lorenc ukgjini
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Re: Warum Religion???

Mo, 13. Nov 2006, 15:39

Scheichyy hat geschrieben:ich seber bin kath. aber in beiden büchern steht die doch toleranz doch immer ganz ober oder ???? also jeder soll an dass glauben was er will soll aber den anderen damit nicht auf den s... gehen !!!!! ich mach ne eigene religion (hab nur den namen noch nicht) jeden tag party und abends wilde orgien je mehr desto besser !!! was haltet ihr davon ??? wer will mitmachen ??
Eine Religion sollte Sinn haben. Das Leben ist zu kostbar um es mit Party und Orgien zu verschwenden. Für mich ist es wichtiger, die Welt kennen zu lernen. Nach dem Sinn dieses Leben zu suchen, ... und genau da sollte die Religion helfen.

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Scheichyy
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Re: Warum Religion???

Mo, 13. Nov 2006, 16:15

lorenc ukgjini hat geschrieben:
Eine Religion sollte Sinn haben. Das Leben ist zu kostbar um es mit Party und Orgien zu verschwenden. Für mich ist es wichtiger, die Welt kennen zu lernen. Nach dem Sinn dieses Leben zu suchen, ... und genau da sollte die Religion helfen.
ok dann erklär mir mal des sinn der bibel??

und naja isses nicht ein schönes leben jeden tag feiern ???? oder gest du lieber arbeiten ??

lorenc ukgjini
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Re: Warum Religion???

Mo, 13. Nov 2006, 17:07

Scheichyy hat geschrieben:
lorenc ukgjini hat geschrieben:
Eine Religion sollte Sinn haben. Das Leben ist zu kostbar um es mit Party und Orgien zu verschwenden. Für mich ist es wichtiger, die Welt kennen zu lernen. Nach dem Sinn dieses Leben zu suchen, ... und genau da sollte die Religion helfen.
ok dann erklär mir mal des sinn der bibel??

und naja isses nicht ein schönes leben jeden tag feiern ???? oder gest du lieber arbeiten ??
Der Sinn der Bibel, der Thora, des Kurans ist, den Menschen auf den richtigen Pfad zu führen, ihm Hoffnung zu geben das es eine Macht gibt, die uns Gutes gibt, die von Liebe, Freundschaft, Toleranz spricht. Das jeder Mensch gleich ist. Eine Macht, die sagt, was richtig, was falsch ist, die sagt, man sollte die Mutter, den Vater ehren, kein Leben nehmen, keinem Schaden zufügen. Wer die Bibel, die Thora, den Kuran richtig versteht, im inneren dieser Religion schaut und danach lebt, finden seinen frieden.


Für mich ist es kein schönes Leben jeden Tag feiern und Orgien durchführen. Für mich ist ein schönes Leben das ich jeden Tag hier geniessen kann, dass ich die Welt kennenlernen darf, mal in die Natur gehen, ein Buch lesen, die Welt verstehen.

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Scheichyy
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Re: Warum Religion???

Mo, 13. Nov 2006, 18:14

lorenc ukgjini hat geschrieben:
Für mich ist es kein schönes Leben jeden Tag feiern und Orgien durchführen. Für mich ist ein schönes Leben das ich jeden Tag hier geniessen kann, dass ich die Welt kennenlernen darf, mal in die Natur gehen, ein Buch lesen, die Welt verstehen.
naja soweit denk ich noch nicht naja vielleicht bin ich aber nochetwas zu jung um deine einstellung zu teilen(vieleicht denk ich in eipaarjahren aus so wer weiss).

aber zum sinn der bibel der tora unw. brauch ich dafür eine bibel um zu wissen dass ich keinem was schlechtes antun soll usw.?????

lorenc ukgjini
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Re: Warum Religion???

Mo, 13. Nov 2006, 18:53

Scheichyy hat geschrieben:
lorenc ukgjini hat geschrieben:
Für mich ist es kein schönes Leben jeden Tag feiern und Orgien durchführen. Für mich ist ein schönes Leben das ich jeden Tag hier geniessen kann, dass ich die Welt kennenlernen darf, mal in die Natur gehen, ein Buch lesen, die Welt verstehen.
naja soweit denk ich noch nicht naja vielleicht bin ich aber nochetwas zu jung um deine einstellung zu teilen(vieleicht denk ich in eipaarjahren aus so wer weiss).

aber zum sinn der bibel der tora unw. brauch ich dafür eine bibel um zu wissen dass ich keinem was schlechtes antun soll usw.?????
Die Bibel, Thora, Kuran kann einem Menschen helfen zu Gott zu finden, ... aber wenn man Gott gefunden hat, weiss man wie man richtig lebt.

