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	<title>Kosova Archive &#8211; News by newsletter Albanien</title>
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	<description>Nachrichten aus und über Albanien</description>
	<lastBuildDate>Mon, 12 Dec 2022 22:55:05 +0000</lastBuildDate>
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		<title>EU-Gipfeltreffen in Tirana</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Admin albanien.ch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 11 Dec 2022 15:55:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Aleksandar Vucic]]></category>
		<category><![CDATA[Beitrittsverhandlungen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>25 Ministerpräsidenten und Präsidenten von EU-Staaten flogen am Dienstag nach Tirana – was bedeutet dies für die albanische EU-Annährung? Zum ersten Mal fand eine EU-Westbalkan-Konferenz ausserhalb der EU statt, zum ersten Mal auf dem Westbalkan. Der »EU-Western Balkans Summit«, der in der Regel ein bis zwei Mal pro Jahr durchgeführt wird, ist nicht irgendeine Konfernz: In [&#8230;]</p>
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<p>25 Ministerpräsidenten und Präsidenten von EU-Staaten flogen am Dienstag nach Tirana – was bedeutet dies für die albanische EU-Annährung?</p>



<span id="more-1584"></span>



<p>Zum ersten Mal fand eine EU-Westbalkan-Konferenz ausserhalb der EU statt, zum ersten Mal auf dem Westbalkan. Der »EU-Western Balkans Summit«, der in der Regel ein bis zwei Mal pro Jahr durchgeführt wird, ist nicht irgendeine Konfernz: In der Regel kommen die Staatsoberhäupter oder Ministerpräsidenten einer Mehrzahl der EU-Staaten und der Länder des Westbalkans zusammen. Am Dienstag reisten sie alle nach Tirana: Ursula von der Leyen, Olaf Scholz, Emmanuel Macron, Giorgia Meloni, Charles Michel, Viktor Orban, die Nachbarn Kyriakos Mitsotakis, Milo Đukanović, Dimitar Kovačevski, Vjosa Osmani, Željka Cvijanović und Aleksandar Vučić sowie viele andere (nur drei EU-Mitgliedstaaten waren in Tirana nicht vertreten).</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://www.albanien.ch/bb/wp-content/uploads/2022/12/eu-western-balkans-summit-dance.jpg"><img decoding="async" fetchpriority="high" width="1024" height="683" src="https://www.albanien.ch/bb/wp-content/uploads/2022/12/eu-western-balkans-summit-dance-1024x683.jpg" alt="EU-Western Balkans Summit: Politiker betrachten albanischen Tanz" class="wp-image-1585" srcset="https://www.albanien.ch/bb/wp-content/uploads/2022/12/eu-western-balkans-summit-dance-1024x683.jpg 1024w, https://www.albanien.ch/bb/wp-content/uploads/2022/12/eu-western-balkans-summit-dance-300x200.jpg 300w, https://www.albanien.ch/bb/wp-content/uploads/2022/12/eu-western-balkans-summit-dance-768x512.jpg 768w, https://www.albanien.ch/bb/wp-content/uploads/2022/12/eu-western-balkans-summit-dance-600x400.jpg 600w, https://www.albanien.ch/bb/wp-content/uploads/2022/12/eu-western-balkans-summit-dance-1536x1024.jpg 1536w, https://www.albanien.ch/bb/wp-content/uploads/2022/12/eu-western-balkans-summit-dance-2048x1366.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption>Westbalkan-Konferenz – eine albanische Tanzgruppe tritt vor den Politikern auf</figcaption></figure>



<div style="height:40px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Reiseziel Albanien</h2>



<p>Edi Rama inszenierte sich als stolzer Gastgeber – nicht zu unrecht: Diesen Anlass durchführen zu dürfen, war für Albanien und seine Regierung eine Auszeichnung. Und eine Herausforderung: ein solch grosser Aufmarsch an ausländischen Politikern kennt man sonst nur in einigen wenigen Metropolen weltweit und in Davos.</p>



<p>2022 wurde Albanien definitiv zur angesagten und alltäglichen Reisedestination: Schon im Mai brachte der Final der UEFA Conference League Zehntausende von Fans aus den Niederlanden und Rom nach Tirana. Im Sommer strömten Touristenmassen aus der ganzen Welt an die Strände, im Herbst haben sie die Berge erklommen. Jetzt zum Jahresende kam die Politikprominenz Europas. Vor zehn Tagen der deutsche Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, dann die Teilnehmer der Konferenz.</p>



<p>Erstmals eine solche Konferenz auf dem Westbalkan durchführen zu dürfen, ist für die Albaner Ehre und ein Zeichen des Vertrauens. Man traute Tirana zu, einen solchen Anlass zu veranstalten, wie es in Brüssel, Berlin oder Sofia klappte. Und es klappte. Wieder ist eine Vielzahl Reisender zufrieden und beeindruckt aus Albanien abgereist.</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">EU-Beitritt – wie weiter?</h2>



<p>Schwerpunkt der Westbalkan-Konferenz ist einerseits die Erweiterung der EU, andererseits die anderen Themen, die den Balkan grenzüberschreitend beschäftigen. Der Krieg in der Ukraine drückte auch diesem Anlass seinen Stempel auf: In den europäischen Hauptstädten war klar geworden, dass es wichtig ist, den Westbalkan zu stabilisieren und der Region eine Perspektive zu bieten. </p>



<p>Die Reise nach Tirana war ein deutliches Zeichen an die Länder der Region, dass man eng zusammenarbeiten möchte, dass man – wohl eher in weiter als in naher Zukunft – eine Mitgliedschaft dieser Länder anstrebt. Man wolle den Beitrittsprozess beschleunigen. Die von den Teilnehmern verabschiedete »Tirana Declaration« ist somit klar als Anforderungskatalog der EU zu sehen, was von den Beitrittskandidaten erwartet wird.</p>



<p>Ein erster Themenkreis der Deklaration betrifft die Erwartung, dass die Länder auch schon jetzt nicht gegen die Interessen der EU arbeiten und sich an europäischen Werten und Prinzipien orientieren. Dies betrifft im Bereich der Aussenpolitik insbesondere Serbien mit seiner Moskau-freundlichen Haltung. So fehlen in der Deklaration auch nicht die Verurteilung Russlands und der Aufruf zur Unterstützung der Sanktionen.</p>



<p>Im Gegenzug bieten die EU-Staaten an, bereits vor dem Beitritt die Länder des Westbalkans verstärkt zu integrieren, um gemachte Fortschritte zu würdigen. Die EU will ihre Politik aber auch verdankt sehen: Man sei »engster Partner« sowie »wichtigster Investor, Handelspartner und Geldgeber« in den Ländern des Westbalkans. Deshalb sollen die Bürger des Westbalkans von ihren Regierungen in der öffentlichen Debatte und Kommunikation auch verstärkt auf die aussergewöhnlich grosse Unterstützung hingewiesen werden. Den Menschen soll der Nutzen der Partnerschaft mit der EU klar sein.</p>



