Jeton
Senior Member
Senior Member
Beiträge: 146
Registriert: Mo, 27. Feb 2006, 0:00

Do, 18. Mai 2006, 23:28

Funky hat geschrieben:
Jeton hat geschrieben:ausserdem habe ich mich bei HUGO BOSS vor drei monaten für ein praktikum beworben in mk und obwohl ich hervorragende qualifikationen habe, wurde ich nicht genommen mit der begründung(kein scherz) zitat "sie sind zwar predistiniert für dieses tätigkeitsfeld allein durch die sprachlichen kompetenzen aber dennoch haben wir die befürchtung das durch die ethnische bindung mit den arbeitnehmern sie in einen emotionalen konflikt geraten könnten". im klartext ich könnte mitleid empfinden oder mich munieren gegen die teilweise menschenverachtende behandlung der arbeitnehmerinnen. :
gib das doch an die medien weiter, könnte mir vorstellen dass sie
gerne so ein thema angreifen, vorallem gegen einen multi wie hugo
boss, das bringt leser. falls das wirklich so war, dann ist das unterste
schublade. obwohl die textilindustrie ist bekannt für extrem schlechte
arbeitsbedingungen und löhne.
wollte ich machen aber mir wurde von sagen wir mal höheren kreisen abgeraten weil dann meine persönliche berufliche perspektive gegen null sinkt in dieser branche. zudem gab es schon oft medienberichte in der zeit und spiegel usw. aber nur in solchen kleinen kästen auf den letzen seiten. das ist aber auch nichts neues in dieser branche. wir wissen doch alle das firmen wie adidas ihre bälle in indien nähen lassen mit kinderarbeit.jedoch alles was einen nicht selber betrifft interessiert auch die mediale geselschaft nicht. deswegen fordere ich ja soziale verantwortung von unternehmen in jeglicher hinsicht. das hat nichts mit gewerkschaftspolitik oder kommunismus zu tun sondern eher mit humanitären verhalten. aber ein kampf gegen windmühlen.
das wirds sich auch nicht ändern wenn ich im beruf bin obwohl ich das ja auch schon war und nebenbei bin, das die steuern und sozialleistungen zu hoch sind. weil ich einen guten akademischen abschluss haben werde und mein gehalt das locker verträgt, wenn man nicht gierig ist. bei anderen löhnen sage ich ja auch das die zu sehr belastet werden mit den hohen abgaben. aber das ist nicht das resultat eines sozialstaates oder sozialer marktwirtschaft sondern verfehlter politik, die besonders in deutschland seit den 70zigern betrieben wurde und das muss doch einleuchten.

Funky
Senior Member
Senior Member
Beiträge: 535
Registriert: So, 18. Jul 2004, 12:09

Do, 18. Mai 2006, 23:42

Jeton hat geschrieben: wollte ich machen aber mir wurde von sagen wir mal höheren kreisen abgeraten weil dann meine persönliche berufliche perspektive gegen null sinkt in dieser branche. zudem gab es schon oft medienberichte in der zeit und spiegel usw. aber nur in solchen kleinen kästen auf den letzen seiten. das ist aber auch nichts neues in dieser branche. wir wissen doch alle das firmen wie adidas ihre bälle in indien nähen lassen mit kinderarbeit.jedoch alles was einen nicht selber betrifft interessiert auch die mediale geselschaft nicht. deswegen fordere ich ja soziale verantwortung von unternehmen in jeglicher hinsicht. das hat nichts mit gewerkschaftspolitik oder kommunismus zu tun sondern eher mit humanitären verhalten. .

naja gegen das habe ich auch nichts einzuwenden. nur in gewissen
bereichen wirds masslos übertrieben. ich habe auch in meinem ersten
posting genannt was mich am meisten stört. das ist der kündigungschutz
und der mindestlohnpolitik. wieso ich was gegen den kündigungsschutz
habe, hast du ine meinem ersten posting in diesem thema lesen können.
mindestlohn ist ein problem für junge menschen, sie bekommen dadurch
fast keine chance im berufsleben einzusteigen. da sie ihr sowieso vor
diktiert wird wieviel sie in minimum zu bezahlen hat, nimmt sie eher einen
erfahrenen zu dem satz. irgendwodurch kann ich sie sogar verstehen, da
der finanzielle anreiz einen newcomer einzustellen fehlt, schlussendlich
müsste man ihn fast gleich entlohnen wie einen erfahrenen arbeiter der
sofort produktiv wäre. und das ist ne gefährliche entwicklung. ich denke
es ist auch nicht in deinem sinne, dass viele jugendliche arbeitslos sind.

Jeton
Senior Member
Senior Member
Beiträge: 146
Registriert: Mo, 27. Feb 2006, 0:00

Fr, 19. Mai 2006, 0:01

funky
ich will ja jetzt nicht wieder anfangen.
aber sorry du kennst die zahlen einfach nicht. 63% der hartz4 empfänger sind einfach unetrqualifiziert. das heisst keinen abschluss. 20% sind über 50zig in der heutigen zeit einfach zu alt.laut experten sind in deutschland 2,5 bis 3 millionen einfach nicht vermittelbar wegen diesen schlechten qualifikation die sie haben und werden immer bleiben weil die sogenannte "einfache" arbeit(produktion usw) ins billig ausland verlagert wird. das hat wirklich nichts mit der mindestlohnregelung oder kündigungsschutz zu tun. übrigens gibt es in DE keine mindestlohnregelung aber hartz4 wird so umgedeutet. jedoch sind das eigentlich zahlungen die den mindestunterhalt einer person gewährleisten soll. also eine soziale gewährleistung die die lebenserhaltungskosten decken soll (ca 345 euro).

