Viktor
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Fr, 01. Jun 2007, 6:07

Es geht doch gar nicht um die Minarette, es geht darum dass nicht die Albaner diesen Konflikt tragen müssen.

Und nicht nur Albaert Ramaj sondern alle alb. Organisationen haben sich dagegen ausgesprochen, vieleicht die Artikel besser lesen.

Und das ist verdammtnochmal auch richtig so.

Tomcat
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Fr, 01. Jun 2007, 8:10

Magnet hat geschrieben:
Tomcat hat geschrieben: Eine Kirche mit dem dazugehörigem Kirchturm passt in die die jahrhunderten gewachsene Silhouette einer westeuropäischen Gemeinde, eine Moschee bzw. ein Minarett –beim besten Willen- nicht. Es ist also eher ein ästhetischer Nutzen
Magnet hat geschrieben: Sehr sehr schwaches Argument, denn unsere Zeit hat sich verändert, wieso sollten wir unser heutiges (West-)Europa noch als Christlich bezeichnen.
Ganz einfach. Ich bezeichne es als christlich, weil es mehrheitlich christlich ist. Das ist keine Geschmackssache, sondern eine statistische Größe.

Magnet hat geschrieben: Erstens hat das Christentum mit ihren Kirchen eine blutige Geschichte ….
Genau, und die Betonung liegt auf Geschichte. Beim Christentum jedenfalls…….

Magnet hat geschrieben: Doch ich weiss, dass solche Fakten manchmal störend wirken können, weil sie einem in diesem Zusammenhang nicht PASSEN gel :roll:
Auch wenn ich den Islam –milde ausgedrückt- nicht besonders schätze, geht es mir in dem Fall ausschließlich um das Stadtbild. Es gibt sehr gelungene Beispiele, die aufzeigen, dass eine Moschee samt Minarett sehr gut in die Landschaft passen, siehe hier;

http://www.bildarchiv-hamburg.de/hambur ... /index.htm

Aber so ein Bauwerk in der Altstadt von Lüneburg, da dreht sich mir der Magen um.

Tomcat
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Fr, 01. Jun 2007, 8:13

Tomcat hat geschrieben:
Magnet hat geschrieben:
Tomcat hat geschrieben: Eine Kirche mit dem dazugehörigem Kirchturm passt in die die jahrhunderten gewachsene Silhouette einer westeuropäischen Gemeinde, eine Moschee bzw. ein Minarett –beim besten Willen- nicht. Es ist also eher ein ästhetischer Nutzen
Magnet hat geschrieben: Sehr sehr schwaches Argument, denn unsere Zeit hat sich verändert, wieso sollten wir unser heutiges (West-)Europa noch als Christlich bezeichnen.
Ganz einfach. Ich bezeichne es als christlich, weil es mehrheitlich christlich ist. Das ist keine Geschmackssache, sondern eine statistische Größe.

Magnet hat geschrieben: Erstens hat das Christentum mit ihren Kirchen eine blutige Geschichte ….
Genau, und die Betonung liegt auf Geschichte. Beim Christentum jedenfalls…….

Magnet hat geschrieben: Doch ich weiss, dass solche Fakten manchmal störend wirken können, weil sie einem in diesem Zusammenhang nicht PASSEN gel :roll:
Auch wenn ich den Islam –milde ausgedrückt- nicht besonders schätze, geht es mir in dem Fall ausschließlich um das Stadtbild. Es gibt sehr gelungene Beispiele, die aufzeigen, dass eine Moschee samt Minarett sehr gut in die Landschaft passen, siehe hier;

http://www.bildarchiv-hamburg.de/hambur ... /index.htm

Aber so ein Bauwerk in der Altstadt von Lüneburg, da dreht sich mir der Magen um.

Estra
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Fr, 01. Jun 2007, 11:04

Magnet hat geschrieben: Äh, sorry, aber da verstehe ich die Logik nicht ganz... :roll: Wenn jemand mir als Moslem etwas verbieten möchte, so sollte er nicht davon ausgehen, dass ich ihn mit Blumen empfange, ausserdem habe ich keinen direkt beleidigt, der angemessen mit mir diskutiert hat. In einer Diskussion geht es nunmal um Pro und Contra und nach meiner Meinung nach, konnten bisher alle "Argumente" für einen Verbot vor allem von mir und von Gentlemen mit Gegenargumenten gekontert werden, daher verstehe ich dein Abtreten aus dieser Diskussion schon...
Sorry, schon wieder ich, nur noch schnell ein Antwort darauf!
Genau du sagst es, es geht um die Diskusion hier im Forum, nicht mit der SVP. Ihr habt gekontert ja, aber auf SVP Parolen. Hier ist. denk ich mal, niemand Anhäner der SVP. Es geht um die Argumente, ob diese ganze Diskusion in der Schweiz, der islam. Bevölkerung und somit auch der alb. Bevölkerung gut tut, oder nur schadet und vorallem der SVP viele Wähler bringt. Es geht um die Zukunft unserer Kinder, ob ihnen so ein Religionskampf auferlegt wird, von übereifrigen Menschen.
Bin kein Befürworter der Initiative, Minarette ja oder nein, ist mir persönlich egal, hab mich nur gefragt, warum es nötig ist um den Glauben auszuüben, die Frage darf schon legitim sein. Ich bin der festen Überzeugung, dass die Art wie diskutiert wird, der islam, Sache und auch den Albanern hier in der Schweiz schaden wird, hingegen der SVP Auftrieb geben wird und das ist das was mir Sorgen macht.
Was wäre passiert wenn man gar nicht gross auf die Initiative eingegangen wär? Es hät sich im Sand verlaufen und die SVP wäre wieder einmal gescheitert. Aber dank plötzlich motivierten Stimmen, die rufen: uns gehört das Land, wir haben das Recht und ihr seid so und so und überhaupt undsowieso, kommen jetzt auch genausoviele Gegenstimmen, die sich bevormundet und unter Druck gesetzt fühlen.
Deine Argumente von Gegnern hast du von der SVP nicht hier aus dem Forum und du gehst nur auf die ein. Hier werden Argumente gebracht auch von Viktor, gegen die Art und Weise der Diskusion rund um die Initative da wir denken, dass sie der albanischen Bevölkerung schadet und man darum besser gar nicht darauf eingegangen wär, sondern lieber gewartet hät, bis sich die Sache im Sand verläuft oder vom Volk verworfen wird.
Es tut mir weh, zu sehen wieviel kaputt geht, wegen dieser heillosen Diskusion, an jahrelanger Arbeit zur Vermittlung zwischen den Religionen und Kulturen.

