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AlbINFO: Tipps Schweizerische Informations- und Koordinationsstelle für Albanien Durchreise |
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Diese Seite richtet sich an Personen, die nur durch Albanien durchreisen möchten. Weitere Angaben zum Reisen innerhalb des Landes und zur Anreise allgemein sind ebenfalls erhältlich. Eine Fahrt quer durch Albanien - zum Beispiel nach Griechenland - ist problemlos möglich und bietet sicherlich mal einen ersten, spannenden Einblick ins Land. Fahrten mit dem eigenen Auto durch Albanien haben noch einen Hauch von Abenteuer, obwohl die Strecke von Montenegro bis Griechenland nur rund 400 Kilometer beträgt. Mit diesen Informationen wollen wir Ihnen helfen, dass Sie trotz albanischer Besonderheiten keine negativen Erfahrungen machen müssen. Ein- und AusreiseGrenzübergängeDie Zahl der Grenzübergänge ist nicht besonders gross. Auch wenn ab und zu neue Zollämter eröffnet werden, sind diese meist nur über schlechte Strassen angebunden. Zur Zeit können deshalb nur folgende Grenzübergänge empfohlen werden. Montenegro:
Griechenland:
Mazedonien:
Kosova:
PapierkramSiehe dazu Einreise. StauIm Hochsommer und an Wochenenden kann es an stark frequentierten Grenzübergängen zu langen Wartezeiten und Staus kommen. FähreVon den italienischen Städten Triest, Ancona, Bari, Brindisi und Otranto verkehren regelmässig Fähren nach Durrës und/oder Vlora. Die Fährtickets organisiert man am besten über eine Vertretung der Reedereien oder ein spezialisiertes Reisebüro. Die italienische Häfen lassen sich bequem per Autostrada erreichen. Mühsam wird es meist nach dem Verlassen der Fähre am albanischen Zoll. Ansonsten aber eine vielleicht teure, aber problemlose und bequeme Route. RoutenIn Albanien wird zur Zeit intensiv am Strassennetz gearbeitet. Die untenstehenden Informationen können somit schnell überholt sein. Wir bemühen uns, sie jeweils aktuell zu halten, und sind froh über jegliche Hinweise. StrassenverhältnisseDas Reisetempo in Albanien ist gemächlich. Die Strassen sind oft noch schlecht. Kleine Denkmäler am Strassenrand erinnern daran, dass es sich nicht lohnt, sich gross zu beeilen. Unfälle wegen zu schnellen Fahrens und unvorsichtigen Überholens gehören zur Tagesordnung - jedes dieser Denkmäler erinnert an ein Todesopfer. Die Hauptverbindungsstrassen von Nord nach Süd und West nach Ost sind und werden zwar ausgebaut. Aber auch dort ist nicht garantiert, dass man weiter als 30 Kilometer in der Stunde kommt. Oft fehlt es an Wegweisern und die meisten Karten sind dermassen fehlerhaft, dass auf sie überhaupt kein Verlass ist. Von Montenegro nach NordostgriechenlandMit nur rund 360 Kilometern und dank meist gut ausgebauten Strassen ist diese Strecke problemlos zu bewältigen. Man kommt aber nur an einem Tag durchs Land, wenn man die Sehenswürdigkeiten links liegen lässt und nicht lange an der Grenze warten muss. Die reine Fahrzeit beträgt rund sechs bis sieben Stunden. Mit wenigen Ausnahmen ist die Landschaft in Nord- und Mittelalbanien nicht besonders aufregend. Östlich von Elbasan durchquert man eine schöne Schlucht und anschliessend Ostalbaniens Berge. Sehr schön ist jedenfalls der Ohridsee. Strecke über Durrës und KorçaDiese Strecke ist kilometermässig zwar ein wenig länger. Man erspart sich dafür den Stau in Tirana und die gebirgige, für sehr grosse Fahrzeuge eher ungeeignete Bergstrecke von Tirana nach Elbasan.
