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	<title>Polizei Archive &#8211; News by newsletter Albanien</title>
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	<description>Nachrichten aus und über Albanien</description>
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		<title>IS-Terroristen verhaftet</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Lars]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Nov 2016 03:00:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles aus Albanien]]></category>
		<category><![CDATA[Kurznews]]></category>
		<category><![CDATA[IS]]></category>
		<category><![CDATA[Islam]]></category>
		<category><![CDATA[Polizei]]></category>
		<category><![CDATA[Terrorismus]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kurznews: Polizeieinsatz Albanische Medien berichten, dass bei einer koordinierten Aktion von Polizeieinheiten in Albanien, Kosovo und Mazedonien 16 Personen festgenommen worden sind. In Albanien wurden elf Personen in Tirana, Shkodra, Elbasan und Dibra festgenommen. Ihnen wird vorgeworfen, Hass geschürt, Personen für den Kampf in Syrien rekrutiert und den IS logistisch und finanziell unterstützt zu haben. [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.albanien.ch/bb/2016/11/kurznews-is-terroristen-verhaftet/">IS-Terroristen verhaftet</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.albanien.ch/bb">News by newsletter Albanien</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>Kurznews: Polizeieinsatz<em><br />
</em></h4>
<p><span id="more-587"></span></p>
<p>Albanische Medien berichten, dass bei einer koordinierten Aktion von Polizeieinheiten in Albanien, Kosovo und Mazedonien 16 Personen festgenommen worden sind. In Albanien wurden elf Personen in Tirana, Shkodra, Elbasan und Dibra festgenommen. Ihnen wird vorgeworfen, Hass geschürt, Personen für den Kampf in Syrien rekrutiert und den IS logistisch und finanziell unterstützt zu haben.</p>
<p>Einige der Verhafteten erklärten vor dem Untersuchungsrichter, nichts gemacht zu haben und nur wegen ihres Glaubens verfolgt zu werden.</p>
<p>Medien spekulieren, ob die durch Sicherheitsüberlegungen begründete Verlegung des Fussballspiels gegen Israel von Shkodra nach Elbasan im Zusammenhang mit den Verhaftungen steht.&nbsp;</p>
<p><iframe style="border: none; overflow: hidden;" src="https://www.facebook.com/plugins/post.php?href=https%3A%2F%2Fwww.facebook.com%2Falbaniench%2Fposts%2F10154102703192825&amp;width=500" width="500" height="482" frameborder="0" scrolling="no"></iframe></p>
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		<title>Polizei zeigt Zähne</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Lars]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Jul 2015 16:59:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles aus Albanien]]></category>
		<category><![CDATA[Albanische Alpen]]></category>
		<category><![CDATA[Korruption]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die albanische Polizei beginnt, vehement gegen Verbrecher durchzugreifen: Mordverdächtige wurden rasch festgenommen. Kommentar von Lars Haefner, Redaktion newsletter Albanien In den letzten Wochen hatte die albanische Polizei mehr Arbeit, als uns lieb ist. Zwei Mal mussten wir von schlimmen Verbrechen berichten: In Südalbanien wurde ein Polizist erschossen, in Nordalbanien wurden zwei tschechische Touristen ermordet. Vorbei [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.albanien.ch/bb/2015/07/polizei-zeigt-zaehne/">Polizei zeigt Zähne</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.albanien.ch/bb">News by newsletter Albanien</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h4>Die albanische Polizei beginnt, vehement gegen Verbrecher durchzugreifen: Mordverdächtige wurden rasch festgenommen.</h4>
<p><span id="more-455"></span></p>
<h6>Kommentar von Lars Haefner, Redaktion newsletter Albanien</h6>
<p>In den letzten Wochen hatte die albanische Polizei mehr Arbeit, als uns lieb ist. Zwei Mal mussten wir von schlimmen Verbrechen berichten: In Südalbanien wurde ein <a href="https://www.albanien.ch/bb/2015/06/gewalt-gegen-staatsmacht/">Polizist erschossen</a>, in Nordalbanien wurden <a href="https://www.albanien.ch/bb/2015/07/touristen-im-dukagjin-ermordet/">zwei tschechische Touristen ermordet</a>.</p>