<p>Natürlich setzt die Integration auch weitere Reformen voraus sowie dass Rechtstaatlichkeit gelebt wird, dass die Gewaltentrennung funktioniert, dass Korruption und organisiertes Verbrechen verfolgt werden. So enthält die Deklaration zahlreiche Punkte zu den Themen Migration, Sicherheit, Terrorismus und organisiertes Verbrechen. Auch die Einmischung ausländischer Staaten (wohl insbesondere Chinas und Russland)s in die internen Angelegenheiten soll unterbunden werden.</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">EU drängt Serbien und Kosova zu Abkommen</h2>



<p>Darüber hinaus fordert die EU aber auch, dass die Länder des Westbalkans schon jetzt untereinander europäische Werte und konstruktive nachbarschaftliche Beziehungen leben. Ohne einzelne Länder zu nennen, war auch dies ein deutlicher Wink an Serbien und Kosova, dass eine Annäherung an Europa nur möglich ist, wenn die bilateralen Differenzen geklärt sind.</p>



<p>In Westeuropa ist man der endlosen Streitigkeiten zwischen Belgrad und Prishtina müde. In den letzten Monaten wurde viel Vermittlungsarbeit geleistet. Gleichzeitig zur Konferenz wurde ein neuer Vorschlag der EU bekannt, der einen Plan für die langfristige Regelung der Beziehungen enthält.</p>



<p>Der serbische Präsident Aleksandar Vučić hatte seine Teinahme an der Konferenz bis zum Schluss nicht bestätigt – ein Versuch, extra Zugeständnisse auszuhandeln. Mit Erfolg konnte er erreichen, dass Kosova an der Konferenz durch die Präsidentin Vjosa Osmani vertreten war und nicht durch Ministerpräsident Albin Kurti. Vučić erklärte im Nachhinein, dass die Teilnahme wichtig gewesen sei. Er habe mit fast allen europäischen Ministerpräsidenten gesprochen und hatte so die Gelegenheit, die anderen Meinungen zu hören und die serbischen Standpunkte vorzubringen.</p>



<p>Vjosa Osmani kündigte an, dass Kosova noch bis Ende Jahr ein EU-Beitrittsgesuch einreichen werde.</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Viel Anerkennung für Tirana</h2>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://www.albanien.ch/bb/wp-content/uploads/2022/12/flags-albania-europe.jpg"><img decoding="async" width="1024" height="562" src="https://www.albanien.ch/bb/wp-content/uploads/2022/12/flags-albania-europe-1024x562.jpg" alt="Flaggen von Albanien und der EU" class="wp-image-1587" srcset="https://www.albanien.ch/bb/wp-content/uploads/2022/12/flags-albania-europe-1024x562.jpg 1024w, https://www.albanien.ch/bb/wp-content/uploads/2022/12/flags-albania-europe-300x165.jpg 300w, https://www.albanien.ch/bb/wp-content/uploads/2022/12/flags-albania-europe-768x421.jpg 768w, https://www.albanien.ch/bb/wp-content/uploads/2022/12/flags-albania-europe-600x329.jpg 600w, https://www.albanien.ch/bb/wp-content/uploads/2022/12/flags-albania-europe.jpg 1347w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>



<p>Die »Tirana Declaration« macht klar, dass Albanien nicht das grösste Sorgenkind der EU ist. Im Gegenteil: Mit der Durchführung des Anlasses in Albanien wurde verdeutlicht, dass Brüssel mit der albanischen Haltung zu Europa zufrieden ist. Vielleicht wollte man den anderen Ländern des Westbalkans den albanischen Weg sogar als Beispiel präsentieren. </p>



<p>Natürlich gibt es auch in Albanien noch viele Baustellen. Es wird weiterhin viele Reformen benötigen, damit Tirana die Anforderungen an Rechtstaatlichkeit erfüllt. Vieles in der albanischen Politik läuft nicht wie gewünscht. Die Konferenz in Tirana bot sicherlich reichlich Gelegenheit, Edi Rama zu loben und ihm ins Gewissen zu reden.</p>



<p>Mit der Aussage, dass der EU-Beitritt heute keine Prüfung mehr sei, bei der man schummeln kann, hat Rama bei den südlichen Nachbarn für Unmut gesorgt.</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Auftritt der Opposition</h2>



<p>Eines der Probleme der albanischen Politik ist die geschwächte Opposition. Wer bei der zweitgrössten Partei das Sagen hat, ist immer noch nicht ganz klar.</p>



<p>Berisha rief seine Anhänger am Dienstag erneut zum Protestumzug auf. Während sich am südlichen Ende der Innenstadt in einem weitläufig abgeriegelten Areal die ausländischen Politiker trafen, skandierten Anhänger der Opposition am Skanderbegplatz wieder ihre unrealistischen Maximalforderungen. Zu Konfrontationen mit der Polizei kam es nicht. Jedoch wurde Berisha von einem Umstehenden ins Gesicht geboxt. Der 78-Jährige konnte danach trotzdem vor der Menge sprechen – mit einem blauen Auge und lädierter Nase.</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Weitere Informationen</h2>



<ul><li><a href="https://www.consilium.europa.eu/media/60568/tirana-declaration-en.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Tirana Protcoll</a> (PDF)</li><li><a href="https://www.consilium.europa.eu/media/60581/eu-wb-summit-06122022-trombinoscope_optimised.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Teilnehmerliste der Konferenz</a> (PDF)</li></ul>



<p class="has-text-align-right"><em>Lars Haefner</em></p>
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		<title>Corona-Virus legt Albanien still</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Admin albanien.ch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 14 Mar 2020 20:18:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles aus Albanien]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Durch die Massnahmen der Regierung zur Eindämmung der Krankheit wurde die Bewegungsfreiheit stark eingeschränkt. Lange tauchten in Albanien keine Fälle von COVID-19 auf. Erst am Montag wurden erste Personen positiv getestet. Die albanische Regierung hat dann sofort drastische Massnahmen umgesetzt, um die Ausbreitung des Virus zu verhindern – schneller und weitreichender als in vielen anderen [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.albanien.ch/bb/2020/03/corona-virus-legt-albanien-still/">Corona-Virus legt Albanien still</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.albanien.ch/bb">News by newsletter Albanien</a>.</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Durch die Massnahmen der Regierung zur Eindämmung der Krankheit wurde die Bewegungsfreiheit stark eingeschränkt.</h4>



<span id="more-1221"></span>



<p>Lange tauchten in Albanien keine Fälle von COVID-19 auf. Erst am Montag wurden erste Personen positiv getestet. Die albanische Regierung hat dann sofort drastische Massnahmen umgesetzt, um die Ausbreitung des Virus zu verhindern – schneller und weitreichender als in vielen anderen Ländern.</p>



