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Re: 3-sprachige Erziehung gut möglich? Erfahrungen gesucht

Do, 12. Dez 2013, 11:51

Estra hat geschrieben:smile da bringe ich mich auch nochmals ein ;-)

andere über sein bestes Stück entscheiden,

sorry aber hier muss ich mal intevenieren.....das beste Stück des Menschen ist in meinen Augen das Herz und das Hirn. :!:
I pasun esht ai i cili din se per qka ka jetu. Pytja osht: per qka jeton ti?

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Re: 3-sprachige Erziehung gut möglich? Erfahrungen gesucht

Do, 12. Dez 2013, 11:58

liberté hat geschrieben: im sommer werde ich mit beni zur beschneidung gehen, ebenfalls eine notwendigkeit.
aber ich würde meine kinder eben, im unterschied zu dir, nicht einer narkose und den schmerzen aussetzen, wenn es nicht medizinisch notwendig ist.

und im Unterschied zu mir Liberté

ich und meine Frau gingen gemeinsahm zur OP(Beschneidung) unserer Söhne.

Es ist im Moslemischen und Jüdischen Glauben eben doch Notwendig Liberté.
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Estra
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Re: 3-sprachige Erziehung gut möglich? Erfahrungen gesucht

Do, 12. Dez 2013, 12:01

Strellci i Vertet hat geschrieben:
Estra hat geschrieben:smile da bringe ich mich auch nochmals ein ;-)

andere über sein bestes Stück entscheiden,
sorry aber hier muss ich mal intevenieren.....das beste Stück des Menschen ist in meinen Augen das Herz und das Hirn. :!:
jaaa natürlich, nur ist es erstens so ein Wortspiel, dass nicht ich erfunden habe, von wegen das beste Stück des Mannes und dass das eben nicht Herz und Hirn ist... und zweitens ist man sich bei Herz und Hirn und alle anderen Organen einig, dass man da selbst bestimmen sollte.

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Re: 3-sprachige Erziehung gut möglich? Erfahrungen gesucht

Do, 12. Dez 2013, 12:42

Estra hat geschrieben:
Strellci i Vertet hat geschrieben:
Estra hat geschrieben:smile da bringe ich mich auch nochmals ein ;-)

andere über sein bestes Stück entscheiden,
sorry aber hier muss ich mal intevenieren.....das beste Stück des Menschen ist in meinen Augen das Herz und das Hirn. :!:
jaaa natürlich, nur ist es erstens so ein Wortspiel, dass nicht ich erfunden habe, von wegen das beste Stück des Mannes und dass das eben nicht Herz und Hirn ist... und zweitens ist man sich bei Herz und Hirn und alle anderen Organen einig, dass man da selbst bestimmen sollte.
Die Organe kannst du nicht selbst bestimmen.
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Re: 3-sprachige Erziehung gut möglich? Erfahrungen gesucht

