreferrer noopener" href="https://amfora.al/koncensionari-i-portit-rrafshoi-monumentin-antik-ne-porto-romano/" data-type="URL" data-id="https://amfora.al/koncensionari-i-portit-rrafshoi-monumentin-antik-ne-porto-romano/" target="_blank">»Amfora« wies schon letztes Jahr darauf hin</a>, dass die Maschinen bei den Arbeiten antike Steine beschädigt hatten. Schlimmer noch: Mehr als ein Drittel des Kulturdenkmals wurde bei den Bauarbeiten komplett abgetragen, für immer zerstört. Vom Tor in der ehemaligen Stadtmauer ist nichts mehr vorhanden.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="533" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2023/07/Porto-Romano-Antique-Walls-and-Bunker-800x533.jpg" alt="Heute zerstörte Teile der antiken Stadtmauer in Porto Romano" class="wp-image-2458" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2023/07/Porto-Romano-Antique-Walls-and-Bunker-800x533.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2023/07/Porto-Romano-Antique-Walls-and-Bunker-350x233.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2023/07/Porto-Romano-Antique-Walls-and-Bunker-1536x1024.jpg 1536w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2023/07/Porto-Romano-Antique-Walls-and-Bunker.jpg 1983w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Heute zerstörte Teile der antiken Stadtmauer in Porto Romano – Aufnahme des Tors der Mauer von Portëz aus dem Jahr 2018</em></figcaption></figure>



<p>Die kläglichen Reste der römische Stadtmauer (neues <a href="https://amfora.al/monumenti-gjysme-i-shkaterruar-ne-porto-romano-i-burgosur-brenda-portit-te-hidrokarbureve/" data-type="URL" data-id="https://amfora.al/monumenti-gjysme-i-shkaterruar-ne-porto-romano-i-burgosur-brenda-portit-te-hidrokarbureve/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Bildmaterial soeben von »Amfora« publiziert</a>) stehen jetzt inmitten der Kai-Anlagen des Hafens, von Lastwagen, Baumaterialien und weiteren Gütern zugestellt. Das Kulturdenkmal ist nicht geschützt, nicht zugänglich und nicht markiert. Die Behörden seien sich der Situation bewusst,&nbsp;aber niemand sei eingeschritten, schrieb »Amfora«.</p>



<p>Es ist wohl nur eine Frage der Zeit, bis die Mauer von Portëz nach 16 Jahrhunderten »endgültig Geschichte ist«. </p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.albanien.ch/une/blog/2463/feed</wfw:commentRss>
			<slash:comments>1</slash:comments>
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">2463</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Das Erdbeben und die neuen Häuser</title>
		<link>https://www.albanien.ch/une/blog/2280</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lars]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Aug 2022 11:44:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles aus Albanien]]></category>
		<category><![CDATA[aufwärts – Projekte und Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Baustelle]]></category>
		<category><![CDATA[Erdbeben]]></category>
		<category><![CDATA[Hilfe]]></category>
		<category><![CDATA[Neubau]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Wiederaufbau]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.albanien.ch/une/?p=2280</guid>

					<description><![CDATA[Nach mehr als zweieinhalb Jahren und einer Corona-Pandemie ist das schwere Erdbeben in Albanien vom November 2019 weitgehend in Vergessenheit geraten. Dabei gingen die Bilder von eingestürzten Häusern damals um die Welt. Viel Geld wurde gesammelt für die Betroffenen: Zehntausende wurden obdachlos. Viele mussten den Winter in Zelten überbrücken, andere lebten vorübergehend in Hotels oder ... <p class="moree"><a class="btn btn-inverse btn-normal btn-primary " href="https://www.albanien.ch/une/blog/2280">Read more</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Nach mehr als zweieinhalb Jahren und einer Corona-Pandemie ist das schwere Erdbeben in Albanien vom November 2019 weitgehend in Vergessenheit geraten. Dabei gingen die Bilder von eingestürzten Häusern damals um die Welt. Viel Geld wurde gesammelt für die Betroffenen: Zehntausende wurden obdachlos. Viele mussten den Winter in Zelten überbrücken, andere lebten vorübergehend in Hotels oder bei Verwandten. Oftmals kehrten die Bewohner auch in die einsturzgefährdeten Häuser zurück. Die Pandemie machte die Situation für viele noch schlimmer. </p>



<p>Die internationale Gemeinschaft stellte Albanien mehr als 1 Milliarde Euro für den Wiederaufbau zur Verfügung. Trotzdem war im Februar 2020 –&nbsp;drei Monate nach dem Beben und kurz vor dem Ausbruch der Pandemie –&nbsp;noch sehr viel unklar, wie der Wiederaufbau vorangehen sollte (vgl. <a href="https://www.albanien.ch/bb/2020/02/drei-monate-nach-dem-erdbeben-die-situation-in-albanien/" data-type="URL" data-id="https://www.albanien.ch/bb/2020/02/drei-monate-nach-dem-erdbeben-die-situation-in-albanien/">News vom 29. Februar 2020</a>). </p>



<p>Wo stehen wir zweieinhalb Jahre später? Wie sieht die Lage heute aus? In den Schadenszentren sind die Ruinen verschwunden, neue Wohnhäuser, Krankenhäuser und Schulen entstanden. Aber profitieren davon auch die Richtigen? </p>



<p>Die folgenden persönlichen Eindrücke von Erkundigungen in diesem Sommer sollen ein Bild der Lage vermitteln. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://www.albanien.ch/une/?attachment_id=2285"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="450" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Thumana-new-houses-800x450.jpg" alt="Neue Häuser in Thumana: Neubauten nach dem Erdbeben in Albanien vom November 2019" class="wp-image-2285" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Thumana-new-houses-800x450.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Thumana-new-houses-350x197.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Thumana-new-houses-1536x864.jpg 1536w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Thumana-new-houses.jpg 2000w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Neue Häuser in Thumana –&nbsp;Anfang Juni 2022 noch nicht bezogen</figcaption></figure>



<div style="height:10px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-1 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:33.33%">
<p><strong>Thumana</strong></p>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:66.66%">
<p class="quotebb"><em>»Thumana Anfang Juni dieses Jahres. Einige Wohnblocks wurden schon bezogen, die vielen kleinen identischen neuen Häuser stehen leer und etwas trostlos am Rand der Hügel. Ein Blick durchs Fenster zeigt, dass alles eingerichtet ist: Betten, Sofa, Fernseher …</em></p>



<p class="quotebb"><em>An der Hauptstrasse sind noch neue Verwaltungsgebäude und eine Klinik im Bau. Das neue Schulgebäude ist schon fertig. </em></p>



<p class="quotebb"><em>Ein paar Kinder spielen in der mittäglichen Hitze auf den neuen Sportplätzen. Eine Frau kommt vom Einkaufen zurück. Ja, die neuen Häuser seien schon gut. Aber vor dem Erdbeben hätte sie drei Wohnungen gehabt, jetzt nur noch eine!</em></p>



<p class="quotebb"><em>Kein Ort wurde vom Erdbeben so stark getroffen wie Thumana. Wir klettern auf den alten Wasserturm hoch, der heute Aussichtsturm und Mahnmal ist. Bilder im Innern erinnern an das Unglück. Von oben bietet sich ein umfassender Ausblick über das Neubaugebiet. Da die Wohnblocks, dort die leerstehenenden Häuschen. </em></p>



<p class="quotebb"><em>Ist das Katastrophentourismus? Oder doch noch Anteilnahme?</em></p>



<p class="quotebb"><em>Die Leere verstärkt das ungute Gefühl noch mehr. Zwar sind viele Wohnungen in den Wohnblocks bezogen. Aber trotzdem ist das Neubaugebiet fast menschenleer. Was stimmt nicht? </em></p>



<p class="quotebb"><em>Erfüllen die neuen Häuser überhaupt ein Bedürfnis? Oder sind alle Menschen weggezogen –&nbsp;wegen des Erdbebens oder weil wie fast überall in Albanien das Einkommen fehlt? Der Wachmann weiss nicht, wann die Häuser bezogen werden sollen. Anscheinend fehle es noch an Wasser.</em>«</p>



<p class="has-text-align-right quotebb">— <em>Lars</em></p>
</div>
</div>



<p>Thumana war einer der Orte in Albanien, die am stärksten vom Erdbeben getroffen worden sind. Fast die Hälfte der Todesopfer war hier zu beklagen. Das Dorf im Nirgendwo zwischen Fushë-Kruja und Lezha liegt abseits der Autobahn –&nbsp;es ist nicht viel los. Mit der Unterstützung von Stiftungen des türkischen Staats und von Behgjet Pacolli wurden hier mehr Häuser neu hochgezogen als anderswo. Auch einen neue Schule wurde gebaut, weitere öffentliche Gebäude sind in Entstehung. </p>



<div class="wp-block-jetpack-slideshow aligncenter" data-effect="slide"><div class="wp-block-jetpack-slideshow_container swiper-container"><ul class="wp-block-jetpack-slideshow_swiper-wrapper swiper-wrapper"><li class="wp-block-jetpack-slideshow_slide swiper-slide"><figure><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="449" alt="Wasserturm und neue Wohnblocks" class="wp-block-jetpack-slideshow_image wp-image-2302" data-id="2302" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Thumana-neue-Wohnblocks-800x449.jpg" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Thumana-neue-Wohnblocks-800x449.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Thumana-neue-Wohnblocks-350x196.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Thumana-neue-Wohnblocks-1536x862.jpg 1536w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Thumana-neue-Wohnblocks.jpg 2000w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-block-jetpack-slideshow_caption gallery-caption">Wasserturm</figcaption></figure></li><li class="wp-block-jetpack-slideshow_slide swiper-slide"><figure><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="449" alt="Erinnerung an das Erdbeben im Wasserturm" class="wp-block-jetpack-slideshow_image wp-image-2306" data-id="2306" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Thumana-Turm-Erdbeben-2019-800x449.jpg" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Thumana-Turm-Erdbeben-2019-800x449.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Thumana-Turm-Erdbeben-2019-350x196.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Thumana-Turm-Erdbeben-2019-1536x862.jpg 1536w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Thumana-Turm-Erdbeben-2019.jpg 2000w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-block-jetpack-slideshow_caption gallery-caption">Erinnerung im Wasserturm</figcaption></figure></li><li class="wp-block-jetpack-slideshow_slide swiper-slide"><figure><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="449" alt="Häuschen der neuen Siedlung in Thumana" class="wp-block-jetpack-slideshow_image wp-image-2305" data-id="2305" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Thumana-neue-Haeuschen-800x449.jpg" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Thumana-neue-Haeuschen-800x449.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Thumana-neue-Haeuschen-350x196.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Thumana-neue-Haeuschen-1536x862.jpg 1536w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Thumana-neue-Haeuschen.jpg 2000w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-block-jetpack-slideshow_caption gallery-caption">Neue Siedlung</figcaption></figure></li><li class="wp-block-jetpack-slideshow_slide swiper-slide"><figure><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="449" alt="Haus an Haus in Thumana" class="wp-block-jetpack-slideshow_image wp-image-2303" data-id="2303" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Thumana-Haus-an-Haus-800x449.jpg" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Thumana-Haus-an-Haus-800x449.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Thumana-Haus-an-Haus-350x196.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Thumana-Haus-an-Haus-1536x862.jpg 1536w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Thumana-Haus-an-Haus.jpg 2000w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-block-jetpack-slideshow_caption gallery-caption">Haus an Haus</figcaption></figure></li><li class="wp-block-jetpack-slideshow_slide swiper-slide"><figure><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="449" alt="Inneneinrichtung eines der Häuschen" class="wp-block-jetpack-slideshow_image wp-image-2304" data-id="2304" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Thumana-Einrichtung-Haus-800x449.jpg" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Thumana-Einrichtung-Haus-800x449.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Thumana-Einrichtung-Haus-350x196.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Thumana-Einrichtung-Haus-1536x862.jpg 1536w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Thumana-Einrichtung-Haus.jpg 2000w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-block-jetpack-slideshow_caption gallery-caption">Inneneinrichtung Häuschen</figcaption></figure></li><li class="wp-block-jetpack-slideshow_slide swiper-slide"><figure><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="449" alt="Dorfmoschee und Baustelle von Verwaltungsgebäude" class="wp-block-jetpack-slideshow_image wp-image-2300" data-id="2300" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Thumana-Funktionsgebaeude-und-Moschee-800x449.jpg" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Thumana-Funktionsgebaeude-und-Moschee-800x449.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Thumana-Funktionsgebaeude-und-Moschee-350x196.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Thumana-Funktionsgebaeude-und-Moschee-1536x862.jpg 1536w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Thumana-Funktionsgebaeude-und-Moschee.jpg 2000w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-block-jetpack-slideshow_caption gallery-caption">Baustelle von Verwaltungsgebäude</figcaption></figure></li><li class="wp-block-jetpack-slideshow_slide swiper-slide"><figure><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="449" alt="Neuer Wohnblock" class="wp-block-jetpack-slideshow_image wp-image-2299" data-id="2299" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Thumana-neues-Haus-800x449.jpg" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Thumana-neues-Haus-800x449.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Thumana-neues-Haus-350x196.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Thumana-neues-Haus-1536x862.jpg 1536w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Thumana-neues-Haus.jpg 2000w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-block-jetpack-slideshow_caption gallery-caption">Wohnblock</figcaption></figure></li><li class="wp-block-jetpack-slideshow_slide swiper-slide"><figure><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="449" alt="Neue Wohnblocks: zumindest teilweise bewohnt" class="wp-block-jetpack-slideshow_image wp-image-2301" data-id="2301" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Thumana-bewohnte-Wohnblocks-800x449.jpg" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Thumana-bewohnte-Wohnblocks-800x449.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Thumana-bewohnte-Wohnblocks-350x196.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Thumana-bewohnte-Wohnblocks-1536x862.jpg 1536w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Thumana-bewohnte-Wohnblocks.jpg 2000w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-block-jetpack-slideshow_caption gallery-caption">zumindest teilweise bewohnt</figcaption></figure></li></ul><a class="wp-block-jetpack-slideshow_button-prev swiper-button-prev swiper-button-white" role="button"></a><a class="wp-block-jetpack-slideshow_button-next swiper-button-next swiper-button-white" role="button"></a><a aria-label="Pause Slideshow" class="wp-block-jetpack-slideshow_button-pause" role="button"></a><div class="wp-block-jetpack-slideshow_pagination swiper-pagination swiper-pagination-white"></div></div></div>



