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	<title>S&#039;ka problem!</title>
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		<title>Podcast »Die Botschaft«</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Lars]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Dec 2024 16:45:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geschichte & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Im WWW]]></category>
		<category><![CDATA[1990]]></category>
		<category><![CDATA[Botschaftsflucht]]></category>
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		<category><![CDATA[Franziska Tschinderle]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
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		<category><![CDATA[Tirana]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Podcast »Die Botschaft. Europas letzter Mauerfall« ist wohl nicht nur die erste Podcast-Serie auf Deutsch zu Albanien. Es ist auch eine spannende Geschichte und eine einzigartige journalistische Reportage.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Vielleicht geht es euch ja dieser Tage wie mir: Endlich mal Zeit, um in Ruhe einen Podcast zu hören. Ich kann es empfehlen!</p>



<p>Der Podcast »Die Botschaft. Europas letzter Mauerfall« ist wohl nicht nur die erste Podcast-Serie auf Deutsch zu Albanien. Es ist auch eine spannende Geschichte und eine einzigartige journalistische Reportage.</p>



<p>Es ist Juli 1990, als ein paar junge Männer in die Deutsche Botschaft in Tirana flüchten. Wenig Tage später sind es über 3000 Menschen, die in der deutschen Vertretung Zuflucht gesucht haben. Ein unglaubliches Gedränge, katastrophale hygienische Zustände in der sommerlichen Hitze, kaum Wasser, kaum Brot.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://www.albanien.ch/une/tirana1990-mauerdurchbruch-by-lotharparzeller"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="800" height="533" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2024/12/Tirana1990-Mauerdurchbruch-by-LotharParzeller-800x533.jpg" alt="Das Foto zeigt den Garten der Deutschen Botschaft gleich nach dem Durchbruch des Lastwagens durch die Mauer – Menschen rennen herum, Staub liegt in der Luft" class="wp-image-2523" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2024/12/Tirana1990-Mauerdurchbruch-by-LotharParzeller-800x533.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2024/12/Tirana1990-Mauerdurchbruch-by-LotharParzeller-350x233.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2024/12/Tirana1990-Mauerdurchbruch-by-LotharParzeller-1536x1024.jpg 1536w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2024/12/Tirana1990-Mauerdurchbruch-by-LotharParzeller.jpg 1875w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Der Garten der Botschaft gleich nach dem Durchbruch des Lastwagens – Menschen rennen herum, Staub liegt in der Luft (Juli 1990)</figcaption></figure>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-medium"><a href="https://www.albanien.ch/une/tschinderle-troelenberg-im-studio-by-ilir-tsouko"><img decoding="async" width="350" height="525" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2024/12/Tschinderle-Troelenberg-im-Studio-by-Ilir-Tsouko-350x525.jpg" alt="Franziska Tschinderle und Anja Troelenberg im Studio" class="wp-image-2524" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2024/12/Tschinderle-Troelenberg-im-Studio-by-Ilir-Tsouko-350x525.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2024/12/Tschinderle-Troelenberg-im-Studio-by-Ilir-Tsouko-800x1200.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2024/12/Tschinderle-Troelenberg-im-Studio-by-Ilir-Tsouko.jpg 853w" sizes="(max-width: 350px) 100vw, 350px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Die Autorinnen des Podcasts Franziska Tschinderle und Anja Troelenberg im Studio</figcaption></figure></div>


<p>Die Journalistinnen Franziska Tschinderle und Anja Troelenberg haben mit Zeitzeugen gesprochen und in den Archiven recherchiert. Entstanden ist ein »Politthriller«: Eine eindrückliche Darstellung der Ereignisse, die das kommunistische Regime in Tirana erstmals stark zum Wanken brachten. Eine unglaubliche Geschichte, wie sie wohl nur Albanien schreiben kann.</p>



<p>Der fünfteilige Podcast lässt zahlreiche Albaner, denen damals die Flucht in die Botschaft gelang, zu Wort kommen. Sie sprechen mit dem Botschaftsrat Werner Daum, der als Repräsentant Deutschlands vor Ort versuchte, irgendwie einen Weg aus dem Chaos zu finden. Und sie lassen sich vom Polizisten Lothar Parzeller berichten, wie er damals in Tirana die Massenflucht erlebte.</p>



<p>Die Botschaftsflucht war eines der bedeutendsten Ereignisse in der jüngeren Geschichte und verdient die vertiefte Auseinandersetzung. Aber auch alle, die mit den Ereignissen vertraut sind, erfahren in diesem Podcast noch viele Details: von einem Schaf, von der in der Botschaft geborenen Germania, die nicht so heisst, und von den Beweggründen und Erlebnissen der vielen Albaner, die ihr Leben riskierten in der Hoffnung auf ein besseres Leben.</p>



<p><a href="https://sound.orf.at/podcast/oe1/die-botschaft-europas-letzter-mauerfall" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><i class="wp-svg-headphones headphones"></i> Podcast hören</a> </p>



<p><a href="https://oe1.orf.at/botschaft" data-type="link" data-id="https://oe1.orf.at/botschaft" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><i class="wp-svg-arrow-right arrow-right"></i> Mehr Informationen über die Botschaftsflucht in Tirana und den Podcast</a></p>



<p></p>
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		<title>Ura e Zogut – Entstehung und Vergänglichkeit einer Brücke</title>
		<link>https://www.albanien.ch/une/blog/2502</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Lars]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 16 Jun 2024 18:51:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Endeckt-erforscht]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Baustelle]]></category>
		<category><![CDATA[Brücke]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Infrastruktur]]></category>
		<category><![CDATA[Nordalbanien]]></category>
		<category><![CDATA[Schweizer]]></category>
		<category><![CDATA[Zogu]]></category>
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					<description><![CDATA[Neues Archivmaterial zur Zogu-Brücke in Nordalbanien]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>1926 und 1927 wurde in Nordalbanien das grösste Infrastrukturprojekt im jungen Staat realisiert: Der Bau der Brücke über den Fluss Mat bei Milot, die allgemein als Zogu-Brücke bekannt wurde.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="800" height="503" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2024/06/ura-e-zogut-800x503.jpg" alt="Die Brücke Ura e Zogut in Nordalbanien" class="wp-image-2504" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2024/06/ura-e-zogut-800x503.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2024/06/ura-e-zogut-350x220.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2024/06/ura-e-zogut-1536x965.jpg 1536w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2024/06/ura-e-zogut-2048x1287.jpg 2048w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure>



<p>Über die unter Ahmet Zogu erbaute Brücke und ihren allmählichen Verfall wurde schon viel geschrieben und berichtet – unten einige Links zu interessanten Webseiten.</p>



<p>Als Schweizer fühle ich mich aber auch sonst verbunden mit dieser Brücke, denn der Schweizer Ingenieur Erwin Schnitter war auf der Baustelle verantwortlich für die Arbeiten und Realisierung. Dies war ein Grund, weshalb wir uns in der <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.schweiz-albanien.ch" data-type="URL" data-id="https://www.schweiz-albanien.ch" target="_blank">Gesellschaft Schweiz-Albanien</a> entschieden, unser Logo an diesen Bau anzulehnen, sehen wir uns ja auch als Brückenbauer zwischen den beiden Nationen.</p>



<p>Bis heute nicht ganz klar ist jedoch, von wem die Entwürfe für diesen ikonischen, auf der Welt einzigartigen Bau stammten. Gewisse Quellen erwähnen den Stuttgarter Professor Emil Mörsch, andere erwähnen ihn aber nicht, dafür den Schweizer Ingenieur Gerold Schnitter.</p>



<p>Wieder einmal war es Zeit, noch etwas genauer zu wühlen, zu suchen und hoffentlich auch weitere Quellen zu finden und hier darüber zu berichten.</p>



<p>Gerold Schnitters Nachlass ging an die ETH Zürich über. Dort liegt deswegen auch ein Büchlein mit dem Titel »Lavori eseguiti e progetti compilati«, in dem Gerold Schnitter seine Arbeiten in der Zeit während seiner Anstellung bei Mazarano e Co. in Triest (1925 bis 1929) dokumentierte. Ein Blick hinein zeigt klar, dass auch Gerold Schnitter an der Brücke gearbeitet hat.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="412" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2024/06/Gerold-Schnitter-sketch-Ura-e-Zogut-800x412.jpg" alt="Sketch of Ura e Zogut in Gerold Schnitter's work diary" class="wp-image-2506" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2024/06/Gerold-Schnitter-sketch-Ura-e-Zogut-800x412.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2024/06/Gerold-Schnitter-sketch-Ura-e-Zogut-350x180.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2024/06/Gerold-Schnitter-sketch-Ura-e-Zogut-1536x792.jpg 1536w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2024/06/Gerold-Schnitter-sketch-Ura-e-Zogut.jpg 1957w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Skizze der Ura e Zogut aus Gerold Schnitters Projektbuch</figcaption></figure>



<p>Vielleicht findet sich ja mal ein Bauingenieur, der mir erklären kann, was da alles berechnet wird. Es finden sich Kalkulationen zu Kosten, Belastung und benötigtes Material. Aber ganz genau verstehe ich das Fachchinesisch auf Italienisch natürlich nicht. Das Arbeitsjournal erläutert auch nicht, wer die erste Entwürfe für die Brücke gezeichnet hat.</p>



<p>Gerade in dieser Zeit, wo die Brücke vielleicht morgen einstürzt oder doch noch rechtzeitig restauriert wird, möchte ich diese Informationen nicht einfach im Archiv verstauben lassen. Deswegen habe ich <a href="https://www.albanien.ch/une/ura-e-zogut-work-journal-of-gerold-schnitter" data-type="URL" data-id="https://www.albanien.ch/une/ura-e-zogut-work-journal-of-gerold-schnitter">die Seiten aus dem Arbeitsjournal hier auf der Website veröffentlicht</a> für alle Interessierte.</p>



<p>Weitere Links, die die Brücke gut dokumentieren:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Ura_e_Zogut" data-type="URL" data-id="https://de.wikipedia.org/wiki/Ura_e_Zogut" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Wikipedia: Ura e Zogut</a></li>



<li><a href="https://www.youtube.com/watch?v=4T0a2NHFnXM" data-type="URL" data-id="https://www.youtube.com/watch?v=4T0a2NHFnXM" target="_blank" rel="noreferrer noopener">YouTube: Reportage von Alice Taylor über die Geschichte und den Zerfall der Brücke</a></li>



<li><a href="https://doi.org/10.5169/seals-42536" data-type="URL" data-id="https://doi.org/10.5169/seals-42536" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Erwin Schnitter: Der Bau der Straßenbrücke »Ura-Zogu« über den Mati-Fluss in Albanien</a></li>
</ul>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
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		<title>Albanien 1930 – Reiseeindrücke</title>
		<link>https://www.albanien.ch/une/blog/2492</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lars]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 27 Apr 2024 09:17:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geschichte & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[unterwegs]]></category>
		<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Bazar]]></category>
		<category><![CDATA[Botanik]]></category>
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		<category><![CDATA[Martin Rikli]]></category>
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		<category><![CDATA[Zeitschrift]]></category>
		<category><![CDATA[Zogu]]></category>
		<category><![CDATA[Zwischenkriegszeit]]></category>
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					<description><![CDATA[Auszüge aus »Prof. Dr. Martin Rikli: Reiseeindrücke aus Albanien«, erschienen 1931 in den »Raschers Monatsheften«, einer Zürcher Zeitschrift. Raschers Monatshefte war eine »kulturelle Querschnittszeitschrift« aus Zürich (Verlag Rascher), die 1931 im 4. Jahrgang aus wirtschaftlichen Verhältnissen eingestellt wurde. Darin waren Texte und Bilder verschiedenster Autoren zu einer breiten Palette von Themen publiziert – darunter auch ... <p class="moree"><a class="btn btn-inverse btn-normal btn-primary " href="https://www.albanien.ch/une/blog/2492">Read more</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Auszüge aus »Prof. Dr. Martin Rikli: Reiseeindrücke aus Albanien«, erschienen 1931 in den »Raschers Monatsheften«, einer Zürcher Zeitschrift.</p>



<span id="more-2492"></span>



<p>Raschers Monatshefte war eine »kulturelle Querschnittszeitschrift« aus Zürich (Verlag Rascher), die 1931 im 4. Jahrgang aus wirtschaftlichen Verhältnissen eingestellt wurde. Darin waren Texte und Bilder verschiedenster Autoren zu einer breiten Palette von Themen publiziert – darunter auch ein Vorabdruck von C.G. Jung über »Seelenprobleme«.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-medium"><a href="https://www.albanien.ch/une/?attachment_id=2499"><img loading="lazy" decoding="async" width="350" height="508" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2024/04/Martin-Rikli-Portrait-350x508.jpg" alt="Porträt von Martin Rikli in Anzug um 1920 " class="wp-image-2499" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2024/04/Martin-Rikli-Portrait-350x508.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2024/04/Martin-Rikli-Portrait-800x1160.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2024/04/Martin-Rikli-Portrait-1059x1536.jpg 1059w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2024/04/Martin-Rikli-Portrait-1412x2048.jpg 1412w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2024/04/Martin-Rikli-Portrait-scaled.jpg 1766w" sizes="auto, (max-width: 350px) 100vw, 350px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Martin Rikli um 1920</figcaption></figure></div>


<p>Mehr bekannt ist über den Autor dieser Reiseeindrücke aus Albanien: Martin Rikli war ab 1909 Professor an der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich. Der Botaniker hatte einen Schwerpunkt auf dem Mittelmeerraum und bereiste die Länder der Region intensiv. Der in Basel geborene Forscher hatte vor allem in Zürich Spuren hinterlassen als Mitgründer und Leiter der Volkshochschule, Präsident der Naturforschenden Gesellschaft Zürich und in verschiedenen weiteren Funktionen. </p>



<p>Im Herbst 1930 reiste Rikli nach Albanien. Sein Reisebericht, der auf vier Ausgaben der Zeitschrift verteilt war, präsentierte damals den Lesern ein Land, das noch viel unbekannter und fremder war, als es heute ist. Mit den folgenden Auszügen wollen wir ein Bild der damaligen Verhältnisse vermitteln. Sie geben Einblick in das junge Albanien, rund zehn Jahren nach dem Ersten Weltkrieg und der Wiedererlangung der Eigenständigkeit. Seine Schreibweisen und Formulierungen wurden weitestgehend beibehalten.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>»Noch vor kaum einem Menschenalter war Albanien ein nahezu verschlossenes Land, über das nur spärliche Nachrichten weniger Forschungsreisender vorlagen. Die hafenlose, malariaverseuchte Küste, ein unübersichtliches, fast wegloses gebirgiges Hinterland, ein Volk, das in zahlreiche sich immer befehende Stämme zerfiel und in einzelnen, in sich abgeschlossenen Landschaften lebte, die untereinander fast ohne Verkehr blieben, das waren alles Momente, die einen sehr wirksamen Schutz gegen das Eindringen westeuropäischer Kultur bedeuteten.«</p>
</blockquote>



<p>Das Land entwickelte sich gerade heraus aus der osmanischen Rückständigkeit:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>»Heute befindet sich Albanien mitten in einer Entwicklung, die vielfach ganz amerikanisch anmutet. Auf Schritt und Tritt begegnet man einem gerade grotesken Mischmasch von Okzident und Orient, von Primitivität und Modernismus letzter Observanz, kurz gesagt, von alter und neuer Zeit.«</p>
</blockquote>



