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Miss Kosovarja
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Fr, 12. Mai 2006, 9:36

Funky hat geschrieben:
Blerimi1981 hat geschrieben:[
Primitive Aussage

Mein Gott wie kannst du jemandem recht geben wen du nicht mal den Text gelesen hast?
Blerimi, die hatt den text sicher angefangen zu lesen, aber wohl nicht
verstanden.
Ich wunder mich dass sie überhaupt lesen kann ... :roll: :D

Naja, lasst euch nicht weiter von ihr stören. Führt eure Diskussion fort, diese ist meiner Meinung nach interessanter. :wink:
... Jeder Gewinn, der Ehre kostet, ist ein Verlust ...

... Eine handvoll Heimaterde ist mehr wert als zehntausend Pfund fremden Goldes ...

... Nicht wo du die Bäume kennst, sondern wo die Bäume dich kennen, ist deine Heimat ...

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carla
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Fr, 12. Mai 2006, 9:40

Miss Kosovarja hat geschrieben:
Funky hat geschrieben:
Blerimi1981 hat geschrieben:[
Primitive Aussage

Mein Gott wie kannst du jemandem recht geben wen du nicht mal den Text gelesen hast?
Blerimi, die hatt den text sicher angefangen zu lesen, aber wohl nicht
verstanden.
Ich wunder mich dass sie überhaupt lesen kann ... :roll: :D

Naja, lasst euch nicht weiter von ihr stören. Führt eure Diskussion fort, diese ist meiner Meinung nach interessanter. :wink:
Ihr müsst das verstehen, beim Thema Ausbildung oder Beruf oder Gewerkschaften ist sie halt nicht so sattelfest. Sie will ja schließlich nur reich und berühmt werden und nicht klug.
Ndoshta keshtu,

te gjej ty, pa humbur vetveten,
te te jepem ty, pa hequr dore nga vetja ime,
te te kuptoj ty, pa humbur vetveten,
keshtu mund te ece.

Funky
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Fr, 12. Mai 2006, 9:44

carla hat geschrieben:
Ihr müsst das verstehen, beim Thema Ausbildung oder Beruf oder Gewerkschaften ist sie halt nicht so sattelfest. Sie will ja schließlich nur reich und berühmt werden und nicht klug.

wollte was ähnliches schon vorher schreiben, nur natürlich meiner
artgerecht etwas kantiger. aber Carla wir verstehen uns ja wieder
mal!

aber ich denke Orphelia hatt ihr ein beispiel gegeben wie man reich und
berühmt werden kann: Intelligenz (das ist etwas, auf das sie wohl selber
nie drauf gekommen wäre)

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carla
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Fr, 12. Mai 2006, 9:57

Funky hat geschrieben:wollte was ähnliches schon vorher schreiben, nur natürlich meiner
artgerecht etwas kantiger. aber Carla wir verstehen uns ja wieder mal!
Na ja, es gehört schließlich zu meinem Job, unangenehme Wahrheiten in nette Sätze zu verpacken :D

Zum Thema Intelligenz: Denken ist Glückssache, und schließlich wäre sie nicht die erste, die auch ohne diese zeitraubende und in manchen Fällen anstrengende Beschäftigung reich und berühmt wird. Siehe: Tatjana Gsell, Jenny Elvers, Verona Poth, Naddel, Dieter Bohlen, etc.
Ndoshta keshtu,

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Funky
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Fr, 12. Mai 2006, 10:09

carla hat geschrieben:
Zum Thema Intelligenz: Denken ist Glückssache, und schließlich wäre sie nicht die erste, die auch ohne diese zeitraubende und in manchen Fällen anstrengende Beschäftigung reich und berühmt wird. Siehe: Tatjana Gsell, Jenny Elvers, Verona Poth, Naddel, Dieter Bohlen, etc.
hehehhe, ja ja die PR'ler!!

also Dieter Bohlen und Verona kannst glaub aus der liste streichen, man
kann vieles über ihr talent sagen. aber sie haben definitiv hart gearbeitet.

und die anderen, hmmmm, in der schweiz gibt auch sowas das sehr
erfolgreich und berühmt ist. siehe mal die hp:


http://www.bico.ch/

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carla
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Fr, 12. Mai 2006, 10:13

:lol: :lol: :lol: Sehr interessant!