<p>Dieser Artikel bietet einen Überblick zu den Ereignissen der letzten Tage. Laufend neue Updates finden Sie in unserem Forum:<br><a rel="noreferrer noopener" aria-label=" (opens in a new tab)" href="http://www.albanien.ch/forum/p3/viewtopic.php?f=1&amp;t=18555&amp;p=255206#p255200" target="_blank"><i class="wp-svg-bullhorn bullhorn"></i> Corona-Virus – Situation in Albanien</a><br><a href="https://albanien.ch/albanien_info/covid-19-cases-in-albania-corona-virus/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="Aktuelle Übersicht der Fallzahlen (opens in a new tab)"><i class="wp-svg-stats stats"></i> Aktuelle Übersicht der Fallzahlen</a></p>



<p>Bis Samstagabend wurden 38 Erkrankte und ein Todesfall gemeldet.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Übersicht der aktuellen Massnahmen</h3>



<p>Anfangs Woche wurden <a href="https://www.albanien.ch/bb/2020/03/corona-virus-in-albanien-erste-faelle/">erste Massnahmen erlassen</a>: Schulen wurden geschlossen, Veranstaltungen abgesagt, der Reiseverkehr mit Norditalien wurde eingeschränkt. Reisende aus Risikogebieten wurden zur Eigenquarantäne verpflichtet.</p>



<p>Bereits am Mittwoch und Donnerstag folgten weitere einschneidende Verbote: Zuerst wurde der Reiseverkehr mit Italien komplett unterbunden, dann wurde auch das öffentliche Leben in Albanien allmählich stillgelegt. Zuerst galten die verordneten Schliessungen nur für Tirana und Durrës, aber schnell wurden sie ausgedehnt. Albanien folgte damit früher als viele andere europäische Staaten mit mehr Corona-Kranken dem italienischen Beispiel.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://www.albanien.ch/bb/2020/03/corona-virus-legt-albanien-still/tirana-bulevardi-i-ri/"><img decoding="async" width="1024" height="579" src="https://www.albanien.ch/bb/wp-content/uploads/2020/03/Tirana-Bulevardi-i-ri-1024x579.jpg" alt="Leere Strassen in Tirana, der Hauptstadt von Albanien, wegen dem Coronavirus" class="wp-image-1226" srcset="https://www.albanien.ch/bb/wp-content/uploads/2020/03/Tirana-Bulevardi-i-ri-1024x579.jpg 1024w, https://www.albanien.ch/bb/wp-content/uploads/2020/03/Tirana-Bulevardi-i-ri-300x170.jpg 300w, https://www.albanien.ch/bb/wp-content/uploads/2020/03/Tirana-Bulevardi-i-ri-768x434.jpg 768w, https://www.albanien.ch/bb/wp-content/uploads/2020/03/Tirana-Bulevardi-i-ri-600x339.jpg 600w, https://www.albanien.ch/bb/wp-content/uploads/2020/03/Tirana-Bulevardi-i-ri.jpg 1500w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption>In diesen Tagen ist nicht nur der neue Boulevard in Tirana verkehrsfrei.</figcaption></figure>



<p>Seit Freitagmorgen geht fast gar nichts mehr. In den grossen Städten <strong> </strong>Tirana, Durrës, Shkodra, Lezha, Elbasan, Lushnja, Fier und Vlora mussten alle Geschäfte inklusive Restaurants und Cafés schliessen – nur noch Lebensmittelgeschäfte und Apotheken sind geöffnet. Busse und Autos dürfen nur noch in begründeten Notfällen genutzt werden (zum Beispiel von Klinikpersonal oder Reisenden mit gültigen Flugtickets). Die Strassen sind deswegen leer, das Leben steht – fast – still.</p>



<p>Zwischenzeitlich wurden die meisten Grenzübergänge geschlossen. Mit der Abriegelung von Hauptverkehrsachsen wird auch der Verkehr innerhalb des Landes eingschränkt in der Hoffnung, so die Ausbreitung des Virus zu stoppen.</p>



<p>Die ursprünglich nur bis Sonntagabend angekündigten Einschränkungen im Verkehr werden voraussichtlich verlängert und weiter ausgedehnt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Einschneidend, aber notwendig</h3>



<p>Manch einer in Albanien fühlt sich an kommunistische Zeiten erinnert: Städte, fast ein ganzes Land ohne Autos und kein öffentliches Leben. Mit den Massnahmen werden zwar viele Freiheitsrechte eingeschränkt, aber vermutlich ist die Reaktion der Regierung richtig.</p>



<p>Angesichts der tragischen Entwicklungen in Italien ist es sinnvoll, jede Ausbreitung in Albanien möglichst einzudämmen. Denn Albanien ist noch viel schlechter auf eine Gesundheitskrise vorbereitet: Die Gesundheitsversorgung im Land ist schlecht, die finanziellen Mittel sind begrenzt. So gebe es nur 150 Betten mit Beatmungsgeräten, berichtet das ARD-Studio Wien. Die Menschen leben in Albanien zudem viel enger aufeinander als in Nordeuropa, was eine rasche Verbeitung fördert. Zu den Infizierten gehört auch eine Krankenhaus-Angestellte, die sich wohl bei der Arbeit angesteckt hat. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://www.albanien.ch/bb/2020/03/corona-virus-legt-albanien-still/krankenhaus-puka-albanien/"><img decoding="async" loading="lazy" width="1024" height="709" src="https://www.albanien.ch/bb/wp-content/uploads/2020/03/Krankenhaus-Puka-Albanien-1024x709.jpg" alt="Krankenhaus Puka, Albanien" class="wp-image-1225" srcset="https://www.albanien.ch/bb/wp-content/uploads/2020/03/Krankenhaus-Puka-Albanien-1024x709.jpg 1024w, https://www.albanien.ch/bb/wp-content/uploads/2020/03/Krankenhaus-Puka-Albanien-300x208.jpg 300w, https://www.albanien.ch/bb/wp-content/uploads/2020/03/Krankenhaus-Puka-Albanien-768x531.jpg 768w, https://www.albanien.ch/bb/wp-content/uploads/2020/03/Krankenhaus-Puka-Albanien-600x415.jpg 600w, https://www.albanien.ch/bb/wp-content/uploads/2020/03/Krankenhaus-Puka-Albanien.jpg 1500w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption>Das Gesundheitswesen in Albanien ist im Aufbau – Spital Puka (Symbolbild von 2018)</figcaption></figure>



<p>Mit jedem Tag, der hilft, die Epidemie aufzuhalten, ist wertvolle Zeit gewonnen. Das Beispiel China zeigt, wie drastische Einschnitte geholfen haben, damit die Neuansteckungen rasch wieder stark zurückgegangen sind. Und jeder zusätzliche Tag bringt neue Erkenntnisse für die Bekämpfung mit sich.</p>



<p>Ob dafür wirklich auch drastische Einschränkungen der Pressefreiheit (nur noch zwei Mitarbeiter pro Studio erlaubt) und der Wirtschaftsfreiheit (schwierige Vorgaben für Call Centers) notwendig sind oder ob die Schliessung der städtischen Parks wirklich die Ausbreitung des Virus verhindert, ist im Einzelfall vielleicht fraglich. Aber die Gesamtheit der Massnahmen ist in einem Land wie Albanien sicherlich angebracht.</p>