Tomcat
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Fr, 01. Jun 2007, 11:59

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Shpendi1984
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Fr, 01. Jun 2007, 16:04

mel_ody hat geschrieben:
Shpendi1984 hat geschrieben:
mel_ody hat geschrieben:Christlich ist getrennt von Demokratie, Darum Christlich -demokratische Grundwerte.

Wie dem auch sei, Im gegensatz zum Islam war Christentum schon ein Bestandteil der schweizerischen Kultur.
Ich glaube das meiste liegt im ermessen der Schweizer Bevölkerung, inwiefern Symbole anderer Kulturen aktzeptiert werden.

Die Schweiz hat Anrecht auf ihre kulturelle Identität und der Gast hat sich dem Unterzuordnen.
Als Gast gelten leider heute immernoch eingebürgerte Personen, man merkt dass auch in den Medien.

Ich finde das Problem in letzter Zeit ist das Religion nicht von Politik getrennt wird, ausserdem wird Religion immer mehr Kultur gennant,so kommt es meiner Meinung nach zu Auseinandersetzungen und ehrlich gesagt fürchte ich mich manchmal vor dem.
Natürlich hat die Schweiz das Recht seine Kultur zu schützen und zu pflegen. Nur versteh ich den Zusammenhang einer Moschee und den Verlust von Kultur nicht. Denn die Schweiz verliert dabei garn nichts, sondern sie gewinnt nur von einer Gesellschaft, die tolerant und höflich miteinander umgeht und sonst nichts. Mir persönlich wäre es egal, denn ich bin, selbst als ich in Kosovo gelebt habe, nur ein mal in meinem ganzen Leben in einer Moschee gewesen, aber da gibt es andere die öfters hingehen und nicht um Terroranschläge zu planen, sondern ihren Glauben auszuleben. Das einzige was ich zu bemängelnt habe, dass so etwas im Namen aller Albanern und nicht im Namen aller Moslems organisiert wird. Ich versteh nicht warum sich die Moslems untereinander nicht verstehen und durch eine Dachorganisation sowas laufen lassen, warum muss jede Ethnie seine eigene Moscheen haben? Aber ansonsten können Moscheen so entworfen werden, dass sie zu einem Stadtbild passen, so in München geschehen, was leider abgelehnt worden ist, weil natürlich die Konservativen dagegen waren. Mir ist es ein Rätsel warum der Staat verbietet, wenn er doch durch Verbote alles nur noch schlimmer macht. Es bringt die Leute gegen sich, die letztendlich genauso ihre Steuer zahlen, wie Christen auch.
Du hast recht und Ich kann dich verstehen, trotzdem denke ich mir dass sich die Schweizer vor dem distanzieren weil sie es nicht kennen , bzw, sie kennen es von einer negativen Seite , und deshalb gibt es wenig Befürworter.
Ich muss sagen, dass Viktor in einem seiner Beiträge nicht ganz unrecht hatte.
Leider gehen hier wenige auf Diskussionen richtig ein, sie drehen sich vielmehr im Kreis.

Im Fach Literatur habe ich einen Aufsatz von Multikultereller Gesellschaft in der Schweiz geschrieben, wobei danach eiines der Schüler auch einen Aufsatz schrieb dessen Titel lautete: Die Schweiz im jahre 2020
Ich werde durch die Lautsprecher vom Hoxha geweckt...
Unser Bürgermeister Herr Muhammet Sahitaj hat meine Kinder aus der Schule ausgewiesen, aus dem Grund sie passen sich nicht an die Gesellschaft und sprechen kein albanisch sondern Deutsch..


Der Text war ziemlich lange und in grotesker Ironie geschrieben, wobei ich nun alltäglich Leute höre die das nun auch laut denken.

Meiner Meinung nach wird es diese Gesellschaft nicht mehr lange einfach so hinhalten können, denn jegliche Menschen von beiden Seiten werden sich wehren und ihre Meinung durchsetzen wollen mt oder Ohne Kopromiss..
und was ich immernoch nicht verstehen kann ist , wie muslimische und christliche Albaner in solche Diskussionen wie hier in einigen Threads geraten. :roll:
Ob sie es kennen oder nicht kennen ist doch egal! Es geht um das Recht jedes einzlenen und sonst nichts! Das wäre so, als hätte jemand die deutsche Gesellschaft nach dem 2 WK gefragt ob sie die Demokratie wollen oder lieber die Diktatur, denn da hätte jeder geantwortet, dass sie nur schlechtes über die Diktatur gehört haben. Also das Volk zu befragen, so finde ich die Plebiszite in der Schweiz, denke ich es ist absoluter unsinnig. Das Volk lässt bei solchen Themen auf einer emotionaler Ebene, dass einfach fü unmöglich macht eine gescheite Lösung zu finden.
Die Schweiz und andere Länder könne nicht die Augen verschließen, denn die demografischen Verhältnisse sind nicht wie vor 50 Jahren und es muss ein Konsens gefunden werden. Ich meine jetzt nicht, dass jeder Ausländer seine Werte mitbringen darf, denn viele dieser Werte sind sehr konservativ und mit der Verfassung gäbe es dann einen Konflikt, aber wenn es um solchen Sachen wie Freiheit des Glaubens geht, das vom Grundgesetz gesichert wird, dann muss es auch möglich sein, den Moslems eigene Moscheen zu ermöglichen.