Brauchen die noch eine PR-Agentur? Das wäre mal eine echte Herausforderung! :D :D
Ndoshta keshtu,

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Funky
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Fr, 12. Mai 2006, 10:27

carla hat geschrieben::lol: :lol: :lol: Sehr interessant!

Brauchen die noch eine PR-Agentur? Das wäre mal eine echte Herausforderung! :D :D
wenn du ne herausforderung willst, dann nimm doch einen mandat von
mir an, um mein ruf aufzupolieren! :D :D :D

ups, wieder vom thema weggekommen, sorry leute ich verzieh mich wieder!

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carla
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Fr, 12. Mai 2006, 10:31

Funky hat geschrieben:wenn du ne herausforderung willst, dann nimm doch einen mandat von
mir an, um mein ruf aufzupolieren! :D :D :D
S'ka problem :D :D Kein Auftrag ist uns zu schwer :wink: :D
Ndoshta keshtu,

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Jeton
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Fr, 12. Mai 2006, 13:19

Funky hat geschrieben:
Orphelia hat geschrieben:Natürlich nutzt eine Gewerkschaft einen nichts, wenn man keine Arbeit hat!
Jedoch läuft doch in Maz. zur Zeit alles NUR den wirtschaftlichen Aufschwung hinterher.
In dieser Phase der Entwicklung unseres Landes müsste meiner Meinung jedoch auch darauf geachtet werden, dass solche Sozialen anliegen nicht untergehen.
Die Entwicklung müsste viel mehr wohlproportioniert und koordiniert ablaufen.
Damit späteren Generationen nicht vermeidbare Kämpfe aufgebürdet werden, die wir mit weniger Verlusten ausfechten könnten.
Die Verhandlungsmach hätte man in bestimmten Betrieben schon jetzt.
Denn im besagten Unternehmen aus Tetovo arbeiten verteilt über Maz. Kosovo und Albanien mehrere 100 Arbeiter. Würde beispielsweise der Betrieb in Tetovo bestreikt werden, der sowohl die Tochtergesellschaft als auch fremde Firmen mit Produkten beliefert, wäre das ein schmerzhafter Gewinnverlust in nur 1 Tag. Dem Unternehmen wäre es nicht möglich alle Arbeiter zu entlassen, da er so schnell nicht neue Arbeiter ausbilden kann, so dass es für das Unternehmen günstiger wäre an den Arbeitsbedingungen den Arbeiter zu verändern. Ein solches Vorgehen würde jedoch zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch an der Angst der Arbeiter scheitern.
Ich verlange also, dass neben der "Wirtschaftsanbetung" auch Aufklärung geleistet wird!

Ob es in Mazedonien einen Kündigungsschutz vergleichbar mit dem deutschen gib weiß ich leider auch nicht.
Hallo Orphelia

Man kann über Gewerkschaften so und so denken. Ich bin jedoch der
Meinungen dass Gewerkschaften mehr kaputt machen als sie bewirken
können. Ich bin der ansicht dass ihre ganze wirtschaftsideologie einfach
nicht realisierbar ist. angefangen beim keynesianischen Ansazt bis zu
der mindestlohnregelung. entweder ist es nicht politisch durchsetzbar
oder zieht mehr schaden mit sich als nutzen.

Ich kenne mich mit den Kündigungsschutz in Mazedonien und Kosovo
nicht aus, Ich hoffe nur dass sie nicht etwas nach deutschem Muster
übernehmen. Kündigunsschutz lähmt die Unternehmen, und macht sie
unflexibel. Das führt dann dazu, dass sie nicht mal leute einstellen, wenn
die Auftragsbücher voll sind, da sie angst haben in schlechteren Zeit
nicht mehr los werden zu können. Es hört sich gut, man will die
ja die Arbeitnehmen schützen vor den übermächtigen Unternehmen. Nur
wenn man diesen mächtigen Unternehmen schadet, dann leiden die
Arbeitnehmer am meisten. Das ist nichts anderes als ein Boomerang!


Eine Wirtschaftsentwicklung kann auch nicht koordniert und
wohlproportioniert ablaufen. Durch ihre komplexität und denn sehr
vielen Faktoren, gewinnt an einer nicht kontrollierbaren eigendynamik.
mit solchen aktionen dämpft man nur die entwicklung, und schlussendlich
kommt es dann keinem zu gute. Lieber profitieren alle, einige halt mehr und
einige halt weniger als niemand. Gerechtigkeit gabs nie und wird es nie
geben!