<div id="attachment_458" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://www.albanien.ch/bb/?attachment_id=458"><img aria-describedby="caption-attachment-458" decoding="async" fetchpriority="high" class="wp-image-458 size-medium" src="https://www.albanien.ch/bb/wp-content/uploads/2015/07/foto-8-8-300x199.jpg" alt="Spezialeinheiten der Polizei 2014 im Einsatz in Lazarat  " width="300" height="199" srcset="https://www.albanien.ch/bb/wp-content/uploads/2015/07/foto-8-8-300x199.jpg 300w, https://www.albanien.ch/bb/wp-content/uploads/2015/07/foto-8-8.jpg 723w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-458" class="wp-caption-text">Mit schwerem Geschütz: Spezialeinheiten der Polizei 2014 im Einsatz in Lazarat</p></div>
<p>Vorbei sind aber die Zeiten, wo die albanische Polizei macht- und tatenlos solchen Gewalttaten zusehen musste – zumindest bei Fällen mit viel Publizität. Sowohl bei der Fahndung nach den Polizistenmördern von Lazarat wie auch beim Touristenmörder aus dem Dukagjin war die Polizei schnell präsent und leitete eine Grossfahndung ein. Mit Hundertschaften, darunter Spezialeinheiten und unterstützt durch Hubschrauber des Militärs, wurden die Verbrecher gejagt. Und in beiden Fällen konnte die Polizei auch schnell Erfolge verbuchen, die Täter dingfest machen. Stolz wurden die Bilder der Festnahme in den Medien verbreitet.</p>
<p>Dass der albanische Staat nicht mehr allen Machenschaften zuschaut, zeigte auch das vehemente Vorgehen gegen den Cannabisanbau im Sommer 2014 in Lazarat und im Dukagjin. Erstmals wurde in diesen Gebieten, die lange als gesetzlos galten, aufgeräumt. Damals musste eine Übermacht von Polizisten eingesetzt werden, die Polizeit setzte sich aber rasch trotz massiven Widerstands durch.</p>
<p>Und noch immer gibt es viel zu tun: Denn Gewaltverbrechen und andere Gesetzesverstösse gehören in Albanien weiterhin zum Alltag. Auch die Korruption bei Polizei und vor allem Justiz ist noch immer ein grosses Problem.</p>
<p>Ausländische Touristen waren von diesen Machenschaften nie betroffen – und das Entsetzen, dass Ausländer Opfer von Gewalt wurden, ist im ganzen Land gross. Gerade dieses Beispiel zeigt aber auch, wo die Probleme liegen. Der Mörder der tschechischen Touristen wurde erst im Jahr 2010 wegen schlimmer Verbrechen zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt. Vier Jahre später kam er wieder frei – vielleicht dank eines erkauften Urteils?</p>
<div id="attachment_460" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://www.albanien.ch/bb/2015/07/polizei-zeigt-zaehne/fotografi1-5/" rel="attachment wp-att-460"><img aria-describedby="caption-attachment-460" decoding="async" class="size-medium wp-image-460" src="https://www.albanien.ch/bb/wp-content/uploads/2015/07/fotografi1-5-300x199.jpg" alt="Polizei 2014 im Einsatz in Lazarat  " width="300" height="199" srcset="https://www.albanien.ch/bb/wp-content/uploads/2015/07/fotografi1-5-300x199.jpg 300w, https://www.albanien.ch/bb/wp-content/uploads/2015/07/fotografi1-5.jpg 1024w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-460" class="wp-caption-text">Polizei 2014 im Einsatz in Lazarat</p></div>
<p>Es bleibt zu hoffen, dass diese Verbrechen tragische Einzelfälle bleiben. Die grosse Betroffenheit über die Ermordung der Touristen ist echt. Die Tat hat viel Hoffnung zerstört: Hoffnung, dass sich das Ansehen Albaniens doch bald bessert. Hoffnung, zu einer normalen Gesellschaft zu gehören wie andere Länder Europas. Oft reichen wenige Idioten, um das Ansehen eines ganzen Landes zu ruinieren.</p>
<p>Wie gross der Schaden dieser Mordtat an Ausländern ist, wird sich erst in Zukunft zeigen. Aber es gibt auch neue Gewissheit: Man kommt in Albanien nach einem Verbrechen nicht mehr so schnell davon.</p>
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		<title>Gewalt gegen Staatsmacht</title>
		<link>https://www.albanien.ch/bb/2015/06/gewalt-gegen-staatsmacht/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Lars]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Jun 2015 16:11:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles aus Albanien]]></category>
		<category><![CDATA[Lazarat]]></category>
		<category><![CDATA[Malësia e Madhe]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Polizist in Lazarat erschossen – Auszählbüro im Norden gestürmt Nach den eigentlich ruhigen Wahlen haben jetzt zwei Ereignisse Albanien erschüttert: Im Dorf Lazarat bei Gjirokastra im Süden des Landes wurde ein Polizist einer Spezialeinheit erschossen und zwei weitere schwer verletzt. Die Polizisten waren in der ehemaligen Kanabis-Hochburg, die lange rechtloses Gebiet war, auf der Suche nach [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h4>Polizist in Lazarat erschossen – Auszählbüro im Norden gestürmt</h4>
