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Kinder aus einer Binationalen Ehe

Verfasst: Do, 12. Aug 2010, 0:21
von Koby Phoenix
An die, die mit einem Albaner verheiratet sind und Kinder haben oder
auch uneheliche Kinder haben.
Können eure Kinder albanisch?
In wiefern wird die albanische Kultur weitergegeben?
Wie sieht es mit Festen, Traditionen usw. aus?
Welche Schwierigkeiten ergeben sich dadurch?


Würde mich interessieren.

Mfg und danke im Vorraus,
Koby

Verfasst: Do, 12. Aug 2010, 9:11
von saloni
Hallo

unsere wachsen dreisprachig auf und auch Feste, die von beiden, werden so weitergegeben, so wie wir sie leben. Die Kinder werden liberal, tolerant und ohne Traditonellen Druck aufgezogen. Sie sollen freie Individuen sein, die ihre Ehepartner sellber wählen dürfen, sie werden passend auf das Leben in dem ort wo man lebt vorbereitet. Sprich würden wir vorzeitig in den Kosovo zurück, müssten sie aufs Landleben erzogen werden bäuerliche mithilfe, dennoch mit mehr Gewicht auf persönliche Freiheit und Recht und vorallem Bildung.

Das persönliche freie Recht ist uns am wichtigsten, den wir wollen ihr Leben nicht zerstören. Wir kennen durch diese gewissen Vorschreibungen und intolleranz genügeng Menschen die heute psychisch kaputt sind. Die Seelen unserer Kinder sind uns wichtiger und da wir sie lieben so wie sie sind, lassen wir ihnen auch ihre Selbstbestimmung.

Vielleicht könnt ihr in etwa verstehn was ich damit sage. Es wird niemand unterdrückt oder der Familie zu liebe zu wasm gezwungen, was eigentlich nicht dem seinen naturell entspricht, so wurde es uns auch von den Albanischen Grosseltern, also ihren Uhrgrosseltern, die früher Konservativ waren ans Herz gelegt. Onkels und Tanten, haben bei uns kein Mitspracherecht mehr.

Sie werden aber auch dazu erzogen, dass man vor alten Leuten respekt hat und immer dem schwächsten innerhalb der Familie hilft. Wenn es sein muss finanziell, jedoch nicht im pumpsinne, sondern, jeder hat ein Hirn und Herz und das muss benutzt werden. Sehe ich mein Bruder hat 5 Kinder und die Frau kann nur begrenzt kochen, weil nur noch eine Platte funktioniert und das Einkommen nicht ausreicht um in je zehn Jahren einen Kochherd zu ergattern, dann schaue ich zu, dass sie einen bekommen, egal wie.

Jedoch werden niemanden schickimickis bezahlt auch den Kindern nicht, dass müssen sie sich selbst leisten, auch müssen sie lernen mit ihrem Geld umzu gehn. Sprich Sparheft und Taschengeld, dass Budgettieeren, was hat man, was braucht man, was liegt drin und auf was müsste man sparen??

Ich empfinde unser Leben so zimliech durchzogen von mischungen, aus aller welt. Wir lassen sie nicht hängen, jedoch müssen eigenverantwortung erlangen und und und. Selbständigkeit wird grossgeschrieben.

Aehm???

Was planst du den?
pferlippt? :)

mfg

Verfasst: Do, 12. Aug 2010, 9:34
von Albanier67
Also ein sehr guter Freund von mir, Elektriker in Bern, istmit einer Albanerin zusammen. Sie hat ihr Kind mit in die Familie gebracht, mit dem sie auch Albanisch spricht. Das Kind kann mit 5 Jahren inzwischen Albanisch, Englisch und Deutsch.

Verfasst: Do, 12. Aug 2010, 10:39
von agimanu
Unsere beiden Kid´s können auch albanisch .Beide sind in der Schule sehr gut in Englisch , die Lehrer meinen das kommt weil das Gehirn von klein auf mit 2 Sprachen zu tun hatte .

Unsere Große Tochter , nun 18 , ist nun in Prishtin , und wird ab September dort sogar eine Schule besuchen !!! Da ist der Papa mächtig stolz

LG Manu

Verfasst: Do, 12. Aug 2010, 10:56
von Koby Phoenix
saloni hat geschrieben: Aehm???

