liberté hat geschrieben:
ich würde sie nicht ablehnen. ich würde mit ihnen darüber sprechen, versuchen heraus zu finden, warum sie sich das wünschen, wovor sie angst haben, warum sie nicht loslassen können.
ich verstehe strellc, daß du dich durch unsere worte angegriffen fühlst, da du eben die entscheidung getroffen hast dieses leben zu eben. ich verurteile dich keineswegs dafür, auch wenn ich eine andere meinung, fundierend auf meinem psychologischen wissen, habe.
es ging hier um eine junge frau, die sich ganz bewusst dazu entschieden hat uns user um hilfe / unsere meinung zu bitten. nicht mehr und nicht weniger habe ich getan.
das ganze ist eine frage von moralischen werten, von der einstellung zum heutigen stand der psychologie, von mut auf beiden seiten und von der eigenen persönlichkeit.
mein ganzes weltbild unterscheidet sich von deinem, für mich erübrigt sich die frage, die du oben gestellt hast, weil ich weiß, daß meine kinder sie niemals so stellen werden. was nicht ausschließt, das wir uns mal ein gemeinsames haus kaufen oder sie durch eine freundin von mir ihren zukünftigen partner kennenlernen werden.
zur zeiten der industrialisierung wurde hier so gelebt und die menschen auch in der schule ziemlich gleich gemacht. sie hatten zu funktionieren.
oder vorher noch: der fischer wurde fischer, weil sein vater fischer war und er nahm die frau, die ihm zugedacht wurde und lebte ganz sicher nicht immer ein unglückliches leben. er erfüllte die erwartungen seiner umwelt, vor allem aber: alle anderen lebten genau so, es gab keine medien, die zeigten wie es anderswo zugeht.
und genau das ist m.m. nach ausschlag gebend. so lange alle so leben, man den kopf nicht nach links oder rechts dreht, kann das funktionieren.
aber in unserer gesellschaft gibt es wahlmöglichkeiten und wenn man die nicht nutzen darf, kann das fatale auswirkungen haben.
strellc: wie würdest du reagieren, wenn deine tochter dir ihre lebenspartnerin vorstellt, mit der sie plant nach australien auszuwandern?

lieberté
ich nehme eure Komentare nicht als beleidigend wahr. Will aber aufzeigen, dass ein anderes Leben auch möglich ist und sich sehr gut in die heutige Weltanschauung ausüben und durchführen lässt.
Es wird hier immer kategorisch ausgeschlossen, dass dies heute noch möglich sei. I
Es werden immer die Eltern als etwas dargestellt was so nicht ist.
Die Situationen werden immer ausgereizt mit nicht Ehrlich sein und dann sind die Eltern das böse auf der Welt.
Wie du dein Leben führst und wie ich meins…….ist hier nicht Thema obwohl ich mit dem nie ein Problem hatte oder habe.
ich glaube auch nicht, dass sich dein Weltbild dem meinigen sich sehr unterscheidet. Vielleicht dahin gehend, dass ich nicht ein Weltbild mir als das einzig wahre aufdrücke lasse oder einenge lasse.
Ich werde gelassen reagieren, wenn meine Tochter mit ihrem Patner nach Australien auswandert, denn dies wäre dann so geplant mit der gesamten Familie.
Hier in diesen Diskussionen wird aber immer gerne die eigene Verantwortung ausgeblendet.
Die natürlich beidseitig vorhanden sein muss.
wir unterscheiden vielleicht auch in einem weiterem Punkt…….egal welcher Verantwortung in meinem Umfeld mir aufgebürdet wird, werde ich mich nicht dieser Verantwortung entziehen ob populär oder nicht spielt keine Rolle.
Vielleicht müssen wir mal hier auch festhalten, dass mir persönlich egal ist wie jemand das zusammenleben sieht und ob das einte oder andere adrett ist. ich identifiziere mich nicht darüber.
Diejenigen die aber immer wieder hier her kommen und dann auch sehr schnell wieder gehen möchten was suchen womit sie sich Identifizieren können so als Bestätigung.
Der Beitrag von E. Lessing ist sehr differenziert und auch ehrlich geschrieben.
Du und andere zeigen diesen Identitätssuchenden euren Werdegang und ich den meinen, denn es sollte möglich sein, dass diese dann evtl. von beiden Welten was mitnehmen können und wollen.
Weltoffen zu sein hatte viele Facetten und viele Gesichter…..und ab und an…sehe ich hier eine gewissen Widerspruch, dass man sich Weltoffen präsentiert und dies dann an die Wahl des Partners Ding fest machen möchte.
Ich möchte aber nochmals betonen dass ich gegen Ausgrenzung bin, egal welcher natur dies sein sollte, dennoch trägt ein jeder von uns eine eigene Verantwortung.
Die kann ich aber an dem Handeln von meinen Eltern nicht Ding fest machen.
I pasun esht ai i cili din se per qka ka jetu. Pytja osht: per qka jeton ti?