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	<title>Tourismus &#8211; S&#039;ka problem!</title>
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		<title>Armutsgefälle – oder: Wie man seinen Kaffee gesichtswahrend selber zahlt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Lars]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 21 Jan 2023 12:16:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Treffen der Kulturen]]></category>
		<category><![CDATA[unterwegs]]></category>
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					<description><![CDATA[Wie weit darf Gastfreundschaft gehen? Darf man sich in einem armen Land wie Albanien einladen lassen? Wie kann doch bezahlen?]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Was ist Armutsgefälle? – Wenn der Tageslohn meines Gegenüber unter meinem Stundenlohn liegt. Oder auch: Wenn es ihn einen Tageslohn kostet, mich zum Kaffee einzuladen. Wer Albanien kennt weiß: Er macht es trotzdem. Und ich habe eine Weile gebraucht, einen Weg zu finden, damit umzugehen.</p>



<p>Es gibt etwas, was mich in Albanien bei der Begegnung mit Landsleuten (zu denen ich jetzt mal großzügig auch Österreicher und Schweizer zähle) ärgert und beschämt. Touristen wie Expats loben die albanische Gastfreundschaft. Die Großzügigkeit und die Kultur, einzuladen und zu schenken. Wie auch nicht? Selbst Leute, die eigentlich etwas verkaufen sollten, schenken es oft her. Ein Hotelbesitzer, den ich für die Gastkultur lobte, stöhnte mal: »Ja, so sind wir. Am liebsten würden meine Kellner jeden einladen. Nur: Wovon bezahle ich dann ihren Lohn?«</p>



<p>Leider nehmen Gespräche darüber mit Landleuten öfter einen für mich ganz unerfreulichen Verlauf. Da geht es schon mal einen halben Abend lang darum, wo und wieviel man sparen kann, wenn man »es richtig anstellt«. Wo man hingeht, um sich einladen zu lassen. Wer etwas billig oder sogar umsonst für einen macht. Wie man den Preis drückt. Und: Wie man vermeidet, dass der Albaner an einem selbst ein gutes Geschäft macht. Ich empfinde das als Schnorren. Und es ekelt mich an.</p>



<p>Wenn ich mit einem Fahrzeug, dass den halben Lebenslohn meines »Gastgebers« kostet, in die Werkstatt komme, lass ich mir nicht mal eben was »für umme« richten. Ich finde einen Weg, dass ökonomisch nicht ich, sondern mein Gegenüber profitiert. Denn ich bin ja schon beschenkt. Mit seiner Zeit. Mit seinen guten Absichten. Und ja, das ist manchmal kompliziert. Wenn der Albaner partout kein Geld annehmen will und ich Zeit brauche, ein ihm nützendes Geschenk zu besorgen.</p>



<p>Aber was macht man im Café? – Ich werde oft angesprochen. Und eingeladen. Und nein, ich bin kein attraktives Mädel. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/15.0.3/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Mir war das angesichts des Armutsgefällt lange peinlich. Andererseits ist der Versuch, den Albaner an seinem Heimatort einzuladen, aussichtslos. No chance! Wer Albanien kennt weiß, wovon ich spreche ”¦</p>



<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1500" height="1016" data-id="2432" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2023/01/kaffee-albanien.jpg" alt="Kaffee in Albanien ist fester Bestandteil des Alltags" class="wp-image-2432" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2023/01/kaffee-albanien.jpg 1500w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2023/01/kaffee-albanien-350x237.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2023/01/kaffee-albanien-800x542.jpg 800w" sizes="(max-width: 1500px) 100vw, 1500px" /><figcaption>Und wenn am Schluss der Arme für den Reichen bezahlt?</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1400" height="1477" data-id="2433" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2023/01/Himara-Sunset-Apero.jpg" alt="Sonnenuntergang Aperitif Albanien" class="wp-image-2433" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2023/01/Himara-Sunset-Apero.jpg 1400w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2023/01/Himara-Sunset-Apero-350x369.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2023/01/Himara-Sunset-Apero-800x844.jpg 800w" sizes="(max-width: 1400px) 100vw, 1400px" /><figcaption>Kaffee, Bier, Raki – und wer begleicht die Rechnung?</figcaption></figure>
</figure>



<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>Meine Lösung ist der Gang zur Toilette. Jedenfalls der vermeintliche. Und der will gut getimed sein. Nämlich so, dass ich Kellner oder Kellnerin in einem freien Moment und außerhalb des Sichtfeldes meiner mich einladenden Tischgenossen erwische. Dann zahle ich einfach den Tisch. Natürlich verkünde ich es am selbigen nicht. Sondern verabschiede mich irgendwann. Mit klammheimlicher Freude.</p>



<p>Erzähle ich das albanischen Freunden, freuen sie sich. Denn, so sagen sie, ich hätte nicht nur etwas fürs Portemonnaie getan. Sondern vor allem etwas für die Herzen. Wenn ich weg sei, würden Keller und Gäste sicher eine Weile darüber reden und sich freuen, wie nett da jemand sei. »Nga zemra« – <em>von Herzen</em>. Und ja, ich freue mich auch. Und zwar von Herzen.</p>



<p>Herzlichst,<br><strong>Käpt&#8217;n Eddy</strong><br>(<a href="http://www.romotour.ro" target="_blank" rel="noreferrer noopener">www.romotour.ro</a>)</p>
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		<title>Über den Zaun: (kein) Urban Exploring in Albanien</title>
		<link>https://www.albanien.ch/une/blog/2344</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lars]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Sep 2022 06:44:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[unterwegs]]></category>
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		<category><![CDATA[Zaun]]></category>
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					<description><![CDATA[Wer Albanien erkundet, steigt früher oder später mal über einen Zaun. Ist das Urban Exploring?]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Urban Exploring ist zur Zeit in aller Munde. Dass Menschen irgendwo über Zäune steigen, um alte, verlassene Anlagen zu erkunden, scheint für viele fremd zu sein. Dabei ist der Grat zum Illegalen sehr schmal. </p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-medium"><a href="https://www.albanien.ch/une/himara-durchgang"><img decoding="async" width="350" height="467" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/himara-durchgang-350x467.jpg" alt="Alte Mauern: Durchgang in Alt-Himara" class="wp-image-2360" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/himara-durchgang-350x467.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/himara-durchgang-800x1066.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/himara-durchgang-480x640.jpg 480w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/himara-durchgang.jpg 1000w" sizes="(max-width: 350px) 100vw, 350px" /></a></figure></div>


<p>Seit fast 30 Jahren erkundige ich Albanien. Immer wieder habe ich Orte besucht, bevor sie in den touristischen Fokus gelangten. Dabei habe ich auch manchen Zaun überwunden, Bunker inspiziert und bin auf Militärgelände gelangt. Ein Urban Explorer bin ich deswegen noch lange nicht. Aber ich bin sicherlich auch nicht der einzige, dem Zäune regelmässig in die Quere kommen.</p>



<p>Es gibt Touristen, denen reicht das Besuchen von Sehenswürdigkeiten, die alle anderen auch besuchen. Es gibt aber andere, die gerne Neues sehen möchten – gerade, wenn sie das Standardprogramm schon abgeklappert haben. Da beginnt in Albanien das Problem: Viel Sehenswertes, viel Altes ist noch gar nicht erschlossen. Es stehen zwar im ganzen Land am Strassenrand Hinweisschilder, die auf Sehenswürdigkeiten verweisen. Wenn man sie aber dann mal gefunden hat über holprige Strassen oder längere Wandertouren, steht man im besten Fall vor ungeschützten und unbeschriebenen antiken Mauern in der Landschaft. Im schlechteren Fall steht man vor verschlossenen Türen.</p>



<p>Manchmal hat jemand in der Nachbarschaft den Schlüssel für die Kirche oder die Moschee. Und manchmal verschafft man sich halt selber Zutritt. Irgendein Loch im Zaun findet sich immer!</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://www.albanien.ch/une/zgerdhesh-entrance"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="411" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/zgerdhesh-entrance-800x411.jpg" alt="Zgërdhesh Eingang/Zaun" class="wp-image-2361" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/zgerdhesh-entrance-800x411.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/zgerdhesh-entrance-350x180.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/zgerdhesh-entrance-1536x790.jpg 1536w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/zgerdhesh-entrance.jpg 2000w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a></figure>



<p>In Zgërdhesh, einer antiken Stadt aus illyrischer Zeit und oft als das alte Albanopolis vermutet, galt es gleich mehrere Viehzäune zu überwinden, die zum Teil mit Dornen gesichert waren. Schon der Eingang zum Areal war eine einfache Holztür versteckt im Gebüsch.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://www.albanien.ch/une/arapaj-basilika-schafe"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="411" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/arapaj-basilika-schafe-800x411.jpg" alt="Schafe zwischen den Ruinen der Basilika von Arapaj" class="wp-image-2362" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/arapaj-basilika-schafe-800x411.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/arapaj-basilika-schafe-350x180.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/arapaj-basilika-schafe-1536x790.jpg 1536w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/arapaj-basilika-schafe.jpg 2000w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a></figure>



<p>Bei der antiken Basilika von Arapaj war mein Skrupel ebenfalls klein, durch den Zaun zu steigen: Immerhin war ja auch schon eine Herde Schafe dieses Kulturdenkmal am Besichtigen. </p>