Was planst du den?
pferlippt? :)

mfg
nöö nur so gefragt.. Danke für deine Antwort :)

Re: Kinder aus einer Binationalen Ehe

Verfasst: Do, 12. Aug 2010, 11:33
von liberte
Können eure Kinder albanisch?
nein, leider nur schlecht. schuld ist - wer sonst;-) - der papa. eine weile war er konsequent, dann gab es die (ganz normale) phase der verweigerung und inzwischen spricht er fast nur noch deutsch mit ihnen. hinzu kommt, daß wir weder alb. tv noch andere alb. kontakte haben.
trotzdem merke ich, daß sie ganz schnell reinkommen und sich auch gut verständigen können, wenn wir dort sind.
(ich bringe ihnen französisch bei, weil es die sprache ist, die ich kann - aber nur soweit sie interesse haben, das bislang noch da ist)

In wiefern wird die albanische Kultur weitergegeben?
mein mann und auch ich erzählen ihnen alles, was wir so wissen. uns ist es sehr wichtig, daß sie wissen wo ihre wurzeln sind (von beiden seiten). denn nur wenn man weiß woher man kommt, weiß man auch wer man ist. so ist unsere meinung.

Wie sieht es mit Festen, Traditionen usw. aus?
feste werden gefeiert wie sie fallen, d.h. sowohl die christlichen als auch die moslemischen. sie gehen mit in die kirche und auch in die moschee. ich erkläre ihnen soweit ich das kann den islam und auch das christentum, die daraus entstanden traditionen werden zelebriert.

Welche Schwierigkeiten ergeben sich dadurch?
bislang wirklich noch gar keine! sie genießen es natürlich so viele feste zu feiern und freuen sich jetzt ebenso auf bajram wie auch auf weihnachten. ein wenig modelier ich vll. die traditionen um, wenn ich z.b. zu bajram auch spielzeug schenke, da ich möchte, daß sie genau so viel spaß daran haben wie an weihnachten.
selbst mit dem schweinefleisch gibt es (noch) überhaupt keine probleme. ich respektiere den wunsch meines mannes (und ehrlich gesagt passt es mir ganz gut in den kram, denn ich bin so eine öko-tussi, ernährungstechnisch, und gesund ist es ja auch nicht). noch nie haben sie den wunsch geäußert zu probieren und fragen auch von alleine nach. wenn jemand fragt wieso sie keines essen, antworten sie "wir sind moslems." und ich merke, daß sie stolz darauf sind, auch wenn sie sicher noch kein wirkliches verständnis dafür haben.

ich fühle mich als nicht-moslem in unserer familie nicht als aussenseiter. das hab ich mir viel schimmer vorgestellt.



@agimanu: und wie ist es für dich die tochter so weit weg zu wissen? mir zerreist ja schon der gedanke das herz;-) auf was für eine schule geht sie dort? wird diese hier in D dann anerkannt?
ich weiß, viele fragen, aber ich finde das sehr interessant.

Re: Kinder aus einer Binationalen Ehe

Verfasst: Do, 12. Aug 2010, 11:38
von Koby Phoenix
liberte hat geschrieben:Können eure Kinder albanisch?
nein, leider nur schlecht. schuld ist - wer sonst;-) - der papa. eine weile war er konsequent, dann gab es die (ganz normale) phase der verweigerung und inzwischen spricht er fast nur noch deutsch mit ihnen. hinzu kommt, daß wir weder alb. tv noch andere alb. kontakte haben.
trotzdem merke ich, daß sie ganz schnell reinkommen und sich auch gut verständigen können, wenn wir dort sind.
(ich bringe ihnen französisch bei, weil es die sprache ist, die ich kann - aber nur soweit sie interesse haben, das bislang noch da ist)

In wiefern wird die albanische Kultur weitergegeben?
mein mann und auch ich erzählen ihnen alles, was wir so wissen. uns ist es sehr wichtig, daß sie wissen wo ihre wurzeln sind (von beiden seiten). denn nur wenn man weiß woher man kommt, weiß man auch wer man ist. so ist unsere meinung.

Wie sieht es mit Festen, Traditionen usw. aus?
feste werden gefeiert wie sie fallen, d.h. sowohl die christlichen als auch die moslemischen. sie gehen mit in die kirche und auch in die moschee. ich erkläre ihnen soweit ich das kann den islam und auch das christentum, die daraus entstanden traditionen werden zelebriert.

