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gschumacher
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Deutschtest, Einbürgerungstest

Do, 24. Jun 2010, 19:48

Hallo,

mein Mann hat nächsten Monat o. g. Prüfungen und schon etwas "Respekt" davor. Hab mir mal im Netz die Fragen zur Einbürgerung angeschaut, ich bin mir sicher, die wissen viele Deutsche nicht zu beantworten. Aber wir sind guter Dinge dass er es schafft.

Wollte nur wissen, ob jemand Erfahrung damit hat?

Vielen Dank
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Darleen17
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Do, 24. Jun 2010, 19:55

Ja, wir haben beide Prüfungen gerade hinter uns gebracht... ok, mein Mann hat sie hinter sich gebracht, aber ich hab mitgezittert :D .

Den Einbürgerungstest hat er mit 31 von 33 Fragen bestanden und auf das Ergebnis des Deutschtests warten wir noch. Morgen wären es 4 Wochen, daß wir drauf warten und es kann zwischen 4 und 6 Wochen dauern. Ich hoffe das er den Test auch bestanden hat.

chantal
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Do, 24. Jun 2010, 21:31

dito, mein Mann hatte vor 2 Wochen Prüfung, ich bin zuversichtlich, er nicht so, ist aber auch sein Naturell :wink:

Ehrlich gesagt ist meine Mann eindeutig besser beim Einbürgerungstest und B1 hat er mündlich schon sehen können, dass er es geschafft hat :wink:

Bei uns hieß es 3 Wochen warten auf das Ergebnis :?
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Alket
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Fr, 25. Jun 2010, 2:08

Ja, ich erhielt auch eine Mappe die mich auf einen mündlichen Test vorbereiten sollte, von 10 fragen wusste ich allerdings nur ca. 5.

Bestanden habe ich jedoch, weil ich sonst viel wusste, über die Geschichte meines Dorfes, kommene und vergangene Abstimmungsthemen, etc. Das machte dann mehr Eindruck als die nicht korrekte Antwort auf die Frage wieviele Ausländer in der Schweiz leben, oder welche Staatform die Schweiz vor 200 Jahren hatte.

schriftliche Tests finde ich allerdings sehr problemtisch.

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saloni
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Fr, 25. Jun 2010, 9:39

:roll: ich gestehe :oops: ich, würde den nicht bestehn.... im übrigen noch mehr Schweizer oder halt gemachte Schweizer :lol: damals holte man ja unsere Familie hier rein, war dankbar etc. aber auch viele Deutsche, finde die Intervievs immer so süss... wie heisst euer Bundespräsident? äääää???? :lol:

Iergendwie peinlich :roll:

Wäre es den nicht wichter, Deutsch zu sprechen und schreiben zu können und den Rest, wie lebt man als rechtschaffender Bürger und wie Budgettiert man etc... so allg. Lebensfragen?

Ich suchte mal da was... von Germanie und von der schweiz.

Also:

Deutschland und die Deutschen

1. Wie viele Einwohner hat Deutschland?

82,45 Millionen.

2. Nennen Sie drei Flüsse, die durch Deutschland fließen!

Rhein, Donau, Elbe.

3. Nennen Sie drei deutsche Mittelgebirge!

Schwarzwald, Harz, Teutoburger Wald.

4. Wie heißt die Hauptstadt der Bundesrepublik Deutschland?

Berlin

5. Wie viele Bundesländer hat die Bundesrepublik Deutschland? Nennen Sie sieben Bundesländer und ihre Hauptstädte!

16; Bayern (München), Niedersachsen (Hannover), Nordrhein-Westfalen (Düsseldorf), Thüringen (Erfurt), Baden-Württemberg (Stuttgart), Sachsen (Dresden), Schleswig-Holstein (Kiel).

6. Nennen Sie drei Staaten, die an die Bundesrepublik Deutschland grenzen!

Frankreich, Dänemark, Polen.