Die stärkere wird immer über den Schwächeren regieren. Nur die Frage
Ist geht es dem Starken so gut, dass er dem Schwächeren auch genügend
zu überleben lässt!
ich sehe du bist ein anhänger des neo klassischen liberalismus und möchtest dem markt seine eigene kontrolle überlassen und selbstregulierung geben. doch das ist für mich der falsche ansatz. schau dir mal die theorien der wirtschaftsordungen von walter eucken an. jedes unternehmen hat die intention gewinn zu erwirtschaften. überlässt man nun den unternehmen freie hand, geht die soziale verantwortung der unternehmen verloren. es gibt nunmal eine interdependenz der ordnungen. das heist es gibt einen kausalen zusammenhang zwischen wirtschaft und politik. jedoch mit unterschiedlichen intentionen. gewinnmaximierung auf der einen seite und einen pareto optimalen zustand (wohlfahrtsheorie)auf der anderen seite. überlässt man nun den markt sich selber kommt es unweigerlich zu einem marktversagen (monopole, externe effekte usw) weil die intetion der gewinnmaximierung es einfach mitsichbringt. in solchen fällen muss der staat eingreifen und es regulieren zb durch kündigungsschutz, mindestlöhne usw. ansonsten herrschen in kürzester zeit sogenannte marktmachten. gutes beispiel in deutschland 4 oder 5 energieversorger zwischen denen kein wettbewerb herrscht sondern sie sich den markt aufgeteilt haben und ungehindert die preise erhöhen können weil die "konkurrenz" miterhöht und dem verbraucher keine wahl bleibt. das gleiche prinzip ist bei gewerkschaften anzusehen weil sie im prinzip nichts anderes sind als eine regulierungsbehörde wie das kartellamt um solch einem marktversagen gegenzuwirken. es kann nicht sein das ein unternehmen milliardengewinne macht und gleichzeitig tausende arbeitnehmer entlässt um noch mehr gewinn zu erwirtschaften (zb deutsche bank). und gerade diese eigendynamik wie du sagst die sich durch die intention der gewinnmaximierung entwickelt, muss seitens des staates, gewerkschaften usw reguliert werden. das sind unteranderem hauptmerkmale einer sozialen marktwirtschaft. und man sollte sich nicht an den beipielen der USA orientieren sondern eher an den skandinavischen ländern die uns die soziale marktwirtschaft vorleben.

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Shpendi1984
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Fr, 12. Mai 2006, 14:27

Funky hat geschrieben:
Orphelia hat geschrieben:Natürlich nutzt eine Gewerkschaft einen nichts, wenn man keine Arbeit hat!
Jedoch läuft doch in Maz. zur Zeit alles NUR den wirtschaftlichen Aufschwung hinterher.
In dieser Phase der Entwicklung unseres Landes müsste meiner Meinung jedoch auch darauf geachtet werden, dass solche Sozialen anliegen nicht untergehen.
Die Entwicklung müsste viel mehr wohlproportioniert und koordiniert ablaufen.
Damit späteren Generationen nicht vermeidbare Kämpfe aufgebürdet werden, die wir mit weniger Verlusten ausfechten könnten.
Die Verhandlungsmach hätte man in bestimmten Betrieben schon jetzt.
Denn im besagten Unternehmen aus Tetovo arbeiten verteilt über Maz. Kosovo und Albanien mehrere 100 Arbeiter. Würde beispielsweise der Betrieb in Tetovo bestreikt werden, der sowohl die Tochtergesellschaft als auch fremde Firmen mit Produkten beliefert, wäre das ein schmerzhafter Gewinnverlust in nur 1 Tag. Dem Unternehmen wäre es nicht möglich alle Arbeiter zu entlassen, da er so schnell nicht neue Arbeiter ausbilden kann, so dass es für das Unternehmen günstiger wäre an den Arbeitsbedingungen den Arbeiter zu verändern. Ein solches Vorgehen würde jedoch zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch an der Angst der Arbeiter scheitern.
Ich verlange also, dass neben der "Wirtschaftsanbetung" auch Aufklärung geleistet wird!

