- albanien.ch Home
-
albanien.ch

AlbInfo
News
Veranstaltungen
Forum
S'ka problem!
newsletter Albanien
Homgepages
Suchen


»Ein Kosovo-Albaner als Superstar«

3. Juli 2014

Heute sind die Spieler der Schweizer  Nationalmannschaft aus Brasilien zurückgekehrt. Noch einmal liessen sich Shaqiri und C0. feiern. Zum Abschluss auch hier nochmals ein paar Betrachtungen auf die Wahrnehmung der Albaner in der Schweiz, die sich durch diese WM nochmals deutlich verbessert hat.

Der nichtaufgebende Valon Behrami, der sich in seinem Sturmlauf auch durch Stürze nicht bremsen liess, und Xherdan Shaqiri mit einem Hattrick machten Eindruck und bleiben in Erinnerung. Die albanischstämmigen Spieler der Nationalmannschaft sind jetzt definitiv Superstars, wie »20 Minuten« vorgestern schrieb.

Die Zeitung schliest daraus: »Der Balkan wird plötzlich cool.«

20 Minuten: 1. Juli 2014

20 Minuten: 1. Juli 2014

Auch wenn der Fussball-Hype sich bald wieder abkühlen wird, geht der von der Zeitung zitierte Integrationsexperte davon aus, dass das Image der Albaner auch nachhaltig davon profitieren wird: »Die Leute realisieren, dass sich nicht nur Shaqiri anstrengt in seinem Beruf, sondern auch viele seiner nicht-bekannten Landsleute.«

Zusammengefasst: Für ein Mal wird nicht nur von den »bösen Albanern« gesprochen – und dieses Mal werden sie auch in Erinnerung bleiben.

Kaufte Merkel Facebook-Likes in Albanien?

10. Juni 2014

Einige deutsche Medien beschäftigen sich gerade mit der Frage, ob Merkel Likes gekauft hat.

>> Die einsame Kanzlerin: Musste Merkel Tausende Facebook-Likes im Ausland kaufen?

Deutsche Wirtschafts Nachrichten  

Auch wenn die Albaner sehr fleissig Facebook nutzen und wohl kaum jemand dort eine Abneigung gegenüber Merkel hat, ist es schon recht erstaunlich, dass die Bundeskanzlerin in Albanien beliebter ist als im Heimatland (prozentuale Likes an der Gesamtbevölkerung). Wie viele Lek kostet denn ein Like?

Nach links oder nach rechts?

31. Mai 2014
Wegweiser

Wegweiser im Dorf »Kosova e Madhe«, Dumreja, Kreis Elbasan

Werbung aus den albanischen Bergen

23. Mai 2014

Wohl zum ersten Mal macht ein Unternehmen Werbung in Albanien, wählte also Albanien als Ort, um für sein Produkt zu werben. Der neue Land Rover sei sogar für das raue Terrain der albanischen Alpen geschaffen – schöne Bilder aus den Bergen:

In weiteren Testimonials wird noch mehr von Land und Leuten erzählt.
>> Into the Valley with the Land Rover Discovery
>> Land Rover Discovery vs. The Accursed Mountains

Auch wenn die Videos die Stärke des Produkts mit den rauen Verhältnissen im Land verknüpft, wird doch auch betont, dass sich eine Reise nach Albanien lohnt – mit dem richtigen Auto. Mein Auto hatte übrigens einen platten Reifen diese Woche, aber auch das ist kein Problem im Land dieser hilfreichen und gastfreundlichen Menschen.

Die letzten Zeitzeugen: Gastfreundschaft im Zweiten Weltkrieg

15. Mai 2014

Ein ganzer Saal hing an den Lippen einer 83-jährigen, etwas gebrechlich wirkenden, sehr kleinen und zierlichen Dame. Die Zuhörer letzten Donnerstag in Basel waren fasziniert von ihrem Bericht: »Es ist jedes Mal eine Freude, wenn ich über Albanien sprechen darf,« erklärte Johanna Neumann in ihrem amerikanisch gefärbten, aber klarem Hamburger Dialekt und übertrug die Freude sogleich auf die vielen Zuhörenden.