7. Welche Voraussetzungen muß man erfüllen, um deutscher Staatsbürger zu werden?

Grundvoraussetzung ist der legale, auf Dauer angelegte Aufenthalt von mindestens acht Jahren und der Besitz eines entsprechenden Aufenthaltstitels. Für Ausländer, die erfolgreich an einem Integrationskursus teilgenommen haben, reduziert sich diese Mindestaufenthaltszeit um ein Jahr. Ferner wird verlangt, daß Einbürgerungswillige sich zu den Grundsätzen der Verfassung bekennen und über ausreichende Kenntnisse der deutschen Sprache verfügen.

8. Nennen Sie drei Gründe, warum Sie deutscher Staatsbürger werden wollen!

Soziale Sicherheit; eine freiheitliche, tolerante Gesellschaft, an der ich teilhaben möchte; weil ich mich in Deutschland beheimatet fühle.

II.

Grundlinien deutscher Geschichte

9. Was verstehen Sie unter dem Begriff Reformation, und wer hat sie eingeleitet?

Eine Bewegung innerhalb der christlichen Kirche, die am Anfang des 16. Jahrhunderts die Vorherrschaft des Papstes beendete und zur Gründung protestantischer Kirchen führte, eingeleitet von Martin Luther (Thesen-Anschlag am 31. Oktober 1517 an der Schloßkirche zu Wittenberg).

10. Welche Versammlung tagte im Jahr 1848 in der Frankfurter Paulskirche?

Frankfurter Nationalversammlung

11. Die erste Republik mit demokratischer Verfassung in Deutschland wurde 1918 ausgerufen. Wie wird diese erste deutsche Republik genannt?

Weimarer Republik.

12. Wann ging diese erste deutsche Republik zu Ende?

1933

13. In welchen Jahren der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts war Deutschland eine Diktatur?

1933 bis 1945

14. Wie hieß die damals herrschende Partei?

NSDAP

15. Erläutern Sie den Begriff Holocaust!

Der Holocaust bezeichnet einen Völkermord, in diesem Sinne den Massenmord an etwa sechs Millionen Juden in Europa zur Zeit des Nationalsozialismus.

16. Wenn jemand den Holocaust als Mythos oder Märchen bezeichnet: Was sagen Sie dazu?

Ein Lügner, der aus der Geschichte nichts lernen will, und in Deutschland ein Straftäter, der wegen Volksverhetzung verurteilt werden kann.

17. Erläutern Sie den Begriff Existenzrecht Israels!

Das Existenzrecht Israels meint, daß die Menschen im Staat Israel in international anerkannten Grenzen frei von Angst, Terror und Gewalt leben können.

18. Welches Ereignis fand am 20. Juli 1944 statt?

Ein Attentat auf Adolf Hitler, das der Diktator aber überlebte. Ausgeführt hatte es Claus Graf Schenk von Stauffenberg.

19. Was geschah am 8. Mai 1945?

Ende des Zweiten Weltkriegs in Europa

20. Nach dem Zusammenbruch des Dritten Reiches war Deutschland in vier Besatzungszonen aufgeteilt. Wer waren die vier Besatzungsmächte?

USA, Großbritannien, Frankreich, Sowjetunion

21. In welchem Jahr wurde die Bundesrepublik Deutschland gegründet?

1949

22. Wie hieß der erste Bundeskanzler?

Konrad Adenauer (CDU).

23. Was bedeutet DDR?

Deutsche Demokratische Republik.

24. Welches Ereignis fand am 17. Juni 1953 in der DDR statt?

Volksaufstand gegen die SED-Diktatur

25. Was verstehen Sie unter dem deutschen Wirtschaftswunder?

Die wirtschaftliche Aufschwungphase in den 50er und 60er Jahren.

26. Erläutern Sie den Begriff Mauerbau (1961 in Berlin)!

Die SED-Machthaber schlossen die Grenze, weil ihr immer mehr Bürger wegliefen.

27. Welcher deutsche Bundeskanzler bekam den Friedensnobelpreis?

Willy Brandt.