Vienna
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Mo, 13. Nov 2006, 19:06

Lenken wir das Thema mal in eine etwas andere Richtung, das ist jetzt speziell eine Frage an die, die die Religion "aufgegeben" haben: Wie werdets ihr eure Kinder aufziehen? Ohne Religion oder mit Religion? Falls mit, mit welcher? Falls mit der, mit der ihr selber aufgewachsen seits: Wieso, wenn es doch für euch die nicht richtige ist?

@BigDalb
Wenn für die der Buddhismus die "richtigere", weisere Religion ist, wirst du deine Nachkommen damit aufziehen oder doch mit dem Islam? Ich glaube die Antwort zu wissen.
"Im Leben kommt es nicht darauf an gute Karten zu haben, es kommt darauf an mit schlechten Karten gut zu spielen"
R. L. Stevenson

Albanesi
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Do, 16. Nov 2006, 0:00

Kusho hat geschrieben:Nationalität ist mir viel wichtiger als religion... vielleicht ändert es sich ja im laufe der Zeit... keine Ahnung.
Das stimmt , bei uns Albaner , ist der Kanun als der höchste Mittelpunkt , der besagt zum Beispiel : Halte zu deine Familie und deinen Blutes , auch mit deinen Leben.

Es ist so das albanische Christen und Muslime miteinander Blutsverwandt sind und deshalb halten diese her miteinander zusammen , wenn irgendein Hodscha oder Priester meint , Hass und Abspaltung zu sähen , insbsonders aus dem Ausland kommen solche Typen und diese werden einfach vertrieben :lol:

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Sa, 18. Nov 2006, 9:52

Tachschen,

Wenn man Religionsideologien beweisen könnte, dann würde es nicht Glaube, sondern Wissenschaft heißen. Und da wir es alle nicht besser wissen, spekulieren wir ohne Ende....

Ich selber bin Muslimin, ich glaube an eine höhere Macht und das ist für mich halt Gott!

Natürlich werden wir fast alle in irgendeine Religion reingeboren und die meisten denken dann gar nicht darüber nach und leben es so aus wie ihre Eltern es vorlebten und einige machen sich halt Gedanken darüber und gehen damit kritisch um. Sie wollen Fragen beantwortet bekommen und wollen natürlich nicht hängen bleiben und up to date sein

:D Sicherlich können wir uns jetzt tot quatschen was Religionen für einen Sinn hatten oder haben, woher sie kommen, was an ihnen so schlecht und so gut ist...

Ich zu meinem Teil kann alle Beiträge nachvollziehen und überall ist was Wahres dran.

Die ganzen Propheten meinten es sicherlich nur gut, und wollten uns auf den Rechten Weg bringen, da es damals keine Gesetze, Ordnung, Moral, etc. bla bla gab
:)
Welches jetzt das Wahre ist, mag jeder für sich selbst entscheiden, Glaubensfreiheit Art. 4 Grundgesetz
:!:

Dennoch bin ich davon überzeugt, das der Mensch viel zu schwach ist um an nichts zu glauben, Menschen brauchen einen Halt, wo auch immer sie ihn finden mögen (Alkohol, Sex, Drogen :lol: ) Spaaaaaaß!!!!!!!!!

Außerdem, laut Statistik, leben gläubige Menschen viel gesünder und haben ein viel stärkeres Immunsytem!

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Longitudinal
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Sa, 18. Nov 2006, 10:58