<p>In Rubik reichte ein Griff durch das Eisentor, um sich Zutritt zum Kirchengelände zu verschaffen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://www.albanien.ch/une/borsh-burg"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="411" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/borsh-burg-800x411.jpg" alt="Burg von Borsh" class="wp-image-2363" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/borsh-burg-800x411.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/borsh-burg-350x180.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/borsh-burg-1536x790.jpg 1536w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/borsh-burg.jpg 2000w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a></figure>



<p>An anderen Orten wie der alten Burg von Borsh sind ebenfalls keine Wegweiser oder Ähnliches zu finden, das die Besucher leiten würde. Man stolpert über Felsgestein und alte Mauern und weiss nicht, wo man aufhören soll. Aber der Schafhirte würde ja schon reklamieren …</p>



<p>In Südalbanien sind zum Teil ganze Dörfer fast menschenleer und verlassen. Wie beim Wandern in den Bergen ist man meist auf sich selber gestellt: Man sucht sich einen Weg, kraxelt über Viehzäune und Mauern, schlägt sich durchs Gestrüpp. Umso grösser die Freude, wenn man dann am Ziel angelangt ist. Eine Geschichte mehr zu Erzählen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://www.albanien.ch/une/albania-communist-jail"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="411" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/albania-communist-jail-800x411.jpg" alt="Ruinen eines kommunistisches Gefängnisses" class="wp-image-2370" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/albania-communist-jail-800x411.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/albania-communist-jail-350x180.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/albania-communist-jail-1536x790.jpg 1536w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/albania-communist-jail.jpg 2000w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a></figure>



<p>Das Klettern über alte Mauern und dergleichen gehört immer wieder zum Besichtigungsprogramm –&nbsp;auch wenn nicht immer ganz ungefährlich. Das Erklimmen alter, verfallener Mauern birgt ein beträchtliches Risiko. Beim Besteigen der Pyramide in Tirana konnte man auch abrutschen. Und zur Skanderbeg-Burg am Kap Rodon ist schon der Weg teilweise kriminell. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://www.albanien.ch/une/castle-cape-rodon"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="411" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/castle-cape-rodon-800x411.jpg" alt="Ruinen der Burg am Kap Rodon" class="wp-image-2366" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/castle-cape-rodon-800x411.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/castle-cape-rodon-350x180.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/castle-cape-rodon-1536x790.jpg 1536w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/castle-cape-rodon.jpg 2000w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a></figure>



<p>Ein Wegweiser steht direkt an der Wand eines alten Artilleriebunkers. Im Bunker drin? Eine Herde Ziegen, die Schutz vor der Sommerhitze sucht. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://www.albanien.ch/une/bunker-mit-ziegen"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="411" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/bunker-mit-ziegen-800x411.jpg" alt="Bunker mit Ziegen" class="wp-image-2365" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/bunker-mit-ziegen-800x411.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/bunker-mit-ziegen-350x180.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/bunker-mit-ziegen-1536x790.jpg 1536w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/bunker-mit-ziegen.jpg 2000w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a></figure>



<div style="height:10px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://www.albanien.ch/une/exploring-bunker-in-albania"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="411" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/exploring-bunker-in-albania-800x411.jpg" alt="Erkunden eines grossen Bunkers" class="wp-image-2369" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/exploring-bunker-in-albania-800x411.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/exploring-bunker-in-albania-350x180.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/exploring-bunker-in-albania-1536x790.jpg 1536w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/exploring-bunker-in-albania.jpg 2000w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a></figure>



<p>Bunker stehen in Albanien ja sowieso überall rum. Mal kleiner, mal grösser. Kaum je findet sich ein Zaun, der Neugierige abhält. Meist sind es eher Dornengestrüpp, Müll und Dreck, die einen von vertieften Besichtigungen abhalten.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://www.albanien.ch/une/bunkart-tirana"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="411" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/bunkart-tirana-800x411.jpg" alt="Bunk'art Tirana: Gänge im Nuklearbunker" class="wp-image-2382" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/bunkart-tirana-800x411.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/bunkart-tirana-350x180.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/bunkart-tirana-1536x790.jpg 1536w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/bunkart-tirana.jpg 2000w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a></figure>



<p>Wobei: in Tirana gehört die Besichtigung von Bunkern aus kommunistischer Zeit schon zum Standard-Touristenprogramm. »Bunk&#8217;Art 1« ist aber viel mehr als ein Bunker. Hier werden Militärgeschichte, Urban Exploring und Kultur zu einem Erlebnis vereint.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://www.albanien.ch/une/old-military-base-drenova"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="411" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/old-military-base-drenova-800x411.jpg" alt="Alte Militärbasis in Drenova" class="wp-image-2380" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/old-military-base-drenova-800x411.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/old-military-base-drenova-350x180.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/old-military-base-drenova-1536x790.jpg 1536w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/old-military-base-drenova.jpg 2000w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a></figure>



<p>Auch sonst sind Militärgelände zwar noch gelegentlich umzäunt – sie scheinen meist aber ebenfalls verlassen und mehrheitlich verfallen. In solche Gelände bin ich nie eingedrungen. Aber nicht immer ist das Betreten vom militärischem Gelände verboten. Bei der Besichtigung von Orikum wurde man am Tor der Marinebasis noch kontrolliert.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://www.albanien.ch/une/shengjin-albanian-navy"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="411" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/shengjin-albanian-navy-800x411.jpg" alt="Hafen Shëngjin: alte Boote der albanischen Marine" class="wp-image-2383" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/shengjin-albanian-navy-800x411.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/shengjin-albanian-navy-350x180.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/shengjin-albanian-navy-1536x790.jpg 1536w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/shengjin-albanian-navy.jpg 2000w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a></figure>



<p>Anders in Shëngjin, wo die Strasse durch den Marine-Hafen führt. Hier wirft man natürlich auch einen Blick auf die schrottreifen Kähne am Ufer. Und in Gjadër quert die Landstrasse die Rollbahn, die den unterirdischen Flugzeughangar mit der Piste verbindet. Sazan gehört heute zum Routineprogramm von Ausflugsbooten. Und auch der von Soldaten bewachte Brigadenpalast am südlichen Stadtrand von Tirana darf am Wochenende besichtigt werden (von aussen). Man muss es nur wisse und freundlich die Wachen fragen.</p>



<p>Nicht immer ist ganz klar, wo man sich jetzt überhaupt befindet. Beim Wandern auf dem Dajti kehrte ich mal um, weil mir ein Haus zu militärisch vorkam. Kurz darauf traf ich auf patrouillierende Soldaten. Einen Zaun oder ein Verbotsschild hatte ich nicht passiert. Und sie waren wohl genauso überrascht, auf mich zu treffen, wie umgekehrt –&nbsp;aber es blieb beim freundlichen Gruss. Auf der Infotafel waren Wanderwege bis zum Gipfel verzeichnet. Kurz zuvor machte ich aber kehrt am Zaun.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://www.albanien.ch/une/rrjoll-channel"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="411" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/rrjoll-channel-800x411.jpg" alt="Albaner unterwegs auf einer schmalen Mauer in den Bergen" class="wp-image-2376" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/rrjoll-channel-800x411.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/rrjoll-channel-350x180.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/rrjoll-channel-1536x790.jpg 1536w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/rrjoll-channel.jpg 2000w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a></figure>



<p>In Albanien ist sowieso vieles nicht ganz so klar definiert wie in Mitteleuropa. Übergänge scheinen oft fliessend: Manches, was zu Hause niemals als Weg dienen darf, ist hier die bevorzugte Verbindung – zum Beispiel Eisenbahnschienen oder das Mäuerchen eines alten Wasserkanals in einer Felswand in den Albanischen Alpen. Oft ist auch der Verfallszustand nicht ganz klar: Ist das ein Weg? War das ein Weg? Wird das ein Weg? Ist dieses Gebäude noch genutzt oder schon Ruine?</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://www.albanien.ch/une/old-military-base-durres"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="411" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/old-military-base-durres-800x411.jpg" alt="Alte Militärbasis in Durrës – Porto Romano" class="wp-image-2381" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/old-military-base-durres-800x411.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/old-military-base-durres-350x180.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/old-military-base-durres-1536x790.jpg 1536w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/old-military-base-durres.jpg 2000w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a></figure>



<p>Verfallene Gebäude waren früher in Albanien noch viel häufiger anzutreffen. Zwischenzeitlich ist vieles renoviert, restauriert und umgenutzt. So zum Beispiel das ehemalige Albturist-Hotel in Valbona. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://www.albanien.ch/une/kukes-turizmi-lobby"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="411" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/kukes-turizmi-lobby-800x411.jpg" alt="Kukës Turizmi: Lobby" class="wp-image-2374" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/kukes-turizmi-lobby-800x411.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/kukes-turizmi-lobby-350x180.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/kukes-turizmi-lobby-1536x790.jpg 1536w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/kukes-turizmi-lobby.jpg 2000w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a></figure>



<div style="height:10px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://www.albanien.ch/une/kukes-turizmi-entrance"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="411" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/kukes-turizmi-entrance-800x411.jpg" alt="Kukës Turizmi: Eingang" class="wp-image-2373" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/kukes-turizmi-entrance-800x411.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/kukes-turizmi-entrance-350x180.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/kukes-turizmi-entrance-1536x790.jpg 1536w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/kukes-turizmi-entrance.jpg 2000w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a></figure>