<p class="has-text-align-center">Diashow Thumana</p>



<div style="height:10px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-2 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:33.33%">
<p><strong>Peza e Madhë</strong></p>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:66.66%">
<p class="quotebb"><em>»Auf den Bauplatz bei Peza e Madhë bin ich zufällig gestoßen, da eine neue breite Straße von der Dorfstraße abzweigt und kurz später an einer improvisierten Straßensperre und Bauschild endet. Die Häuser am Ring sind bisher erst teilweise im Bau.</em></p>



<p class="quotebb"><em>Der Bewohner vom benachbarten Haus kam hinzu und erklärte, er sei der Aufseher der Baustelle. Dies sei ein ehemaliges Militärgelände gewesen. Und ja, auf älteren Luftbildern sieht man noch die abgebrochenen Lagerhäuser.</em></p>



<p class="quotebb"><em>Ein <a rel="noreferrer noopener" href="https://shqiptaretpershqiptaret.info/30-shtepi-do-te-ndertohen-ne-peze-si-do-te-duket-projekti-per-shqiptaret-e-prekur-nga-termeti/" data-type="URL" data-id="https://shqiptaretpershqiptaret.info/30-shtepi-do-te-ndertohen-ne-peze-si-do-te-duket-projekti-per-shqiptaret-e-prekur-nga-termeti/" target="_blank">Bericht erklärt</a>, dass hier 30 Häuser gebaut werden, auch Sportplätze sind eingeplant. Wann die Häuser fertig werden, steht wohl in den Sternen. Die Lage ist zwar sehr schön, aber etwas weitab vom Dorfkern.«</em></p>



<p class="has-text-align-right quotebb">— <em>Gjergj</em></p>
</div>
</div>



<p>Die Region im Tal des Erzen und Peza erhielt nur wenig Aufmerksamkeit in den Medien und nur wenig Hilfe, obwohl sie auch schwer vom Erdbeben getroffen wurde. Etwas nördlich von Peza ist eine Siedlung im Bau. Die auf dem Bauplakat der Bashkia Tirana angekündigte Bauzeit von einem halben Jahr wird wohl nicht eingehalten werden können.</p>



<div class="wp-block-jetpack-tiled-gallery aligncenter is-style-columns"><div class=""><div class="tiled-gallery__gallery"><div class="tiled-gallery__row"><div class="tiled-gallery__col" style="flex-basis:67.92579%"><figure class="tiled-gallery__item"><a href="https://www.albanien.ch/une/peza-neue-siedlung"><img decoding="async" srcset="https://i0.wp.com/www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Peza-neue-Siedlung-800x502.jpg?strip=info&#038;w=600&#038;ssl=1 600w,https://i0.wp.com/www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Peza-neue-Siedlung-800x502.jpg?strip=info&#038;w=900&#038;ssl=1 900w,https://i0.wp.com/www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Peza-neue-Siedlung-800x502.jpg?strip=info&#038;w=1200&#038;ssl=1 1200w,https://i0.wp.com/www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Peza-neue-Siedlung-800x502.jpg?strip=info&#038;w=1500&#038;ssl=1 1500w,https://i0.wp.com/www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Peza-neue-Siedlung-800x502.jpg?strip=info&#038;w=1800&#038;ssl=1 1800w,https://i0.wp.com/www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Peza-neue-Siedlung-800x502.jpg?strip=info&#038;w=2000&#038;ssl=1 2000w" alt="Peza: neue Siedlung in Bau" data-height="1608" data-id="2298" data-link="https://www.albanien.ch/une/peza-neue-siedlung" data-url="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Peza-neue-Siedlung-800x502.jpg" data-width="2560" src="https://i0.wp.com/www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Peza-neue-Siedlung-800x502.jpg?ssl=1" data-amp-layout="responsive" tabindex="0" role="button" aria-label="Bild 1 von 2 im Vollbildmodus öffnen"/></a></figure></div><div class="tiled-gallery__col" style="flex-basis:32.07421%"><figure class="tiled-gallery__item"><a href="https://www.albanien.ch/une/peza-bauplakat"><img decoding="async" srcset="https://i0.wp.com/www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Peza-Bauplakat-800x1067.jpg?strip=info&#038;w=600&#038;ssl=1 600w,https://i0.wp.com/www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Peza-Bauplakat-800x1067.jpg?strip=info&#038;w=900&#038;ssl=1 900w,https://i0.wp.com/www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Peza-Bauplakat-800x1067.jpg?strip=info&#038;w=1200&#038;ssl=1 1200w,https://i0.wp.com/www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Peza-Bauplakat-800x1067.jpg?strip=info&#038;w=1500&#038;ssl=1 1500w,https://i0.wp.com/www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Peza-Bauplakat-800x1067.jpg?strip=info&#038;w=1800&#038;ssl=1 1800w,https://i0.wp.com/www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Peza-Bauplakat-800x1067.jpg?strip=info&#038;w=1875&#038;ssl=1 1875w" alt="Bauplakat für die neue Siedlung" data-height="2500" data-id="2297" data-link="https://www.albanien.ch/une/peza-bauplakat" data-url="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Peza-Bauplakat-800x1067.jpg" data-width="1875" src="https://i0.wp.com/www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Peza-Bauplakat-800x1067.jpg?ssl=1" data-amp-layout="responsive" tabindex="0" role="button" aria-label="Bild 2 von 2 im Vollbildmodus öffnen"/></a></figure></div></div></div></div></div>



<p class="has-text-align-center">Peza e Madhë</p>



<div style="height:10px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-3 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:33.33%">
<p><strong>Ndroq</strong></p>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:66.66%">
<p class="quotebb"><em>»Die neue Siedlung in Ndroq war im Juni äußerlich fertig, aber vollkommen unbewohnt, von demjenigen Haus abgesehen, das dort früher schon stand und jetzt von der Siedlung umbaut ist. Ein Funktionsgebäude befindet sich im Rohbau.</em></p>



<p class="quotebb"><em>Die Nationalstraße verläuft direkt vor der Siedlung und wurde genau in dem Abschnitt extra neu asphaltiert, damit alles ”ºneu”¹ wirkt. Die Siedlung ist für meine Begriffe viel zu eng bebaut: kein Platz für Grünanlagen, geschweige einen kleinen Hausgarten. Offenbar gibt es ein Problem, ausreichend Land zu erwerben, man konnte die Häuser nicht einmal mit Abstand zur Nationalstraße bauen.</em></p>



<p class="quotebb"><em>Im Juni fehlte den Häusern die Einrichtung. Wie in Peza und andernorts sollen die Wohnungen möbliert übergeben werden. Die weißen Markierungen auf den Siedlungsstraßen wirken wie auf einem Verkehrsübungsplatz für Kinder. Auf dem großen Parkplatz hinter der Siedlung steht nur mein Mietwagen. Wahrscheinlich werden die Bewohner Fahrzeuge doch lieber direkt vor dem Haus abstellen wollen.</em>«</p>



<p class="has-text-align-right quotebb">— <em>Gjergj</em></p>
</div>
</div>



<p>Eine weitere neue Siedlung für die Erdbebenopfer ist in Ndroq entstanden – einem Ort westlich von Tirana an der südlichen Strasse nach Durrës. 74 Familien sollen hier eine neue Heimat finden. Edi Rama und Tiranas Bürgermeister Erjon Veliaj waren Mitte Mai nach Ndroq gekommen, um die Häuser zu inspizieren, Reden zu halten, Journalisten zu beeindrucken und Hände zu schütteln. Schlüssel wurden keine übergeben. Und drei Wochen später hatte sich noch nichts getan.</p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-2 is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://www.albanien.ch/une/ndroq-1-neue-siedlung"><img loading="lazy" decoding="async" width="2000" height="1122" data-id="2293" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Ndroq-1-neue-Siedlung.jpg" alt="Häuser der neuen Siedlung in Nroq: enge Bebauung" class="wp-image-2293" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Ndroq-1-neue-Siedlung.jpg 2000w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Ndroq-1-neue-Siedlung-350x196.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Ndroq-1-neue-Siedlung-800x449.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Ndroq-1-neue-Siedlung-1536x862.jpg 1536w" sizes="auto, (max-width: 2000px) 100vw, 2000px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Enge Bebauung</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://www.albanien.ch/une/ndroq-3-funktionsgebaeude"><img loading="lazy" decoding="async" width="2000" height="1122" data-id="2292" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Ndroq-3-funktionsgebaeude.jpg" alt="Ndroq Funktionsgebäude im Rohbau" class="wp-image-2292" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Ndroq-3-funktionsgebaeude.jpg 2000w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Ndroq-3-funktionsgebaeude-350x196.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Ndroq-3-funktionsgebaeude-800x449.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Ndroq-3-funktionsgebaeude-1536x862.jpg 1536w" sizes="auto, (max-width: 2000px) 100vw, 2000px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Funktionsgebäude im Rohbau</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://www.albanien.ch/une/ndroq-2-neu-und-alt"><img loading="lazy" decoding="async" width="2000" height="1122" data-id="2291" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Ndroq-2-neu-und-alt.jpg" alt="Ndroq: Neues Haus neben bestehendem Bau" class="wp-image-2291" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Ndroq-2-neu-und-alt.jpg 2000w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Ndroq-2-neu-und-alt-350x196.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Ndroq-2-neu-und-alt-800x449.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Ndroq-2-neu-und-alt-1536x862.jpg 1536w" sizes="auto, (max-width: 2000px) 100vw, 2000px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Neu neben alt</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://www.albanien.ch/une/ndroq-4-parkplatz"><img loading="lazy" decoding="async" width="2000" height="1122" data-id="2290" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Ndroq-4-Parkplatz.jpg" alt="Ndroq: Parkplatz" class="wp-image-2290" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Ndroq-4-Parkplatz.jpg 2000w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Ndroq-4-Parkplatz-350x196.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Ndroq-4-Parkplatz-800x449.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Ndroq-4-Parkplatz-1536x862.jpg 1536w" sizes="auto, (max-width: 2000px) 100vw, 2000px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Parkplatz</figcaption></figure>
<figcaption class="blocks-gallery-caption wp-element-caption">Ndroq</figcaption></figure>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-4 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:17%"></div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:66%">
<figure class="wp-block-jetpack-image-compare"><div class="juxtapose" data-mode="horizontal"><img loading="lazy" decoding="async" id="2295" src="https://i2.wp.com/www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Ndroq-5-GoogleEarth-old.jpg?ssl=1" alt="" width="944" height="543" class="image-compare__image-before"/><img loading="lazy" decoding="async" id="2294" src="https://i1.wp.com/www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Ndroq-5-GoogleEarth-neu.jpg?ssl=1" alt="" width="944" height="543" class="image-compare__image-after"/></div><figcaption>Das Gelände der neuen Siedlung in Nroq vor und nach der Bebauung (Luftbilder Google Earth)</figcaption></figure>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:17%"></div>
</div>



<div style="height:10px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-5 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:33.33%">
<p><strong>Laç</strong></p>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:66.66%">
<p class="quotebb"><em>»Laç ist lebendig an diesem Samstagmittag. Leute sind unterwegs, erledigen Besorgungen, die Polizei kontrolliert den Verkehr. Laç ist keine schöne Stadt – auch nicht für albanische Verhältnisse: nur wenige neue Gebäude überragen die alten kommunistischen Wohnblocks.</em></p>



<p class="quotebb"><em>Plötzlich taucht Farbe auf. Ein kompletter neuer Stadtteil, vier- und fünfstöckige Wohnhäuser dicht an dicht. Der Baustil wirkt fremd für Albanien. Die grosse Nähe zwischen den Bauten ist hingegen nicht untypisch.</em></p>



<p class="quotebb"><em>Zwischen den Häusern eine grüne, saubere Parkanlage. Viele frisch gepflanzte Bäume. In der Mittagshitze sind Bänke und Spielplatz verwaist. An einer Ecke zur Hauptstrasse steht eine nüchterne Stele, die an das Erdbeben erinnert. Auf einer Seite steht »Sheshi ErdoÄŸan« –&nbsp;der Platz ist dem türkischen Präsidenten gewidmet.</em></p>



<p class="quotebb"><em>Gegenstände auf verschiedenenen Balkonen zeugen von Bewohnern. Trotzdem sind nur wenige Menschen zu sehen im neuen Viertel. Vielleicht alle gerade unterwegs in der Innenstadt auf der anderen Strassenseite für Besorgungen oder bei der Siesta?</em></p>



<p class="quotebb"><em>In der Stadt sind noch weitere Baustellen zu sehen. Hier wird noch an manchen Orten anderes aufgebaut: Schulen, Krankenhaus.«</em></p>