28. In welchem Jahr kam es zur deutschen Wiedervereinigung?

1990

29. Nennen Sie die Bundesländer, die heute auf dem Gebiet der ehemaligen DDR existieren!

Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen.

30. Der 9. November hat in der deutschen Geschichte eine besondere Bedeutung. Welche Ereignisse fanden statt a) am 9.11.1938 und b) am 9.11.1989?

a: Pogrom gegen die jüdische Bevölkerung in Deutschland. Zahlreiche Synagogen wurden in Brand gesetzt. b: Öffnung der Berliner Mauer.

III.

Verfassung und Grundrechte

31. Wo sind die Grundrechte der deutschen Staatsbürger festgelegt?

In der Verfassung.

32. Wie heißt die Verfassung der Bundesrepublik Deutschland?

Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland (GG).

33. In welchem Jahr ist sie in Kraft getreten?

1949

34. Von wem geht in der Bundesrepublik Deutschland alle Staatsgewalt aus?

Vom Volk.

Welche Vorteile ergeben sich daraus für die Bürgerinnen und Bürger?

Sie können durch Wahlen auf politische Entscheidungen Einfluß nehmen.

35. Welches Recht schützt Artikel 1 der bundesdeutschen Verfassung?

Die Würde des Menschen.

36. Wie heißt das höchste gesetzgebende Organ der Bundesrepublik Deutschland, und wer bestimmt seine Mitglieder?

Der Bundestag. Seine Mitglieder werden von den wahlberechtigten Deutschen gewählt.

37. Unsere Verfassung garantiert Grundrechte. Nennen Sie vier!

Schutz der Menschenwürde, freie Entfaltung der Persönlichkeit, Gleichberechtigung, Glaubens- und Gewissensfreiheit.

38. In der Verfassung ist verankert, daß alle Menschen vor dem Gesetz gleich sind. Erläutern Sie diesen Grundsatz!

Dieser Grundsatz bedeutet, daß niemand wegen des Geschlechts, der Abstammung, der Rassenzugehörigkeit, der Sprache, der Heimat und Herkunft, des Glaubens sowie der religiösen und politischen Anschauungen diskriminiert werden darf.

39. Einer Frau soll es nicht erlaubt sein, sich ohne Begleitung eines nahen männlichen Verwandten allein in der Öffentlichkeit aufzuhalten oder auf Reisen gehen zu dürfen: Wie ist Ihre Meinung dazu?

In einer freiheitlich-demokratischen Gesellschaft haben Frauen grundsätzlich dieselben Rechte wie Männer.

40. Wer kann in der Bundesrepublik Deutschland einen Antrag auf Ehescheidung stellen?

Mann und Frau.

41. Beschreiben Sie den Grundgedanken der Gewaltenteilung!

Unter Gewaltenteilung versteht man eine Verteilung der Staatsgewalt auf mehrere Träger. Dieses sind: Legislative (gesetzgebende Gewalt), Exekutive (Regierung) und Judikative (Gerichtsbarkeit).

42. Erläutern Sie den Begriff Religionsfreiheit!

Die Religionsfreiheit ist ein elementares Grundrecht. Es umfaßt die Freiheit, seine Religion oder seine Überzeugung zu wechseln sowie die Freiheit, seine Religion oder seine Überzeugung allein oder in der Gemeinschaft mit anderen in der Öffentlichkeit oder privat durch Lehre, Ausübung, Gottesdienst oder Vollziehung eines Ritus zu bekunden.

43. In Filmen, Theaterstücken und Büchern werden manchmal die religiösen Gefühle von Menschen der unterschiedlichen Glaubensrichtungen verletzt. Welche Mittel darf der einzelne Ihrer Meinung nach anwenden, um sich gegen so etwas zu wehren, und welche nicht?

Er darf rechtliche Mittel, aber keine Gewalt anwenden.

44. In Deutschland gibt es eine gesetzliche Schulpflicht für alle Kinder und Jugendlichen. In welchem Alter beginnt die Schulpflicht, wann endet sie?