<p>Noch immer war es abseits der gängigen Reiserouten –&nbsp;erst 100 Jahre später begann sich dies zu ändern:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>»Touristenlang ist Albanien noch nicht. Der Fremdenstrom reicht bis an seine Nordgrenze. Vor den Toren Albaniens macht er plötzlich Halt. Was von Norden kam, strömt nun wieder zurück oder geht über Meer nach Ancona oder Bari. Dubrovnik […] ist im Herbst von Fremden, besonders von Deutschen und Österreichern, überfüllt, so daß man Mühe hat, Platz zu finden […]. Ganze Autokolonnen gehen täglich über Kotor nach Cetinje. Hier macht alles kehrt, als ob Albanien ein verwunschenes Land wäre. So sind die Straßen nach Süden verlassen und menschenleer.«</p>
</blockquote>



<p>Nicht nur im Tourismus, auch in der Natur sah Rikli viel Potenzial:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>»Im Gegensatz zur Steilküste Dalmatiens zeigen die meernahen Gebiete [Albaniens] hauptsächlich Flachland. […] Dahinter erheben sich Berge, die größtenteils sehr gut bewaldet sind. Neben Buschwald trifft man prächtigen Hochwald, in dem verschiedene Arten der Eiche vorherrschen. Die dem Hinterland entströmenden mächtigen Flüsse führen selbst noch am Schluß der Trockenheit ansehnliche Wassermassen. […] Bedenken wir, daß zu diesen reichlichen Niederschlägen vielfach auch noch günstige Bodenverhältnisse kommen: feiner und sehr fruchtbarer Schwemmlandboden, eisenschüssige Terra rossa und auch Löß, so erscheinen die Zukunftsaussichten Albaniens geradezu glänzend. Es gilt nur, die malariaschwangeren Sumpfgebiete zu entwässern; dafür zu sorgen, daß die großen Wassermassen nicht unbenutzt ins Meer abfließen, sondern durch ein Netz sorgfältig ausgebauter Bewässerungskanäle dem Lande zum Segen werden. Dann wird das milde Kli,a und die südliche Sonne das ihre dazu beitragen, um aus dem bisher vernachlässigten und wenig bevölkerten Land einen wahren Fruchtgarten zu schaffen.«</p>
</blockquote>



<p>Diese Pläne – die nicht zwingend von Rikli stammen –&nbsp;wurden in den folgenden Jahrzehnten umgesetzt.</p>



<p>In den Schilderungen des Botanikers nehmen natürlich die Vegetation und Landwirtschaft Albaniens viel Platz ein.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>»Hauptfrucht ist Mais, der Anfang Oktober eingeerntet wird. Längst eingebracht sind dann Weizen und Gerste, die viel weniger Raum in Anspruch nehmen. Daneben sieht man in kleinen Parzellen oft Tabak angepflanzt. An den Lauben der Häuser werden die Blätter zum Trocknen an langen Schnüren aufgehängt. Mehr versuchsweise wird gelegentlich auch Baumwolle gehalten. Kleine Äckerchen sahen wir in der Umgebung von Tirana und bei Elbasan. Der Ölbaum [= Olivenbaum] spielt lange nicht die Rolle, wie in den übrigen Mittelmeerländern. Ebenso hat die Weinrebe in diesem vorwiegend mohammedanischen Land nur untergeordnete Bedeutung. Man hält sie daher fast ausschließlich der Trauben wegen. So ist sie zur Gartenpflanze geworden, die als Liane den ums Haus angelegten Obsthain ziert und in sehr vielen Rassen gehalten, köstliche Früchte liefert.<br><br>Ein ganz ungewohntes Bild für Mittelmeerländer ist der ungewöhnlich reiche Viehstand. Vor allem fällt die Menge an Rindern auf, einer struppig kleinen, fast zwerghaften Rasse. […] Umso fremder mutet die geradezu vorsintflutliche Erscheinung des hauptsächlich als Zugtier verwendeten schwarzen Wasserbüffels an. Es ist ein starkes Tier mit weit ausladendem Gehörn und unglaublich stumpfsinnigem Gesichtsausdruck […]. Ihm ist das Baden in Pfützen oder im Schlamm der Sümpfe Lebensbedürfnis. Wenn er den Fluten entsteigt, den ganzen Körper mit Schmutz bedeckt, kann er geradezu als Sinnbild der Häßlichkeit gelten.«</p>
</blockquote>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.albanien.ch/une/?attachment_id=2494"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="586" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2024/04/Nordalbaner-mit-Ochsenkarren-Carleton-Coon-1929-800x586.jpg" alt="Historisches Foto aus Nordalbanien: ein Ochsenkarre auf einer Landstrasse mit einem Albaner daneben" class="wp-image-2494" style="width:400px;height:293px" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2024/04/Nordalbaner-mit-Ochsenkarren-Carleton-Coon-1929-800x586.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2024/04/Nordalbaner-mit-Ochsenkarren-Carleton-Coon-1929-350x256.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2024/04/Nordalbaner-mit-Ochsenkarren-Carleton-Coon-1929.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Nordalbaner mit Ochsenkarren – Foto: Carleton Coon, 1929</figcaption></figure></div>


<p>Der Wasserbüffel scheint nicht die Sympathie des Autoren gewonnen zu haben. Bei der albanischen Bürokratie und Verwaltung war ihm ein Urteil schwieriger. Vergeblich hatte er versucht, in Genf, Mailand oder Dubrovnik ein Visum zu erhalten:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>»Die Einreise in Albanien hat ihre Schwierigkeiten. Davon läßt sich einiges erzählen, was ganz orientalisch anmutet. […] So schifften wir uns auf einem italienischen Dampfer nach Durazzo ein in der Erwartung, daß die Bemerkung unseres Reisehandbuches, die Hafenbehörden […] hätten das Recht, Einreisebewilligungen zu erteilen, zutreffe. Völlig ungewiß über unsere nächste Zukunft fuhren wir dem gesetzten Ziel entgegen. […]<br><br>In Erwartung der Gesundheits- und Polizeibehörden. Die sich gegen eine Stunde Zeit ließen, genießen wir noch vom Deck des Schiffes aus den ersten Anblick des Landes. Im Osten der Stadt bemerkt man eine große Lagune mit anschließenden, ausgedehnten, im Sommer fieberschwangeren Sümpfen. Nur ein schmaler Dünenstreifen ermöglicht die direkte Verbindung [von Durrës] mit dem Lande. […]<br><br>Der Polizeikommissär gestattet uns schließlich an Land zu gehen und bestellt uns auf das Paßbureau. Hier scheint die Bezeichnung ›professore‹ eine für uns günstige Stimmung ausgelöst zu haben. Wir erhalten die Pässe mit der Einreiseerlaubnis zurück, doch als ich ›pagare‹ sage, schüttelt der Beamte den Kopf. Es will mir dies nicht einleuchten. Mitreisende Engländer haben in London für das Visum je ein Pfund bezahlt und hier sollte man leichten Herzens auf 50 frs. verzichten? In Anbetracht unserer unabgeklärten Lage war ich auf Verweigerung der Einreise oder eine Extraschröpfung gefaßt und sah daher in dieser Geste nur eine orientalische List, hinter der neue Schwierigkeiten lauern. […] Da kommt der Offizier auf mich zu, schüttelt mir die Hand, führt mich vor das Bild des Königs und sagt mit sichtlichem Stolz: ›Unser König zahlt.‹ Daß ein König für mich zahlt, ist mir noch nie vorgekommen und wird wohl auch nie mehr vorkommen. Eine bessere Methode, um Interesse und Sympathie für Seine Majestät zu werben, dürfte es kaum geben. […] Damit war die Sache erledigt, Albanien stand uns offen.«</p>
</blockquote>



<p>Die Sprache und Sprachkenntnisse der Albaner war damals erst recht herausfordernd –&nbsp;die Problemlösung bleibt die gleiche:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>»Einige Sorge bereitete die Verständigungsfrage, doch auch sie verlor in diesem merkwürdigen Lande schon am ersten Tage ihre ernste Seite und bekam gleich einen komischen Akzent, als der Wirt uns mit den Worten zum Abendessen einlud: ›Pranzo fertig, if you please.‹ In größeren Ortschaften verfügt beinahe jeder Albanese über einige Brocken der wichtigsten europäischen Sprachen, und kommt man zu keinem Ergebnis, so gibt es sicher Nachbarn, die sofort hilfsbereit herbeieilen.«</p>
</blockquote>



<p>Während wir uns heute beim Geld mit alten und neuen Lek abmühen, gab es vor 100 Jahren noch viel grössere Probleme, die entfern an die 1990er Jahre erinnern:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>»Noch einzigartiger sind die Geldverhältnisse. Es zirkulieren so ziemlich alle Münzen Europas und der neuen Welt. […] Auf meinen ersten verausgabten Napoleon erhielt ich als Restgeld mehrere österreichische Silberkronen, zwei Lirestücke, eine Dollarnote und einige albanesische Lecks [sic!] heraus. Solche Verhältnisse scheinen einen günstigen Nährboden für allerlei Übervorteilung zu bieten. Die Bevölkerung ist aber noch nicht verdorben. Wiederholt ist es vorgekommen, daß unsere Rechenkünste nicht ausreichten und wir zu viel zahlten. Jedes Mal wurde das Zuviel zurückerstattet.«</p>
</blockquote>



<p>Rikli schildert kaum Sehenswürdigkeiten, sondern vermittelt mehr ein allgemeines Bild des Landes und des Alltags. Ausführlich widmet er sich demTreiben in den Städten wie zum Beispiel am Geburtstag des Königs in Tirana, dessen Hauptplatz er »nach der Art der ›Etoile‹ in Paris« beschreibt, oder der Kleidung.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>»Scutari, Elbasan und Tirana liegen in weiten, fruchtbaren Becken, umgeben von einem Kranz von Bergen. Der kleinere Teil der Stadt ist jeweilen eng gebaut. Er umfaßt einige winkelige, enge Bazarstraßen, Moscheen, Amtsgebäude und Herbergen und beansprucht nur wenig Raum. Die kleinen Häuschen, oft nur von Zimmerbreite, bestehen vielfach einzig aus dem Erdgeschoß oder sind einstöckig. Im Geschäftsviertel reiht sich Butik an Butik. […] Wie im ganzen Orient spielt sich auch in Albanien das Leben hauptsächlich auf der Straße ab. Auf dieser sieht man vielfach sogar die Waren ausgebreitet, selbst Tücher, Kleidungsstücke, Gemüse, Obst und Eier. Bei einbrechender Dunkelheit werden die Waren wieder eingeholt und die Butik mit Brettern geschlossen. Nicht selten zieht sich alsdann auch der Handelsmann in diesen wenige Quadratmeter großen Raum zurück und schläft in unmöglicher Stellung, die Beine hochgezogen, auf einem Warenballen. Er spart sich so nicht nur eine Wohnung, sondern auch den Nachtwächter. Diese Budenviertel mit ihrem vielfach feuergefährlichen Inhalt sind eine beständige Gefahr. Ein ausbrechender Brand muß unbedingt zur Katastrophe werden. Es ist ein Wunder, daß dies nicht häufiger der Fall ist, werden doch inmitten dieser engen, aus Holz hergestellten Räume auf glühenden Kohlen täglich unzählige Tassen türkischen schwarzen Kaffee zubereitet und ungezählte Zigaretten angezündet. Doch Allah ist groß, Allah wacht.<br><br>Um diese Geschäfts- und Amtsstadt erstreckt sich in weitem Umkreis die Wohnstadt, so daß trotz ihrer bescheidenen Einwohnerzahl diese albanesischen Städte ungewöhnlcih große Gebiete in Anspruch nehmen und ihr Durchwandern viel Zeit erfordert. Dieser Teil der Siedelung hat den ausgesprochenen Charakter einer Gartentsadt. Von einem erhöhten Punkt der Umgebung sieht man beinahe nur die schlanken, weißen Minaretts, eingebettet in eine parkartige, herrlich grüne Landschaft. Man kann schon in der Stadt sein und hat kaum eine Ahnung davon, werden doch die menschenleeren Straßen von 2–3,5 m hohen Mauern aus Stein oder Lehm begleitet. Hinter ihnen erheben sich allerlei Obstbäume […]. Auch stattliche Schattenspender fehlen nicht, die häufigsten sind uralte orientalische Platanen, mächtige Zürgelbäume mit über halb Meter dickem Stamm […].<br><br>Durch ein offen gebliebenes Tor erhascht man gelegentlich einen flüchtigen Blick in das Innere der einzelnen Grundstücke, die neben Obstbau auch Gemüse- und Ziergärten aufweisen. Zuweilen bemerkt man auch etwas Getreide. Äckerchen mit Mais und Moorhirse (Sorghum) oder Parzellen mit Tabak.«</p>
</blockquote>



<p>Manche Sitten wurden zwischenzeitlich modernisiert, haben aber alte Wurzeln – so der anschliessende Satz zum Aberglauben:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>»An den Bäumen werden öfters gebleichte Pferdeschädel befestigt, ein Zeugnis des noch herrschenden Aberglaubens der Bevölkerung; sie bilden einen Talisman, der vor bösem Blick und Verzauberung schützt und zugleich für größere Fruchtbarkeit zu sorgen hat.«</p>
</blockquote>



<p>Die Beschreibungen von dem, was sich hinter den Hofmauern verbirgt, setzt er noch um mehrere Seiten fort. Aber auch der Wandel im Land, insbesondere in Tirana, wird dokumentiert:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>»Von Durrës kommend, begegnet man schon weit vor der Stadt modernen Gebäulichkeiten, dem Elektrizitätswerk, großen Kasernementen, den hohen Masten einer Station für drahtlose Telegraphie, der jugoslawischen Gesandtschaft und dem Flugplatz mit mächtigem Hangar […]. Dieses mehrere Kilometer lange, schnurgerade letzte Teilstück der Straße führt in das Zentrum der Stadt, auf einen großen Platz, der in vollem Umbau begriffen ist. […] großartige Boulevards, die in gar keinem Verhältnis zur heutigen Kleinstadt von kaum 15&#8217;000 Einwohnern stehen. Im ersten Teil fertig ist der mit hohen elektrischen Bogenlampen ausgestattete Boulevard Mussolini. Bei einer Breite von vollen 42 Schritten hat er schon eine Länge von mehr als einem Kilometer. […] Die Häuser sind jedoch noch spärlich. Neben sehr modernen, nüchternen Betonbauten stehen heimelige Türkenhäuser, eine feudale Kaserne, das Cinema populore, ein hocheleganter Tearoom und viele Baracken, denen man ansieht, daß, obwohl erst entstanden, ihre Tage doch schon gezählt sind. […]<br><br>Viel bietet Tirana zur Zeit sonst noch nicht. Der bescheidene Königspalast wird von Vorbauten und Mauern so umgeben, daß eine direkte Annäherung schwer fällt. Stolzer als der Bau ist die Königswache.«</p>
</blockquote>



<p>Auch der Verkehr, der Strassenbau und das Reisen waren Thema:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>»In Tirana war die große Zahl an Mietautos auffallend, Pferdefuhrwerke fehlten fast ganz. Umgekehrt war das Verhältnis in Scutari. Und als wir einige Tage später in Italien, in Bari landeten, erwarteten uns am Hafen nur lange Reihen von Droschken, die wenigen Autos gehörten ausnahmslos Privaten.«</p>
</blockquote>



