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	<title>Investitionen Archive &#8211; News by newsletter Albanien</title>
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	<description>Nachrichten aus und über Albanien</description>
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		<title>Hotel gesprengt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Admin albanien.ch]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Dec 2022 00:01:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Abbruch]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Leg dich nicht mit dem Chef an! Oder: Weshalb das Verschwinden eines Hotels nicht ignoriert werden darf. Es ging ganz schnell dieses Wochenende. Zuerst wurde die Hotelanlage bei Golem von der Polizei abgeriegelt, zwei Tage später lag das »Prestige Resort« in Schutt und Asche. Kaum etwas konnte vor der Sprengung noch aus dem Gebäude gerettet [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.albanien.ch/bb/2022/12/hotel-gesprengt/">Hotel gesprengt</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.albanien.ch/bb">News by newsletter Albanien</a>.</p>
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<p><strong>Leg dich nicht mit dem Chef an! Oder: Weshalb das Verschwinden eines Hotels nicht ignoriert werden darf.</strong></p>



<span id="more-1574"></span>



<p>Es ging ganz schnell dieses Wochenende. Zuerst wurde die Hotelanlage bei Golem von der Polizei abgeriegelt, zwei Tage später lag das »Prestige Resort« in Schutt und Asche. Kaum etwas konnte vor der Sprengung noch aus dem Gebäude gerettet werden.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://www.albanien.ch/bb/wp-content/uploads/2022/12/mali-robit-explosion.jpg"><img decoding="async" fetchpriority="high" width="1024" height="576" src="https://www.albanien.ch/bb/wp-content/uploads/2022/12/mali-robit-explosion-1024x576.jpg" alt="Prestige Resort: Explosion des Hotels nachgestellt" class="wp-image-1577" srcset="https://www.albanien.ch/bb/wp-content/uploads/2022/12/mali-robit-explosion-1024x576.jpg 1024w, https://www.albanien.ch/bb/wp-content/uploads/2022/12/mali-robit-explosion-300x169.jpg 300w, https://www.albanien.ch/bb/wp-content/uploads/2022/12/mali-robit-explosion-768x432.jpg 768w, https://www.albanien.ch/bb/wp-content/uploads/2022/12/mali-robit-explosion-600x338.jpg 600w, https://www.albanien.ch/bb/wp-content/uploads/2022/12/mali-robit-explosion-1536x864.jpg 1536w, https://www.albanien.ch/bb/wp-content/uploads/2022/12/mali-robit-explosion.jpg 2000w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption>Prestige Resort: nachgestellte Explosion mit Bildmaterial vom Sommer 2022</figcaption></figure>



<div style="height:10px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>Für dieses Durchgreifen der Behörden gibt es zwei komplett unterschiedliche Begründungen: diejenige der Regierung und diejenige der Hotelbetreiber.</p>



<div style="height:10px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading">Durchsetzung von Recht und Ordnung</h3>



<p>Die Regierung behauptet, dass beim Bau des Hotels in den Jahren 2016/17 die Bewilligung nicht eingehalten worden sei. Eine andere Version lautet, dass das Hotel nur mit einer Spezialbewilligung habe gebaut werden können, die zusätzliche Steuern mit sich bringe. Und weil diese Zusatzsteuern nicht rechtzeitig bezahlt worden seien, werde das Hotel jetzt abgebrochen. Ministerpräsident Edi Rama erklärte gegenüber den Medien, dass es hier um die Durchsetzung von Gesetzesbestimmungen gehe. In Zukunft werde niemand mehr wagen, sich über das Gesetz zu stellen.</p>



<p>Während Rama von »klaren Gesetzen«, Gewaltentrennung und geregelten Verfahren sprach, lässt die Umsetzung wenig davon erkennen. Die Hotelbesitzer zeigten sich entsetzt über das Vorgehen der Behörden. Es habe kein vorgängiges Verfahren, keinen richterlichen Entscheid, keinerlei Vorwarnung gegeben. Das Hotel sei gemäss der Baubewilligung erstellt worden – und die Pläne tragen die Unterschrift des MInisterpräsidenten Rama.</p>



<div style="height:10px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading">Bedrohte Medienfreiheit</h3>