Ob es in Mazedonien einen Kündigungsschutz vergleichbar mit dem deutschen gib weiß ich leider auch nicht.
Hallo Orphelia

Man kann über Gewerkschaften so und so denken. Ich bin jedoch der
Meinungen dass Gewerkschaften mehr kaputt machen als sie bewirken
können. Ich bin der ansicht dass ihre ganze wirtschaftsideologie einfach
nicht realisierbar ist. angefangen beim keynesianischen Ansazt bis zu
der mindestlohnregelung. entweder ist es nicht politisch durchsetzbar
oder zieht mehr schaden mit sich als nutzen.

Ich kenne mich mit den Kündigungsschutz in Mazedonien und Kosovo
nicht aus, Ich hoffe nur dass sie nicht etwas nach deutschem Muster
übernehmen. Kündigunsschutz lähmt die Unternehmen, und macht sie
unflexibel. Das führt dann dazu, dass sie nicht mal leute einstellen, wenn
die Auftragsbücher voll sind, da sie angst haben in schlechteren Zeit
nicht mehr los werden zu können. Es hört sich gut, man will die
ja die Arbeitnehmen schützen vor den übermächtigen Unternehmen. Nur
wenn man diesen mächtigen Unternehmen schadet, dann leiden die
Arbeitnehmer am meisten. Das ist nichts anderes als ein Boomerang!


Eine Wirtschaftsentwicklung kann auch nicht koordniert und
wohlproportioniert ablaufen. Durch ihre komplexität und denn sehr
vielen Faktoren, gewinnt an einer nicht kontrollierbaren eigendynamik.
mit solchen aktionen dämpft man nur die entwicklung, und schlussendlich
kommt es dann keinem zu gute. Lieber profitieren alle, einige halt mehr und
einige halt weniger als niemand. Gerechtigkeit gabs nie und wird es nie
geben!

Die stärkere wird immer über den Schwächeren regieren. Nur die Frage
Ist geht es dem Starken so gut, dass er dem Schwächeren auch genügend
zu überleben lässt!
Nenn mir ein System auf der Welt, welches ohne Gewerkschaften funkioniert. Das was du sagst, hat nur theoretisch eine Bedeutung in der Praxis ist es genauso gescheitert wie der Kommunismus. Selbst in Amerika, Neoliberaler geht es nicht, hat man Gewerkschaften, die sehr viel für die Arbeiter tun, allerdings, wenn man sieht, dass Amerikaner 2 Jobs übernemmen müssen, damit man überhaupt leben kann, dann finde ich dieses System für sehr gescheitert und alle die dafür sind, sind es nicht, weil sie viel Ahnung davon haben, sondern weil in unseren Gesellschaften purer Egoismus herrscht, der dazu führt solche Systeme zu unterstützen. Ich finde die Gewerkschaften sind die beste Erfindung in der Volkswirtschaft überhaupt ohne diese hätten wir Löhne wie in China.

Funky
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Fr, 12. Mai 2006, 14:38

Jeton hat geschrieben:
ich sehe du bist ein anhänger des neo klassischen liberalismus und möchtest dem markt seine eigene kontrolle überlassen und selbstregulierung geben. doch das ist für mich der falsche ansatz. schau dir mal die theorien der wirtschaftsordungen von walter eucken an. jedes unternehmen hat die intention gewinn zu erwirtschaften. überlässt man nun den unternehmen freie hand, geht die soziale verantwortung der unternehmen verloren. es gibt nunmal eine interdependenz der ordnungen. das heist es gibt einen kausalen zusammenhang zwischen wirtschaft und politik. jedoch mit unterschiedlichen intentionen. gewinnmaximierung auf der einen seite und einen pareto optimalen zustand (wohlfahrtsheorie)auf der anderen seite. überlässt man nun den markt sich selber kommt es unweigerlich zu einem marktversagen (monopole, externe effekte usw) weil die intetion der gewinnmaximierung es einfach mitsichbringt. in solchen fällen muss der staat eingreifen und es regulieren zb durch kündigungsschutz, mindestlöhne usw. ansonsten herrschen in kürzester zeit sogenannte marktmachten. gutes beispiel in deutschland 4 oder 5 energieversorger zwischen denen kein wettbewerb herrscht sondern sie sich den markt aufgeteilt haben und ungehindert die preise erhöhen können weil die "konkurrenz" miterhöht und dem verbraucher keine wahl bleibt. das gleiche prinzip ist bei gewerkschaften anzusehen weil sie im prinzip nichts anderes sind als eine regulierungsbehörde wie das kartellamt um solch einem marktversagen gegenzuwirken. es kann nicht sein das ein unternehmen milliardengewinne macht und gleichzeitig tausende arbeitnehmer entlässt um noch mehr gewinn zu erwirtschaften (zb deutsche bank). und gerade diese eigendynamik wie du sagst die sich durch die intention der gewinnmaximierung entwickelt, muss seitens des staates, gewerkschaften usw reguliert werden. das sind unteranderem hauptmerkmale einer sozialen marktwirtschaft. und man sollte sich nicht an den beipielen der USA orientieren sondern eher an den skandinavischen ländern die uns die soziale marktwirtschaft vorleben.

