Mi, 16. Jul 2008, 21:17
aus eigener negativen erfahrung(meine mutter ist vom rohbau ca. 7 m. hinuntergestürzt) sollte man bei einer krankheit nicht allzuviel im kosovo erhoffen, man stirbt vor augen der ärzte und schwestern bis sie ihren allerwertesten bewegen um menschen mit dem nötigsten zu versorgen...also von humanismus der albaner oder der gleichen absolut nichts zu sehen..und wenn man ganz unbekannt ist, dann ist man sowieso verloren..
das muss man sich mal vorstellen, man erleidet mehrere wirbelbrüche und andere schwere verletzungen bis hin zur querschnittlähmung und man wird nach hause entlassen und nicht im krankenhaus behalten, ohne sich dabei gedanken zu machen, dass der patient innerhalb von stunden an blutvergiftung verstirbt, infolge eines blasenversagens, stattdessen werden einem unmengen von morphium per infusion verabreicht und ab nach hause...und von der sauberkeit ganz zu schweigen...ich sah dort vollgeschminkte krankenschwester, die den eindruck erwägten sich bei einer hochzeit zu befinden und nicht in einem krankenkaus und ärzte die nur augen auf das dekollte der einen oder anderen hatten...=> zutiefst beschämend...
die ADAC versicherung ist absolut empfehlenswert. ich rief damals die ADAC in münchen an und übersetzte den befundbericht, den ich mir mit verbaler gewalt besorgen musste. die mitarbeiter der ADAC organisierten reibungslos innerhalb von 2-3 stunden den flugtransport nach prishtina und brachten meine mutter ins x-beliebige krankenhaus in deutschland. hierbei sollte man den leuten von ADAC versprechen, dass man sie auf dem flughafen empfängt, um unnötige zeit aufgrund ortsunkenntnissen zu vermeiden...
seit dem habe ich jeglichen respekt vor irgend einem arzt im kosovo verloren und von mir aus können sie 5x den Doktortitel auf ihren umhang tragen oder 5 sterne auf ihre stirn tragen, in meinen augen sind sie für immer disqualifiziert...
im nachhinein erfuhr ich, dass das ganze hätte besser funktionieren können, hätte ich sofort dem arzt 500 Euro in die kitteltasche gesteckt...nun ich war ja nicht auf dem unfall organisiert und hätte jeden tag 500 euro in der tasche tragen müssen...wer denkt sich denn sowas....
solange die nötigste medizinische versorgung in einem land nicht funktioniert, sollte man auf alles andere abstand halten...das ist für mich persönlich das aller wichtigste.....
ganz wichtig auch als ein kleines beispiel: man sollte immer jod aus deutschland, bzw. schweiz oder österreich je nach dem in welchem westlichen ausland man wohnt, dabei haben, denn der dortige jod ist wirkungslos...es hat keinerlei antiseptische wirkung...und natürlich am besten wäre eine kleine reiseapotheke mit sich zu nehmen....
beste grüsse