Do, 12. Dez 2013, 12:44

Shonya hat geschrieben:Ok, auch wenn Privatsache, will ich das das Bild schon gerade hängt...kann aber lang werden :D
so hat sich mein bild von dir einfach komplettiert. mehr hatte ich nicht gemeint. du hast schon recht, ich sah tatoos, welche musik du magst usw., so daß ich dachte du bist eine moslima (und das ist NICHT wertend gemeint, finde ich gar nicht schlimm), die es eben von geburt aus ist, aber im grunde nicht wirklich darin lebt.
Ja von Geburt an stimmt schon...aber das ist dann nicht der Rest der Geschichte...da kam zwischendrin noch so viel, da komm ich gleich noch zu.
Was heißt es als Muslim zu leben, aber nicht darin? Mir geht es wie sehr vielen Muslimen überall auf der Welt...ich habe mich entschieden für mich und mein Leben nicht alles annehmen zu können und zu wollen, was sich noch ändern kann oder auch nicht...der Unterschied zu vielen anderen: ich stehe offen dazu. Natürlich muss ich mich dafür bei anderen Muslimen oft rechtfertigen. Warum ich Tatoos habe, warum ich ausgehe, warum ich kein Kopftuch trage, warum ich selten die Moschee besuche usw.
Als ich noch recht jung war, hat mich das ziemlich beeinflusst, ging sogar in die Richung, dass ich mich fast abgewendet hätte...aber dann macht man sich so seine Gedanken...was ist der Unterschied zwischen mir, die sich anzieht wie sie es für richtig hält und dem Typen an der Ecke mit seiner Gebetskette (der bei jeder Gelegenheit obs passt oder nicht: "Inschallah" sagt), dabei aber Frauen gierig anglotzt und versucht sie ins Bett zu bekommen? Was ist der Unterschied zwischen dem Mädchen, dass tagsüber ein Kopftuch trägt und von allen für heilig erklärt wird, Abends sich aber heimlich (und natürlich umgezogen und geschminkt) in den Parks mit wechselnden Typen rumtreibt und mir, die für jeden sichtbar einen Freund hat?
Liebt Allah mich weniger, weil ich die "Sünden" nicht verberge? Ist Allah überhaupt so strafend, wie es mir so viele Menschen weiß machen wollen? Oder liebt er uns alle gleich? Haben andere mehr Daseinsberechtigung im Islam als ich? Oder sind wir alle willkommen, auch mit unseren Fehlern? Und wo soll ich hin, wenn ich mich nunmal in dieser Religion zuhause fühle, in den anderen aber nicht...wenn mir diese Religion mit ihren Gebeten, Traditionen das Herz erwärmt?
Ich für mich habe entschieden, dass Gott mich liebt und zur rechten Zeit immer recht leiten wird, so wie es mein ganzes Leben war und sein wird. Ja, ich rauche, ich kleide mich wie es mir gefällt, ich bin tätowiert, manchmal trinke ich sogar Alkohol und ich halte mich von der "Religionsgemeinschaft" weitgehenst fern...aber: ich bin eine ehrliche Haut, ich helfe gerne, bin bemüht diese Welt in meinem Rahmen zu verbessern, stehe auf wenn Unrecht geschieht, ich bilde mich weiter und bemühe mich, die richtigen und ehrlichen Wege zu gehen.
Es gibt keinen Zwang im Glauben, ein wichtiger Satz im Koran...leider oft ignoriert...für die "Sünden" oder nicht "Sünden" werden wir uns alle alleine rechtfertigen müssen...es gibt Gott und dich und Gott und mich, zusammen werden wir niemals Rechenschaft ablegen. Und mir ist egal, was andere Muslime davon halten...wenn sie mit den Fingern auf mich zeigen müssen, um von ihren eigenen Sünden abzulenken, dann sollen sie es halt tun...
nicht weil du jünger bist kannst du das nicht beurteilen, sondern weil du (noch) keine eigenen kinder hast. ist fakt und auch nicht mit stiefkindern (die du ja nicht seit geburt hast) oder männern zu vergleichen. du liebst sie, kein frage, aber das ist eine andere art der liebe. du magst es als quatsch mit soße bezeichnen. und da lächel ich - und zwar wissend, nicht arrogant. weil diese liebe nicht in worte zu fassen ist und ich mich mit dir freuen werde.
Ja, das hörte ich bereits einige Male :D
aber ich würde meine kinder eben, im unterschied zu dir, nicht einer narkose und den schmerzen aussetzen, wenn es nicht medizinisch notwendig ist.
Guck und genau da ist der Unterschied...für mich ist die Beschneidung notwendig...es geht für mich kein Weg daran vorbei.
Estra sagte, man müsse die Jungs selber entscheiden lassen...nur wann wäre das richtige Alter? Wenn man das Alter der Selbstbestimmtheit erwählen würde, wäre es nach meinem Verständnis so um 15-20...da wird die Beschneidung auch nicht schöner. Gerade wenn man bedenkt, dass Jungs in dem ALter ihren Körper noch nicht so unter Kontrolle haben, die Hormone aber verrückt spielen, sehr schmerzhaft dann :wink:
Wenn mein Sohn später kein Muslim sein wollte, stünde ihm diese Tür natürlich zu...denn Weg könnte er auch ohne Vorhaut gehen.
ich habe dich das nie gefragt, bin aber davon ausgegangen, daß deine deutsche mutter keine moslima ist und auch ihre einflüsse hatte. meistens hat ja die mutter, da sie mehr zeit mit dem kind verbringt,auch den größeren einfluß.
Meine Mutter ist auch keine Muslima. Wir haben, als meine Eltern noch verheiratet waren, Weihnachten genau wie Bayram gefeiert. Beide haben ihre Religionen so gelebt, wie sie es wollten. Dann haben meine Eltern sich getrennt. Meine Mutter hat dann auch wieder mit Schweinefleisch gekocht...als Kind hab ich das alles nicht so recht überblickt, hab dann auch mit gegessen. 2 meiner großen Schwestern sind zum Christentum konvertiert (sind heute beide nicht mehr religiös). Meine Mutter hat mich auch zum Konfirmandenunterricht geschickt...bin da einmal hin gegangen und dann nie wieder, es hat mir genau 0 gesagt oder gegeben. Mein Vater war nicht immer streng praktizierend (als ich klein war, hat er aber schon 5x am Tag gebetet), er hat sich nie groß eingemischt, wollte es uns selbst überlassen. Ich bin dann als Kind mit in die Moschee gegangen, hab auch den Koranunterricht besucht.
Dann kam die Pupertät und ich wollte lieber frei und unabhängig sein, hab mich mit Religion oder Gott nicht mehr groß auseinander gesetzt, meine Mutter hat mir auch alle Freiheiten eingeräumt, mein Vater hatte Frau und 3 kleine Kinder + eine Firma und war auch ein wenig überfordert mit einer schwer pupertierenden und wiederspenstigen Tochter. Die Rebelion hatte natürlich zur Folge, dass bestimmte Muslime mich ausgegrenzt haben, mich nicht mehr als Mitglied ihrer Religion sahen (dabei taten ihre Kinder die selben Sachen wie ich, nur eben im Verborgenen). Hatte von meiner Seite natürlich noch mehr Rebelion zur Folge.
Dann kamen die Zeiten, in der ich angefangen habe mir Fragen zu stellen...ich bin Allah wieder näher gekommen...hab wieder wahr nehmen können, wie sehr er mich schützt, auf mich achtet und trotz allem immer da war. Ich habe gemerkt wie es mir inneren Frieden schenkt im Koran zu lesen und mich wieder mit dem Islam auseinander zu setzen. Ich bin dann eben meinen ganz eigenen Weg gegangen...habe viel gelesen, Gespräche mit verschiedenen Muslimen gesucht...und ich habe fest gestellt: so anders bin ich gar nicht...die wenigsten praktizieren den Islam so, dass sie unfehlbar wären. In meinem Verständnis ist Islam nicht das, was viele aus ihm machen wollen...soviele Menschen tun im Namen des Islams Unrecht und dieses Bild wird von den Medien und einigen Nichtmuslimen dann als Wahrheit über die Muslime übernommen. Wir dürfen nicht töten und auch keinen Selbstmord begehen (was sich in die Luft sprengen ja zur Folge hat). Es werden immer wieder bestimmte Suren auseinander gepflückt, um zu beweisen, dass der Islam als Religion gewalttätig wäre. Ich bin nicht gewalttätig und die Mehrheit der Muslime ist es auch nicht.
Wie oft habe ich gehört, ich könne keine Muslima sein...ich trage ja kein Kopftuch und gehe frei meine Wege...was für ein Blödsinn... wir sind 1,6 Milliarden Muslime auf der Welt und wir haben kein Erkennungszeichen das Kopftuch heißt. Glaube ist etwas, dass man in sich trägt, eine Privatsache, die man nicht mit dem Auge messen kann. Ja, es gibt keinen Zwang im Glauben.
Und ich brauche nicht diese freiwillige Kontrolle von anderen Menschen, die mich dann als Muslima für gut oder schlecht befinden. Es steht ihnen schlicht und einfach nicht zu.