<p><span id="more-441"></span></p>
<p>Nach den eigentlich ruhigen <a href="https://www.albanien.ch/bb/2015/06/unaufgeregte-lokalwahlen/">Wahlen</a> haben jetzt zwei Ereignisse Albanien erschüttert:</p>
<div id="attachment_444" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://www.albanien.ch/bb/?attachment_id=444"><img aria-describedby="caption-attachment-444" decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-444 size-medium" src="https://www.albanien.ch/bb/wp-content/uploads/2015/06/Lazarat-1-10-300x199.jpg" alt="Polizeiaktion in Lazarat im  Juni 2014" width="300" height="199" srcset="https://www.albanien.ch/bb/wp-content/uploads/2015/06/Lazarat-1-10-300x199.jpg 300w, https://www.albanien.ch/bb/wp-content/uploads/2015/06/Lazarat-1-10.jpg 723w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-444" class="wp-caption-text">Polizeiaktion in Lazarat im Juni 2014</p></div>
<p>Im Dorf Lazarat bei Gjirokastra im Süden des Landes wurde ein Polizist einer Spezialeinheit erschossen und zwei weitere schwer verletzt. Die Polizisten waren in der ehemaligen Kanabis-Hochburg, die lange rechtloses Gebiet war, auf der Suche nach einer Gruppe, die zuvor Schüsse abgegeben hatten. Aktuell sind Hunderte von Polizisten in Lazarat, die das Dorf umstellt haben und versuchen, die Täter festzunehmen. Die Tat wurde von politischer Seite stark verurteilt.</p>
<p>In der Region Malësia e Madhe in Nordalbanien haben in der Nacht auf heute politische Fanatiker versucht, ein Büro zu stürmen, in dem die Stimmen der Lokalwahlen ausgezählt wurden. Auch hier musste die Polizei einschreiten. Da aber trotz Spezialkräften die Lage angespannt blieb, wurde entschieden, die Auszählung der Stimmen in Tirana fortzusetzen. Damit fällt doch noch ein negatives Licht auf den sonst gut verlaufenen Wahlgang.</p>
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		<title>Polizeiaktion gegen Filmschule</title>
		<link>https://www.albanien.ch/bb/2009/02/polizeiaktion-gegen-filmschule/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lars]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Feb 2009 22:04:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles aus Albanien]]></category>
		<category><![CDATA[Filmschule]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Marubi]]></category>
		<category><![CDATA[Polizei]]></category>
		<category><![CDATA[Proteste]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Den Versuch der Polizei, die Film-Akademie Marubi in Tirana zu räumen, ist im In- und Ausland auf Kritik gestossen. Grosser Aufschrei in Albanien, nachdem die Polizei versuchte, die private Film-Akademie Marubi gewaltsam zu räumen. Die Schule, die vor fünf Jahren auf dem Gelände des ehemaligen Kinostudios in Tirana gegründet wurde, ist Albaniens einzige Ausbildungsstätte für [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.albanien.ch/bb/2009/02/polizeiaktion-gegen-filmschule/">Polizeiaktion gegen Filmschule</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.albanien.ch/bb">News by newsletter Albanien</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>Den Versuch der Polizei, die Film-Akademie Marubi in Tirana zu räumen, ist im In- und Ausland auf Kritik gestossen.</h4>
<p><span id="more-54"></span></p>
<p>Grosser Aufschrei in Albanien, nachdem die Polizei versuchte, die private Film-Akademie Marubi gewaltsam zu räumen. Die Schule, die vor fünf Jahren auf dem Gelände des ehemaligen Kinostudios in Tirana gegründet wurde, ist Albaniens einzige Ausbildungsstätte für Film. Sie wurde von diversen ausländischen Staaten – darunter auch die Schweiz – unterstützt. Neben der Ausbildung engagierte sie sich auch mit regelmässigen Anlässen für die kulturelle Vielfalt in Tirana. Unter anderem wird auf dem Gelände das Internationale Filmfestival der Menschenrechte veranstaltet, von dem Einrichtungen bei der Polizeiaktion zerstört wurden.</p>
<p>Das Kulturministerium und die Filmschule streiten seit Monaten über die Nutzung des Areals. Die Regierung wirft der privaten Institution vor, seit Jahren keine Miete bezahlt zu haben und einen Teil des Areals unrechtmässig zu nutzen. Darauf möchte sie einen Parkplatz für einen benachbarten Fernsehsender einrichten. Die Schulleitung entgegnet, dass die Polizei ohne richterlichen Beschluss handle.</p>
<p>Die Schule wird nach wie vor von Lehrern und Schülern besetzt. Die Polizei hatte den Rektor, einen Lehrer und einige Schüler am Mittwoch mehrere Stunden auf einer Polizeistation festgehalten. Die Einsatzkräfte riegeln das Areal weiterhin ab.</p>
