insomniac
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Experiment Albanien: Reisen und Freiwilligeneinsatz

Di, 18. Mai 2010, 23:00

Hallo zusammen!
In Zusammenarbeit mit der Organisation "Experiment Albanien" bietet die Partnerorganisation hier in der Schweiz "Experiment Switzerland" die Möglichkeit, sich in einem Projekt zu engagieren, einen Landesausflug und die Kultur und die Bevölkerung kennenzulernen.
Die Freiwilligen können selbst entscheiden, wann und wie lange sie teilnehmen können.
Am Flughafen Tirana werden dabei die Freiwilligen angeholt und erhalten eine Einführung in Land und Leute und das Freiwilligenprojekt. Während der Orientierung gibt es auch einen Einführungskurs in die albanische Sprache und Besichtigungen von Tirana und historischen Sehenswürdigkeiten.
Während des Freiwilligendienstes wird es auch die Gelegenheit geben, berühmte historische Stätte Albaniens und wichtige Museen zu besuchen. (wie z.B. Kruje, Durres, Berat, Gjirokastra, Butrint, Saranda)

Ich selbst werde im August an diesem Projekt teilnehmen. Ich empfehle es wirklich allen, die an Land, Leute und Kultur interessiert sind und würde mich freuen, wenn weitere Interessierte teilnehmen.

Weitere Informationen gibt es auch auf der Homepage: http://www.experiment-switzerland.ch/vi ... /index.php
und selbstverständlich beantworte ich auch weitere Fragen.

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Koby Phoenix
Danke für die vielen Übersetzungen!
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Di, 18. Mai 2010, 23:35

Wäre das kostenlos würde ich teilnehmen.. aber 930 Euro und noch extra Flug bezahlen und plus die Nahrung für die 2- 4 Wochen stellen ja ein
Budge von mindestens 2000 Euro dar... Schade, hätte gern teilgenommen,
aber so viel Geld habe ich nicht, obwohl ich freiwillige Arbeit schätze.

noha4210
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Fr, 21. Mai 2010, 10:06

Ich finds gut wenn es Organisationen gibt die solche Projekte auf die Beine stellen und ich weiß durch meinen Job dass Organisation einiges an Resourcen, Zeit und Geld in Anspruch nimmt - also vorerst mal Respekt für die Sache!!
Aber eins kann ich mir nicht verkneifen: für freiwilligen Dienst dann noch für 2 Wochen € 930,- an Eigenkosten zu veranschlagen??!!

Dass der Flug und die Versicherung selber zu bezahlen ist, das seh ich noch ein, ansonsten kommt ja jeder zum "Gratisurlaub" machen, aber für Unterkunft und Essen noch Geld zu verlangen...... und für 2 Wochen in Albanien € 930,-!! Der Tagessatz der sich dadurch ergibt, den hab nicht mal ich in meinem Albanien Urlaub benötigt und ich bin mit Fähre angereist, Benzinkosten, Eintritte,.......... Heimreise.

Ich will die Sache nicht schlecht machen, aber gemeinnützig hört sich für mich das nicht an.

Sollte ich auf der Homepage irgend etwas falsch verstanden haben und dadurch jemanden unrecht tun - dann bitte korrigiert mich und ich überdenk meine Aussage und nehm gegebenfalls Aussagen zurück!!

lg
Hannes

insomniac
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Fr, 21. Mai 2010, 23:48

Ihr habt natürlich beide Recht. Das stimmt, die Kosten sind eindeutig zu hoch. Da ich aber bereits in Kontakt mit der Organisationsleiterin in der Schweiz sowie mit dem Organisationsleiter in Albanien bin, kenne ich einige zusätzliche Angaben.
Es ist so, dass der Freiwilligenaufenthalt eigentlich für ausländische Interessierte ist und deshalb werden diese während dem ganzen Aufenthalt betreut (Sprache). Albanischsprechende haben da natürlich wesentliche Vorteile und dementsprechend sind die Kosten etwas niedriger.
Andernfalls gilt auch hier: Je grösser die Gruppe, desto niedriger die Kosten.
Ich engagiere mich als Freiwillige auch in einer anderen Organisation und versuche für dieses Projekt wenigstens eine kleine Gruppe zu erstellen. Meiner Meinung nach gibt es doch viele Emigranten aus der albanischen Provinz und deshalb könnten wir bestimmt vieles "bewegen".
Wieso sollten wir uns also nicht vereinigen und gemeinsam für unsere Landsleute "etwas Gutes" tun. Im Prinzip verbringen ja sowieso sehr viele die Ferien in ihrem Heimatland. Eine Kombination von Ferien und soziales Engagement wäre doch eine gute Kombination.
Vielleicht wisst ihr nun was ich meine. Als Gruppe besteht die Möglichkeit auch eigene Ideen und Wünsche einzubringen, eventuell auch umzusetzen. Da kann man bestimmt über Kosten und Weiteres verhandeln.
Es geht also nicht darum, euch sofort davon zu überzeugen, sondern mehr, mit eurer Hilfe Veränderungen zu erschaffen.
Klar ist das schwierig, aber ich denke, mit bereits sehr wenig gemeinsamen Interessen können wir grosse Schritte bewirken.Schliesslich gehört natürlich ein bisschen Portion Mitmenschlichkeit und Motivation dazu.