Meine Mutter fand das alles nie toll. Ich glaube sie hat da was übersehen: das Kind eines Muslims, ist Muslim...kann sich aber natürlich anders entscheiden. Ich habe mit ihr so manche Diskussion geführt, weil ich mich weigerte Schweinefleisch zu essen. Sie meinte es ist Fleisch wie jedes andere...heute isst sie gar kein Fleisch, trinkt keine Milch, isst keine Eier mehr (oder sehr wenig) und versucht mich in regelmässigen Abständen auch dazu zu bringen, auf Fleisch zu verzichten.
Sie ist ihren ganz eigenen Weg im Glauben gegangen...sie ist seit ich 16 bin mit einem Aliviten liiert/verheiratet und die 2 haben sowas wie ihre eigene Religionsgemeinschaft oder so :D
Sie lesen so Bücher wie "Gespräche mit Gott" und alles mögliche über die 3. Demension/die Geisterwelt/Wiedergeburt und seit einiger Zeit beschäftigen sie sich auch noch ziemlich eingehend mit der veganen Lebensweise.
Ich werde regelmässig mit solchen Büchern "beglückt"...manches ist ganz interessant, anderes stösst mich komplett ab und grenzt schon an Fanatismus.
Das Thema Islam meide ich weitgehenst mit meiner Mutter...sie ist sonst sehr tolerant, kann aber auch ganz schön übergriffig werden, wenn es um den Islam geht. Ich muss ihr dann die Grenzen aufzeigen...sie kann machen und glauben was sie will, soll aber auch mir dieses Recht eingestehen.
Nicht das es falsch rüberkommt: ich liebe meine Mutter sehr und meinen Stiefvater auch...sie sind goldige Menschen, es gibt wenig Menschen, die so hilfsbereit und menschlich sind wie diese Beiden. Ich bin glücklich wenn sie es sind...auch wenn sie einen kleinen "Knall" haben (wer hat den nicht) :lol:

