Fr, 05. Feb 2010, 8:42
IV-Bezüger, heisst ja dass man ein Leiden hat, dass eine 100% Arbeitsfähigkeit ausschliesst, oder ein Leiden von Geburt an, bei der die Behandlungen anstatt von der Krankenkasse von der IV-Übernommen werden.
Wenn man dann aus irgendeinem Grund ein Handicap hat, liegt man ja nicht faul herum, sondern geht einer anderen Tätigkeit nach, die das Handicap zulässt, zumindest regelmässig in Therapien gehen oder so.
Was sich aber wohl ausschliesst ist ein IV-Bezug wegen Rückenleiden und dann in Kosova, das Haus renovieren, oder sonst schwere Arbeit zu verrichten, nur ein Beispiel.
Die echten IV-Bezüger, setzen meistens alles daran, irgendeine Tätigkeit zu finden die sie ausüben können trotz allem, siehe Beltrametti, ein Vorbild für jeden mit körperlichem Handicap, wie er mit seinem Schicksal umgeht.
Bei psychischen Erkrankungen wird es viel schwerer. Es ist problematisch da jemanden 50% arbeitsunfähig zu schreiben, da derjenige vielleicht sehr gute Tage hat, an denen man gut arbeiten kann und dann wieder eine schlechte Phase, in der es gar nicht geht. Das abzuklären und einstufen zu können ist viel schwerer, dazu kommt noch, dass die betroffenen aus Scham, meistens ihr Ansprüche nicht geltend machen.
Also gibt es sehr viele die Anspruch hätten es aber nicht geltend machen können und andere, die einfach eine andere Tätigkeit aufnehmen müssten, aber lieber IV-Beziehen und noch schwarz Arbeiten oder so. Diese gibt es überall, sei es in der Schweiz oder Kosova.