Vienna
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Fr, 01. Jun 2007, 18:22

@Tomcat
Ich weis ja nicht, aber dein Beitrag bezüglich Odin hat mich doch ein bisschen Misstrauisch gemacht. Ich bin mir ziemlich sicher das du besser als ich weist von welcher politischen Gruppierung Odin heutzutage "angehimmelt" wird bzw. zumindest als Symbol benutzt wird.
Wenn ich mir dann noch deine Beiträge, die sich alle zwischen sehr kritisch über überkritisch bis fast schon ein bisschen feindselig gegenüber der albanischen Kultur & dem Islam bewegen, durchlese, so rückst du für mich immer mehr in eine sehr rechte Ecke...
"Im Leben kommt es nicht darauf an gute Karten zu haben, es kommt darauf an mit schlechten Karten gut zu spielen"
R. L. Stevenson

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Magnet
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Fr, 01. Jun 2007, 18:52

Hallo Estra
Estra hat geschrieben: Deine Argumente von Gegnern hast du von der SVP nicht hier aus dem Forum und du gehst nur auf die ein. Hier werden Argumente gebracht auch von Viktor, gegen die Art und Weise der Diskusion rund um die Initative da wir denken, dass sie der albanischen Bevölkerung schadet und man darum besser gar nicht darauf eingegangen wär, sondern lieber gewartet hät, bis sich die Sache im Sand verläuft oder vom Volk verworfen wird.
1. Also zunächst einmal zu dieser Behauptung. Ich bin bis jetzt auf jedes Argument in diesem Forum eingegangen.

2. Die ganze Diskussion mit den Albaner hat doch angefangen, weil dieser katholische Albaner in der Mehrheit aller Albaner geredet hat. Schon klar, hat er damit die Gemüter aufgehitzt. Wie kann man als Katholik, über die Bevölkerung, die Mehrheitlich muslimisch ist entscheiden und denen noch eine Minarette verbieten?

Estra hat geschrieben: Bin kein Befürworter der Initiative, Minarette ja oder nein, ist mir persönlich egal, hab mich nur gefragt, warum es nötig ist um den Glauben auszuüben, die Frage darf schon legitim sein.
Siehst du, das ist jetzt zum Beispiel eines deiner Argumente. Ich bin mehrmals darauf eingegangen, in diesem Forum. Ich diskutiere zwar sehr gerne, aber du musst mich auch verstehen, das ich keine Lust habe, mich ständig zu wiederholen...

Hier ein paar Aussagen von mir...
Stimmt, es besteht kein direkter religiöser Zusammenhang zwischen Minarett und Moslem. Wieso also versucht man es zu verbieten? Rolling Eyes

Ich denke, da haben sich so einige Islamgegner ins eigene Fleisch gestochen. Sie behaupten zwar, dass ein gläubiger Moslem kein Minarett braucht um zu beten, was ja auch stimmt, doch auf der anderen Seite wollen sie es aber verbieten.
Als man sie gefragt hat, wieso eigentlich?

Sagten sie: "Minarette stellen Machtansprüche dar!" oder "der Schatten des Minaretts ist Territorium des Islams", doch als sie gemerkt haben, dass man sie wegen diesen Argumenten auslachte, mussten sie sich andere Argumente einfallen lassen, so hiess es dann..

"Es geht uns nicht primär um das Minarett, sondern um den Islam"...

Es gibt noch weitere Aussagen, bezüglich dieses Arguments, von mir, must nur mal nachschauen....

Das gleiche auch mit Tomcat, er kommt und argumentiert damit, dass das eine Moschee nicht in das christliche Stimmungsbild in Europa passt, hallo? :roll: Leben wir hier im Mittelalter oder was? Hier zu, auch ein paar Aussagen von mir...
Dieser Artikel hat mit eins klar gemacht, die Leute, die im Namen des Christentums argumentieren: "Die Schweiz sei zu tiefst im christlichen Glauben verankert" etc... , die haben es nicht gelernt, sich selber mit der blutigen Geschichte des Christentums auseinanderzusetzten... Also bitte fast euch mal an die eigene Nase. Viele Errungenschaften, wie die Demokratie, die Menschenrechten etc. haben wir ganz sicher nicht dem Christentum zu verdanken, sondern in erster Linie, Aufklärern, Humanisten und Demokraten....

oder hier....
Magnet hat geschrieben:
Tomcat hat geschrieben: Eine Kirche mit dem dazugehörigem Kirchturm passt in die die jahrhunderten gewachsene Silhouette einer westeuropäischen Gemeinde, eine Moschee bzw. ein Minarett –beim besten Willen- nicht. Es ist also eher ein ästhetischer Nutzen
Sehr sehr schwaches Argument, denn unsere Zeit hat sich verändert, wieso sollten wir unser heutiges (West-)Europa noch als Christlich bezeichnen. Erstens hat das Christentum mit ihren Kirchen eine blutige Geschichte und Zweitens, gibt es im heutigen Europa neben den Christen, auch viele Moslems und nicht zu vergessen die Atheisten... Doch ich weiss, dass solche Fakten manchmal störend wirken können, weil sie einem in diesem Zusammenhang nicht PASSEN gel :roll:


Du siehst also, ich muss mich in dieser Diskussion immer mehr wiederholen und wir drehen uns im Kreis. Daher vermeide ich es ab jetzt immer wieder auf die gleichen "Argumente" einzugehen, die wir schon einmal durchgekaut haben, vor allem, weil ich dazu keine Lust habe, weil es keinen Sinn macht und weil mir dazu die Zeit fehlt...

Estra hat geschrieben: Es geht um die Zukunft unserer Kinder, ob ihnen so ein Religionskampf auferlegt wird, von übereifrigen Menschen.
Du sprichst hier einen guten Punkt an, nämlich den Religionskampf. Eine Frage an dich, wer hat diesen, sag ich mal, versteckten Religionskampf gestartet, die Moslems in der Schweiz oder die Idioten, die diese Initiative lanciert haben? Ok, und was sollten die Moslems deiner Meinung nach tun? Es gibt nun mal über 300'000 Moslems in der Schweiz, viele von denen sind selber auch Schweizer und das lässt sich einfach nicht verschweigen. Die haben genau das selbe Recht wie die Christen auch. PUNKT. Das die sich zur Wehr setzen, ist ihr gutes Recht in einer Demokratie... Und eben, es geht nicht um das Minarett, es geht ums Prinzip. Wenn die SVP es schafft mit dieser Initiative durchzukommen, dann folgen noch weitere Islamfeindliche Iniativen... Und überhaupt, ist das Minarett nur Mittel zum Zweck... Es geht denen um den Islam im Allgemeinen...