Benutzeravatar
Shpendi1984
Senior Member
Senior Member
Beiträge: 1162
Registriert: Sa, 04. Mär 2006, 17:26

Fr, 19. Mai 2006, 0:09

Funky hat geschrieben:
Shpendi1984 hat geschrieben:[
Bring hier keine auswendiggelernte Texte, sondern erörtere mal deine eigene Meinung. Denn eins ist heutzutage klar, dass die Aktionäre keine Ahnung von Wirtschaft haben, sondern sie beschäftigen sich mehr oder weniger nur mit eigenen Interessen, das brauche ich nicht weiter zu erörtern, denn es tritt oft in Erscheinung, wenn Aktionäre gefragt werden, waru sie sich für ein Unternehmen entschieden haben.
auswendig gelernte texte??? nein ich habe copy & paste gemacht, bin zu
doof um texte auswendig zu lernen. ist doch logisch, dass der aktionär
interessiert ist an eine gewinn maximierung. alles andere widerspricht
dem anlageziel. es gibt höchstens moralische aspekte die man bei der
investition berücksichtigt, in dem man nicht in in waffen produzenten,
alkohol, kernkraftwerke etc. investiert. aber wenn man irgendwo geld
investiert dann will man eine möglichst hohe rendite. wenn die anleger
andere ziele verfolgen würden, dann würde es kein daytrading geben.
Investieren hat nichts mehr mit "Sinn" zutun. Wenn ich sehe, dass die dümmsten Aktionäre die größte Gewinne machen, dann frage ich mich wie richtig das sein kann. Ich mache im Börsenspiel von FAZ mit und habe über 60% Gewinn gemacht ohne vorher was von den Unternehmen gewusst zu haben, aber ich habe mich darüber informiert und habe die Onlinebewertungen gesehen. Und so läuft es bei "echten" Aktionären auch ab. Sie informieren sich und sobald gute Tage eintreffen ( keine Kriege, Öl-Tiefpreis usw.) handeln sie. Das kann doch nicht richtig sei, denn man hat kein Bezug zu Unternehmen und man lässt es im Stich sobal ein Krieg irgendwo in Afrika ist und was ist dann? Man entlässt Arbeiter, weil Aktionäre nicht zu frieden sind, die man aber nie zufrieden bekommt.

Vienna
Senior Member
Senior Member
Beiträge: 975
Registriert: So, 16. Apr 2006, 0:27

Fr, 19. Mai 2006, 2:36

Beim FAZ Börsensiel hab ich mich auch versucht bevor ich echt angefangen hab. Und eins sei dir gesagt: Beim Börsenspiel hab ich 170% in 2 Wochen mit OS gemacht, im echten Leben geht das nicht. Du schaffst das nicht, es ist ganz anders.

@Funky
Auf KOs haben weder Vola, Theta, Gamma, etc Einfluß. Und auch da muss ich dich korrigieren. Die Bank spielt NIE gegen den Kunden. Ob der Kunde verliert oder nicht ist dem Emittenten ganz egal. Wenn man KOs kauft dann deckt sich der Emmi mit Aktien ein. Sprich kaufst du 1000€ Hebel 20 KOs der Allianz, kauft auf der anderen Seite der Emittent sofort um 20 000€ Aktien. Fällt die ALV jetzt um 1%, ist man mit 200€ in der Kreide (20% von 1000€). Der Emittent hat aber auch 200€ verloren (1% von 20 000€). Der Emmi verdient hauptsächlich am Aufgeld und am Spread. Dafür muss er aber auch das Gaprisiko tragen.

Ich kann mich noch eine starke Woche im des DAX im Februar erinnern. Da ist der DAX Mittwoch und Donnerstag um zusammen 4% gestiegen. Kurz vor Börsenschluß am Donnerstag waren sich viele Trader sicher (darauf deuteten die hohen Volumina der hochgehebelten DAX-Shorts, die kurz vor OTC-Schluß um 22:00 noch gehandelt wurden) das es am Freitag zum Wochenende Gewinnmitnamen geben wird und es sind Unsummen in Hebel 100-200 KOs geflossen (die Distanz zur Schwelle beträgt bei solchen Zertifikaten zw. 0,8% bis 0,4%). Die Emittenten haben sich am günstigen Futuremarkt abgesichtert. Tatsächlicherweise ERÖFFNETE der DAX mit einem Plus von 1,3% und alle KOs waren ausgestoppt und die Emittenten mussten gleich in der Früh glattstellen. Das Problem war das der Trader 0,8%-0,4% verloren hat, der Emittent musste aber am Futuremarkt einen Verlust zw. 0,9% und 0,5% hinnehmen. Bei Hebel 100-200 und einem hohen Volumen hat das den Emittenten einige Millionen gekostet.
BSP: Trader kauft um 2000€ Hebel 150 DAX-Short-Zertifikate, der Emittent verkauft (Short) am Futuresmarkt 300 000€ DAX Futures. Während der Trader in der früh 2000€ verloren hat, hat die Bank 1,3%, also, 3900€ verloren.