Die Schulpflicht ist in den Gesetzen der Länder geregelt. Sie beginnt im allgemeinen mit Vollendung des 6. Lebensjahres und endet mit Vollendung des 18. Lebensjahres. An die allgemeine Schulpflicht schließt sich in der Regel die Berufsschulpflicht an.

45. Was ist der Grund für die gesetzliche Schulpflicht?

Jedem Kind, egal welchen sozialen Standes und welcher Herkunft, soll die Möglichkeit gegeben werden, eine Bildung zu erhalten, die ihm die erfolgreiche Teilnahme am gesellschaftlichen Leben ermöglicht. Die Eltern können und dürfen ihre Kinder nicht vom Schulunterricht fernhalten. Ebenso können sich die Kinder selbst nicht dem Unterricht entziehen.

46. Nicht immer sind Eltern mit dem Verhalten ihrer Kinder einverstanden. Welche Erziehungsmaßnahmen sind erlaubt, welche verboten?

Sie können ihren Kindern kleine "Strafen" wie beispielsweise die Kürzung des Taschengelds auferlegen, sie dürfen sie aber nicht schlagen oder andere Gewalt anwenden.

47. Welche Möglichkeiten haben Eltern, die Partnerwahl ihres Sohnes oder ihrer Tochter zu beeinflussen? Welche Handlungen sind verboten?

Sie dürfen zwar einen Partner empfehlen, aber keinesfalls Zwang oder gar Gewalt ausüben.

IV.

Wahlen, Parteien und Interessenverbände

48. Die Wahlen zu den deutschen Parlamenten müssen nach Artikel 38 der Verfassung allgemein, unmittelbar, frei, gleich und geheim sein. Erklären Sie diese Wahlgrundsätze!

Allgemein bedeutet, daß grundsätzlich alle Staatsbürger wählen dürfen und wählbar sind. Einschränkungen gibt es nur bezüglich Alter, Staatsbürgerschaft, Wohnsitz und geistiger Handlungsfähigkeit. Unmittelbar bedeutet, daß die Wähler die Abgeordneten direkt mit ihrem Votum bestimmen, im Gegensatz etwa zum mittelbaren System der USA, wo Wahlmänner gewählt werden und zwischengeschaltet sind. Frei heißt, daß die Stimmabgabe ohne Druck und Einflußnahme von außen erfolgt. Geheim ist die Stimmabgabe, weil sie in einer Wahlzelle ohne Einblick für andere erfolgt, und gleich sind die Wahlen, weil jede Stimme unabhängig von der persönlichen Situation gleichviel zählt.

49. Erläutern Sie den Begriff Mehrparteienprinzip!

In Deutschland werben zahlreiche Parteien gleichberechtigt um Wählerstimmen. Entsprechend ihres Stimmenanteils bei Wahlen ziehen sie in die Parlamente ein. Es gibt keine Einheits- oder Staatspartei.

50. Begründen Sie, warum die Wahlen in der ehemaligen DDR nicht unseren demokratischen Wahlgrundsätzen entsprachen!

In der Ex-DDR gab es zwar nominell mehrere Parteien, aber zur Wahl stand nur eine Einheitsliste der Nationalen Front. Die Zusammensetzung des zu wählenden Gremiums war vorgegeben und vom Wähler bei der Stimmabgabe nicht zu beeinflussen.

51. Welche Parteien sind derzeit im Deutschen Bundestag vertreten? Nennen Sie mindestens drei!

CDU, CSU, SPD, Grüne, FDP, Linkspartei.PDS

52. Unter welchen Umständen können in der Bundesrepublik Deutschland politische Parteien und Vereine verboten werden? Würden Sie trotz eines solchen Verbots die Partei oder den Verein doch unterstützen? Unter welchen Umständen?

Parteien und Vereine können verboten werden, wenn sie Ziele verfolgen, die gegen die Grundsätze der Verfassung verstoßen und damit die freiheitlich demokratische Grundordnung gefährden.