<p>In Kukës ist das Albturist-Hotel noch immer eine Ruine, die wegen ihrer idyllischen Lage Ziel vieler Spaziergänger aus der Stadt ist. Der Garten lädt noch heute zum Verweilen. Die Ruine ist nicht abgesperrt –&nbsp;die leeren Türöffnungen laden ein zum Erkunden. Auch hier ist Vorsicht geboten: Die Ruine ist vermüllt, und wer weiss, wie sicher die alten Mauern und Böden sind? Es bietet sich aber ein interessanter Einblick in die Parade-Architektur aus sozialistischer Zeit.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://www.albanien.ch/une/?attachment_id=2384"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="411" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/kukes-turizmi-walls-800x411.jpg" alt="Kukës Turizmi: Wandmalerei im Restaurant" class="wp-image-2384" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/kukes-turizmi-walls-800x411.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/kukes-turizmi-walls-350x180.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/kukes-turizmi-walls-1536x790.jpg 1536w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/kukes-turizmi-walls.jpg 2000w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a></figure>



<p>Die Reste von Wandmalereien im ehemaligen Restaurant zeigen spannende Details ideologischer Geschichtenerzählung.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://www.albanien.ch/une/theth-hiking-over-the-fence"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="411" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/theth-hiking-over-the-fence-800x411.jpg" alt="Über den Zaun: Hindernis beim Wandern" class="wp-image-2375" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/theth-hiking-over-the-fence-800x411.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/theth-hiking-over-the-fence-350x180.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/theth-hiking-over-the-fence-1536x790.jpg 1536w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/theth-hiking-over-the-fence.jpg 2000w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a></figure>



<p>Wer in Albanien unterwegs ist – zum Teil auch einfach wandernd in den Bergen –&nbsp;steht also immer wieder vor Zäunen und fragt sich: Darf ich hier durch? Soll ich hier durch? Muss ich hier durch? </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://www.albanien.ch/une/korca-kinder-zaun"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="519" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/korca-kinder-zaun-800x519.jpg" alt="Spielende Kinder an einem Zaun" class="wp-image-2358" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/korca-kinder-zaun-800x519.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/korca-kinder-zaun-350x227.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/korca-kinder-zaun-1536x996.jpg 1536w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/korca-kinder-zaun.jpg 1600w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a></figure>



<p>Nicht immer ist der Sinn des Zauns klar – gerade, wenn er halb verfallen ist: Hindernis für Mensch? Oder Hindernis nur fürs Tier? Oder Überbleibsel aus alter Zeiten?</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://www.albanien.ch/une/?attachment_id=2385"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="411" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/gjirokastra-bunker-800x411.jpg" alt="Einganz zur Bunkeranlage unter der Burg von Gjirokastra – der Guide schliesst auf" class="wp-image-2385" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/gjirokastra-bunker-800x411.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/gjirokastra-bunker-350x180.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/gjirokastra-bunker-1536x790.jpg 1536w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/gjirokastra-bunker.jpg 2000w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a></figure>



<p>Manchmal muss man frustriert umkehren, weil man keinen Einlass findet. Oft findet sich die Person mit dem Schlüssel –&nbsp;oder ein Wächter lässt einen passieren. Aber wenn weit und breit kein Mensch ist, der helfen kann, dann muss man sich auch ab und zu selber helfen. Nicht immer kann man abschätzen, ob das Öffnen der Türe, das Kriechen durch den Zaun ok und akzeptiert, oder nur tolleriert oder sogar unerwünscht ist. Aber man richtet ja keinen Schaden an …</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://www.albanien.ch/une/military-area-albania"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="411" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/military-area-albania-800x411.jpg" alt="Verbotsschilder bei Militärgelände" class="wp-image-2379" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/military-area-albania-800x411.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/military-area-albania-350x180.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/military-area-albania-1536x790.jpg 1536w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/military-area-albania.jpg 2000w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a></figure>



<p>Natürlich sind klare Verbote zu akzeptieren. Aber auch das kann eine erzählenswerte Geschichte geben:</p>



<p>Einmal waren wir in Ulza unterwegs. Mehrere Einheimische waren auf der Krone der Staumauer unterwegs. Ein Wächter verwehrte uns aber den Zutritt zum Damm. Auch nach telefonischer Rückfrage beim Chef wollte er uns nicht durchlassen: »Nur für Dorfbewohner!«. Da meinte der Amerikaner in unserer kleinen Reisegruppe: »Unë jam fshatar!« In einem kleinen, abgelegenen Ort im Nordwesten der USA aufgewachsen und lange in Alaskas Wildnis lebend, fühlte er sich im Herzen immer noch als »Dörfler«. Aber auch das mochte den Wächter nicht erweichen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://www.albanien.ch/une/ulza-dam"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="411" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/ulza-dam-800x411.jpg" alt="Staudamm von Ulza" class="wp-image-2367" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/ulza-dam-800x411.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/ulza-dam-350x180.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/ulza-dam-1536x790.jpg 1536w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/ulza-dam.jpg 2000w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a></figure>



<p>A propos Zaun: Kennen Sie den südalbanischen Besteckzaun?</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://www.albanien.ch/une/?attachment_id=2386"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="411" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/Albanischer-Besteckzaun-800x411.jpg" alt="Zaun aus Resten vom Stanzen von Besteck" class="wp-image-2386" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/Albanischer-Besteckzaun-800x411.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/Albanischer-Besteckzaun-350x180.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/Albanischer-Besteckzaun-1536x790.jpg 1536w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/09/Albanischer-Besteckzaun.jpg 2000w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a></figure>



<p>Rund um Gjirokastra finden sich immer wieder Zäune, die aus Resten vom Stanzen in der örtlichen Besteck-Fabrik entstanden sind. </p>



<p>Hast auch du in Albanien auch Zaun-Erlebnisse gemacht? Schreibe es in die Kommentare unten –&nbsp;wir freuen uns, deine Geschichten zu lesen!</p>
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		<title>Von Faustschlägen und Masken auf Halbmast: Corona-Alltag in Albanien</title>
		<link>https://www.albanien.ch/une/blog/2180</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Lars]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Aug 2020 21:10:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[2020]]></category>
		<category><![CDATA[Corona-Virus]]></category>
		<category><![CDATA[Flughafen]]></category>
		<category><![CDATA[Maske]]></category>
		<category><![CDATA[Sommer]]></category>
		<category><![CDATA[Strand]]></category>
		<category><![CDATA[Tourismus]]></category>
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					<description><![CDATA[Im Juni haben die Corna-Neuinfektionen in Albanien sprunghaft zugenommen und steigen seither laufend. Die Entwicklung war weniger dramatisch als in den Nachbarländern, aber auch nicht erfreulich. Wie in anderen Ländern ist eine Corona-Müdigkeit und eine Zurückhaltung gegenüber den Gesichtsmasken erkennbar. Der Umgang mit der aussergewöhnlichen Situation prägt den albanischen Alltag unterschiedlich. Trubel am Strand Weit ... <p class="moree"><a class="btn btn-inverse btn-normal btn-primary " href="https://www.albanien.ch/une/blog/2180">Read more</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://www.albanien.ch/une/?attachment_id=2184"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="393" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2020/08/frau-mit-maske-vlora-800x393.jpg" alt="Frau auf einer Strasse in Albanien schützt sich mit Maske vor COVID-19 und mit einem Schirm vor der Sonne" class="wp-image-2184" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2020/08/frau-mit-maske-vlora-800x393.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2020/08/frau-mit-maske-vlora-350x172.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2020/08/frau-mit-maske-vlora-1536x754.jpg 1536w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2020/08/frau-mit-maske-vlora-2048x1006.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a></figure>



<p>Im Juni haben die Corna-Neuinfektionen in Albanien sprunghaft zugenommen und steigen seither laufend. Die Entwicklung war weniger dramatisch als in den Nachbarländern, aber auch nicht erfreulich. Wie in anderen Ländern ist eine Corona-Müdigkeit und eine Zurückhaltung gegenüber den Gesichtsmasken erkennbar. Der Umgang mit der aussergewöhnlichen Situation prägt den albanischen Alltag unterschiedlich.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Trubel am Strand</h3>



<p>Weit weg schien das Coronavirus am Strand zu sein. Diesen August nahm das Leben an der Albanischen Riviera beinahe seinen gewohnten Lauf. Zehntausende von sonnenhungrigen Albanern strömten in langen Kolonnen an die Küsten des Landes. Da die Wirtschaft wiederbelebt werden sollte, waren Touristen grundsätzlich willkommen. Sie kamen aber fast ausschliesslich aus den Nachbarländern.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://www.albanien.ch/une/?attachment_id=2183"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="345" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2020/08/himara-menschen-am-strand-800x345.jpg" alt="Trubel am Strand von Himara, Albanien, im Sommer 2020" class="wp-image-2183" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2020/08/himara-menschen-am-strand-800x345.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2020/08/himara-menschen-am-strand-350x151.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2020/08/himara-menschen-am-strand-1536x662.jpg 1536w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2020/08/himara-menschen-am-strand.jpg 2000w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Strand von Himara im August 2020</figcaption></figure>



<p>Am Strand gab es wohl an den meisten Orten genügend Abstand zwischen den Badenden. Nach wie vor eng gestuhlt waren aber die meisten Cafés und Restaurants in den Badeorten. Der abendliche »Xhiro« erfreut sich weiterhin grosser Beliebtheit – hier wurde es mitunter schon recht eng. Nur vereinzelt trug ein älteres Paar Gesichtskmasken beim Spaziergang entlang den Uferpromenaden.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Unbeliebte Masken</h3>