<p class="has-text-align-right quotebb">— <em>Lars</em></p>
</div>
</div>



<p>Auch Laç, zwölf Kilometer nördlich von Thumana, ist stark getroffen worden vom Erdbeben. Mehrere Wohnblocks in der kleinen nordalbanischen Stadt sind eingestürzt oder waren einsturzgefährdet. Viele Menschen wurden obdachlos. Im Januar reiste der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan an. Die Türkei hatte den Wiederaufbau mit Millionen Euro unterstützt. Einen Monat später <a rel="noreferrer noopener" href="https://top-channel.tv/english/families-affected-by-the-earthquake-move-into-new-houses-in-lac-built-by-the-turkish-government/" data-type="URL" data-id="https://top-channel.tv/english/families-affected-by-the-earthquake-move-into-new-houses-in-lac-built-by-the-turkish-government/" target="_blank">erhielten die ersten Bewohner die Schlüssel</a> für ihren neue Wohnungen. Mehr als 500 Familien erhielten ein neues, sicheres Zuhause. Diesen Sommer wurde in der Stadt auch ein neues Krankenhaus eröffnet.</p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-2 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="2000" height="1122" data-id="2308" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Lac-neue-Wohnhaeuser.jpg" alt="Neue Wohnhäuser für Erdbebenopfer in Laç, Albanien" class="wp-image-2308" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Lac-neue-Wohnhaeuser.jpg 2000w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Lac-neue-Wohnhaeuser-350x196.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Lac-neue-Wohnhaeuser-800x449.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Lac-neue-Wohnhaeuser-1536x862.jpg 1536w" sizes="auto, (max-width: 2000px) 100vw, 2000px" /><figcaption class="wp-element-caption">Neue Wohnblocks in Laç</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="2000" height="1122" data-id="2309" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Lac-Erdogan-Platz.jpg" alt="Sheshi Erdogan in Laç, Albanien" class="wp-image-2309" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Lac-Erdogan-Platz.jpg 2000w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Lac-Erdogan-Platz-350x196.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Lac-Erdogan-Platz-800x449.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Lac-Erdogan-Platz-1536x862.jpg 1536w" sizes="auto, (max-width: 2000px) 100vw, 2000px" /><figcaption class="wp-element-caption">Erdogan-Platz</figcaption></figure>
</figure>



<div style="height:10px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-6 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:33.33%">
<p><strong>Rückblick</strong></p>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:66.66%">
<p class="quotebb"><em>»Fährt man durch Albanien, sieht man da und dort neue Gebäude oder gar neue Siedlungen. Zweieinhalb Jahre nach dem Erdbeben wurde einiges getan, was ein gutes Gefühl hinterlässt.</em></p>



<p class="quotebb"><em>Zaubern kann natürlich niemand. Manches ist auch noch nicht fertig: Verwaltungsgebäude, Kulturzentren und medizinische Einrichtungen sind hier und da noch im Bau. Aber den Menschen ein Dach über dem Kopf zu geben, hat auch Priorität.</em></p>



<p class="quotebb"><em>Dass neue Siedlungen sich nicht immer harmonisch in die Umgebung einpassen, ist auch normal, Aber doch wirkt vieles fremd, landesuntypisch. Ob die neuen Häuser die Bedürfnisse der ländlichen Bewohner erfüllen? Ob vieles gerade deswegen noch so leer wirkt, weil die Menschen noch nicht angekommen sind?</em></p>



<p class="quotebb"><em>Dass den Menschen geholfen wird, macht Freude. Trotzdem bleibt ein komischer Eindruck zurück. Die Zukunft wird zeigen, ob in den neuen Siedlungen bald viel Leben aufblühen wird.« </em></p>



<p class="has-text-align-right quotebb">— <em>Lars</em></p>
</div>
</div>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-7 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:33.33%"></div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:66.66%">
<p class="quotebb"><em>»Alle neuen Siedlungen sind in ihrer Bauform etwas Neues für Albanien. Blickt man von den Bergen von Kruja ins Tal, so fällt die neue Siedlung von Fushë-Kruja unweigerlich ins Auge. Solche Siedlungen mit eng bebauten kleinen Häuschen, den roten Dächern gab es bisher nicht. Ob sich die Bewohner hier einleben werden? Ein Besuch ein Jahr nach dem Bezug wird besonders interessant werden. Konnten die Bewohner hier heimisch werden? Ich habe ein paar Zweifel.</em>«</p>



<p class="has-text-align-right quotebb">— <em>Gjergj</em></p>
</div>
</div>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="396" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Tirana-TIA-approach-Valias-new-buidlings-800x396.gif" alt="Anflug Tirana: neue Häuser in Valias" class="wp-image-2318" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Tirana-TIA-approach-Valias-new-buidlings-800x396.gif 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Tirana-TIA-approach-Valias-new-buidlings-350x173.gif 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Tirana-TIA-approach-Valias-new-buidlings-1536x761.gif 1536w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Neue Häuser in Valias beim Flughafen auf dem Gebiet einer ehemaligen Kohlenmine</figcaption></figure>



<div style="height:50px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">2280</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Tirana am Limit</title>
		<link>https://www.albanien.ch/une/blog/2257</link>
					<comments>https://www.albanien.ch/une/blog/2257#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lars]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 May 2022 14:22:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles aus Albanien]]></category>
		<category><![CDATA[Sport]]></category>
		<category><![CDATA[Treffen der Kulturen]]></category>
		<category><![CDATA[Fans]]></category>
		<category><![CDATA[Flughafen]]></category>
		<category><![CDATA[Flugverkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Fussball]]></category>
		<category><![CDATA[Infrastruktur]]></category>
		<category><![CDATA[Italien]]></category>
		<category><![CDATA[Niederlande]]></category>
		<category><![CDATA[Tirana]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.albanien.ch/une/?p=2257</guid>

					<description><![CDATA[Mit dem Finale der UEFA Conference League wurde gestern erstmals ein internationaler Sportevent mit Zehntausenden von Zuschauern in Albanien ausgetragen. Der Anlass lief im Allgemeinen problemlos über die Bühne. Organisatorisch hatte man aber in vielen Aspekten Grenzen erreicht. Grosses Fussballfest Im erstmals durchgeführten Turnier siegte die AS Roma gegen Feyenoord Rotterdam dank eines Treffers in ... <p class="moree"><a class="btn btn-inverse btn-normal btn-primary " href="https://www.albanien.ch/une/blog/2257">Read more</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Mit dem Finale der UEFA Conference League wurde gestern erstmals ein internationaler Sportevent mit Zehntausenden von Zuschauern in Albanien ausgetragen. Der Anlass lief im Allgemeinen problemlos über die Bühne. Organisatorisch hatte man aber in vielen Aspekten Grenzen erreicht.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Grosses Fussballfest</h3>



<p>Im erstmals durchgeführten Turnier siegte die AS Roma gegen Feyenoord Rotterdam dank eines Treffers in der ersten Halbzeit. Seither steht die italienische Hauptstadt Kopf. Seit dem Pokalsieg 2008 hatte die AS Roma keinen Titel mehr gewonnen, und auch die laufende Saison ist nicht berauschend.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://www.albanien.ch/une/as-roma-jubelt-in-tirana"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="450" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/05/AS-Roma-jubelt-in-Tirana-800x450.jpg" alt="AS Roma jubelt in Tirana" class="wp-image-2261" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/05/AS-Roma-jubelt-in-Tirana-800x450.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/05/AS-Roma-jubelt-in-Tirana-350x197.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/05/AS-Roma-jubelt-in-Tirana.jpg 1500w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><figcaption>Die Spieler der AS Roma jubeln nach der Pokalübergabe</figcaption></figure>



<p>Gefeiert wurde aber nicht nur in Rom, sondern natürlich auch in Tirana. Schon Tage vor dem Spiel reisten Fans beider Mannschaften an – Zehntausende. Die genauen Zahlen sind unbekannt. 90&#8217;000, wie mancherorts behauptet, dürfte wohl etwas übetrieben sein. </p>



<p>Die albanischen Behörden haben alles gemacht, um einen reibungslosen Ablauf sicherzustellen. Für die Einheimischen war das auch mit erheblichen Nachteilen verbunden: Die ganze Innenstadt innerhalb der »Unaza«-Ringstrasse und südlich der Lana war am Tag des Spiels für den Autoverkehr gesperrt. Tirana stand still. So konnten die Fans gut mit Bussen vom Flughafen in die Stadt gebracht werden. Tausende Polizisten waren in Bereitschaft.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://www.albanien.ch/une/tirana-carfree-uefa-conference-league"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="488" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/05/Tirana-carfree-UEFA-Conference-League-800x488.jpg" alt="Tirana autofrei: Fahrverbot am Tag des UEFA Europe Conference League Finals" class="wp-image-2262" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/05/Tirana-carfree-UEFA-Conference-League-800x488.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/05/Tirana-carfree-UEFA-Conference-League-350x213.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/05/Tirana-carfree-UEFA-Conference-League.jpg 960w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><figcaption>Tirana autofrei: leere Strassen in der Innenstadt am Tag des UEFA Europe Conference League Finals (Bild: Martin Lerch)</figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Polizei bekundete Mühe</h3>



<p>Gerade die albanische Polizei ist sich solche Fan-Aufmärsche nicht gewohnt. In Albanien lockt der Fussball kaum noch Zuschauer in die Stadien, Risikospiele mit gewaltbereiten Fangruppen sind sehr selten, die Zahl der Tifosi eher überschaubar. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-medium"><a href="https://www.albanien.ch/une/andiamo-a-tirana-twitter"><img loading="lazy" decoding="async" width="350" height="323" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/05/Andiamo-a-Tirana-Twitter-350x323.jpg" alt="Andiamo a Tirana: Screenshot von Twitter" class="wp-image-2259" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/05/Andiamo-a-Tirana-Twitter-350x323.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/05/Andiamo-a-Tirana-Twitter-800x738.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/05/Andiamo-a-Tirana-Twitter.jpg 1280w" sizes="auto, (max-width: 350px) 100vw, 350px" /></a><figcaption>Andiamo a Tirana: Post auf Twitter</figcaption></figure></div>



<p>Ganz anders war es bei diesem Spiel. Die Fans beider Mannschaften gelten eher als »fanatisch«. Heisses Wetter und billiges Bier leisteten ihren Beitrag, dass die Stimmung schon am Tag vor dem Spiel teilweise überkochte. Die Polizei musste die Fan-Gruppen auseinanderhalten und gegen Randalierer vorgehen.</p>



<p>60 Fans sind bereits am Vorabend in Gewahrsam genommen worden, vier wurden dem Richter vorgeführt. 80 italienische Ultras wurden des Landes verwiesen. </p>



<p>Ausschreitungen sind bei einem solchen Fussballspiel nichts aussergewöhnliches. Auch Fans der »Eintracht Frankfurt« sind beispielsweise in der Woche zuvor in Sevilla verhaftet worden, nachdem es zu Ausschreitungen gekommen war. Es waren aber niemals so viele Personen betroffen.</p>



<p>Ob es an gewaltbereiten Fans lag oder der fehlenden Erfahrung der Polizisten, was Deeskalation bei Fussballfans angeht, ist schwer zu sagen. Jedenfalls gab es einige sehr unschöne Szenen. Auch mehrere Albaner sind – aus welchen Gründen auch immer – mit holländischen Fans zusammengeraten und mussten danach im Krankenhaus behandelt werden. Wie auch fast 20 albanische Polizisten.</p>



<p>Von niederländischer Seite finden sich jedoch lobende Worte: Auf <a rel="noreferrer noopener" href="https://twitter.com/Plakplaat63/status/1529799897410584577?s=20&amp;t=qDY3n223BMnIlMCesiPQiA" data-type="URL" data-id="https://twitter.com/Plakplaat63/status/1529799897410584577?s=20&amp;t=qDY3n223BMnIlMCesiPQiA" target="_blank">Twitter war zu lesen</a>, dass französische Polizisten durchaus noch von den albanischen Kollegen lernen könnten, die zum ersten Mal ein solches Spiel organisiert haben.</p>



<p>Mehr Mühe bekundeten die Albaner mit den pöbelnden, betrunkenen und gewaltbereitenden holländischen Fans. Ganze Gruppen von Männern, die gegen Hauswände urinieren, waren für sie ein schockierendes Bild. Die Idee, bei Grossanlässen mobile Toiletten aufzustellen, hat sich in Albanien noch nicht etabliert (vgl. <a href="https://albanien.ch/nla/24/art246.html" data-type="URL" data-id="https://albanien.ch/nla/24/art246.html">Bericht zum Konzert von DJ Bobo 1999</a>). Und auch sonst gab es am Tag nach dem Final viel aufzuräumen, wie die Medien berichteten.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Rekordhohe Passagierzahlen</h3>



<p>Der Flughafen von Tirana hatte wegen des Fussballspiels das grösste Verkehrsaufkommen in seiner Geschichte zu bewältigen. Gestern wurden über 70 Landungen verzeichnet. Dutzende von Charter-Flügen brachten Fussballfans aus Holland und Rom nach Albanien – daneben brummte der normale Flugverkehr, der den Flughafen bereits regelmässig an seine Kapazitätsgrenzen bringt. Tausende Fans landeten am Vormittag, Tausende verliessen Albanien in der Nacht wieder. Die Flugzeuge stauten sich in der Zwischenzeit und mussten zum Teil auf der Rollbahn parken. Die detaillierten Vorgaben der albanischen Flugbehörden und des Flughafens für Charterflüge zeugen von guter Vorebreitung, aber auch von einer Extremsituation.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://www.albanien.ch/une/tirana-airport-europa-conference-league"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="438" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/05/Tirana-Airport-Europa-Conference-League-e1653572109897-800x438.png" alt="Parkierte Flugzeuge am Flughafen Tirana am Tag des Finals der Europa Conference League" class="wp-image-2260" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/05/Tirana-Airport-Europa-Conference-League-e1653572109897-800x438.png 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/05/Tirana-Airport-Europa-Conference-League-e1653572109897-350x192.png 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/05/Tirana-Airport-Europa-Conference-League-e1653572109897-1536x841.png 1536w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/05/Tirana-Airport-Europa-Conference-League-e1653572109897-2048x1122.png 2048w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><figcaption>Geparkte Flugzeuge am Flughafen Tirana am Tag des Finals der Europa Conference League</figcaption></figure>



<p>Vorgesehen war, dass ab 1 Uhr nachts innerhalb einer Stunde 14 Flüge von Tirana nach Rom starten. Sieben weitere nach Rom und Rotterdam waren für später in der Nacht geplant. Die ersten Maschinen starteten dann gegen 2:30 Uhr. Es war wohl eine rechte Herausforderung, Tausende von feiernden Fussballfans zum Flughafen und in die Flugzeuge zu bringen – so eilig hatten die es wohl auch nicht.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Bilanz: 1–0</h3>



<p>Albanien hat sich gut präsentiert auf der internationalen Bühne: ein gelungenes Fussballfest in einem wunderschönen Stadion. Hoffen wir, dass auch die albanische Wirtschaft ein wenig vom Anlass profitieren konnte. Für den Tourismus war es aber wohl gute Werbung.</p>