volkergrundmann
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Sa, 22. Mai 2010, 10:55

Albaner, die sich im Urlaub auf freiwillige Arbeitseinsätze zum Allgemeinwohl einlassen???
Du bist wohl deinen Landsleuten schon lange sehr entfremdet.

Das ganze Projekt ist entweder Traumtänzerei oder Abzocke. Als junger Backpacker würde ich mir jedenfalls mein "Experiment Albanien" unteuer selbst organisieren, 14 Tage für 600 Euro für zwei Personen zusammen. Und wenn mir dabei danach ist, kann ich zwischendurch durchaus gemeinnützig-Gutes tun. Und sei es, dass ich mal an einem öffentlichen Platz provokativ Müll einsammle und vor den Augen aller zur Mülltonne schaffe (falls eine da ist).

Squatrazustradin
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Sa, 22. Mai 2010, 17:01

volkergrundmann hat geschrieben: [...] Und sei es, dass ich mal an einem öffentlichen Platz provokativ Müll einsammle und vor den Augen aller zur Mülltonne schaffe (falls eine da ist).
Lustig. Das mache ich auch oft. Ich führe sogar immer einen eigenen Müllsack mit (alte Gewohnhet aus meiner Wanderkarriere) :D
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volkergrundmann
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Sa, 22. Mai 2010, 19:30

Übrigens, auch Übersetzer für solche Zwecke kriegt man hier für 'nen Appel und Ei. Es gibt mehrere Sprach- oder Sprachlehrerfakultäten, die in deutscher Sprache ausbilden. Viele von deren Absolventen wären glücklich, wenn sie für 20 Euro pro Tag plus freie Kost und Logis solche Gruppen begleiten könnten.

roland
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Mo, 24. Mai 2010, 17:35

weiterführende Links:
http://www.partnershipvolunteers.org/wh ... unteer.php
http://www.experiment-albania.org/

Das Grundproblem aller "Hilfsprojekte": Erst mal mit Büros, teuren Consultants, die im Ausland leben müssen/dürfen Kosten aufblasen und dann hilfsbereite zahlen lassen..., bin kein Fan von so was.
Helfen, es selbst zu tun und dann wieder raus, aber nicht festsetzen und vom Schlammassel leben.

volkergrundmann
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So, 08. Aug 2010, 15:42

Falls jemand ersthaft an dieser Art Aktivurlaub mit gleichzeitiger Helfertätigkeit interessiert ist:
Outdoor Albania betreibt seit diesem Jahr in Vuno, dem kleinen Bergdort zwischen Dhermi und Himara, eine Art Selbsthilfe-Backpacker-Hostel. Die Organisation hat eine ungenutzte Schule in schönem Olivenhain, ruhig gelegen, von der Gemeinde übernommen und betreibt nun den Ausbau des Gebäudes und die Verschönerung derUmwelt mit Hilfe internationaler jugendlicher Teilnehmer, z.Z. meist Skandinavier und Holländer. Diese bleiben für einige Tage und helfen bei den Renovierungs- und Verschönerungsarbeiten mit, dafür ist die Unterkunft praktisch umsonst und auch alles andere erfordert nur kleinsten Geldbeutel.

http://www.outdooralbania.com/, das Projekt ist noch nicht auf dem Website, ihr müsst es anfragen.

roland
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So, 08. Aug 2010, 17:04


volkergrundmann
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So, 08. Aug 2010, 22:36

Danke für die Hilfestellung, ich sollte eigentlich noch Material vom Betreiber kriegen, vor allem die europäischen Partnerorganisationen, aber wie oft in solchen Fällen - aus den Augen, aus den Sinn.

rossio29
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Mo, 09. Aug 2010, 13:16

volkergrundmann hat geschrieben:Danke für die Hilfestellung, ich sollte eigentlich noch Material vom Betreiber kriegen, vor allem die europäischen Partnerorganisationen, aber wie oft in solchen Fällen - aus den Augen, aus den Sinn.
Da hast Du leider recht. War mit der Leiterin des Projekts Vuno in Kontakt.
Sie sandte mir auch einige Bilder und Infos. Hatte meine Hilfestellung für die Übersetzung und den Druck der Flyer angeboten, aber irgenwann kam keine Rückmeldung mehr. Funkstille.
Wenn´s Dich interessiert kann ich Dir gern die Bilder zusenden.

Gruss Rossio

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