53. Was sind Bürgerinitiativen?

Zusammenschlüsse von Bürgern, die sich für oder gegen ein spezielles Thema oder Projekt, meist auf lokaler oder regionaler Ebene, einsetzen. Aus Bürgerinitiativen der 80er Jahre entstand die Partei der Grünen.

54. Nennen Sie zwei Interessenverbände aus dem Wirtschafts- und Arbeitsleben!

Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB), Bundesvereinigung Deutscher Arbeitgeberverbände (BDA).

V.

Parlament, Regierung und Streitkräfte

55. Wo finden die Parlamentssitzungen des Deutschen Bundestages statt?

Im Reichstagsgebäude in Berlin.

56. Wie oft findet die Wahl zum Deutschen Bundestag in der Regel statt?

Alle vier Jahre.

57. Wie heißt die Vereinigung von Abgeordneten einer Partei im Parlament?

Fraktion

58. Für die Abgeordneten in den Parlamenten gilt der Grundsatz des freien Mandats. Was heißt das?

Die Abgeordneten sind weder an Weisungen noch Aufträge gebunden. Ein Fraktionszwang besteht rechtlich gesehen nicht. Ein Abgeordneter kann während der Legislaturperiode nicht abberufen werden, auch dann nicht, wenn er die Partei wechselt.

59. Was bedeutet die Fünf-Prozent-Klausel bei der Wahl zum Deutschen Bundestag?

Es kommen nur jene Parteien in den Bundestag, die mehr als fünf Prozent der Wählerstimmen auf sich vereinigen können (oder drei Direktmandate erringen).

60. Alle Bürgerinnen und Bürger können sich mit Beschwerden und Vorschlägen auch an besondere Ausschüsse der Parlamente wenden. Wie heißen diese Ausschüsse der Volksvertretungen in Bund und Ländern?

Petitionsausschüsse

61. Wie ist die Amtsbezeichnung des Staatsoberhauptes der Bundesrepublik Deutschland?

Bundespräsident

62. Was ist das Bundeskabinett?

Die Bundesregierung, bestehend aus dem Kanzler und seinen Ministern.

63. Welche Amtsbezeichnung hat der deutsche Regierungschef?

Bundeskanzler

64. Wie heißen die Streitkräfte der Bundesrepublik Deutschland?

Bundeswehr

65. Wann und zu welchem Zweck wurden sie gegründet?

Am 12. November 1955, um die deutsche Demokratie zu schützen und die Verteidigungsbereitschaft des Westens gegen Bedrohungen des kommunistischen Ostens zu unterstützen.

VI.

Bundesstaat, Rechtsstaat, Sozialstaat

66. Deutschland ist ein Bundesstaat. Was bedeutet das?

Ein Zusammenschluß von Bundesländern zu einem Gesamtstaat. Die Gliedstaaten behalten dabei ihre legislativen und exekutiven Zuständigkeiten, wobei die Aufgabenverteilung zwischen Bund und Ländern im Grundgesetz genau geregelt ist und jetzt in der Föderalismusreform neu gefaßt werden soll. Bundesrecht bricht Landesrecht.

67. Wie heißt die Vertretung der deutschen Länder auf Bundesebene?

Bundesrat

68. Die Bundesrepublik Deutschland hat einen dreistufigen Verwaltungsaufbau. Wie heißt das unterste politische Gemeinwesen?

Gemeinde oder Kommune.

69. Wie lautet die Amtsbezeichnung der Regierungschefs der meisten Bundesländer?

Ministerpräsident

70. Die Bundesrepublik Deutschland ist ein Rechtsstaat. Was bedeutet Rechtsstaat?

Es gelten unverrückbare Grundrechte wie Freiheit, Menschenwürde usw., auf die sich jeder Bürger berufen kann. Jeder Verwaltungsakt darf vor Gericht nachgeprüft werden. Das Bundesverfassungsgericht kann Gesetze für nichtig erklären, die mit dem Grundgesetz nicht vereinbar sind.