<figure class="wp-block-embed aligncenter is-type-rich is-provider-twitter wp-block-embed-twitter"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<blockquote class="twitter-tweet" data-width="550" data-dnt="true"><p lang="en" dir="ltr">The <a href="https://twitter.com/hashtag/UECLfinal?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#UECLfinal</a>  has given <a href="https://twitter.com/hashtag/Tirana?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#Tirana</a> â<img src="https://s.w.org/images/core/emoji/15.0.3/72x72/2122.png" alt="™" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" />¥ï¸ the place it has long deserved in the European media. Tirana is an open, vibrant, beautiful European city. I don&#39;t want to hide problems here or sugarcoat them, but I love it when European media look at Tirana (<a href="https://twitter.com/hashtag/Albania?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#Albania</a>) without prejudice <a href="https://t.co/36hLSwKuaT">pic.twitter.com/36hLSwKuaT</a></p>&mdash; Suzana Starikov (@Intetyst) <a href="https://twitter.com/Intetyst/status/1529755353658929157?ref_src=twsrc%5Etfw">May 26, 2022</a></blockquote><script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>
</div></figure>



<p>Die Auswirkungen, die ein solcher Anlass mitsichbringt, wurden wohl etwas unterschätzt. <br>20&#8217;000 bis 30&#8217;000 Fans innnert ein paar Tagen ein- und ausfliegen: Dafür ist die Infrastruktur rund um den Flughafen und das Stadion nicht gemacht. <br>20&#8217;000 bis 30&#8217;000 Fussballfans, die zwei Tage lang die Innenstadt belagern, feiern und viel trinken – sie hätten wohl mehr Platz und WCs gebraucht.<br>Fussballstadien in der Innenstadt sind sympathisch, aber nicht immer sehr praktisch, wenn es um die zeitgleiche Abreise vieler Fans gleichzeitig geht.</p>



<p>Man muss schon fast froh sein, dass das Air-Albania-Stadion in Tirana – in der Berichterstattung durchwegs als Nationalstadion bezeichnet – nur 22&#8217;000 Zuschauer fasst. Mehr wäre nicht machbar gewesen.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.albanien.ch/une/blog/2257/feed</wfw:commentRss>
			<slash:comments>1</slash:comments>
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">2257</post-id>	</item>
		<item>
		<title>74&#8217;664</title>
		<link>https://www.albanien.ch/une/blog/2237</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lars]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Mar 2022 11:10:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles aus Albanien]]></category>
		<category><![CDATA[albanien.ch]]></category>
		<category><![CDATA[Corona-Virus]]></category>
		<category><![CDATA[Daten]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheitswesen]]></category>
		<category><![CDATA[Opfer]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.albanien.ch/une/?p=2237</guid>

					<description><![CDATA[Ein paar Zahlen zum 8. März 2022 74&#8217;664 –&#160;Vor genau zwei Jahren wurden in Albanien die ersten COVID-19-Fälle verzeichnet. Ein Grund, um etwas auf den Verlauf der Pandemie zurückzuschauen.In den vergangenen zwei Jahren haben wir auf dieser Website täglich die neuen Fallzahlen, Todesopfer, Genesenen und Tests aktualisiert. Die Basis-Tabelle allein umfasst jetzt 74&#8217;664 Felder. Hinzu ... <p class="moree"><a class="btn btn-inverse btn-normal btn-primary " href="https://www.albanien.ch/une/blog/2237">Read more</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h3 class="wp-block-heading">Ein paar Zahlen zum 8. März 2022</h3>



<p><strong>74&#8217;664</strong> –&nbsp;Vor genau zwei Jahren wurden in Albanien die ersten COVID-19-Fälle verzeichnet. Ein Grund, um etwas auf den Verlauf der Pandemie zurückzuschauen.<br>In den vergangenen zwei Jahren haben wir auf dieser Website täglich die neuen Fallzahlen, Todesopfer, Genesenen und Tests aktualisiert. Die Basis-Tabelle allein umfasst jetzt 74&#8217;664 Felder. Hinzu kamen noch einige weitere Tabellen mit weiteren Berechnungen basierend auf der Basis-Tabelle für tiefergehende Analysen. Die Zahl 74&#8217;664 repräsentiert also ein wenig die viele Arbeit, die in den Berichten, Grafiken, Statistiken und weitergehenden Analysen der letzten beiden Jahre steckt.</p>



<p><strong>0</strong> – Die tägliche Aktualisierung der Zahlen auf unserer <a href="https://albanien.ch/albanien_info/covid-19-cases-in-albania-corona-virus/" data-type="URL" data-id="https://albanien.ch/albanien_info/covid-19-cases-in-albania-corona-virus/">Corona-Infoseite</a> werden wir ab sofort einstellen. Die Entwicklung der Pandemie in Albanien erlaubt es zu hoffen, dass diese Informationen in Zukunft kaum mehr Newsgehalt haben.<br>Geplant ist, die Tabelle gelengentlich nachzuführen. Aber wir werden nicht mehr jeden Tag ein Update publizieren. Das hat zwar auch in der Vergangenheit nicht immer geklappt –&nbsp;aber es war schon die Regel. Jetzt ist Schluss mit Zahlen erfassen&nbsp;abends vor dem Fernseher, oder eben auch mal im Auto auf Reisen, im Supermarkt, im Zug, im Hotelzimmer etc.</p>



<p>Zwei Jahre Corona –&nbsp;der Moment erlaubt einen Blick zurück auf ein paar weitere Zahlen:</p>



<p><strong>9990</strong> –&nbsp;Offiziell sind in den Jahren 2020 und 2021 in Albanien 3218 Personen an COVID-19 gestorben. Die <a href="https://albanien.ch/forum/p3/viewtopic.php?f=1&amp;t=18555&amp;start=1260#p260208" data-type="URL" data-id="https://albanien.ch/forum/p3/viewtopic.php?f=1&amp;t=18555&amp;start=1260#p260208" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Übersterblichkeit</a> in diesen beiden Jahren lag aber deutlich höher. Wie aus Zahlen des statistischen Amts Instat hervorgeht, sind im Vergleich zu den Vorjahren in Albanien im Jahr 2020 5740 Personen mehr als üblich gestorben, 2021 waren es 7473 Personen. Rechnerisch sind in diesen beiden Jahren also neben den 3218 offiziellen Corona-Toten nochmals 9990 Personen mehr gestorben als üblich. <br>Und dabei wies das erste Quartal 2020 noch eine Untersterblichkeit auf. Grund dafür war wohl die strikte Einschränkung der Bewegungsfreiheit in den ersten Corona-Wochen.<br>Es ist davon auszugehen, dass auch die 272&#8217;210 Fälle, die bisher in Albanien festgestellt wurden, deutlich zu tief ist, dass die Dunkelziffer in Albanien deutlich höher ist als in anderen Ländern.</p>



<p><strong>1</strong> – Die Eins steht für Klodian Rasha, einen 25-Jährigen aus Tirana, der im Dezember 2020 von einem Polizisten erschossen worden ist, weil er die Ausgangssperre verletzt hatte. </p>



<p><strong>1&#8217;752&#8217;319</strong> – So viele Tests wurden in Albanien mindestens durchgeführt, berichteten die Behörden. Das sind im Schnitt fast 2400 Tests pro Tag. Im März 2020 konnten pro Tag kaum mehr als 100 Tests gemacht werden.</p>



<p><strong>7</strong> –&nbsp;Mindestens 7 Wellen kann man in Albanien verzeichnen. Die erste Welle vom Frühjahr 2020 ist im Rückblick sehr klein –&nbsp;damals hat uns Corona aber alle in Panik versetzt, in Albanien wurden rigorose Ausgangssperren verhängt. Eine zweite Welle folgte im Spätsommer 2020, die dann fast ohne Pause in die dritte Welle vom Spätherbst 2020 überging. Nach einer kurzen Erholung im Dezember nahm Corona dann gegen Ende des Winters nochmals Fahrt auf –&nbsp;die vierte Welle brachte die meisten Todesopfer. Im August 2021 kam die fünfte Welle, die nach einer kurzen Erholung im Oktober in die sechse Welle vom Spätherbst 2021 überschwappte. Im Dezember gingen die Zahlen erneut zurück, bevor im Januar 2022 die siebte Welle mit Omikron kam.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://albanien.ch/albanien_info/covid-19-cases-in-albania-corona-virus/"><img loading="lazy" decoding="async" width="671" height="241" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/03/albanien-covid19-neue-faelle.png" alt="Albanien COVID-19 Neue Fälle" class="wp-image-2242" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/03/albanien-covid19-neue-faelle.png 671w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/03/albanien-covid19-neue-faelle-350x126.png 350w" sizes="auto, (max-width: 671px) 100vw, 671px" /></a><figcaption>Neue COVID-19-Fälle März 2020 – März 2022</figcaption></figure>



<p><strong>662</strong> –&nbsp;Die Pandemie war für das schwache albanische Gesundheitssystem eine grosse Herausforderung. Am 28. Feburar 2021 waren 662 Corona-Patienten in Spitalpflege, 49 davon in Intensivpflege und 14 intubiert.<br>Die Patienten wurden lange zentral in Tirana in Spezialkliniken betreut. Gross war auch die Zahl der Personen, die nicht ins Krankenhaus wollten. In Albanien sind Krankenhäuser für viele noch immer Orte zum Sterben, nicht zum Genesen. Ob die Betreuung, die diese Kranken zuhause durch inoffiziell tätige Pfleger und Ärzte erhielten, einer schnellen Genesung dienlich war, ist zu bezweifeln.<br>Ebenfalls unbekannt ist die Zahl der Krankenschwestern und Pfleger, die Albanien in Richtung Deutschland verlassen haben, um dort eine besser bezahlte Stelle anzunehmen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://albanien.ch/albanien_info/covid-19-cases-in-albania-corona-virus/"><img loading="lazy" decoding="async" width="673" height="364" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/03/albanien-covid19-krankenhauspatienten.png" alt="Albanien COVID-19 Krankenhauspatienten" class="wp-image-2241" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/03/albanien-covid19-krankenhauspatienten.png 673w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/03/albanien-covid19-krankenhauspatienten-350x189.png 350w" sizes="auto, (max-width: 673px) 100vw, 673px" /></a><figcaption>COVID-19-Patienten in Spitalpflege März 2020 – März 2022</figcaption></figure>



<p><strong>12&#8217;000</strong> –&nbsp;Für rund 12&#8217;000 € liessen sich Albaner nach Istanbul ausfliegen, um dort behandelt zu werden. Für die Behandlung dort musste mit mindestens nochmals rund 30&#8217;000 € gerechnet werden. Von März bis November 2020 wurden <a rel="noreferrer noopener" href="https://albanien.ch/forum/p3/viewtopic.php?f=1&amp;t=18555&amp;p=257515&amp;hilit=t%C3%BCrkei#p257515" data-type="URL" data-id="https://albanien.ch/forum/p3/viewtopic.php?f=1&amp;t=18555&amp;p=257515&amp;hilit=t%C3%BCrkei#p257515" target="_blank">476 Krankenflüge von Tirana nach Istanbul</a> registriert. Andere Flüge gingen nach Ankara (20), Rom (18), Berlin (10), Genua (9), Wien (8), Ankona und Pisa (je 5), Zürich (4) sowie Genf und Graz (3). Die Patienten waren wohl nicht alle albanische Staatsbürger.</p>



<p><strong>42</strong> – Die Begeisterung für die Impfung ist in Albanien nicht besonders gross. Nur 42 % der Einwohner des Landes (inklusive Kinder und Jugendliche, die zum Teil noch nicht geimpft werden können) sind doppelt geimpft. Insgesamt wurden bis jetzt 2&#8217;708&#8217;574 Impfdosen gespritzt. Darunter auch viele aus China, mit dem die Einreise in die EU lange schwierig war.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-medium is-resized"><a href="https://www.albanien.ch/une/blog/2180/kalaja-tiranes-rregullat-kunder-covid-19"><img decoding="async" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2020/08/kalaja-tiranes-rregullat-kunder-covid-19-350x286.jpg" alt="Corona-Schutzmassnahmen in Albanien" class="wp-image-2189" width="250" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2020/08/kalaja-tiranes-rregullat-kunder-covid-19-350x286.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2020/08/kalaja-tiranes-rregullat-kunder-covid-19-800x653.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2020/08/kalaja-tiranes-rregullat-kunder-covid-19-1536x1254.jpg 1536w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2020/08/kalaja-tiranes-rregullat-kunder-covid-19.jpg 2000w" sizes="(max-width: 350px) 100vw, 350px" /></a></figure></div>



<p><strong>30</strong> – In Albanien gelten noch immer diverse <a href="https://albanien.ch/albanien_info/corona-massnahmen-was-ist-erlaubt-verboten-oder-pflicht-in-albanien/" data-type="URL" data-id="https://albanien.ch/albanien_info/corona-massnahmen-was-ist-erlaubt-verboten-oder-pflicht-in-albanien/">Massnahmen</a> zur Bekämpfung der Verbreitung des Virus. Maskenpflicht in Innenräumen, Einreisebestimmungen oder dass Räumlichkeiten bei Veranstaltungen nur mit 30 % der Kapazität genutzt werden dürfen.<br>Es hält sich aber kaum jemand an die Massnahmen.</p>



<p><strong>2832</strong> – Am 18. Januar 2022 wurden in Albanien 2832 neue Corona-Fälle verzeichnet, ein deutlicher Rekord. Aber so schnell wie die Omikron-Welle Albanien erfasst hatte, so schnell ist sie auch wieder verschwunden. Aktuell verzeichnet Albanien weniger als 100 Fälle pro Tag. Wäre schön, wenn wir sagen könnten: Das war&#8217;s! <br>Und: S&#8217;ka Problem!</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://albanien.ch/albanien_info/covid-19-cases-in-albania-corona-virus/"><img loading="lazy" decoding="async" width="702" height="356" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/03/albanien-covid19-7tageschnitt.png" alt="Albanien COVID-19 7-Tageschnitt" class="wp-image-2240" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/03/albanien-covid19-7tageschnitt.png 702w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/03/albanien-covid19-7tageschnitt-350x177.png 350w" sizes="auto, (max-width: 702px) 100vw, 702px" /></a><figcaption>Neue COVID-19-Fälle, 7-Tageschnitt pro 100&#8217;000 Personen März 2020 – März 2022</figcaption></figure>