Shpendi1984 hat geschrieben:Die Evolutionstheorie behandelt nicht die Frage, ob es Gott gäben würde oder nicht, sondern behandelt schlicht die Frage der Abstammung des Menschen.
Deshalb ist es mir auch ein Rätsel,warum Religionen so vehement gegen die ET gekämpft haben bzw. es immer noch tun.
Irgendwie ist die Überzeugung,man stamme nicht vom Affen ab,mit Präpotenz angehaucht.
Wir müssen ja etwas Besseres sein,gell?!
--->Dabei konnte man die ET eh mit der Religion vereinen
--->Gott hat Affen geschaffen,die sich zu Menschen entwickelt haben.
Lässt es sich mit dieser Erkenntnis so schwer leben,warum hat man Darwin damals so fertiggemacht und tut es heute auch noch mit
Evolutionstheoretikern?
kosovar hat geschrieben:wenn es keinen gott gibt dann erklär doch mal wie alles zustande gekommen ist , das kannst du nicht.
Mit solchen Fragen kannst du vielleicht ignorante Atheisten zum Stutzen bringen,aber pass auf,dass du richtigen Atheisten nicht solche Fragen an den Kopf wirfst.
Einer der Gegenfragen,mit denen sie dich konfrontieren würden,wäre:
Wenn es einen Gott gibt,erkläre doch mal,wie der zustande gekommen ist?
Wie kannst du annehmen,dass so etwas perfektes,allmächtiges wie Gott immer existiert haben soll,und nicht in Erwägung ziehen,dass ein zufälliges,sich langsam,aus einfachen Regeln entwickeltes Universum viel wahrscheinlicher wäre?
Zuletzt geändert von Longitudinal am Sa, 18. Nov 2006, 11:33, insgesamt 2-mal geändert.

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Sweety1
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Sa, 18. Nov 2006, 13:16

hallo,

also ich bin evang. und doch kann ich einfach nicht wirklich an gott glauben! es fällt mir schwer, auch wenn ich es gerne würde!
ich finde es toll, wenn menschen einen glauben haben und ich akzeptiere und respektiere auch jeden glauben!
genauso ist es mit der auslebung. jeder sollte sich seinen glaubensweg selbst suchen!
doch man sollte auch menschen mit anderen glauben akzeptieren! ich glaube nicht, das es für die gesamte menschheit einen richtigen weg gibt, sondern für jeden einzelnen seinen eigenen!
wenn es einen gott gibt, dann bin ich mir sicher, er würde nicht wollen, dass wir uns über das streiten oder gar kriege führen! denn wenn es gott gibt, dann hat er jeden von uns zu einen unicum gemacht, mit eigenem willen. in dieser angelegenheit gibt es für mich einfach kein "richtig" und "falsch"

lg sweety1

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Fr, 24. Nov 2006, 14:37

@ Longitudinal

Ich glaube du bist nicht up to date!!!

Menschen stammen nicht von Affen ab, sondern sind mit ihnen verwandt!

Die alte Theorie gilt schon lange nicht mehr, wurde doch lang und breit diskutiert und letztendlich bewiesen.

In den USA ist sogar immernoch die Evolutiontheorie streng verboten, da wird denen noch die Theorie von Adam und Eva beigebracht!!!!

Und der Rest der Welt soll zurückgeblieben sein :?:

Naja, wohl ein anderes Thema...

cu later....

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ocean40
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Hallo mel_ody

Fr, 24. Nov 2006, 15:02

Hi

Da hast du vollkommen recht alle wege führen uns zu einem Gott
mir ist es auch egal ob eine katolisch ist moslem ist oder noch was
ich selber bin auch moslem gehe auch ab und zu moschee
aber das glaube die wir glauben führt uns zu selben Gott.

Menschen sind für mich alle menschen egal wer Sie sind

mfg.
Ocean40 :)

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Longitudinal
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Fr, 24. Nov 2006, 16:14

unique hat geschrieben:@ Longitudinal


Menschen stammen nicht von Affen ab, sondern sind mit ihnen verwandt!

Die alte Theorie gilt schon lange nicht mehr, wurde doch lang und breit diskutiert und letztendlich bewiesen.
Ok,ist mir auch egal,aber mal dir mal aus,du forscht,stößt auf interessante Ergebnisse,findest dabei raus,dass der Mensch mit Tieren verwandt ist,sürzt dich voller Freude auf die Weltpresse,denen du über deine Entdeckung berichtest,die Kirche betrachtet dich aber ab dem Moment als Feind,du wirst von anderen Religionen auch der Blasphemie bezichtigt und du bist dein ganzes Leben lang unglücklich,nur weil der dich der Großteil der Leute missverstehen.

Ist das nicht absolut krank?

Solche Tatsachen eliminieren in mir jegliche Lust,die Welt zu erforschen.
Stell dir mal vor,ich würde irgendwann beweisen können,dass es keinen Gott gibt;
Meine Situation würde sich rapide ändern,ich würde bedroht werden und wäre einer extremen Mordgefahr ausgesetzt.
Und das alles,nur weil ich meine Wissensrepertoire aufstocken wollte,akribisch geforscht habe und dabei niemals jemanden verletzen wollte.