71. Die Rechtsordnung verbietet, privat Vergeltung zu üben oder das Recht auf eigene Faust durchzusetzen. Das Opfer einer Straftat darf an dem Täter keine Rache nehmen. Wem steht alleine die Strafgewalt zu?

Der deutschen Gerichtsbarkeit.

72. Wie heißt das höchste deutsche Gericht?

Bundesverfassungsgericht

73. Was ist unter der Unabhängigkeit der Gerichte zu verstehen?

Die Richter sind unabhängig. Ihre Entscheidungen sind frei von politischer, staatlicher oder sonstiger Einflußnahme. Richter unterliegen einzig den Gesetzen.

74. Die Bundesrepublik Deutschland ist ein Sozialstaat. Nennen Sie drei Elemente der sozialen Sicherung in der Bundesrepublik Deutschland!

Arbeitslosen-, Kranken- und Pflegeversicherung.

VII.

Die Bundesrepublik Deutschland in Europa

75. Wie heißt die politische Vereinigung der europäischen Staaten? Nennen Sie mindestens fünf Mitgliedsstaaten.

Europäische Union. Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Spanien.

76. In welcher Stadt hat das Europäische Parlament seinen Sitz?

In Straßburg, es tagt auch in Brüssel.

77. Bei welchen Wahlen können in der Bundesrepublik Deutschland EU-Bürger mitwählen?

Bei Kommunalwahlen und der Europawahl.

78. Wie heißt das Organ der EU, das die Gemeinschaftspolitik plant und die Entscheidungen ausführt?

Europäische Kommission.

79. Welchem internationalen Verteidigungsbündnis gehört die Bundesrepublik Deutschland an?

Der Nato.

VIII.

Kultur und Wissenschaft

80. Nennen Sie drei deutsche Philosophen!

Friedrich Nietzsche, Immanuel Kant, Arthur Schopenhauer.

81. Johann Wolfgang von Goethe und Friedrich Schiller gelten als Deutschlands berühmteste Dichter. Nennen Sie jeweils ein Werk der beiden Dichter!

"Faust", "Die Räuber".

82. Nennen Sie einen deutschen Literatur-Nobelpreisträger!

Heinrich Böll.

83. Welcher Deutsche vertonte in seiner 9. Sinfonie am Schluß Schillers "Ode an die Freude"? Nennen Sie zwei weitere deutsche Musiker bzw. Komponisten!

Ludwig van Beethoven; Richard Wagner, Johann Sebastian Bach.

84. Der deutsche Maler Caspar David Friedrich malte auf einem seiner bekanntesten Bilder eine Landschaft auf der Ostseeinsel Rügen. Welches Motiv zeigt dieses Bild?

Die (kürzlich eingestürzten) Kreidefelsen.

85. In Kassel findet alle fünf Jahre eine der bedeutendsten Ausstellungen moderner und zeitgenössischer Kunst statt. Welchen Namen trägt diese Ausstellung?

Documenta

86. Die Bundesrepublik Deutschland hat bedeutende Universitäten. Nennen Sie drei Universitätsorte!

Heidelberg, Münster, Göttingen.

87. Nennen Sie drei überregionale deutsche Tageszeitungen und zwei öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalten!

"Süddeutsche Zeitung", "Frankfurter Allgemeine Zeitung", "Die Welt", ARD, ZDF.

88. Erläutern Sie den Begriff Meinungs- und Pressefreiheit!

Jeder Bürger darf im Rahmen der Bestimmungen des Grundgesetzes seine Meinung öffentlich äußern, ohne dafür mit Verfolgung, Repression oder gar Strafe rechnen zu müssen. Zeitungen und Zeitschriften haben das Recht, solche Meinungen in ihren Publikationen zu verbreiten. Eine Zensur findet nicht statt.

89. Wenn jemand sagt: Freie Medien sind ein unverzichtbarer Teil einer demokratischen Gesellschaft, stimmen Sie dem zu oder nicht?

Ich stimme zu.

90. In den deutschen Kinos startete 2004 der Film "Das Wunder von Bern". Auf welches sportliche Ereignis nimmt der Film Bezug?