<div class="wp-block-jetpack-slideshow aligncenter" data-effect="slide"><div class="wp-block-jetpack-slideshow_container swiper-container"><ul class="wp-block-jetpack-slideshow_swiper-wrapper swiper-wrapper"><li class="wp-block-jetpack-slideshow_slide swiper-slide"><figure><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="516" alt="Blloku in Tirana: menschenleer wegen Corona-Virus" class="wp-block-jetpack-slideshow_image wp-image-2161" data-id="2161" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2020/03/martin-blloku-menschenleer-800x516.jpg" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2020/03/martin-blloku-menschenleer-800x516.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2020/03/martin-blloku-menschenleer-350x226.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2020/03/martin-blloku-menschenleer.jpg 1500w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure></li><li class="wp-block-jetpack-slideshow_slide swiper-slide"><figure><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="444" alt="Tirana Skanderbegplatz leer wegen Corona Virus" class="wp-block-jetpack-slideshow_image wp-image-2167" data-id="2167" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2020/03/Tirana-Corona-Virus-Video2-800x444.jpg" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2020/03/Tirana-Corona-Virus-Video2-800x444.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2020/03/Tirana-Corona-Virus-Video2-350x194.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2020/03/Tirana-Corona-Virus-Video2-1038x576.jpg 1038w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2020/03/Tirana-Corona-Virus-Video2.jpg 1154w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure></li><li class="wp-block-jetpack-slideshow_slide swiper-slide"><figure><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="312" alt="Frau mit Sonnenschirm und Maske" class="wp-block-jetpack-slideshow_image wp-image-2182" data-id="2182" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2020/08/frau-mit-sonnenschirm-und-maske-albanien-800x312.jpg" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2020/08/frau-mit-sonnenschirm-und-maske-albanien-800x312.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2020/08/frau-mit-sonnenschirm-und-maske-albanien-350x136.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2020/08/frau-mit-sonnenschirm-und-maske-albanien-1536x599.jpg 1536w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2020/08/frau-mit-sonnenschirm-und-maske-albanien-2048x798.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure></li><li class="wp-block-jetpack-slideshow_slide swiper-slide"><figure><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="878" alt="Flughafen Tirana während der Corona-Pandemie" class="wp-block-jetpack-slideshow_image wp-image-2187" data-id="2187" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2020/08/rinas-during-corona-1-800x878.jpg" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2020/08/rinas-during-corona-1-800x878.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2020/08/rinas-during-corona-1-350x384.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2020/08/rinas-during-corona-1-1399x1536.jpg 1399w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2020/08/rinas-during-corona-1.jpg 1500w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure></li></ul><a class="wp-block-jetpack-slideshow_button-prev swiper-button-prev swiper-button-white" role="button"></a><a class="wp-block-jetpack-slideshow_button-next swiper-button-next swiper-button-white" role="button"></a><a aria-label="Pause Slideshow" class="wp-block-jetpack-slideshow_button-pause" role="button"></a><div class="wp-block-jetpack-slideshow_pagination swiper-pagination swiper-pagination-white"></div></div></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">2237</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Stillstand in Tirana</title>
		<link>https://www.albanien.ch/une/blog/2145</link>
					<comments>https://www.albanien.ch/une/blog/2145#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Martin Lerch]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Mar 2020 18:53:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles aus Albanien]]></category>
		<category><![CDATA[Bilder]]></category>
		<category><![CDATA[Corona-Virus]]></category>
		<category><![CDATA[Foto]]></category>
		<category><![CDATA[Skanderbeg-Platz]]></category>
		<category><![CDATA[Tirana]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.albanien.ch/une/?p=2145</guid>

					<description><![CDATA[Der Coronavirus-bedingte Stillstand erreicht allmählich ganz Europa. Tirana hat schon ein Wochenende Leblosigkeit hinter sich. Ein paar Bilder und Videos aus einer Stadt im Stillstand. An sehr heissen August-Sonntagen sind die Strassen von Tirana manchmal ähnlich leer – aber jetzt ist März und am Samstag hätte man Dita e verës feiern wollen. Bilder und Videos: ... <p class="moree"><a class="btn btn-inverse btn-normal btn-primary " href="https://www.albanien.ch/une/blog/2145">Read more</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Der Coronavirus-bedingte Stillstand erreicht allmählich ganz Europa. Tirana hat schon ein Wochenende Leblosigkeit hinter sich. Ein paar Bilder und Videos aus einer Stadt im Stillstand.</p>



<p>An sehr heissen August-Sonntagen sind die Strassen von Tirana manchmal ähnlich leer – aber jetzt ist März und am Samstag hätte man <a href="https://www.albanien.ch/une/blog/1919">Dita e verës</a> feiern wollen.</p>



<p>Bilder und Videos: <em>Martin Lerch</em></p>



<div class="wp-block-jetpack-tiled-gallery aligncenter is-style-columns has-rounded-corners-10"><div class="tiled-gallery__gallery"><div class="tiled-gallery__row"><div class="tiled-gallery__col"><figure class="tiled-gallery__item filter__clarendon"><a href="https://www.albanien.ch/une/martin-boulevard-menschenleer"><img decoding="async" srcset="https://i2.wp.com/www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2020/03/martin-boulevard-menschenleer.jpg?strip=info&#038;w=600&#038;ssl=1 600w,https://i2.wp.com/www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2020/03/martin-boulevard-menschenleer.jpg?strip=info&#038;w=900&#038;ssl=1 900w,https://i2.wp.com/www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2020/03/martin-boulevard-menschenleer.jpg?strip=info&#038;w=1200&#038;ssl=1 1200w,https://i2.wp.com/www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2020/03/martin-boulevard-menschenleer.jpg?strip=info&#038;w=1500&#038;ssl=1 1500w" alt="Boulevard in Tirana: menschenleer wegen Corona-Virus" data-height="968" data-id="2159" data-link="https://www.albanien.ch/une/martin-boulevard-menschenleer" data-url="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2020/03/martin-boulevard-menschenleer.jpg" data-width="1500" src="https://i2.wp.com/www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2020/03/martin-boulevard-menschenleer.jpg?ssl=1"/></a></figure><figure class="tiled-gallery__item filter__clarendon"><a href="https://www.albanien.ch/une/martin-blloku-menschenleer"><img decoding="async" srcset="https://i1.wp.com/www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2020/03/martin-blloku-menschenleer.jpg?strip=info&#038;w=600&#038;ssl=1 600w,https://i1.wp.com/www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2020/03/martin-blloku-menschenleer.jpg?strip=info&#038;w=900&#038;ssl=1 900w,https://i1.wp.com/www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2020/03/martin-blloku-menschenleer.jpg?strip=info&#038;w=1200&#038;ssl=1 1200w,https://i1.wp.com/www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2020/03/martin-blloku-menschenleer.jpg?strip=info&#038;w=1500&#038;ssl=1 1500w" alt="Blloku in Tirana: menschenleer wegen Corona-Virus" data-height="968" data-id="2161" data-link="https://www.albanien.ch/une/martin-blloku-menschenleer" data-url="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2020/03/martin-blloku-menschenleer.jpg" data-width="1500" src="https://i1.wp.com/www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2020/03/martin-blloku-menschenleer.jpg?ssl=1"/></a></figure><figure class="tiled-gallery__item filter__clarendon"><a href="https://www.albanien.ch/une/martin-pazari-i-ri-menschenleer"><img decoding="async" srcset="https://i1.wp.com/www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2020/03/martin-pazari-i-ri-menschenleer.jpg?strip=info&#038;w=600&#038;ssl=1 600w,https://i1.wp.com/www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2020/03/martin-pazari-i-ri-menschenleer.jpg?strip=info&#038;w=900&#038;ssl=1 900w,https://i1.wp.com/www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2020/03/martin-pazari-i-ri-menschenleer.jpg?strip=info&#038;w=1200&#038;ssl=1 1200w,https://i1.wp.com/www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2020/03/martin-pazari-i-ri-menschenleer.jpg?strip=info&#038;w=1500&#038;ssl=1 1500w" alt="Pazari i ri in Tirana: menschenleer wegen Corona-Virus" data-height="968" data-id="2162" data-link="https://www.albanien.ch/une/martin-pazari-i-ri-menschenleer" data-url="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2020/03/martin-pazari-i-ri-menschenleer.jpg" data-width="1500" src="https://i1.wp.com/www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2020/03/martin-pazari-i-ri-menschenleer.jpg?ssl=1"/></a></figure></div><div class="tiled-gallery__col"><figure class="tiled-gallery__item filter__clarendon"><a href="https://www.albanien.ch/une/martin-lieferservice-coronavirus-cafe-menschenleer"><img decoding="async" srcset="https://i0.wp.com/www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2020/03/martin-lieferservice-coronavirus-cafe-menschenleer.jpg?strip=info&#038;w=600&#038;ssl=1 600w,https://i0.wp.com/www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2020/03/martin-lieferservice-coronavirus-cafe-menschenleer.jpg?strip=info&#038;w=900&#038;ssl=1 900w,https://i0.wp.com/www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2020/03/martin-lieferservice-coronavirus-cafe-menschenleer.jpg?strip=info&#038;w=1154&#038;ssl=1 1154w" alt="Leeres Café in Tirana wegen Corona-Virus, dafür Lieferservice" data-height="1500" data-id="2160" data-link="https://www.albanien.ch/une/martin-lieferservice-coronavirus-cafe-menschenleer" data-url="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2020/03/martin-lieferservice-coronavirus-cafe-menschenleer.jpg" data-width="1154" src="https://i0.wp.com/www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2020/03/martin-lieferservice-coronavirus-cafe-menschenleer.jpg?ssl=1"/></a></figure><figure class="tiled-gallery__item filter__clarendon"><a href="https://www.albanien.ch/une/martin-parkplatz-frei-tirana-ohne-verkehr"><img decoding="async" srcset="https://i2.wp.com/www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2020/03/martin-parkplatz-frei-tirana-ohne-verkehr.jpg?strip=info&#038;w=600&#038;ssl=1 600w,https://i2.wp.com/www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2020/03/martin-parkplatz-frei-tirana-ohne-verkehr.jpg?strip=info&#038;w=900&#038;ssl=1 900w,https://i2.wp.com/www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2020/03/martin-parkplatz-frei-tirana-ohne-verkehr.jpg?strip=info&#038;w=1200&#038;ssl=1 1200w,https://i2.wp.com/www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2020/03/martin-parkplatz-frei-tirana-ohne-verkehr.jpg?strip=info&#038;w=1500&#038;ssl=1 1500w" alt="Parkplatz in Tirana: kein Verkehr wegen Corona-Virus" data-height="968" data-id="2157" data-link="https://www.albanien.ch/une/martin-parkplatz-frei-tirana-ohne-verkehr" data-url="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2020/03/martin-parkplatz-frei-tirana-ohne-verkehr.jpg" data-width="1500" src="https://i2.wp.com/www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2020/03/martin-parkplatz-frei-tirana-ohne-verkehr.jpg?ssl=1"/></a></figure></div></div></div></div>



<figure class="wp-block-video aligncenter"><video controls src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2020/03/Tirana-March-15-2020.mp4" playsinline></video><figcaption>Fahrradfahrt durch eine verkehrsfrei Innenstadt</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-video aligncenter"><video controls src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2020/03/Tirana-March-15-2020-Skanderbegplatz.mp4" playsinline></video><figcaption>Ein vom Corona-Virus geprägter Sonntagnachmittag im März 2020 auf dem Skanderbegplatz</figcaption></figure>



<p></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.albanien.ch/une/blog/2145/feed</wfw:commentRss>
			<slash:comments>1</slash:comments>
		
		<enclosure url="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2020/03/Tirana-March-15-2020.mp4" length="24368206" type="video/mp4" />
<enclosure url="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2020/03/Tirana-March-15-2020-Skanderbegplatz.mp4" length="2672468" type="video/mp4" />

		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">2145</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Endlich wieder Direktflüge</title>
		<link>https://www.albanien.ch/une/blog/2019</link>
					<comments>https://www.albanien.ch/une/blog/2019#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lars]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Apr 2019 20:09:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles aus Albanien]]></category>
		<category><![CDATA[aufwärts – Projekte und Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[unterwegs]]></category>
		<category><![CDATA[Edelweiss]]></category>
		<category><![CDATA[Erstflug]]></category>
		<category><![CDATA[Fluggesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Flughafen]]></category>
		<category><![CDATA[Flugverkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Tirana]]></category>
		<category><![CDATA[Tourismus]]></category>
		<category><![CDATA[Zürich]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.albanien.ch/une/?p=2019</guid>

					<description><![CDATA[Kein Aprilscherz: Seit heute gibt es wieder eine direkte Flugverbindung zwischen Zürich und Tirana. Nach fast zehn Jahren Unterbruch – die albanische »Belle Air« war nicht lange erfolgreich – entfällt für uns Schweizer endlich wieder das lästige Umsteigen, und auch wir können uns am Duty Free wieder mit alkoholischen Spezialitäten eindecken. Die »Swissair« war die ... <p class="moree"><a class="btn btn-inverse btn-normal btn-primary " href="https://www.albanien.ch/une/blog/2019">Read more</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Kein Aprilscherz: Seit heute gibt es wieder eine direkte Flugverbindung zwischen Zürich und Tirana. Nach fast zehn Jahren Unterbruch – die albanische »Belle Air« war nicht lange erfolgreich – entfällt für uns Schweizer endlich wieder das lästige Umsteigen, und auch wir können uns am Duty Free wieder mit alkoholischen Spezialitäten eindecken.</p>



