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Reisen innerhalb des Landes

Zeitplanung

Wer in Albanien unterwegs ist, muss beachten, dass man viel, meist sehr viel Zeit braucht. Zwar werden jetzt die Strassen verbessert und verbreitert, doch kommt man oft - gerade in abgelegenen Gebieten - nur langsam voran, vor allem weil man die holprigen Strasse mit Fussgängern, Schafherden, Pferdewagen und schrottreifen Lastwagen teilen muss. Für eine Strecke von 30 bis 40 Kilometer braucht man oft eine Stunde oder mehr. Nur auf den neugebauten Autobahnstrecken und Schnellstrassen (Tirana-Durrës -Rogozhina-Lushnja, Fushë Kruja-Lezha-Shkodra), Elbasan - Qafa e Thanës sowie von Gjirokastra zur Grenze geht es ganz zügig voran. In bergigen Gebieten ist man meist noch langsamer unterwegs als in der Ebene, da die Strassen eng und kurvig sind.

>> Hinweise zur Anreise.

Busse

Die grossen Städte des Landes sind recht gut verbunden. Busse fahren zwischenzeitlich meist nach Fahrplan, aber oft nur morgens: Viele Busse verkehren in den frühen Morgenstunden, aber nachmittags nicht mehr. Nur auf kürzeren Strecken (bis 2 Stunden) fahren Busse auch noch in den Abend hinein.

Wenn man genug Zeit einrechnet und sich vom gemächlichen Tempo nicht stressen lässt, kommt man ganz gemütlich und meist zuverlässig voran.

>> Inoffizieller Fahrplan inkl. Preise und Abfahrtorte (unvollständig)
>> Offizielle Übersicht

Minibusse/Sammeltaxis/Furgon

Kleinbusse - albanisch: Furgon - sind schneller als Busse und verkehren auch auf Nebenstrecken.

Sie fahren aber meist erst ab, wenn der Wagen gefüllt ist. Wenn sie fahren, kommt man mit ihnen recht zügig voran. Gegenüber den grossen Busse haben sie den Nachteil, dass einige Fahrer stark rasen und man weniger Platz hat im oft überfüllten Furgon.

Sammelpunkt für Busse und Kleinbusse sind bestimmte Plätze in jeder Stadt, zumeist an den Ausgangsachsen oder im Zentrum.

Die Verbindungen von den regionalen Zentren in die Dörfer und auf überregionalen Nebenstrecken wird auch mit Minibussen aufrechterhalten - wenn die Strasse überhaupt befahrbar ist. Da sich eine regelmässige Fahrt nicht immer lohnt, kann man nicht mit täglichen Verbindungen rechnen. Das Wann und Wo ist nicht immer einfach herauszufinden.

>> Inoffizieller Fahrplan inkl. Preise und Abfahrtorte (unvollständig)

PKW

Kleine Denkmäler am Strassenrand erinnern daran, dass es sich nicht lohnt, sich gross zu beeilen. Unfälle wegen zu schnellen Fahrens und unvorsichtigen Überholens gehören zur Tagesordnung – jedes dieser Denkmäler erinnert an ein Todesopfer.

Wer selber ein Auto lenken möchte, braucht gute Nerven. Der Verkehr ist chaotisch, die Strassen sind oft schlaglochreich oder holprige Baustellen und meist kaum ausgeschildert. Nebenstrassen sind oft nicht asphaltiert und nach Regen kaum passierbar. Auf Karten ist wenig Verlass: Viele weisen unbefahrbare Pisten als vernünftige Strassen aus.

(Diese "Strasse" ist in vielen Karten als wichtigster Verbindungsweg nach Südalbanien eingezeichnet. Zum Glück irren sie sich: Es gibt doch noch fahrbare Alternativen.)