So und nun kommt noch mein Mann ins Spiel...was Religion angeht waren wir uns immer recht einig...wir mischen uns gegenseitig nicht ein. Was bleibt ist unser gemeinsames Gefühl zum Islam, wir blicken in die selbe Richtung...das war mir sehr wichtig bei der Wahl meines Ehemannes.
Es macht vieles leichter, dass wir in bestimmten Dingen die selbe Einstellung haben.

Sorry Kasiunia, wenn ich Deine Thema gesprengt habe...aber so ganz ab vom Schuss ist es ja auch nicht...es ist mal der Einblick in das Leben eines Menschen, der binational ist und aus einer bi-religiösen Familie stammt :wink:

Du bist .........mir fehlt in deiner Eziehung und in deiner Erzählung echt der Rote Faden.

Mir scheint es so als ob du eigentlich immer drauf anlegst an zu ekcen.....


mal bin ich der Rebell und wenn dies alle akzeptiert haben, dann will ich doch die Religiöse sein....oder eben weiter Rebelleieren gegen die Mutter und seinen neuen Gaten. :shock:
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Estra
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Re: 3-sprachige Erziehung gut möglich? Erfahrungen gesucht

Do, 12. Dez 2013, 13:24

Strellci i Vertet hat geschrieben:
Estra hat geschrieben:
Strellci i Vertet hat geschrieben:
Estra hat geschrieben:smile da bringe ich mich auch nochmals ein ;-)

andere über sein bestes Stück entscheiden,
sorry aber hier muss ich mal intevenieren.....das beste Stück des Menschen ist in meinen Augen das Herz und das Hirn. :!:
jaaa natürlich, nur ist es erstens so ein Wortspiel, dass nicht ich erfunden habe, von wegen das beste Stück des Mannes und dass das eben nicht Herz und Hirn ist... und zweitens ist man sich bei Herz und Hirn und alle anderen Organen einig, dass man da selbst bestimmen sollte.
Die Organe kannst du nicht selbst bestimmen.
Doch ich schon, ich habe eine Patientenverfügung+Organspendeausweis, für den Fall, dass ich in einer Situation bin, in der ich nicht mehr entscheiden kann. Ausgenommen sind hier, wie auch beim ok "nicht besten Stück des Mannes" medizinisch notwendige Eingriffe.

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Re: 3-sprachige Erziehung gut möglich? Erfahrungen gesucht

Do, 12. Dez 2013, 13:33

ich dachte eben auch, daß man ein guter moslim sein kann ohne beschnitten zu sein oder seine keine beschneiden zu lassen.
Kann man doch auch...damit hat es nix zu tun...es ist auch eher als traditioneller als religiöser Akt zu verstehen. Es gibt da keinen Zwang...zumindest nicht für mich.
sind die aleviten nicht auch moslems?
Doch sind sie. Mein Stiefvater aber nur auf dem Papier...er hat zwar engen Kontakt zur Türkei und auch seiner Familie hier, es werden auch Traditionen gepflegt...aber: er ist schon sehr "deutsch", hat mit dem Islam nichts zu tun...er lebt seit über 40 Jahren in D und das war hallt sein religiöser Weg :D
also ich bin offen für empfehlungen eurerseits!
Hehe, da musst Du meine Mutter fragen...mir haben die Bücher von James Van Praagh ganz gut gefallen, wenn es auch sehr "fantastisch" ist.
kann deine mutter verstehen, aber auch dich. ich wüsste nicht wie meine mutter denken und fühlen würde, wenn sie meine heute einstellung sehen würde. aber ich glaube sie könnte mich verstehen. ich hoffe es. deine mutter muss ne tolle frau sein - bei der tochter;-)
Naja, sie hätte es ahnen können :wink:
Meine Mutter ist absolut ne tolle Frau, ein bildlichen Eindruck konntest Du dir ja bereits bei FB machen. Danke für das Kompliment :)
Viele Menschen sind gut erzogen, um nicht mit vollem Mund zu sprechen, aber sie haben keine Bedenken, es mit leerem Kopf zu tun.