<p>Die Wut auf die das künstlerische Schaffen behindernde Regierung ist gross. Der albanische Ombudsmann nannte die Aktion eine Schande für den Staat Albanien. Auch die amerikanische Botschaft kritisierte die Polizeiaktion. Das Goethe-Institut in Tirana schrieb: <em>»</em><i>Wir verurteilen besonders die Art und Weise dieser Entscheidung, der gewaltsamen Vernichtung und Zerstörung von technischen Einrichtungen und kulturellen Werten, welche rechtstaatliche und demokratische Prinzipien auf das Gröbste verletzen. Viele dieser Güter sind mit Hilfe von öffentlichen wie privaten Mitteln aus Deutschland geschaffen worden, insofern betrachten wir diese Aktion auch als eine Verletzung unserer Interessen. Für eine demokratische Gesellschaft ist die Freiheit von Bildung und Kultur, der Erhalt und die Pflege ihrer Einrichtungen eines der höchsten Pflichten und Güter.</i><em>«</em></p>
<p>&gt;&gt; <a href="http://www.afmm.edu.al/" target="_blank">Akademia e Filmit &amp; Multimedias Marubi</a></p>
<p style="text-align: right;">(PD, div)</p>
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		<title>Berisha gegen freie Presse</title>
		<link>https://www.albanien.ch/bb/2009/01/berisha-gegen-freie-presse/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lars]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Jan 2009 22:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles aus Albanien]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Polizei]]></category>
		<category><![CDATA[Pressefreiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Sali Berisha]]></category>
		<category><![CDATA[TemA]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Polizei blockiert seit Tagen den Zugang zu den Redaktionsräumen der regierungskritischen Zeitung «TemA», nachdem die Mietverträge für die Räumlichkeiten gekündigt worden waren. Die Redaktion der Zeitung «TemA» hat sich nicht gescheut, den albanischen Ministerpräsidenten Sali Berisha direkt zu kritisieren. Dieser sei verantwortlich für Korruption und Schlendrian und auch für die schweren Explosionen in Gërdec [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.albanien.ch/bb/2009/01/berisha-gegen-freie-presse/">Berisha gegen freie Presse</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.albanien.ch/bb">News by newsletter Albanien</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>Die Polizei blockiert seit Tagen den Zugang zu den Redaktionsräumen der regierungskritischen Zeitung «TemA», nachdem die Mietverträge für die Räumlichkeiten gekündigt worden waren.</h4>
<p><span id="more-56"></span></p>
<div style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" loading="lazy" src="https://www.albanien.ch/bb/data/images/gazetatema.jpg" alt="Pressefreiheit" width="300" height="370" border="0" hspace="0" vspace="0" /><p class="wp-caption-text">Wochenendausgabe der Zeitung «TemA»</p></div>
<p>Die Redaktion der Zeitung «TemA» hat sich nicht gescheut, den albanischen Ministerpräsidenten Sali Berisha direkt zu kritisieren. Dieser sei verantwortlich für Korruption und Schlendrian und auch für die schweren Explosionen in Gërdec letztes Jahr.</p>
<p>Am Samstag besetzte die Polizei mit überraschender Härte die Eingänge zur Redaktion der Zeitung – die Journalisten mussten auf Internetcafés ausweichen und hatten keinen Zugang zu ihren Materialien. Zeitungsmacher, Beobachter und Opposition sind sich einig, dass Berisha die Kritik an seiner Person mundtot machen möchte.</p>
<p>Das Innenministerium streitet alle Vorwürfe ab und gibt als Vorwand für die Aktion an, dass der Staat aus besonderen Gründen den Mietvertrag für die Räumlichkeiten hätte aufkünden müssen, da die Redaktion neben dem Gebäude liegt, in dem die neuen Identitätskarten produziert würden. Der Chefredaktor Mero Baze hat die Kündigung gerichtlich angefochten und die verantwortlichen Polizisten verzeigt.</p>
<p>An Silvester wurde auf Bazes Fahrzeug ein Sprengstoffanschlag verübt, wie der «Courrier des Balkans» berichtete. Bereits dieses Verbrechen gegen die freie Presse wurde mit der regierungskritischen Haltung der Zeitung in Verbindung gebracht.</p>
<p>&gt;&gt; <a href="http://www.gazetatema.net" target="_blank">Gazeta TemA</a></p>
<p style="text-align: right;">(Spiegel, TemA, Le Courrie des Balkans, div)</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.albanien.ch/bb/2009/01/berisha-gegen-freie-presse/">Berisha gegen freie Presse</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.albanien.ch/bb">News by newsletter Albanien</a>.</p>
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