die deutschen müssen sich meiner meinung nach nach der verkorksten eurovision-teilnahme vorkommen wie aliens auf einem fremden planeten.
die nation, die massgeblich zur finanzierung dieses spektakels eintrit und auch sonst auf der welt bei allen möglichen katastrofen sofort mit warmer hand geldsegen verbreitet, dürfte nunmehr eingesehen haben, dass undank der welten lohn ist.
soweit es die 12 punkte aus bulgarien angeht, die einen absturz ins bodenlose verhindert haben(Grund: eine Sängerin hatte wohl eine Ur-Gross-Oma von dort), hat gerade diese stimmabgabe den irrwitzigen bewertungsmodus dieses spektakels aufgedeckt: je mehr bürger eines landes von dort aus wirtschaftlicher not in andere länder flüchten, desto mehr kann sich das betreffende heimatland über stimmabgaben zugunsten ihrer interpreten freuen, unabhängig von deren musikalischen qualität.
man kann deutschland insoweit nur einen rat geben: stellt nächstes mal euren neuen DSDS-Superstar-Thomas Godoj(mit polnischer herkunft) auf und lasst ihn eine musiknummer vortragen, die von michael schumacher als rasenden go-kartfahrer visuell begleitet wird. dies wäre ein effekt, der weit über den eines wildumhertanzenden eiskunstläufers aus russland wirken dürfte und möglicherweise auch wähler aus den ehem. ostblockstaaten beeindrücken dürfte.
ansonsten gilt, dass offensichtlich nur die betref. nationalität zählt, verbunden mit der ensprechenden sympathie oder antipathie für das betref. teilnehmerland.
eine zumutung war dieser siegertitel, präsentiert von einem billigen russischen
schnulzensänger(typ: stricherboy),begleitet von effekthaschenden figuren und produziert von einem früheren klassenfeind.
was zu dem bei dem Contest ins auge fiel, war die serbische pausenüberbrückung. angesichts der martialischen kostümierung der "künstler" drängte sich der eindruck auf, es mit mitgliedern einer paramilitärischen tschetnikeinheit zu tun zu haben. fehlten nur noch gewähre in den händen und messer zwischen den zähnen.
beste grüsse