Aber was solls, der Zertifikatemarkt und OS-Markt ist eh extrem lukrativ für die Emmis, da schadet denen dieser schlechte Tag nicht :wink:
"Im Leben kommt es nicht darauf an gute Karten zu haben, es kommt darauf an mit schlechten Karten gut zu spielen"
R. L. Stevenson

Benutzeravatar
Shpendi1984
Senior Member
Senior Member
Beiträge: 1162
Registriert: Sa, 04. Mär 2006, 17:26

Fr, 19. Mai 2006, 18:08

Vienna hat geschrieben:Beim FAZ Börsensiel hab ich mich auch versucht bevor ich echt angefangen hab. Und eins sei dir gesagt: Beim Börsenspiel hab ich 170% in 2 Wochen mit OS gemacht, im echten Leben geht das nicht. Du schaffst das nicht, es ist ganz anders.

@Funky
Auf KOs haben weder Vola, Theta, Gamma, etc Einfluß. Und auch da muss ich dich korrigieren. Die Bank spielt NIE gegen den Kunden. Ob der Kunde verliert oder nicht ist dem Emittenten ganz egal. Wenn man KOs kauft dann deckt sich der Emmi mit Aktien ein. Sprich kaufst du 1000€ Hebel 20 KOs der Allianz, kauft auf der anderen Seite der Emittent sofort um 20 000€ Aktien. Fällt die ALV jetzt um 1%, ist man mit 200€ in der Kreide (20% von 1000€). Der Emittent hat aber auch 200€ verloren (1% von 20 000€). Der Emmi verdient hauptsächlich am Aufgeld und am Spread. Dafür muss er aber auch das Gaprisiko tragen.

Ich kann mich noch eine starke Woche im des DAX im Februar erinnern. Da ist der DAX Mittwoch und Donnerstag um zusammen 4% gestiegen. Kurz vor Börsenschluß am Donnerstag waren sich viele Trader sicher (darauf deuteten die hohen Volumina der hochgehebelten DAX-Shorts, die kurz vor OTC-Schluß um 22:00 noch gehandelt wurden) das es am Freitag zum Wochenende Gewinnmitnamen geben wird und es sind Unsummen in Hebel 100-200 KOs geflossen (die Distanz zur Schwelle beträgt bei solchen Zertifikaten zw. 0,8% bis 0,4%). Die Emittenten haben sich am günstigen Futuremarkt abgesichtert. Tatsächlicherweise ERÖFFNETE der DAX mit einem Plus von 1,3% und alle KOs waren ausgestoppt und die Emittenten mussten gleich in der Früh glattstellen. Das Problem war das der Trader 0,8%-0,4% verloren hat, der Emittent musste aber am Futuremarkt einen Verlust zw. 0,9% und 0,5% hinnehmen. Bei Hebel 100-200 und einem hohen Volumen hat das den Emittenten einige Millionen gekostet.
BSP: Trader kauft um 2000€ Hebel 150 DAX-Short-Zertifikate, der Emittent verkauft (Short) am Futuresmarkt 300 000€ DAX Futures. Während der Trader in der früh 2000€ verloren hat, hat die Bank 1,3%, also, 3900€ verloren.

Aber was solls, der Zertifikatemarkt und OS-Markt ist eh extrem lukrativ für die Emmis, da schadet denen dieser schlechte Tag nicht :wink:
Dann frage ich mich warum echte Aktionäre bei solchen Spielen immer ihr Können testen?

Vienna
Senior Member
Senior Member
Beiträge: 975
Registriert: So, 16. Apr 2006, 0:27

Fr, 19. Mai 2006, 20:02

Niemand testet sein Können an solchen Spielen sondern es werden immer einzelne Strategien getestet. Strategien die sie auch im echten Leben einsetzen würden, und diese Strategien (vorrausgesetzt es handelt sich um jmd. der sich mit Money- und Riskmanagment auskennt) sind selten Top-performer, weil jeder etwas erfahrenere Trader/Investor nicht nur Wert auf eine hohe Performance legt sondern vor allem WIE diese Performance zustande kommt, sprich es wird auf niedrige DrawDowns, gutes Sharp Ratio, hoher Anteil von profitablen Trades, nicht allzugroßer Höchstverlust, nicht mehr als drei Negativtrades in Folge (abhängig ob man investiert oder tradet. Wenn man investiert sind 3 Negativtrades in Folge schon zuviel), etc etc

Die "Strategie" (es war in Wirklichkeit keine da es weder Positionbestimmung noch Exitbestimmung gab) mit der ich in 2 Wochen 170% (im Spiel!) gemacht hab würde ich im echten Leben nie einsetzen, zumal es keine anständie Strategie ist weil das Risiko schlicht und ergreifend zu hoch ist. Wenn ich in dem SPiel Geld verliere ist mir das egal, im echten Leben tut es mir weh. Und außerdem kann man mit solchen High-Risk Strategien kurzfristig gut performen, mittel- bis langfristig muss man sich mit Money- und Riskmanagment wirklich auseinandersetzten wenn man als Scalper, Daytrader oder Swingtrader erfolgreich sein will.

Natürlich gibts Außreiser wie zum Bsp. die MAN AG KOs (hab gestern gepostet das ich sie gekauft hab) die heute knapp 50% gestiegen sind (hab bereits verkauft). Aber 50% in 24h ist bei mir bei fast 80 Trades erst 3 Mal vorgekommen, das sind definitiv Außnahmen.