Tomcat
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Sa, 02. Jun 2007, 13:15

Vienna hat geschrieben:@Tomcat
Ich weis ja nicht, aber dein Beitrag bezüglich Odin hat mich doch ein bisschen Misstrauisch gemacht. Ich bin mir ziemlich sicher das du besser als ich weist von welcher politischen Gruppierung Odin heutzutage "angehimmelt" wird bzw. zumindest als Symbol benutzt wird.
Wenn ich mir dann noch deine Beiträge, die sich alle zwischen sehr kritisch über überkritisch bis fast schon ein bisschen feindselig gegenüber der albanischen Kultur & dem Islam bewegen, durchlese, so rückst du für mich immer mehr in eine sehr rechte Ecke...
Keine Sorge, ich bin Mitglied einer bürgerlichen Partei und lese jede Woche brav den Spiegel. Meine Aussage bezüglich Wotan sind ungefähr so zu bewerten, wie Longitudinals folgende Ausage über seinen verloren geglaubten Onkel:
Longitudinal hat geschrieben:
Albulena hat geschrieben:ich weiss das sie ALBANERIN ist 100 prozent
Ja, ich kann das bestätigen !
Gestern hat sich ein verloren geglaubter Onkel wieder bei uns gemeldet (der Arme braucht Geld für seinen neuen Puff in Ferizaj) und hat auch nebenbei über Adriana Lima geschmunzelt, wie groß und schön sie, seit er sie in einem Taxi in Berat entbunden hat, geworden ist. Er hat auch erzählt, dass sie nicht Adriana, sondern eigentlich Albana heißt und sich in Adriana umbenant hat, weil es stylisher klingt. Auf jeden Fall findet er Leute lächerlich, die daran zweifeln, dass sie Albanerin ist.
Also Albulena, lass dich von den Serben hier, die sich als Albaner ausgeben nicht irritieren !
Nämlich purer Nonsens.

Und was kritisch, sehr kritisch und feindselig betrifft: Da kann ich nur sagen: Wenn Du und vll. andere das so sehen, dann ist das eben so. Na und ........

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skenderbe
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Di, 05. Jun 2007, 18:09

also eigentlich wollte ich mich daraus halten, aber nachdem ich das ganze nochmal gesehen habe musste ich doch was dazu schreiben.

Viele von euch, sagen immer noch eine Minarettverbot beeinträchtigt auf keinen fall die Glaubensfreiheit in der Schweiz.
nun möchte ich von besagten Personen hören, was beeinträchtigt eurer Meinung nach die Glaubensfreiheit?

:arrow: denkt ihr es verstösst gegen die Glaubensfreiheit wen Schweizer einem sagen was man zu glauben hat?

:arrow: denkt ihr es verstösst gegen die Glaubensfreiheit wen man wegen seiner Religion diskirminiert wird?

:arrow: denkt ihr man verstösst gegen die Glaubensfreiheit, wen man nicht beten darf wo man will?

wiso verstösst es dan nicht gegen die Glaubensfreiheit wen man den Bau eines Minaretts verbietet?
wenn man ein Minarett verbietet, dan ist das so als würde man einem sagen was man glauben soll, zwar nicht direkt aber man würde die Freiheit der religion einschränken und auf einen gewissen anderen Weg führen und sich dannach orienntieren. Wenn man den Bau eines Minaretts verbieten würde, dann wäre das so als ob man jemand seiner religion wegen diskriminieren würde, Das Minarett ist zwar nicht ausschlaggebend dafür, aber für viele SVP anhänger wäre es ein weiterer Grund. Wen man den Bau eines Minaretts verbieten würde, ist das so als würde man jemandem sagen das man hier nicht beten könne, man würde also jemandem sagen, man solle das im Keller oder im Fabriklager tun, also im Verborgenen was auch eine einschränkung der Religionsfreiheit ist.

von meinen oben 3 aufgeführten Fragen, stehen alle im Konflikt mit der Religions- und Glaubensfreiheit. Das Thema Minarettverbot steht hängt aber mit all diesesn Fragen zusammen, sowohl direkt als auch indirekt. verstösst das eurer Meinung nach nicht gegen die religionsfreiheit?

Ich weiss nur allzu gut wie sehr die User dieses Forums von "Fakten" sprechen. Ihr wollt fakten? die könnt ihr haben.
Die SP reagierte gegen die Initiative der SVP mit der Begründung das es eine einengung der Glaubensfreiheit ist.
wie ihr euch vorstellen könnt, hat das die Bundespräsidentin Micheline Calmirey gesagt. fakt ist, die SP und die SVP bewegen sich mit der Zahl ihrer Anhäger im ähnlichen Rahmen.

Fakt ist aber auch, das der Departementsvorsteher des VBS (Samuel Schmid) genau das selbe gesagt hat. Zu unsere Verblüffung gehört Samuel Schmid aber der SVP an und sollte somit für die initiative sein.
Also wen sogar die SVP unereinader Unstimmig ist, wie wollen sie dan das Volk überzeugen, falls sie diese 100'000 Stimmen bis in den Herbst haben?
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mel_ody
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Di, 05. Jun 2007, 19:39

skenderbe hat geschrieben:also eigentlich wollte ich mich daraus halten, aber nachdem ich das ganze nochmal gesehen habe musste ich doch was dazu schreiben.

Viele von euch, sagen immer noch eine Minarettverbot beeinträchtigt auf keinen fall die Glaubensfreiheit in der Schweiz.
nun möchte ich von besagten Personen hören, was beeinträchtigt eurer Meinung nach die Glaubensfreiheit?

:arrow: denkt ihr es verstösst gegen die Glaubensfreiheit wen Schweizer einem sagen was man zu glauben hat?

:arrow: denkt ihr es verstösst gegen die Glaubensfreiheit wen man wegen seiner Religion diskirminiert wird?