<p>Erstaunlicherweise war das Thema Sicherheit und Blutrache zu der Zeit noch nicht so raumfüllend wie in vielen später verfassten Berichten. Unsicher scheint sich der Reisende Rikli nicht gefühlt zu haben, so dass die Bewaffnung nur beim Thema Trachten Erwähnung findet.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>»Früher trug der Mann stets das Gewehr mit sich. Vor einiger Zeit hat im Unterland die Regierung durch Militär die Waffen einziehen lassen, und seither ist das Waffentragen nur mit Erlaubnisschein gestattet. Im Gebirge wurde diese Maßnahme noch nicht gewagt. Auch im Unterland scheinen sie nur zum Teil durchgeführt zu sein; viele Waffen wurden in den Wäldern und Felsklüften versteckt. Es ist vorgekommen, daß, kaum nachdem die Durchsuchugn eines Dorfes abgeschlossen war, Blutrache durch Erschießen des Gegners ausgeübt wurde. Gegen die Vendetta gehen übrigens die Behörden mit aller Strenge vor. Um die Unterstützung des Flüchtlings durch Familienangehörige und Freunde zu verunmöglichen, werden dieselben nach einem Vendettafall in eine entfernte Landesgegend evakuiert.«</p>
</blockquote>



<p>Eine knappe Seite widmet der Autor auch der Stellung der Frau:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>»Die Frau hat in Albanien ein schweres Leben. Ihre Arbeitskraft wird über alles Maß ausgenützt. Auf schmalem, steilem Bergpfad sieht man sie schwere Lasten tragen, dabei die mitziehenden Kinder betreuen und dazu erst noch spinnen. Hat sie einen Säugling, so wird derselbe samt der Wiege auf dem Rücken mitgeschleppt […]. Neben seiner Familie schreitet stolz der Mann, nur mit einem Stock in der Hand; wir haben uns oft darüber aufgehalten. Die Erklärung soll darin zu suchen sein, daß der Mann bis vor kurzer Zeit die Aufgabe hatte, die Frau zu schützen. Da ihm nun die Waffen genommen worden sind, fällt diese Mission dahin. Mache Arbeiten hält er aber jetzt noch als unter seiner Würde stehend. So verbringt er einen großen Teil seiner Zeit mit Herumlungern, Kaffeetrinen, Zigarettenrauchen. Leichter ist es, die Waffen wegzunehmen, als zur Arbeit zu erziehen.«</p>
</blockquote>



<p>Rückblickend scheint Rikli die Zeit in Albanien genossen zu haben. Eine Spur Zweifel zur Zukunft des Landes scheint in den Schlussworten aber doch durchzudringen. Die Verhältnisse und Entwicklung scheint bei ihm zwiespältige Gefühle hinterlassen zu haben. So bezieht er sich da auf die vielen Krähen, die in Massen ängstlich und hilflos durch Tiranas Himmel flogen, als 52 italienische Flugzeuge zu Ehren des Königs an seinem Geburtstag über der Stadt kreisen.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>»[…] und wenn ich heute an Albanien zurückdenke, das uns so gastlich aufgenommen hat so will ich gerne hoffen, daß dieser Vogel [die Krähe], von alters her das Symbol der Allwissenheit, aber auch die Personifikation des Todesschattens, am Geburtstag des Königs nicht zum Unglücksboten geworden ist.«</p>
</blockquote>



<p class="has-text-align-left has-small-font-size">   <br><em>Das Foto mit dem Ochsenkarren stammt vom umstrittenen amerikanischen Anthropologen Carleton S. Coon, der 1929 Nordalbanien bereiste.</em></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Österreichische Militär-Seilbahn in Nordalbanien</title>
		<link>https://www.albanien.ch/une/blog/2479</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Lars]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Jan 2024 20:46:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geschichte & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Brücke]]></category>
		<category><![CDATA[Eisenbahn]]></category>
		<category><![CDATA[Erster Weltkrieg]]></category>
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		<category><![CDATA[Strassenbau]]></category>
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		<category><![CDATA[Transport]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Bild zur Geschichte: die 42 Kilometer lange Seilbahn der österreichischen Armee in Nordalbanien]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Vor rund acht Jahren bin ich auf die »Geschichte« der Seilbahn gestossen, die die Österreicher während dem Ersten Weltkrieg in Nordalbanien bauten: In der sumpfigen, weglosen Küstenebene war die Seilbahn der einfachste Weg, um den Transport von Munition und anderen Gütern an die Front im Süden sicherzustellen. Solche Seilbahnen waren zwar nicht einzigartig und gerade in gebirgigen Gebieten von Südtirol über Montenegro bis Nordmazedonien im Einsatz. Auch die Italiener bauchten in Südalbanien Seilbahnen zur Versorgung der Front. Die 42&nbsp;Kilometer lange Seilbahn durch die Ebene von Lezha nach Vora war aber schon eine sehr bemerkenswerte Transportanlage.</p>



<p>Was damals zu finden war an Informationen, trug ich in einem <a href="https://www.albanien.ch/une/blog/1362" data-type="post" data-id="1362"><i class="wp-svg-arrow-right arrow-right"></i> Blogbeitrag</a> zusammen.</p>



<p>In den letzten Jahren stiess ich immer wieder auf einen Hinweis auf diese Seilbahn. Aber meist eher nur kurze Randnotizen. Insbesondere Bild-Material war rar – zuerst verfügte ich nur über eine Postkarte, die im Hintergrund verschwommen eine Seilbahnstation der Österreicher östlich von Elbasan zeigte.</p>



<p>Irgendwann stiess ich dann noch auf ein Foto von der anderen Seite der Front: eine Seilbahn der italienischen Armee. Das eindrückliche Bild mit der »Gondel« zeigt einerseits, dass Seilbahnen damals nicht so komfortabel waren – aber die Nutzung durch Menschen war auch nicht von den Machern beabsichtigt. Andererseits ist auf dem Bild Robert Vaucher zu sehen. Der Neuenburger Journalist, geboren in La Brévine im Schweizer Jura und für französische Zeitungen unterwegs, war der erste Reporter, der Ende 1916 in französischen Medien vom Kriegsschauplatz in Albanien berichtete (seine Artikel und Bilder erschienen 2020 in Tirana als Nachdruck).</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="706" height="512" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2024/01/Italian-Military-Cableway-Albania-MdlC-APOR079753.jpeg" alt="Militärische Seilbahn in Albanien im Gebiet Vjosa – zeitgemässes Foto" class="wp-image-2480" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2024/01/Italian-Military-Cableway-Albania-MdlC-APOR079753.jpeg 706w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2024/01/Italian-Military-Cableway-Albania-MdlC-APOR079753-350x254.jpeg 350w" sizes="auto, (max-width: 706px) 100vw, 706px" /><figcaption class="wp-element-caption">Foto der Seilbahn in den Bergen Südalbaniens (Vjosa-Front) mit Reporter Robert Vaucher aus dem Archiv des französischen Ministeriums für Kultur, 1916</figcaption></figure></div>


<p>Gestern wurde ich dank Fleiss und Neugier vom Glück belohnt: In den Untiefen von Wikipedia-Kategorien stiess ich zufällig auf den ersten fotografischen Nachweis der Seilbahn in Nordalbanien. Auch dieses Bild erlaubt Einblicke: alles eher einfach –&nbsp;aber in einem sumpfigen Gebiet ohne Strassen konnte auf die Schnelle in Kriegszeiten kein Luxus realisiert werden. Vieles wirkt improvisiert, und das Reisen damit anstelle der Transportsäcke war sicherlich sehr abenteuerlich. Wer ganz genau hinschaut, sieht im Hintergrund noch einen Soldaten, der da per Seilbahn durch Nordalbanien düste.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2024/01/Austrian-Military-Cableway-Albania-ONB-BildID-15531695-800x577.jpg" alt="Militärische Seilbahn in Albanien bei Mamurras – zeitgemässes Foto" class="wp-image-2478"/><figcaption class="wp-element-caption">Foto der Seilbahn in den Sümpfen westlich von Mamurras aus dem Archiv der Österreichischen Nationalbibliothek, 1916–1918 </figcaption></figure>



<p>Ein eher unscheinbares Bild aus dem Archiv der Österreichischen Nationalbibliothek konnte somit mit der Geschichte dazu verknüpft werden. Und umgekehrt: Endlich hat diese Episode in der albanischen Transportgeschichte auch ein richtiges Bild dazu.</p>



<p><a href="https://www.albanien.ch/une/blog/1362" data-type="post" data-id="1362"><i class="wp-svg-arrow-right arrow-right"></i> Mehr zur Seilbahn im ersten Blogbeitrag »Mit der Seilbahn durch den Krieg«</a></p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
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					<wfw:commentRss>https://www.albanien.ch/une/blog/2479/feed</wfw:commentRss>
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		<title>Kukës geschlossen</title>
		<link>https://www.albanien.ch/une/blog/2473</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lars]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 13 Aug 2023 00:00:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[aufwärts – Projekte und Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Bilder]]></category>
		<category><![CDATA[unterwegs]]></category>
		<category><![CDATA[Fluggesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Flughafen]]></category>
		<category><![CDATA[Flugverkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Kukës]]></category>
		<category><![CDATA[Schliessung]]></category>
		<category><![CDATA[Wizz AIr]]></category>
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					<description><![CDATA[Nur zwei Jahre nach Inbetriebnahme ist wieder Lichterlöschen am Flughafen von Kukës. Wizz AIr hat alle Verbindungen eingestellt.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Nur zwei Jahre nach Inbetriebnahme ist wieder Lichterlöschen am Flughafen von Kukës. Aktuell wird nur noch ein wöchentlicher Flug von Air Albania nach Basel durchgeführt.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://www.albanien.ch/une/kukes-airport-landing-plain"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="533" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2023/08/kukes-airport-landing-plain-800x533.jpg" alt="Flughafen Kukës: Flugzeug kurz vor der Landung" class="wp-image-2471" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2023/08/kukes-airport-landing-plain-800x533.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2023/08/kukes-airport-landing-plain-350x233.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2023/08/kukes-airport-landing-plain-1536x1024.jpg 1536w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2023/08/kukes-airport-landing-plain-2048x1366.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a></figure>



<p>Die albanische Regierung hat verzweifelt versucht, mit grossen Investitionen den Flughafen von Kukës zum »Fliegen« zu bringen –&nbsp;und Stimmen zu sammeln. Die Hoffnungen waren hoch bei der <a href="https://www.albanien.ch/bb/2021/07/helvetic-eroeffnet-den-flughafen-von-kukes/" data-type="URL" data-id="https://www.albanien.ch/bb/2021/07/helvetic-eroeffnet-den-flughafen-von-kukes/">Eröffnung vor zwei Jahren</a>. Es wurde jetzt aber zur Bruchlandung: Wizz Air, mit etwa acht Flügen pro Woche die einzige namhafte Airline am Flughafen, hat alle Flugverbindungen eingestellt. Mitten in der Hochsaison wurden sämtliche für den Rest des Sommers geplanten Flüge gestrichen.</p>



<p>Gemäss albanischen Medien sei der Anflug auf den Flughafen inmitten der nordalbanischen Berge zu schwierig. Ein Landeanflug zwischen den Bergen durch mit einer Kurve kurz vor dem Aufsetzen war mit Instrumenten nicht möglich. Und ein paar Wolken verhindert oft eine Landung nach Sicht. Unter diesen Umständen war die Destination für die Low-Cost-Airline Wizz Air nicht sinnvoll zu betreiben.</p>



<p>Wie es weitergehen soll mit der Millioneninvestition ist unklar. Es besteht wenig Hoffnung, dass andere Airlines die Lücke füllen werden. Air Albania kämpfte in den letzten Jahren ebenfalls mit Problemen: Die kleine Fluggesellschaft hat Flugzeuge nur am Hauptflughafen stationiert, weshalb man immer leer von Tirana nach Kukës und am Ende des Arbeitstags zurück nach Tirana flog.</p>



<p>Die Bilder von landenden Wizz-Air-Fliegern aus Kukës wird es wohl nicht so schnell wieder geben. Der tolle Anflug auf Kukës bleibt ein paar wenigen Glücklichen vorbehalten.</p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped is-style-rectangular wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://www.albanien.ch/une/kukes-airport-landing-plain-wizzair-1"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="1422" data-id="2469" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2023/08/kukes-airport-landing-plain-wizzair-1-800x1422.jpg" alt="Flughafen Kukës: Flugzeug kurz vor der Landung" class="wp-image-2469" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2023/08/kukes-airport-landing-plain-wizzair-1-800x1422.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2023/08/kukes-airport-landing-plain-wizzair-1-350x622.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2023/08/kukes-airport-landing-plain-wizzair-1-864x1536.jpg 864w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2023/08/kukes-airport-landing-plain-wizzair-1.jpg 1000w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Pashtrik im Hintergrund</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://www.albanien.ch/une/kukes-airport-landing-plain-wizzair-0"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="1422" data-id="2470" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2023/08/kukes-airport-landing-plain-wizzair-0-800x1422.jpg" alt="Flughafen Kukës: Flugzeug kurz vor der Landung" class="wp-image-2470" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2023/08/kukes-airport-landing-plain-wizzair-0-800x1422.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2023/08/kukes-airport-landing-plain-wizzair-0-350x622.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2023/08/kukes-airport-landing-plain-wizzair-0-864x1536.jpg 864w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2023/08/kukes-airport-landing-plain-wizzair-0.jpg 1000w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Gjallica neben dem Flughafen</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://www.albanien.ch/une/kukes-airport-takeoff-plain-wizzair-1"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="1422" data-id="2468" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2023/08/kukes-airport-takeoff-plain-wizzair-1-800x1422.jpg" alt="Flughafen Kukës: Flugzeug kurz nach dem Abheben" class="wp-image-2468" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2023/08/kukes-airport-takeoff-plain-wizzair-1-800x1422.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2023/08/kukes-airport-takeoff-plain-wizzair-1-350x622.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2023/08/kukes-airport-takeoff-plain-wizzair-1-864x1536.jpg 864w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2023/08/kukes-airport-takeoff-plain-wizzair-1.jpg 1000w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Berge auch im Süden</figcaption></figure>
</figure>



<div style="height:10px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://www.albanien.ch/une/kukes-airport-landing-plain-wizzair-2"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="438" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2023/08/kukes-airport-landing-plain-wizzair-2-800x438.jpg" alt="Flughafen Kukës: Flugzeug beim Aufsezten auf der Piste" class="wp-image-2467" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2023/08/kukes-airport-landing-plain-wizzair-2-800x438.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2023/08/kukes-airport-landing-plain-wizzair-2-350x192.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2023/08/kukes-airport-landing-plain-wizzair-2-1536x842.jpg 1536w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2023/08/kukes-airport-landing-plain-wizzair-2.jpg 2000w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a></figure>



<div style="height:10px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://www.albanien.ch/une/kukes-from-above-landing-approach"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="450" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2023/08/kukes-from-above-landing-approach-800x450.jpg" alt="Kukës von oben: Landeanflug auf den Flughafen" class="wp-image-2472" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2023/08/kukes-from-above-landing-approach-800x450.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2023/08/kukes-from-above-landing-approach-350x197.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2023/08/kukes-from-above-landing-approach-1536x864.jpg 1536w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2023/08/kukes-from-above-landing-approach-2048x1151.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Kukës von oben: Im Landeanflug kurz vor der Landung</figcaption></figure>



<div style="height:50px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
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		<title>Neuer Hafen ohne alte Mauern</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Lars]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Jul 2023 16:12:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles aus Albanien]]></category>
		<category><![CDATA[aufwärts – Projekte und Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Baustelle]]></category>
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		<category><![CDATA[Kastrati]]></category>
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		<category><![CDATA[Zerstörung]]></category>
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					<description><![CDATA[Beim Hafenneubau in Durrës antikes Kulturdenkmal zerstört]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Betonisierung und Zerstörung von historischem Erbe sind in Albanien immer wieder ein Thema. So wurde in Tirana zum Beispiel das <a href="https://www.albanien.ch/bb/2020/05/ramas-kampf-gegen-theater-und-viren/" data-type="URL" data-id="https://www.albanien.ch/bb/2020/05/ramas-kampf-gegen-theater-und-viren/">Nationaltheater mutwillig abgebrochen</a>, um einem Neubau Platz zu machen.</p>