<p>Seitens Hoteleigentümer beklagt man, Opfer einer Racheaktion von Edi Rama geworden zu sein. Das Hotel ist im Besitz des Geschäftsmanns Irfan Hysenbelliu, der auch Eigentümer einer Mediengruppe ist (TV-Kanal »News 24«, Internetportal »BalkanWeb« und die Tageszeitung »Panorama«). Zwischen  Edi Rama und Hysenbelliu hat sich das Verhältnis in letzter Zeit stark abgekühlt. Nachdem die Mediengruppe Kritik an der Regierung formuliert hatten, wurden Hysenbelliu und seine Firmen mit Steuerforderungen eingedeckt. Darauf wurde über Verfehlungen der Steuerbehörden berichtet, worauf die Behörden nochmals die Schrauben anzogen. </p>



<p>Mietverträge für die Unternehmen wurden in Frage gestellt. Und Anfang September wurden von den Behördern Uferanlagen beim »Prestige Resort« abgebrochen. Man führe nur eine während der Touristensaison ausgesetzte Kampagne zur Beseitigung illegaler Bauten entlang der ganzen Küste fort – und begann natürlich bei <meta http-equiv="content-type" content="text/html; charset=utf-8">Hysenbelliu. Die zerstlrte Uferanlage war zwar hässlich und ein Einschnitt in den Sandstrand, aber sie ist klar auf den von Rama bewilligten Plänen ersichtlich.</p>



<p>Mit der Sprengung des Hotelgebäudes dieses Wochenende habe der Rachefeldzug von Rama seinen Höhepunkt erreicht, erklärten <meta http-equiv="content-type" content="text/html; charset=utf-8">Hysenbellius Anwälte.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://www.albanien.ch/bb/wp-content/uploads/2022/12/mali-robit-resort.jpg"><img decoding="async" width="1024" height="576" src="https://www.albanien.ch/bb/wp-content/uploads/2022/12/mali-robit-resort-1024x576.jpg" alt="Prestige Resort – Uferverbauung und Hotelgebäude" class="wp-image-1575" srcset="https://www.albanien.ch/bb/wp-content/uploads/2022/12/mali-robit-resort-1024x576.jpg 1024w, https://www.albanien.ch/bb/wp-content/uploads/2022/12/mali-robit-resort-300x169.jpg 300w, https://www.albanien.ch/bb/wp-content/uploads/2022/12/mali-robit-resort-768x432.jpg 768w, https://www.albanien.ch/bb/wp-content/uploads/2022/12/mali-robit-resort-600x338.jpg 600w, https://www.albanien.ch/bb/wp-content/uploads/2022/12/mali-robit-resort-1536x864.jpg 1536w, https://www.albanien.ch/bb/wp-content/uploads/2022/12/mali-robit-resort.jpg 2000w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption>Uferverbauung und Hotelgebäude, als sie im Sommer noch standen</figcaption></figure>



<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading">Explosive Zeiten</h3>



<p>Sprengungen und Abrisse von Gebäuden sind kein Novum in der Politik von Edi Rama und seiner Partei. Sie waren jeweils recht einschneidende Ereignisse, nicht nur für die politischen Verhältnisse des Landes, sondern für die ganze Gesellschaft.</p>