<p>Die Albaner sind keine Fans dieser Masken. Bei der sommerlichen Hitze ist das Maskentragen auch wahrlich keine Freude. Die Regierung hat – nebst weitere <a rel="noreferrer noopener" href="https://albanien.ch/albanien_info/corona-massnahmen-was-ist-erlaubt-verboten-oder-pflicht-in-albanien/" target="_blank">Massnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus</a> – eine weitgehende Maskenpflicht für sämtliche Verkehrsmittel und gemeinschaftlich genutzten Innenräume wie Läden erlassen. Trotzdem sieht man die Gesichtsmasken ausserhalb von Tirana eher selten.</p>



<p>Masken werden meist getragen, weil man muss – nicht aus Einsicht. Gerade im Süden des Landes habe ich tagelang kaum eine Maske gesehen – und schon gar nicht dort, wo sie Pflicht wäre. Kaum ein Kellner, kaum ein Verkäufer war mit Maske unterwegs. Obwohl die Schilder allgegenwärtig sind. Und wenn Masken getragen werden, dann in der Regel auf »Halbmast«: unter der Nase oder unter dem Kinn. So kann man sich immer noch rausreden, sollte ein Polizist reklamieren. Dabei zeigten sich auch die Gesetzeshüter nicht immer vorbildlich …</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://www.albanien.ch/une/?attachment_id=2185"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="462" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2020/08/kaffeetrinker-maske-tirana-800x462.jpg" alt="Mann mit Schutzmaske in einem Café in Tirana" class="wp-image-2185" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2020/08/kaffeetrinker-maske-tirana-800x462.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2020/08/kaffeetrinker-maske-tirana-350x202.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2020/08/kaffeetrinker-maske-tirana-1536x887.jpg 1536w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2020/08/kaffeetrinker-maske-tirana.jpg 2000w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Maske auf »Halbmast« – dabei wäre sie im Café natürlich nicht nötig</figcaption></figure>



<p>Auch andere Bestimmungen werden gerne ignoriert. Bars an Orten, wo kaum je ein Polizist vorbeikommt, spielen trotz Verbot die ganze Nacht lang Musik. Oder aber man lässt die Gäste aus dem Gebäude nebenan beschallen. Auf Social Media machten auch Videos von wilden Beach Partys die Runde: laute Musik, viele junge Menschen beim Tanzen und hemmungslosen Feiern. Und Abstandregelungen beim Schlangestehen sind den Albanern sowieso fremd.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Begrüssung auf Distanz</h3>



<p>Positiv überrascht war ich hingegen von der verbreiteten Disziplin bei Begrüssungen. Das obligate Küssen entfiel meist, und auch Händeschütteln wurde von Vielen vermieden. In Albanien ist jetzt Begrüssung per Faustschlag angesagt!</p>



<p>Eine Gastgeberin hiess mich an der Wohnungstür willkommen mit den Worten: »Willst du dir die Hände waschen?« Eine nette Art, die einfachste Hygienemassnahme durchzusetzen. Händedesinfektionsmittel waren hingen nur selten zu sehen. Dafür galt es am Flughafen ein »Desinfektionstunnel« zu passieren – was wiederum wenig bringen dürfte.</p>



<p>Ansonsten würde man sich aber schon etwas mehr Unterstützung im Kampf gegen die <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.albanien.ch/bb/2020/07/corona-albanien-in-der-zweiten-welle/" target="_blank">»Zweite Welle«</a> wünschen. Mehr Masken an Orten, wo Abstände nicht immer eingehalten werdene können, und weniger Gedränge in kleinen Geschäften. Vielleicht wird es ja wieder ruhiger, wenn der Sommer vorüber ist und die Menschen wieder mehr Zeit mit alltäglichen Tätigkeiten verbringen. Vielleicht wird es aber gerade dann <a rel="noreferrer noopener" href="https://albanien.ch/albanien_info/covid-19-cases-in-albania-corona-virus/" target="_blank">noch schlimmer</a>, wenn die Menschen wieder mehr Zeit in engen Räumen verbringen.</p>



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<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="878" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2020/08/rinas-during-corona-800x878.jpg" alt="Flughafen Tirana während Corona-Pandemie: alle tragen Masken" class="wp-image-2186" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2020/08/rinas-during-corona-800x878.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2020/08/rinas-during-corona-350x384.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2020/08/rinas-during-corona-1399x1536.jpg 1399w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2020/08/rinas-during-corona.jpg 1500w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Am Flughafen Tirana: alle Tragen Masken</figcaption></figure>



<p></p>
</div>



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<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://www.albanien.ch/une/?attachment_id=2189"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="653" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2020/08/kalaja-tiranes-rregullat-kunder-covid-19-800x653.jpg" alt="Hinweis auf Corona-Massnahmen in Tirana, Albanien: Händewaschen, Handschuhe, Masken, Distanz halten" class="wp-image-2189" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2020/08/kalaja-tiranes-rregullat-kunder-covid-19-800x653.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2020/08/kalaja-tiranes-rregullat-kunder-covid-19-350x286.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2020/08/kalaja-tiranes-rregullat-kunder-covid-19-1536x1254.jpg 1536w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2020/08/kalaja-tiranes-rregullat-kunder-covid-19.jpg 2000w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Hinweis auf Corona-Massnahmen in Tirana</figcaption></figure>



<p></p>
</div>
</div>



<p>Der Alltag hat Albanien zurück: Treffen in den Cafés, Ausflüge ans Meer, Stau in Tirana. Die Veränderungen sind marginal. Der einzige Ort in Albanien, der wegen Corona wirklich vollkommen anders scheint, ist der Flughafen. Der Terminal wurde zur Geisterstadt: Geschäfte und Cafés waren mehrheitlich geschlossen, Zugang hatten nur Passagiere und die Hallen waren zum Teil menschenleer. Auch ein paar Hostels, denen die ausländische Gäste fehlen, scheinen gar nicht erst geöffnet zu haben.</p>



<p>Aber natürlich haben viel mehr Leute Schwierigkeiten, weil sie zum Beispiel wegen der Corona-Pandemie die Arbeit verloren haben. Nur diese sind im Alltag weniger sichtbar. </p>



<p>Umso wichtiger ist es jetzt, sich weiterhin an die Massnahmen gegen die Pandemie zu halten – damit das Leben wieder in die verlassenen Orte einziehen kann, damit die Verlierer der Krise wieder Hoffnung kriegen, damit möglichst wenig weitere Menschen am Virus erkranken.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://www.albanien.ch/une/?attachment_id=2190"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="465" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2020/08/flughafen-tirana-2020-waehrend-corona-800x465.jpg" alt="Flughafen Tirana während der COVID-19-Pandemie" class="wp-image-2190" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2020/08/flughafen-tirana-2020-waehrend-corona-800x465.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2020/08/flughafen-tirana-2020-waehrend-corona-350x204.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2020/08/flughafen-tirana-2020-waehrend-corona-1536x893.jpg 1536w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2020/08/flughafen-tirana-2020-waehrend-corona.jpg 2000w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Im Flughafen Tirana</figcaption></figure>
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		<title>Die Mär von den unberührten Stränden</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Lars]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Jun 2019 21:41:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[aufwärts – Projekte und Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[unterwegs]]></category>
		<category><![CDATA[Badeurlaub]]></category>
		<category><![CDATA[Betonisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Hochsaison]]></category>
		<category><![CDATA[Küste]]></category>
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					<description><![CDATA[Die neue Ausgabe des »Konsumentenmagazins Saldo« enthält einen Artikel zu Badeurlaub in Albanien und anderen südosteuropäischen Ländern. Und gleich zu Beginn findet sie sich wieder – die abgedroschene Floskel der »letzten unverbauten Küste am europäischen Mittelmeer«. Endlose Häuserzeilen – endlose Baustelle Aber nur, weil Albanien lange in den Katalogen der westeuropäischen Reisebürose fehlte, ist es ... <p class="moree"><a class="btn btn-inverse btn-normal btn-primary " href="https://www.albanien.ch/une/blog/2056">Read more</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die neue Ausgabe des »Konsumentenmagazins Saldo« enthält einen <a href="https://www.saldo.ch/artikel/d/es-muss-nicht-immer-italien-sein/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="Artikel (opens in a new tab)">Artikel</a> zu Badeurlaub in Albanien und anderen südosteuropäischen Ländern. Und gleich zu Beginn findet sie sich wieder – die abgedroschene Floskel der »letzten unverbauten Küste am europäischen Mittelmeer«.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Endlose Häuserzeilen – endlose Baustelle<br></h4>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright"><a href="https://www.albanien.ch/une/?attachment_id=2061"><img loading="lazy" decoding="async" width="350" height="233" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2019/06/Karaburun-Strand-350x233.jpg" alt="" class="wp-image-2061" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2019/06/Karaburun-Strand-350x233.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2019/06/Karaburun-Strand-800x532.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2019/06/Karaburun-Strand.jpg 1881w" sizes="auto, (max-width: 350px) 100vw, 350px" /></a><figcaption>Kaum Menschen, aber nicht unberührt: Strand auf der Halbinsel Karaburun vor der Hochsaison</figcaption></figure></div>