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Re: 3-sprachige Erziehung gut möglich? Erfahrungen gesucht

Do, 12. Dez 2013, 13:43

Du bist .........mir fehlt in deiner Eziehung und in deiner Erzählung echt der Rote Faden.
Könnte daran liegen, dass es nur ein Miniausschnitt meines Lebens ist...die Erziehung kann aber nicht ganz schlecht gewesen sein, auch wenn Dir der rote Faden fehlt :wink:
Mir scheint es so als ob du eigentlich immer drauf anlegst an zu ekcen.....
Nein tu ich nicht bewusst...liegt wohl eher an meinem Charakter, dass ich bei manchen Menschen anecke. Wat solls, besser so als ein "Formmensch" zu sein, den man gemütlich in Schubladen stecken kann...
mal bin ich der Rebell und wenn dies alle akzeptiert haben, dann will ich doch die Religiöse sein....oder eben weiter Rebelleieren gegen die Mutter und seinen neuen Gaten. :shock:
War irgendwie absehbar, dass Du das nicht verstehen kannst bzw. das alles völlig fehlinterpretierst. Und es geht auch nicht um "religiös" sein wollen, sowas geschieht im Leben von selbst.
Eines meiner Lieblingszitate ist zwar "besser Rebell ohne Grund, als Rebell ohne Mund", aber gegen meine Mutter und ihren Mann habe ich nie rebelliert....es ist das größte Glück, dass sie sich auf dieser Welt gefunden haben.
Viele Menschen sind gut erzogen, um nicht mit vollem Mund zu sprechen, aber sie haben keine Bedenken, es mit leerem Kopf zu tun.

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Re: 3-sprachige Erziehung gut möglich? Erfahrungen gesucht

Do, 12. Dez 2013, 13:53

Strellci i Vertet hat geschrieben:
liberté hat geschrieben: im sommer werde ich mit beni zur beschneidung gehen, ebenfalls eine notwendigkeit.
aber ich würde meine kinder eben, im unterschied zu dir, nicht einer narkose und den schmerzen aussetzen, wenn es nicht medizinisch notwendig ist.

und im Unterschied zu mir Liberté

ich und meine Frau gingen gemeinsahm zur OP(Beschneidung) unserer Söhne.

Es ist im Moslemischen und Jüdischen Glauben eben doch Notwendig Liberté.
ja, das ist mir bekannt strellc. aber du erlaubst mir schon auch meine meinung dazu und das es in meinen augen reformwürdig wäre / ist. im katholischen glauben gab es auch eine beschneidung, die aber abgeschafft wurde. damals war das sehr sinnvoll, denn in den heißen ländern gab es nicht genügend möglichkeiten der hyghiene und somit sehr viele krankheiten.

heute leben wir in kühleren gefilden und verfügen über mehr als genug möglichkeiten zur körperhyghiene.

ich finde das könnte man jetzt abschaffen :D

aber hey, jeder so wie es ihm gefällt. ich würde mir nicht anmaßen darüber zu urteilen.

mir persönlich grault vor dem sommer und meinem mann auch.
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Re: 3-sprachige Erziehung gut möglich? Erfahrungen gesucht

Do, 09. Jan 2014, 0:34

Also ich habe oftt erlebt, dass aus dem näheren Umfeld es oft vorkommt, dass die leute wie jetzt du überforderst dein kind und es kommt drucheinandern. aber das stimmt gar nicht. kinder kommen sehr gut mit klar und man sollte sie noicht unterschätzen, wenn sie von klein auf die Möglichkeit haben 3 Sprachen zu sprechen!

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Re: 3-sprachige Erziehung gut möglich? Erfahrungen gesucht

Do, 16. Jan 2014, 0:43

Hallo kasi, auch von mir ganz liebe glückwünsche!!!! Toll, dass alles gut geworden is:)
Zu den sprachen... Stecken ja grad mittendrin. Also anisa wächst 2 sprachig auf... Sie versteht beides super, hat auch erst toll angefangen mit sprechen. Jetzt ist es aber durch die starke präsenz beider sprachen (anfänglich wars viel mehr deutsch) bei mama baba, kaka und wawa geblieben. Gucken wir mal:-) aber verstehen tut sie wie gesagt beides. Ich finde auch ihr solltet deutsch wichtiger nehmen. Man weiss nie wie leicht dem kind lernen fällt und ich sehs bei meinen angeheirateten nichten und neffen... Viele südländer bringen die kleinen frühestens mit drei in die kita. Dann sind es nur noch 3 jahre bis zur schule. Meine nicht hat es nicht geschafft ausreichend deutsch zu lernen und kommt schon in der 1. klasse nicht mit weil sie die aufgabenstellung nicht versteht. Das willst du nicht für dein kind. Auch würd ich als lehrer wut kriegen wenn ein in deutschland geborenes kind mit deutschem pass und hier lebend kein deutsch spricht. Entweder zieht ihr 3 sachen durch oder stellt eins hinten an. Lg
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liberté
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Re: 3-sprachige Erziehung gut möglich? Erfahrungen gesucht