ne ne, hast mich falsch verstanden. eine gewisse regelung ist überall
notwendig. aber regulierung ist für mich nicht mit gewerkschaften gleich
zusetzen. betr. monopol, also die grössten befürworter von monopolen
sind doch die gewerkschaften. das sind die ersten die aufschreien, sobald
ein staatsunternehmen privatisiert werden soll und der markt dadurch
liberalisiert wird. diese funktion wird sowieso von der
wettbewerbskommission wahrgenommen. ausserdem keine unternehmen
der welt, welches langfristig erfolgreich sein will, hatt ein interesse ihre
MA's auszubeuten. Die Stakeholder Interessen sind nicht mehr nur eine
passage im leitbild, sondern werden mittlerweile von den unternehmen
auch wahrgenommen.

ich nehme mir kein Beispiel

zum gewinn der deutschen bank, der in milliardenhöhe anfiel und trotzdem
stellen abgebaut wurden. ein unternehmen wird nie in absoluten zahlen
bewertet sondern in relativen. die eigenkapital rendite war damals unter
die 20 % von der DB. Joe Ackermann war gezwungen diese massnahmen
einzuleiten um für investoren weiterhin attraktiv zu bleiben. wenn das nicht
passiert wäre, wären die aktien der DB massiv zusammengebrochen.

ich sehe es, du gehört der SPD-Fraktion! Ich bin ein Liberaler mit der
nötigen portion vernunft!


ich bin kein fan des amerikanischen Prinzips. jedoch halte ich auch nicht
viel von den skandinavischem die haben auch solche steuersätze wie die
deutschen. da bevorzuge ich schon das ch-system!

arta-wien
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hey

Fr, 12. Mai 2006, 14:58

hallo zu allen

freut mich das es so viele beiträge gibt, doch manche sind ganz von thema ab
manche kennen sich sogut in mazedonien aus, jedoch würd ich sagen das die mazedonischen städte unterschiedlich sind ob wir jetzt von gewerkschaften oder von Arbeitslosenquote reden.

am ende kann ich nicht erkennen ob es sich um mazedonien, deutschland oder schweiz hier geht?

@ Orpehlia und Jeton woher kommts ihr???

tung

Funky
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Fr, 12. Mai 2006, 15:03

Shpendi1984 hat geschrieben:Nenn mir ein System auf der Welt, welches ohne Gewerkschaften funkioniert. Das was du sagst, hat nur theoretisch eine Bedeutung in der Praxis ist es genauso gescheitert wie der Kommunismus. Selbst in Amerika, Neoliberaler geht es nicht, hat man Gewerkschaften, die sehr viel für die Arbeiter tun, allerdings, wenn man sieht, dass Amerikaner 2 Jobs übernemmen müssen, damit man überhaupt leben kann, dann finde ich dieses System für sehr gescheitert und alle die dafür sind, sind es nicht, weil sie viel Ahnung davon haben, sondern weil in unseren Gesellschaften purer Egoismus herrscht, der dazu führt solche Systeme zu unterstützen. Ich finde die Gewerkschaften sind die beste Erfindung in der Volkswirtschaft überhaupt ohne diese hätten wir Löhne wie in China.

