Hallo,
gestern z. B. habe ich auf arte den Film "die Mauer" gesehen, dort kam gut die unterschiedliche Mentalität von Ossi und Wessi durch (von damals). Wobei die Weltanschauung eines Ossi mir sehr antrainiert und gekünstelt vorkam. Es wurde geredet von Volkseigentum und "staatsfeinlichem Individualismus"
Alleine diese 2 Aussagen haben mich wieder aufgebracht, jeder Mensch ist ein Individuum und es ist das natürliche Bedürfnis eines jeden Menschen diesen Individualismus zu leben. Im Sozialismus und im Kommunismus ist jeder Mensch Teil eines Ganzen, die BEdürfnisse eines Einzelnen zählen nicht sonderlich, sondern nur das Wohl der Gemeinschaft. Für einen Menschen wie z. B. mich, der in einer individualistischen Ellenbogengesellschaft aufgewachsen ist

, ist die Denkweise natürlich total kontra meiner Lebenseinstellung. Mir ist natürlich klar, dass Menschen aus komm. oder sozialistischen Ländern meistens nicht freiweillig dort gelebt haben. Die ehem. DDR hatte ja schön einen "Zaun" um das Land gebaut, so dass keiner abhauen konnte.

Alleine diese Tatsache, dass die Menschen nicht frei ihre Meinung äußern konnten und nicht hingehen konnten wohin sie wollten, ist für mich schrecklich, wenn ich damals in der DDR hätte leben müssen, hätte ich ALLES versucht, um dort abzuhauen. Lieber tod als in einem Land der meine Persönlichkeit beschneidet. So ist aber halt jeder MEsnch anders, viele entwickeln ihre Überlebensstrategie und tragen ihr Herz nicht auf der Zunge, sondern haben gelernt ihre Bedürfnisse zurückzustellen und auf den passenenden Moment zu hoffen und zu warten.
Im Westen leben wir eine infantile Bedürfnissbefriedigung "ich will alles jetzt und gleich"........da haben uns die Menschen aus Kommunismus und Sozialismus einiges voraus. Also, es GIBT Vor- und Nachteile aber der Kommunismus und der Sozialismus hat für mich überwiegend menschliche Nachteile, die Vorteile wurde den Menschen vom Staat ins Gehirn impliziiert. Viele ältere Menschen, denken ja heute noch A. Hitler war gar nicht so böse

Sie blenden die dunkle Seite weg und sehen die schönen Abende am Lagerfeuer der H. Jugend.
Bevor wir jetzt total abdriften, was ich damit samit will, um auf das Thema zu kommen, jeder Mensch hat eine andere Denk- und Sichtweise aber keine ist besser oder schlechter, es kommt halt auf den Focus jedes Einzelnen an.
Wahrscheinlich kommen deshalb auch Albaner besser mit Frauen klar, die selber aus einer ähnlichen - entweder Familien- oder Staatsstruktur - kommen. Die Bedürfnisse eines einzelnen stehen NICHT im Vordergrund, sondern das Wohlergehen des Ganzen in diesem Fall - der Familie -.
Ich bin natürlich kein Soziologe, dass sind meine persönlichen Erfahrungwerte und Eindrücke.