Welche Schwierigkeiten ergeben sich dadurch?
bislang wirklich noch gar keine! sie genießen es natürlich so viele feste zu feiern und freuen sich jetzt ebenso auf bajram wie auch auf weihnachten. ein wenig modelier ich vll. die traditionen um, wenn ich z.b. zu bajram auch spielzeug schenke, da ich möchte, daß sie genau so viel spaß daran haben wie an weihnachten.
selbst mit dem schweinefleisch gibt es (noch) überhaupt keine probleme. ich respektiere den wunsch meines mannes (und ehrlich gesagt passt es mir ganz gut in den kram, denn ich bin so eine öko-tussi, ernährungstechnisch, und gesund ist es ja auch nicht). noch nie haben sie den wunsch geäußert zu probieren und fragen auch von alleine nach. wenn jemand fragt wieso sie keines essen, antworten sie "wir sind moslems." und ich merke, daß sie stolz darauf sind, auch wenn sie sicher noch kein wirkliches verständnis dafür haben.

ich fühle mich als nicht-moslem in unserer familie nicht als aussenseiter. das hab ich mir viel schimmer vorgestellt.



@agimanu: und wie ist es für dich die tochter so weit weg zu wissen? mir zerreist ja schon der gedanke das herz;-) auf was für eine schule geht sie dort? wird diese hier in D dann anerkannt?
ich weiß, viele fragen, aber ich finde das sehr interessant.
Ein großen Respekt, deine Kinder können stolz auf dich sein.
Ein wirkliches Vorbild meiner Meinung nach, da beide Seiten
der Wurzel miteingebracht werden.
Danke für die Antwort

Verfasst: Do, 12. Aug 2010, 11:57
von drecja
also um mich mal einzureihen

ob meine kinder albanisch sprechen.. ja und das ohne akzent wir versuchen zu hause ur alb. zu sprechen und das klappt ganz gut denn dem papa die alleinschuld zu geben ist ungerecht der arme ist ja auch nur selten zu hause, er muss ja schließlich geld ranschaffen... meine kinder fahren 2-3 mal im jahr in den ks und haben hier auch regen kontakt zu albanischen kindern... es war immer mein bestreben selbständig zu sein in dem land meines mannes, das gilt damit nat. auch für die kinder... es ist oft sehr traurig wenn binnat. kinder im ks.. nur dabeistehen wenn die kinder spielen und oft noch verspottet werden weil sie nichts verstehen...

rituale.... beide kulturen, bajram und weihnachten und musik von beiden kulturen und kinderleider usw.. also für meine begriffe bereichert es die kinder sehr..

meine kinder gehen hier in einen evangelischen kindergarten und lernen auch beten aber im kindergarten wird (ohne das ichs je erwähnt habe) kein schweinefleisch an sie gegeben.. ich versuche es auch zu hause zu vermeiden, wenn sie nun aber partout mal etwas mit schweinefleischinhalt haben wollen drücken wir auch mal ein auge zu. die kulturen werden weitergegeben meine kids sind 3 und 5 jahre alt und wissen was ein Plis ist und was eine moschee ist und kennen die verschiedenen traditionellen gegebenheiten auf zb. festen und hochzeiten oder lieben es sich unten traditionell zu kleiden. das gleiche gilt auch für deutschland.. meine große sagt, in deutschland bin ich deutsche und im kosovo bin ich albanerin!!..

probleme somit ---- bis jetzt!!! noch keine!!

unsere Probleme werden dann kommen, wenn sie in die phase kommen, in der jungs eine rolle spielen!

Re: Kinder aus einer Binationalen Ehe

Verfasst: Do, 12. Aug 2010, 12:15
von Estra
Koby Phoenix hat geschrieben:An die, die mit einem Albaner verheiratet sind und Kinder haben oder
auch uneheliche Kinder haben.
Können eure Kinder albanisch?
Sohn ja, hat gerade sein Diplom von der SHSHMP(SHkollën SHqipe të Mësimit Plotësues) bekommen.
Eine Tochter ja, geht in die albanische Schule, spricht und versteht aber besser Dialekt als Hochalbanisch.
Eine Tochter spricht und versteht wenig, ich habe es bei ihr weniger gefördert bisher, da sie sprachlich eher ein bisschen Schwierigkeiten hatte und ich sie nicht überfordern wollte, hab das auch mit einer Logopädin abgesprochen. Jetzt ab der 2. Klasse wird sie auch in die albanische Schule gehen.
Ich find es wichtig, dass auch die nichtalbanischen Mütter albanisch können, also ein Basiswissen. Ich kann leider auch nur Dialekt und hab noch Lernbedarf was das Schriftliche und Hochalbanisch angeht.