<p>Dieses Mal war es aber ein Wirtschaftsunternehmen, das gegen Auflagen verstossen hat. Im Norden von Durrës wird aktuell ein neuer Containerterminal gebaut. Die Platzverhältnisse am Hafen in der Innenstadt sind zu beengt. Auch am neuen Ort stand wohl nicht Platz zur Verfügung: Ein Hügel wurde abgetragen und auch eine antike Mauer war im Weg.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://www.albanien.ch/une/porto-romano-antique-walls"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="466" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2023/07/Porto-Romano-Antique-Walls-800x466.jpg" alt="Porto Romano: Antike römische Stadtmauer Portëz im Norden von Durrës" class="wp-image-2459" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2023/07/Porto-Romano-Antique-Walls-800x466.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2023/07/Porto-Romano-Antique-Walls-350x204.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2023/07/Porto-Romano-Antique-Walls-1536x895.jpg 1536w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2023/07/Porto-Romano-Antique-Walls-2048x1193.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Die Mauer im Herbst 2018 – unberührt und verlassen</em></figcaption></figure>



<p>Die römische Stadtmauer von »Portëz« bei Porto Romano, rund sieben Kilometer nördlich der historischen Stadt, gehört nicht zu den berühmtesten Sehenswürdigkeiten von Durrës – aber es handelt sich um ein nationales Kulturdenkmal 1. Kategorie. Die Mauer aus dem 5. Jahrhundert schützten einst die Stadt vor Einfällen aus dem Norden. Vom Bauwerk waren noch rund 60 Meter und ein Turm erhalten. Nur wenige Besucher verirrten sich hierher an den Stadtrand: Im früheren Militärgebiet wurden die antiken Reste zwischen Pumpwerk, Ölterminals und illegalen Siedlungen von den meisten ignoriert. Für die Geschichte von Durrës ist die historische Anlage aber doch von grosser Bedeutung.</p>



<p>Wie aktuelles Bildmaterial zeigt, haben die Konzessionäre des neuen Container-Terminals wenig Verständnis für antike Kultur. Die Firma »Porti MBM – Multi Buoy Mooring«, ein von der Kastrati-Gruppe angeführtes Konsortium, schwieg bisher zu ihrem Vorgehen. Satellitenbilder zeigen aber die Wirklichkeit.</p>



<figure class="wp-block-jetpack-image-compare"><div class="juxtapose" data-mode="horizontal"><img loading="lazy" decoding="async" id="2457" src="https://i0.wp.com/www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2023/07/porto-romano-googleearth-2017.jpg?ssl=1" alt="Die antiken Mauernreste vor dem Bau des Hafens: 2017" width="1826" height="1068" class="image-compare__image-before"/><img loading="lazy" decoding="async" id="2461" src="https://i1.wp.com/www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2023/07/porto-romano-googleearth-2022.jpg?ssl=1" alt="Zubetonierter Hafen im Herbst 2022" width="1826" height="1068" class="image-compare__image-after"/></div><figcaption><em>Zubetonierter Hafen im Sommer 2017 und im Herbst 2022 – ein grosser Teil der Mauer links (gleich oberhalb vom roten Strich) wurde zerstört</em></figcaption></figure>



<p>Die antike Mauer steht jetzt mitten im Hafen auf einer weiten Betonfläche – ungeschützt vor den schweren Maschinen, Lastwagen oder anderen potenziellen Bedrohungen. Die Natur, in die die römische Stadtmauer eingebettet war, gibt es nicht mehr: Das Gelände wurde planiert, der Hügel im Süden abgetragen.</p>



<p>Die albanische Online-Publikation <a rel="noreferrer noopener" href="https://amfora.al/koncensionari-i-portit-rrafshoi-monumentin-antik-ne-porto-romano/" data-type="URL" data-id="https://amfora.al/koncensionari-i-portit-rrafshoi-monumentin-antik-ne-porto-romano/" target="_blank">»Amfora« wies schon letztes Jahr darauf hin</a>, dass die Maschinen bei den Arbeiten antike Steine beschädigt hatten. Schlimmer noch: Mehr als ein Drittel des Kulturdenkmals wurde bei den Bauarbeiten komplett abgetragen, für immer zerstört. Vom Tor in der ehemaligen Stadtmauer ist nichts mehr vorhanden.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="533" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2023/07/Porto-Romano-Antique-Walls-and-Bunker-800x533.jpg" alt="Heute zerstörte Teile der antiken Stadtmauer in Porto Romano" class="wp-image-2458" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2023/07/Porto-Romano-Antique-Walls-and-Bunker-800x533.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2023/07/Porto-Romano-Antique-Walls-and-Bunker-350x233.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2023/07/Porto-Romano-Antique-Walls-and-Bunker-1536x1024.jpg 1536w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2023/07/Porto-Romano-Antique-Walls-and-Bunker.jpg 1983w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Heute zerstörte Teile der antiken Stadtmauer in Porto Romano – Aufnahme des Tors der Mauer von Portëz aus dem Jahr 2018</em></figcaption></figure>



<p>Die kläglichen Reste der römische Stadtmauer (neues <a href="https://amfora.al/monumenti-gjysme-i-shkaterruar-ne-porto-romano-i-burgosur-brenda-portit-te-hidrokarbureve/" data-type="URL" data-id="https://amfora.al/monumenti-gjysme-i-shkaterruar-ne-porto-romano-i-burgosur-brenda-portit-te-hidrokarbureve/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Bildmaterial soeben von »Amfora« publiziert</a>) stehen jetzt inmitten der Kai-Anlagen des Hafens, von Lastwagen, Baumaterialien und weiteren Gütern zugestellt. Das Kulturdenkmal ist nicht geschützt, nicht zugänglich und nicht markiert. Die Behörden seien sich der Situation bewusst,&nbsp;aber niemand sei eingeschritten, schrieb »Amfora«.</p>



<p>Es ist wohl nur eine Frage der Zeit, bis die Mauer von Portëz nach 16 Jahrhunderten »endgültig Geschichte ist«. </p>
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		<title>Armutsgefälle – oder: Wie man seinen Kaffee gesichtswahrend selber zahlt</title>
		<link>https://www.albanien.ch/une/blog/2429</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Lars]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 21 Jan 2023 12:16:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Treffen der Kulturen]]></category>
		<category><![CDATA[unterwegs]]></category>
		<category><![CDATA[Armut]]></category>
		<category><![CDATA[Bezahlen]]></category>
		<category><![CDATA[Geiz]]></category>
		<category><![CDATA[Kaffee]]></category>
		<category><![CDATA[Käpt&#039;n Eddy]]></category>
		<category><![CDATA[Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[Tourismus]]></category>
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					<description><![CDATA[Wie weit darf Gastfreundschaft gehen? Darf man sich in einem armen Land wie Albanien einladen lassen? Wie kann doch bezahlen?]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Was ist Armutsgefälle? – Wenn der Tageslohn meines Gegenüber unter meinem Stundenlohn liegt. Oder auch: Wenn es ihn einen Tageslohn kostet, mich zum Kaffee einzuladen. Wer Albanien kennt weiß: Er macht es trotzdem. Und ich habe eine Weile gebraucht, einen Weg zu finden, damit umzugehen.</p>



<p>Es gibt etwas, was mich in Albanien bei der Begegnung mit Landsleuten (zu denen ich jetzt mal großzügig auch Österreicher und Schweizer zähle) ärgert und beschämt. Touristen wie Expats loben die albanische Gastfreundschaft. Die Großzügigkeit und die Kultur, einzuladen und zu schenken. Wie auch nicht? Selbst Leute, die eigentlich etwas verkaufen sollten, schenken es oft her. Ein Hotelbesitzer, den ich für die Gastkultur lobte, stöhnte mal: »Ja, so sind wir. Am liebsten würden meine Kellner jeden einladen. Nur: Wovon bezahle ich dann ihren Lohn?«</p>



<p>Leider nehmen Gespräche darüber mit Landleuten öfter einen für mich ganz unerfreulichen Verlauf. Da geht es schon mal einen halben Abend lang darum, wo und wieviel man sparen kann, wenn man »es richtig anstellt«. Wo man hingeht, um sich einladen zu lassen. Wer etwas billig oder sogar umsonst für einen macht. Wie man den Preis drückt. Und: Wie man vermeidet, dass der Albaner an einem selbst ein gutes Geschäft macht. Ich empfinde das als Schnorren. Und es ekelt mich an.</p>



<p>Wenn ich mit einem Fahrzeug, dass den halben Lebenslohn meines »Gastgebers« kostet, in die Werkstatt komme, lass ich mir nicht mal eben was »für umme« richten. Ich finde einen Weg, dass ökonomisch nicht ich, sondern mein Gegenüber profitiert. Denn ich bin ja schon beschenkt. Mit seiner Zeit. Mit seinen guten Absichten. Und ja, das ist manchmal kompliziert. Wenn der Albaner partout kein Geld annehmen will und ich Zeit brauche, ein ihm nützendes Geschenk zu besorgen.</p>



<p>Aber was macht man im Café? – Ich werde oft angesprochen. Und eingeladen. Und nein, ich bin kein attraktives Mädel. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/15.0.3/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Mir war das angesichts des Armutsgefällt lange peinlich. Andererseits ist der Versuch, den Albaner an seinem Heimatort einzuladen, aussichtslos. No chance! Wer Albanien kennt weiß, wovon ich spreche ”¦</p>



<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-2 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1500" height="1016" data-id="2432" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2023/01/kaffee-albanien.jpg" alt="Kaffee in Albanien ist fester Bestandteil des Alltags" class="wp-image-2432" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2023/01/kaffee-albanien.jpg 1500w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2023/01/kaffee-albanien-350x237.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2023/01/kaffee-albanien-800x542.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 1500px) 100vw, 1500px" /><figcaption>Und wenn am Schluss der Arme für den Reichen bezahlt?</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1400" height="1477" data-id="2433" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2023/01/Himara-Sunset-Apero.jpg" alt="Sonnenuntergang Aperitif Albanien" class="wp-image-2433" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2023/01/Himara-Sunset-Apero.jpg 1400w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2023/01/Himara-Sunset-Apero-350x369.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2023/01/Himara-Sunset-Apero-800x844.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 1400px) 100vw, 1400px" /><figcaption>Kaffee, Bier, Raki – und wer begleicht die Rechnung?</figcaption></figure>
</figure>



<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>Meine Lösung ist der Gang zur Toilette. Jedenfalls der vermeintliche. Und der will gut getimed sein. Nämlich so, dass ich Kellner oder Kellnerin in einem freien Moment und außerhalb des Sichtfeldes meiner mich einladenden Tischgenossen erwische. Dann zahle ich einfach den Tisch. Natürlich verkünde ich es am selbigen nicht. Sondern verabschiede mich irgendwann. Mit klammheimlicher Freude.</p>



<p>Erzähle ich das albanischen Freunden, freuen sie sich. Denn, so sagen sie, ich hätte nicht nur etwas fürs Portemonnaie getan. Sondern vor allem etwas für die Herzen. Wenn ich weg sei, würden Keller und Gäste sicher eine Weile darüber reden und sich freuen, wie nett da jemand sei. »Nga zemra« – <em>von Herzen</em>. Und ja, ich freue mich auch. Und zwar von Herzen.</p>



<p>Herzlichst,<br><strong>Käpt&#8217;n Eddy</strong><br>(<a href="http://www.romotour.ro" target="_blank" rel="noreferrer noopener">www.romotour.ro</a>)</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Sport in Albanien 1954/55</title>
		<link>https://www.albanien.ch/une/blog/2394</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Lars]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Dec 2022 16:12:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bilder]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Sport]]></category>
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		<category><![CDATA[Fussball]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Michael SChmidt-Neke]]></category>
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		<category><![CDATA[Volleyball]]></category>
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					<description><![CDATA[20 Bilder zu Sport-Highlights in Albanien aus dem Jahr 1954/55 – Einblicke in eine abgeschiedene Gesellschaft]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Ein Fotoalbum, das den Weg in die Bibliothek von Michael Schmidt-Neke fand, gibt interessante Einblicke in das Leben in Albanien Mitte der 1950er Jahre.</p>



<p>Fast alles im Land war damals noch im Aufbau. Auch Sport fand unter einfachsten Gegebenheiten statt – wobei damals auch bei uns Handball noch eher auf dem Feld und kaum in der Halle gespielt wurde. Es waren meist auch keine Profis, sondern einfache Ansätze eines Vereinswesens, natürlich staatlich kontrolliert, gesteuert und gefördert. Freizeitgestaltung dieser Art war damals für Albanien etwas Neues –&nbsp;auch ein Zeichen für die neuen Möglichkeiten im kommunistischen Alltag. Dass auch Frauen in kurzer Sportbekleidung sich öffentlich zeigen, wäre vor dem Krieg wohl undenkbar gewesen. Sport wurde vom Regime als gesundheitsfördernd verkauft. Insbesondere Fussball-Schauen erfreute sich bei den Männern aber grosser Beliebtheit, weil es eine unverbindliche Freizeitbeschäftigung und ein ungefährliches Gesprächsthema war.</p>



<p>Nichts bekannt ist leider über den Urheber, der diese 20 Bilder liebevoll in einem Album zusammenstellte. Vielleicht ein professioneller Fotograf? Das (leere) Album wurde aus der Tschechoslowakei importiert.</p>



<div style="height:33px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Boxen</h2>



<p>Nationale Box-Meisterschaft in Korça, darunter der dreifache Meister Todi Janku</p>



<div class="wp-block-jetpack-slideshow aligncenter" data-effect="slide"><div class="wp-block-jetpack-slideshow_container swiper-container"><ul class="wp-block-jetpack-slideshow_swiper-wrapper swiper-wrapper"><li class="wp-block-jetpack-slideshow_slide swiper-slide"><figure><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="587" alt="Sport Albanien 1954 Boxen" class="wp-block-jetpack-slideshow_image wp-image-2416" data-id="2416" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/12/Sportalbum-Boxen-01-800x587.jpg" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/12/Sportalbum-Boxen-01-800x587.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/12/Sportalbum-Boxen-01-350x257.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/12/Sportalbum-Boxen-01-1536x1126.jpg 1536w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/12/Sportalbum-Boxen-01-2048x1502.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure></li><li class="wp-block-jetpack-slideshow_slide swiper-slide"><figure><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="587" alt="Sport Albanien 1954 Boxen" class="wp-block-jetpack-slideshow_image wp-image-2415" data-id="2415" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/12/Sportalbum-Boxen-02-800x587.jpg" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/12/Sportalbum-Boxen-02-800x587.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/12/Sportalbum-Boxen-02-350x257.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/12/Sportalbum-Boxen-02-1536x1126.jpg 1536w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/12/Sportalbum-Boxen-02-2048x1502.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure></li><li class="wp-block-jetpack-slideshow_slide swiper-slide"><figure><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="587" alt="Sport Albanien 1954 Boxen" class="wp-block-jetpack-slideshow_image wp-image-2413" data-id="2413" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/12/Sportalbum-Boxen-03-800x587.jpg" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/12/Sportalbum-Boxen-03-800x587.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/12/Sportalbum-Boxen-03-350x257.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/12/Sportalbum-Boxen-03-1536x1126.jpg 1536w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/12/Sportalbum-Boxen-03-2048x1502.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure></li><li class="wp-block-jetpack-slideshow_slide swiper-slide"><figure><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="587" alt="Sport Albanien 1954 Boxen" class="wp-block-jetpack-slideshow_image wp-image-2412" data-id="2412" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/12/Sportalbum-Boxen-04-800x587.jpg" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/12/Sportalbum-Boxen-04-800x587.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/12/Sportalbum-Boxen-04-350x257.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/12/Sportalbum-Boxen-04-1536x1126.jpg 1536w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/12/Sportalbum-Boxen-04-2048x1502.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure></li></ul><a class="wp-block-jetpack-slideshow_button-prev swiper-button-prev swiper-button-white" role="button"></a><a class="wp-block-jetpack-slideshow_button-next swiper-button-next swiper-button-white" role="button"></a><a aria-label="Pause Slideshow" class="wp-block-jetpack-slideshow_button-pause" role="button"></a><div class="wp-block-jetpack-slideshow_pagination swiper-pagination swiper-pagination-white"></div></div></div>



