Funky hat geschrieben:
ach komm hör auf mit dem mist. oft kann man es gar nicht beeinflussen
ob man gewinn oder verlust macht. wenn der gesamte markt sinkt, hat
man keine möglichkeit einen gewinn zu erzielen da macht man sogar
auch duetlich mehr als 3 trades hintereinander verlust. es gibt nur einen mittel wie
man erfolg messen kann, und das ist ob man den jeweiligen benchmark
schlägt.
Ich weis nicht ob du das schon mitbekommen hast, aber es gibt auch sowas wie CDFs, mit deinen kann man auch ohne Leverage Short gehn, indem man einfach Aktien verkauft die man nicht besitzt, somit sind allen, auch den privaten Kleinanlegern die Türen geöffnet sowohl von fallenden als auch von steigenden Märkten zu profitieren.
Weiters gilt die "Schlag den Benchmark"-Formel nur für normale Fonds, inzwischen haben sich aber Total Return Hedge Fonds etabliert, die sowohl Long als auch Short gehn. Denen ist der Banchmark egal, wichtig ist nur positiv zu sein. Jedes moderne KONSERVATIVE Depot, von denen du hier redest, hat zumindest eine 15% Gewichtung von Total Return Strategien.
Total Return Hedge Fonds haben sich weltweit etabliert und verwatlen Zig Milliarden, und dann kommst du daher und sagst "Alles Mist, nicht aussagefähig".
Funky hat geschrieben:apropoz mann, das hatt doch nichts mit wissen zu tun. das ist einfach
risikopur nichts anderes. wenn das so easy wäre wie du erzählst das
geld zu vermehren, dann hätte jede pensionskasse eine dreistellige
jahresperformance.
das was du hier verzapfst ist reine idiotengequatsche von irgendwelchen
tradingjunkies. viele von denen nehmen privatkredite auf, üm paar
trades finanzieren zu können. ist dir mal aufgefallen das praktisch keiner
über die verluste redet sondern nur über die so hervorragenden gewinne.
geld langfristig kann man nur mit einer vernünftigen konservativen
strategie, welches die fundamentaldaten eines unternehmens als
hauptfaktor bei ihren anlageentscheiden gewichtet.
Niemand, keiner der auch nur einen Funken Ahnung von Kapitalmärkten hat würde einen Kredit aufnehmen. Das sind immer die, die keine Ahnung haben und gehört haben das die Börse gut läuft und dann schnell einsteigen wollen aber nicht genug Cash haben.
Über Verluste schreibt niemand, weil die die beim Trading verlieren sehr schnell ihr ganzes Tradinglkapital los sind, und das traden lassen, natürlich beschäftigen se sich nimmer damit und schreiben nicht.
Das Risiko bei meinem Trade betrug genau 5% vom eingesetzten Kapital und 1% vom Gesamtkapital. Das magische Wort heißt Stop Loss. Der Trade war gut durchplant, die techn. Situation war sehr bullish und das Risiko von mir begrenzt. Bevor ich angefangen hab zu traden hab ich mir alle Bibeln des Tradings reingezogen (Van Tharp, Murphy, etc). Der wichtigste Faktor heißt Disziplin, und VOR ALLEM ein gutes Moneymanagment- und Riskmanagmentsystem und eine gut entwickelte Strategie. Das ist kein Glück, ich hab mehr als ein Jahr lang versch. Strategien enwickelt und wieder verworfen. Jetzt hab ich eine Strategie und ein Risk- und Moneymanagmentsystem das mir erlaubt zu behaupten das der Faktor Glück nur noch eine sehr untergeordnete Rolle spielt.
Funky hat geschrieben:
du bist relativ jung, und tradest wahrscheinlicht erst zwei eins oder zwei
jahren und bist diesem hype nach dem .com-crash. aber langfristig
wirst du extrem hohe verluste fahren.
lol, die Hype gab es VORM Crash, danach war nichts mehr. Und vorm Crash wusste ich nicht mal was die Börse ist. Ich hab mich angefangen dafür zu interessieren als NIEMAND was von der Börse wissen wollte, als reine Depression herrschte.
Funky hat geschrieben:
eine aktie entwickelt sich im schnitt ca. 8 % pro jahr. eine 8 % anstieg
reicht nie aus um mit einem warrant den breakeven zu erreichen.
Sag mal, wozu hab ich dir gestern X-Rechnungen vorgerechnet??? Damit mein Warrant den ich gehandelt hab das Break Even erreicht, war ein Anstieg von 0,27% des Underlyings (=der Aktie) nötig. Und du redest hier von 8% und dass das zu wenig ist um in die Gewinnzone zu rutschen. Da frag ich mich: Was laberst du da?
Funky hat geschrieben:
und übrigens das bei k.o. optionen die vola keine einfluss hat, habe ich
schon vorher gesagt. aber den meisten anleger bricht die k.o.-schwelle
den hals.
Nochmal: Ohne Riskmanagment geht NICHTS. Ein ordentlicher Trader würde nie zulassen dass das Risiko größer als 1% des Gesamtkapitals ist. Und du redest von KO-Schwelle. Jeder der es bis dahin kommen lässt hat keine Ahnung vom Trading, was soll das für ein Riskmanagment sein?
Außerdem: Stimmt nicht. Du hast geschrieben:
Funky hat geschrieben:bei den ko's hast du nur den vorteil dass die vola den preis
nicht gross beinflusst dank der knockout schwelle
Falsch, er spielt GAR KEINE Rolle, nicht nur eine untergeordnete.
Leider hast du mich jetzt enttäuscht. Du verstehst leider doch viel weniger vom Trading als ich mir erhofft habe. Die Börse ist kein Glück, es ist reine Strategie. Ich würde sogar behaupten das bei einem gut durchfeilten Money- und Riskmanagment es ganz egal ist wann man wo in welche Richtung einsteigt. EIn gutes MM/RM lässt einen Trader dauerhaft nicht verlieren. ich kann dir nur speziell Bücher von Van Tharp und Murphy empfehlen, die werden dir die Augen öffnen.
So, und jetzt ist Partytime, bis morgen @ alle

"Im Leben kommt es nicht darauf an gute Karten zu haben, es kommt darauf an mit schlechten Karten gut zu spielen"
R. L. Stevenson