Reisen mit dem eigenen Auto ist deshalb eher etwas für Abenteurer (neuerlich ein Geheimtipp von 4x4-Freunden). Der Grenzübertritt kann – vor allem im Hochsommer – zeitraubend lange dauern. Für jeden Tag muss eine Versicherungs-Gebühr bezahlt werden. Zudem hat man die Verantwortung für Mitfahrer und das Fahrzeug, das unter diesen Strassen arg leidet.

Wer in Albanien fahren möchte und sich im Land nicht auskennt, sollte sich auf die Hauptstrassen beschränken (oder einen der wenigen hilfreichen Reiseführer dabei haben). Von Überlandfahrten nach Einbruch der Dunkelheit ist dringend abzuraten, weil dann die vielen Schlaglöcher nicht mehr zu sehen sind und unbeleuchtende Pferdewagen oder andere langsame Verkehrsteilnehmer kaum zu erkennen sind.

Nie sollte man irgendwelche Gegenstände im Auto zurücklassen – nachts sind bewachte Parkplätze empfohlen. Im Gegensatz zu Diesel ist bleifreies Benzin nicht überall erhältlich – entlang der Hauptstrassen, wo sich oft Tankstelle an Tankstelle reiht, ist die Versorgung hingegen problemlos. Ein Ersatzkanister, ein Ersatzrad und zusätzliches Öl können hilfreich sein, auch wenn der nächste Mechaniker oder Reifenflicker meist nicht weit weg ist.

Geschwindigkeitslimiten sind unten aufgeführt. Oft werden diese Regeln von Albanern nicht eingehalten, auch wenn sie sinnvoll oder in vielen Fällen zu hoch sind: Vortritt hat der Stärkere oder Frechere, mit Schlaglöchern ist immer und überall zu rechnen (sind meist dort am gefährlichsten, wo man sie am wenigsten erwartet), Gegenverkehr kommt einem oft auf der eigenen Fahrbahn entgegen, auch auf Schnellstrassen fahren zum Teil Pferdewagen und Lastwagen im Schritttempo, und Fussgänger, Radfahrer und Tiere sind auch auf der Autobahn anzutreffen. Zudem wird das Strassennetz im ganzen Land ausgebaut, so dass immer wieder lange Baustellenabschnitte auf Naturstrasse zu passieren sind und eine gute Neubaustrecke plötzlich enden kann. Wir empfehlen deswegen, eher langsamer als die Albaner zu fahren, nie nachts Überland zu fahren und immer höchste Aufmerksamkeit der Strasse zukommen zu lassen.

Vielerorts führen die Fernstrassen am Zentrum vorbei. Auf Strassenschildern ist die Innenstadt jeweils als Qendër und einem Symbol Dicker Punkt mit Kreis rundherum vermerkt.

In den Innenstädten ist der Verkehr meist sehr langsam und schnell kommt es zu Stau. Ampeln sind schlecht zu sehen, und mit kreuzendem Verkehr ist auch bei grün zu rechnen. An den meisten Kreuzungen muss man sich im Schritttempo den Weg suchen. Zudem ist es oft schwierig, freie Parkplätze zu finden. Lücken gibt es oft nur vor Bushaltestellen, Ausfahrten und Abfallcontainern sowie bei Taxistandplätzen, wo überall schnell abgeschleppt wird. Vereinzelt werden Parkgebühren erhoben.

Inhabern von alten deutschen oder schweizerischen Fahrausweisen sollten einen internationalen Führerausweis dabei haben. Beim Grenzübertritt ist die Grüne Versicherungskarte und der Zulassungsschein vorzuweisen. Auch bei Tag ist Licht obligatorisch.

>> In Your Pocket Guide: Driving & Surviving

Maximalgeschwindigkeiten

(ohne Gewähr)

  • Innerorts: 40 km/h
  • Ausserorts: 70 km/h
  • Autostrasse: 80 km/h
  • Autobahn: 90 km/h

Mietautos und Autos mit Fahrer

Die meisten grossen internationalen Autovermieter (Hertz, Avis, Sixt) sind mit Büros in Tirana und am Flughafen in Albanien vertreten. Daneben gibt es noch lokale Anbieter wie Tirana Car Rentals, die auch in Durrës, Vlora und Saranda vertreten sind. Mietautos sind eher teuer.