<p>Leider wird es auch viele Menschen geben, die wirtschaftlich unter diesen Massnahmen leiden werden. Der Anteil selbständiger Kleinunternehmer ist in Albanien hoch und viele Arbeitnehmer leben von der Hand in den Mund. Ihnen fehlen Reserven, um auch nur kurze Zeiten ohne Einkünfte auszukommen – und die werden meist nur bezahlt, wenn auch gearbeitet wird. Hilfe wird der marode albanische Staat hier kaum bieten können.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://www.albanien.ch/bb/sars-cov-2_49534865371/"><img decoding="async" loading="lazy" width="1024" height="800" src="https://www.albanien.ch/bb/wp-content/uploads/2020/03/SARS-CoV-2_49534865371-1024x800.jpg" alt="Corona-Virus – COVID-19 im Elektronenmikroskop" class="wp-image-1214" srcset="https://www.albanien.ch/bb/wp-content/uploads/2020/03/SARS-CoV-2_49534865371-1024x800.jpg 1024w, https://www.albanien.ch/bb/wp-content/uploads/2020/03/SARS-CoV-2_49534865371-300x234.jpg 300w, https://www.albanien.ch/bb/wp-content/uploads/2020/03/SARS-CoV-2_49534865371-768x600.jpg 768w, https://www.albanien.ch/bb/wp-content/uploads/2020/03/SARS-CoV-2_49534865371-600x469.jpg 600w, https://www.albanien.ch/bb/wp-content/uploads/2020/03/SARS-CoV-2_49534865371-1536x1200.jpg 1536w, https://www.albanien.ch/bb/wp-content/uploads/2020/03/SARS-CoV-2_49534865371.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption>COVID-19 im Elektronenmikroskop</figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Situation im Kosovo</h3>



<p>Auch im Kosovo, wo am Freitag der erste Corona-Fall bestätigt wurde, sind einschneidende Massnahmen erlassen worden. Zuerst wurde der Flugverkehr mit stark betroffenen Staaten wie Italien und die Schweiz eingestellt.</p>



<p>Seit heute Morgen sind die Grenzen des Landes dicht für alle Nichtkosovaren. Drei Gemeinden, in denen Corona-Virus-Fälle festgestellt wurden, sind unter Karantäne gestellt worden: Malishevo, Klina und Vitia.</p>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>Über die fortlaufenden Ereignisse werden wir in unserem Forum  informieren:<br><a rel="noreferrer noopener" aria-label=" (opens in a new tab)" href="http://www.albanien.ch/forum/p3/viewtopic.php?f=1&amp;t=18555&amp;p=255206#p255200" target="_blank"><i class="wp-svg-bullhorn bullhorn"></i> Corona-Virus – Situation in Albanien</a><br><a href="http://www.albanien.ch/forum/p3/viewtopic.php?f=14&amp;p=255191#p255191" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label=" (opens in a new tab)"><i class="wp-svg-bullhorn bullhorn"></i> Corona-Virus – Situation in Kosova</a></p>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p><a href="https://www.albanien.ch/une/blog/2145"><i class="wp-svg-images images"></i> Bilder aus Tirana</a></p>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>Ein Sommertag (»dita e verës«) wie kein anderer &#8230; <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/14.0.0/72x72/1f490.png" alt="💐" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>