Auf den 3:2-Sieg der deutschen Fußball-Nationalmannschaft im Endspiel der Weltmeisterschaft 1954 in der Schweiz gegen Ungarn.

91. In welcher deutschen Stadt fanden letztmals die Olympischen Sommerspiele statt, und von welchem Ereignis wurden sie überschattet?

1972 in München. Die palästinensische Terror-Gruppe "Scharzer September" hatte während der Spiele elf israelische Sportler im Olympia-Dorf als Geiseln genommen. Bei der mißglückten Befreiungsaktion kamen alle Geiseln ums Leben.

92. Zum gesellschaftlich-kulturellen Bild der Bundesrepublik Deutschland gehören Sportarten und Sportler. Nennen Sie drei bekannte deutsche Sportler!

Michael Schumacher, Oliver Kahn, Dirk Nowitzki.

93. Was hat Johannes Gutenberg erfunden?

Den Buchdruck.

94. Welche Personen gelten in Deutschland als Pioniere des Automobilbaus? Nennen Sie zwei Namen!

Karl Benz, Gottlieb Daimler.

95. Welcher deutsche Physiker hat mit seiner Entdeckung im Jahre 1895 die medizinische Diagnose bis zum heutigen Tag revolutioniert?

Wilhelm Conrad Röntgen entdeckte die nach ihm benannten Röntgenstrahlen.

96. Was gelang dem deutschen Wissenschaftler Otto Hahn erstmals 1938?

Die Kernspaltung.

97. Welcher deutsche Arzt entdeckte die Erreger von Cholera und Tuberkulose? Robert Koch.

IX.

Deutsche Nationalsymbole

98. Welche Farben hat die deutsche Bundesflagge, und wie sind sie angeordnet?

Schwarz, Rot, Gold. In dieser Reihenfolge quer von oben nach unten.

99. Wie heißt der Nationalfeiertag der Bundesrepublik Deutschland, und wann wird er begangen?

Tag der Deutschen Einheit am 3. Oktober.

100. Wie heißt die deutsche Nationalhymne, und mit welchen Worten beginnt sie?

Das Deutschlandlied (3. Strophe). "Einigkeit und Recht und Freiheit".


:!: :shock: :!: ganz schön viel was :!:

________

Einbürgerungstest
Hätten Sies gewusst?
Text:Verena Walther
Ausgabe:3/08Die folgenden Fragen unterbreitet eine Zürcher Gemeinde ihren Einbürgerungswilligen. Ein kleiner Test für Ausländer und Schweizer:

1.Nennen Sie die Staatsform der Schweiz.


2.Nennen Sie wichtige Ereignisse zu den aufgeführten Jahreszahlen: 1971, 2002.


3.Nennen Sie einen Kanton mit drei Landessprachen.


4.Was heisst Föderalismus?


5.Nennen Sie je zwei Aufgaben von Bund, Kanton und Gemeinde.


6.Nennen Sie je eine Aufgabe des Parlaments, der Regierung und des Gerichts.


7.Welche Rolle hat der Bundespräsident?


8.Nennen Sie zwei Aufgaben der Parteien.


9.Nennen Sie zwei wichtige Gesetzeswerke auf Bundesebene.


10.Zählen Sie fünf Grundrechte auf.



Die Antworten:
1.Direkte Demokratie.


2.1971: Einführung des Frauenstimm- und -wahlrechts auf Bundesebene. 2002: Beitritt der Schweiz zur Uno.


3.Graubünden.


4.Kantone und Gemeinden handeln im Rahmen der Verfassung weitgehend selbständig und koordinieren ihre Aufgaben.


5.Bund: Aussenpolitik, Wirtschafts- und Währungspolitik, Strassenverkehr, Militär, Zoll, Berufsbildung et cetera;
Kantone: Schule, Bauwesen, Gesundheitswesen, Umweltschutz, Polizei et cetera;
Gemeinden: Kehrichtabfuhr, Gemeindestrassen, Wasser- und Elektrizitätsversorgung, Schulhäuser, Feuerwehr et cetera.