Wer Kontakte hat, findet schnell einmal einen Fahrer mit Auto, der einen durchs Land führt. Man kann so die Landschaft geniessen, während der Fahrer mit dem Verkehr und den schlechten Strassen kämpft. Und man hat jemanden, der auf den Wagen aufpasst, während man Sehenswürdigkeiten besichtigt.

Innerstädtisch

Innerhalb der Städte, die meist nicht besonders gross sind, lässt sich vieles zu Fuss erkunden. Es gibt in den grössten Orten aber auch sehr günstige öffentliche Busse und private Kleinbusse. Taxis sind auf kurze Strecken nicht teuer, es empfiehlt sich aber, den Preis vor der Abfahrt zu vereinbaren.

Eisenbahn

Die Eisenbahn (HSH) hat in Albanien wegen ihres desolaten Zustands keinen guten Ruf. Sie ist sehr langsam unterwegs. Auf den meisten Strecken verkehrt sie nur ein Mal pro Tag, und immer mehr Strecken werden stillgelegt. Denjenigen, die sich mit dem bescheidenen, aber günstigen Angebot anfreuden wollen, bietet sich eine ruhige Alternative zur Hektik der Strasse. Die wenigen Züge sollen recht verlässlich verkehren. Das Wagenmaterial ist oft sehr alt, und zumal staunt man, dass es überhaupt noch zusammenhält.

Der Bahnhof von Tirana wird zur Zeit verlegt, weshalb keine Züge mehr in die Hauptstadt fahren. Gewendet wird am Bahnhof Vora, rund 10 Kilometer westlich auf dem Weg nach Durrës. Der neue Bahnhof ist in einem neuen Bus-Bahn-Tram-Terminal am Stadtrand geplant. Auf die HSH-Website ist leider kein Verlass.

Streckennetz/Frequenzen

>> Inoffizielle Übersicht (auch veraltet)

  1. Tirana - Durrës (ca. 6 Mal pro Tag)
  2. Tirana - Shkodra (ca. 1 Mal pro Tag)
  3. Tirana - Durrës - Elbasan - Librazhd (ca. 1 Mal pro Tag, 2 Mal bis Elbasan)
  4. Tirana - Durrës - Vlora (ca. 1 Mal pro Tag)

Fahrrad

Fahrräder gelten in Albanien als Verkehrsmittel für diejenigen, die sich kein motorisiertes Fahrzeug leisten können. Meist gemächlich, aber jegliche Verkehrsregeln missachtend, sind Radler in Stadt und Land unterwegs – aber sicherlich nicht auf längeren Distanzen oder bei heissem Wetter. Fahrradfahrer aus dem Westen, eventuell sogar mit Gepäck oder Helm unterwegs, allefalls sogar noch bei Hitze einen Berg hochstrampelnd, sind deshalb Exoten, denen die Einheimischen nur Unverständnis entgegenbringen – was einem im Optimalfall ein wenig Respekt im hektischen Verkehr verschafft.

Von Fahrten entlang der Hauptverkehrsachsen und in den Innenstädten der grossen Orte Mittelalbaniens kann nur abgeraten werden. Dies ist nur etwas für Mutige, die keine Angst vor Zweikämpfen auf engen, überfüllten Strassen mit ungeduldigen Autofahrern haben, sowie Abgasliebhaber, die gerne knapp und sehr schnell überholt werden.