<figure class="wp-block-embed-facebook wp-block-embed is-type-video is-provider-facebook"><div class="wp-block-embed__wrapper">
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		<title>Albanien und Kosovo und die Zölle</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Admin albanien.ch]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Nov 2018 18:09:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ministertreffen der Regierungen Kosovos und Albaniens in Peja Heute sind die Regierungen Albaniens und Kosovos erneut zu einem Ministertreffen zusammengekommen. Die fünfte Konferenz dieser Art fand dieses Mal in der westkosovarischen Stadt Peja statt. Geprägt wurde das Treffen von den neuen Spannungen zwischen Serbien und Kosovo: Serbien hatte vor Kurzem die Aufnahme Kosovos in die [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h4>Ministertreffen der Regierungen Kosovos und Albaniens in Peja</h4>
<p><span id="more-920"></span></p>
<p><div id="attachment_917" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.albanien.ch/bb/ministertreffen-peja/" rel="attachment wp-att-917"><img aria-describedby="caption-attachment-917" decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-917 size-medium" src="https://www.albanien.ch/bb/wp-content/uploads/2018/11/ministertreffen-peja-e1543254785946-300x178.jpg" alt="" width="300" height="178" srcset="https://www.albanien.ch/bb/wp-content/uploads/2018/11/ministertreffen-peja-e1543254785946-300x178.jpg 300w, https://www.albanien.ch/bb/wp-content/uploads/2018/11/ministertreffen-peja-e1543254785946-768x457.jpg 768w, https://www.albanien.ch/bb/wp-content/uploads/2018/11/ministertreffen-peja-e1543254785946-600x357.jpg 600w, https://www.albanien.ch/bb/wp-content/uploads/2018/11/ministertreffen-peja-e1543254785946.jpg 960w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-917" class="wp-caption-text">Ministertreffen in Peja</p></div></p>
<p>Heute sind die Regierungen Albaniens und Kosovos erneut zu einem Ministertreffen zusammengekommen. Die fünfte Konferenz dieser Art fand dieses Mal in der westkosovarischen Stadt Peja statt. Geprägt wurde das Treffen von den neuen Spannungen zwischen Serbien und Kosovo: Serbien hatte vor Kurzem die Aufnahme Kosovos in die Polizeivereinigung »Interpol« verhindert, worauf Kosovo die Steuern für Importe aus Serbien verdoppelte. Die EU kritisierte diesen Schritt der Regierung in Prishtina – Rückendeckung kam heute vom albanischen Ministerpräsidenten Edi Rama.</p>
<h5>Schwindende Grenzen</h5>
<p><div id="attachment_922" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.albanien.ch/bb/2018/11/albanien-und-kosovo-und-die-zoelle/morina-zoll/" rel="attachment wp-att-922"><img aria-describedby="caption-attachment-922" decoding="async" loading="lazy" class="size-medium wp-image-922" src="https://www.albanien.ch/bb/wp-content/uploads/2018/11/Morina-Zoll-300x167.jpg" alt="Grenzübergang Morina" width="300" height="167" srcset="https://www.albanien.ch/bb/wp-content/uploads/2018/11/Morina-Zoll-300x167.jpg 300w, https://www.albanien.ch/bb/wp-content/uploads/2018/11/Morina-Zoll-768x426.jpg 768w, https://www.albanien.ch/bb/wp-content/uploads/2018/11/Morina-Zoll-1024x568.jpg 1024w, https://www.albanien.ch/bb/wp-content/uploads/2018/11/Morina-Zoll-600x333.jpg 600w, https://www.albanien.ch/bb/wp-content/uploads/2018/11/Morina-Zoll.jpg 2000w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-922" class="wp-caption-text">Grenzübergang Morina</p></div></p>
<p>Beim albanisch-kosovarischen Arbeitestreffen ging es in erster Linie um die Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen den beiden Staaten. Neun verschiedene Vereinbarungen wurden unterzeichnet. So wurde unter anderem die Abschaffung von Roaming-Gebühren zwischen den beiden Ländern beschlossen.</p>
<p>Ein weiteres Abkommen betrifft die Zusammenarbeit am Grenzübergang Morina-Vërmica, dem wichtigsten Übergang zwischen den beiden Ländern. Albanische und kosovarische Zöllner sollen in Zukunft gemeinsam Zollkontrollen durchführen, es soll nur noch eine Grenzstation geben. Dadurch solle der grenzüberschreitende Verkehr von Personen und Waren spürbar erleichtert werden, erklärte Rama.</p>
<p>Vereinzelt wurde dies als Abschaffung der Zölle verstanden. Die Zollunion kommt wohl noch nicht – aber die beiden Staaten mit albanischer Bevölkerungsmehrheit rücken immer näher zusammen.</p>
<h5>Viel nationale Symbolik</h5>
<p><div id="attachment_918" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.albanien.ch/bb/peja/"><img aria-describedby="caption-attachment-918" decoding="async" loading="lazy" class="size-medium wp-image-918" src="https://www.albanien.ch/bb/wp-content/uploads/2018/11/Peja-300x156.jpg" alt="" width="300" height="156" srcset="https://www.albanien.ch/bb/wp-content/uploads/2018/11/Peja-300x156.jpg 300w, https://www.albanien.ch/bb/wp-content/uploads/2018/11/Peja-768x399.jpg 768w, https://www.albanien.ch/bb/wp-content/uploads/2018/11/Peja-1024x532.jpg 1024w, https://www.albanien.ch/bb/wp-content/uploads/2018/11/Peja-600x312.jpg 600w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-918" class="wp-caption-text">Peja</p></div></p>
<p>Beim Treffen in Peja gab es wiederum viel albanische Symbolik. Rama kündigte an, dass die beiden Staaten im Jahr 2025 auf einem Weg der Vereinigung befinden würden. Wunschgemäss wäre das eine Vereinigung der beiden Länder in der Europäischen Union.</p>
<p>Auf dem Gruppenbild formen die Minister der beiden Staaten ihre Hände zum Adler. Auf einem anderen Foto vereinen die beiden Ministerpräsidenten Ramush Haradinaj und Edi Rama ihre Hände mit dem Doppeladler der albanischen Staatsflagge.</p>
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		<title>Albanische und kosovarische Staatschefs feiern gemeinsam</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Lars]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Nov 2017 23:03:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Albanien]]></category>
		<category><![CDATA[Edi Rama]]></category>
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		<category><![CDATA[Ilir Meta]]></category>
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		<category><![CDATA[Ministertreffen]]></category>
		<category><![CDATA[Skanderbeg]]></category>
		<category><![CDATA[Unabhängigkeit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bilaterale Treffen und Verträge zum Nationalfeiertag. Am 27. November sind die Staatspräsidenten und die beiden vollständigen Kabinette von Albanien und Kosova in Korça zu einem Regierungstreffen zusammengekommen. Es ist nicht das erste Treffen dieser Art und die zwölf unterzeichneten Abkommen sind inhaltlich jedes für sich nicht besonders gewichtig. Aber vielleicht wurden hier doch wichtige Weichen [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.albanien.ch/bb/2017/11/albanische-und-kosovarische-staatschefs-feiern-gemeinsam/">Albanische und kosovarische Staatschefs feiern gemeinsam</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.albanien.ch/bb">News by newsletter Albanien</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5>Bilaterale Treffen und Verträge zum Nationalfeiertag.</h5>
<p><span id="more-814"></span></p>