<p>Turnier »10. Jubiläum der Befreiung Albaniens«&nbsp;im Qemal-Stafa-Stadion in Tirana</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="587" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/12/Sportalbum-Boxen-11-800x587.jpg" alt="Sport Albanien 1954 Boxen" class="wp-image-2414" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/12/Sportalbum-Boxen-11-800x587.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/12/Sportalbum-Boxen-11-350x257.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/12/Sportalbum-Boxen-11-1536x1126.jpg 1536w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/12/Sportalbum-Boxen-11-2048x1502.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure>



<div style="height:60px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Fussball</h2>



<p>Spiel von »Partizani Tirana« gegen eine bulgarische Mannschaft, vermutlich ZSKA Sofia – im Qemal-Stafa-Stadion in Tirana</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="533" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/12/Sportalbum-Fussball-01-800x533.jpg" alt="Sport Albanien 1954 Fussball" class="wp-image-2411" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/12/Sportalbum-Fussball-01-800x533.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/12/Sportalbum-Fussball-01-350x233.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/12/Sportalbum-Fussball-01-1536x1024.jpg 1536w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/12/Sportalbum-Fussball-01-2048x1365.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure>



<p>Fussballspiel in Shkodra zwischen »Rezervat e Punës Leningradit«&nbsp;– vielleicht eine sowjetische Mannschaft auf Gasttournee – und »Puna«. Damals trugen sieben Klubs in der ersten albanischen Liga den Namen »Puna« –&nbsp;vermutlich war das die Shkodraner Mannschaft, die sich ab 1958 wieder »Vllaznia Shkodra« nannte, oder eine Auswahl albanischer Spieler. Das »Stadion Vojo Kushi« wurde in den 1990er Jahren nach der Fussballlegende Loro Boriçi umbenannt.</p>



<div class="wp-block-jetpack-slideshow aligncenter" data-effect="slide"><div class="wp-block-jetpack-slideshow_container swiper-container"><ul class="wp-block-jetpack-slideshow_swiper-wrapper swiper-wrapper"><li class="wp-block-jetpack-slideshow_slide swiper-slide"><figure><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="587" alt="Sport Albanien 1954 Fussball" class="wp-block-jetpack-slideshow_image wp-image-2410" data-id="2410" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/12/Sportalbum-Fussball-11-800x587.jpg" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/12/Sportalbum-Fussball-11-800x587.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/12/Sportalbum-Fussball-11-350x257.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/12/Sportalbum-Fussball-11-1536x1126.jpg 1536w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/12/Sportalbum-Fussball-11-2048x1502.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure></li><li class="wp-block-jetpack-slideshow_slide swiper-slide"><figure><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="587" alt="Sport Albanien 1954 Fussball" class="wp-block-jetpack-slideshow_image wp-image-2408" data-id="2408" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/12/Sportalbum-Fussball-12-800x587.jpg" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/12/Sportalbum-Fussball-12-800x587.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/12/Sportalbum-Fussball-12-350x257.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/12/Sportalbum-Fussball-12-1536x1126.jpg 1536w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/12/Sportalbum-Fussball-12-2048x1502.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure></li><li class="wp-block-jetpack-slideshow_slide swiper-slide"><figure><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="587" alt="Sport Albanien 1954 Fussball" class="wp-block-jetpack-slideshow_image wp-image-2406" data-id="2406" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/12/Sportalbum-Fussball-14-800x587.jpg" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/12/Sportalbum-Fussball-14-800x587.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/12/Sportalbum-Fussball-14-350x257.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/12/Sportalbum-Fussball-14-1536x1126.jpg 1536w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/12/Sportalbum-Fussball-14-2048x1502.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure></li></ul><a class="wp-block-jetpack-slideshow_button-prev swiper-button-prev swiper-button-white" role="button"></a><a class="wp-block-jetpack-slideshow_button-next swiper-button-next swiper-button-white" role="button"></a><a aria-label="Pause Slideshow" class="wp-block-jetpack-slideshow_button-pause" role="button"></a><div class="wp-block-jetpack-slideshow_pagination swiper-pagination swiper-pagination-white"></div></div></div>



<p>Fussballspiel zwischen »Rezervat e Punës Leningradit« und »Dinamo Tirana«&nbsp;oder einer Auswahl von Spielern aus Tirana im Qemal-Stafa-Stadion</p>



<div class="wp-block-jetpack-slideshow aligncenter" data-effect="slide"><div class="wp-block-jetpack-slideshow_container swiper-container"><ul class="wp-block-jetpack-slideshow_swiper-wrapper swiper-wrapper"><li class="wp-block-jetpack-slideshow_slide swiper-slide"><figure><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="587" alt="Sport Albanien 1954 Fussball" class="wp-block-jetpack-slideshow_image wp-image-2405" data-id="2405" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/12/Sportalbum-Fussball-31-800x587.jpg" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/12/Sportalbum-Fussball-31-800x587.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/12/Sportalbum-Fussball-31-350x257.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/12/Sportalbum-Fussball-31-1536x1126.jpg 1536w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/12/Sportalbum-Fussball-31-2048x1502.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure></li><li class="wp-block-jetpack-slideshow_slide swiper-slide"><figure><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="587" alt="Sport Albanien 1954 Fussball" class="wp-block-jetpack-slideshow_image wp-image-2404" data-id="2404" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/12/Sportalbum-Fussball-32-800x587.jpg" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/12/Sportalbum-Fussball-32-800x587.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/12/Sportalbum-Fussball-32-350x257.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/12/Sportalbum-Fussball-32-1536x1126.jpg 1536w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/12/Sportalbum-Fussball-32-2048x1502.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure></li></ul><a class="wp-block-jetpack-slideshow_button-prev swiper-button-prev swiper-button-white" role="button"></a><a class="wp-block-jetpack-slideshow_button-next swiper-button-next swiper-button-white" role="button"></a><a aria-label="Pause Slideshow" class="wp-block-jetpack-slideshow_button-pause" role="button"></a><div class="wp-block-jetpack-slideshow_pagination swiper-pagination swiper-pagination-white"></div></div></div>



<p>Fussballspiel: Die Mannschaft von »Puna« im Stadion von »Parizani Tirana«</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="587" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/12/Sportalbum-Fussball-21-800x587.jpg" alt="Sport Albanien 1954 Fussball" class="wp-image-2409" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/12/Sportalbum-Fussball-21-800x587.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/12/Sportalbum-Fussball-21-350x257.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/12/Sportalbum-Fussball-21-1536x1126.jpg 1536w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/12/Sportalbum-Fussball-21-2048x1502.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure>



<div style="height:60px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Basketball</h2>



<p>Das Damen-Team »Studenti« tritt gegen die Spielerinnen von »Dinamo Tirana« an.</p>



<div class="wp-block-jetpack-slideshow aligncenter" data-effect="slide"><div class="wp-block-jetpack-slideshow_container swiper-container"><ul class="wp-block-jetpack-slideshow_swiper-wrapper swiper-wrapper"><li class="wp-block-jetpack-slideshow_slide swiper-slide"><figure><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="587" alt="Sport Albanien 1954 Basketball Frauen" class="wp-block-jetpack-slideshow_image wp-image-2400" data-id="2400" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/12/Sportalbum-Basketball-11-800x587.jpg" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/12/Sportalbum-Basketball-11-800x587.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/12/Sportalbum-Basketball-11-350x257.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/12/Sportalbum-Basketball-11-1536x1126.jpg 1536w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/12/Sportalbum-Basketball-11-2048x1502.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure></li><li class="wp-block-jetpack-slideshow_slide swiper-slide"><figure><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="533" alt="Sport Albanien 1954 Basketball Frauen" class="wp-block-jetpack-slideshow_image wp-image-2399" data-id="2399" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/12/Sportalbum-Basketball-12-800x533.jpg" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/12/Sportalbum-Basketball-12-800x533.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/12/Sportalbum-Basketball-12-350x233.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/12/Sportalbum-Basketball-12-1536x1024.jpg 1536w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/12/Sportalbum-Basketball-12-2048x1365.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure></li><li class="wp-block-jetpack-slideshow_slide swiper-slide"><figure><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="587" alt="Sport Albanien 1954 Basketball Frauen" class="wp-block-jetpack-slideshow_image wp-image-2397" data-id="2397" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/12/Sportalbum-Basketball-13-800x587.jpg" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/12/Sportalbum-Basketball-13-800x587.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/12/Sportalbum-Basketball-13-350x257.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/12/Sportalbum-Basketball-13-1536x1126.jpg 1536w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/12/Sportalbum-Basketball-13-2048x1502.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure></li></ul><a class="wp-block-jetpack-slideshow_button-prev swiper-button-prev swiper-button-white" role="button"></a><a class="wp-block-jetpack-slideshow_button-next swiper-button-next swiper-button-white" role="button"></a><a aria-label="Pause Slideshow" class="wp-block-jetpack-slideshow_button-pause" role="button"></a><div class="wp-block-jetpack-slideshow_pagination swiper-pagination swiper-pagination-white"></div></div></div>



<p>Die albanischen Meister 1954 –&nbsp;nach Quellen müsste dies »Partizani Tirana« sein. »Partizani-Spieler« Jorgji Kona war nicht nur in der Basketball-Nationalmannschaft (und wurde 1957 mit dieser an der EM in Sofia letzter), sondern auch Volleyball-Spieler.</p>



<div class="wp-block-jetpack-slideshow aligncenter" data-effect="slide"><div class="wp-block-jetpack-slideshow_container swiper-container"><ul class="wp-block-jetpack-slideshow_swiper-wrapper swiper-wrapper"><li class="wp-block-jetpack-slideshow_slide swiper-slide"><figure><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="587" alt="Sport Albanien 1954 Basketball Männer" class="wp-block-jetpack-slideshow_image wp-image-2403" data-id="2403" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/12/Sportalbum-Basketball-01-800x587.jpg" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/12/Sportalbum-Basketball-01-800x587.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/12/Sportalbum-Basketball-01-350x257.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/12/Sportalbum-Basketball-01-1536x1126.jpg 1536w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/12/Sportalbum-Basketball-01-2048x1502.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure></li><li class="wp-block-jetpack-slideshow_slide swiper-slide"><figure><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="587" alt="Sport Albanien 1954 Basketball Männer" class="wp-block-jetpack-slideshow_image wp-image-2401" data-id="2401" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/12/Sportalbum-Basketball-02-800x587.jpg" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/12/Sportalbum-Basketball-02-800x587.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/12/Sportalbum-Basketball-02-350x257.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/12/Sportalbum-Basketball-02-1536x1126.jpg 1536w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/12/Sportalbum-Basketball-02-2048x1502.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-block-jetpack-slideshow_caption gallery-caption">
</figcaption></figure></li><li class="wp-block-jetpack-slideshow_slide swiper-slide"><figure><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="587" alt="Sport Albanien 1954 Basketball Männer" class="wp-block-jetpack-slideshow_image wp-image-2398" data-id="2398" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/12/Sportalbum-Basketball-03-800x587.jpg" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/12/Sportalbum-Basketball-03-800x587.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/12/Sportalbum-Basketball-03-350x257.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/12/Sportalbum-Basketball-03-1536x1126.jpg 1536w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/12/Sportalbum-Basketball-03-2048x1502.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure></li></ul><a class="wp-block-jetpack-slideshow_button-prev swiper-button-prev swiper-button-white" role="button"></a><a class="wp-block-jetpack-slideshow_button-next swiper-button-next swiper-button-white" role="button"></a><a aria-label="Pause Slideshow" class="wp-block-jetpack-slideshow_button-pause" role="button"></a><div class="wp-block-jetpack-slideshow_pagination swiper-pagination swiper-pagination-white"></div></div></div>



<div style="height:60px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Volleyball</h2>



<p>Nationale Meisterschaft in Shkodra –&nbsp;Spitzenkampf der Damen-Teams von »Dinamo Tirana« und »Partizani Tirana« und die Männer-Teams »Puna«&nbsp;und »Spartak«.</p>



<div class="wp-block-jetpack-slideshow aligncenter" data-effect="slide"><div class="wp-block-jetpack-slideshow_container swiper-container"><ul class="wp-block-jetpack-slideshow_swiper-wrapper swiper-wrapper"><li class="wp-block-jetpack-slideshow_slide swiper-slide"><figure><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="587" alt="" class="wp-block-jetpack-slideshow_image wp-image-2396" data-id="2396" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/12/Sportalbum-Volleyball-01-800x587.jpg" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/12/Sportalbum-Volleyball-01-800x587.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/12/Sportalbum-Volleyball-01-350x257.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/12/Sportalbum-Volleyball-01-1536x1126.jpg 1536w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/12/Sportalbum-Volleyball-01-2048x1502.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure></li><li class="wp-block-jetpack-slideshow_slide swiper-slide"><figure><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="587" alt="" class="wp-block-jetpack-slideshow_image wp-image-2395" data-id="2395" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/12/Sportalbum-Volleyball-11-800x587.jpg" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/12/Sportalbum-Volleyball-11-800x587.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/12/Sportalbum-Volleyball-11-350x257.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/12/Sportalbum-Volleyball-11-1536x1126.jpg 1536w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/12/Sportalbum-Volleyball-11-2048x1502.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure></li></ul><a class="wp-block-jetpack-slideshow_button-prev swiper-button-prev swiper-button-white" role="button"></a><a class="wp-block-jetpack-slideshow_button-next swiper-button-next swiper-button-white" role="button"></a><a aria-label="Pause Slideshow" class="wp-block-jetpack-slideshow_button-pause" role="button"></a><div class="wp-block-jetpack-slideshow_pagination swiper-pagination swiper-pagination-white"></div></div></div>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>Bilder nicht unter CC-Lizenz, Urheberrechte beim unbekannten Fotografen.</p>
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		<title>Über den Zaun: (kein) Urban Exploring in Albanien</title>
		<link>https://www.albanien.ch/une/blog/2344</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lars]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Sep 2022 06:44:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[unterwegs]]></category>
		<category><![CDATA[Bilder]]></category>
		<category><![CDATA[Reisebericht]]></category>
		<category><![CDATA[Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[Schlüssel]]></category>
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		<category><![CDATA[Tourismus]]></category>
		<category><![CDATA[Ungesehene Sehenswürdigkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Urbex]]></category>
		<category><![CDATA[Zaun]]></category>
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					<description><![CDATA[Wer Albanien erkundet, steigt früher oder später mal über einen Zaun. Ist das Urban Exploring?]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Urban Exploring ist zur Zeit in aller Munde. Dass Menschen irgendwo über Zäune steigen, um alte, verlassene Anlagen zu erkunden, scheint für viele fremd zu sein. Dabei ist der Grat zum Illegalen sehr schmal. </p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-medium"><a href="https://www.albanien.ch/une/himara-durchgang"><img loading="lazy" decoding="async" width="350" height="467" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/himara-durchgang-350x467.jpg" alt="Alte Mauern: Durchgang in Alt-Himara" class="wp-image-2360" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/himara-durchgang-350x467.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/himara-durchgang-800x1066.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/himara-durchgang-480x640.jpg 480w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/himara-durchgang.jpg 1000w" sizes="auto, (max-width: 350px) 100vw, 350px" /></a></figure></div>