<figure class="wp-block-image"><a href="https://www.albanien.ch/une/erstflug-ankunft"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="411" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2019/04/erstflug-ankunft-800x411.jpg" alt="Wasserfontäne" class="wp-image-2014" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2019/04/erstflug-ankunft-800x411.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2019/04/erstflug-ankunft-350x180.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2019/04/erstflug-ankunft.jpg 2000w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><figcaption>Begrüssung des Edelweiss-Fliegers in Tirana</figcaption></figure>



<span id="more-2019"></span>



<p>Die »Swissair« war die erste westliche Fluggesellschaft, die in den 1980er Jahren ins kommunistische Albanien flog. Die Schweizer waren lange Platzhirsch in Tirana – bis zum abrupten Ende. Seit 2001 flog keine Schweizer Airline mehr nach Tirana.</p>



<figure class="wp-block-image"><a href="https://www.albanien.ch/une/erstflug-boarding"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="532" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2019/04/erstflug-boarding-800x532.jpg" alt="Boarding" class="wp-image-2016" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2019/04/erstflug-boarding-800x532.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2019/04/erstflug-boarding-350x233.jpg 350w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><figcaption>Erstflug: Boarding heute Morgen in Tirana</figcaption></figure>



<p>Die Swissair-Lufhansa-Tochter »Edelweiss« ist aber nicht die einzige Airline, die dieses Jahr von der Schweiz aus nach Tirana fliegen wird. Ab Mai nimmt auch die Schweizer »Germania Flug AG« die Verbindung Zürich–Tirana auf. Und soeben wurde bekannt, dass ab Juni die albanische »Albawings« von Tirana nach Basel fliegen wird. In der Hochsaison wird es damit sechs Flugverbindungen pro Woche zwischen der Schweiz und Albanien geben.</p>



<p>Für die Beteiligten war der heutige Tag durchaus ein Grund zum Feiern: Nebst Vertretern vom Flughafen und Edelweiss war auch Botschafter Adrian Maître und albanische Behördenvertreter vor Ort.</p>



<figure class="wp-block-image"><a href="https://www.albanien.ch/une/erstflug-kuchen"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="600" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2019/04/erstflug-kuchen-800x600.jpg" alt="Torte" class="wp-image-2018" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2019/04/erstflug-kuchen-800x600.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2019/04/erstflug-kuchen-350x263.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2019/04/erstflug-kuchen.jpg 2000w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><figcaption>In Tirana wurde die neue Flugverbindung mit einer Torte gefeiert</figcaption></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright"><a href="https://www.albanien.ch/une/erstflug-flighradar"><img loading="lazy" decoding="async" width="350" height="367" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2019/04/erstflug-flighradar-350x367.jpg" alt="Flightradar" class="wp-image-2031" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2019/04/erstflug-flighradar-350x367.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2019/04/erstflug-flighradar.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 350px) 100vw, 350px" /></a><figcaption>Erstflug</figcaption></figure></div>



<p>Die heutigen Erstflüge waren nicht voll ausgelastet: Der Airbus A320 war mit rund 80 Passagieren nur rund zur Hälfte besetzt. Touristen waren kaum an Bord – die meisten Passagiere waren Albaner, viele sind in Zürich umgestiegen.</p>



<p>Es bleibt zu hoffen, dass sich die Auslastung während der Sommersaison trotz der zusätzlichen Konkurrenz noch verbessern wird, damit uns die Verbindung erhalten bleibt. Im albanischen Flugmarkt haben wir ja schon viele Überraschungen erlebt.</p>



<figure class="wp-block-embed-vimeo wp-block-embed is-type-video is-provider-vimeo wp-embed-aspect-9-16 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe loading="lazy" title="Erstflug Edelweiss Tirana-Zürich, 1. April 2019" src="https://player.vimeo.com/video/327800884?dnt=1&amp;app_id=122963" width="563" height="1000" frameborder="0" allow="autoplay; fullscreen; picture-in-picture; clipboard-write"></iframe>
</div></figure>



<figure class="wp-block-embed-facebook wp-block-embed is-type-rich is-provider-facebook text-align: center;"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<div class="fb-post" data-href="https://www.facebook.com/tiranainternationalairport/posts/270367250342042" data-width="552"></div>
</div></figure>



<p><br></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.albanien.ch/une/blog/2019/feed</wfw:commentRss>
			<slash:comments>3</slash:comments>
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">2019</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Wenig erfolgreiche planwirtschaftliche Stadtgründungen</title>
		<link>https://www.albanien.ch/une/blog/1770</link>
					<comments>https://www.albanien.ch/une/blog/1770#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lars]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 04 Jun 2017 21:47:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles aus Albanien]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunismus]]></category>
		<category><![CDATA[Stadt]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtplanung]]></category>
		<category><![CDATA[Städte]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.albanien.ch/une/?p=1770</guid>