Do, 16. Jan 2014, 17:30

ich schließe mich traurig an. ich mache ja gerade eine ausbildung zur förderlehrerin und dort haben wir gerade statistiken gesehen, die besagen, daß kinder, die ohne deutschkenntnisse in die kita kommen im grunde schon den denkbar schlechtesten start haben, da sie die lücke nie ganz schließen können.
in berlin ist schulpflicht ab 5, damit man eben jene kinder in der schule auffangen kann, was aber nur frust für die kiddies bedeutet. am ende landen sie bei mir - im förderunterricht....und ich kann mir das auch nicht bei einer intelligenten frau wie dir vorstellen.
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alide
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Re: 3-sprachige Erziehung gut möglich? Erfahrungen gesucht

Fr, 17. Jan 2014, 9:03

Zuerst müssen Kinder die Sprache des Landes beherrschen in dem sie leben. Und wenn es China wäre würden meine Kinder chinesisch sprechen. Alles andere ist gute Zugabe, hängt aber auch vom Kind ab.
Ich finde es traurig,wenn ich sehe wie Kinder leiden weil sie sich nicht ausdrücken können, sie keiner versteht oder am schlimmsten wenn sie von gehässigen Kindern deswegen ausgelacht werden.
Nichts grenzt so sehr aus, wie wenn man sich nicht verständigen kann.
Meine Sprechen fließend deutsch (mit mir und meinem Mann), albanisch (Großeltern) und englisch (Schule).
Deutsch war oberste Priorität, hat sich auch ausgezahlt, in Schule bzw. Ausbildung.
Albanisch lief spielerisch nebenher,(z.B. im Urlaub drüben mit ihren cousins in die Schule gegangen, Lieder gesungen, albanisches Fernsehen) hat aber super funktioniert.
Geht aber alles nur solange es den Kindern auch Spass macht.

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liberté
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Re: 3-sprachige Erziehung gut möglich? Erfahrungen gesucht

Fr, 17. Jan 2014, 17:17

das finde ich klasse alide!
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Kasiunia
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Re: 3-sprachige Erziehung gut möglich? Erfahrungen gesucht

Do, 23. Jan 2014, 15:47

hallo,

danke für eure Anworten. Ja, ich denke auch, dass es sehr wichtig ist, dass die Kinder die Sprache in des Umgebungslandes lernen und das auch von Beginn an. Ich habe auch schon gesagt, dass meinetwegen unsere Kids nicht unbeding PL sprechen müssen, wir sind nicht mehr so oft da seid meine Großeltern alle verstorben sind, jeder der hier von unserer Familie lebt spricht fließend Deutsch. Wir sprechen untereinander nur bei meinem Papa zuhause polnisch und auch Feiern. Also meine Kinder werden das nicht brauchen und es ist mir nicht mehr so wichtig wie früher. Mein Mann ist da ganz anderer Meinung-er möchte auch dass sie unbedingt auch PL lernen weil es eben auch ein Teil von ihnen ist. Natürlich ist es das, aber ich möchte nicht das mein Kind erst mit 5-6 Jahren anfängt richtig zu sprechen nur weil wir ihm 3 Sprachen "aufdonnern" mussten. AL ist unverzichtbar, allein schon in der Gesellschaft wäre es so ein typisches Vorurteil wenn unsere Kinder es nicht sprechen können " da siehst du, wenn du keine Albanerin nimmst, dann können dein Kinder auch kein albanisch". Zudem sind wir ja im Urlaub in KS und da müssen sie sich verständigen können. vor allem werden auch alle Cousinen und Cousens von meinen Schwägerinnen und Schwagern auch alle alb. können. Dann wäre es wirklch schade.

Ich denke ich werde es mit dem PL lassen. Unsere bzw. meine Familie wird nicht polnisch bleiben. Meine Schwester ist mit einem deutschen Mann verheiratet, mein Bruder wird auch eher keine Polin nehmen und meine Kleine Schwester k. A. mal sehen.
Schon traurig wie dann wirklich eine Generation bzw. eine Herkunft praktisch ausstirbt. Da kann ich glatt verstehen wieso albanische Eltern sich alb. Schwiegerkinder wünschen.