<p>Aber nur, weil Albanien lange in den Katalogen der westeuropäischen Reisebürose fehlte, ist es nicht so, dass dort alles unberührt, unverbaut und unerschlossen ist. Vor 20 Jahren hat ein regelrechter Bauboom eingesetzt, zuerst in Durrës und schnell entlang fast der ganzen albanischen Küste. Immer mehr Küstenabschnitte wurden verkehrsmässig erschlossen und überbaut. In Durrës-Plazh reihen sich endlos Hotelblocks und Appartmenthäuser aneinander. Saranda schreckte Touristen mit unfertigen Häusern – typisch albanischen Endlosbaustellen – ab. In Ksamil trübten von den Behörden zerstörte illegal errichtete Bauten das Bild. Andernorts ist die »Betonisierung« noch nicht ganz so flächendeckend, die Häuser stehen weiter auseinander und haben weniger Etagen. Im Hochsommer sind die Strände Albaniens aber überall meist übervoll – die Sonnenanbeter  haben jedoch mehrheitlich albanische Wurzeln.</p>



<p>Deshalb muss man von den Begriffen »unberührt«, »unverbaut« und »unerschlossen« Abstand nehmen, wie wir es in unserem <a href="https://albanien.ch/albanien_info/straende/"><i class="wp-svg-map-2 map-2"></i> Albanischen Strand-Guide</a> schon lange tun.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Die abgeschiedenen und einsamen Strände</h4>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright"><a href="https://www.albanien.ch/une/?attachment_id=2060"><img loading="lazy" decoding="async" width="350" height="204" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2019/06/Himara-Strand-Livadh-350x204.jpg" alt="Strand von Livadh bei Himara" class="wp-image-2060" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2019/06/Himara-Strand-Livadh-350x204.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2019/06/Himara-Strand-Livadh-800x466.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2019/06/Himara-Strand-Livadh.jpg 1718w" sizes="auto, (max-width: 350px) 100vw, 350px" /></a><figcaption>Nicht wie vor 20 Jahren menschenleer und unverbaut: Strand von Livadh bei Himara</figcaption></figure></div>



<p>Vor 20 Jahren entstanden in Himara gerade die ersten Unterkünfte. Die Uferpromenade war noch unasphaltiert, das kulinarische Angebot sehr limitiert. Und ein nicht allzu langer Spaziergang oder eine kurze Autofahrt entlang der Küste führte rasch zu menschenleeren Stränden.</p>



<p>Heute sieht es ganz anders aus. Auch in Himara reiht sich sommers Liegestuhl an Liegestuhl, im Ortszentrum an der hübsch gestalteten, vom Verkehr befreiten Uferpromenade Restaurant an Restaurant. Viele Strände in der Region sind mit Asphaltstrassen erschlossen, so dass jetzt auch dort Hotels und Campingplätze zu finden sind. </p>



<p>Wer in Albanien im Hochsommer noch einen abgeschiedenen, unberührten Strand geniessen möchte, muss meist eine längere Wanderung auf sich nehmen oder sich von einem Boot absetzen lassen. Und immer wieder erwartet einen leider auch an diesen abgeschiedenen Orten viel Müll.</p>



<p>Ausserhalb der Hochsaison sieht es etwas anders aus. Da hat man auch die gut erschlossenen Strände oft für sich alleine – zum Teil kommt auch etwas <a href="https://www.albanien.ch/une/blog/1623"><i class="wp-svg-newspaper newspaper"></i> bedrückende Geisterstadt-Feeling</a> auf.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Geheimtipp?</h4>



<p>Der Autor des Saldo-Artikels, der vermutlich nicht alle Urlaubsdestinationen selber getestet hat, hat nicht ganz unrecht: Albanien ist in unseren Breiten noch immer ein Geheimtipp. Man kann schönen Urlaub in Ruhe erleben, kann Sommer und sauberes Wasser geniessen, eine neue Kultur entdecken und tolle Landschaften geniessen – definitiv eine Alternative zu Italien und andere populären Reisezielen. Man darf die Destination jedoch nur mit Vorbehalt anpreisen: Der Geheimtipp ist unter Albanern aber schon lange bekannt und beliebt. Im Hochsommer übervoll mit Einheimischen und recht laut, viele Strände recht verbaut, das ausserordentliche Natuerlebnis nur mit Aufwand zu erreichen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright"><a href="https://www.albanien.ch/une/?attachment_id=2059"><img loading="lazy" decoding="async" width="350" height="263" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2019/06/Blick_Albanienartikel_20190608-350x263.jpg" alt="" class="wp-image-2059" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2019/06/Blick_Albanienartikel_20190608-350x263.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2019/06/Blick_Albanienartikel_20190608-800x600.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2019/06/Blick_Albanienartikel_20190608.jpg 1632w" sizes="auto, (max-width: 350px) 100vw, 350px" /></a><figcaption>Blick vom 8. Juni 2019: »Balkanland Albanien ist die neue Trend-Destination«</figcaption></figure></div>



<p>Da ist das Boulevard-Blatt »Blick« schon etwas ehrlicher. Im <a rel="noreferrer noopener" aria-label="neusten Artikel über Albanien (opens in a new tab)" href="https://www.blick.ch/news/wirtschaft/balkanland-albanien-ist-die-neue-trend-badedestination-schweizer-fliegen-auf-den-doppeladler-id15364046.html" target="_blank">neusten Artikel über Albanien</a> ist keine Rede von »unverbauter Küste« oder »unberührter Natur« – wahrheitsgetreu wird geschrieben von »hoher Nachfrage«, viel »unberührter Natur« und »Albanien gehört bei den Badeferien zu unseren gefragtesten Destinationen mit dem grössten Zuwachs«. Nur das Bild, überschrieben mit »Traumstrand«, zeigt den kaum erreichbaren Grama-Strand auf der Karaburun-Halbinsel.</p>



<p>   </p>



<h4 class="wp-block-heading">Mehr zum Thema</h4>



<p><a href="https://albanien.ch/albanien_info/straende/"><i class="wp-svg-map-2 map-2"></i> Albanischer Strand-Guide</a> </p>



<p><a href="https://www.albanien.ch/une/blog/1623"><i class="wp-svg-newspaper newspaper"></i> Viel zu kurze Saison an albanischen Stränden</a> </p>
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		<title>Endlich wieder Direktflüge</title>
		<link>https://www.albanien.ch/une/blog/2019</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Lars]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Apr 2019 20:09:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles aus Albanien]]></category>
		<category><![CDATA[aufwärts – Projekte und Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[unterwegs]]></category>
		<category><![CDATA[Edelweiss]]></category>
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					<description><![CDATA[Kein Aprilscherz: Seit heute gibt es wieder eine direkte Flugverbindung zwischen Zürich und Tirana. Nach fast zehn Jahren Unterbruch – die albanische »Belle Air« war nicht lange erfolgreich – entfällt für uns Schweizer endlich wieder das lästige Umsteigen, und auch wir können uns am Duty Free wieder mit alkoholischen Spezialitäten eindecken. Die »Swissair« war die ... <p class="moree"><a class="btn btn-inverse btn-normal btn-primary " href="https://www.albanien.ch/une/blog/2019">Read more</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Kein Aprilscherz: Seit heute gibt es wieder eine direkte Flugverbindung zwischen Zürich und Tirana. Nach fast zehn Jahren Unterbruch – die albanische »Belle Air« war nicht lange erfolgreich – entfällt für uns Schweizer endlich wieder das lästige Umsteigen, und auch wir können uns am Duty Free wieder mit alkoholischen Spezialitäten eindecken.</p>



<figure class="wp-block-image"><a href="https://www.albanien.ch/une/erstflug-ankunft"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="411" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2019/04/erstflug-ankunft-800x411.jpg" alt="Wasserfontäne" class="wp-image-2014" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2019/04/erstflug-ankunft-800x411.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2019/04/erstflug-ankunft-350x180.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2019/04/erstflug-ankunft.jpg 2000w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><figcaption>Begrüssung des Edelweiss-Fliegers in Tirana</figcaption></figure>



<span id="more-2019"></span>



<p>Die »Swissair« war die erste westliche Fluggesellschaft, die in den 1980er Jahren ins kommunistische Albanien flog. Die Schweizer waren lange Platzhirsch in Tirana – bis zum abrupten Ende. Seit 2001 flog keine Schweizer Airline mehr nach Tirana.</p>



<figure class="wp-block-image"><a href="https://www.albanien.ch/une/erstflug-boarding"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="532" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2019/04/erstflug-boarding-800x532.jpg" alt="Boarding" class="wp-image-2016" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2019/04/erstflug-boarding-800x532.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2019/04/erstflug-boarding-350x233.jpg 350w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><figcaption>Erstflug: Boarding heute Morgen in Tirana</figcaption></figure>



<p>Die Swissair-Lufhansa-Tochter »Edelweiss« ist aber nicht die einzige Airline, die dieses Jahr von der Schweiz aus nach Tirana fliegen wird. Ab Mai nimmt auch die Schweizer »Germania Flug AG« die Verbindung Zürich–Tirana auf. Und soeben wurde bekannt, dass ab Juni die albanische »Albawings« von Tirana nach Basel fliegen wird. In der Hochsaison wird es damit sechs Flugverbindungen pro Woche zwischen der Schweiz und Albanien geben.</p>



<p>Für die Beteiligten war der heutige Tag durchaus ein Grund zum Feiern: Nebst Vertretern vom Flughafen und Edelweiss war auch Botschafter Adrian Maître und albanische Behördenvertreter vor Ort.</p>