					<description><![CDATA[Die Kommunisten haben Albaniens Landschaft verändert: Sümpfe wurden trocken gelegt, die Landwirtschaft grundlegend verändert, überall wurden Seen zur Bewässerung und Energiegewinnung aufgestaut – und das ganze Land wurde industrialisiert. Für die neuen Fabriken und Bergwerke brauchte es Arbeiter, die Unterkünfte brauchten, weshalb im ganzen Land zwischen 1945 und den späten 70er Jahren neue Städte angelegt ... <p class="moree"><a class="btn btn-inverse btn-normal btn-primary " href="https://www.albanien.ch/une/blog/1770">Read more</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Kommunisten haben Albaniens Landschaft verändert: Sümpfe wurden trocken gelegt, die Landwirtschaft grundlegend verändert, überall wurden Seen zur Bewässerung und Energiegewinnung aufgestaut – und das ganze Land wurde industrialisiert. Für die neuen Fabriken und Bergwerke brauchte es Arbeiter, die Unterkünfte brauchten, weshalb im ganzen Land zwischen 1945 und den späten 70er Jahren neue Städte angelegt wurden.</p>
<p><div id="attachment_1787" style="width: 360px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.albanien.ch/une/blog/1770/kukes" rel="attachment wp-att-1787"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-1787" class="size-medium wp-image-1787" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2017/06/Kukes-350x219.jpg" alt="" width="350" height="219" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2017/06/Kukes-350x219.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2017/06/Kukes-800x500.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2017/06/Kukes.jpg 2000w" sizes="auto, (max-width: 350px) 100vw, 350px" /></a><p id="caption-attachment-1787" class="wp-caption-text">Kukës, Hauptplatz – planerische Ödnis</p></div></p>
<p>Mehr als 25 Jahre nach dem Zusammenbruch des kommunistischen Regimes lohnt sich ein Blick zurück, wie erfolgreich diese Stadtgründungen waren.</p>
<h3>Das stadtlose Land</h3>
<p>Natürlich gab es in Albanien prosperierende Städte und zahlreiche Ort, deren Geschichte oftmals bis in die Antike reichte. Neben den beiden grossen Städten Shkodra und Korça sowie weiteren lokalen Zentren wie Berat, Elbasan, Tirana und Gjirokastra gab es bis weit ins 20. Jahrhundert hinein aber keine Orte, die an eine richtige Stadt erinnerten. Selbst die wichtigsten Häfen waren klein: Shëngjin hatte nach dem Ersten Weltkrieg keine 100, Saranda weniger als 1000 Einwohner. Vlora, etwa zwei Kilometer vom Ufer entfernt, hatte zwar deutlich mehr Einwohner, aber kaum etwas, das städtisch wirkte: ein paar Moscheen, einige wenige enge Gassen und einen Marktplatz. Durrës hatte um 1900 kaum mehr als 1000 Einwohner, aber immerhin etwas städtisches Leben in den engen Gassen innerhalb der Stadtmauern. Der bedeutendste Hafen des Landes sollte sich in der Folge jedoch rasch entwickeln. Noch viel schneller wuchs Tirana, das 1920 Hauptstadt geworden war, aber schon 1917 knapp über 10&#8217;000 und zehn Jahre später schon fast doppelt so viele Einwohner hatte.</p>
<p>Im Allgemeinen war das junge Albanien aber sehr ländlich geprägt: 1926 lebten nur 16 % der Albaner in Städten. An einigen Verwaltungszentren und Marktplätzen hatten sich zum Teil ein paar Hundert Personen niedergelassen. Auch lokale Machtzentren und Wohnsitze von Beys wie Kruja, Kavaja, Fier, Lushnja, Leskovik, Përmet, Delvina, Libahova, Peqin oder Pogradec hatten höchstens ein paar Tausend Einwohner, aber abgesehen von Gotteshäusern und Märkten kaum städtische Infrastruktur. Besonders die gebirgigen Gebiete des Landes waren komplett frei von Städten. Noch 1945 gab es in einem Drittel der Kreise keine Stadt.</p>
<h3>Die kommunistischen Stadtgründungen</h3>
<p><div id="attachment_1784" style="width: 360px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.albanien.ch/une/blog/1770/kucova_industrie" rel="attachment wp-att-1784"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-1784" class="size-medium wp-image-1784" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2017/06/Kucova_Industrie-350x219.jpg" alt="" width="350" height="219" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2017/06/Kucova_Industrie-350x219.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2017/06/Kucova_Industrie-800x500.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2017/06/Kucova_Industrie.jpg 2000w" sizes="auto, (max-width: 350px) 100vw, 350px" /></a><p id="caption-attachment-1784" class="wp-caption-text">Alt und Neu in Kuçova</p></div></p>
<p>Die sozialen Reformen und die rasch einsetzende Industrialisierung der Nachkriegszeit zogen eine rasche Urbanisierung des Landes mit sich. Bis 1969 nahm die städtische Bevölkerung pro Jahr um 4,5 % zu. Vielerorts wurden aus kleinen Dörfern städtische Zentren, mancherorts wurden neue Siedlungen gänzlich auf dem Reissbrett geplant.</p>
<p>Im Norden entstanden Verwaltungszentren wie Rrëshen, Burrël und Bajram Curri sowie viele Bergwerkstätte (Kruma, Rubik, Kurbnesh, Krasta in Martanesh, Bulqiza). Im Süden waren Kohle (Memaliaj), Erdöl (Ballsh, Patos, Kuçova als Qytet Stalin, Roskovec und Cërrik) und die Waffenproduktion (Poliçan und Çorovoda in Skrapar) die treibenden Kräfte.</p>
<p>Die neuen Grossfabriken wurden meist bei bestehenden Grossstädten gebaut, wobei im Falle von Tirana etwas ausserhalb ein ganzer Stadtteil (»Kombinati«) gegründet wurde, der den Arbeitern der in den 50er Jahren gegründeten »Stalin-Fabrik« ein Zuhause bot. Manchmal wurden Industrien aber auch abseits der grossen Zentren angelegt, so bei Laç oder Cërrik. Im Südosten entstanden mit Maliq ein Zentrum des Zuckerrohranbaus und -verarbeitung</p>
<p>Vielerorts entwickelten sich kleine Dörfer, die meist historisch schon als Treffpunkt oder Marktplatz der Region dienten, zu lokalen Verwaltungszentren (Tepelena, Gramsh, Librazhd, Klos (Mat), Vau-Deja, Puka, Kukës). Etwas Bedeutung und beträchtliche Einwohnerzahlen erlangte auch manches Dorf, in dem die Verwaltung einer landwirtschaftlichen Genossenschaft untergebracht wurde. Ein besonderes Beispiel hierfür ist Kamza, wo neben der Genossenschaft noch die Faktoren Kohlebergwerk und Nähe zu Tirana in Form der Landwirtschaftsuniversität begünstigend hinzukamen. Heute ist Kamza eine der grössten Städte des Landes.</p>
<p>Aufgrund der Aufstauung des Fierza-Sees musste in den 70er Jahren die Stadt Kukës verlegt werden. »Neu-Kukës« entstand als Planstadt etwas östlich auf einem windigen Plateau.</p>
<p>Rückblickend entwickelten sich die wenigsten dieser Planstädte zu richtigen Städten: Zwar verliehen ein paar hässliche Plattenbauten den Orten etwas Urbanität, aber die Einwohnerzahlen blieben meist im tiefen vierstelligen Bereich. In Albanien reichte dies schon, um das Prädikat »Stadt« oder »Bashkia« verliehen zu kriegen.</p>
<h3>Die Schwierigkeiten der Landstädte im Post-Kommunismus</h3>
<p><div id="attachment_1776" style="width: 360px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.albanien.ch/une/blog/1770/rubik" rel="attachment wp-att-1776"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-1776" class="size-medium wp-image-1776" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2017/06/Rubik-350x219.jpg" alt="" width="350" height="219" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2017/06/Rubik-350x219.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2017/06/Rubik-800x500.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2017/06/Rubik.jpg 2000w" sizes="auto, (max-width: 350px) 100vw, 350px" /></a><p id="caption-attachment-1776" class="wp-caption-text">Das Leben zieht an Rubik vorbei</p></div></p>
<p>Die meisten dieser Planstädte machten in den letzten 25 Jahren eine schwierige Transformation durch. Fast überall gingen die wichtigen Arbeitgeber verloren. Insbesondere in der Industrie und im Bergbau gab es lange keine Beschäftigung mehr. Auch der Staat hatte kaum Finanzen, so dass gerade die kulturellen Angebote schnell eingstellt wurden. Im Gegensatz zu den Grossstädten, wo eine kleine Mittelschicht und Oberschicht heranwuchs, ist die Bevölkerung dieser Planstädte und ihrer Umgebung meist sehr arm, so dass auch der Dienstleistungssektor sehr bescheiden blieb. Zum Teil findet die Bevölkerung der Landstädte auch heute noch ein – zumal ergänzendes – Einkommen in der Landwirtschaft.</p>
<p>Trotz aller Probleme haben die Landstädte aber auch Einwohner aus den umliegenden Dörfern angezogen, da die Infrastruktur im urbanen Raum etwas besser ist. Andernorts sind die Bauerndörfer der Umgebung heute zum Teil bevölkerungsreicher als das lokale städtische Zentrum, das von Arbeitslosigkeit geplagt wird.</p>
<h3>Niedergang der Bergwerks- und Industriestädte und krisenfestere Verwaltungsstädte</h3>
<p><div id="attachment_1786" style="width: 360px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.albanien.ch/une/blog/1770/cerrik_zentrum" rel="attachment wp-att-1786"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-1786" class="size-medium wp-image-1786" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2017/06/Cerrik_Zentrum-350x219.jpg" alt="" width="350" height="219" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2017/06/Cerrik_Zentrum-350x219.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2017/06/Cerrik_Zentrum-800x500.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2017/06/Cerrik_Zentrum.jpg 2000w" sizes="auto, (max-width: 350px) 100vw, 350px" /></a><p id="caption-attachment-1786" class="wp-caption-text">Im Zentrum von Cërrik – menschenleer</p></div></p>
<p>Die meisten Bergwerksbetriebe haben in den 90er Jahren rasch ihren Betrieb einstellen müssen, was unmittelbaren Einfluss hatte auf die Städte, die von ihnen abhängig waren. Gerade die junge Bevölkerung ist rasch ausgewandert – meist illegal nach Griechenland oder Italien, um dort etwas Geld zu verdienen und die Familie in der Heimat zu unterstützen. Im Verlauf der letzten 25 Jahre haben viele Einwohner diese Städte verlassen, insbesondere wenn sie abgelegen oder in sehr gebirgigem Gebiet gelegen sind. Etwas weniger stark betroffen sind meist Bergwerksorte, die noch lokale Verwaltungszentren sind oder an Durchgangsstrassen liegen. Die zurückgebliebene Bevölkerung in diesen Bergwerksregionen ist meist von der Landwirtschaft und Überweisungen von Verwandten im Ausland abhängig.</p>
<p><div id="attachment_1781" style="width: 360px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.albanien.ch/une/blog/1770/kurbnesh_2" rel="attachment wp-att-1781"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-1781" class="size-medium wp-image-1781" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2017/06/Kurbnesh_2-350x219.jpg" alt="" width="350" height="219" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2017/06/Kurbnesh_2-350x219.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2017/06/Kurbnesh_2-800x500.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2017/06/Kurbnesh_2.jpg 2000w" sizes="auto, (max-width: 350px) 100vw, 350px" /></a><p id="caption-attachment-1781" class="wp-caption-text">Kurbnesh fast ausgestorben</p></div></p>
<p>Einige dieser Bergwerksorte wurden praktisch komplett entvölkert, so das abgelegene Kurbnesh in der Mirdita. In Kruma, dem Zentrum der Region Has im Nordosten, ist die Einwohnerzahl um rund einen Drittel zurückgegangen. Auch Memaliaj im Süden hat rund die Hälfte der Einwohner verloren – ein starker Bevölkerungsrückgang ist aber im ganzen Süden des Landes zu verzeichnen.</p>
<p>Auch die Erdölindustrie war in Albanien kein Garant für Arbeit und Reichtum: Diese Städte sind allesamt von Bevölkerungsrückgang betroffen, wenn auch nicht überall gleich stark.</p>
<p>Die Verwaltungszentren verzeichnen hingegen meist keine solch grosse Abwanderung. Burrël konnte seine Einwohnerzahl halten und Rreshën, Kukës sowie Puka haben zwischen 1989 und 2011 sogar einen Zuwachs verzeichnet.</p>
<p><div id="attachment_1780" style="width: 360px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.albanien.ch/une/blog/1770/burrel_haeuser" rel="attachment wp-att-1780"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-1780" class="size-medium wp-image-1780" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2017/06/Burrel_Haeuser-350x219.jpg" alt="" width="350" height="219" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2017/06/Burrel_Haeuser-350x219.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2017/06/Burrel_Haeuser-800x500.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2017/06/Burrel_Haeuser.jpg 2000w" sizes="auto, (max-width: 350px) 100vw, 350px" /></a><p id="caption-attachment-1780" class="wp-caption-text">Neues Leben in Burrël</p></div></p>
<p>Aus der Reihe tanzt auch die Bergwerkstadt Bulqiza, wo die Einwohnerzalh seit 1989 deutlich zugenommen hat. Aufgrund der besseren Erzvorkommen besteht hier noch heute eine Industrie, wie sonst kaum wo in Albanien. Hinzu die Funktion als Verwaltungszentrum, was ebenfalls stabilisierend wirkte.</p>
<p>Es gibt viele weitere Städte in der Küstenebene zwischen Vlora und Shkodra und besonders im Grossraum Tirana, die beträchtlich an Einwohner zugenommen haben. Dazu gehören auch ein paar Planstädte wie Kamza als Vorort von Tirana oder Laç. In diesem Fällen scheint aber mehr die Landflucht und die Lage als die Attraktivität der geplanten Städte von Bedeutung für das Wachstum gewesen sein.</p>
<h3>Erfolg und Misserfolg der Planstädte</h3>
<p><div id="attachment_1790" style="width: 360px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.albanien.ch/une/blog/1770/krasta" rel="attachment wp-att-1790"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-1790" class="size-medium wp-image-1790" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2017/06/Krasta-350x219.jpg" alt="" width="350" height="219" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2017/06/Krasta-350x219.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2017/06/Krasta-800x500.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2017/06/Krasta.jpg 2000w" sizes="auto, (max-width: 350px) 100vw, 350px" /></a><p id="caption-attachment-1790" class="wp-caption-text">Dunkle Fensterhöhlen in Krasta, Martanesh</p></div></p>
<p>Die planwirtschaftlichen Stadtgründungen scheinen sich in ihrem Schicksal nicht gross von anderen Städten zu unterscheiden – leider ist eine detaillierte Analyse aufgrund des schlechten Datenmaterials nicht wirklich möglich. Im Gegensatz zu vielen anderen, im Umland traditionell verwurzelten Städte Albaniens sind die Industriestädte heute aber doch in den meisten Fällen sehr trostlos und unbelebt. Kaum eine Planstadt hat mehr als 10&#8217;000 Einwohner erreicht – und wie die ganze Stadtentwicklung Albaniens erleben auch die Planstädte mit Bevölkerungswachstum heute eine Phase der chaotisch-wilden Entwicklung weitab der ursprünglichen planerischen Vorgaben.</p>
<p>Die im Kommunismus entwickelten Verwaltungszentren haben mehrheitlich ihren Platz als wichtige Drehscheibe der Umgebung gefunden – ihre Gründung war ein bedeutender Schritt in der Entwicklung des Landes, auch wenn in der post-kommunistischen Zeit in vielen Fällen ein Bevölkerungsrückgang zu verzeichnen war. Es sind zwar vielfach reizlose kleine Provinznester, aber doch kommen hier die Menschen des Umlands zusammen und sorgen für Veränderung und Treiben. Man kauft ein paar notwendige Sachen ein, erledigt Behördengänge, geht hier in die weiterführende Schule oder wartet auf den Bus nach Tirana. Die Stagnation der 90er Jahre ist in den Verwaltungszentren vorbei – es gibt Veränderung, während die Industrieorte leblos wirken, vieles zu Zerfallen droht, der Rückgang deutlich spürbar ist .</p>
<p><div id="attachment_1783" style="width: 360px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.albanien.ch/une/blog/1770/kucova_zentrum" rel="attachment wp-att-1783"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-1783" class="size-medium wp-image-1783" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2017/06/Kucova_Zentrum-350x219.jpg" alt="" width="350" height="219" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2017/06/Kucova_Zentrum-350x219.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2017/06/Kucova_Zentrum-800x500.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2017/06/Kucova_Zentrum.jpg 2000w" sizes="auto, (max-width: 350px) 100vw, 350px" /></a><p id="caption-attachment-1783" class="wp-caption-text">Breite Strassen aus kommunistischer Zeit im Zentrum von Kuçova</p></div></p>
<p>Eine interessante Mischung ist Kuçova, die grösste albanische Planstadt, die einst über 20&#8217;000 Einwohner hatte. Auch hier sind viele Bewohner abgewandert, die Erdöl-Metropole hat aber eine Grösse entwickelt, die ein gewisses Eigenleben garantiert. Und trotz der wirtschaftlichen Misere ist die Erdölproduktion nie ganzÂ  zum Erliegen gekommen, so dass heute noch ein Duft von Öl durch die kommunistischen Prachtsstrassen zieht. Die post-kommunistische Entwicklung hat Kuçova nur zaghaft erfasst – weite Teile des Stadtzentrums werden noch immer von der kommunistischen Architektur, dem roten Stern und Industrieanlagen dominiert. Kuçova gleicht deshalb eher einer Reise durch die Geschichte um 30 Jahre zurück als einer lebendigen albanischen Stadt der Gegenwart.</p>
<p>An vielen anderen Orten ist aber meist tote Hose: Im einzigen Café sitzen ein paar Männer, der zentrale Platz wirkt überdimensioniert und meist auch sehr trostlos heruntergekommen. In den Hintergassen rennen noch ein paar Hühner rum. Aber es fehlen die Investitionen, die kleinen Geschäfte und der Trubel, der vielerorts Ausdruck der albanischen Lebensfreude ist.</p>
<pre><strong>Quellen:</strong> u.a. T. Selenica: »Shqipëroa më 1927«, Tirana 1928;
Arqile Bërxholi, Dhimitër Doka, Hartmut Asche (Hrsg.): »Altasi Gjeografik i Popullisë së Shqipërisë«, Tirana 2003;
Franz  Seiner: »Ergebnisse der Volkszählung in Albanien in dem von den österr.-ungar. Truppen 1916 - 1918 besetzten Gebiete«, Wien 1922, <a href="http://opacplus.bsb-muenchen.de/title/BV022058557/ft/bsb00096082?page=5" target="_blank" rel="noopener noreferrer">online</a>;
Cay Lienau, Günter Prinzing (Hrsg.): »Albanien – Beiträge zu Geographie und Geschichte«, Münster 1986;
</pre>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.albanien.ch/une/blog/1770/feed</wfw:commentRss>
			<slash:comments>1</slash:comments>
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">1770</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Politik mit Farben</title>
		<link>https://www.albanien.ch/une/blog/1708</link>
					<comments>https://www.albanien.ch/une/blog/1708#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lars]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Dec 2016 14:43:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles aus Albanien]]></category>
		<category><![CDATA[Edi Rama]]></category>
		<category><![CDATA[Erion Veliaj]]></category>
		<category><![CDATA[Farbe]]></category>
		<category><![CDATA[Fussgänger]]></category>
		<category><![CDATA[Fussgängerstreifen]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Tirana]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehr]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.albanien.ch/une/blog/1708</guid>

					<description><![CDATA[Dass sich mit Farben gut Politik und PR machen lässt, hat ja schon sein Vorvorgänger Edi Rama bewiesen. Erion Veliaj folgt dem Vorbild: Am Sonntag wurden in Tirana Fussgängerstreifen zu Farbspielen. Als Begründung für die spielerische Aktion an der Kreuzung beim staatlichen Fernsehen wurde angegeben, dass man für mehr Freundlichkeit in der Stadt und mehr ... <p class="moree"><a class="btn btn-inverse btn-normal btn-primary " href="https://www.albanien.ch/une/blog/1708">Read more</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Dass sich mit Farben gut Politik und PR machen lässt, hat ja schon sein Vorvorgänger Edi Rama bewiesen. Erion Veliaj folgt dem Vorbild: Am Sonntag wurden in Tirana Fussgängerstreifen zu Farbspielen.</p>
<p>Als Begründung für die spielerische Aktion an der Kreuzung beim staatlichen Fernsehen wurde angegeben, dass man für mehr Freundlichkeit in der Stadt und mehr Rücksicht auf Kinder im Strassenverkehr werben wolle.</p>
<p>Nur eine Kreuzung weiter wurde vor dem Kunstgymnasium schon früher ein Zebrastreifen in Notenstreifen umgestaltet.</p>
<p>Tirana ist jedenfalls schon lange nicht mehr die graue, eintönige Stadt, als die sie malverschrieen war – eine farbenfrohe Stadt des stetigen Wandels.</p>
<p>
<a href='https://www.albanien.ch/une/blog/1708/img_8849'><img loading="lazy" decoding="async" width="350" height="467" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2016/12/img_8849-350x467.jpg" class="attachment-medium size-medium" alt="" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2016/12/img_8849-350x467.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2016/12/img_8849-480x640.jpg 480w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2016/12/img_8849-800x1067.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 350px) 100vw, 350px" /></a>
<a href='https://www.albanien.ch/une/blog/1708/img_8848'><img loading="lazy" decoding="async" width="350" height="467" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2016/12/img_8848-350x467.jpg" class="attachment-medium size-medium" alt="" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2016/12/img_8848-350x467.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2016/12/img_8848-480x640.jpg 480w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2016/12/img_8848-800x1067.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 350px) 100vw, 350px" /></a>
<a href='https://www.albanien.ch/une/img_8835'><img loading="lazy" decoding="async" width="350" height="350" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2016/12/img_8835-350x350.jpg" class="attachment-medium size-medium" alt="" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2016/12/img_8835-350x350.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2016/12/img_8835-800x800.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2016/12/img_8835-144x144.jpg 144w" sizes="auto, (max-width: 350px) 100vw, 350px" /></a>
<a href='https://www.albanien.ch/une/blog/1708/img_8845'><img loading="lazy" decoding="async" width="350" height="350" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2016/12/img_8845-350x350.jpg" class="attachment-medium size-medium" alt="" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2016/12/img_8845-350x350.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2016/12/img_8845-800x800.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2016/12/img_8845-144x144.jpg 144w" sizes="auto, (max-width: 350px) 100vw, 350px" /></a>
</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.albanien.ch/une/blog/1708/feed</wfw:commentRss>
			<slash:comments>1</slash:comments>
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">1708</post-id>	<georss:point>41.3214702 19.8229174</georss:point>
		<geo:lat>41.3214702</geo:lat>
		<geo:long>19.8229174</geo:long>
	</item>
		<item>
		<title>Auf dem Lastwagen</title>
		<link>https://www.albanien.ch/une/blog/1531</link>
					<comments>https://www.albanien.ch/une/blog/1531#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lars]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Apr 2016 20:52:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles aus Albanien]]></category>
		<category><![CDATA[Bilder]]></category>
		<category><![CDATA[unterwegs]]></category>
		<category><![CDATA[Abholzung]]></category>
		<category><![CDATA[Aktivismus]]></category>
		<category><![CDATA[Aktivisten]]></category>
		<category><![CDATA[Aufforstung]]></category>
		<category><![CDATA[Bäume]]></category>
		<category><![CDATA[Dibra]]></category>
		<category><![CDATA[Holz]]></category>
		<category><![CDATA[Holzfäller]]></category>
		<category><![CDATA[Lastwagen]]></category>
		<category><![CDATA[Lura]]></category>
		<category><![CDATA[Nationalpark]]></category>
		<category><![CDATA[Natur]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Protest]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Umweltschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>
		<category><![CDATA[Wald]]></category>
		<category><![CDATA[Wälder]]></category>
		<category><![CDATA[Zivilgesellschaft]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.albanien.ch/une/?p=1531</guid>