:arrow: denkt ihr man verstösst gegen die Glaubensfreiheit, wen man nicht beten darf wo man will?

wiso verstösst es dan nicht gegen die Glaubensfreiheit wen man den Bau eines Minaretts verbietet?
wenn man ein Minarett verbietet, dan ist das so als würde man einem sagen was man glauben soll, zwar nicht direkt aber man würde die Freiheit der religion einschränken und auf einen gewissen anderen Weg führen und sich dannach orienntieren. Wenn man den Bau eines Minaretts verbieten würde, dann wäre das so als ob man jemand seiner religion wegen diskriminieren würde, Das Minarett ist zwar nicht ausschlaggebend dafür, aber für viele SVP anhänger wäre es ein weiterer Grund. Wen man den Bau eines Minaretts verbieten würde, ist das so als würde man jemandem sagen das man hier nicht beten könne, man würde also jemandem sagen, man solle das im Keller oder im Fabriklager tun, also im Verborgenen was auch eine einschränkung der Religionsfreiheit ist.

von meinen oben 3 aufgeführten Fragen, stehen alle im Konflikt mit der Religions- und Glaubensfreiheit. Das Thema Minarettverbot steht hängt aber mit all diesesn Fragen zusammen, sowohl direkt als auch indirekt. verstösst das eurer Meinung nach nicht gegen die religionsfreiheit?

Ich weiss nur allzu gut wie sehr die User dieses Forums von "Fakten" sprechen. Ihr wollt fakten? die könnt ihr haben.
Die SP reagierte gegen die Initiative der SVP mit der Begründung das es eine einengung der Glaubensfreiheit ist.
wie ihr euch vorstellen könnt, hat das die Bundespräsidentin Micheline Calmirey gesagt. fakt ist, die SP und die SVP bewegen sich mit der Zahl ihrer Anhäger im ähnlichen Rahmen.

Fakt ist aber auch, das der Departementsvorsteher des VBS (Samuel Schmid) genau das selbe gesagt hat. Zu unsere Verblüffung gehört Samuel Schmid aber der SVP an und sollte somit für die initiative sein.
Also wen sogar die SVP unereinader Unstimmig ist, wie wollen sie dan das Volk überzeugen, falls sie diese 100'000 Stimmen bis in den Herbst haben?
Du schreibst so als würdest du gleich in den nächsten minuten für Glaubensfreiheit protestieren?
Wie definierst du Glaubensfreihet?

Ach ja du sprichst von unstimmigkeiten in der Partei..
Da kommt mir doch noch in den Sinn dass es auch Albanische Personen gab die gegen das MInarett waren..

Ich denke mir es wird noch einige Wahlen geben, und glaub mir die SVP ist nicht so bescheuert und unstrategisch wie einige denken. Das mit Samuel Schmid ist nicht umsonst. Hast du im ernst das Gefühl Micheline Calmy REy hat mehr in der Hose als Samuel Schmid?

Sie werden jetzt so tun als ob sie die Sorgen der Büger ernst nehmen.
Sie setzten das Rentenalter ab, sind gegen das Road Pricing, sind gegen den Eu beitritt und für eine Steuerharmonisierung..

Hmm mal nachdenken: Das ist alles vorteilhaft..(für das bin ich auch ) Also werden viele bei den Partei Wahlen für die SVP sein. Und wenn SVP genug Stimmen hat, wird sie danach das Rentenaltern und das Road Pricing weniger interessieren. Und das Spiel wird von vorne beginnen.

Sie werden mehr Macht besitzen und vorallem mehr MItläufer und Anhänger die wiederrum sehr AUSländerfreundlich sein werden. :roll:
"illuminatus ist nur ein Roman, Graffiti nur Kunst und Rap nur Musik..
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Di, 05. Jun 2007, 22:45

[quote="skenderbe"]



:arrow: denkt ihr man verstösst gegen die Glaubensfreiheit, wen man nicht beten darf wo man will?

quote]

Hab ja auch gesagt, dass ich mich raushalte, aber eben....
Beten darf jeder wo er will, in der Moschee, in der Kirche, zu hause, auf dem Pausenplatz, wenn ein Miarett vorhanden ist, darftst du sicher auch auf dem Minarett beten... auf dem Minarett wird es ein wenig eng, aber bitte, wenn du das brauchst... Kann mir das aber nicht so richtig vorstellen. Das Beten wird von niemandem niergends eingeschränkt. Die religiösen Räumlichkeiten(ob nun islamisch, christlich, jüdisch, buddistisch usw, nicht mal sientologisch) in der Regel auch nicht, sofern die normalen Gesetze was Bewilligungen betrifft eingehalten werden. Also Religionshaus ja, beten wo man will, neu Religionsuntericht mit allen wichtigen Religionen, wo bitte schön, kannst du deinen Glauben, ganz persönlich nicht ausüben??? Bitte konkretes Beispiel von dir, wo du dich eingeschränkt, diskrimminiert im Glauben fühlst, nicht irgendeine Parole von der SVP hervorkramen und diese als Beispiel nehmen.

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Magnet
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Di, 05. Jun 2007, 23:19

Estra hat geschrieben: Hab ja auch gesagt, dass ich mich raushalte, aber eben....
Beten darf jeder wo er will, in der Moschee, in der Kirche, zu hause, auf dem Pausenplatz, wenn ein Miarett vorhanden ist, darftst du sicher auch auf dem Minarett beten... auf dem Minarett wird es ein wenig eng, aber bitte, wenn du das brauchst... Kann mir das aber nicht so richtig vorstellen. Das Beten wird von niemandem niergends eingeschränkt. Die religiösen Räumlichkeiten(ob nun islamisch, christlich, jüdisch, buddistisch usw, nicht mal sientologisch) in der Regel auch nicht, sofern die normalen Gesetze was Bewilligungen betrifft eingehalten werden. Also Religionshaus ja, beten wo man will, neu Religionsuntericht mit allen wichtigen Religionen, wo bitte schön, kannst du deinen Glauben, ganz persönlich nicht ausüben??? Bitte konkretes Beispiel von dir, wo du dich eingeschränkt, diskrimminiert im Glauben fühlst, nicht irgendeine Parole von der SVP hervorkramen und diese als Beispiel nehmen.
Sag mal Estra, mich machst du langsam schon sehr nachdenklich mit deinen Statements zu diesem Thema. Vor allem deswegen, weil ich dich hier zu den eher differnzierteren Usern im Forum eingestuft habe. Doch zu diesem Thema meldst du dich immer wieder mit dem gleichen "Argument", nämlich dass man ja ohnehin kein Minarett braucht um zu beten und gleichzeitig versuchst du mit dieser naiven Haltung zu verdeutlichen, dass durch dieser Initiative die Religionsfreiheitnicht nicht angegriffen wird.
Wir haben das tausend mal durchgekaut, doch ich sage es dir gerne noch einmal, es geht weder den Initianten primär um das Minarett, noch den Moslems. Für die Initianten ist dieses gefordertes Verbot nur Mittel zum Zweck. Der Zweck ist absurd und die Mittel, die dazu verwendet werden sind diffarmierend gegenüber dem Islam. Es unterliegt dem logischen Denken, dass sich das die Mehrheit der Muslime nicht bieten lässt und auch das Recht haben, (ein Recht, das in der Schweiz verankert ist und was eines der Grundprinzipien ist einer aufgeklärten Demokratie), sich das nicht bieten zu lassen...
Drehen wir den Spiess doch um, da du ja so gerne immer wieder die gleichen "Argumente" bringt, möchte ich dir eine ganz simple Frage stellen, wieso sollte DEINER Meinung nach, das Minarett verboten werden? Wenn du dagegen bist, wieso machst du dann immer wieder die gleichen überflüssigen Aussagen. Ich sehe einfach keinen logischen Zusammenhang zwischen deinen Aussagen und diesem Thema, vor allem, da ich mehrmal erklärt habe, dass es nicht um das geht, sondern ums Prinzip...