<figure class="wp-block-image"><a href="https://www.albanien.ch/une/erstflug-kuchen"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="600" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2019/04/erstflug-kuchen-800x600.jpg" alt="Torte" class="wp-image-2018" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2019/04/erstflug-kuchen-800x600.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2019/04/erstflug-kuchen-350x263.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2019/04/erstflug-kuchen.jpg 2000w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><figcaption>In Tirana wurde die neue Flugverbindung mit einer Torte gefeiert</figcaption></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright"><a href="https://www.albanien.ch/une/erstflug-flighradar"><img loading="lazy" decoding="async" width="350" height="367" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2019/04/erstflug-flighradar-350x367.jpg" alt="Flightradar" class="wp-image-2031" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2019/04/erstflug-flighradar-350x367.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2019/04/erstflug-flighradar.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 350px) 100vw, 350px" /></a><figcaption>Erstflug</figcaption></figure></div>



<p>Die heutigen Erstflüge waren nicht voll ausgelastet: Der Airbus A320 war mit rund 80 Passagieren nur rund zur Hälfte besetzt. Touristen waren kaum an Bord – die meisten Passagiere waren Albaner, viele sind in Zürich umgestiegen.</p>



<p>Es bleibt zu hoffen, dass sich die Auslastung während der Sommersaison trotz der zusätzlichen Konkurrenz noch verbessern wird, damit uns die Verbindung erhalten bleibt. Im albanischen Flugmarkt haben wir ja schon viele Überraschungen erlebt.</p>



<figure class="wp-block-embed-vimeo wp-block-embed is-type-video is-provider-vimeo wp-embed-aspect-9-16 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe loading="lazy" title="Erstflug Edelweiss Tirana-Zürich, 1. April 2019" src="https://player.vimeo.com/video/327800884?dnt=1&amp;app_id=122963" width="563" height="1000" frameborder="0" allow="autoplay; fullscreen; picture-in-picture; clipboard-write"></iframe>
</div></figure>



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</div></figure>



<p><br></p>
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		<title>Ungesehene Sehenswürdigkeiten: Kirchenruine in Shirgj</title>
		<link>https://www.albanien.ch/une/blog/2002</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lars]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 24 Feb 2019 14:40:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[unterwegs]]></category>
		<category><![CDATA[Kirche]]></category>
		<category><![CDATA[Mittelalter]]></category>
		<category><![CDATA[Ruinen]]></category>
		<category><![CDATA[Sehenswürdigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Shirgj]]></category>
		<category><![CDATA[shkodra]]></category>
		<category><![CDATA[Tourismus]]></category>
		<category><![CDATA[Ungesehene Sehenswürdigkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Velipoja]]></category>
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					<description><![CDATA[Kirchen hatten in Albanien immer wieder einen schweren Stand – Bau- und Renovierungsverbote durch die Osmanen, Umnutzung, Vernachlässigung oder Zerstörung durch die Kommunisten. So überrascht es nicht, dass viele Kirchen in Vergessenheit gerieten und jetzt in unserer Artikelfolge »Ungesehene Sehenswürdigkeiten« wieder auftauchen. Die Ruinen der Kirche von Shirgj ist ein solches Beispiel – weder das ... <p class="moree"><a class="btn btn-inverse btn-normal btn-primary " href="https://www.albanien.ch/une/blog/2002">Read more</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Kirchen hatten in Albanien immer wieder einen schweren Stand – Bau- und Renovierungsverbote durch die Osmanen, Umnutzung, Vernachlässigung oder Zerstörung durch die Kommunisten. So überrascht es nicht, dass viele Kirchen in Vergessenheit gerieten und jetzt in unserer <a href="https://www.albanien.ch/une/blog/tag/ungesehene-sehenswuerdigkeiten">Artikelfolge »Ungesehene Sehenswürdigkeiten«</a> wieder auftauchen.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright"><a href="https://www.albanien.ch/une/?attachment_id=2004"><img loading="lazy" decoding="async" width="350" height="233" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2019/02/Shirq-Ruins-350x233.jpg" alt="" class="wp-image-2004" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2019/02/Shirq-Ruins-350x233.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2019/02/Shirq-Ruins-800x533.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2019/02/Shirq-Ruins.jpg 1800w" sizes="auto, (max-width: 350px) 100vw, 350px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Die Ruine am Flussufer</figcaption></figure></div>


<p>Die Ruinen der Kirche von Shirgj ist ein solches Beispiel – weder das Dorf am Unterlauf der Bune bei Shkodra, noch die Sehenswürdigkeit oder die Geschichte der alten Klosteranlage sind im Land weit bekannt.</p>



<p>Von der ehemals grossen Kirche von Shirgj ist nicht mehr viel übrig. Der Zahn der Zeit hat dem Bau stark zugesetzt. Vor 100 Jahren war die Ruine noch ein Gebäude mit vier Wänden und ohne Dach – heute stehen nur noch ein paar Meter einer Seitenwand und ein Pfeiler aus dem Kirchenschiff. </p>



<p>Die Buna hat zu sehr am Ufer genagt, so dass ein Grossteil der Mauern verschwunden ist. </p>



<h4 class="wp-block-heading">Ein grosser Rest einer grossen Vergangenheit</h4>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright"><a href="https://www.albanien.ch/une/?attachment_id=2003"><img loading="lazy" decoding="async" width="350" height="233" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2019/02/Shirq-Ruins-Wall-350x233.jpg" alt="" class="wp-image-2003" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2019/02/Shirq-Ruins-Wall-350x233.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2019/02/Shirq-Ruins-Wall-800x533.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2019/02/Shirq-Ruins-Wall.jpg 1800w" sizes="auto, (max-width: 350px) 100vw, 350px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Die spärlichen Reste der Kirche</figcaption></figure></div>


<p>Die Kirchenruinen sind bescheidene Zeugen einer grossen Vergangenheit. Sie stammen aus dem Jahr 1290, sind also älter als die Schweizer Eidgenossenschaft. Stifterin war die serbische Köngin Hélène d&#8217;Anjou. Im 14. Jahrhundert war das Kloster um die Kirche einer der wichtigsten Handelsplätze des Westbalkans: Hier wurde verladen, was von den Schiffen in Richtung Land sollte oder was exportiert werden sollte. Bis hier war die Buna befahrbar, weshalb an diesem Ort ein Umschlagsplatz, ein bedeutender Markt und ein kleines Städtchen entstand. Noch vor dem Einfall der Türken hatte das Kloster an Bedeutung verloren – und schnell verschwand es in der Vergessenheit.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Ländliche Idylle</h4>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright"><a href="https://www.albanien.ch/une/?attachment_id=2005"><img loading="lazy" decoding="async" width="350" height="233" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2019/02/Drin-bei-Shirgj-350x233.jpg" alt="" class="wp-image-2005" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2019/02/Drin-bei-Shirgj-350x233.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2019/02/Drin-bei-Shirgj-800x532.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2019/02/Drin-bei-Shirgj.jpg 1505w" sizes="auto, (max-width: 350px) 100vw, 350px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Landschaftsidylle: der Fluss Drin bei Shirq</figcaption></figure></div>


<p>Das Dorf Shirq ist ein unauffälliges Bauerndorf zwischen Shkodra und Velipoja. Auf guter Strasse ist es nur ein kleiner Abstecher.</p>



<p>Die beiden grössten Neubauten im Ort weisen darauf hin, dass hier Katholiken und Muslime zusammenwohnen. Über Feldwege geht es von der Strasse nach Westen zum Fluss Buna. Die hohen Dämme erinnern daran, dass die Region immer wieder überschwemmt wird. An Bauernhäusern und Feldern vorbei erreicht man nach 15 Minuten das Flussufer mit der Kirchenruine, die sich idyllisch zwischen den Bäumen versteckt.</p>



<p>Auch der markierte Radweg von Shkodra nach Velipoja führt unweit der Kirche vorbei. Ob mit zwei oder vier Rädern unterwegs: Mit einem Abstecher zur Kirchenruine lässt sich ein Besuch in Velipoja am Meer gut mit etwas Kultur und einem Ausflug in die Geschichte des Landes verbinden.</p>