					<description><![CDATA[Vor Kurzem war ich mit 200 anderen Freiwilligen aus Tirana unterwegs, um im Lura-Nationalpark Bäume zu pflanzen. Aufgrund der schlechten Strassen waren wir innerhalb des Nationalparks auf 4&#215;4-Fahrzeuge angewiesen – die meisten landeten aber auf einem alten Mercedes-Lastwagen. Lastwagen waren früher in ländlichen Gebieten Albaniens das verbreitetste Fortbewegungsmittel. Unvergessen ist die Szene aus Gianni Amelios ... <p class="moree"><a class="btn btn-inverse btn-normal btn-primary " href="https://www.albanien.ch/une/blog/1531">Read more</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Vor Kurzem war ich mit 200 anderen Freiwilligen aus Tirana unterwegs, um im Lura-Nationalpark Bäume zu pflanzen. Aufgrund der schlechten Strassen waren wir innerhalb des Nationalparks auf 4&#215;4-Fahrzeuge angewiesen – die meisten landeten aber auf einem alten Mercedes-Lastwagen.</p>
<p>Lastwagen waren früher in ländlichen Gebieten Albaniens das verbreitetste Fortbewegungsmittel. Unvergessen ist die Szene aus Gianni Amelios Film »Lamerica«, als ein Lastwagen vollbeladen mit italienische Canzoni singenden Albanern im Bild auftaucht.</p>
<p>Gesungen wurde auch bei uns auf dem Lastwagen, als wir unterwegs zu den in der Höhe gelegenen Bergseen waren.</p>
<p><center><div style="width: 640px;" class="wp-video"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('video');</script><![endif]-->
<video class="wp-video-shortcode" id="video-1531-1" width="640" height="360" poster="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2016/04/Lura_Play_Video.jpg" preload="metadata" controls="controls"><source type="video/mp4" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2016/04/lura_lastwagen.m4v?_=1" /><a href="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2016/04/lura_lastwagen.m4v">https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2016/04/lura_lastwagen.m4v</a></video></div></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p></center>Die Ironie der Geschichte: Während wir unterwegs waren, um Bäume zu pflanzen, wurden wohl früher mit diesem Lastwagen gefällte Bäume ins Tal gebracht. Aber immerhin stecken jetzt 500 kleine Bäumchen mehr in der kahlen Erde rund um die Lura-Seen – eine grossartige Landschaft, wenn man über den Makel weitflächig fehlender Vegetation hinwegschaut.</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/media/set/?set=a.10153621959537825.1073741833.108518952824&amp;type=3" target="_blank" rel="noopener"><i class="wp-svg-images images"></i> Alle Fotos</a></p>
<p><a href="https://www.albanien.ch/une/blog/1531#gallery-1531-1-slideshow">Anklicken um </a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.albanien.ch/une/blog/1531/feed</wfw:commentRss>
			<slash:comments>1</slash:comments>
		
		<enclosure url="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2016/04/lura_lastwagen.m4v" length="12347083" type="video/mp4" />

		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">1531</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Die Adriaroute kommt wieder</title>
		<link>https://www.albanien.ch/une/blog/1488</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lars]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Mar 2016 23:27:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles aus Albanien]]></category>
		<category><![CDATA[Adria]]></category>
		<category><![CDATA[Flucht]]></category>
		<category><![CDATA[Flüchtlinge]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Schiff]]></category>
		<category><![CDATA[Syrien]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.albanien.ch/une/?p=1488</guid>

					<description><![CDATA[25 Jahre ist es her: Am 7. März 1991 starteten in Albanien die ersten Schiffe voller Flüchtlinge über die Adria. Die Bilder gingen um die Welt: über und über mit Menschen beladeten Schiffe, alle auf der Suche nach Menschenwürde und Wohlstand im Westen. Damals waren es Albaner, die aus Hunger und Verzweiflung einem kollabierenden Staat ... <p class="moree"><a class="btn btn-inverse btn-normal btn-primary " href="https://www.albanien.ch/une/blog/1488">Read more</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>25 Jahre ist es her: Am 7. März 1991 starteten in Albanien die ersten Schiffe voller Flüchtlinge über die Adria. Die <a href="https://www.albanien.ch/une/?p=711">Bilder</a> gingen um die Welt: über und über mit Menschen beladeten Schiffe, alle auf der Suche nach Menschenwürde und Wohlstand im Westen. Damals waren es Albaner, die aus Hunger und Verzweiflung einem kollabierenden Staat entflohen. Der albanische Exodus über die Adria hielt noch viele Jahre an. Mit der Verlagerung auf kleine Schlauch- und Schnellboote verschwand er aber aus der Öffentlichkeit. Nur gelegentlich, wenn mal wieder ein <a href="http://www.albanien.ch/bb/article.php?article_file=1073856771.txt&amp;showtopic=" target="_blank">Schiff kenterte</a>, gab es Kurzmeldungen in den Randspalten.</p>
<p><div id="attachment_1499" style="width: 360px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.albanien.ch/une/?attachment_id=1499" rel="attachment wp-att-1499"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-1499" class="wp-image-1499" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2016/03/Fluechtlingsboot_Mittelmeer-595x396.jpg" alt="Flüchtlingsboot im Mittelmeer (Symbolbild – Irische Marine)" width="350" height="233" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2016/03/Fluechtlingsboot_Mittelmeer-595x396.jpg 595w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2016/03/Fluechtlingsboot_Mittelmeer-768x512.jpg 768w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2016/03/Fluechtlingsboot_Mittelmeer-960x639.jpg 960w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2016/03/Fluechtlingsboot_Mittelmeer.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 350px) 100vw, 350px" /></a><p id="caption-attachment-1499" class="wp-caption-text">Flüchtlingsboot im Mittelmeer <br />(Symbolbild – Irische Marine)</p></div></p>
<p>Es dauerte, bis Italiener und Albaner in enger Zusammenarbeit die Schlepper stoppen konnten. Ein allgemeines Verbot von privaten Booten in Albanien half dabei – es wurde erst vor Kurzem aufgehoben.</p>
<h3>Keine nassen Füsse mehr</h3>
<p>Heute können Albaner problemlos ins Flugzeug steigen oder in Durrës ein Fährschiff nehmen: Dank visafreier Einreise in den Schengen-Raum müssen Albaner nicht mehr für 1000 Euro oder mehr illegal in die EU schippern. In der albanischen Wahrnehmung ist die Adriaroute als traumatischer Weg aus der Misere aber noch nicht verdrängt: Mehrere Spielfilme der letzten Jahre enden mit einer Bootsfahrt über die Adria – mal glücklos im tiefen Wasser, mal glücklich am gegenüberliegenden Ufer.</p>
<h3>Die neue Flüchtlingsflut</h3>
<p><div id="attachment_1492" style="width: 360px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://www.albanien.ch/une/?attachment_id=1492" rel="attachment wp-att-1492"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-1492" class="wp-image-1492" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2016/03/Vlora_Strand_abends-595x389.jpg" alt="Trüber Ausblick am Adriaufer in Vlora" width="350" height="229" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2016/03/Vlora_Strand_abends-595x389.jpg 595w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2016/03/Vlora_Strand_abends-768x502.jpg 768w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2016/03/Vlora_Strand_abends-960x628.jpg 960w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2016/03/Vlora_Strand_abends.jpg 1000w" sizes="auto, (max-width: 350px) 100vw, 350px" /></a><p id="caption-attachment-1492" class="wp-caption-text">Trüber Ausblick am Adriaufer in Vlora</p></div></p>
<p>Seitdem den Flüchtlingen aus den Krisengebieten im Nahen Osten und Ostafrika die Reise durch den Balkan verunmöglicht wurde, ist die Adriaroute wieder im Gespräch. Wie die Albaner früher werden bald auch Syrer, Afghanen, Iraker, Somalier und andere in Griechenland Gestrandete den Weg durch Albanien in den Westen suchen wollen. Italien ist verlockend nahe – die Adria hier keine 80 Kilometer breit.</p>
<p>Bis jetzt hat sich der Flüchtlingsstrom noch nicht nach Albanien verlagert, aber alle rechnen mit der anstehenden Flut.</p>
<p>Albanien versucht sich vorzubereiten. Auffanglager für mehrere Tausend wurden eingerichtet, Polizisten abkommandiert.</p>
<h3>»Nicht mit uns«</h3>
<p>Regierungschef Edi Rama sagt, dass Albanien nicht offen sei für Flüchtlinge. Mit deutlichen Worten signalisiert er Abwehr und versucht zu verhindern, dass Albanien bald die Probleme lösen muss, die seine mächtigen Nachbarn nicht lösen wollen: Ein Stau der Flüchtlinge im eigenen Land ist das ungemütliche Szenario. Edi Rama weiss aber selber, dass Albanien die Flüchtlinge nicht aufhalten kann. Und dass es schwierig wird, sie dann weiterzubefördern. Italien signalisierte bereits, dass man die Flüchtlinge lieber auf albanischem als auf italienischem Boden stoppen wolle, und bietet den Albanern Hilfe an.</p>
<p>Im Gegensatz zum Ministerpräsidenten sieht die Bevölkerung des Landes kein grosses Problem. Die traditionell gastfreundlichen Albaner sind den Flüchtlingen gegenüber nicht negativ gestimmt: Als Auswanderernation habe man Verständnis für die Vertriebenen aus Krisengebieten, schreibt der »Economist« zutreffend. Und als Krisennation ist man sicherlich auch über jede Gelegenheit froh, ein paar Euros dazuzuverdienen.</p>
<h3>Grüne Grenzen in einsamen Bergen</h3>
<p><div id="attachment_1491" style="width: 360px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://www.albanien.ch/une/?attachment_id=1491" rel="attachment wp-att-1491"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-1491" class="wp-image-1491" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2016/03/Vlora_Sonnenuntergang-595x395.jpg" alt="Die Sonne geht im Westen unter – am Strand von Vlora" width="350" height="233" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2016/03/Vlora_Sonnenuntergang-595x395.jpg 595w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2016/03/Vlora_Sonnenuntergang-768x510.jpg 768w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2016/03/Vlora_Sonnenuntergang-960x638.jpg 960w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2016/03/Vlora_Sonnenuntergang.jpg 1505w" sizes="auto, (max-width: 350px) 100vw, 350px" /></a><p id="caption-attachment-1491" class="wp-caption-text">Die Sonne geht im Westen unter – am Strand von Vlora</p></div></p>
<p>Aktuell sind die Flüchtlinge noch zögerlich – zu unklar ist, was auf sie zukommt. Man fürchte, in Albanien ausgeraubt zu werden oder im Gefängnis zu landen, ist dem »Economist« zu entnehmen. Und wie weiter? Die Route am Adriaostufer entlang nach Norden durch Montenegro, Bosnien, Kroatien ist nicht verheissungsvoll, und die Fahrt über die Adria ist wenig verlockend. Es sind »komplizierte Wege« (»F.A.Z.«), die auch deutlich mehr Kosten mitsichbringen und einen den Schleppern ausliefert.</p>
<p>Sobald die Verzweiflung der Flüchtlinge in Griechenland aber gross genug ist und das Wetter etwas besser, werden sich wohl viele einen Weg durch die Berge suchen. Mit lokaler Führung lässt sich die Grenze problemlos überwinden – ein Abriegeln wie in Mazedonien ist hier nicht denkbar. Ohne Schlepper dürfte es hingegen schwierig werden, an der Polizei vorbei zur Küste zu kommen. Im Land ohne Eisenbahnen ist das Weiterkommen beschwerlich und im spärlich besiedelten Süden fallen Fremde schnell auf. Offen ist, was die Polizei mit illegalen Migranten machen soll: Können die Flüchtlinge nach Griechenland zurückgeschickt werden?</p>
<h3>Die Mafia dankt</h3>
<p>Am Schluss wird mit Sicherheit die Mafia von der Abschottungspolitik der EU, die für das Flüchtlingsproblem noch immer keine Lösung gefunden hat, profitieren. Den Flüchtlingen wird nichts anderes übrigbleiben, als noch mehr Geld an Schlepper zu zahlen.</p>
<p>Auf beiden Seiten der Adria bereitet sich die Mafia schon auf das neue Geschäft vor. Es wird gemunkelt, dass in Italien im grossen Sitl Schlauchboote aufgekauft werden. Und in den Sozialen Medien würden bereits Transporte übers Meer für 6000 bis 7000 Euro angeboten.</p>
<p>Es bleibt nur zu hoffen, dass nicht wieder viele Hoffnungsuchende auf der Adriaroute Opfer des Meers oder skrupelloser Geschäftemacher werden. Die Fahrt über die Adria ist deutlich länger und riskanter als das Übersetzen von der Türkei auf griechische Inseln – und schon dabei sind immer wieder Menschen im Meer ertrunken ”¦</p>
<p><a href="http://www.albanien.ch/forum/newinst/viewtopic.php?f=1&amp;t=17695"><i class="wp-svg-bubbles-4 bubbles-4"></i> Diskussion zum Thema im Forum</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">1488</post-id>	</item>
	</channel>
</rss>