Worauf ich hinaus will ist das niemand solche waghalsigen Trades im echten Leben ausführen würd wie im Spiel (zumindest niemand der sein geld nicht verlieren will :wink: )
"Im Leben kommt es nicht darauf an gute Karten zu haben, es kommt darauf an mit schlechten Karten gut zu spielen"
R. L. Stevenson

Funky
Senior Member
Senior Member
Beiträge: 535
Registriert: So, 18. Jul 2004, 12:09

Fr, 19. Mai 2006, 20:27

Vienna hat geschrieben:. Wenn man investiert sind 3 Negativtrades in Folge schon zuviel), etc etc

ach komm hör auf mit dem mist. oft kann man es gar nicht beeinflussen
ob man gewinn oder verlust macht. wenn der gesamte markt sinkt, hat
man keine möglichkeit einen gewinn zu erzielen da macht man sogar
auch duetlich mehr als 3 trades hintereinander verlust. es gibt nur einen mittel wie
man erfolg messen kann, und das ist ob man den jeweiligen benchmark
schlägt. alles andere ist einfach nicht aussagekräftig.

wenn der markt volatil ist, wird automatisch deine standardabweichung
grösser.

apropoz mann, das hatt doch nichts mit wissen zu tun. das ist einfach
risikopur nichts anderes. wenn das so easy wäre wie du erzählst das
geld zu vermehren, dann hätte jede pensionskasse eine dreistellige
jahresperformance.

das was du hier verzapfst ist reine idiotengequatsche von irgendwelchen
tradingjunkies. viele von denen nehmen privatkredite auf, üm paar
trades finanzieren zu können. ist dir mal aufgefallen das praktisch keiner
über die verluste redet sondern nur über die so hervorragenden gewinne.
geld langfristig kann man nur mit einer vernünftigen konservativen
strategie, welches die fundamentaldaten eines unternehmens als
hauptfaktor bei ihren anlageentscheiden gewichtet.

du bist relativ jung, und tradest wahrscheinlicht erst zwei eins oder zwei
jahren und bist diesem hype nach dem .com-crash. aber langfristig
wirst du extrem hohe verluste fahren.

eine aktie entwickelt sich im schnitt ca. 8 % pro jahr. eine 8 % anstieg
reicht nie aus um mit einem warrant den breakeven zu erreichen.

und übrigens das bei k.o. optionen die vola keine einfluss hat, habe ich
schon vorher gesagt. aber den meisten anleger bricht die k.o.-schwelle
den hals.

Vienna
Senior Member
Senior Member
Beiträge: 975
Registriert: So, 16. Apr 2006, 0:27

Fr, 19. Mai 2006, 21:19

Funky hat geschrieben: ach komm hör auf mit dem mist. oft kann man es gar nicht beeinflussen
ob man gewinn oder verlust macht. wenn der gesamte markt sinkt, hat
man keine möglichkeit einen gewinn zu erzielen da macht man sogar
auch duetlich mehr als 3 trades hintereinander verlust. es gibt nur einen mittel wie
man erfolg messen kann, und das ist ob man den jeweiligen benchmark
schlägt.
Ich weis nicht ob du das schon mitbekommen hast, aber es gibt auch sowas wie CDFs, mit deinen kann man auch ohne Leverage Short gehn, indem man einfach Aktien verkauft die man nicht besitzt, somit sind allen, auch den privaten Kleinanlegern die Türen geöffnet sowohl von fallenden als auch von steigenden Märkten zu profitieren.


Weiters gilt die "Schlag den Benchmark"-Formel nur für normale Fonds, inzwischen haben sich aber Total Return Hedge Fonds etabliert, die sowohl Long als auch Short gehn. Denen ist der Banchmark egal, wichtig ist nur positiv zu sein. Jedes moderne KONSERVATIVE Depot, von denen du hier redest, hat zumindest eine 15% Gewichtung von Total Return Strategien.
Total Return Hedge Fonds haben sich weltweit etabliert und verwatlen Zig Milliarden, und dann kommst du daher und sagst "Alles Mist, nicht aussagefähig".
Funky hat geschrieben:apropoz mann, das hatt doch nichts mit wissen zu tun. das ist einfach
risikopur nichts anderes. wenn das so easy wäre wie du erzählst das
geld zu vermehren, dann hätte jede pensionskasse eine dreistellige
jahresperformance.

das was du hier verzapfst ist reine idiotengequatsche von irgendwelchen
tradingjunkies. viele von denen nehmen privatkredite auf, üm paar
trades finanzieren zu können. ist dir mal aufgefallen das praktisch keiner
über die verluste redet sondern nur über die so hervorragenden gewinne.
geld langfristig kann man nur mit einer vernünftigen konservativen
strategie, welches die fundamentaldaten eines unternehmens als
hauptfaktor bei ihren anlageentscheiden gewichtet.
Niemand, keiner der auch nur einen Funken Ahnung von Kapitalmärkten hat würde einen Kredit aufnehmen. Das sind immer die, die keine Ahnung haben und gehört haben das die Börse gut läuft und dann schnell einsteigen wollen aber nicht genug Cash haben.
Über Verluste schreibt niemand, weil die die beim Trading verlieren sehr schnell ihr ganzes Tradinglkapital los sind, und das traden lassen, natürlich beschäftigen se sich nimmer damit und schreiben nicht.