Es ist mir egal,ob ich auf dem Laufenden bin,das brauch ich auch gar nicht zu sein,ich sehe nur,dass Weltreligionen Wissenschaftern und anstößigen Forschungserbegnissen,paranoid,manisch und eigentlich schon übertrieben idiotisch gegenüber stehen.

In diesem Sinne,wünsche ich allen herangehenden Forschern alles Gute und viel Spaß beim Studieren.
Möge Gott euch bei eurer Wissenssuche vor der Kirche und anderen Institutionen bewahren. :lol:

unique
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Sa, 25. Nov 2006, 0:41

@ Longitidunal

wo ist denn bloß dein Selbstbewußtsein geblieben? wer fragt denn bitte die Kirche und die anderen nach deren Meinung :?: :?: :?:

Die Christen hätten sowieso mal ne fette Reform bitter nötig. Ich war letztens auf ner Studi-Reise in Rom, ich dachte echt ich bin im Mittelalter... die Katholiken drehen ja völlig am Rad, naja Religionsfreiheit Art.4 GG ich weiß aber sorry.... :roll:

Forschung geht doch immer gegen Religion ist doch klar, aber wen kümmerts, ich meine die Gläubigen die dann mal Krebs oder schlimmeres haben, denkst du die kümmern sich drum :?: :?: :?:

Forschung ist das eine und der Glaube das andere, die haben miteinander nichts zu tun, der Glaube ist für den Seelenfrieden, das andere für den Rest :lol:

In dem Sinne.......

Estra
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Sa, 25. Nov 2006, 11:16

[quote="unique"]

Die Christen hätten sowieso mal ne fette Reform bitter nötig. Ich war letztens auf ner Studi-Reise in Rom, ich dachte echt ich bin im Mittelalter... die Katholiken drehen ja völlig am Rad, naja Religionsfreiheit Art.4 GG ich weiß aber sorry.... :roll:

quote]

Hallo,
um hier auch noch ein wenig Aufklärungsarbeit zu machen :) Christen sind nicht gleich Katholiken! Es gibt Christen die haben mit Rom und dem Papst gar nichts zu tun. Die einen sind revormiert, was nach der Revormation durch Luther sich verbreitet hat und manche glauben nach den Evangelien.
Gruss Estra

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So, 26. Nov 2006, 11:00

@ Estra

danke für die Aufklärung, aber die war nicht nötig 8)

Ich meinte hier speziell die Katholiken, dass die Protestanten anders drauf sind, ist mir schon klar :lol:

Und eines noch dazu, die Moslems haben genauso eine fette Reform/Revolution nötig..

Letztendlich ist es so, dass jeder sich die "heiligen Bücher" so zurecht legt, wie es ihm grad passt.... also hat jeder schon, wenn auch unbewußt, ne Reform hinter sich :wink:
Mitleid kriegt man umsonst, Neid muss man sich hart erarbeiten!

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mel_ody
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Re: Hallo mel_ody

So, 26. Nov 2006, 11:10

ocean40 hat geschrieben:Hi

Da hast du vollkommen recht alle wege führen uns zu einem Gott
mir ist es auch egal ob eine katolisch ist moslem ist oder noch was
ich selber bin auch moslem gehe auch ab und zu moschee
aber das glaube die wir glauben führt uns zu selben Gott.

Menschen sind für mich alle menschen egal wer Sie sind

mfg.
Ocean40 :)
:wink:
Aber es gibt halt immer noch menschen die, das nicht erkennen..
"illuminatus ist nur ein Roman, Graffiti nur Kunst und Rap nur Musik..
-Doch manchmal der einzige Grund der mich am Leben hält.." ©

Bukuria e njeriut është sjellja në shoqëri.©

femija qe flen rritet, por nje popull qe flen humbet .©

Ara
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So, 26. Nov 2006, 19:23

Warum Religion??? :arrow: weil man im leben einen halt braucht, jemanden, an dem man sich festhalten kann und man auch dort antworten finden kann. für die einen ist es gott für die anderen ist es eine heilige kuh.. ist doch egal was es ist, hauptsache die menschen finden ihren inneren frieden und jeder respektiert jeden. :heart:

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So, 26. Nov 2006, 23:17

Vienna hat geschrieben:Lenken wir das Thema mal in eine etwas andere Richtung, das ist jetzt speziell eine Frage an die, die die Religion "aufgegeben" haben: Wie werdets ihr eure Kinder aufziehen? Ohne Religion oder mit Religion? Falls mit, mit welcher? Falls mit der, mit der ihr selber aufgewachsen seits: Wieso, wenn es doch für euch die nicht richtige ist?