Ausserhalb der Städte und weit weg der Schnellstrassen ist Albanien aber schönstes Fahrradland. Insbesondere für Mountain Biker erschliessen sich sonst kaum zugängliche Landschaften und Kontakte zu Menschen, die kaum je Ausländer zu Gesicht kriegen. Überall gibt es Pisten und Single Tracks, die erkundet werden können sowie zahlreiche Hügel und Berge als Herausforderung. Und in Kleinstädten mit wenig hektischem Verkehr ist das Velo ein optimales Fortbewegungsmittel.

Wer auf längeren Distanzen unterwegs ist, dem sei dringend empfohlen, sich von den neuen Schnellstrassen und Autobahnen fern zu halten und auf die alten Strassen auszuweichen (insbesondere zwischen Shkodra und Fushë Kruja dringend empfohlen). Dies ist leider nicht überall möglich (zum Beispiel rund um Tirana).

> Umfangreiche Informationen mit Routenbeschrieb auf der Cramer Homepage

 

 

Kommentare

Kommentare vom 21 October 2005

21:50 von Travelscout

Im Straßenbau hat sich einiges getan. Nahezu alle Fernstraßen sind asphaltiert und überwiegend in gutem Zustand. Teilweise noch im ursprünglichen Zustand ist die Küstenverbindung Vlore-Sarande. Generell sind die Stadt/Ortsdurchfahrten die kritischsten Punkte in Sachen Straßenqualität. Oft völlig Verkehrsüberlastet und chaotisch ist Vlore. Überhaupt ist m.E. kein extra Chauffeur erforderlich, da sich sowohl die Beschilderung wie auch die Straßenqualität den Umständen entsprechend in bereits akzeptablem Rahmen befindet.(Natürlich gibts noch große Lücken) Man sollte allerdings etwas Abenteuermentalität mitbringen und mit dem typisch südländischen Fahrstil vertraut sein. Die Tankstellennetze sprießen wie Pilze aus dem Boden. Wer mit vollem Tank startet, kommt sicher stets an eine gute, neue Tanke. Auch in abgelegenen Gebieten. Übrigens: Angst vor PKW-Diebstahl braucht man mit einem Kleinwagen nicht zu haben. Begehrt sind größere Karossen deutscher Nobelhersteller.

22:12 von Travelscout

Auf den neu ausgebauten Fernstraßen haben wir recht viele mobile Radarkontrollen gesehen. Wer als Tourist ohnehin die Zeit mitbringt sich den Gegebenheiten anzupassen, läuft jedoch kaum Gefahr bestraft zu werden. Innerorts sind meist 30-40 Km/h erlaubt, die ohnehin wegen der chaotischen Verhältnisse kaum erreicht werden und außerorts meißt 70-80 Km/h. Nur auf der kurzen Autobahn gehts mit Tempo 90 etwas flotter. Wer rasen will, sollte da besser die Adriaküste wechseln auf die ital. Autostrada...

Kommentare vom 21 November 2005

11:21 von Ohne Namen

was ist damit,das man hört das man überfallen wird vor allem abends

Überfälle sind sehr sehr rar geworden - kein Grund, sich deswegen zu fürchten. Nachtfahrten sind aber, wie im Text erwähnt, aus anderen Gründen nicht besonders sicher und nicht empfehlenswert. albaniench

Kommentare vom 22 November 2005

21:56 von

Ich war jetzt schon zwei mal als Rucksacktourist in Albanien und dies ohne Auto. Dies geht genau so gut oder besser und man erlebt viel mehr (auch Hilfsbereitschaft) als eingeschlossen in einer Blechhülle. Nützliche Sites für Bahnfahrer (englisch): Seat61.com und HSH Albanian Railways

Im Land selbst ist italienisch nützlichste Sprache (dank Satelliten-Fernsehen).

Mein Tipp: Bahnreise ab Bahnhof in Ihrer Nähe nach Podgorica (Fahrpläne in www.bahn.de )dann per montenegrinischem Taxi zur Grenze nach Han i Hotit. Dort die Eintrittsformalitäten erledigen (ca. 15€) und mit an der Grenze wartendem albanischem Taxi zum Bahnhof Shkodër (Zugabafahrt 12.15 Uhr).