Gewerkschaften kann schon geben, jedoch sollen sie keine macht haben
wie in der schweiz oder england. solange sie nur interessenvertretungen in der politik
betreiben, habe ich kein problem damit. aber diese kampfgeilen deutschen
gewerkschaften, haben eure ganze wirtschaft kaputt gemacht.

und dass wir löhne auf china-niveau hätten, wenn keine gewerkschaften
haben würden, wage ich mal zu bezweifeln.

naja man merkt, dass ihr in deutschland aufgewachsen seit, und solange
kein umdenken gibt, wird das land sich auch nicht erholen.

schlussendlich erfolg spricht für sich. und dass ihr mit eurem system kein
erfolg habt, sieht man ja deutlich. ach ja aber hej jungs für mich ist das
nur positiv, dank der eurer neuen reichen steuer muss ich mich nicht mal
bemühen assets in deutschland zu akuirieren. es fliesst alles von sich!!!

Jeton
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Fr, 12. Mai 2006, 15:34

Funky hat geschrieben:
Jeton hat geschrieben:
ich sehe du bist ein anhänger des neo klassischen liberalismus und möchtest dem markt seine eigene kontrolle überlassen und selbstregulierung geben. doch das ist für mich der falsche ansatz. schau dir mal die theorien der wirtschaftsordungen von walter eucken an. jedes unternehmen hat die intention gewinn zu erwirtschaften. überlässt man nun den unternehmen freie hand, geht die soziale verantwortung der unternehmen verloren. es gibt nunmal eine interdependenz der ordnungen. das heist es gibt einen kausalen zusammenhang zwischen wirtschaft und politik. jedoch mit unterschiedlichen intentionen. gewinnmaximierung auf der einen seite und einen pareto optimalen zustand (wohlfahrtsheorie)auf der anderen seite. überlässt man nun den markt sich selber kommt es unweigerlich zu einem marktversagen (monopole, externe effekte usw) weil die intetion der gewinnmaximierung es einfach mitsichbringt. in solchen fällen muss der staat eingreifen und es regulieren zb durch kündigungsschutz, mindestlöhne usw. ansonsten herrschen in kürzester zeit sogenannte marktmachten. gutes beispiel in deutschland 4 oder 5 energieversorger zwischen denen kein wettbewerb herrscht sondern sie sich den markt aufgeteilt haben und ungehindert die preise erhöhen können weil die "konkurrenz" miterhöht und dem verbraucher keine wahl bleibt. das gleiche prinzip ist bei gewerkschaften anzusehen weil sie im prinzip nichts anderes sind als eine regulierungsbehörde wie das kartellamt um solch einem marktversagen gegenzuwirken. es kann nicht sein das ein unternehmen milliardengewinne macht und gleichzeitig tausende arbeitnehmer entlässt um noch mehr gewinn zu erwirtschaften (zb deutsche bank). und gerade diese eigendynamik wie du sagst die sich durch die intention der gewinnmaximierung entwickelt, muss seitens des staates, gewerkschaften usw reguliert werden. das sind unteranderem hauptmerkmale einer sozialen marktwirtschaft. und man sollte sich nicht an den beipielen der USA orientieren sondern eher an den skandinavischen ländern die uns die soziale marktwirtschaft vorleben.

ne ne, hast mich falsch verstanden. eine gewisse regelung ist überall
notwendig. aber regulierung ist für mich nicht mit gewerkschaften gleich
zusetzen. betr. monopol, also die grössten befürworter von monopolen
sind doch die gewerkschaften. das sind die ersten die aufschreien, sobald
ein staatsunternehmen privatisiert werden soll und der markt dadurch
liberalisiert wird. diese funktion wird sowieso von der
wettbewerbskommission wahrgenommen. ausserdem keine unternehmen
der welt, welches langfristig erfolgreich sein will, hatt ein interesse ihre
MA's auszubeuten. Die Stakeholder Interessen sind nicht mehr nur eine
passage im leitbild, sondern werden mittlerweile von den unternehmen
auch wahrgenommen.

ich nehme mir kein Beispiel

zum gewinn der deutschen bank, der in milliardenhöhe anfiel und trotzdem
stellen abgebaut wurden. ein unternehmen wird nie in absoluten zahlen
bewertet sondern in relativen. die eigenkapital rendite war damals unter
die 20 % von der DB. Joe Ackermann war gezwungen diese massnahmen
einzuleiten um für investoren weiterhin attraktiv zu bleiben. wenn das nicht
passiert wäre, wären die aktien der DB massiv zusammengebrochen.

ich sehe es, du gehört der SPD-Fraktion! Ich bin ein Liberaler mit der
nötigen portion vernunft!