<p><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Ruinen_der_Kirche_von_Shirgj" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="&lt;&quot;span&quot; class=&quot;wp-svg-&quot;wordpress&quot; &quot;wordpress&quot;&quot;&gt;&lt;/&quot;span&quot;&gt; Wikipedia: Informationen zur Geschichte der Kirche (opens in a new tab)"><span class="wp-svg-wordpress wordpress"></span> Wikipedia: Informationen zur Geschichte der Kirche</a></p>
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		<title>Albanische Riviera in »GEO Saison«</title>
		<link>https://www.albanien.ch/une/blog/1852</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Lars]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 Nov 2017 17:44:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[albanien.ch]]></category>
		<category><![CDATA[Zwischen Buchdeckeln]]></category>
		<category><![CDATA[Albanische Riviera]]></category>
		<category><![CDATA[GEO]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Reisebericht]]></category>
		<category><![CDATA[Tourismus]]></category>
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					<description><![CDATA[Reiseberichte Verfassen über Albanien ist so eine Sache: Wie behalte ich das Gleichgewicht? Wie fasse ich die Schönheit und den Reiz des Landes in Worte, um gleichzeitig auch den Nachteilen als Feriendestination gerecht zu werden? Der Autor des Artikels über die Albanische Riviera im aktuellen Heft von »GEO Saison« schien ebenfalls mit dieser Problematik zu ... <p class="moree"><a class="btn btn-inverse btn-normal btn-primary " href="https://www.albanien.ch/une/blog/1852">Read more</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><div id="attachment_1861" style="width: 360px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.albanien.ch/une/blog/1852/geosaison_122017_al-titelbild" rel="attachment wp-att-1861"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-1861" class="size-medium wp-image-1861" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2017/11/geosaison_122017_al-titelbild-350x264.jpg" alt="" width="350" height="264" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2017/11/geosaison_122017_al-titelbild-350x264.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2017/11/geosaison_122017_al-titelbild-800x603.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2017/11/geosaison_122017_al-titelbild.jpg 1500w" sizes="auto, (max-width: 350px) 100vw, 350px" /></a><p id="caption-attachment-1861" class="wp-caption-text">Titelseite der Albanien-Story</p></div></p>
<p>Reiseberichte Verfassen über Albanien ist so eine Sache: Wie behalte ich das Gleichgewicht? Wie fasse ich die Schönheit und den Reiz des Landes in Worte, um gleichzeitig auch den Nachteilen als Feriendestination gerecht zu werden?</p>
<p>Der Autor des Artikels über die Albanische Riviera im <a href="http://www.geo.de/magazine/geo-saison/27702-geo-saison-nr-12-2017-62-ziele-fuer-2018" target="_blank" rel="noopener">aktuellen Heft von »GEO Saison«</a> schien ebenfalls mit dieser Problematik zu kämpfen. <span id="more-1852"></span>Schon im Anrisstext und in der Einleitung kommen die Schattenseiten Albaniens zur Sprache:</p>
<blockquote><p>»Albanische Riviera? Klingt so absurd wie die Copacabana von Cuxhaven.«</p></blockquote>
<p>Ohne Grandhotels und Hotelkomplexe sei die albanische Küste noch immer das »Aschenputtel unter den Rivieras«. Auch von der düsteren Geschichte des Landes und der schwierigen Gegenwart ist die Rede. Aber schon in der Einleitung findet sich auch die positive Relativierung:</p>
<blockquote><p>»”¦ diese Küste am Ionischen Meer ist eine ungeschminkte Schönheit: rund hundert Kilometer traumhafte Natur ”¦«</p></blockquote>
<p><div id="attachment_1860" style="width: 360px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.albanien.ch/une/blog/1852/geosaison_122017_al-textanfang" rel="attachment wp-att-1860"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-1860" class="size-medium wp-image-1860" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2017/11/geosaison_122017_al-textanfang-350x257.jpg" alt="" width="350" height="257" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2017/11/geosaison_122017_al-textanfang-350x257.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2017/11/geosaison_122017_al-textanfang-800x587.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2017/11/geosaison_122017_al-textanfang.jpg 1500w" sizes="auto, (max-width: 350px) 100vw, 350px" /></a><p id="caption-attachment-1860" class="wp-caption-text">Textseite</p></div></p>
<p>Ansonsten verzichtet Autor Maik Brandenburg auf Wertungen und überlässt es dem Leser, sich aus dem Text und den Bildern eine Meinung zu bilden, ob Albanien für ihn als Reisedestination in Frage kommt: Vermittelt wird ein Bild einer schönen, fast unberührten Landschaft, von glasklarem Meer (Vergleich mit der »Karibik«) und von ehrlichen Menschen mit einem harten Leben. Die Bilder zeigen nicht nur die Schönwetterseiten am Strand, sondern auch romantisch wolkenverhangene Berglandschaften.</p>
<p>Der sommerliche Trubel an der Küste lässt sich jedoch nur zwischen den Zeilen herauslesen, wenn man die Darstellungen aufmerksam visualisiert. So »wachsen Hotels« in Saranda »den Berg hinauf«. Dass die südalbanische Hafenstadt kritiklos davon kommt, vermittelt schon fast ein allzu beschönigendes Bild: Saranda wird sogar mit Cannes verglichen und als Stadt der »weissen Häuser mit grossen Fenstern und Säulenhallen, die Gassen voller kleiner Läden beschatten« beschrieben.</p>
<p>Wertungen vermeidend, überlässt der Autor Brandenburg im Schlusswort die Gefühle einer Biene:</p>
<blockquote><p>»Eine vorwitzige Biene setzt sich darauf [Dessert] und nascht mit. Kein Zweifel: Sie ist glücklich.«</p></blockquote>
<p><div id="attachment_1859" style="width: 360px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.albanien.ch/une/blog/1852/geosaison_122017_al-checkoutweb" rel="attachment wp-att-1859"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-1859" class="size-medium wp-image-1859" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2017/11/geosaison_122017_al-checkoutweb-350x273.jpg" alt="" width="350" height="273" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2017/11/geosaison_122017_al-checkoutweb-350x273.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2017/11/geosaison_122017_al-checkoutweb-800x624.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2017/11/geosaison_122017_al-checkoutweb.jpg 959w" sizes="auto, (max-width: 350px) 100vw, 350px" /></a><p id="caption-attachment-1859" class="wp-caption-text">Erwähnung von albanien.ch</p></div></p>
<h4>Erwähnung von albanien.ch <i class="wp-svg-cool cool"></i></h4>
<p>Glücklich sind auch wir – darüber, dass auf den folgenden Seiten mit den »besten Tipps und Adressen« <a href="http://www.albanien.ch/albanien_info">albanien.ch</a> empfohlen wird. Hierzu einfach noch die Bemerkung: Die Betreiber dieser Website sind keine Schweizer Exil-Albaner, sondern Schweizer Möchtegern-Albaner – aber das sollte in der heutigen Welt auch keine grosse Rolle spielen.</p>
<p><a href="https://albanien.ch/albanien_info/albanische-riviera/"><i class="wp-svg-forward forward"></i> Albanische Riviera auf albanien.ch</a></p>
<p>Lobende Worte über Albanien finden sich auch ausserhalb des Artikels über die Albanische Riviera. In der Rubrik »Unsere Reporter unterwegs« wird die Offenheit der Albaner gelobt.</p>
<p>Und sollte man zur Minderheit derjenigen gehören, die ein Editorial liest, erfährt man dort, dass das Balkanland eine gute Alternative zum »Overtourism« andernsorts mit Touristen-müden Bewohnern wie Barcelona oder Venedig ist:</p>
<p><div id="attachment_1862" style="width: 360px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.albanien.ch/une/blog/1852/geosaison_122017_cover" rel="attachment wp-att-1862"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-1862" class="size-medium wp-image-1862" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2017/11/geosaison_122017_cover-350x447.jpg" alt="" width="350" height="447" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2017/11/geosaison_122017_cover-350x447.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2017/11/geosaison_122017_cover-800x1022.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2017/11/geosaison_122017_cover.jpg 1174w" sizes="auto, (max-width: 350px) 100vw, 350px" /></a><p id="caption-attachment-1862" class="wp-caption-text">Cover GEO Saison 12/2017</p></div></p>
<blockquote><p>»Plätze am Mittelmeer, wo man von überschäumend gastfreundlichen Einheimischen empfangen wird (Albanien!)«</p></blockquote>
<p>In der Piratenhöhle zwischen Dhërmi und Jalë sei man noch fast alleine unterwegs – nicht wie in der Blauen Grotte von Capri, wo sich die Touristen stauen.</p>
<p>Zuletzt bleibt festzuhalten, dass Albanien im Kontext des Themas der Dezembernummer für die Redaktion von »GEO Saison« zu den besten 62 Reisezielen für 2018 gehört und langsam auch zum Trend wird. Die Aufnahme Albaniens in diese Ausgabe ist also nicht nur eine Reiseempfehlung, sondern auch ein Prädikat.</p>
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		<title>Schluss. Ende. Aus!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Lars]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 10 Sep 2016 13:06:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[aufwärts – Projekte und Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[unterwegs]]></category>
		<category><![CDATA[Badeurlaub]]></category>
		<category><![CDATA[Hochsaison]]></category>
		<category><![CDATA[Küste]]></category>
		<category><![CDATA[Tourismus]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[Es ist immer wieder erstaunlich, wie sich die albanische Küsten anfangs September wandeln. Wo noch vor wenigen sich die Touristen tummelten, herrscht nun gähnende Leere. Kaum ein Mensch mehr am langen Strand. Die meisten Sonnenliegen, die vor kurzer Zeit sich eng aneinander reihten, sind bereits von den Besitzern Â verträumt. Und sogar die Regale in manchem ... <p class="moree"><a class="btn btn-inverse btn-normal btn-primary " href="https://www.albanien.ch/une/blog/1623">Read more</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><div id="attachment_1630" style="width: 360px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.albanien.ch/une/blog/1623/sarana_strand_morgens" rel="attachment wp-att-1630"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-1630" class="size-medium wp-image-1630" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2016/09/Sarana_Strand_morgens-350x183.jpg" alt="Strand in Saranda Ende August" width="350" height="183" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2016/09/Sarana_Strand_morgens-350x183.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2016/09/Sarana_Strand_morgens-800x418.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2016/09/Sarana_Strand_morgens.jpg 1721w" sizes="auto, (max-width: 350px) 100vw, 350px" /></a><p id="caption-attachment-1630" class="wp-caption-text">Strand in Saranda Ende August</p></div></p>