<ul><li>Als Bürgermeister von Tirana machte Rama schon zur Jahrtausendwende mit Abriss auf sich aufmerksam. Damals war dies Durchsetzung von Recht und Ordnung – ein Novum für das post-kommunistische Albanien. Tausende von illegal errichteten Cafés, Bars, Läden und anderen Gebäuden in den Pärken und Grünflächen der Stadt wurden abgerissen. Dies war auch ein mutiger Schritt, da Rama die Interessen des Staats und der Bürger über diejenigen von Geschäftsleuten und Mafia stellte.</li><li>Zehn, zwanig Jahre später war niemand mehr im Land sicher. Besonders an der Küste, aber auch anderswo, wurden immer wieder Gebäude abgerissen, die so nie bewilligt worden waren. Die demollierten Häuser in Ksamil, lange Jahre sichtbare Ruinen, waren ein prominentes Beispiel hierfür. Andernorts entstanden anstelle der illegalen Betriebe Uferpromenaden, wurden Strände wiederhergestellt – die Sphinx in Durrës entstand beispielsweise an einem solchen Ort. Auch mit Sprengstoff wurde geübt: So verschwanden am Ohridsee in Windeseile illegale Hotels. Auch wenn hier in der Regel Anhänger der Opposition betroffen waren, ging es bei diesen Aktionen doch weiterhin um die Durchsetzung von Recht und Ordnung.</li><li>Im April 2020 wurde, Mitten während des Corona-Lockdowns, das <a href="https://www.albanien.ch/bb/2020/05/ramas-kampf-gegen-theater-und-viren/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Nationaltheater im Stadtzentrum von Tirana abgerissen</a> – klammheimlich in einer Nacht- und Nebelaktion, damit es ja nicht zu Protesten kommt. Dieses Mal war das Zeichen aber anders: Es wurde klar sichtbar, dass öffentliche Interessen (immerhin war das Theater ein Kulturdenkmal) gegen die Interessen reicher Geschäftsleute keine Chance hatten. Diese konnten auf ihre guten Verbindung zu den Entscheidungsträgern bauen.</li><li>Mit der Sprengung des »Prestige Resorts« in Mali Robit erreicht die Abrisswut aber eine neue Dimension. Jetzt scheint sich der Ministerpräsident – da sind sich alle Beobachter einig – unliebsamen Kritiker vorzuknöpfen.</li></ul>



<div style="height:10px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading">Keine Unschuldsvermutung</h3>



<p>Die Rechtsdurchsetzung, auf die sich Rama berief, ist in diesem Fall wenig glaubhaft, nicht wirklich nachvollziehbar. Einerseits gibt es an der Küste an der Bucht von Durrës noch andere, viel schlimmere Bausünden. Andererseits lässt das Verfahren jedem Juristen die Haare hochstehen: keine Anhörung, kein Gerichtsverfahren – Rechtsstaatlichkeit und Gewaltentrennung funktionieren anders. Zeit wäre sicherlich gewesen: Dringlichkeit lag nicht vor und Sprengungen von siebenstöckigen Gebäuden organisiert man auch nicht von heute auf morgen.</p>



<p>Beobachter sind sich einig: Die Rechtfertigungen von Rama überzeugen niemanden. Und wenn man etwas zurückblick, findet man auch genug Fälle, wo die Zerstörung von Gebäuden als Strafmassnahmen diente. Zum Beispiel vor ein paar Jahren, als ein Restaurantbesitzer an der Riviera wegen einer offenen Rechnung spanische Touristen mit dem Leben bedrohte – er wanderte ins Gefängnis, sein Restaurant wurde, da illegal, abgebrochen. Das Vorgehen ist auch aus vielen autokraten Staaten bekannt: Wer nicht spurt, wird vom Staat mit Klagen eingedeckt.</p>



<p>Vermutlich sind aber auch die Hotelbesitzer keine Unschuldslämmer. Es ist in Albanien schon fast Standard, dass »mehr« gebaut wird, als bewilligt. Ein paar zusätzliche Stockwerke? Ein kleiner Anbau? Wem fällt das schon auf? Ein solches Vorgehen ist in Albanien weit verbreitet. So zeigte auch ein Besuch im »Prestige Resort« in diesem Sommer: Hier wurde fast jeder Meter bestmöglich ausgenutzt. Etwas mehr als erlaubt wäre keine grosse Überraschung.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://www.albanien.ch/bb/wp-content/uploads/2022/12/mali-robit-strand.jpg"><img decoding="async" width="1024" height="560" src="https://www.albanien.ch/bb/wp-content/uploads/2022/12/mali-robit-strand-1024x560.jpg" alt="Strand in Mali Robit mit Prestige Resort" class="wp-image-1576" srcset="https://www.albanien.ch/bb/wp-content/uploads/2022/12/mali-robit-strand-1024x560.jpg 1024w, https://www.albanien.ch/bb/wp-content/uploads/2022/12/mali-robit-strand-300x164.jpg 300w, https://www.albanien.ch/bb/wp-content/uploads/2022/12/mali-robit-strand-768x420.jpg 768w, https://www.albanien.ch/bb/wp-content/uploads/2022/12/mali-robit-strand-600x328.jpg 600w, https://www.albanien.ch/bb/wp-content/uploads/2022/12/mali-robit-strand-1536x840.jpg 1536w, https://www.albanien.ch/bb/wp-content/uploads/2022/12/mali-robit-strand.jpg 2000w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption>Nicht schön, aber auch illegal? Stand von Mali Robit mit dem »Prestige Resort« im Sommer 2022</figcaption></figure>