<p>Seit fast 30 Jahren erkundige ich Albanien. Immer wieder habe ich Orte besucht, bevor sie in den touristischen Fokus gelangten. Dabei habe ich auch manchen Zaun überwunden, Bunker inspiziert und bin auf Militärgelände gelangt. Ein Urban Explorer bin ich deswegen noch lange nicht. Aber ich bin sicherlich auch nicht der einzige, dem Zäune regelmässig in die Quere kommen.</p>



<p>Es gibt Touristen, denen reicht das Besuchen von Sehenswürdigkeiten, die alle anderen auch besuchen. Es gibt aber andere, die gerne Neues sehen möchten – gerade, wenn sie das Standardprogramm schon abgeklappert haben. Da beginnt in Albanien das Problem: Viel Sehenswertes, viel Altes ist noch gar nicht erschlossen. Es stehen zwar im ganzen Land am Strassenrand Hinweisschilder, die auf Sehenswürdigkeiten verweisen. Wenn man sie aber dann mal gefunden hat über holprige Strassen oder längere Wandertouren, steht man im besten Fall vor ungeschützten und unbeschriebenen antiken Mauern in der Landschaft. Im schlechteren Fall steht man vor verschlossenen Türen.</p>



<p>Manchmal hat jemand in der Nachbarschaft den Schlüssel für die Kirche oder die Moschee. Und manchmal verschafft man sich halt selber Zutritt. Irgendein Loch im Zaun findet sich immer!</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://www.albanien.ch/une/zgerdhesh-entrance"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="411" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/zgerdhesh-entrance-800x411.jpg" alt="Zgërdhesh Eingang/Zaun" class="wp-image-2361" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/zgerdhesh-entrance-800x411.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/zgerdhesh-entrance-350x180.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/zgerdhesh-entrance-1536x790.jpg 1536w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/zgerdhesh-entrance.jpg 2000w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a></figure>



<p>In Zgërdhesh, einer antiken Stadt aus illyrischer Zeit und oft als das alte Albanopolis vermutet, galt es gleich mehrere Viehzäune zu überwinden, die zum Teil mit Dornen gesichert waren. Schon der Eingang zum Areal war eine einfache Holztür versteckt im Gebüsch.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://www.albanien.ch/une/arapaj-basilika-schafe"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="411" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/arapaj-basilika-schafe-800x411.jpg" alt="Schafe zwischen den Ruinen der Basilika von Arapaj" class="wp-image-2362" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/arapaj-basilika-schafe-800x411.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/arapaj-basilika-schafe-350x180.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/arapaj-basilika-schafe-1536x790.jpg 1536w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/arapaj-basilika-schafe.jpg 2000w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a></figure>



<p>Bei der antiken Basilika von Arapaj war mein Skrupel ebenfalls klein, durch den Zaun zu steigen: Immerhin war ja auch schon eine Herde Schafe dieses Kulturdenkmal am Besichtigen. </p>



<p>In Rubik reichte ein Griff durch das Eisentor, um sich Zutritt zum Kirchengelände zu verschaffen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://www.albanien.ch/une/borsh-burg"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="411" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/borsh-burg-800x411.jpg" alt="Burg von Borsh" class="wp-image-2363" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/borsh-burg-800x411.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/borsh-burg-350x180.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/borsh-burg-1536x790.jpg 1536w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/borsh-burg.jpg 2000w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a></figure>



<p>An anderen Orten wie der alten Burg von Borsh sind ebenfalls keine Wegweiser oder Ähnliches zu finden, das die Besucher leiten würde. Man stolpert über Felsgestein und alte Mauern und weiss nicht, wo man aufhören soll. Aber der Schafhirte würde ja schon reklamieren …</p>



<p>In Südalbanien sind zum Teil ganze Dörfer fast menschenleer und verlassen. Wie beim Wandern in den Bergen ist man meist auf sich selber gestellt: Man sucht sich einen Weg, kraxelt über Viehzäune und Mauern, schlägt sich durchs Gestrüpp. Umso grösser die Freude, wenn man dann am Ziel angelangt ist. Eine Geschichte mehr zu Erzählen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://www.albanien.ch/une/albania-communist-jail"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="411" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/albania-communist-jail-800x411.jpg" alt="Ruinen eines kommunistisches Gefängnisses" class="wp-image-2370" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/albania-communist-jail-800x411.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/albania-communist-jail-350x180.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/albania-communist-jail-1536x790.jpg 1536w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/albania-communist-jail.jpg 2000w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a></figure>



<p>Das Klettern über alte Mauern und dergleichen gehört immer wieder zum Besichtigungsprogramm –&nbsp;auch wenn nicht immer ganz ungefährlich. Das Erklimmen alter, verfallener Mauern birgt ein beträchtliches Risiko. Beim Besteigen der Pyramide in Tirana konnte man auch abrutschen. Und zur Skanderbeg-Burg am Kap Rodon ist schon der Weg teilweise kriminell. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://www.albanien.ch/une/castle-cape-rodon"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="411" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/castle-cape-rodon-800x411.jpg" alt="Ruinen der Burg am Kap Rodon" class="wp-image-2366" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/castle-cape-rodon-800x411.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/castle-cape-rodon-350x180.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/castle-cape-rodon-1536x790.jpg 1536w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/castle-cape-rodon.jpg 2000w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a></figure>



<p>Ein Wegweiser steht direkt an der Wand eines alten Artilleriebunkers. Im Bunker drin? Eine Herde Ziegen, die Schutz vor der Sommerhitze sucht. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://www.albanien.ch/une/bunker-mit-ziegen"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="411" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/bunker-mit-ziegen-800x411.jpg" alt="Bunker mit Ziegen" class="wp-image-2365" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/bunker-mit-ziegen-800x411.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/bunker-mit-ziegen-350x180.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/bunker-mit-ziegen-1536x790.jpg 1536w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/bunker-mit-ziegen.jpg 2000w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a></figure>



<div style="height:10px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://www.albanien.ch/une/exploring-bunker-in-albania"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="411" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/exploring-bunker-in-albania-800x411.jpg" alt="Erkunden eines grossen Bunkers" class="wp-image-2369" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/exploring-bunker-in-albania-800x411.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/exploring-bunker-in-albania-350x180.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/exploring-bunker-in-albania-1536x790.jpg 1536w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/exploring-bunker-in-albania.jpg 2000w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a></figure>



<p>Bunker stehen in Albanien ja sowieso überall rum. Mal kleiner, mal grösser. Kaum je findet sich ein Zaun, der Neugierige abhält. Meist sind es eher Dornengestrüpp, Müll und Dreck, die einen von vertieften Besichtigungen abhalten.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://www.albanien.ch/une/bunkart-tirana"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="411" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/bunkart-tirana-800x411.jpg" alt="Bunk'art Tirana: Gänge im Nuklearbunker" class="wp-image-2382" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/bunkart-tirana-800x411.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/bunkart-tirana-350x180.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/bunkart-tirana-1536x790.jpg 1536w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/bunkart-tirana.jpg 2000w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a></figure>



<p>Wobei: in Tirana gehört die Besichtigung von Bunkern aus kommunistischer Zeit schon zum Standard-Touristenprogramm. »Bunk&#8217;Art 1« ist aber viel mehr als ein Bunker. Hier werden Militärgeschichte, Urban Exploring und Kultur zu einem Erlebnis vereint.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://www.albanien.ch/une/old-military-base-drenova"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="411" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/old-military-base-drenova-800x411.jpg" alt="Alte Militärbasis in Drenova" class="wp-image-2380" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/old-military-base-drenova-800x411.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/old-military-base-drenova-350x180.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/old-military-base-drenova-1536x790.jpg 1536w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/old-military-base-drenova.jpg 2000w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a></figure>



<p>Auch sonst sind Militärgelände zwar noch gelegentlich umzäunt – sie scheinen meist aber ebenfalls verlassen und mehrheitlich verfallen. In solche Gelände bin ich nie eingedrungen. Aber nicht immer ist das Betreten vom militärischem Gelände verboten. Bei der Besichtigung von Orikum wurde man am Tor der Marinebasis noch kontrolliert.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://www.albanien.ch/une/shengjin-albanian-navy"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="411" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/shengjin-albanian-navy-800x411.jpg" alt="Hafen Shëngjin: alte Boote der albanischen Marine" class="wp-image-2383" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/shengjin-albanian-navy-800x411.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/shengjin-albanian-navy-350x180.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/shengjin-albanian-navy-1536x790.jpg 1536w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/shengjin-albanian-navy.jpg 2000w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a></figure>



<p>Anders in Shëngjin, wo die Strasse durch den Marine-Hafen führt. Hier wirft man natürlich auch einen Blick auf die schrottreifen Kähne am Ufer. Und in Gjadër quert die Landstrasse die Rollbahn, die den unterirdischen Flugzeughangar mit der Piste verbindet. Sazan gehört heute zum Routineprogramm von Ausflugsbooten. Und auch der von Soldaten bewachte Brigadenpalast am südlichen Stadtrand von Tirana darf am Wochenende besichtigt werden (von aussen). Man muss es nur wisse und freundlich die Wachen fragen.</p>



<p>Nicht immer ist ganz klar, wo man sich jetzt überhaupt befindet. Beim Wandern auf dem Dajti kehrte ich mal um, weil mir ein Haus zu militärisch vorkam. Kurz darauf traf ich auf patrouillierende Soldaten. Einen Zaun oder ein Verbotsschild hatte ich nicht passiert. Und sie waren wohl genauso überrascht, auf mich zu treffen, wie umgekehrt –&nbsp;aber es blieb beim freundlichen Gruss. Auf der Infotafel waren Wanderwege bis zum Gipfel verzeichnet. Kurz zuvor machte ich aber kehrt am Zaun.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://www.albanien.ch/une/rrjoll-channel"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="411" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/rrjoll-channel-800x411.jpg" alt="Albaner unterwegs auf einer schmalen Mauer in den Bergen" class="wp-image-2376" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/rrjoll-channel-800x411.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/rrjoll-channel-350x180.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/rrjoll-channel-1536x790.jpg 1536w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/rrjoll-channel.jpg 2000w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a></figure>



<p>In Albanien ist sowieso vieles nicht ganz so klar definiert wie in Mitteleuropa. Übergänge scheinen oft fliessend: Manches, was zu Hause niemals als Weg dienen darf, ist hier die bevorzugte Verbindung – zum Beispiel Eisenbahnschienen oder das Mäuerchen eines alten Wasserkanals in einer Felswand in den Albanischen Alpen. Oft ist auch der Verfallszustand nicht ganz klar: Ist das ein Weg? War das ein Weg? Wird das ein Weg? Ist dieses Gebäude noch genutzt oder schon Ruine?</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://www.albanien.ch/une/old-military-base-durres"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="411" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/old-military-base-durres-800x411.jpg" alt="Alte Militärbasis in Durrës – Porto Romano" class="wp-image-2381" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/old-military-base-durres-800x411.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/old-military-base-durres-350x180.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/old-military-base-durres-1536x790.jpg 1536w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/old-military-base-durres.jpg 2000w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a></figure>



<p>Verfallene Gebäude waren früher in Albanien noch viel häufiger anzutreffen. Zwischenzeitlich ist vieles renoviert, restauriert und umgenutzt. So zum Beispiel das ehemalige Albturist-Hotel in Valbona. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://www.albanien.ch/une/kukes-turizmi-lobby"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="411" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/kukes-turizmi-lobby-800x411.jpg" alt="Kukës Turizmi: Lobby" class="wp-image-2374" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/kukes-turizmi-lobby-800x411.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/kukes-turizmi-lobby-350x180.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/kukes-turizmi-lobby-1536x790.jpg 1536w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/kukes-turizmi-lobby.jpg 2000w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a></figure>



<div style="height:10px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://www.albanien.ch/une/kukes-turizmi-entrance"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="411" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/kukes-turizmi-entrance-800x411.jpg" alt="Kukës Turizmi: Eingang" class="wp-image-2373" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/kukes-turizmi-entrance-800x411.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/kukes-turizmi-entrance-350x180.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/kukes-turizmi-entrance-1536x790.jpg 1536w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/kukes-turizmi-entrance.jpg 2000w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a></figure>



<p>In Kukës ist das Albturist-Hotel noch immer eine Ruine, die wegen ihrer idyllischen Lage Ziel vieler Spaziergänger aus der Stadt ist. Der Garten lädt noch heute zum Verweilen. Die Ruine ist nicht abgesperrt –&nbsp;die leeren Türöffnungen laden ein zum Erkunden. Auch hier ist Vorsicht geboten: Die Ruine ist vermüllt, und wer weiss, wie sicher die alten Mauern und Böden sind? Es bietet sich aber ein interessanter Einblick in die Parade-Architektur aus sozialistischer Zeit.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://www.albanien.ch/une/?attachment_id=2384"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="411" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/kukes-turizmi-walls-800x411.jpg" alt="Kukës Turizmi: Wandmalerei im Restaurant" class="wp-image-2384" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/kukes-turizmi-walls-800x411.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/kukes-turizmi-walls-350x180.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/kukes-turizmi-walls-1536x790.jpg 1536w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/kukes-turizmi-walls.jpg 2000w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a></figure>



<p>Die Reste von Wandmalereien im ehemaligen Restaurant zeigen spannende Details ideologischer Geschichtenerzählung.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://www.albanien.ch/une/theth-hiking-over-the-fence"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="411" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/theth-hiking-over-the-fence-800x411.jpg" alt="Über den Zaun: Hindernis beim Wandern" class="wp-image-2375" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/theth-hiking-over-the-fence-800x411.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/theth-hiking-over-the-fence-350x180.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/theth-hiking-over-the-fence-1536x790.jpg 1536w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/theth-hiking-over-the-fence.jpg 2000w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a></figure>



<p>Wer in Albanien unterwegs ist – zum Teil auch einfach wandernd in den Bergen –&nbsp;steht also immer wieder vor Zäunen und fragt sich: Darf ich hier durch? Soll ich hier durch? Muss ich hier durch? </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://www.albanien.ch/une/korca-kinder-zaun"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="519" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/korca-kinder-zaun-800x519.jpg" alt="Spielende Kinder an einem Zaun" class="wp-image-2358" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/korca-kinder-zaun-800x519.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/korca-kinder-zaun-350x227.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/korca-kinder-zaun-1536x996.jpg 1536w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/korca-kinder-zaun.jpg 1600w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a></figure>



<p>Nicht immer ist der Sinn des Zauns klar – gerade, wenn er halb verfallen ist: Hindernis für Mensch? Oder Hindernis nur fürs Tier? Oder Überbleibsel aus alter Zeiten?</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://www.albanien.ch/une/?attachment_id=2385"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="411" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/gjirokastra-bunker-800x411.jpg" alt="Einganz zur Bunkeranlage unter der Burg von Gjirokastra – der Guide schliesst auf" class="wp-image-2385" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/gjirokastra-bunker-800x411.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/gjirokastra-bunker-350x180.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/gjirokastra-bunker-1536x790.jpg 1536w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/gjirokastra-bunker.jpg 2000w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a></figure>