Ausreise z.B. ab Vlorë (Zug bis dort) Ab Vlorë per Reisebus (Abfahrt nur um 05.00 Uhr!) Richtung Griechenland (Ioannina oder Athen)

Ausreise auch möglich (von mir getestet) über Pogradec (Bahn bis dort) dann Taxi oder "Furgon" (Minibus) bis Korçë. Ab dort weiter im Reisebus bis Bilishti. Dann wieder Taxi bis an die Grenze. Per greichischem Taxi bis Florina. Ab dort Bahn oder Bus. Vielleicht gäbe es zu einer bestimmten Tageszeit auch einen direkten Bus ab Korçë nach Floraina oder Thessaloniki. Ich freue mich auf eure Reieberichte.

Danke für die Infos. Direkte Busse nach Bilisht, evtl. auch nach Griechenland, müsste es auch ab Pogradec (vielleicht in der Stadt und nicht am Bahnhof) geben. In Montenegro könntest du mit der Bahn auch bis Bar fahren und ab dort mit Bus nach Shkodra (vermutlich in Ulqin umsteigen). albaniench

Kommentare vom 16 November 2007

17:15 von Jannis

Ich bin 2005 und 2007 mit dem PW in Albanien gewesen und habe keinerlei Probleme gehabt. Genaue Kontrollen der Papiere an der Grenze von Kakavia und am Hafen von Durrës (Führerschein, Fahrzeugpapiere, grüne Karte). Die Beamten lassen sich Zeit, sind aber höflich. Eintrittsgebühr 10€ pro Person, bei der Ausreise wird pro Tag Aufenthalt eine kleine Abgabe (ich habe das als Maut verstanden) berechnet. Auf Nachtfahrten haben wir verzichtet und uns halt sehr defensiv verhalten. In Tirana geht es zu und her wie etwa in Athen oder Rom, Rückspiegel! Auf den Landstrassen sehr wenig Verkehr. Mit Schlaglöchern und Polizeikontrollen muss überall gerechnet werden. Den Kontakt mit der Bevölkerung haben wir in den Kaffeehäusern gepflegt. Die Bevölkerung hat uns gerne und zuverlässig beraten. In die Berge ab Skodër sollte man ein einigermassen geländegängiges Fahrzeug haben. Wenn man sich nicht zuviel vornimmt, ist der PW sehr zu empfehlen. Empfohlene Anreise: Fähre Ancona-Durrës. Bleifrei ist fast überall erhältlich, Ausnahme in den Bergen. Sprachen: im Norden italienisch, im Dreieck Vlorë-Sarandë-Pogradec neugriechisch, sonst eben deutsch/englisch/französisch. Wir kommen wieder!

Kommentare vom 25 December 2007

20:01 von

Bin diesen Sommer mit meinem Moped (Guzzi) als Alleinreisender von Rijeka - die Küste runter - durch Albanien - Griechenland - Türkei - Bulgarien - und quer zurück nach Rijeka.

Zu Albanien: - Benzinversorgung nur in den Bergen ein Problem (ansonsten fast an jeder Ecke eine Tankstelle) - die Straßen soweit ok / in den Vorstädten bisweilen voller Löscher - die Fahrt über die Berge lohnt sich; kaum Verkehr; leckeres Essen - auf Nachtfahrten sollte man verzichten / LKW-Reifen, Eselskarren ... - Beschilderung ist mehr als lückenhaft; man bekommt aber immer Hilfe; ich hatte einen PDA mit GPS; hat mir sehr geholfen - Übernachtung; kein Problem; die Leute sind auch nicht böse, wenn man nach einem sicheren Ort für sein Moped fragt - Sprache; irgendjemand kann immer ein paar Brocken englisch oder deutsch und ist dann super stolz, geholfen zu haben; Ortskenntnisse über das nächste Dorf hinaus sollte man nicht erwarten - die Leute sind sehr freundlich, neugierig, aber angenehm zurückhaltend - Einreise/Kontrollen; sowohl an der Grenze, als auch über Land ganz normal; bei der Einweise sind 10,- € pro Person fällig; bei der Ausreise nochmals 1,- € pro Tag und Fahrzeug (offiziell - man sollte nicht sauer sein, wenn es doch 2,- € sind)