ich bin kein fan des amerikanischen Prinzips. jedoch halte ich auch nicht
viel von den skandinavischem die haben auch solche steuersätze wie die
deutschen. da bevorzuge ich schon das ch-system!
also ich sehe das anders. aber wir sind gerade dabei genau die ökonomische diskussion zu führen die die fachliteratur auch führt. der stakeholder ansatz ist zwar wünschenswert aber meiner meinung nach herrscht in der unternehmensführung das prinzip der shareholder value also genau das gegenteil von dem was du sagst. gerade die deutsche bank führt das prinzip des shareholder value weil sie eben sich nur auf die eigenkapital rendite fokussiert. ein typisches merkmal des shareholder value. auch setze ich die gewerkschaften nicht gleich mit regulierung aber sie sind ein wichtiger teil deren kontrolle sich ein unternehmen nicht entziehen sollte. aber diese diskussion führt dann zu weit weil wir dann nur noch vorm pc sitzen müssten um das auszudiskutieren. die komlexität des themas gerade bei zwei ökonomen wird einfach zu zeitintensiv.
das mit der SPD richtung. ja da gebe ich dir recht aber auch ich lag richtig mit der einschätzung des neo klassischen liberalismus also FDP. aber das du gleich die vernunft für deine ökonomische sicht beanspruchst, dem möchte ich doch ganz klar widersprechen. aber wie schon gesagt wir vetreten 2völlig unterschiedliche ökonomischen perspektiven und ideologien und werden uns nie einigen können.


also arta-wien komme ursprünglich aus struga MK. jedoch lebt meine familie seit über 40 jahren in deutschland.

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Fr, 12. Mai 2006, 16:09

Funky hat geschrieben: Gewerkschaften kann schon geben, jedoch sollen sie keine macht haben
wie in der schweiz oder england. solange sie nur interessenvertretungen in der politik
betreiben, habe ich kein problem damit. aber diese kampfgeilen deutschen
gewerkschaften, haben eure ganze wirtschaft kaputt gemacht.

und dass wir löhne auf china-niveau hätten, wenn keine gewerkschaften
haben würden, wage ich mal zu bezweifeln.

naja man merkt, dass ihr in deutschland aufgewachsen seit, und solange
kein umdenken gibt, wird das land sich auch nicht erholen.

schlussendlich erfolg spricht für sich. und dass ihr mit eurem system kein
erfolg habt, sieht man ja deutlich. ach ja aber hej jungs für mich ist das
nur positiv, dank der eurer neuen reichen steuer muss ich mich nicht mal
bemühen assets in deutschland zu akuirieren. es fliesst alles von sich!!!
wow,wow,wow komm mal wieder ein bisschen runter und entfach hier keine systemdiskussion. und lass diese spielchen mit "eurer reichensteuer" usw. wir müssen doch jetzt nicht die schweiz mit deutschland vergleichen. also äpfel mit birnen zu vergleichen das geht zu weit. punktuell hat die schweiz ökonomisch betrachtet schon ganz klar ihre stärken(rentensystem,steuersystem usw) aber auch ihre schwächen (gesundheitssystem) aber das führt zu weit um hier eine grundsatzdiskussion zu führen. ich muss dir doch jetzt nicht erklären woher die schweiz die soziale marktwirtschaft kennt. freiburger schule kennst du doch mit sicherheit oder muss ich hier die starken banken der schweiz erwähnen die zum teil durch nazigold ihre heutige stärke haben. aber das sind diskussionen die zu nichts führen. können gerne um punktuelle themen (gewerkschaften. unternehemsführung usw)diskutieren aber komm mir doch nicht mit solchen floskeln wie der erfolg gibt einem recht. das ist totaler blödsinn, denn erfolg lässt sich nicht nur in zahlen messen sondern auch in taten. sonst können wir sagen das china in 50 jahren das beste system hat weil sie am meisten erfolg haben. also so ein blödsinniger argumentationsansatz ist einfach nur inhaltlos und ist auch nicht diskussionswürdig. also wenn du schon die vernunft für dich beanspruchst, dann bitte argumentiere auch vernünftig wie das in deinen vorherigen beiträgen der fall war.