Und jetzt möchte ich noch etwas allgemeines zu diesem Thema sagen... (ist nicht an dich gerichtet Estra)
Ich hoffe, dass die Leute, die ständig vom "Kampf gegen den Terrorismus" sprechen und damit versuchen alles was mit dem Islam zu tun hat, zu verunglimpfen, eines Tages aufwachen und merken, dass sie Opfer einer grossen Propagandamaschine geworden sind. Allerdings hoffe ich, dass wen sie das merken, es nicht zu spät sein wird, denn in diesem Kampf sterben täglich unschuldige Menschen. Zu Hitlerzeiten, glaubte die Mehrheit auch an die Propaganda vom grossen deutschen Reich. Heute lacht man über diese Leute und sagt, "Oh mein Gott, wie konnte man nur so naiv sein." Ich kann euch nicht sagen, in wievielen Jahren man über diese Leute, die an den Kampf gegen den Terrorismus glauben, lachen wird und sagen: "Wie konnten die Menschen nur so naiv sein und an das glauben..."

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Mi, 06. Jun 2007, 9:24

Magnet hat geschrieben: Sag mal Estra, mich machst du langsam schon sehr nachdenklich mit deinen Statements zu diesem Thema. Vor allem deswegen, weil ich dich hier zu den eher differnzierteren Usern im Forum eingestuft habe. Doch zu diesem Thema meldst du dich immer wieder mit dem gleichen "Argument", nämlich dass man ja ohnehin kein Minarett braucht um zu beten und gleichzeitig versuchst du mit dieser naiven Haltung zu verdeutlichen, dass durch dieser Initiative die Religionsfreiheitnicht nicht angegriffen wird.
Wir haben das tausend mal durchgekaut, doch ich sage es dir gerne noch einmal, es geht weder den Initianten primär um das Minarett, noch den Moslems. Für die Initianten ist dieses gefordertes Verbot nur Mittel zum Zweck.
Wenn Estra sich mit ihrem Posting mit dem Minarettenverbot beschäftigt und zurecht feststellt, dass es zur Religionsausübung nicht unbedingt erforderlich ist, dass ist das nicht naiv, sondern nur präzise. Denn primär geht es nun mal ausschließlich ums Minarettenverbot. Man kann in einem nächsten Schritt natürlich darüber diskutieren, ob diese Initiative einen weitergehenden Hintergrund hat oder auch nicht. Dabei kann man unter anderem auch zu dem Ergebnis kommen, dass es tatsächlich nur um Minarette geht und alle, die etwas anderes dort hineininterpretieren, unter einer ganz gewaltigen Diskriminierungspsychose leiden. Denn tatsächlich findet eine religiöse Diskriminierung in Westeuropa nicht statt und sie steht auch nicht zu befürchten.
Magnet hat geschrieben: Der Zweck ist absurd und die Mittel, die dazu verwendet werden sind diffarmierend gegenüber dem Islam.
Du wirfst den Initiatoren des Minarettenverbotes vor, in Wahrheit einen ganz anderen Gedanken transportieren zu wollen, nämlich Ausländerfeindlichkeit und religiöse Intoleranz. Du bist nicht besser. Auch Dir geht es nicht um das Minarettenverbot, sondern für Dich ist die Initiative offensichtlich ein willkommener Anlass, Dich über tatsächliche oder angebliche Diskriminierung zu beklagen und dabei manchmal kräftig zu übertreiben. Und das empfinden die Schweizer möglicherweise als diffamierend und als Provokation. Denn ich meine, gerade die Schweizer haben sich in dieser Hinsicht keine wesentlichen Verfehlungen vorzuwerfen.
Magnet hat geschrieben: Es unterliegt dem logischen Denken, dass sich das die Mehrheit der Muslime nicht bieten lässt und auch das Recht haben, (ein Recht, das in der Schweiz verankert ist und was eines der Grundprinzipien ist einer aufgeklärten Demokratie), sich das nicht bieten zu lassen...
Es ist zunächst einmal bemerkenswert, dass sich ausgerechnet die Muslime auf westliche Grundrechte und die Prinzipien einer aufgeklärten Demokratie berufen. Prinzipien, die in fast allen mehrheitlich muslimischen Staaten nicht existieren. Mir ist nicht bekannt, dass die im Westen ansässigen Muslime irgendwelche Anstrengungen unternehmen, daran etwas zu ändern. Im Gegenteil, viele transportieren ihre orientalisch muslimischen (Un)sitten sogar noch in die westlichen Gesellschaften hinein.