Zum Thema Diskriminierung kann ich ja praktisch vom eigenen Leib berichten, bzw. von meinem Bruder. Der wird in der Schule gemoppt, sicher auch aufgrund seines starken Akzentes und weil er moppelig ist. Das habe ich aber noch nie bei einem hier geborenen Kind mit poln. Hintergrund erlebt. Sogar meine Mutter hat weniger Akzent.

Also fest steht für mich, ich werde mit meinem Kind deutsch reden.

Strellci i Vertet
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Re: 3-sprachige Erziehung gut möglich? Erfahrungen gesucht

Do, 23. Jan 2014, 16:57

hallo Kasiunia

persönlich finde ich es schade, dass du beinem KInd das polnisch nicht beigringen willst. Dein Kind wenn normale Entwicklung, würde auch diese Sprache neben den anderen beiden spielend lernen.

Damit geht eine kleine Identitet des Polnischen in deinem Kind wohl verloren.

Du als Mutter wirst es aber wohl am besten wissen, was für dein Kind das beste, sein wird, wenn es soweit ist.

Liebe grüsse Strellci i vertet
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Re: 3-sprachige Erziehung gut möglich? Erfahrungen gesucht

Do, 23. Jan 2014, 17:21

gar kein polnisch finde ich jetzt auch extrem. irgendwie möchte man doch auch weitergeben, was man kann.
meine familie väterlicherseits kam als mein großvater klein war von Polen nach D. bis wir cousins und cousinen nachgeforscht haben wusste niemand davon, denn sie haben sich sogar einen anderen namen gegeben, durften die sprache nicht mehr sprechen. rückblickend finde ich es schade, aber eigentlich geht es mehr um erzählungen, traditionen usw. ich scheine das aber gespürt zu haben, denn ich bin ja selbst, bevor ich es wusste, nach polen gezogen, habe dort auch polnisch gelernt...;-).

ich denke du kannst polnische "räume" schaffen. im kinderzimmer z.b., vor dem schlafen gehen und am morgen wird nur polnisch gesprochen, polnische kinderbücher und filme - so kann er es vll. nicht perfekt, aber die basis hat er dann und kann darauf aufbauen, wenn die zeit reif ist....
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Re: 3-sprachige Erziehung gut möglich? Erfahrungen gesucht

Fr, 24. Jan 2014, 15:34

Hallo Kasiunia

Wenn dein Kind schon die Möglichkeit hat dreisprachig aufzuwachsen, würde ich die Chance auch nützen. Dein Kind wird dich später "verfluchen" dass du dich bewusst gegen das Polnisch entschieden hast.

Kasiunia
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Re: 3-sprachige Erziehung gut möglich? Erfahrungen gesucht

Mo, 03. Feb 2014, 12:36

Hallo ihr drei,

ja, dasselbe musste ich mir auch von meinem Mann anhören Zuhause. Ich würde es auch soo traurig finden, wenn meine Kind von meiner Kultur sozusagen garnichts mit bekommen. Schließlich ist die albanische Schwiegerfamilie sehr dominant zudem wird ja, wenn alles läuft wie geplant, das Kleine zu meine Schwiema gehen, sobald ich anfange zu arbeiten.

Manchmal kann ich wirklich verstehen, wieso Eltern sich für die Kind die Landsfrau/Landsmann an der Seite wünschen. Wenn ich meinen Kindern nicht die polnische Sprache beibringe, nehmen sie außer dem Weihnachtsfest nach poln. Art und Oster nichts mit. Wenn ich dann noch überlege, dass unsere Kinder einen Partner wählen, die noch eine weitere nationalität hat, dann wird es aber kritisch :lol:

Ich habe beschlossen, dass ich auch eben wie Liebertè schon schrieb auch mit Kinderfilmen auf polnisch viel erreichen kann. Mein Papa hat ganz viele Kinderfilme auf polnisch. Habe auch überlegt, ob wir uns nicht ne Satelittenschüssel zulegen, sodass wir auch die alb. und poln. Sender haben. Dann kann man den Kids auch Trickserien in allen 3 Sprachen zeigen.

Was denkt ihr, ist es verwirrend wenn Kinder in 3 Sprachen Kinderserien sehen? Man ist das kompliziert. Aber ich denke ich würde auch nicht schaffen, es meinen Kinder nicht beizubringen polnisch zu sprechen. Wir werden das schon hinkriegen. Ich habe wie gesagt, einfach nur Angst das Kind zu überfordern.

Ich danke euch für eure Antworten. Ich hätte meinen Eltern auch nie verziehen, wenn ich kein polnisch beigebracht bekommen hätte.

