Wow!!
Erstmal an alle, die mir geantwortet haben, ein liebes Dankeschön!
Freue mich sehr über eure Antworten und irgendwie sind eure Beiträge auch eine kleine Erleichterung für mich. Ich zweifelte schon an meinem Verstand und stellte meine Empfindungen in Frage, ob sie eventuell übertrieben wären. Vielleicht sind sie das auch und mein Kopf macht sich zu viele Gedanken. Doch denke ich, hat jede Angst seine Ursache und wie schon bei euren Beiträgen festgestellt wurde, sollte man dieser Ursache auf den Grund gehen.
Ich möchte mich gleichzeitig auch für meine gestrige Abwesenheit entschuldigen. Ich hatte leider nicht die Möglichkeit auf eure Antworten einzugehen! Sorry!!!
Ich habe mir in den letzten Tagen viele Gedanken gemacht, kehrte in mich. Zog mich zurück, auch von meinem Umfeld, um wieder ein bisschen zur Ruhe zu gelangen. Jedoch sind mir weitere Fragen gekommen, wo ich wieder nach längeren Überlegungen mit mir selber im Konflikt gerate. Für mich hat Angst auch etwas mit den eigenen Erwartungen, die man an jemanden hegt, zu tun. Doch sollte man überhaupt Erwartungen an andere haben?? Ist es nicht so, je höher die Erwartung ist, umso größer die eventuelle Enttäuschung?? Ist es nicht egal wie, ob man Erwartungen hat oder keine, letztendlich steckt doch bei beiden Denkweisen der Egoismus dahinter?? Oder seht ihr das anders? Wenn man keine Erwartungen hat, kann man auch nicht enttäuscht werden, wie eine Art Selbstschutz, die man aufbaut. Man handelt und denkt doch aus seiner eigenen Person heraus. Kann man überhaupt von sich selbst behaupten keine Erwartungen zu haben?? Ich denke eigentlich, wer das sagt, spricht nicht die Wahrheit. Im Unterbewusstsein erwartet man doch immer von dem Gegenpart ein bestimmtes Verhalten in einer bestimmten Situation! Die eigentliche Frage wäre doch dann: Wie weit darf man Erwartungen stellen?? Wo fängt die Grenze an und wo hört sie auf?? Das man a sich selber nicht ausnutzen lässt, wo wir wieder beim Egoismus wären und b dem anderen nicht überfordert und einengt.
Als Beispiel:
Meiner Meinung nach hört die Erwartung dort auf, wenn man das Leben seines Gegenübers gegen seinen Willen beeinflussen möchte und ihm bestimmte Lebensweisen aufzwingt. Doch kann man erwarten, dass wenn man verspricht oder etwas sagt, es auch einhält. Ich spreche jetzt nicht davon, dass immer mal etwas dazwischen kommen kann, selbst dann gebietet es doch einem der Anstand wenigstens Bescheid zu sagen. Ich denke, es ist alles eine Sache der Kommunikation, wie schon erwähnt! Ich verstehe nicht, warum es so viele gibt, die so gedankenlos mit den Mitmenschen umgehen. Mich macht das wütend und ich frage mich, ob der Mensch den eigentlichen Wert eines Menschen schon verloren hat! Ist doch traurig oder nicht??
Ist es nicht auch so, dass wenn jemand sich so verhält, ihm der andere egal ist??
Bitte entschuldigt meine vielen Fragen!

Das sind halt meine Gedankengänge und ich musste sie irgendwie los werden. Würde mich sehr über eure weiteren Ansichten zu diesem Thema freuen. Wenn ich mir meine Mitmenschen manchmal so anschaue und das Miteinander in meinem Umfeld, all das was ich tag täglich erlebe, dann kommt mir schon manchmal der Gedanke, hey, sind deine Ideale, die ich an mich selber stelle überholt und setzte ich meine Werte im Leben verkehrt? Ich höre oft von anderen, Gefühle, die kommen und gehen, die sind es nicht Wert ihnen zu folgen. Mich schockiert das immer und dann denke ich nein, willst du wirklich aufhören daran zu Glauben?? Nein, dann bin ich doch kein Mensch mehr, sondern eher eine Marionette, die genauso wie die anderen der aufgezwungenen Gesellschaft folgt.
So, jetzt erstmal genug, wollte eigentlich nicht so ausaten. Bin gespannt über eure Meinungen....
LG
mamamiamilan
"Liebe zu fürchten bedeutet, das Leben zu fürchten, und wer das Leben fürchtet, ist bereits dreiviertel tot."
Bertrand Russel