6.Parlament: Gesetze erlassen, Regierung und Verwaltung kontrollieren;
Regierung: Gesetze ausführen, regieren, verwalten, den Staat in der Innen- und Aussenpolitik vertreten;
Gericht: urteilen, richten, strafen, schützen.


7.Der Bundespräsident übernimmt Repräsentationsaufgaben und leitet die Bundesratssitzungen. Er hat aber nicht mehr Macht als die anderen sechs Bundesräte.


8.Die Parteien nehmen Stellung zu Gesetzesvorschlägen und sind ein Faktor in der politischen Meinungsbildung.


9.Zivilgesetzbuch, Obligationenrecht, Strafgesetzbuch, Strassenverkehrsgesetz et cetera.


10.Menschenwürde, Rechtsgleichheit, Schutz der Kinder und Jugendlichen, Recht auf Hilfe in Notlagen, Glaubens- und Gewissensfreiheit, Meinungs- und Informationsfreiheit, Sprachenfreiheit, Anspruch auf Grundschulunterricht, Versammlungsfreiheit, Niederlassungsfreiheit.


http://www.beobachter.ch/leben-gesundhe ... s-gewusst/


______


hier noch ein anderer Test für alle die so was ab und an gerne tun, bei mir war E und G am ausschlagebesten:

Finden Sie heraus, welcher Arbeitstyp Sie sind.

http://webtest.deimos.ch/home_net/webte ... st_id=1304


:lol:

lg und viel Glück
stolz bin, auf meine Schwiegereltern :)

chantal
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Fr, 25. Jun 2010, 9:54

Natürlich ist es am wichtigsten Deutsch zu können.

Mein Mann hat den Einbürgerungstest im Zuge des Integrationskurses gemacht, kam vielleicht in meinem 1. Post nicht so rüber.

Wir hatten die Möglichkeit, dass er den I-Kurs in der 5. Stufe anfängt und so nur 6 Wochen noch mitmacht, um den B1 zu bekommen. Mussten richtig betteln um die Zulassung, da er eben sehr gut deutsch kann. (Deshalb konnte er auch sofort in die 5. Stufe einsteigen) Der Einbürgerungstest gehörte eben dazu und was er hat, hat er. Ich würde den aber auch nicht bestehen, finde einige Fragen auch übertrieben. Aber finde auch schon, dass, wenn jemand eingebürgert werden möchte, uach ein gewisses Interesse am Land mitbringen sollte.
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Darleen17
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Fr, 25. Jun 2010, 10:31

Außerdem kann man die Fragen im Netz lernen und es ist für jeden eine Fleißaufgabe, für den einen mehr, für den anderen weniger.

Ich denke, wenn man sich da reinfuchst, kann diesen Test jeder bestehen.

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gschumacher
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Fr, 25. Jun 2010, 19:02

ich danke Euch sehr für die ermutigenden Worte.


Wenn er allles bestanden hat kann er damit zum Meldeamt und seinen Paß beantragen. Er wurde dazu schriftlich eingeladen, ist das immer so?

Wie lange dauert es dann, bis man den Paß bekommt?


Liebe Grüße
Lebe, wie Du, wenn Du stirbst, wünschen wirst gelebt zu haben

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Darleen17
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Fr, 25. Jun 2010, 19:23

Uns wurde gesagt, es kann sich bis zu einem Jahr hinziehen, wenns ganz schlecht läuft. Aber eigentlich sollte man mit bis zu 6 Monaten rechnen.

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gschumacher
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Fr, 25. Jun 2010, 20:00

na dann :D :D :D ,


danke



(es geht mir gut)
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krenari
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Fr, 25. Jun 2010, 20:56

vor einigen jahren hat es knappe 4 monate gedauert.

kujtesa
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Di, 13. Jul 2010, 22:18

Binn froch das ich denn test nicht machen brauchte. :shock: Binn noch um denn test rübergekommen. Trozdem wünsche ich allen viel glück die es noch vorsich haben.

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