So, 15. Mär 2009, 19:22
Also eigentlich wollte ich dazu nichts mehr schreiben, aber bei soviel Unfug kann ich einfach nicht anders.
So, erstmal Off-topic:
Mütter mit Kindern gelten beim Bundesamt für Arbeit als SCHWER VERMITTELBAR (egal ob alleinerziehend, Teilzeit oder Vollzeit). Das ist nunmal Fakt. Wenn jemand in einer Gegend wohnt, so das nicht der Fall ist, sag ich nur Herzlichen Glückwunsch.
Meine Cheffin hat mir auf den Kopf zugesagt, als ich mich für eine Kollegin stark machte (aus der aufgelösten Nachbarabteilung) NICHT NOCH NE MUTTE R MIT KIND, da ist immer was, mal sind die Kinder krank... etc. Öffentlich darf sich das natürlich kein Arbeitgeber erlauben, aber unter der Hand ist es wie Darleen treffend zustimmte.
Die aktuelle Wirtschaftslage sieht so aus, dass die Leute reihenweise entlassen werden, Kurzarbeit antreten, WE-Arbeit unentgeltlich machen und da sagst Du, die Arbeitgeber nehmen Rücksicht auf die Kinder von Arbeitnehmerinnen??? Sorry, aber sowas kommt nicht von jemandem der aktiv im Berufsleben ist. Es mag einige wenige geben, vielleicht, aber es ist jedenfalls NICHT die Regel, ganz im Gegenteil.
So, und nun zum Ehevertrag:
Es ist ein wenig widersprüchlich zu sagen: Ehevertrag ist Q.uatsch und dann im gleichen Atemzug: Ich bin anders abgesichert. Das ist ja wie: Ich verurteile Raucher, aber rauche heimlich.
Beim Ehevertrag geht es ums Absichern ,um sonst gar nichts.
Komisch, wie die Diskussion so ausartet, entweder von beführwortet einen Vertrag oder halt nicht, muss ja jeder selbst wissen.
Also allen, die einen Ehevertrag gemacht haben: Es ist völlig legitim und hat nichts mit Anzweifeln der Liebe zu tun.
Und allen, die keinen haben: Ich wünsche Euch alles Gute, keine schlechten Erfahrungen und vor allem nicht, dass Ihr abserviert werdet und dann noch Unterhalts- und Rentenansprüche an euch gestellt werden.
In dem Sinn
Einen schönen Abend
Eure Lula