jiggy hat geschrieben:ohne die UCk wären wir nirgens.
Und das ist meiner Meinung nach die einzige Wahrheit. Ja, auch ich weiß dass es sehr viele Menschen gab, die Kosova durch Diplomatie und gewaltlose Aktivitäten ihren Kontribut geleistet haben, aber die UCK hat den Frieden in unserem Land hergeleitet.
Man kann jene Männer und Frauen, die sich dazu entschlossen haben tapfer in den Krieg zu gehen, Auge um Auge dem Feind gegenüber zu stehen, immernoch nicht mit denen vergleichen, die sich gewaltlos gegen die serbische Regierung auflehnten.
Mein Vater hat mal zu mir gesagt: "Auch ich habe mich widersetzt. Ich habe den Serben viele Gründe gegeben um mich einzusperren und mich zu ermorden, wie so viele vor mir auch. Aber nachts bin ich trotzdem in meinem Bett eingeschlafen, nicht wie die Männer der UCK, die im tiefsten Schnee und eisiger Kälte im Wald mit einem Gewehr lauschten, ob sie nicht doch Schritte hören."
Ich denke das sagt alles, denn auch wenn man Respekt vor jenen hat, die sich gegen die Serben stellten, gleich in welcher Form, so muss man der UCK ihren Dienst erweisen, dass sie jene sind, die am meisten und wirksamsten für den Frieden in Kosova gekämpft haben. Manchmal muss man nun mal Krieg führen um den Frieden widerzuerlangen, und ich denke, das albanische Volk hatte lange genug zugesehen, wie Landsleute starben, ohne dass man etwas dagegen tun konnte.
Die UCK ist das Beste was Kosova passieren konnte, da kann heute jeder sagen was er will, ohne sie würden unsere Kinder vielleicht niemals die Möglichkeit haben albanische Namen zu tragen.
Jedem einzelnen Menschen, der in irgendeiner Weise etwas für Kosova getan hat, gebühre ich Respekt und ehre diesen, aber für mich stehen immernoch jene an erster Stelle, die zur Waffe griffen und in den Krieg gingen, mit der Gewissheit, vielleicht niemals wieder zurückkehren zu können. Sie gaben das kostbarste was sie in der Lage waren zu geben, nämlich ihr Leben, und viele unter ihnen haben mit dem Leben ihrer ganzen Familie bezahlt.
Es ist schwachsinnig zu sagen, dass nur jene sich als einen wahren Albaner bezeichnen können, die zur Waffe griffen, aber es ist undankbar und respektlos die Arbeit der UCK zu mindern. Denn diese sind nicht umsonst als Volkshelden in unsere Geschichte eingegangen und wir verehren sie nicht ohne Grund. Und allein diese sind es, die an erster Stelle erwähnt werden wenn die Sprache auf unseren erworbenen Frieden kommt.
Ich hatte das Vergnügen Murat Jashari, den Neffen von Adem Jashari, zu treffen. In einem Gespräch über den Krieg und seine Familie, sagte er: "Wenn ich heute die Möglichkeit hätte vor Gott zu stehen und er würde mich fragen, ob ich meine gesamte Familie wieder haben will, würde ich Nein sagen. Weil sie aus einem ganz bestimmten Grund gestorben sind, weil sie für etwas ihr Leben gaben, dessen Strahlen heute unser Land erhellen."
Niemand, aber auch wirklich niemand, kein Politiker, wird das jemals übertreffen können.
... Jeder Gewinn, der Ehre kostet, ist ein Verlust ...
... Eine handvoll Heimaterde ist mehr wert als zehntausend Pfund fremden Goldes ...
... Nicht wo du die Bäume kennst, sondern wo die Bäume dich kennen, ist deine Heimat ...