<p>Es ist immer wieder erstaunlich, wie sich die albanische Küsten anfangs September wandeln. Wo noch vor wenigen sich die Touristen tummelten, herrscht nun gähnende Leere. Kaum ein Mensch mehr am langen Strand. Die meisten Sonnenliegen, die vor kurzer Zeit sich eng aneinander reihten, sind bereits von den Besitzern Â verträumt. Und sogar die Regale in manchem Minimarket stehen so leer wie die meisten Hotelzimmer.</p>
<p>Obwohl die Temperaturen noch angenehm warm sind und das Meer noch lange nicht abgekühlt hat, stellt sich das albanische Gastgewerbe bereits auf Winter ein. Die offizielle Badesaison (»sezoni turistik«) ist vorbei, die albanischen Gäste abgereist.</p>
<p><div id="attachment_1624" style="width: 360px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.albanien.ch/une/blog/1623/dhermi_sonnenschirme_abgebaut" rel="attachment wp-att-1624"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-1624" class="size-medium wp-image-1624" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2016/09/Dhermi_Sonnenschirme_abgebaut-350x263.jpg" alt="Weggeräumte Sonnenschirme in Dhërmi Ende August" width="350" height="263" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2016/09/Dhermi_Sonnenschirme_abgebaut-350x263.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2016/09/Dhermi_Sonnenschirme_abgebaut-800x600.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2016/09/Dhermi_Sonnenschirme_abgebaut.jpg 1333w" sizes="auto, (max-width: 350px) 100vw, 350px" /></a><p id="caption-attachment-1624" class="wp-caption-text">Weggeräumte Sonnenschirme in Dhërmi Ende August</p></div></p>
<p>Nur ein paar wenige Ausländer sind noch anzutreffen: ein paar osteuropäische Abenteurer, ein paar westeuropäische Wohnmobile, die letzten Kosovaren, einige Backpacker in Saranda. Die ausgestorbenen Küstenorte müssen ihnen dabei fast wie gruselige Ghost Towns vorkommen: Vielen Läden geschlossen, die meisten Wohnungen Â verbarrikadiert, die Strände nicht mehr gepflegt, Sehenswürdigkeiten verschlossen.</p>
<p>Dass die Hochsaison an der albanischen Küste nur wenige Wochen dauert von Mitte Juli bis Ende August ist Ausdruck der einseitigen Fokussierung auf einheimische Gäste sowie Albaner in den Nachbarländern und in der Diaspora. Albaner machen nur im Hochsommer Urlaub – in dieser kurzen Zeit muss Kasse gemacht werden. Entsprechend überteuert ist das Angebot vielerorts.</p>
<p>Nur an wenigen Orten mit mehr Ausländern wie Saranda oder einige Campingplätze herrscht auch ausserhalb der Hochsaison noch etwas Betrieb. Wer sein Haus mit nicht-albanischen Touristen füllt, hat über eine längere Zeit ein Einkommen.</p>
<p><div id="attachment_1627" style="width: 360px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.albanien.ch/une/blog/1623/shengjin_strand_leer" rel="attachment wp-att-1627"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-1627" class="size-medium wp-image-1627" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2016/09/Shengjin_Strand_leer-350x233.jpg" alt="Letzte Gäste in Shëndgjin im September" width="350" height="233" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2016/09/Shengjin_Strand_leer-350x233.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2016/09/Shengjin_Strand_leer-800x532.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2016/09/Shengjin_Strand_leer.jpg 1505w" sizes="auto, (max-width: 350px) 100vw, 350px" /></a><p id="caption-attachment-1627" class="wp-caption-text">Letzte Gäste in Shëngjin im September</p></div></p>
<p>Zwar wird Albanien in West- und Osteuropa immer beliebter als Reisedestination. An der Küste hat dies aber noch kaum zu einem Wandel geführt. Dabei hätte das Land viel touristisches Potential – gerade auch in Kombination von Badeurlaub mit Aktivferien in den Bergen oder kulturellen Touren zu den historisch bedeutsamen Stätten und Städten.</p>
<p>Und so stapeln sich die Liegestühle bereits im September wieder in den Lagern und warten auch die verträumten Sonnenschirme auf die nächste Saison und träumt der unterbeschäftigte Kellner vom kommenden Sommer.</p>
<p>
<a href='https://www.albanien.ch/une/blog/1623/orikum_strand_leer'><img loading="lazy" decoding="async" width="480" height="640" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2016/09/Orikum_Strand_leer-480x640.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://www.albanien.ch/une/blog/1623/durres_sonnenschirme'><img loading="lazy" decoding="async" width="480" height="640" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2016/09/Durres_Sonnenschirme-480x640.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://www.albanien.ch/une/blog/1623/divjaka_strandbar_geschlossen'><img loading="lazy" decoding="async" width="480" height="640" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2016/09/Divjaka_Strandbar_geschlossen-480x640.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://www.albanien.ch/une/blog/1623/divjaka_strandliegen'><img loading="lazy" decoding="async" width="480" height="640" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2016/09/Divjaka_Strandliegen-480x640.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Zu schwach für Albaniens Berge</title>
		<link>https://www.albanien.ch/une/blog/1260</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lars]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Jun 2015 19:01:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[unterwegs]]></category>
		<category><![CDATA[Albanische Alpen]]></category>
		<category><![CDATA[Schuhe]]></category>
		<category><![CDATA[Tourismus]]></category>
		<category><![CDATA[Wandern]]></category>
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					<description><![CDATA[Jetzt, wo der meiste Schnee in den Albanischen Alpen dahingeschmolzen ist und bald wieder überall Wanderer unterwegs sind, sei hier mal eine Warnung ausgesprochen: Die nordalbanischen Berge sind hart und fordern viele Wanderschuhe. So haben wir dort schon mehrere Wanderer gesehen, deren Schuhe mit Klebeband umwickelt waren – wohl ein recht verzweifelter Versuch, die sich ... <p class="moree"><a class="btn btn-inverse btn-normal btn-primary " href="https://www.albanien.ch/une/blog/1260">Read more</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Jetzt, wo der meiste Schnee in den Albanischen Alpen dahingeschmolzen ist und bald wieder überall Wanderer unterwegs sind, sei hier mal eine Warnung ausgesprochen: Die nordalbanischen Berge sind hart und fordern viele Wanderschuhe.</p>
<p><div id="attachment_1264" style="width: 310px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.albanien.ch/une/?attachment_id=1264"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-1264" class="wp-image-1264 size-medium" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2015/06/Boga_Wanderschuhe-300x200.jpg" alt="Albanische Alpen" width="300" height="200" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2015/06/Boga_Wanderschuhe-300x200.jpg 300w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2015/06/Boga_Wanderschuhe-1024x681.jpg 1024w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2015/06/Boga_Wanderschuhe-900x599.jpg 900w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2015/06/Boga_Wanderschuhe.jpg 1503w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-1264" class="wp-caption-text">Schuhe bleiben draussen</p></div></p>
<p>So haben wir dort schon mehrere Wanderer gesehen, deren Schuhe mit Klebeband umwickelt waren – wohl ein recht verzweifelter Versuch, die sich lösenden Sohlen irgendwie am Rest vom Schuh festzumachen.</p>
<p>Aber auch wir hatten zu kämpfen. Stunden entfernt von der nächsten Strasse mussten wir bei einer Mitwanderin sich auflösende Schuhe feststellen – und hatten nicht einmal Klebeband dabei! In einem Unterstand fanden wir etwas Draht, mit dem wir versuchten, das Problem zu beheben. Denn noch waren viele Stunden Weg geplant. Zum Glück hatte der Schweizer wenigstens ein Armeemesser dabei. Und mit etwas Geduld waren Löcher gebohrt und der Draht so gewickelt, dass die Tour ohne grosse Beeinträchtigung fortgesetzt werden konnte.</p>
<p>Am übernächsten Abend in Theth wurde mit Zange und Hammer noch etwas nachgebessert. Die Albaner hier und dort betrachteten das Schuhwerk amüsiert. Während des Kommunismus hätten auch sie ihre Schuhe so repariert.</p>
<p>
<a href='https://www.albanien.ch/une/blog/1260/wanderschuhe_si_1'><img loading="lazy" decoding="async" width="150" height="150" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2015/06/Wanderschuhe_Si_1-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2015/06/Wanderschuhe_Si_1-150x150.jpg 150w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2015/06/Wanderschuhe_Si_1-300x300.jpg 300w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2015/06/Wanderschuhe_Si_1-144x144.jpg 144w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2015/06/Wanderschuhe_Si_1-900x900.jpg 900w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2015/06/Wanderschuhe_Si_1.jpg 1000w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a>
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</p>
<p>Als ich dann ein paar Tage später beim Packen im Hotel in Shkodra meine Wanderschuhe etwas genauer anschaute, merkte ich, dass die scharfkantigen Karstfelsen der Albanischen Alpen auch meinen Schuhen stark zugesetzt hatten. Und diese guten Begleiter waren wirklich noch nicht so alt. Aber eben: zu schwach für Albaniens Berge ”¦</p>
<p>Und so wanderten an diesem Abend in Shkodra gleich zwei Paar Wanderschuhe in den Müll.</p>
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		<title>Neue Touristen auf neuer Strasse</title>
		<link>https://www.albanien.ch/une/blog/1248</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lars]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 May 2015 12:03:22 +0000</pubDate>
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