<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading">Weshalb die Aufregung?</h3>



<p>Die Hotelanlage war früher bei den Sozialisten sehr beliebt. Im »Mali Robit«, die erste grössere Hotelanlage an der Küste Albaniens, soll ein Ministerpräsident Hochzeit gefeiert haben. Geschäftsmann <meta http-equiv="content-type" content="text/html; charset=utf-8">Hysenbelliu soll früher auch eng mit der Führung der Sozialisten verbunden gewesen sein. Irgendwann kam es wohl zum Streit. Weshalb muss uns dieser Zwist der Eliten kümmern?</p>



<p>Die Politphilosophin Arilda Lleshi erklärte es folgendermassen: »Das ist ein Angriff auf die Medienfreiheit: Der Ministerpräsident zerstört dich, weil ihm nicht gefällt, was du sagst. Wenn du zum Feind des obersten Herrschers wirst, nutzt er die Staatsgewalt gegen dich. Am Schluss wird aber das albanische Volk für das unsinnige Verhalten dieses Mannes zahlen müssen. Denn es ist sehr wahrscheinlich, dass die Hoteleigentümer vor Gericht Recht erhalten. Der Ministerpräsident wird aber nie für sein Handeln zur Rechenschaft gezogen werden.«</p>



<p>Ministerpräsident Edi Rama wird schon seit vielen Jahren kritisiert, immer mehr autokratisches Verhalten an den Tag zu legen. Er wird dafür im Land viel kritisiert – aber die Opposition bietet den Wählern nicht wirklich eine plausible Alternative. Ihre Politik der absoluten Konfrontation führte in den letzten Jahren nur zu Wahlboykotts und internen Streitereien. Die Wähler wünschen sich aber keine endlosen Streitereien, sondern Lösungen. So rutschte die Opposition immer mehr in die Bedeutungslosigkeit – und die Sozialisten können schalten und walten, wie sie wollen.</p>



<p>Heute kommen in Tirana die Ministerpräsidenten des Westbalkans mit der EU zusammen. Albanien rückt ins weltweite Rampenlicht – eine Gelegeneheit, sich zu profilieren. Die Opposition sucht aber erneut nicht den Dialog, sondern stellt sich einfach mit Protesten auf der Strasse quer. So bringt sie Albanien nicht weiter.</p>



<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading">Sprengung des Hotels</h3>