Johanna Neumann berichtete aus ihrem Leben, wie sie als kleines Kind in den 30er Jahren aus Nazi-Deutschland flüchten musste und mit ihren Eltern zufällig in Albanien eine vorübergehende Heimat fand. Von 1939 bis 1945 lebte die jüdische Familie in Albanien, geschützt von Albanern und deren Gastfreundschaft. Sie erzählte vom schwierigen Leben, das insbesondere nach dem Einmarsch der Wehrmacht lebensgefährlich wurde. »Es ist unglaublich zu beschreiben, wie aufopfernd die Albaner waren,« berichtete sie von ihren Gastgebern, die ebenso ihr Leben aufs Spiel setzten und die fremden Gäste mit Unterkunft, Kleidern, Essen und Süssigkeiten versorgten.

»Albanien ist das einzige Land in Europa, das nach dem Krieg mehr Juden hatte als vorher,« sagte Johanna Neumann. Diese Botschaft will auch die Ausstellung »Besa« verbreiten, die zur Zeit in Basel zu sehen ist und im Verlaufe der nächsten Monate durch die Schweiz ziehen wird. Im Zentrum der Ausstellung stehen die Fotografien von Norman Gershman: Portraits einzelner Albaner, die Juden beherbergt hatten, sowie kurze Erklärungen von ihnen. Mit einem besonderen Programm für Schulklassen soll besonders auch ein junges Publikum angesprochen werden. Ziel ist aber, allen die kaum bekannte Geschichte der Rettung der Juden in Albanien bekannt zu machen, von der einzigartigen Gastfreundschaft der Albaner zu berichten, die auf dem Ehrenwort der »Besa« beruht. Der Holocaust sei der Ausdruck einer unglaublichen menschlichen Niedertracht gewesen, führte Johanna Neumann aus, aber gleichzeitig seien die Albaner, die albanische Regierung und Menschen im Land moralisch hoch hinaufgestiegen: »Albanien hat die Moral der Welt gerettet.«

Johanna Neumanns Geschichte hatte berührt. Und die Ausstellung hatte erneut Menschen zusammengebracht, die sonst selten zusammenfinden: Juden und andere interessierte Schweizer sowie Albaner aller Religionen. Allen tat es gut, über diese menschliche Grösse zu hören und zu lesen, die für die Albaner so selbstverständlich ist. Einer der in der Ausstellung Portraitierten hatte zu Protokoll gegeben: »Es gibt keine Ausländer in Albanien, es gibt nur Gäste.« Diese ehrenvolle Offenheit rettete nicht nur vielen Juden das Leben, sie ist auch noch heute in Albanien zu erfahren. In vielen Ländern ist dies aber nicht die Norm – gerade den Albanern widerfährt in der Schweiz viel Abneigung, und sie waren umso erfreuter, mal als wahre Helden ohne Vorbehalte anerkannt zu werden. Johanna Neumann schloss ihren Vortrag mit den Worten: »Wir können den Albanern nicht dankbar genug sein.« Fast wie ein Superstar wurde sie daraufhin an diesem Abend vom Basler Publikum gefeiert. Vor allem die Albaner, die sonst oft von negativen Vorurteilen geplagt werden, zollten ihr Anerkennung für dieses Lob, jeder wollte ein Foto von ihr.

Traumstrände im Himmel

9. Mai 2014

»Skylines«, das Bord-Magazin von Austrian Airlines, hat in seiner letzten Ausgabe die schönen Strände Albaniens zum Thema gemacht. Die Geschichte aus der New York Times (»On the Albanian Riviera, a Frugal Paradise« und »52 places to go in 2014« mit der Albanischen Riviera auf Platz 4) wird somit in alle Himmelsrichtungen verbreitet.

»Traumsträne« - Artikel im Austrian-Airlines-Magazine Skylines

»Traumsträne« – Artikel im Austrian-Airlines-Magazine Skylines (auf das Bild klicken für grössere Ansicht)

Wichtige Fakten

1. Mai 2014

20140501-143625.jpg

20140501-143636.jpg

20140501-143651.jpg

>> Ganzer Video

Einbahn – nicht zu spassen

16. April 2014

Manchmal muss man wohl den Vorschriften mit etwas Nachdruck dazu verhelfen, dass sie auch befolgt werden. In Pogradec findet sich ein besonderes Muster, wie den albanischen Autofahrern die Verkehrsvorschriften nahe gelegt werden.

Einbahnstrasse in Pogradec – Nagelstreifen

Einbahnstrasse in Pogradec – Nagelstreifen

Mittels eines Nagelstreifen, der fest im Boden installiert ist, wird hier die Richtung vorgegeben