Das Risiko bei meinem Trade betrug genau 5% vom eingesetzten Kapital und 1% vom Gesamtkapital. Das magische Wort heißt Stop Loss. Der Trade war gut durchplant, die techn. Situation war sehr bullish und das Risiko von mir begrenzt. Bevor ich angefangen hab zu traden hab ich mir alle Bibeln des Tradings reingezogen (Van Tharp, Murphy, etc). Der wichtigste Faktor heißt Disziplin, und VOR ALLEM ein gutes Moneymanagment- und Riskmanagmentsystem und eine gut entwickelte Strategie. Das ist kein Glück, ich hab mehr als ein Jahr lang versch. Strategien enwickelt und wieder verworfen. Jetzt hab ich eine Strategie und ein Risk- und Moneymanagmentsystem das mir erlaubt zu behaupten das der Faktor Glück nur noch eine sehr untergeordnete Rolle spielt.
Funky hat geschrieben: du bist relativ jung, und tradest wahrscheinlicht erst zwei eins oder zwei
jahren und bist diesem hype nach dem .com-crash. aber langfristig
wirst du extrem hohe verluste fahren.
lol, die Hype gab es VORM Crash, danach war nichts mehr. Und vorm Crash wusste ich nicht mal was die Börse ist. Ich hab mich angefangen dafür zu interessieren als NIEMAND was von der Börse wissen wollte, als reine Depression herrschte.
Funky hat geschrieben: eine aktie entwickelt sich im schnitt ca. 8 % pro jahr. eine 8 % anstieg
reicht nie aus um mit einem warrant den breakeven zu erreichen.
Sag mal, wozu hab ich dir gestern X-Rechnungen vorgerechnet??? Damit mein Warrant den ich gehandelt hab das Break Even erreicht, war ein Anstieg von 0,27% des Underlyings (=der Aktie) nötig. Und du redest hier von 8% und dass das zu wenig ist um in die Gewinnzone zu rutschen. Da frag ich mich: Was laberst du da?
Funky hat geschrieben: und übrigens das bei k.o. optionen die vola keine einfluss hat, habe ich
schon vorher gesagt. aber den meisten anleger bricht die k.o.-schwelle
den hals.
Nochmal: Ohne Riskmanagment geht NICHTS. Ein ordentlicher Trader würde nie zulassen dass das Risiko größer als 1% des Gesamtkapitals ist. Und du redest von KO-Schwelle. Jeder der es bis dahin kommen lässt hat keine Ahnung vom Trading, was soll das für ein Riskmanagment sein?

Außerdem: Stimmt nicht. Du hast geschrieben:
Funky hat geschrieben:bei den ko's hast du nur den vorteil dass die vola den preis
nicht gross beinflusst dank der knockout schwelle
Falsch, er spielt GAR KEINE Rolle, nicht nur eine untergeordnete.

Leider hast du mich jetzt enttäuscht. Du verstehst leider doch viel weniger vom Trading als ich mir erhofft habe. Die Börse ist kein Glück, es ist reine Strategie. Ich würde sogar behaupten das bei einem gut durchfeilten Money- und Riskmanagment es ganz egal ist wann man wo in welche Richtung einsteigt. EIn gutes MM/RM lässt einen Trader dauerhaft nicht verlieren. ich kann dir nur speziell Bücher von Van Tharp und Murphy empfehlen, die werden dir die Augen öffnen.

So, und jetzt ist Partytime, bis morgen @ alle :-)
"Im Leben kommt es nicht darauf an gute Karten zu haben, es kommt darauf an mit schlechten Karten gut zu spielen"
R. L. Stevenson

Vienna
Senior Member
Senior Member
Beiträge: 975
Registriert: So, 16. Apr 2006, 0:27

Sa, 20. Mai 2006, 10:47

Ich verstehe nicht wie man sagen kann "Alles Mist, klappt nicht" man selber scheinbar fast keine Ahnung von mechanischen bzw. technischen Handelssätzen hat. Ich habe mich anfangs (mit 16) auch zuerst für Valueinvesting interessiert, da aber m.M. nach sich Valueinvesting erst ab einer Handelsgöße von 50k € rechnet und man außerdem sehr unflexibel ist (keine Shortmöglichkeit, auf aktuelle Situationen wird nicht eingegangen), hab ich mich nach anderen Ansätzen umgesehen. Nach dem ich dann zwei der besten Bücher, "Technische Analyse der Finanzmärkte" von Murphy und "Trade your way to financial freedom " (über Money- und Riskmanagment), gelesen hab, hab ich angefangen eigene Ansätze zu entwickeln. So einfach wie du das beschreibst wars nicht, es war eine Menge harte Arbeit, da allein in den letzten 12 Monaten min. 20 Ansätze verwerfen musste da entweder die Backtestresultate nicht zufriedenstellend waren oder einzelne Komponenten nicht passten.

Und außerden: Es wurde schon in X-Studien gezeigt das vor Aktienkurse immer auf Tends, Widerstände, Unterstützungen, etc reagieren, und es handeln Millionen nach mechan.,techn. oder neuronalen Ansätzen (weniger als die Hälfte erfolgreich, aber das ist bei jedem Ansatz so) aber dann kommst du daher und klärst die ganze Welt auf das sie alle nur Glück haben und nur Value was ist.