Und was heißt denn „nicht bieten lassen“? Wenn eine Mehrheit der Bevölkerung dich dafür entscheidet, dann hat sich jeder daran zu halten. Das ist übrigens auch ein Prinzip der Demokratie………..
Magnet hat geschrieben: Drehen wir den Spiess doch um, da du ja so gerne immer wieder die gleichen "Argumente" bringt, möchte ich dir eine ganz simple Frage stellen, wieso sollte DEINER Meinung nach, das Minarett verboten werden? Wenn du dagegen bist, wieso machst du dann immer wieder die gleichen überflüssigen Aussagen. Ich sehe einfach keinen logischen Zusammenhang zwischen deinen Aussagen und diesem Thema, vor allem, da ich mehrmal erklärt habe, dass es nicht um das geht, sondern ums Prinzip...
Ich bin zwar nicht Estra und kein Schweizer, will ab trotzdem meine Meinung zu Besten geben:

Den Schweizern geht es vermutlich auch ums Prinzip. Der Islam ist eine Religion, die es in 1400 Jahren nicht geschafft hat, sich, entsprechend den Gegebenheiten der jeweiligen Neuzeit, zu reformieren. Und der Grundlegende Unterschied zwischen Christentum und Islam ist (Zitat Spiegel 22/07), „dass die Christen Gott als Logos, als Licht und Quelle aller Gesetze und Erkenntnisse denken. Das sei ein wesentlicher Unterschied zum Islam, wo der göttliche Wille Natur und Logos überragt. Was immer Allah will, wird geschehen, unabhängig von Ursachen und Gründen.“ In der Praxis sieht das dann so aus: Im Koran steht, dass kein Schweinfleisch gegessen werden darf. Und obwohl die Gründe dafür längst nicht mehr existieren, halten sich die Muslime immer noch daran. Wenn im Koran stehen würde, dass Muslime jeden Tag ein Palmenblatt essen müssen, weil Ballaststoffe in der Antike möglicherweise Mangelware waren, würden sie auch heute noch jeden Tag ein Palmenblatt essen, obwohl es an jeder Ecke Schwarzbrot zu kaufen gibt.

Was ich damit sagen will: Vielen Schweizern (und mir auch) ist eine solche dogmatische Religion und die Gesinnung deren Angehöriger schlicht und ergreifend suspekt. Sie lehnen das ab. Und wenn sie schon damit leben müssen, dann wollen sie wenigstens die Symbole dieser Religion nicht mehrere Meter weit in den Himmel ragen sehen.


Magnet hat geschrieben: Und jetzt möchte ich noch etwas allgemeines zu diesem Thema sagen... (ist nicht an dich gerichtet Estra)
Ich hoffe, dass die Leute, die ständig vom "Kampf gegen den Terrorismus" sprechen und damit versuchen alles was mit dem Islam zu tun hat, zu verunglimpfen, eines Tages aufwachen und merken, dass sie Opfer einer grossen Propagandamaschine geworden sind. Allerdings hoffe ich, dass wen sie das merken, es nicht zu spät sein wird, denn in diesem Kampf sterben täglich unschuldige Menschen. Zu Hitlerzeiten, glaubte die Mehrheit auch an die Propaganda vom grossen deutschen Reich. Heute lacht man über diese Leute und sagt, "Oh mein Gott, wie konnte man nur so naiv sein." Ich kann euch nicht sagen, in wievielen Jahren man über diese Leute, die an den Kampf gegen den Terrorismus glauben, lachen wird und sagen: "Wie konnten die Menschen nur so naiv sein und an das glauben..."
Ich bezweifle, dass die Initiative zum Minarettenverbot irgendetwas mit dem Kampf gegen den Terrorismus zu tun hat. Und falls das so sein sollte, ist es jedenfalls völlig wirkungslos. Und noch einmal zum Thema Islam und veunglimpfen: Wenn gut ein halbes Dutzend Akademiker (die weder unter Armut, noch unter Diskriminierung zu leiden hatten) eines Tages 4 Flugzeuge besteigen, um mehrere tausend Menschen umzubringen, weil im Paradies unzählige Jungfrauen auf sie warten, kann man doch wohl nachvollziehen, dass Muslime unter einem gewissen Generalverdacht stehen. Schließlich waren das zumindest äußerlich keine Irren, sondern Menschen wie Du und ich. Und mir ist natürlich nicht entgangen, dass viele Muslime, die in der Öffentlichkeit lautstark ihre Betroffenheit darüber geäußert haben, in der Wahrheit eine klammheimliche Freude darüber empfunden haben.

Estra
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Mi, 06. Jun 2007, 9:35

Ja ich weiss, ich bin im moment ein wenig unangenehm und ja wir haben das x-mal durchgekaut. Sorry, aber wenn ich kein gutes persönliches Argument höre, sondern nur nachgekautes von anderen, dann kann ich auch mühsam sein.
Ich hab es nämlich aus satt, dass wegen ein paar Initianten die ganze Schweiz als islamfeindlich usw. hingestellt wird. Und mit gewissen Parolen, wie: "wir leben hier und haben das Recht, Punkt" Gebt ihr genau diesen Initianten Kanonenfutter. Lasst sie doch schwatzen, wo ist das Problem, der der Recht hat wird auch zu seinem Recht kommen, dazu braucht er sich nicht auf die gleiche Ebene zu begeben, wie sein Gegner.
Ich hätte einfach auch gerne von euch persönlich gewusst in wieweit ihr euch eingeschränkt fühlt. Aber egal, es geht wie du geschrieben hast ums Prinzip, also nichts persönliches, mein Fehler sorry.
Ich könnt nämlich mit dem Argument,: ich würde gerne ein Minarett auf der Moschee haben die ich besuche haben, da es mir Heimatgefühl gibt, oder da es als Erkennungspunkt für auswärtige Besucher der Moschee gilt, usw. sher gut zurecht kommen. Aber nicht mit irgendwelchen Verallgemeinerungen, dir rein religiös gesehen nicht zutreffen.
Gruss Estra

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Armend
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Mi, 06. Jun 2007, 10:11

Die Schweizer Bewölkerung hat generell nicht gegen eine Mosche (gibt es seit 40 Jahren in der Schweiz). Gegen ein Minarett auch nicht insofern die Höhe oder die Bauvorschriften berücksichtigt werden ! Und von nochetwas haben die Schweizer angst, das Ausrufen des gebets über die Lautsprecher was auch verständlich ist !
Wandern, Strand oder Kultururlaub in Albanien ?