Variante TiranaAnstatt über Durrës kann man von Fushë-Kruja oder Vora (weiter, aber schneller) auch den direkten Weg über Tirana nach Elbasan nehmen (verkürzt die Strecke auf 320 km). Denn die Hauptstadt bietet einiges Interessantes und die Fahrt von Tirana nach Elbasan führt durch eine sehr schöne Berglandschaft. In Tirana ist morgens und nachmittags aber meist viel Verkehr und die Strasse nach Elbasan ist sehr steil und eng. Tirana und Durrës lassen sich dank ihrer Nähe (Fahrzeit von weniger als 45 Minuten - ohne Stau) gut kombinieren, wenn man sich die albanische Hauptstadt nicht entgehen lassen und an der Küste übernachten möchte.
Variante MazedonienOhrid und der Südwesten von Mazedonien bieten zahlreiche Sehenswürdigkeiten. Zudem sind die Strassen in Mazedonien deutlich besser. Die Route über Mazedonien ist sogar ein wenig kürzer, aber mit einem zusätzlichen Grenzübertritt verbunden.
Touristische Alternativroute südlich um den Ohridsee
Touristische Alternativroute für die Strecke Ohrid resp. Sveti Naum nach Bitola
Nützliche InfosKarte Geldwechsel am besten direkt an der Grenze oder in einem der grossen Orte unterwegs, wo man auch mit der Bankkarte albanisches Geld am Automaten kriegen kann (Gebühren!). Übernachten am besten in Shkodra, Durrës, allenfalls Tirana, Pogradec oder Korça. Tanken am besten in einer der moderner ausschauenden Tankstellen, die sich entlang der ganzen Strecke in Massen finden. Besonders SehenswertTouristische Informationen zu den einzelnen Orten können Sie über die Links abrufen. Shkodra, Kruja, Tirana und Durrës sind besonders sehenswert. Wenn Sie noch ein Tag zusätzlich Zeit haben, lohnt sich die Erkundigung der Umgebung von Korça oder des Südwestens von Mazedonien mit Ohrid, Sveti Naum, Galiçica-Nationalpark und Prespasee. SackgassenAbkürzungen zur vorgeschlagenen Route, die Sie allenfalls auf Ihrer Karte ausfindig machen, sollten Sie unbedingt meiden. Diese Strassen sind alle sehr schlecht und dürften kaum fahrbar sein - auch wenn Ihre Karte etwas anderes sagt. Von Montenegro nach NordwestgriechenlandDie Fahrt durch Südalbanien entlang des Ionischen Meers ist landschaftlich sehr reizvoll. Links und rechts der Route gibt es einiges zu sehen. Die 400 Kilometer über mehrere Pässe auf teils engen Strassen sind aber sicherlich nicht an einem Tag zu machen. Wer noch ein klein wenig vom Land sehen möchte, brauch mindestens zwei Tage. Strecke entlang der Albanischen Riviera
Schnelle Alternativroute über TepelenaEine direktere und schnellere Strecke über Strassen, die meist ein wenig breiter sind, führt nicht am Meer entlang. Es sind aber immer noch 350 Kilometer in Albanien, die nur unter günstigen Bedingungen (kein langes Warten an der Grenze) an einem Tag zu bewältigen sind. Die Route führt ab Fier direkt durch das hügelige Südalbanien nach Gjirokastra. Man erspart sich so die enge und kurvenreiche Küstenstrasse.