Kokanee
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Re: 3-sprachige Erziehung gut möglich? Erfahrungen gesucht

Mo, 03. Feb 2014, 14:59

Mein Beispiel:
Papa deutsch
Mama russisch
Wohnort: Spanien, genauer gesagt Katalonien

Sprachen zu Hause: Papa deutsch, vielleicht auch mal spanisch, weiß ich jetzt nicht
Mama: dt. mit relativ starkem russischem Akzent
Sohn: erste Sprache deutsch - er hat eine leichte Akzentfärbung von der Mama
Ferien: immer mal Russisch bei Oma und Opa

Kindergarten: ich glaube, da hat er Spanisch aufgebessert - bilde mir ein, so Bilderbücher und so zu Hause waren jetzt nicht rein Deutsch, schon auch Spanische. Mama hat ja auch Spanisch mit gelernt sozusagen ...
Jetzt Schule bzw. die haben da wohl früh schon so eine Art Vorschule: Katalan ist Pflicht, Englisch haben sie dazu - bzw. nein, ist wohl falsch: Mallorquin wollen sie. Spricht halt sonst kein Mensch ...

Beides ziemlich neu für ihn. In Englisch ist er vorerst schlecht, das wird bisschen viel - es werden wohl ganze Unterrichtsstunden auf Englisch gehalten. Ich denke, er wird sich reinfuchsen und selbst wenn nicht, find ich das nicht schlimm. Katalan äh Mallorquin dazu geht wohl irgendwie, ist ja nicht ganz so weit weg von Spanisch - aber halt doch auch anders, auch erst mal nicht so einfach, ich denke, das läuft jetzt.
Russisch: Mama übte wohl auch mal zu Hause mit ihm ein bisschen. Wenn er dann aus so einem Ferienaufenthalt kam, war Russisch wohl ziemlich perfekt. Denke, das versinkt dann wieder ein bisschen, aber es ist kein Problem, das wieder zu aktivieren.

Ich finde das toll. Ich ärgere mich, dass man mir die Zweitsprache nicht beigebracht hat.
Ob es natürlich so sinnvoll ist, nur ein paar Kinderserien anzuschauen und das vielleicht dreisprachig, weiß ich nicht. Besser als nichts eventuell. Aber wenn die Umgebung eben die und die Sprache hat, dann geht es wohl am einfachsten. Ich würde öfters nach Polen in den Ferien fahren. Und so im Alltag mal immer was einflechten - wenn du dich nicht ganz durchringen möchtest, fast nur Polnisch mit ihm zu reden - Mama ist dann auf Polnisch gepolt. Albanisch gibt es von der anderen Verwandtschaft.
Denke, die saugen das auf. Vor allem sind die Gehirnwindungen dann günstig für Sprachen getrimmt, so meine naive Laienmeinung. Ob das alles bleibt, vielleicht nicht. Aber irgendwo schlummert es dann bestimmt ;-)

Achja, und sonst, von wegen die Kinder müssten Deutsch können hier: ja, müssen sie. Aber da schaut man sich vielleicht am besten die Lehrer und die Schule an, wenn man hoffentlich die Wahl hat. Ist, denke ich, auch eine Frage, wie man hier "Ausländern" (sag ich jetzt einfach mal) begegnet. Sie sollten auch deutsche Freunde haben vielleicht, die nur deutsch können. Etc. halt wirklich nicht nur im eigenen abgeschotteten Kosmos bleiben - was in D vielleicht nicht so einfach ist. - achja, und Mama und Papa zusammen unterhalten sich doch wohl auf Deutsch?
Da in der Vorschule gab es auch Ärger, da wurde auch gehänselt, was weiß ich, er hat ja erstmal nichts verstanden. Schule ist nicht leicht. Ist sicher auch kindabhängig, da müssen dann die Eltern bisschen mitkämpfen und die Lehrer zusammenstauchen. ;-)

Achja, und dann fällt mir noch die rein deutsche Familie ein, wo Papa wohl mit dem Sohnemann Englisch sprechen wollte. Ich muss mich mal erkundigen, wie erfolgreich das war, er ist jetzt auch schon vermutlich in der 2. Klasse. Fand ich reichlich aufgesetzt (und glaube nicht, dass damit irgendwas erreicht wurde ...). Wenn man so eine Sprachenvielfalt hat, sollte man die wirklich nutzen, denke ich. Und da ist es egal, ob du dich jetzt noch irgendwie Polnisch fühlst oder so, a) Gehirnwindungen b) ich denke, man profitiert von jeder anderen Sprache, die nicht Englisch ist (natürlich ist auch Englisch nicht verkehrt, aber doch bitte als Muttersprachler ...). Es liegt auch eine Wertigkeit in diesen Dingen ...

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