Und: 3 Negativtrades in Folge sind beim Valueinvesting ein Genickbruck. Beim Trading kommt es öfter vor, aber das ist da kein Problem weil beim Trading die Stop Loss Marken (vorrausgesetzt man benutzt sie, was der einzige Weg zum Erfolg ist) viel enger sind und dadurch der Verlust pro Trade nur sehr begrenzt sind.
Eine Trafferquote von 80% ist kein Glück, da steckt mehr dahinter, also informier dich gut (dauert aber min. 2 Jahre), dann können wir gerne nochmal die Vor- und Nachteile von Value contra Technik diskutieren, aber so ists sinnlos.
"Im Leben kommt es nicht darauf an gute Karten zu haben, es kommt darauf an mit schlechten Karten gut zu spielen"
R. L. Stevenson

Funky
Senior Member
Senior Member
Beiträge: 535
Registriert: So, 18. Jul 2004, 12:09

Sa, 20. Mai 2006, 11:40

vienna, dein anlagehorizon ist einfach auf behämerte extrem kurzfristig
angelgete trading strategien. den benchmark zu schlagen ist das a und o.
und das wirds immer bleiben. dein gegenargument mit den hedgefunds
ist einfach nicht aussagekräftig. hedgefunds gehören zu den
alternativanlagen, ich habe keine einzigen kunden und mir ist auch kein
kunde in unserer division bekannt der mehr als 10 % in alternativ anlagen
ivestiert hat.

short verkäufe? ohhh ja, es profitieren ja soviele wenn der markt sinkt.
das sind auch ne ganz kleine gruppe von investoren die sowas machen,
dazu gehören nicht mal 5 % der investoren. der rest investiert nur wenn
sie steigende märkte erwarten. wenn sie irgendwo short gehen dann nur
um ihre positionen zu hedgen. praktisch keiner geht short auf längere zeit
um gewinn zu machen, das ist reines hedging.


es ist schon so, dass die strategie mit aktien kaufen paar jahre nicht
mehr anschauen und sich dann über den gewinn freuen nicht mehr zieht,
aber innerhalb von paar tagen zu switchen ist einfach idiotisch. und wer
mehr als 10 % seiner anlagen in warrants investiert der wird nach
einiger zeit keine anlagen mehr haben.

überleg doch mal selber, von all den transaktionen die du getan hast in
warrants, wievle davon waren call und wieviele put optionen? du wirst
dir selber zugestehen müssen, dass der grosse teil calls waren. das zeigt
auch die psyche des menschen, der halt lieber in steigenden kursen
ivestiert.

murphy hat ein gutes buch geschrieben betr. der technischen analyse aber
das ist nur eine ergänzung zu den fundamentaldaten. die technische
analyse ist nur sinnvoll um portfolios bei kurzfristigen schwankungen mit
futures zu hedgen.

du bist sicher einer der tagtäglich in irgendwelche warrants forums
runhängt und sich das daytrader mist gequatsche von den meisten
tradingjunkies reinzieht. mein meinungen über die habe ich dir vorher
gesagt.


keiner der nur ein einigermassen venünftiges depotbestand hatt verlässt
sich auf charttechnicken. und zwar wirklich keiner. so einer dem gehts
nicht um den nervenkitzel sondern eine langfrastige outperformance.

Funky
Senior Member
Senior Member
Beiträge: 535
Registriert: So, 18. Jul 2004, 12:09

Sa, 20. Mai 2006, 11:49

Vienna hat geschrieben: Eine Trafferquote von 80% ist kein Glück, da steckt mehr dahinter, also informier dich gut (dauert aber min. 2 Jahre), dann können wir gerne nochmal die Vor- und Nachteile von Value contra Technik diskutieren, aber so ists sinnlos.
für die letzten zwei jahre wo die börse stetig gestiegen ist, ist eine
trefferquote von 80 % nichts als gewöhnlich. de gesamte markt und jede
einzelne titel ist praktisch gestiegen. das war nicht aufgrund deiner
technischen analyse sondern dem allgemeinen trend. währed meiner
ausbildungszeit (1998 - 2000) habe ich auf ähnlichweise wie du getradet
und murphy hatte ich auch zuhause liegen (habs natürlich auch gelesen).
und ich war von meinenm strategien völlig überzeug (leider gabs damals
nicht so viele hybride instrumente). es gab nicht mal vernünftige k.o.
zertifikate. aber sobald der markt anfing verrückt zu spielen und nur noch
abwärts ging, verlor ich alles und sogar mehr was ich vorher gewonnen
hatte. und das mit den put optionen, ist ein thema für sich. denn nach
jedem sturz zeigt die chartanalyse dass eine erholung kommen muss,
nur die kam jahrelang leider nicht. man war einfach zum scheitern
verurteilt wenn man sich auf die chartanalyse gestützt. die erfahrung wirst
du auch machen, vielleicht nicht in diesem jahr. das was wir in den
letzten tagen hatten, war wahrscheinlich nur eine korrektur und gewinn
mitnahme. aber die wird kommen, da kannst alles drauf wetten und weder
ich noch du werden es voraussehen können. wenn du was inteligentes
machen willst, dann kauf dir mit dem jetzigen vermögen ein balanced
fonds an. 40 % aktien 60 % renten, dann fährst du gut. sobald wir
wieder eine korrektur von ca. 25 % auf dem S&P 500 haben kannst wieder
aggressiv investieren. und wenn dir der fonds langweilig ist, dann shorte
den dollar. im forex kann man immer geld machen. da eine währung
gegenüber der anderen steigt.