<p>Manchmal muss man frustriert umkehren, weil man keinen Einlass findet. Oft findet sich die Person mit dem Schlüssel –&nbsp;oder ein Wächter lässt einen passieren. Aber wenn weit und breit kein Mensch ist, der helfen kann, dann muss man sich auch ab und zu selber helfen. Nicht immer kann man abschätzen, ob das Öffnen der Türe, das Kriechen durch den Zaun ok und akzeptiert, oder nur tolleriert oder sogar unerwünscht ist. Aber man richtet ja keinen Schaden an …</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://www.albanien.ch/une/military-area-albania"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="411" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/military-area-albania-800x411.jpg" alt="Verbotsschilder bei Militärgelände" class="wp-image-2379" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/military-area-albania-800x411.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/military-area-albania-350x180.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/military-area-albania-1536x790.jpg 1536w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/military-area-albania.jpg 2000w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a></figure>



<p>Natürlich sind klare Verbote zu akzeptieren. Aber auch das kann eine erzählenswerte Geschichte geben:</p>



<p>Einmal waren wir in Ulza unterwegs. Mehrere Einheimische waren auf der Krone der Staumauer unterwegs. Ein Wächter verwehrte uns aber den Zutritt zum Damm. Auch nach telefonischer Rückfrage beim Chef wollte er uns nicht durchlassen: »Nur für Dorfbewohner!«. Da meinte der Amerikaner in unserer kleinen Reisegruppe: »Unë jam fshatar!« In einem kleinen, abgelegenen Ort im Nordwesten der USA aufgewachsen und lange in Alaskas Wildnis lebend, fühlte er sich im Herzen immer noch als »Dörfler«. Aber auch das mochte den Wächter nicht erweichen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://www.albanien.ch/une/ulza-dam"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="411" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/ulza-dam-800x411.jpg" alt="Staudamm von Ulza" class="wp-image-2367" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/ulza-dam-800x411.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/ulza-dam-350x180.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/ulza-dam-1536x790.jpg 1536w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/ulza-dam.jpg 2000w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a></figure>



<p>A propos Zaun: Kennen Sie den südalbanischen Besteckzaun?</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://www.albanien.ch/une/?attachment_id=2386"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="411" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/Albanischer-Besteckzaun-800x411.jpg" alt="Zaun aus Resten vom Stanzen von Besteck" class="wp-image-2386" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/Albanischer-Besteckzaun-800x411.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/Albanischer-Besteckzaun-350x180.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/Albanischer-Besteckzaun-1536x790.jpg 1536w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/Albanischer-Besteckzaun.jpg 2000w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a></figure>



<p>Rund um Gjirokastra finden sich immer wieder Zäune, die aus Resten vom Stanzen in der örtlichen Besteck-Fabrik entstanden sind. </p>



<p>Hast auch du in Albanien auch Zaun-Erlebnisse gemacht? Schreibe es in die Kommentare unten –&nbsp;wir freuen uns, deine Geschichten zu lesen!</p>
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		<title>Das Erdbeben und die neuen Häuser</title>
		<link>https://www.albanien.ch/une/blog/2280</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lars]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Aug 2022 11:44:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles aus Albanien]]></category>
		<category><![CDATA[aufwärts – Projekte und Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Baustelle]]></category>
		<category><![CDATA[Erdbeben]]></category>
		<category><![CDATA[Hilfe]]></category>
		<category><![CDATA[Neubau]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Wiederaufbau]]></category>
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					<description><![CDATA[Nach mehr als zweieinhalb Jahren und einer Corona-Pandemie ist das schwere Erdbeben in Albanien vom November 2019 weitgehend in Vergessenheit geraten. Dabei gingen die Bilder von eingestürzten Häusern damals um die Welt. Viel Geld wurde gesammelt für die Betroffenen: Zehntausende wurden obdachlos. Viele mussten den Winter in Zelten überbrücken, andere lebten vorübergehend in Hotels oder ... <p class="moree"><a class="btn btn-inverse btn-normal btn-primary " href="https://www.albanien.ch/une/blog/2280">Read more</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Nach mehr als zweieinhalb Jahren und einer Corona-Pandemie ist das schwere Erdbeben in Albanien vom November 2019 weitgehend in Vergessenheit geraten. Dabei gingen die Bilder von eingestürzten Häusern damals um die Welt. Viel Geld wurde gesammelt für die Betroffenen: Zehntausende wurden obdachlos. Viele mussten den Winter in Zelten überbrücken, andere lebten vorübergehend in Hotels oder bei Verwandten. Oftmals kehrten die Bewohner auch in die einsturzgefährdeten Häuser zurück. Die Pandemie machte die Situation für viele noch schlimmer. </p>



<p>Die internationale Gemeinschaft stellte Albanien mehr als 1 Milliarde Euro für den Wiederaufbau zur Verfügung. Trotzdem war im Februar 2020 –&nbsp;drei Monate nach dem Beben und kurz vor dem Ausbruch der Pandemie –&nbsp;noch sehr viel unklar, wie der Wiederaufbau vorangehen sollte (vgl. <a href="https://www.albanien.ch/bb/2020/02/drei-monate-nach-dem-erdbeben-die-situation-in-albanien/" data-type="URL" data-id="https://www.albanien.ch/bb/2020/02/drei-monate-nach-dem-erdbeben-die-situation-in-albanien/">News vom 29. Februar 2020</a>). </p>



<p>Wo stehen wir zweieinhalb Jahre später? Wie sieht die Lage heute aus? In den Schadenszentren sind die Ruinen verschwunden, neue Wohnhäuser, Krankenhäuser und Schulen entstanden. Aber profitieren davon auch die Richtigen? </p>



<p>Die folgenden persönlichen Eindrücke von Erkundigungen in diesem Sommer sollen ein Bild der Lage vermitteln. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://www.albanien.ch/une/?attachment_id=2285"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="450" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Thumana-new-houses-800x450.jpg" alt="Neue Häuser in Thumana: Neubauten nach dem Erdbeben in Albanien vom November 2019" class="wp-image-2285" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Thumana-new-houses-800x450.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Thumana-new-houses-350x197.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Thumana-new-houses-1536x864.jpg 1536w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Thumana-new-houses.jpg 2000w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Neue Häuser in Thumana –&nbsp;Anfang Juni 2022 noch nicht bezogen</figcaption></figure>



<div style="height:10px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-1 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:33.33%">
<p><strong>Thumana</strong></p>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:66.66%">
<p class="quotebb"><em>»Thumana Anfang Juni dieses Jahres. Einige Wohnblocks wurden schon bezogen, die vielen kleinen identischen neuen Häuser stehen leer und etwas trostlos am Rand der Hügel. Ein Blick durchs Fenster zeigt, dass alles eingerichtet ist: Betten, Sofa, Fernseher …</em></p>



<p class="quotebb"><em>An der Hauptstrasse sind noch neue Verwaltungsgebäude und eine Klinik im Bau. Das neue Schulgebäude ist schon fertig. </em></p>



<p class="quotebb"><em>Ein paar Kinder spielen in der mittäglichen Hitze auf den neuen Sportplätzen. Eine Frau kommt vom Einkaufen zurück. Ja, die neuen Häuser seien schon gut. Aber vor dem Erdbeben hätte sie drei Wohnungen gehabt, jetzt nur noch eine!</em></p>



<p class="quotebb"><em>Kein Ort wurde vom Erdbeben so stark getroffen wie Thumana. Wir klettern auf den alten Wasserturm hoch, der heute Aussichtsturm und Mahnmal ist. Bilder im Innern erinnern an das Unglück. Von oben bietet sich ein umfassender Ausblick über das Neubaugebiet. Da die Wohnblocks, dort die leerstehenenden Häuschen. </em></p>



<p class="quotebb"><em>Ist das Katastrophentourismus? Oder doch noch Anteilnahme?</em></p>



<p class="quotebb"><em>Die Leere verstärkt das ungute Gefühl noch mehr. Zwar sind viele Wohnungen in den Wohnblocks bezogen. Aber trotzdem ist das Neubaugebiet fast menschenleer. Was stimmt nicht? </em></p>



<p class="quotebb"><em>Erfüllen die neuen Häuser überhaupt ein Bedürfnis? Oder sind alle Menschen weggezogen –&nbsp;wegen des Erdbebens oder weil wie fast überall in Albanien das Einkommen fehlt? Der Wachmann weiss nicht, wann die Häuser bezogen werden sollen. Anscheinend fehle es noch an Wasser.</em>«</p>



<p class="has-text-align-right quotebb">— <em>Lars</em></p>
</div>
</div>



<p>Thumana war einer der Orte in Albanien, die am stärksten vom Erdbeben getroffen worden sind. Fast die Hälfte der Todesopfer war hier zu beklagen. Das Dorf im Nirgendwo zwischen Fushë-Kruja und Lezha liegt abseits der Autobahn –&nbsp;es ist nicht viel los. Mit der Unterstützung von Stiftungen des türkischen Staats und von Behgjet Pacolli wurden hier mehr Häuser neu hochgezogen als anderswo. Auch einen neue Schule wurde gebaut, weitere öffentliche Gebäude sind in Entstehung. </p>



<div class="wp-block-jetpack-slideshow aligncenter" data-effect="slide"><div class="wp-block-jetpack-slideshow_container swiper-container"><ul class="wp-block-jetpack-slideshow_swiper-wrapper swiper-wrapper"><li class="wp-block-jetpack-slideshow_slide swiper-slide"><figure><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="449" alt="Wasserturm und neue Wohnblocks" class="wp-block-jetpack-slideshow_image wp-image-2302" data-id="2302" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Thumana-neue-Wohnblocks-800x449.jpg" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Thumana-neue-Wohnblocks-800x449.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Thumana-neue-Wohnblocks-350x196.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Thumana-neue-Wohnblocks-1536x862.jpg 1536w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Thumana-neue-Wohnblocks.jpg 2000w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-block-jetpack-slideshow_caption gallery-caption">Wasserturm</figcaption></figure></li><li class="wp-block-jetpack-slideshow_slide swiper-slide"><figure><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="449" alt="Erinnerung an das Erdbeben im Wasserturm" class="wp-block-jetpack-slideshow_image wp-image-2306" data-id="2306" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Thumana-Turm-Erdbeben-2019-800x449.jpg" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Thumana-Turm-Erdbeben-2019-800x449.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Thumana-Turm-Erdbeben-2019-350x196.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Thumana-Turm-Erdbeben-2019-1536x862.jpg 1536w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Thumana-Turm-Erdbeben-2019.jpg 2000w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-block-jetpack-slideshow_caption gallery-caption">Erinnerung im Wasserturm</figcaption></figure></li><li class="wp-block-jetpack-slideshow_slide swiper-slide"><figure><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="449" alt="Häuschen der neuen Siedlung in Thumana" class="wp-block-jetpack-slideshow_image wp-image-2305" data-id="2305" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Thumana-neue-Haeuschen-800x449.jpg" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Thumana-neue-Haeuschen-800x449.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Thumana-neue-Haeuschen-350x196.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Thumana-neue-Haeuschen-1536x862.jpg 1536w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Thumana-neue-Haeuschen.jpg 2000w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-block-jetpack-slideshow_caption gallery-caption">Neue Siedlung</figcaption></figure></li><li class="wp-block-jetpack-slideshow_slide swiper-slide"><figure><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="449" alt="Haus an Haus in Thumana" class="wp-block-jetpack-slideshow_image wp-image-2303" data-id="2303" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Thumana-Haus-an-Haus-800x449.jpg" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Thumana-Haus-an-Haus-800x449.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Thumana-Haus-an-Haus-350x196.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Thumana-Haus-an-Haus-1536x862.jpg 1536w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Thumana-Haus-an-Haus.jpg 2000w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-block-jetpack-slideshow_caption gallery-caption">Haus an Haus</figcaption></figure></li><li class="wp-block-jetpack-slideshow_slide swiper-slide"><figure><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="449" alt="Inneneinrichtung eines der Häuschen" class="wp-block-jetpack-slideshow_image wp-image-2304" data-id="2304" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Thumana-Einrichtung-Haus-800x449.jpg" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Thumana-Einrichtung-Haus-800x449.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Thumana-Einrichtung-Haus-350x196.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Thumana-Einrichtung-Haus-1536x862.jpg 1536w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Thumana-Einrichtung-Haus.jpg 2000w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-block-jetpack-slideshow_caption gallery-caption">Inneneinrichtung Häuschen</figcaption></figure></li><li class="wp-block-jetpack-slideshow_slide swiper-slide"><figure><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="449" alt="Dorfmoschee und Baustelle von Verwaltungsgebäude" class="wp-block-jetpack-slideshow_image wp-image-2300" data-id="2300" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Thumana-Funktionsgebaeude-und-Moschee-800x449.jpg" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Thumana-Funktionsgebaeude-und-Moschee-800x449.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Thumana-Funktionsgebaeude-und-Moschee-350x196.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Thumana-Funktionsgebaeude-und-Moschee-1536x862.jpg 1536w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Thumana-Funktionsgebaeude-und-Moschee.jpg 2000w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-block-jetpack-slideshow_caption gallery-caption">Baustelle von Verwaltungsgebäude</figcaption></figure></li><li class="wp-block-jetpack-slideshow_slide swiper-slide"><figure><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="449" alt="Neuer Wohnblock" class="wp-block-jetpack-slideshow_image wp-image-2299" data-id="2299" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Thumana-neues-Haus-800x449.jpg" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Thumana-neues-Haus-800x449.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Thumana-neues-Haus-350x196.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Thumana-neues-Haus-1536x862.jpg 1536w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Thumana-neues-Haus.jpg 2000w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-block-jetpack-slideshow_caption gallery-caption">Wohnblock</figcaption></figure></li><li class="wp-block-jetpack-slideshow_slide swiper-slide"><figure><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="449" alt="Neue Wohnblocks: zumindest teilweise bewohnt" class="wp-block-jetpack-slideshow_image wp-image-2301" data-id="2301" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Thumana-bewohnte-Wohnblocks-800x449.jpg" 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swiper-pagination-white"></div></div></div>



<p class="has-text-align-center">Diashow Thumana</p>



<div style="height:10px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-2 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:33.33%">
<p><strong>Peza e Madhë</strong></p>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:66.66%">
<p class="quotebb"><em>»Auf den Bauplatz bei Peza e Madhë bin ich zufällig gestoßen, da eine neue breite Straße von der Dorfstraße abzweigt und kurz später an einer improvisierten Straßensperre und Bauschild endet. Die Häuser am Ring sind bisher erst teilweise im Bau.</em></p>



<p class="quotebb"><em>Der Bewohner vom benachbarten Haus kam hinzu und erklärte, er sei der Aufseher der Baustelle. Dies sei ein ehemaliges Militärgelände gewesen. Und ja, auf älteren Luftbildern sieht man noch die abgebrochenen Lagerhäuser.</em></p>



<p class="quotebb"><em>Ein <a rel="noreferrer noopener" href="https://shqiptaretpershqiptaret.info/30-shtepi-do-te-ndertohen-ne-peze-si-do-te-duket-projekti-per-shqiptaret-e-prekur-nga-termeti/" data-type="URL" data-id="https://shqiptaretpershqiptaret.info/30-shtepi-do-te-ndertohen-ne-peze-si-do-te-duket-projekti-per-shqiptaret-e-prekur-nga-termeti/" target="_blank">Bericht erklärt</a>, dass hier 30 Häuser gebaut werden, auch Sportplätze sind eingeplant. Wann die Häuser fertig werden, steht wohl in den Sternen. Die Lage ist zwar sehr schön, aber etwas weitab vom Dorfkern.«</em></p>



<p class="has-text-align-right quotebb">— <em>Gjergj</em></p>
</div>
</div>



<p>Die Region im Tal des Erzen und Peza erhielt nur wenig Aufmerksamkeit in den Medien und nur wenig Hilfe, obwohl sie auch schwer vom Erdbeben getroffen wurde. Etwas nördlich von Peza ist eine Siedlung im Bau. Die auf dem Bauplakat der Bashkia Tirana angekündigte Bauzeit von einem halben Jahr wird wohl nicht eingehalten werden können.</p>