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skenderbe
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Mi, 06. Jun 2007, 10:11

mel_ody hat geschrieben: Du schreibst so als würdest du gleich in den nächsten minuten für Glaubensfreiheit protestieren?
Wie definierst du Glaubensfreihet?
ich dachte zwar das ich das schon gemacht habe aber bitte hier ist ein auszug vo der Bundesverfassung. Falls du dieses Gesetz in detailierter Form willst, kein Problem.
Art. 15 Glaubens- und Gewissensfreiheit
1 Die Glaubens- und Gewissensfreiheit ist gewährleistet.
2 Jede Person hat das Recht, ihre Religion und ihre weltanschauliche Überzeugung
frei zu wählen und allein oder in Gemeinschaft mit anderen zu bekennen.
3 Jede Person hat das Recht, einer Religionsgemeinschaft beizutreten oder anzugehören
und religiösem Unterricht zu folgen.
4 Niemand darf gezwungen werden, einer Religionsgemeinschaft beizutreten oder
anzugehören, eine religiöse Handlung vorzunehmen oder religiösem Unterricht zu
folgen.

mel_ody hat geschrieben:Ach ja du sprichst von unstimmigkeiten in der Partei..
Da kommt mir doch noch in den Sinn dass es auch Albanische Personen gab die gegen das MInarett waren..
dazu hab ich mich auch vorher auch bereits geäussert.
Dieser Albert Ramaj hat im Namen aller Albaner gesprochen. schon lustig aber ich wurde garnicht gefragt ob er in meinem Namen sprechen kann. fakt ist nun mal, das er ein christlicher Pfarrer ist. Ein weiterer Fakt ist auch, dass die meissten Albaner in der Schweiz islamischen Glaubens sind. Dieser Albert Ramaj, hat meiner Meinung nach 2 Fehler mit seinem Artikel gemacht. 1. das er sich im Namen aller Albaner geäussert hat und 2. das er sich überhaubt als christlicher dazu geäussert hat. Es ist also nicht schwer zu erkennen, dass er mehr aus eigen interesse als im interesse "aller Albaner" gehandelt hat.
Ich denke mir es wird noch einige Wahlen geben, und glaub mir die SVP ist nicht so bescheuert und unstrategisch wie einige denken. Das mit Samuel Schmid ist nicht umsonst. Hast du im ernst das Gefühl Micheline Calmy REy hat mehr in der Hose als Samuel Schmid?

also das die SVP unstrategisch vorgeht, hab ich nie behauptet es ist jedoch etwas merkwürdig, da es nicht die erste Initative für das Minaretverbot seitens der SVP ist. du fragst mich wer mehr in der Hose hat. Ich sag klip und klar die Micheline. eigentlich solltest du das auch wissen, wenn du dich etwas mit politik beschäftigst. wusstest du, dass Micheline Calmy Rey unter den top 100 der einflussreichsten Menschen der Welt ist und der Samuel Schmid nicht? ich arbeite selber in der Bundesverwaltung und sogar bei den Konservativsten Schweizern geniesst sie einen bessern Ruf als der Schmid. Die Micheline ist bis jetzt die einzige Politikerin ist, die den damaligen Präsidenten der Türkei ins Gesicht und auch öffentlich kritisiert hatte aufgrund der einschränkung des Völkerrechts.
ausserdem ist sie zurzeit Bundespräsidentin, was glaubst du wohl wer mehr zu sagen hat?
Sie werden mehr Macht besitzen und vorallem mehr MItläufer und Anhänger die wiederrum sehr AUSländerfreundlich sein werden. :roll:
also das sie ihre Grundprinzipien ändern, dass diese "Aussländerfreundlicher" sind, darauf kann man noch lange warten. Sie haben nur deswegen so viele stimmen, weil sie rechts orrientiert sind. was galubst du würde passieren, wen die sich jetzt eher links orrientieren? sie würden stimemn verlieren. und welcher Aussländer würde sich dan der SVP anschliessen weil sie scheinbar "Ausländerfreundlicher" sind.
Zum Rest deines Beitrags nehme ich keinen Bezug weil es nicht viel mit dem Minaretverbot zu tun hat. das können wir in einem anderen Thread anschauen.

Gruss, skenderbe[/quote]
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Mi, 06. Jun 2007, 10:17

Armend hat geschrieben:Die Schweizer Bewölkerung hat generell nicht gegen eine Mosche (gibt es seit 40 Jahren in der Schweiz). Gegen ein Minarett auch nicht insofern die Höhe oder die Bauvorschriften berücksichtigt werden ! Und von nochetwas haben die Schweizer angst, das Ausrufen des gebets über die Lautsprecher was auch verständlich ist !
darauf wurde bereits seitens der Investoren ein Kompromiss verinbart, welcher Beinhaltet, dass man das ausrufen des Gebets über Lautsprecher weg lässt. also wäre auch diese Frage geklärt. ich glabue der Contra gehen die Arrgumente aus. Als rettungsseil, verbreiten sie Ausrufe worin es heisst das Minarett würde den islamischen extresmissmus fördern. Doch ich sehe eher das Gegenteil.
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Mi, 06. Jun 2007, 11:07

Tomcat hat geschrieben:
Es ist zunächst einmal bemerkenswert, dass sich ausgerechnet die Muslime auf westliche Grundrechte und die Prinzipien einer aufgeklärten Demokratie berufen. Prinzipien, die in fast allen mehrheitlich muslimischen Staaten nicht existieren. Mir ist nicht bekannt, dass die im Westen ansässigen Muslime irgendwelche Anstrengungen unternehmen, daran etwas zu ändern. Im Gegenteil, viele transportieren ihre orientalisch muslimischen (Un)sitten sogar noch in die westlichen Gesellschaften hinein.

Und was heißt denn „nicht bieten lassen“? Wenn eine Mehrheit der Bevölkerung dich dafür entscheidet, dann hat sich jeder daran zu halten. Das ist übrigens auch ein Prinzip der Demokratie………..

hallo tomcat

mit diesem absatz sprichst du aus,
was viele...viele.. menschen hier denken
und dies hat weißgott nichts mit ausländerfeindlichkeit zu tun.

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Magnet
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Mi, 06. Jun 2007, 11:45

Ich nehme eure "Argumente" später auseinander! Jetzt muss ich mich um wichtigeres kümmern!

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