@BigDalb
Wenn für die der Buddhismus die "richtigere", weisere Religion ist, wirst du deine Nachkommen damit aufziehen oder doch mit dem Islam? Ich glaube die Antwort zu wissen.
Hallo alle zusammen,

seid gegrüßt.

Kann mir mal bitte einer erklären, warum der Buddhismus sich zu den Religionen dazu zählt??

Doch nicht aufgrund der hohen Anhängerschaft??

Sorry, aber das ist eine Frage, die ich mir schon länger stelle. Ganz einfach aus dem Grund heraus, weil der Buddhismus sich nicht die Frage: "Ob es einen oder mehrere Gott/Götter gibt?" stellt!!!

Ich weis nicht, wie ihr das seht, aber vielleicht hat ja einer für mich eine gescheite Antwort drauf!

@Vienna, inwiefern deine Frage? Worauf willst du hinaus?

Eine atheistische Familie kann doch trotzdem Bezugspunkte und Aufklärung für die jeweiligen Religionen schaffen, ohne selbst daran glauben zu müssen. Wenn ihr mich fragt, ist diese fehlende Aufklärung immer noch die größte Problematik der Menschen und ganz besonders bezüglich dieser Fragestellung....

In diesem Sinne

LG
eure mamamiamilan
"Liebe zu fürchten bedeutet, das Leben zu fürchten, und wer das Leben fürchtet, ist bereits dreiviertel tot."
Bertrand Russel

Vienna
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Mo, 27. Nov 2006, 8:11

Aus Erfahrung weis ich das selbst Albos die nicht grad ein "gläubiges" Leben geführt haben/führen und auch von sich aus behaupten das sie nicht gläubig sind dann dennoch ihre Kinder nach dem Islam erziehen. Da stellt man sich natürlich die Frage wieso das so ist? Sollte man nicht die Kinder nach dem erziehen was man SELBER für richtig hält?

Bei mir entdecke ich ebenfalls ähnliche Tendenzen. Ich selbst bin meiner Religion (Islam) nicht wirklich verbunden und auch nicht wirklich gläubig, DENNOCH wäre es mir wichtig das meine späteren Sprösslinge mit dem Islam aufwachsen. Inwieweit sie sich dann später daran halten und ob sie es für sich selbst als "richtig" empfinden ist natürlich ihnen selbst überlassen. Dennoch wärs mir wichtig das sie damit aufwachsen. Ich weis auch nicht woher dieser Widerspruch in mir entstanden ist (schließlich bin ich ja bereit meinem Nachwuchs etwas einzubläuen das ich für mich selbst nicht als wirklich überzeugend empfinde).

@Unique
Wie aus zahlreichen Forschungen erwiesen ist sind Leute die ein schweres Schicksal erwischt haben am gläubigsten. Speziell Menschen die an sich nicht religiös sind, kehren nach Schicksalsschlägen wie zB Krebs extremst zur Religion zurück. Was auch verständlich ist, da man in keiner anderen Zeit wie in dieser Hoffnung und Halt sucht.

Weiters halte ich "Reformen" in Religionen für das idiotischte was es gibt. Entweder ich glaube an Gott und das heilige Buch, an die Propheten und ihre Schriften und Überlieferungen, und so weiter und so fort oder nicht. Das aber irgendwelche Leute wie du und ich dann diese Religion umändern, ist doch offensichtlich eine Verfälschung. Eine Light Version gibts von Cocal Cola, sollte es aber m.M. nach nicht bei Religionen geben. Entweder das was man als die "Worte Gottes" hält, oder gar nichts. Reformen sind bei Relis schwachsinnig da sie in keinster Weise das "Wort Gottes" sind.

Schwer zu sagen was ich meine, da ich ja selbst nicht der Gläubigste bin, aber ich hoff das es richtig rüberkommt.
"Im Leben kommt es nicht darauf an gute Karten zu haben, es kommt darauf an mit schlechten Karten gut zu spielen"
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