Koby Phoenix hat geschrieben:In wiefern wird die albanische Kultur weitergegeben?

hmm also albanische Kultur wär für mich zB. die Geschichte des albanischen Volkes weiter zu geben, zu erklären usw. Z.T wird das auch in der albanischen Schule gemacht.
Musik wählen sie selber.. smile, das geht von RAP bis Xeni und Edona, also eher "Sänger" aus Kosova.
hm wegen Schweinefleisch essen oder nicht, denke das gehört nicht wirklich zur albanischen Tradition und das überlass ich ihnen selber ob sie einen Servelat oder Gummibärli essen oder nicht.
Koby Phoenix hat geschrieben:Wie sieht es mit Festen, Traditionen usw. aus?
Die religiösen Feste werden beachtet und mit einem Festmal gefeiert, aber nicht mit religiösen Handlungen. Aber die albanischen Feste wie 28. Nentori oder ein allgemeines Fest wie Neujahr und Geburtstag wird mehr gefeiert. Adetet/Bräuche die in unserer Familie wichtig sind, kriegen sie so nebenbei mit, da das bei uns alle machen zB. aufstehen wenn jemand älterer ins Zimmer kommt und vieles mehr.
Koby Phoenix hat geschrieben:Welche Schwierigkeiten ergeben sich dadurch?
Schwierigkeiten sind: man braucht manchmal doppelt soviel Geduld, alles zu erklären warum und weshalb es da so ist und hier so, warum wir das so machen und andere so. Es gibt vorallem in Erziehungsfragen Konflikte und Spannungen. Also viiiiiieeeeele Diskussionen :)


Koby Phoenix hat geschrieben:Würde mich interessieren.

Mfg und danke im Vorraus,
Koby
:D Danke für dein Interesse, Gruss Estra

Re: Kinder aus einer Binationalen Ehe

Verfasst: Do, 12. Aug 2010, 20:02
von Lula
[quote="Koby Phoenix"]An die, die mit einem Albaner verheiratet sind und Kinder haben oder
auch uneheliche Kinder haben.
Können eure Kinder albanisch?

Ja, aber weigert sich zu sprechen ;), nur ihrer (dt.) Freundin erklärt sie beizeiten mal, dass im Planschbecken UIIIII ist :).
Ich bin übrigens der Meinung, dass das sehr wohl Sache des Vaters ist, es sei denn, die Mütter sprechen fliessend und akzentfrei wie es ja hier bei einigen der Fall ist. Die zeitliche "Ausrede" lasse ich hierbei nicht gelten, bei 8 Std. Arbeit und 8 Std. Schlaf, bleiben bei einem 24 Std. Tag immer noch 8 Std. fürs Kind ;).

In wiefern wird die albanische Kultur weitergegeben?

Normal, es gibt hier zwar keinen Kulturverein, aber durch Besuche, etc. wird das ja alles mitbekommen.


Wie sieht es mit Festen, Traditionen usw. aus?

Feste werden gefeiert wie sie fallen ;), also Bajram genauso wie Weihnachten


Welche Schwierigkeiten ergeben sich dadurch?

Keine, Kinder haben ein besonderes Gespür, sich überall die Rosinen aus dem Kuchen zu picken ;). Meine Tochter liebt es, wenn albanischer Besuch zum Essen da ist, dann kann sie mal so richtig Brot tunken und "matschen" z.B.
Nachteile aufgrund des Namens habe ich noch nie bemerkt, benachteiligt nur wenn man unmittelbar mit der "Dorfprominenz" vergleicht, aber das ist ein anderes gesellschaftliches Problem hier auf dem Dorf ;).
Ein kleiner Punkt: Unsere Tochter spricht vom Vokabular super, allerdings lässt die Artikulation zu wünschen übrig, sie poltert auch. Ob das im unmittelbaren Zusammenhang mit der zweisprachigen Erziehung steht, oder sie es auch gemacht hätte, wenn sie einsprachig erzogen würde, das vermag ich nicht zu sagen.

Mir fällt auf, Du fragst nach Schwierigkeiten, ich würde gerne noch was zu den Vorteilen sagen oder auch schönen Sachen.

Ich finde es gut, wie sie sich in "beiden Welten" gut bewegt, wie sie alles gut auseinander halten kann, wie auf dt. Seite gibt es keine Kopftücher, sind wir im Kosovo, ahmt sie das Beten nach und Schwiegereltern machen Freudensprünge. Einen weiteren Vorteil sehe ich, dass die Kinder sehr viel offener für andere Belange/Dinge sind und sich gut anpassen können und sehr viel flexibler sind.


Würde mich interessieren.

Schließe mich Estra an, danke für Dein Interesse :)

Verfasst: Do, 12. Aug 2010, 22:29
von Koby Phoenix
Danke für die Antworten

Also so langsam bekomme ich mehr positive Eindrücke und
die Hoffnung das irgendwann alle zurechtkommen werden,
wird größer.