<p><div id="attachment_812" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.albanien.ch/bb/staatstreffen_in_korca_27nov2017_from_fb_haradinaj_2/"><img aria-describedby="caption-attachment-812" decoding="async" loading="lazy" class="size-medium wp-image-812" src="https://www.albanien.ch/bb/wp-content/uploads/2017/11/staatstreffen_in_korça_27nov2017_from_FB_haradinaj_2-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://www.albanien.ch/bb/wp-content/uploads/2017/11/staatstreffen_in_korça_27nov2017_from_FB_haradinaj_2-300x200.jpg 300w, https://www.albanien.ch/bb/wp-content/uploads/2017/11/staatstreffen_in_korça_27nov2017_from_FB_haradinaj_2-768x512.jpg 768w, https://www.albanien.ch/bb/wp-content/uploads/2017/11/staatstreffen_in_korça_27nov2017_from_FB_haradinaj_2-1024x683.jpg 1024w, https://www.albanien.ch/bb/wp-content/uploads/2017/11/staatstreffen_in_korça_27nov2017_from_FB_haradinaj_2-600x400.jpg 600w, https://www.albanien.ch/bb/wp-content/uploads/2017/11/staatstreffen_in_korça_27nov2017_from_FB_haradinaj_2.jpg 2048w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-812" class="wp-caption-text">Gruppenbild der beiden Regierungen</p></div></p>
<p>Am 27. November sind die Staatspräsidenten und die beiden vollständigen Kabinette von Albanien und Kosova in Korça zu einem Regierungstreffen zusammengekommen. Es ist nicht das erste Treffen dieser Art und die zwölf unterzeichneten Abkommen sind inhaltlich jedes für sich nicht besonders gewichtig. Aber vielleicht wurden hier doch wichtige Weichen für die Zukunft der beiden Länder gestellt.</p>
<h5>Zwei Länder, eine Diaspora</h5>
<p>Bei den Abkommen ging es lediglich um vereinfachten Handel (Fleischprodukte, Energie), um die Zusammenarbeit der beiden nationalen Investitionsförderungsagenturen und der Ministerien für europäische Integration sowie um Sozialversicherungsbeiträge und Umweltschutz.</p>
<p>Drei Abkommen betreffen die albanische Diaspora. Man wolle die Emigranten der beiden Länder in Zukunft als Einheit betrachten, erklärte der albanische Ministerpräsident Edi Rama. Kulturelle Aktivitäten, Albanisch-Unterricht und Treffen mit Vertretern der Diaspora würden in Zukunft gemeinsam durchgeführt und finanziert.</p>
<h5>Ein Tabu wackelt</h5>
<p><div id="attachment_811" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.albanien.ch/bb/staatstreffen_in_korca_27nov2017_from_fb_haradinaj/"><img aria-describedby="caption-attachment-811" decoding="async" loading="lazy" class="size-medium wp-image-811" src="https://www.albanien.ch/bb/wp-content/uploads/2017/11/staatstreffen_in_korça_27nov2017_from_FB_haradinaj-300x150.jpg" alt="" width="300" height="150" srcset="https://www.albanien.ch/bb/wp-content/uploads/2017/11/staatstreffen_in_korça_27nov2017_from_FB_haradinaj-300x150.jpg 300w, https://www.albanien.ch/bb/wp-content/uploads/2017/11/staatstreffen_in_korça_27nov2017_from_FB_haradinaj-768x383.jpg 768w, https://www.albanien.ch/bb/wp-content/uploads/2017/11/staatstreffen_in_korça_27nov2017_from_FB_haradinaj-1024x511.jpg 1024w, https://www.albanien.ch/bb/wp-content/uploads/2017/11/staatstreffen_in_korça_27nov2017_from_FB_haradinaj-600x299.jpg 600w, https://www.albanien.ch/bb/wp-content/uploads/2017/11/staatstreffen_in_korça_27nov2017_from_FB_haradinaj.jpg 1986w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-811" class="wp-caption-text">Staatstreffen in Korça</p></div></p>
<p>In der Gesamtheit zeigen die zwölf Abkommen und insbesondere die drei zuletzt erwähnten klar, in welche Richtung man sich bewegt. Die beiden albanischen Staaten kommen sich immer näher – wie im »Logo« des Treffens, das die beiden Flaggen verschmelzen lässt. Es ist zwar noch immer von zwei Staaten die Rede, aber das Motto prangte in grossen Lettern: »Ein Land<a href="#fn">*</a> – ein Volk – ein Traum«</p>
<p>In einer Zeit, in der die Staaten der EU primär mit sich selbst beschäftigt sind und auch aus Washington nebst vielen unsinnigen Tweets nur ein paar <a href="https://al.usembassy.gov/statement-secretary-tillerson-albania-national-day/" target="_blank" rel="noopener">nette Worte zum Nationalfeiertag</a> kommen, nehmen die Albaner das Heft selber in die Hand. Die fehlenden europäischen Perspektiven und die Vernachlässigung der Aussenpolitik auf dem Balkan durch die Weltmächte lässt Raum entstehen für eigenständige Bestrebungen der kleinen Länder.</p>
<p>So kann es sich auch ein Edi Rama leisten, immer lauter über die Vereinigung der Albaner in einem Staat nachzudenken. Ohne dass es gleich zum internationalen Aufschrei kommt. Ohne dass sich jemand darüber entsetzt, dass die kosovarischen Staatsrepräsentanten in Albanien mehr als nur Ehrengäste sind.</p>
<h5>FestaktE in Vlora und im Jahr 2018</h5>
<p><div id="attachment_813" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.albanien.ch/bb/thaci_meta_rama_ne_vlore_from_fb_thaci/"><img aria-describedby="caption-attachment-813" decoding="async" loading="lazy" class="size-medium wp-image-813" src="https://www.albanien.ch/bb/wp-content/uploads/2017/11/thaçi_meta_rama_në_vlorë_from_FB_thaçi-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://www.albanien.ch/bb/wp-content/uploads/2017/11/thaçi_meta_rama_në_vlorë_from_FB_thaçi-300x225.jpg 300w, https://www.albanien.ch/bb/wp-content/uploads/2017/11/thaçi_meta_rama_në_vlorë_from_FB_thaçi-768x576.jpg 768w, https://www.albanien.ch/bb/wp-content/uploads/2017/11/thaçi_meta_rama_në_vlorë_from_FB_thaçi-600x450.jpg 600w, https://www.albanien.ch/bb/wp-content/uploads/2017/11/thaçi_meta_rama_në_vlorë_from_FB_thaçi.jpg 960w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-813" class="wp-caption-text">Hashim Thaçi, Ilir Meta und Edi Rama in Vlora</p></div></p>
<p>Am 28. November feierten die Staatschefs den 105. Jahrestag der Unabhängigkeit Albaniens in Vlora. Am Hafen, dem Ort der Ausrufung der Eigenständigkeit der Albaner, gab es nochmals einen grossen Staatsakt.</p>
<p>Gemeinsam wolle man zudem auch die Festlichkeiten im nächsten Jahr begehen, wenn sich der Tod des Nationalhelden Skanderbeg zum 550. Mal jährt.</p>
<p style="text-align: right;"><em>(nlA)</em></p>
<p><a name="fn"></a></p>
<h6>*) »një tokë – një popull – një ënderr« – Land hier im Sinne von Grund und Boden.</h6>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Nicht nur ein Freundschaftsbesuch</title>
		<link>https://www.albanien.ch/bb/2014/11/nicht-nur-ein-freundschaftsbesuch/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lars]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Nov 2014 21:17:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Aleksandar Vucic]]></category>
		<category><![CDATA[Edi Rama]]></category>
		<category><![CDATA[Kosova]]></category>
		<category><![CDATA[Presheva]]></category>
		<category><![CDATA[Serbien]]></category>
		<category><![CDATA[Staatsbesuch]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Edi Ramas Reise nach Belgrad brachte die beiden Staaten zwar in einigen Belangen näher, riss aber auch alte Wunden auf. Wie das Fussballspiel ging auch diese Begegnung ohne Sieger und mit unschönen Szenen über die Bühne. Nach 68 Jahren reiste zum ersten Mal wieder ein albanischer Regierungschef nach Belgrad. Allein diese Tatsache zeigt, wie zerrüttet [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.albanien.ch/bb/2014/11/nicht-nur-ein-freundschaftsbesuch/">Nicht nur ein Freundschaftsbesuch</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.albanien.ch/bb">News by newsletter Albanien</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h4>Edi Ramas Reise nach Belgrad brachte die beiden Staaten zwar in einigen Belangen näher, riss aber auch alte Wunden auf. Wie das Fussballspiel ging auch diese Begegnung ohne Sieger und mit unschönen Szenen über die Bühne.<span id="more-354"></span></h4>
