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Allgemeine Lage

Die medizinische Versorgung in Albanien ist schlecht. Es gibt zwar überall Apotheken, das Angebot ist aber meist bescheiden. Die meisten Krankenhäuser sind in einem ärmlichen Zustand - komplizierte Operationen sind in Albanien nicht möglich.

Es empfiehlt sich, eine Reiseapotheke mit Medikamenten des persönlichen Bedarfs und für die erste Hilfe mitzunehmen. Man kann nicht davon ausgehen, dass ein benötigtes Medikament in der erstbesten Apotheke erworben werden kann.

Reiseversicherung

Es ist unbedingt darauf zu achten, dass die Versicherung für Genesungskosten in Albanien und für die Repatriierungen aufkommt.

Zwischenfälle

Bei gesundheitlichen Problemen empfiehlt es sich, einen fremdsprachigen Arzt oder eine private Klinik aufzusuchen. In der letzten Zeit sind in den grossen Städten einige Privatspitäler eröffnet worden.

Die Schweizer Botschaft empfiehlt in Tirana das A.B.C. Health Center (rr. Qemal Stafa 260, Tel. 04/234105) sowie das Poliambulatorio Padre Luigi Monti (rr. Kavajës 120, Tel. 04/231126) sowie für Notfälle bei Unfällen das Militärkrankenhaus in Lapraka.

Ernährung

Zur Vermeidung von Magenverstimmungen sollte man kein Leitungswasser trinken, da dieses in der Regel nicht gefiltert wird. Es gilt zu beachten, dass auch Eiswürfel oder gewaschenes Obst und Gemüse bedenklich sind.

Impfungen

Diese Angaben können schnell ändern. Bitte erkundigen sich deshalb rechtzeitig vor Abreise bei ihrem Hausarzt oder bei Fachstellen für Reisemedizin resp. Impfungen/Infektionskrankheiten!

Für Reisen nach Albanien sind keine Impfungen vorgeschrieben. Insbesondere bei längeren Aufenthalten empfiehlt es sich hingegen, einige wichtige Impfungen aufzufrischen und andere zu ergänzen. Dazu zählen Starrkrampf/Tetanus, Diphterie, Kinderlähmung, Typhus sowie Hepathitis A und B. Bei gewissen Berufsgruppen, die arbeitsbedingt nach Albanien müssen und in Kontakt mit Kranken oder Tieren kommen, sind auch bei kürzeren Aufenthalten besondere Abklärungen zu treffen.

 

 


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20.12.2005 17:34 Uhr
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