Vienna
Senior Member
Senior Member
Beiträge: 975
Registriert: So, 16. Apr 2006, 0:27

Sa, 20. Mai 2006, 18:43

Funky hat geschrieben:
short verkäufe? ohhh ja, es profitieren ja soviele wenn der markt sinkt.
das sind auch ne ganz kleine gruppe von investoren die sowas machen,
dazu gehören nicht mal 5 % der investoren. der rest investiert nur wenn
sie steigende märkte erwarten. wenn sie irgendwo short gehen dann nur
um ihre positionen zu hedgen. praktisch keiner geht short auf längere zeit
um gewinn zu machen, das ist reines hedging.
Wenn man die Möglichkeit nicht nutzen will auch von sinkenden Kursen zu profitieren, dann ist das nicht mein Problem. Ich will in allen Marktlagen die Möglichkeit haben zu profitieren, sei es von steigenden oder fallenden Kurse. Wenn 95% aller anderen sich begrenzen wollen, ist das meiner Meinung nach nicht sehr intelligent, aber was solls. Ob die anderen profitieren wenn ich short geh ist mir egal, das einzige was mich interessiert ist das mein Konto wächst, ich finds nämlich so lustiger.
Funky hat geschrieben: vienna, dein anlagehorizon ist einfach auf behämerte extrem kurzfristig
angelgete trading strategien. den benchmark zu schlagen ist das a und o.
und das wirds immer bleiben. dein gegenargument mit den hedgefunds
ist einfach nicht aussagekräftig.

Denk mal logisch nach, denn das was du oben geschrieben hast ist definitiv nicht logisch. Wenn man nur Long geht, dann ist das Ziel den Benchmark zu schlagen logisch. Aber in meinem Fall wäre das ein Schwachsinn, weil ich die Möglichkeit habe auch Short zu gehn, der Markt hat das nicht! Somit hätte ich einen klaren Vorteil gegenüber dem Markt und ein fairer Vergleich wäre nicht mehr möglich. Das einzige Ziel muss also min. 5% p.a. sein (vestverzinste risikolose Anlage + Inflation).
Funky hat geschrieben: es ist schon so, dass die strategie mit aktien kaufen paar jahre nicht
mehr anschauen und sich dann über den gewinn freuen nicht mehr zieht,
aber innerhalb von paar tagen zu switchen ist einfach idiotisch. und wer
mehr als 10 % seiner anlagen in warrants investiert der wird nach
einiger zeit keine anlagen mehr haben.
Gescheites Swingtrading unter 20 000€ pro Position ist m.M. Schwachsinn, das ergibt das ein Gesamtdepot min. 100 000€ betragen muss damit man vertretbares Swingtrading betreiben kann. ich bin 18, ich keine 100 000€. Also strengen wir mal die Mathematik an: Wo ist der Unterschied zwischen einem 20 000€ Investment in Aktien und einem 1000€ Investment in Hebel 20 Zertifikate? Ganz klar: Bei Hebel 20 Zertis hast du kein Gaprisiko, die Gebühren sind weil OTC und weil die Position kleiner ist deutlich geringer. Das Spread ist maximal um 0,1% größer, also unwesentlich da es durch die eingesparten Gebühren überkompensiert wird. Das Aufgeld beträgt ein paar Cent pro Tag, also unwesentlich bei Swingtrading. Und sag jetzt nicht: Totalverlust! KO-Schwelle. Damit das KO erreicht wird muss die Aktie um 5% sinken. Dann sind 1000€ weg. Nur: Wenn die Aktie um 5% sinkt dann sind auch bei einer 20 000€ Position 1000€ weg. Also gibts keinen Unterschied, nur den das du kein Gaprisiko bei einem Crash trägst, also ein Punkt für die KOs. Kannst du mir also erklären wieso ein 20000€ Aktieninvestment besser ist als ein 1000€ Hebel 20 Investment???
Funky hat geschrieben: überleg doch mal selber, von all den transaktionen die du getan hast in
warrants, wievle davon waren call und wieviele put optionen? du wirst
dir selber zugestehen müssen, dass der grosse teil calls waren. das zeigt
auch die psyche des menschen, der halt lieber in steigenden kursen
ivestiert.
ca. 90% Calls. Das hat aber damit zu tun weil es idiotisch gewesen wäre in den letzten Monaten Short zu gehn.
Funky hat geschrieben: du bist sicher einer der tagtäglich in irgendwelche warrants forums
runhängt und sich das daytrader mist gequatsche von den meisten
tradingjunkies reinzieht. mein meinungen über die habe ich dir vorher
gesagt.
Lol, nichts liegt mir ferner. Ich bin kein Cybertyp, es kostet mich schon eine Menge Überwindung mich hinzusetzen und eine halbe Stunde lang deine wenig durchdachten Argumente zu entkräften. Außerdem halten sich in Tradingforen nur Amateure auf, von denen ich nicht lernen kann. Ich persönlich bevorzuge den Kontakt zu 2 sehr erfolgreichen Österr. Tradern die dieser Tätigkeit seit 20 Jahren hinterhergehn (damals noch an der Präsenzbörse :D) und von denen ich eine Menge gelernt hab.
Funky hat geschrieben: keiner der nur ein einigermassen venünftiges depotbestand hatt verlässt
sich auf charttechnicken. und zwar wirklich keiner. so einer dem gehts
nicht um den nervenkitzel sondern eine langfrastige outperformance.
Naja, sag das den 2 Tradern die ich kenne. Die haben sich in den letzten 15 Jahren komplett auf Charttechnik u. techn. Analyse fokussiert und haben sich noch nie für due Fundamentaldaten interessiert. Nochmals: Trading mit ordentlichem MM und RM hat nichts mit Nervenkitzel zu tun. Das ist die langweiligste weil profitabelste Art des Tradings, erfordert aber eine Unmenge an Disziplin.
Funky hat geschrieben: währed meiner
ausbildungszeit (1998 - 2000) habe ich auf ähnlichweise wie du getradet
und murphy hatte ich auch zuhause liegen (habs natürlich auch gelesen).
und ich war von meinenm strategien völlig überzeug (leider gabs damals
nicht so viele hybride instrumente). es gab nicht mal vernünftige k.o.
zertifikate. aber sobald der markt anfing verrückt zu spielen und nur noch
abwärts ging, verlor ich alles und sogar mehr was ich vorher gewonnen
hatte.
Schön, dann war deine STrategie schlecht. Ich nehme außerdem an das du keine Backtests gemacht hast und außerdem bin ich mir sicher das die Strategie weder Moneymanagment noch Riskmanagmentrules oder Exitrules beinhaltete sondern mehr Gefühlsgesteuert war. Das ist für mich keine Strategie. Ich passe meine RM/MM Rules ständig neu an und bei jedem Entry kenne ich ganz genau schon mein Exit. Außerdem: Wieviele "STrategien" (auch wenn wir nicht das gleiche drunter verstehn) hast du verbraucht? Ich hab selbst nach 20 nicht aufgegeben, und jetzt hab ich eine die sehr gut und obendrein noch unheimlich simpel ist. Aber die Strategie ist nur ein teil, viel wichtiger ist gutes MM u. RM, nur so kann man langfristig überleben.