Insgesamt hatte ich über die gesamte Reise als allenreisender, freundlicher, zurückhaltender Mopedfahrer so was wie Artenschutz und bin überall freundlich behandelt worden.

Kommentare vom 28 February 2008

18:17 von moritz?

Hat jemand eine Ahnung ob es schwer ist, mit öffentlichen verkehrsmitteln oder trampen von pogradec nach korce und von dort nach saranda zu kommen? wie viel fahrzeit ist zu erwarten?

Wie geschrieben steht, ist das nicht der richtige Ort zum Fragen-Stellen. Sollst aber doch eine Antwort kriegen: Pogradec-Korça ist kein Problem mit Bussen (1 Stunde). Die Verkehren da regelmässig. Korça-Saranda ist problematisch. Von Korça nach Tepelena fährt etwa alle zwei Tage ein Bus – fährt früh morgens los und kommt am späten Nachmittag an. Von dort kommt man problemlos nach Saranda, aber vielleicht nicht am gleichen Tag. Wurde im Albanien-Forum auch schon diskutiert. albanien.ch-Webmaster

Kommentare vom 02 June 2008

19:08 von Ohne Namen

Zweimalige Durchreise durch Albanien mit Suzuki GD Vitara Mitte Mai 2008: Muriqan-Shkodra-Tirana-Elbasan-Qafa San-Pogradec-(Sveti Naum).

Bei Einreise 1 (nicht 10) Euro Gebühr pro Pass, bei Ausreise vor Sveti Naum 2 Euro fürs Auto. Einfahrt nach Tirana von Shkodra oder Durres durch lange Autobahnbaustelle stark behindert. Durchfahrt Tirana nach Elbasan wegen seltener Wegweiser am besten mit Fragen an (hilfreiche) Taxi-fahrer.

Kakavija-Saranda-Llogaraja Pass-Vlora-Fieri-Berati-Lushnja-Durres-...-Muriqan:

Querverbindung (hinter)Kakavija-Saranda sehr schön, bis kurz vor Saranda guter Asphalt. Küstenstrasse von dort nach Norden für etwa 80 km im Ausbau, sehr zeitraubend, abwechselnd grober Schotter, alter Asphalt,sehr wenige fertige Abschnitte. Lange Wartezeiten bei Beton-ierungen. Ab Dhermiu über den Pass (sehr schön) bis Vlora gut. Landschaftlich streckenweise eher wenig spektakulär (etwa im Vergleich zur Adria in Kroatien). Gebühren wie bei Hinfahrt. Berati sehenswert, schöne Festung.

Kommentare vom 20 July 2009

22:22 von Ohne Namen

Nach 2007 war ich dieses Jahr mit meiner Guzzi nicht nur auf der Durchreise in Albanien (die Küste von Süd nach Nord). Mit dem Moped ein normales, wunderschönes !!! Reiseland - mit dem Auto wegen der Straßenverhältnisse insbesondere in den Vorstädten nicht unbedingt zu empfehlen - aber es wird überall gebastelt - die Straße von Saranda in Richtung Norden ist inzwischen auch fertig - weiter durch die Berge entlang der Küste - ein Hammer.

Ich werde wohl nächstes Jahr eine Albanien - Umrundung machen - und das nicht nur wegen der Landschaft - ich wurde immer freundlich aufgenommen!!!  

 


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