<div class="wp-block-jetpack-tiled-gallery aligncenter is-style-columns"><div class=""><div class="tiled-gallery__gallery"><div class="tiled-gallery__row"><div class="tiled-gallery__col" style="flex-basis:67.92579%"><figure class="tiled-gallery__item"><a href="https://www.albanien.ch/une/peza-neue-siedlung"><img decoding="async" srcset="https://i0.wp.com/www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Peza-neue-Siedlung-800x502.jpg?strip=info&#038;w=600&#038;ssl=1 600w,https://i0.wp.com/www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Peza-neue-Siedlung-800x502.jpg?strip=info&#038;w=900&#038;ssl=1 900w,https://i0.wp.com/www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Peza-neue-Siedlung-800x502.jpg?strip=info&#038;w=1200&#038;ssl=1 1200w,https://i0.wp.com/www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Peza-neue-Siedlung-800x502.jpg?strip=info&#038;w=1500&#038;ssl=1 1500w,https://i0.wp.com/www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Peza-neue-Siedlung-800x502.jpg?strip=info&#038;w=1800&#038;ssl=1 1800w,https://i0.wp.com/www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Peza-neue-Siedlung-800x502.jpg?strip=info&#038;w=2000&#038;ssl=1 2000w" alt="Peza: neue Siedlung in Bau" data-height="1608" data-id="2298" data-link="https://www.albanien.ch/une/peza-neue-siedlung" data-url="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Peza-neue-Siedlung-800x502.jpg" data-width="2560" src="https://i0.wp.com/www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Peza-neue-Siedlung-800x502.jpg?ssl=1" data-amp-layout="responsive" tabindex="0" role="button" aria-label="Bild 1 von 2 im Vollbildmodus öffnen"/></a></figure></div><div class="tiled-gallery__col" style="flex-basis:32.07421%"><figure class="tiled-gallery__item"><a href="https://www.albanien.ch/une/peza-bauplakat"><img decoding="async" srcset="https://i0.wp.com/www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Peza-Bauplakat-800x1067.jpg?strip=info&#038;w=600&#038;ssl=1 600w,https://i0.wp.com/www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Peza-Bauplakat-800x1067.jpg?strip=info&#038;w=900&#038;ssl=1 900w,https://i0.wp.com/www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Peza-Bauplakat-800x1067.jpg?strip=info&#038;w=1200&#038;ssl=1 1200w,https://i0.wp.com/www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Peza-Bauplakat-800x1067.jpg?strip=info&#038;w=1500&#038;ssl=1 1500w,https://i0.wp.com/www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Peza-Bauplakat-800x1067.jpg?strip=info&#038;w=1800&#038;ssl=1 1800w,https://i0.wp.com/www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Peza-Bauplakat-800x1067.jpg?strip=info&#038;w=1875&#038;ssl=1 1875w" alt="Bauplakat für die neue Siedlung" data-height="2500" data-id="2297" data-link="https://www.albanien.ch/une/peza-bauplakat" data-url="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Peza-Bauplakat-800x1067.jpg" data-width="1875" src="https://i0.wp.com/www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Peza-Bauplakat-800x1067.jpg?ssl=1" data-amp-layout="responsive" tabindex="0" role="button" aria-label="Bild 2 von 2 im Vollbildmodus öffnen"/></a></figure></div></div></div></div></div>



<p class="has-text-align-center">Peza e Madhë</p>



<div style="height:10px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-3 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:33.33%">
<p><strong>Ndroq</strong></p>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:66.66%">
<p class="quotebb"><em>»Die neue Siedlung in Ndroq war im Juni äußerlich fertig, aber vollkommen unbewohnt, von demjenigen Haus abgesehen, das dort früher schon stand und jetzt von der Siedlung umbaut ist. Ein Funktionsgebäude befindet sich im Rohbau.</em></p>



<p class="quotebb"><em>Die Nationalstraße verläuft direkt vor der Siedlung und wurde genau in dem Abschnitt extra neu asphaltiert, damit alles ”ºneu”¹ wirkt. Die Siedlung ist für meine Begriffe viel zu eng bebaut: kein Platz für Grünanlagen, geschweige einen kleinen Hausgarten. Offenbar gibt es ein Problem, ausreichend Land zu erwerben, man konnte die Häuser nicht einmal mit Abstand zur Nationalstraße bauen.</em></p>



<p class="quotebb"><em>Im Juni fehlte den Häusern die Einrichtung. Wie in Peza und andernorts sollen die Wohnungen möbliert übergeben werden. Die weißen Markierungen auf den Siedlungsstraßen wirken wie auf einem Verkehrsübungsplatz für Kinder. Auf dem großen Parkplatz hinter der Siedlung steht nur mein Mietwagen. Wahrscheinlich werden die Bewohner Fahrzeuge doch lieber direkt vor dem Haus abstellen wollen.</em>«</p>



<p class="has-text-align-right quotebb">— <em>Gjergj</em></p>
</div>
</div>



<p>Eine weitere neue Siedlung für die Erdbebenopfer ist in Ndroq entstanden – einem Ort westlich von Tirana an der südlichen Strasse nach Durrës. 74 Familien sollen hier eine neue Heimat finden. Edi Rama und Tiranas Bürgermeister Erjon Veliaj waren Mitte Mai nach Ndroq gekommen, um die Häuser zu inspizieren, Reden zu halten, Journalisten zu beeindrucken und Hände zu schütteln. Schlüssel wurden keine übergeben. Und drei Wochen später hatte sich noch nichts getan.</p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-2 is-cropped wp-block-gallery-3 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://www.albanien.ch/une/ndroq-1-neue-siedlung"><img loading="lazy" decoding="async" width="2000" height="1122" data-id="2293" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Ndroq-1-neue-Siedlung.jpg" alt="Häuser der neuen Siedlung in Nroq: enge Bebauung" class="wp-image-2293" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Ndroq-1-neue-Siedlung.jpg 2000w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Ndroq-1-neue-Siedlung-350x196.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Ndroq-1-neue-Siedlung-800x449.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Ndroq-1-neue-Siedlung-1536x862.jpg 1536w" sizes="auto, (max-width: 2000px) 100vw, 2000px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Enge Bebauung</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://www.albanien.ch/une/ndroq-3-funktionsgebaeude"><img loading="lazy" decoding="async" width="2000" height="1122" data-id="2292" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Ndroq-3-funktionsgebaeude.jpg" alt="Ndroq Funktionsgebäude im Rohbau" class="wp-image-2292" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Ndroq-3-funktionsgebaeude.jpg 2000w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Ndroq-3-funktionsgebaeude-350x196.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Ndroq-3-funktionsgebaeude-800x449.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Ndroq-3-funktionsgebaeude-1536x862.jpg 1536w" sizes="auto, (max-width: 2000px) 100vw, 2000px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Funktionsgebäude im Rohbau</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://www.albanien.ch/une/ndroq-2-neu-und-alt"><img loading="lazy" decoding="async" width="2000" height="1122" data-id="2291" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Ndroq-2-neu-und-alt.jpg" alt="Ndroq: Neues Haus neben bestehendem Bau" class="wp-image-2291" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Ndroq-2-neu-und-alt.jpg 2000w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Ndroq-2-neu-und-alt-350x196.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Ndroq-2-neu-und-alt-800x449.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Ndroq-2-neu-und-alt-1536x862.jpg 1536w" sizes="auto, (max-width: 2000px) 100vw, 2000px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Neu neben alt</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://www.albanien.ch/une/ndroq-4-parkplatz"><img loading="lazy" decoding="async" width="2000" height="1122" data-id="2290" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Ndroq-4-Parkplatz.jpg" alt="Ndroq: Parkplatz" class="wp-image-2290" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Ndroq-4-Parkplatz.jpg 2000w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Ndroq-4-Parkplatz-350x196.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Ndroq-4-Parkplatz-800x449.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Ndroq-4-Parkplatz-1536x862.jpg 1536w" sizes="auto, (max-width: 2000px) 100vw, 2000px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Parkplatz</figcaption></figure>
<figcaption class="blocks-gallery-caption wp-element-caption">Ndroq</figcaption></figure>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-4 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:17%"></div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:66%">
<figure class="wp-block-jetpack-image-compare"><div class="juxtapose" data-mode="horizontal"><img loading="lazy" decoding="async" id="2295" src="https://i2.wp.com/www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Ndroq-5-GoogleEarth-old.jpg?ssl=1" alt="" width="944" height="543" class="image-compare__image-before"/><img loading="lazy" decoding="async" id="2294" src="https://i1.wp.com/www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Ndroq-5-GoogleEarth-neu.jpg?ssl=1" alt="" width="944" height="543" class="image-compare__image-after"/></div><figcaption>Das Gelände der neuen Siedlung in Nroq vor und nach der Bebauung (Luftbilder Google Earth)</figcaption></figure>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:17%"></div>
</div>



<div style="height:10px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-5 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:33.33%">
<p><strong>Laç</strong></p>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:66.66%">
<p class="quotebb"><em>»Laç ist lebendig an diesem Samstagmittag. Leute sind unterwegs, erledigen Besorgungen, die Polizei kontrolliert den Verkehr. Laç ist keine schöne Stadt – auch nicht für albanische Verhältnisse: nur wenige neue Gebäude überragen die alten kommunistischen Wohnblocks.</em></p>



<p class="quotebb"><em>Plötzlich taucht Farbe auf. Ein kompletter neuer Stadtteil, vier- und fünfstöckige Wohnhäuser dicht an dicht. Der Baustil wirkt fremd für Albanien. Die grosse Nähe zwischen den Bauten ist hingegen nicht untypisch.</em></p>



<p class="quotebb"><em>Zwischen den Häusern eine grüne, saubere Parkanlage. Viele frisch gepflanzte Bäume. In der Mittagshitze sind Bänke und Spielplatz verwaist. An einer Ecke zur Hauptstrasse steht eine nüchterne Stele, die an das Erdbeben erinnert. Auf einer Seite steht »Sheshi ErdoÄŸan« –&nbsp;der Platz ist dem türkischen Präsidenten gewidmet.</em></p>



<p class="quotebb"><em>Gegenstände auf verschiedenenen Balkonen zeugen von Bewohnern. Trotzdem sind nur wenige Menschen zu sehen im neuen Viertel. Vielleicht alle gerade unterwegs in der Innenstadt auf der anderen Strassenseite für Besorgungen oder bei der Siesta?</em></p>



<p class="quotebb"><em>In der Stadt sind noch weitere Baustellen zu sehen. Hier wird noch an manchen Orten anderes aufgebaut: Schulen, Krankenhaus.«</em></p>



<p class="has-text-align-right quotebb">— <em>Lars</em></p>
</div>
</div>



<p>Auch Laç, zwölf Kilometer nördlich von Thumana, ist stark getroffen worden vom Erdbeben. Mehrere Wohnblocks in der kleinen nordalbanischen Stadt sind eingestürzt oder waren einsturzgefährdet. Viele Menschen wurden obdachlos. Im Januar reiste der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan an. Die Türkei hatte den Wiederaufbau mit Millionen Euro unterstützt. Einen Monat später <a rel="noreferrer noopener" href="https://top-channel.tv/english/families-affected-by-the-earthquake-move-into-new-houses-in-lac-built-by-the-turkish-government/" data-type="URL" data-id="https://top-channel.tv/english/families-affected-by-the-earthquake-move-into-new-houses-in-lac-built-by-the-turkish-government/" target="_blank">erhielten die ersten Bewohner die Schlüssel</a> für ihren neue Wohnungen. Mehr als 500 Familien erhielten ein neues, sicheres Zuhause. Diesen Sommer wurde in der Stadt auch ein neues Krankenhaus eröffnet.</p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-4 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="2000" height="1122" data-id="2308" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Lac-neue-Wohnhaeuser.jpg" alt="Neue Wohnhäuser für Erdbebenopfer in Laç, Albanien" class="wp-image-2308" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Lac-neue-Wohnhaeuser.jpg 2000w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Lac-neue-Wohnhaeuser-350x196.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Lac-neue-Wohnhaeuser-800x449.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Lac-neue-Wohnhaeuser-1536x862.jpg 1536w" sizes="auto, (max-width: 2000px) 100vw, 2000px" /><figcaption class="wp-element-caption">Neue Wohnblocks in Laç</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="2000" height="1122" data-id="2309" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Lac-Erdogan-Platz.jpg" alt="Sheshi Erdogan in Laç, Albanien" class="wp-image-2309" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Lac-Erdogan-Platz.jpg 2000w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Lac-Erdogan-Platz-350x196.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Lac-Erdogan-Platz-800x449.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Lac-Erdogan-Platz-1536x862.jpg 1536w" sizes="auto, (max-width: 2000px) 100vw, 2000px" /><figcaption class="wp-element-caption">Erdogan-Platz</figcaption></figure>
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<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-6 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:33.33%">
<p><strong>Rückblick</strong></p>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:66.66%">
<p class="quotebb"><em>»Fährt man durch Albanien, sieht man da und dort neue Gebäude oder gar neue Siedlungen. Zweieinhalb Jahre nach dem Erdbeben wurde einiges getan, was ein gutes Gefühl hinterlässt.</em></p>



<p class="quotebb"><em>Zaubern kann natürlich niemand. Manches ist auch noch nicht fertig: Verwaltungsgebäude, Kulturzentren und medizinische Einrichtungen sind hier und da noch im Bau. Aber den Menschen ein Dach über dem Kopf zu geben, hat auch Priorität.</em></p>



<p class="quotebb"><em>Dass neue Siedlungen sich nicht immer harmonisch in die Umgebung einpassen, ist auch normal, Aber doch wirkt vieles fremd, landesuntypisch. Ob die neuen Häuser die Bedürfnisse der ländlichen Bewohner erfüllen? Ob vieles gerade deswegen noch so leer wirkt, weil die Menschen noch nicht angekommen sind?</em></p>



<p class="quotebb"><em>Dass den Menschen geholfen wird, macht Freude. Trotzdem bleibt ein komischer Eindruck zurück. Die Zukunft wird zeigen, ob in den neuen Siedlungen bald viel Leben aufblühen wird.« </em></p>



<p class="has-text-align-right quotebb">— <em>Lars</em></p>
</div>
</div>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-7 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:33.33%"></div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:66.66%">
<p class="quotebb"><em>»Alle neuen Siedlungen sind in ihrer Bauform etwas Neues für Albanien. Blickt man von den Bergen von Kruja ins Tal, so fällt die neue Siedlung von Fushë-Kruja unweigerlich ins Auge. Solche Siedlungen mit eng bebauten kleinen Häuschen, den roten Dächern gab es bisher nicht. Ob sich die Bewohner hier einleben werden? Ein Besuch ein Jahr nach dem Bezug wird besonders interessant werden. Konnten die Bewohner hier heimisch werden? Ich habe ein paar Zweifel.</em>«</p>



<p class="has-text-align-right quotebb">— <em>Gjergj</em></p>
</div>
</div>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="396" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Tirana-TIA-approach-Valias-new-buidlings-800x396.gif" alt="Anflug Tirana: neue Häuser in Valias" class="wp-image-2318" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Tirana-TIA-approach-Valias-new-buidlings-800x396.gif 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Tirana-TIA-approach-Valias-new-buidlings-350x173.gif 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Tirana-TIA-approach-Valias-new-buidlings-1536x761.gif 1536w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Neue Häuser in Valias beim Flughafen auf dem Gebiet einer ehemaligen Kohlenmine</figcaption></figure>



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