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Valltarja
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Reicher Kosovare will Schweizer Geiseln zurückholen

Do, 21. Jan 2010, 9:07

Affäre Gaddafi
Reicher Kosovare will Schweizer Geiseln zurückholen

LUGANO – Er wohnt im Tessin, ist ein eingebürgerter Schweizer und hat ziemlich viel Geld: Behgjet Pacolli. Jetzt will er sich aktiv in den Libyen-Konflikt einschalten

Der aus dem Kosovo stammende Unternehmer Behgjet Pacolli (58) will in Tripolis ein gutes Wort für die beiden Schweizer Geiseln einlegen. Der im Tessin wohnhafte eingebürgerte Schweizer trifft sich demnächst mit Despot Muammar al-Gaddafi.

Der 58-Jährige möchte in der Affäre eine Vermittlerrolle spielen. Er werde versuchen, seinen Beitrag zu leisten, um die beiden Geiseln nach Hause zu bringen, sagte Pacolli im Fernsehen der italienischsprachigen Schweiz (La 1).

Sobald Gaddafi aus seinen Ferien zurück sei, werde er nach Libyen reisen. «Ich glaube nicht, dass sich unsere beiden Landsleute viel zu Schulden haben kommen lassen», sagte Pacolli, der 1976 aus dem heutigen Kosovo in die Schweiz auswanderte.


Sein Vermögen: 620 Millionen Franken

Hierzulande war er zunächst in der Chemie- und Plastikbranche tätig, wo er Handel mit dem Ostblock betrieb. 1990 gründete er dann die in Lugano ansässige Firma Mabetex. Diese realisierte zuletzt unter anderem Bauprojekte in Kasachstan und Usbekistan.

Im März 2006 stieg Pacolli in die Politik ein. In seiner Heimat rief er die politische Bewegung «Neue Kosovo Allianz» (AKR) ins Leben. Während des Wahlkampfes bezifferte er sein Privatvermögen auf 620 Millionen Franken.

Einen Namen machte sich Pacolli auch im Nahen Osten als Vermittler. So trug er etwa in Afghanistan zur Freilassung von mehreren Geiseln bei.


Seit anderthalb Jahren in Libyen festgehalten

In Libyen will er nun Max Göldi und Rachid Hamdani, die sich derzeit in der Schweizer Botschaft in Tripolis aufhalten, eine Rückkehr in die Schweiz ermöglichen. Die beiden Schweizer waren am 19. Juli 2008 in der libyschen Hauptstadt festgenommen worden.

Einige Tage zuvor hatte die Genfer Polizei einen Sohn des libyschen Machthabers Muammar al-Gaddafi, Hannibal, und dessen Frau wegen Misshandlung von Bedientesten festgenommen. Seither sind die Beziehungen zwischen der Schweiz und Libyen schwer belastet. (SDA)

Quelle: http://www.blick.ch/news/schweiz/holt-e ... eck-138391


Habt ihr das schon gehört?
was haltet ihr davon? wird er es schaffen?
***mos shikoni kisha e gjamija, se FEJA e shqiptarit eshte SHQIPTARIA***

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kleshtrimania
Danke für die vielen Übersetzungen!
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Do, 21. Jan 2010, 9:22

Es könnte klappen. So viel mir ist, hatte Mabetex ja divere Projekte in Lybien. Aber am besten ist es wenn man eine Frau wie Cécilia Sarkozy die dem Gaddafi schöne Augen macht, schickt.

BesaBes
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Do, 21. Jan 2010, 10:06

Es wäre natürlich super wenn er das hin bringen würde.
Leider glaube ich aber nicht daran nicht das ich ihm das nicht zutrauen würde sondern sein Partner Gadaffi, der ist denke ich keine weiche Nuss.
Pacolli sollte sogar aufpassen das sein Geschäft nicht darunter leidet, den bei diesen Leuten weiss man nie wie hässig sie auf die Schweiz sind.

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n-signs
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Do, 21. Jan 2010, 12:00

Würde ich sehr begrüssen!
Halte ein "zurückholen" zwar als übertrieben dargestellt, aber eine nachwirkende intervention kann ich mir sehr gut vorstellen!
"Nicht die Starken brauchen einen Arzt, sondern die Kranken. Ich bin gekommen, die Sünder zu rufen und nicht die Gerechten."

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