Verfasst: Do, 12. Aug 2010, 23:00
von drecja
alle zurechtkommen, wie meinst du das koby?? das problem fängt doch bei den müttern an und nicht bei den kindern!! die kiddys sind unglaublich anpassungsfähig meine große hat damals nach zwei wochen in den usa (da war sie 3) spontan angefangen englisch zu plappern..zwar nicht gezielt aber sie hat sich den anderen angepasst.. die schwierigkeiten der kindererziehung liegen doch bei vater und mutter!!

übrigens weil wir gerade bei den usa sind... es gibt dort zu 80% rein alb. familien die sich untereinander englisch unterhalten und die kinder somit keine chance haben sich ihre muttersprache anzueignen... das find ich richtig schlimm

Verfasst: Do, 12. Aug 2010, 23:04
von Koby Phoenix
ich meine das die Ethnien dieser Welt alle zurecht kommen werden. Wie soll ich es denn anders gemeint haben?

lg,
koby

Verfasst: Do, 12. Aug 2010, 23:06
von drecja
ooh koby da hast du aber einen großen wunsch!! das wird wohl nie
eintreffen.. das liegt nicht in der natur des menschen!!! :wink:

Verfasst: Fr, 13. Aug 2010, 10:54
von Estra
Koby Phoenix hat geschrieben:ich meine das die Ethnien dieser Welt alle zurecht kommen werden. Wie soll ich es denn anders gemeint haben?

lg,
koby
Schöön ich hab diese Hoffnung auch immer noch, denn wenn alle Menschen, den Respekt vor anderen Menschen und deren Kultur hätten, wär das gar nicht so abwägig. Naja nicht alle aber der grösser Teil der Menschheit, würd auch schon reichen :)
Aber ja Drecja hat schon recht, der Mensch menschelt halt.. smile

Verfasst: Fr, 13. Aug 2010, 14:35
von Koby Phoenix
drecja hat geschrieben:ooh koby da hast du aber einen großen wunsch!! das wird wohl nie
eintreffen.. das liegt nicht in der natur des menschen!!! :wink:
Das weiß ich, der Mensch ist geboren um zu trennen.
Die Trennung als Spermium von der Gruppe.
Die Trennung der Eizelle vom Eileiter.
Die Trennung der Nabelschnur.
Die pubertäre Trennung..
Die Trennung von den Eltern (kultur und einstellungsbedingt)
Die trennung aus einer Gruppe
Ehetrennung
Geld, Trennung des Kapitals..
Trennung vom Leben, also Tod.

Verfasst: Fr, 13. Aug 2010, 15:07
von drecja
:shock: äähm ja, genau so..in etwa...

Verfasst: Fr, 13. Aug 2010, 15:36
von leanna
Wir haben zwar noch keine Kinder, aber natürlich ist das immer wieder Thema.

Ich denke, hier ist Kommunikation das A und O. Wenn man vorher über diese Dinge spricht und jeder ein wenig kompromissbereit ist, dann kann das gut funktionieren.

Allgemein sehe ich es eher als Bereicherung. Zwei Kulturen, zwei Sprachen, das beides von Anfang an kennenzulernen ist doch großartig.

Unser Kind wird, so hoffe ich, ein gelungener Mix beider Seiten :D Offen und gastfreundlich, pünktlich, fleissig und dispzipliniert. Deutsche Tugenden kombiniert mit albanischer Herzlichkeit, das ist doch keine schlechte Mischung, oder?

Verfasst: Fr, 13. Aug 2010, 17:10
von liberte
wie leanna, du bist nicht herzlich? kann ich mir gar nicht vorstellen :lol:

nein, aber im ernst.

für mich ist diese ehe mit einem parnter aus einer anderen kultur auch eine bereicherung. weniger wegen dieser anderen kultur als wegen dem, was wir daraus machen, was ich für meine persönliche entwicklung daraus gelernt habe.

andersartigkeit macht mir keine angst mehr und ich habe auch nicht mehr so sehr das bedürfnis wie früher anderen menschen meine meinung und meinen lebensstil als vermeindich besseren aufdrängen zu müssen.

den menschen auch in seiner andersartigkeit zu akzeptieren, das ist eine lange entwicklung.
und menschen, die in einer binatioanlen beziehung leben, kinder, die daraus resuliteren haben einfach eine größere chance diese ganz wichtige sache im leben zu lernen.

Verfasst: Fr, 13. Aug 2010, 17:35
von Lula
Schön gesagt, alle Beide :)