<p>Nach 68 Jahren reiste zum ersten Mal wieder ein albanischer Regierungschef nach Belgrad. Allein diese Tatsache zeigt, wie zerrüttet die Beziehungen zwischen den beiden Fast- und Ex-Nachbarn seit Langem ist. Vor ein paar Monaten, als Edi Ramas Besuch bei seinem serbischen Amtskollegen Aleksandar Vucic beschlossen worden ist, sah die Welt noch etwas anders aus und man konnte wirklich schon fast von Tauwetter sprechen. Dennoch war das Treffen wohl vor allem auf Drängen von Berlin und Brüssel zustandegekommen. Nach dem unsäglichen <a href="https://www.albanien.ch/bb/2014/10/ramas-besuch-in-belgrad-verschoben/">Fussballspiel in Belgrad</a>, das sogar bei den Politikern die Emotionen hochkochen liess, kam der Staatsbesuch wohl nur noch zustande, weil niemand auf dem internationalen Parket sein Gesicht gänzlich verlieren wollte.</p>
<p><strong>Schlagabtausch</strong><br />
Dass das Thema Kosova in Belgrad ein Reizwort ist, war allen klar. Deshalb war vereinbart worden, Kosova von den Gesprächen auszuklammern. Als Edi Rama während der Pressekonferenz erklärte, dass die Unabhänigkeit von Kosova als Tatsache anerkannt werden müsse, stiess dies bei der serbischen Seite natürlich nicht auf Gegenliebe. Das war ihm wohl von vornherein bewusst gewesen. Klar trifft seine Äusserung, dass nur die Anerkennung Kosovas die Region voranbringen werde, den Kern der Sache. Trotzdem war ihm wohl auch klar, dass er damit nur bei den Albanern punktet. Vucic zeigte sich überrascht gegenüber der »Provokation« seines Gastes und erklärte Kosova als für immer serbisch. So schafften es die beiden, wieder internationale Schlagzeilen zu machen, die erneut den Balkan als konfliktgeladene Problemregion darstellten.</p>
<p><strong>Interesse an Zusammenarbeit<br />
</strong>Dabei ging unter, dass beide Seiten doch Interesse an Zusammenarbeit haben und man sich auch in einigen Punkten näher gekommen ist. Während in den letzten Jahren der wirtschaftliche Austausch zwischen Albanien und Serbien stark gewachsen ist – seit Kurzem fliegt auch »Air Serbia« nach Tirana –, will jetzt die Politik nachziehen. Mehrere Abkommen wurde vereinbart oder vorangebracht, und Vucic erklärte, dass der Dialog der Annäherung weitergehen soll.</p>
<p>Beide Staaten sind sich zudem bewusst, dass der angestrebte Weg in die EU nur mittels Zusammenarbeit realisierbar sein wird. Neu ist, dass auch gemeinsame Projekte ins Auge gefasst werden, die wegen der Zusammenarbeit von Brüssel unterstütz werden sollen – so war zum Beispiel vom Ausbau der Eisenbahnverbindung zwischen Serbien über Montenegro nach Durrës die Rede.</p>
<p><strong>Besuch in Presheva</strong><br />
Morgen Dienstag wird Edi Rama die südserbische, an Kosova angrenzende Region um Presheva besuchen. Auch dieser Auftritt dürfte wohl wieder Zündstoff in sich bergen, beklagen die Albaner dort doch eine Unterdrückung durch die Serben und fordern den Anschluss an Kosova. Optimistischer sieht das Aleksandar Vucic: Er gab seiner Hoffnung zum Ausdruck, dass die – sehr kleine – serbische Minderheit in Albanien und die albanische Minderheit in Serbien zu »Brücken der Zusammenarbeit« zwischen den beiden Ländern werden.</p>
<p style="text-align: right;"><em>(div)</em></p>
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		<title>Martys Vorwürfe und wie weiter?</title>
		<link>https://www.albanien.ch/bb/2010/12/martys-vorwuerfe-und-wie-weiter/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lars]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Dec 2010 21:51:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles aus Albanien]]></category>
		<category><![CDATA[Carla del Ponte]]></category>
		<category><![CDATA[Dick Marty]]></category>
		<category><![CDATA[Gelbes Haus]]></category>
		<category><![CDATA[Kosova]]></category>
		<category><![CDATA[Kosovokrieg]]></category>
		<category><![CDATA[Organe]]></category>
		<category><![CDATA[UÇK]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mitte Dezember veröffentlichte Dick Marty einen Bericht über den angeblichen Organhandel der UÇK. Albanische Politiker versuchten zuerst, Marty zu drohen und ihn lächerlich zu machen. Allmählich schwenken sie auf eine europatauglichere Linie um. Im Auftrag des Europarats untersuchte der Tessiner Ständerat Dick Marty die von seiner ehemaligen Kollegin Carla del Ponte geäusserten Vorwürfe, die UÇK [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.albanien.ch/bb/2010/12/martys-vorwuerfe-und-wie-weiter/">Martys Vorwürfe und wie weiter?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.albanien.ch/bb">News by newsletter Albanien</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h4>Mitte Dezember veröffentlichte Dick Marty einen Bericht über den angeblichen Organhandel der UÇK. Albanische Politiker versuchten zuerst, Marty zu drohen und ihn lächerlich zu machen. Allmählich schwenken sie auf eine europatauglichere Linie um.</h4>
<p><span id="more-30"></span></p>
<p>Im Auftrag des Europarats untersuchte der Tessiner Ständerat Dick Marty die von seiner ehemaligen Kollegin Carla del Ponte geäusserten Vorwürfe, die UÇK habe in Albanien serbischen Gefangenen Organe entnommen und diese auf dem internationalen Schwarzmarkt verkauft. Mitte Dezember veröffentlichte Marty seinen Bericht, in dem er erläutert, über Indizien zu verfügen, die diese Vorwürfe bestätigen und unter anderem auch den kosovarischen Premierminister Hashim Thaçi belasten.</p>
<p><b>Grosse Empörung</b><br />
Wie zu erwarten, wiesen Politiker in Albanien und Kosovo alles als unwahr zurück. Der albanische Präsident Bamir Topi sprach von »Tratsch« und »Phantastereien«. Der Bericht bedrohe die gewonnene Stabilität auf dem Balkan. Die Diskussion verlor schnell an Sachlichkeit: Es war zu lesen, dass Thaçi Klage einreichen wollte gegen Dick Marty. Und Jozefina Topalli, Vorsitzende des albanischen Parlaments, stellte Martys Geisteszustand öffentlich in Frage.</p>
<p><b>Del Pontes Dracula-Märchen</b><br />
Während Carla del Pontes Vorwürfe für Ortskundige kaum glaubhaft waren, ist Martys Version jedoch schon einiges wahrscheinlicher. Del Ponte nannte als Tatort, wo die Organe entnommen worden sein sollen, das sogenannte »Gelbe Haus« in Rripa. Dass ein einfaches Bauernhaus in einem entlegenen Bergdorf in Mat, wo Strom und vermutlich auch fliessend Wasser eher die Ausnahme sind und wo es keine richtige Strassenanbindung gibt, als Klinik für sensible Operationen gedient haben soll, mag nicht einleuchtenund ist auch durch vermeintliche Blutspritzer, einzelne Spritzen in der Müllhalde und frische Farbe an der Fassade nicht erklärbar – schon gar nicht, wenn man die stundenlange Wegfahrt über holprige Strässchen zum Flughafen Tirana selber erlebt hat. Auch angesichts des Stands der medizinischen Versorgung in Albanien hörte sich dies mehr nach einem balkanesischen Dracula-Märchen an als nach wahren Geschehnissen.</p>
<p><b>»Gelbes Haus« jetzt in Fushë-Kruja</b><br />
Marty fügte dieser Geschichte aber das fehlende Puzzlestück hinzu, das diese wieder in den Bereich des Möglichen rückt. Die »Klinik«, in der den Getöteten die Organe entnommen worden seien, habe sich in der Nähe von Fushë-Kruja befunden – und damit in der Nähe des Flughafens. Das »Gelbe Haus« im abgeschiedenen Rripa sei nur eine Zwischenstation gewesen, von wo aus geeignete, möglichst gesunde »Kandidaten« für eine Organentnahme in die Nähe des Operationstisches gebracht wurden.</p>