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Shpendi1984
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Fr, 12. Mai 2006, 21:21

Funky hat geschrieben:
Shpendi1984 hat geschrieben:Nenn mir ein System auf der Welt, welches ohne Gewerkschaften funkioniert. Das was du sagst, hat nur theoretisch eine Bedeutung in der Praxis ist es genauso gescheitert wie der Kommunismus. Selbst in Amerika, Neoliberaler geht es nicht, hat man Gewerkschaften, die sehr viel für die Arbeiter tun, allerdings, wenn man sieht, dass Amerikaner 2 Jobs übernemmen müssen, damit man überhaupt leben kann, dann finde ich dieses System für sehr gescheitert und alle die dafür sind, sind es nicht, weil sie viel Ahnung davon haben, sondern weil in unseren Gesellschaften purer Egoismus herrscht, der dazu führt solche Systeme zu unterstützen. Ich finde die Gewerkschaften sind die beste Erfindung in der Volkswirtschaft überhaupt ohne diese hätten wir Löhne wie in China.

Gewerkschaften kann schon geben, jedoch sollen sie keine macht haben
wie in der schweiz oder england. solange sie nur interessenvertretungen in der politik
betreiben, habe ich kein problem damit. aber diese kampfgeilen deutschen
gewerkschaften, haben eure ganze wirtschaft kaputt gemacht.

und dass wir löhne auf china-niveau hätten, wenn keine gewerkschaften
haben würden, wage ich mal zu bezweifeln.

naja man merkt, dass ihr in deutschland aufgewachsen seit, und solange
kein umdenken gibt, wird das land sich auch nicht erholen.

schlussendlich erfolg spricht für sich. und dass ihr mit eurem system kein
erfolg habt, sieht man ja deutlich. ach ja aber hej jungs für mich ist das
nur positiv, dank der eurer neuen reichen steuer muss ich mich nicht mal
bemühen assets in deutschland zu akuirieren. es fliesst alles von
sich!!!
Du musst dich mit dem dt. System auskennen, bevor du irgendetwas sagst, denn es ist nicht so wie es in der Öffentlichkeit präsentiert wird. Wir können das dt. System für gescheitert, aber ist es wirklich gescheitert. Welche Demokratie auf der Welt hat so viel Sinn für Gerechtigkeit. In Deutschland ist es im GG festgelegt, dass die reicheren Bundesländer den Ärmeren helfen und wie funktioniert es in England oder Italien, ungerechter geht es kaum. Ich meine wir können doch nicht den BIP als Massstab für der Bemessung des Reichtums nehmen, denn in Wirklichkeit hat Dt. immer noch so viel Kapital wie kein Land in Europa und hat die drittgrößten Reserven der Welt. Dt. hat zwar in letzter Zeit eine Politik, die nicht sehr gut war, aber andere starke Länder haben genauso Probleme und vergiss nicht Dt. hat seit über 15 16 neue Bundesländer, das habt ihr in Öschi-Land nicht.

arta-wien
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hallo

Fr, 12. Mai 2006, 22:14

lustig zu lesen wie albaner über deutschland, schweiz, österreich streiten seit wann geht das so

streiten etwa österreicher, schweizer, deutsche auch über albaner??? denke mal nicht

aber weiter so ihr seits super!!!!!

tung

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Re: hallo

Fr, 12. Mai 2006, 22:34

arta-wien hat geschrieben:lustig zu lesen wie albaner über deutschland, schweiz, österreich streiten seit wann geht das so

streiten etwa österreicher, schweizer, deutsche auch über albaner??? denke mal nicht

aber weiter so ihr seits super!!!!!

tung
Der Deutsche lebt auch nicht in Albanien, aber wir schon in Dt. oder Schweiz usw.!

arta-wien
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hey

Fr, 12. Mai 2006, 22:57

@ shpendi

das weiss ich, trotzdem halten wir lieber zusammen und als über etwas anderes zu streiten es ergibt keinen sinn

Jeton
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Re: hey

Fr, 12. Mai 2006, 23:03

arta-wien hat geschrieben:@ shpendi

das weiss ich, trotzdem halten wir lieber zusammen und als über etwas anderes zu streiten es ergibt keinen sinn
ich finde das hat nichts mit streiten zu tun wenn wir über einzelne systeme diskutieren oder über verschiedene politische und ökonomische auffassungen uns auseinander setzen unabhänging welcher ethnischen gruppierung man angehört, solange das im rahmen bleibt.

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