Wie du siehst hab ich mal wieder jedes Argument EINDEUTIG entkräftet. Ich habe mich mit dieser Materie schon lang genug beschäftigt um deine hastigen Argumente die dir schnell einfallen locker zu entkräften. Du hast noch kein wirkliches Argument gebracht das mich wirklich beschäftigt hat, es waren alles so typische Argumente die man immer wieder von "Outsidern" (wie lächerlich sich das anhört, so als ob die Trader eine Sekte sind :lol: ) kommen und auf die man schon automatisc antwortet undsi entkräftet. Gib dir bitte mehr Mühe und geh bitte speziell auf meinen vergleich 20 000€ Aktien vs. 1000€ KOs ein, da dort schon aufgezeigt wird das KOs dazu benutzt werden können das Risiko und die Nebenkosten zu minimieren und nicht zu maximieren. Ich hoffe du bist einsichtig.[/url]
"Im Leben kommt es nicht darauf an gute Karten zu haben, es kommt darauf an mit schlechten Karten gut zu spielen"
R. L. Stevenson

Funky
Senior Member
Senior Member
Beiträge: 535
Registriert: So, 18. Jul 2004, 12:09

Sa, 20. Mai 2006, 21:34

Vienna hat geschrieben:[Gescheites Swingtrading unter 20 000€ pro Position ist m.M. Schwachsinn, das ergibt das ein Gesamtdepot min. 100 000€ betragen muss damit man vertretbares Swingtrading betreiben kann. ich bin 18, ich keine 100 000€. Also strengen wir mal die Mathematik an: Wo ist der Unterschied zwischen einem 20 000€ Investment in Aktien und einem 1000€ Investment in Hebel 20 Zertifikate? Ganz klar: Bei Hebel 20 Zertis hast du kein Gaprisiko, die Gebühren sind weil OTC und weil die Position kleiner ist deutlich geringer. Das Spread ist maximal um 0,1% größer, also unwesentlich da es durch die eingesparten Gebühren überkompensiert wird. Das Aufgeld beträgt ein paar Cent pro Tag, also unwesentlich bei Swingtrading. Und sag jetzt nicht: Totalverlust! KO-Schwelle. Damit das KO erreicht wird muss die Aktie um 5% sinken. Dann sind 1000€ weg. Nur: Wenn die Aktie um 5% sinkt dann sind auch bei einer 20 000€ Position 1000€ weg. Also gibts keinen Unterschied, nur den das du kein Gaprisiko bei einem Crash trägst, also ein Punkt für die KOs. Kannst du mir also erklären wieso ein 20000€ Aktieninvestment besser ist als ein 1000€ Hebel 20 Investment???
weil wenn die ko. schwelle erreicht wird dein geld weg ist und nie wieder
kommt. weil du nur einen begrenzten zeitraum hast um das brake-even
zu erreichen. die aktie kann sich erholen, tut sie auch in den meisten
fällen. aber bei einem warrant kannst du deinem geld nur noch
nachtrauern.


es wird mir das ganze auch zu dämlich, gehen wir doch auf die fakten
rüber, hier hast mein performance (wirst verstehen dass ich die beträge
gelöscht haben, denn niemanden interessiert wieviel ich bestize. es
reichen die relativen erfolgszahlen. ich habs dir im pn gesendet.



ach und betreffen der aussage, klar gabs 90 % calloptionen da alles
andere idiotisch gewesen wäre. das gleiche war auch in den jahren
2001 - 2003, obwohl dort idiotisch war calls zu kaufen. das hat nichts
mit dem zu tun wie der markt war. jegliche chartanalysten haben auch
im august 2000 eine weitere hausse der märkte vorausgesagt, aber es
kam alles andere. der einzige der richtig lag war marc faber, aber auch
nur weil alle drei monate einen crash prohpezeit hat. es hat zu viele
psychologische faktoren die den markt beeinflussen, dass man mit chartanalyse den trend
bestimmen könnte. ist ne gute stimmung steigen der märkte
herrscht ne schlechte stimmung bei den anlegern sinken die märkte.

Zurück zu „Kultur & Gesellschaft“