<p>Auch die anderen gegen die UÇK erhobenen Vorwürfe – teils auf dem Gebiet von Albanien begangene Verbrechen – sind nicht unglaubhaft.</p>
<p><b>Ausstehende Untersuchung</b><br />
Ob diese Vorwürfe wirklich wahr sind und die vorhandenen Hinweise für eine Verurteilung ausreichen, mag nicht einmal Dick Marty zu entscheiden. Er fordert aber, dass die zuständigen Behörden diese Vorwürfe endlich untersuchen – was bisher sträflicherweise unterlassen worden sei.</p>
<p><b>Allmähliche Kooperation</b><br />
Zwischenzeitlich haben auch Politiker in Tirana und Prishtina begriffen, dass sie sich mit ihrem zähnefletschenden Verhalten im restlichen Europa keine Sympathien holen, dass dort die aus der Heimat gewohnte Taktik der Desavouierung des Feindes nicht funktioniert.</p>
<p>Vor wenigen Tagen hat Tirana nun doch noch erklärt, internationale Ermittler ins Land zu lasen und bei ihren Untersuchungen und Klärungen der Vorwürfe unterstützen zu wollen. Auch Thaçi fordert zwischenzeitlich eine unabhängige Klärung der Vorwürfe.</p>
<p style="text-align: right;">(div)</p>
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		<title>Serbisch-albanisches Tauwetter</title>
		<link>https://www.albanien.ch/bb/2009/12/serbisch-albanisches-tauwetter/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lars]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Dec 2009 17:01:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Kosova]]></category>
		<category><![CDATA[Sali Berisha]]></category>
		<category><![CDATA[Serbien]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Premier Berisha empfing Besuch der serbischen Minderheit in Kosova und versprach der kosovarischen Gemeinde Gracanica, einer serbische Enklave, € 400.000. Der albanische Ministerpräsident Sali Berisha traf heute in Tirana mit Vertretern der serbischen Minderheit in Kosova zusammen, darunter Slobodan Petrovic, Präsident der serbischen liberalen Partei in Kosova. Berisha erklärte zudem, dass er den serbischen Präsidenten [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h4>Premier Berisha empfing Besuch der serbischen Minderheit in Kosova und versprach der kosovarischen Gemeinde Gracanica, einer serbische Enklave, € 400.000.</h4>
<p><span id="more-39"></span></p>
<p>Der albanische Ministerpräsident Sali Berisha traf heute in Tirana mit Vertretern der serbischen Minderheit in Kosova zusammen, darunter Slobodan Petrovic, Präsident der serbischen liberalen Partei in Kosova.</p>
<p>Berisha erklärte zudem, dass er den serbischen Präsidenten Boris Tadic zu einem Staatsbesuch nach Tirana eingeladen habe. Trotz der diametralen Differenzen in der Kosova-Frage und Berishas Äusserungen von einer »nationalen Vereinigung« Albaniens mit Kosova sind sich Serbien und Albanien in den letzten Monaten näher gekommen. Die Aussenminister der beiden Staaten unterstrichen vor Kurzem bei einem Treffen den Willen zur vermehrten gemeinsamen Zusammenarbeit. Und auch Präsident Tadic und Ministerpräsident Berisha hatten bei internationalen Treffen in der letzten Zeit Gespräche geführt. So sagte Berisha heute, man habe ein neues Kapitel der serbisch-albanischen Beziehungen eröffnet.</p>
<p>Es mag durchaus sinnvoll sein, dass Tirana eine Art Vermittlerrolle einnimmt zwischen Serben und Kosova-Albanern. Der Frieden scheint aber teuer erkauft: Die neu geschaffene Gemeinde Gracanica – wenig südlich von Prishtina gelegen und Sitz eines kulturhhistorisch bedeutenden Klosters – soll vom albanischen Staat € 400.000 erhalten, die im Interesse der Gemeinde verwendet werden sollen.</p>
<p style="text-align: right;">(PD)</p>
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		<title>Kosova unabhängig</title>
		<link>https://www.albanien.ch/bb/2008/02/kosova-unabhaengig/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lars]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Feb 2008 22:45:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Kosova]]></category>
		<category><![CDATA[Unabhängigkeit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Republik Albanien hat am Tag nach der Unabhängigkeitserklärung Kosovas die den neuen Staat anerkannt. Damit gehört Albanien zu den ersten sieben Staaten, die diesen Schritt unternahmen. Die albanische Regierung begrüsste die Möglichkeit der Selbstbestimmung der Kosovaren. Von einem Grossalbanien distanzierten sich aber die Politiker in Tirana. (div)</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Republik Albanien hat am Tag nach der Unabhängigkeitserklärung Kosovas die den neuen Staat anerkannt. Damit gehört Albanien zu den ersten sieben Staaten, die diesen Schritt unternahmen. <span id="more-64"></span></p>
<p>Die albanische Regierung begrüsste die Möglichkeit der Selbstbestimmung der Kosovaren. Von einem Grossalbanien distanzierten sich aber die Politiker in Tirana.</p>
<p style="text-align: right;">(div)</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.albanien.ch/bb/2008/02/kosova-unabhaengig/">Kosova unabhängig</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.albanien.ch/bb">News by newsletter Albanien</a>.</p>
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		<title>Kosova hilft nach Erdbeben</title>
		<link>https://www.albanien.ch/bb/2006/09/kosova-hilft-nach-erdbeben/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lars]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 10 Sep 2006 15:47:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles aus Albanien]]></category>
		<category><![CDATA[Erdbeben]]></category>
		<category><![CDATA[Himara]]></category>
		<category><![CDATA[Kosova]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 6. August wurde die Gegend von Himara an der südalbanischen Küste von einem Erdbeben erschüttert. Hilfe für ein Dorf mit Dutzenden von zerstörten Häusern kam aus Kosova. Im Dorf Pilur bei Himara waren nach dem Erdbeben (Stärke 4,7 auf der Richterskala) etliche Häuser nicht mehr bewohnbar. Die Bewohner baten die Regierung in Tirana um [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>Am 6. August wurde die Gegend von Himara an der südalbanischen Küste von einem Erdbeben erschüttert. Hilfe für ein Dorf mit Dutzenden von zerstörten Häusern kam aus Kosova.</h4>
<p><span id="more-277"></span></p>
<div>
<p>Im Dorf Pilur bei Himara waren nach dem Erdbeben (Stärke 4,7 auf der Richterskala) etliche Häuser nicht mehr bewohnbar. Die Bewohner baten die Regierung in Tirana um Hilfe.</p>
<p>Unterstützung erreichte das betroffene Gebiet anfangs dieser Woche. Die Hilfe kam aber nicht aus Tirana, sondern von der Regierung Kosovas. 15 Lastwagen mit Baumaterialien sollen der lokalen Bevölkerung helfen, die schwierige Situation zu bewältigen.</p>
<p>&gt;&gt; <a href="https://www.albanien.ch/bb/article.php?article_file=1155248278.txt&amp;showtopic=">Mitteilung vom 11. August</a></p>
<p style="text-align: right;">(ADN)</p>
</div>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.albanien.ch/bb/2006/09/kosova-hilft-nach-erdbeben/">Kosova hilft nach Erdbeben</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.albanien.ch/bb">News by newsletter Albanien</a>.</p>
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