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<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="has-text-align-right"><em>Lars Haefner</em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.albanien.ch/bb/2022/12/hotel-gesprengt/">Hotel gesprengt</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.albanien.ch/bb">News by newsletter Albanien</a>.</p>
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		<title>Alles neu am Flughafen</title>
		<link>https://www.albanien.ch/bb/2007/03/alles-neu-am-flughafen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lars]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 Mar 2007 15:13:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles aus Albanien]]></category>
		<category><![CDATA[Flughafen]]></category>
		<category><![CDATA[Hochtief]]></category>
		<category><![CDATA[Investitionen]]></category>
		<category><![CDATA[Luftfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Lufthansa]]></category>
		<category><![CDATA[Rinas]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehr]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 21. März ist am Flughafen Tirana ein neuer Passagier-Terminal und ein neuer Cargo-Terminal eröffnet worden. Die grösste Auslandsinvestition in Albanien hat damit eine erfolgreiche Hürde genommen. Der einzige internationale Flughafen Albaniens ist in ein neues Zeitalter getreten. Mit der Einweihung des neuen Terminals steht den Reisenden ein hochmodernes Gebäude zur Verfügung. Innert nur zwei [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.albanien.ch/bb/2007/03/alles-neu-am-flughafen/">Alles neu am Flughafen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.albanien.ch/bb">News by newsletter Albanien</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h4>Am 21. März ist am Flughafen Tirana ein neuer Passagier-Terminal und ein neuer Cargo-Terminal eröffnet worden. Die grösste Auslandsinvestition in Albanien hat damit eine erfolgreiche Hürde genommen.</h4>
<p><span id="more-255"></span></p>
<p>Der einzige internationale Flughafen Albaniens ist in ein neues Zeitalter getreten. Mit der Einweihung des neuen Terminals steht den Reisenden ein hochmodernes Gebäude zur Verfügung.</p>
<p>Innert nur zwei Jahren wurde eine Glas-Stahl-Konstruktion mit einer Grundfläche von 8500 Quadratmetern und aktueller Infrastruktur errichtet. Unter dem bis zu 16 Meter hohen Dach eines malaiischen Architekten wird es acht Souvenir- und Duty-Free-Läden, eine Bar, ein Restaurants und ein Café geben.</p>
<p>Nördlich vom alten Passagierterminal steht jetzt ein neuer Fracht-Terminal zur Verfügung. Seine Kapazität beträgt 4&#8217;500 Tonnen pro Jahr, wenig mehr als das Doppelte der 2006 beförderten Güter.</p>
<p>Die Investitionen der ausländischen Flughafenbetreiber unter Führung der Essener Hochtief AirPort beschränkten sich aber nicht nur auf Gebäude. Es wurden auch zahlreiche technische Anlagen, Parkplätze, eine neue Zubringerstrasse und diverses mehr erneuert oder erbaut. Die Investitionen belaufen sich auf rund € 50 Millionen.</p>
<p>Der Flughafen Tirana hatte 2006 ein Passagierwachstum von 15,5 Prozent. So schrieb er schon im ersten Jahr unter privatem, ausländischen Management schwarze Zahlen. Der Konzessionsvertrag läuft über 20 Jahre.</p>
<p><b>Neue Lufthansa-Verbindungen</b><br />
Die Lufthansa nimmt die Modernisierung des Flughafens Tirana zum Anlass, Tirana wieder ins Streckennetz aufzunehmen. Bereits ab Mitte April wird Tirana zwei Mal täglich von München aus angeflogen.</p>
<p>&gt;&gt; <a href="http://www.tirana-airport.com.al/" target="_blank">Flughafen Tirana</a></p>
<p style="text-align: right;">(PD)</p>
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		<title>Berisha: Investoren werden in Albanien ein Paradies finden</title>
		<link>https://www.albanien.ch/bb/2006/09/berisha-investoren-werden-in-albanien-ein-paradies-finden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lars]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Sep 2006 15:44:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Investitionen]]></category>
		<category><![CDATA[Sali Berisha]]></category>
		<category><![CDATA[Steuern]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit seiner Initiative »Albanien für 1 Euro« will Premierminister Sali Berisha ausländische Investoren einladen, im Land aktiv zu werden. Berisha verspricht sich, die Armut in Albanien reduzieren zu können, indem er ausländische Investoren im grossen Stil ins Land bringt. Aus diesem Grund hat er Mitte August die »Albanien für 1 Euro«-Initiative lanciert. In der Zwischenzeit [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.albanien.ch/bb/2006/09/berisha-investoren-werden-in-albanien-ein-paradies-finden/">Berisha: Investoren werden in Albanien ein Paradies finden</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.albanien.ch/bb">News by newsletter Albanien</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>Mit seiner Initiative »Albanien für 1 Euro« will Premierminister Sali Berisha ausländische Investoren einladen, im Land aktiv zu werden.</h4>
