Sa, 05. Aug 2006, 10:44
Hallo alle zusammen
seid gegrüßt.
Hmm...., es ist jetzt eine Zeit vergangen und dies Frage, die absolut relativ hier gestellt hat, war in den letzten Wochen für mich auch eine nicht ganz unwesentliche.
Ich befand mich in einer totalen Zwickmühle und wusste nicht was ich tun sollte. Mittlerweile sind einige Tage vergangen und ich habe für mich ein Lösung gefunden und konnte mein Problem irgendwie klären.
Das ist auch der Grund, warum ich jetzt diesen Beitrag dazu schreibe und vielleicht kennt jemand dieses Gefühl nicht weiter zu wissen und findet in meiner Lösung für sich eventuell auch eine.
Bei mir geht es oft drunter und drüber. Die ständige Abwechslung zwischen Höhen und Tiefen. Meist überragten jedoch meine Tiefen und dann war ich wieder froh, wenn ich mal wieder lachen konnte und das Gefühl von Verständnis meiner Person bekam und bestimmte Personen in meinem Umfeld, es sogar schafften, dass ich mal all meine Gedanken vergessen konnte und einfach lebte ohne mir Sorgen zu machen. Mal alles um mich herum zu vergessen. Das tat gut, doch hatte ich auch die Hilfe bekommen, die ich in meinen Augen benötigte und angenommen habe.
Ok, soviel vorweg. Ich befand mich in einer Situation, wo es darum ging einem Menschen meine aufrichtige Ehrlichkeit zu schenken, jedoch dieses sich einen eventuellen Vertrauensbruch einer anderen Person, di emir über alles wichtig ist, mit sich geführt hätte. Ich kann noch nicht mal wirklich erklären wie es überhaupt erst zu diesem Konflikt gekommen ist. Die ganze Kommunikation mit demjenigen, dem ich einfach nur ehrlich sein wollte, verstrikte sich immer mehr. Meine indirekte Art machte ihn nur noch mehr verwirrender, aber er erkannte immer wieder, dass hinter dieser Art sich viel mehr verbergte und genau dieses eigentlich viel mehr dazu beitragen würde und ausschlaggebend gewesen wäre, um mich überhauot erst verstehen zu können. Dadurch das dies Person mir sein Gedanken zu mir auch mitteilte, merkte ich ganz schnell, dass es nicht nur aus Neugierde war, sondern wirklich das Interesse an meiner Wenigkeit vorhanden war. Hmm..., ich war soweit und dachte, ja er weis wie wichtig mir die Ehrlichkeit ist und ich wollte ihm dieses auch zeigen und hatte mich schon entschlossen, doch ich konnte es nicht. Ich schrieb dieser Person damals, dass es mir Leid tut und die Gründe warum nicht und ich es verstehen kann, wenn er deshalb den Kontakt zu mir wieder abbricht. Doch er tat es nicht und irgendwie entstand ein MIssverständnis nach einander. Ich merkte wieder die ehrlichen Absichten und diese Person wollte mir anscheinend irgendwie helfen. Ich fing an sie sehr für das zu schätzen, das sie mir diese Zeit widmete und mein Problem löste sich eigentlich im Grunde dadurch, dass man im Prinzip die Kommunikationsart wechselte.
Ja, meine Schlußfolgerungen sind eigentlich aus dieser Erfahrung, dass es manchmal sehr hilfreich ist, wenn man sich jemanden anvertraut. Doch sollte man unterscheiden, was wirklich wichtig ist und welche Dinge eigentlich nur kleine Lapalien sind, die im Grunde bestimmte Situation nicht verändern und keinen Einfluss haben. Man sollte den Wert mancher Dinge auseinander halten können. Womit kann man wirklcih Schaden anrichten und womit nicht. Die Ehrlichkeit schadet nie. Sie veranlasst nur in dem Moment erstmal eventuell schlucken zu müssen. Manchmal geht es einfach zu doll um das Prinzip und man wird engstirnig für die Gedanken und das Verhalten der anderen Person und somit führt es zu Verständnislosigkeit. Nicht unbedingt gerade hilfreich in einer zwischenmenschlichen Beziehung. Wenn man dieses kann und die Dinge nicht überbewertet so kann man auch die eigentliche Loyalität, die gegeben wird, erkennen und darum geht es doch im Grunde. Die Wertschätzung einer Person nicht durch Banalitäten und der Engstirnigkeit basierend nur auf den eigenen Prinzipien betäuben zu lassen und somit das wirklich wichtige nicht mehr erkennen zu können!
Kein Mensch ist perfekt und bevor man sich von seinen Prinzipien leiten lässt, sollte man sich ebenfalls erst selbst anschauen und darüber nachdenken, wie oft man selbst bestimmte für sich vorgeschriebene Prinzipien, die einem an dem anderen scheinen zu beurteilen sind, über Bord geschmissen hat und sich nicht nach ihnen gerichtet hat. Prinzipien hin oder her und ja auch nicht immer verkehrt, doch wenn man ehrlich mit sich selbst ist und versucht zu verstehen, dann erkennt man auch, das vieles von Situation zu Situation unterschiedlich ist und von ihnen sogar abhängig. Man entscheidet oft in dem Moment und weis auch oft nich, ob es jetzt ein Fehler war oder nicht, aber ich denke solange, man es demjenigen auch mitteilt und ehrlich ist, hat man die Chance diesen Fehler, den man vielleicht sogar noch nicht als diesen erkannt hat, eventuell erst wieder gut zu machen, einfach zu verzeihen! Man kann nicht immer von dem eigenen Handeln ausgehen und schon gar nicht, wenn man nicht genau weis, was wie voraus gegangen ist.
In diesem Sinnne
euch allen noch ein schönes Wochenende!
LG
eure mamamiamilan
"Liebe zu fürchten bedeutet, das Leben zu fürchten, und wer das Leben fürchtet, ist bereits dreiviertel tot."
Bertrand Russel