<p><span id="more-275"></span></p>
<div>
<p>Berisha verspricht sich, die Armut in Albanien reduzieren zu können, indem er ausländische Investoren im grossen Stil ins Land bringt. Aus diesem Grund hat er Mitte August die »Albanien für 1 Euro«-Initiative lanciert.</p>
<p>In der Zwischenzeit wurden auch einige Details ausgearbeitet: Insgesamt 110.000 Hektaren Land im Staatsbesitz wurden definiert, das Ausländer für € 1 pro Quadratmeter erwerben können. Sie sollen darauf Fabriken, Hotels, Spitäler und Schulen bauen. Auch Lizenzen für Banken und Wasserkraftwerke sollen für € 1 vergeben werden.</p>
<p>Die ganze Initiative wird von weiteren Massnahmen begleitet: Berisha verspricht Europas tiefste Steuern. Ausserdem sei das Investitionsklima auch verbessert worden, weil das organisierte Verbrechen und die Korruption bekämpft würden. Albanien sei wirklich ein sicheres Land, erklärte Berisha.</p>
<p>Trotz der guten Absichten bleibt die Kritik am Programm nicht aus. Während die einen Angst haben, die Heimat werde zu Dumpingpreisen an Ausländer verkauft, warnten andere davor, dass lokale Wirtschaftsbetriebe benachteiligt würden. Der Internationale Währungsfonds erklärte, dass man besser sicherstellen würde, dass Wasser und Strom fliessen würden anstatt Steuern zu senken.</p>
<p style="text-align: right;">(ADN, div)</p>
</div>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.albanien.ch/bb/2006/09/berisha-investoren-werden-in-albanien-ein-paradies-finden/">Berisha: Investoren werden in Albanien ein Paradies finden</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.albanien.ch/bb">News by newsletter Albanien</a>.</p>
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		<title>Schmutziges Geld bestimmt Wirtschaft</title>
		<link>https://www.albanien.ch/bb/2006/04/schmutziges-geld-bestimmt-wirtschaft/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lars]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 30 Apr 2006 15:58:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Gebäude]]></category>
		<category><![CDATA[Investitionen]]></category>
		<category><![CDATA[Korruption]]></category>
		<category><![CDATA[Schwarzgeld]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Bauindustrie mache rund 10 Prozent des Bruttoinlandproduktes aus, und die Investitionen hierfür stammen mehrheitlich von Emigranten oder aus illegalen Quellen, berichtete die albanische Zentralbank. Jedes Jahr werden in Albanien rund 1.5 Millionen Quadratmeter neuer Wohnraum geschaffen. Die Immobilienpreise sind hoch: ein Quadratmeter kostet in Tirana rund € 800. Noch teurer sind Geschäftsräumlichkeiten, für die [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.albanien.ch/bb/2006/04/schmutziges-geld-bestimmt-wirtschaft/">Schmutziges Geld bestimmt Wirtschaft</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.albanien.ch/bb">News by newsletter Albanien</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h4>Die Bauindustrie mache rund 10 Prozent des Bruttoinlandproduktes aus, und die Investitionen hierfür stammen mehrheitlich von Emigranten oder aus illegalen Quellen, berichtete die albanische Zentralbank.</h4>
<p><span id="more-288"></span></p>
<p><div style="width: 260px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" loading="lazy" src="https://www.albanien.ch/bb/data/images/baustelle.jpg" alt="Schmutziges Geld bestimmt Wirtschaft" width="250" height="317" border="0" hspace="0" vspace="0" /><p class="wp-caption-text">Neue Appartementhäuser und Baustelle in Tirana</p></div></p>
<p>Jedes Jahr werden in Albanien rund 1.5 Millionen Quadratmeter neuer Wohnraum geschaffen. Die Immobilienpreise sind hoch: ein Quadratmeter kostet in Tirana rund € 800. Noch teurer sind Geschäftsräumlichkeiten, für die gemäss Zentralbank durchschnittlich € 3000 pro Quadratmeter verlangt werden.</p>
<p>Das Geld hierfür stammt mehrheitlich von Emigranten aus dem Ausland oder aus illegalen Machenschaften. Ein Rückgang von Investitionen aus diesen Quellen würde nicht nur für die Immobilien- und Bauwirtschaft ein herber Rückschlag bedeuten, sondern vermutlich die ganze Wirtschaft in eine Krise führen, erklärte der Gouverneur der Zentralbank Adrian Fullani.</p>
<p>Albanische Behörden verfügen zur Zeit über keine gesetzliche Grundlage, um die Herkünfte von Investitionen zu überprüfen, was Geldwäscherei einfach macht.</p>
<p style="text-align: right;">(AEN)</p>
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