Nützliche InfosKarte Bilder Geldwechsel am besten direkt an der Grenze oder in einem der grossen Orte unterwegs, wo man auch albanisches Geld direkt am Automaten mit Bankkarten beziehen kann (Gebühren!). Übernachten am besten in Vlora, das etwa in der Hälfte der Strecke liegt und über ein gutes Angebot südlich der Stadt an der schönen Küste verfügt. Andere Möglichkeiten sind Durrës und Saranda, allenfalls Shkodra, Tirana oder Gjirokastra. Entlang der albanischen Riviera gibt es nur wenige Unterkünfte. Im Hochsommer sind die Hotels am Meer meist gut ausgebucht - frühes Suchen nach Zimmern lohnt sich. Tanken am besten bei einer der moderner ausschauenden Tankstellen, die sich entlang der ganzen Strecke zahlreich finden. Besonders SehenswertTouristische Informationen zu den einzelnen Orten können Sie über die Links abrufen. Shkodra, Tirana, Durrës und Saranda sind sehenswert. Sehr schön sind die typisch albanischen Städte Kruja und Gjirokastra. Das Weltkulturerbe von Butrint sollte man sich nicht entgehen lassen. Die Albanische Riviera ist landschaftlich sehr reizvoll. SackgassenAbkürzungen zur vorgeschlagenen Route, die Sie allenfalls auf Ihrer Karte ausfindig machen, sollten Sie unbedingt meiden. Diese Strassen sind alle sehr schlecht und dürften kaum fahrbar sein - auch wenn Ihre Karte etwas anderes sagt. Von Durrës nach KosovaDie Strecke über Albanien ist immer noch eine Möglichkeit, nach Kosova zu gelangen. Die Strecke bis Prizren ist rund 270 km lang. Sie führt aber auf teilweise sehr engen und kurvenreichen Strassen durchs Gebirge, weshalb die Fahrzeit gerne 6 Stunden betragen kann. Durch die Mirdita
Alternativroute über PukaRund 25 km länger ist der Strecke, die nahe bei Shkodra vorbei führt. Dank der Schnellstrasse von Lezha nach Shkodra kein grosser Umweg, aber ob wirklich schneller hängt von der Strassenqualität in den Bergen ab.
Nützliche InfosGeldwechsel am besten direkt am Hafen oder in einem der grossen Orte unterwegs, wo man albanisches Geld auch direkt mit Bankkarten am Automaten beziehen kann (Gebühren!). Übernachten am besten noch bevor man in die Berge kommt, da es dort kaum mehr Gelegenheiten gibt. Durrës, Lezha und Shkodra sind besonders geeignet. Tanken am besten noch bevor man in die Berge kommt in einer der moderneren Tankstellen, die sich entlang der Strecke finden. SehenswertDurrës, Tirana, Kruja (ab Fushë-Kruja), Lezha und Shkodra sind sehenswerte Orte. Danach ist vor allem die Landschaft reizvoll. In Rubik gibt es noch eine alte Kirche. Sicherheit im NordostenDie Bergen Nordalbaniens haben keinen Ruf als besonders sicherer Ort. In den letzten Jahren hat sich die Lage zwar deutlich verbessert. Man fährt trotz allem nicht in abends oder nachts. Im Dunkeln zu fahren ist allein schon wegen der kaum ausgebauten Strasse gefährlich. Im Winter kann es auf dieser Strecke zu starken Schneefällen kommen. Entsprechende Ausrüstung (Winterreifen, Ketten, warme Kleidung) ist mitzuführen. SackgassenAbkürzungen zur vorgeschlagenen Route, die Sie allenfalls auf Ihrer Karte ausfindig machen, sollten Sie unbedingt meiden. Diese Strassen sind alle sehr schlecht und dürften kaum fahrbar sein - auch wenn Ihre Karte etwas anderes sagt. ÜbernachtenAuf den oft schmalen, kurvenreichen und belebten albanischen Strassen, die meist nicht in einem besonders guten Zustand sind, braucht man pro Kilometer meist viel länger als gedacht. Um zu vermeiden, dass man nicht im Stroh oder im Auto schlafen muss, sollte man sich rechtzeitig Gedanken machen, wo man schlafen wird. Wir empfehlen dringend, die Route so einzuteilen, dass Sie noch vor Sonnenuntergang eine Unterkunft gefunden haben. Besser frühzeitig die Fahrt unterbrechen und eine Unterkunft suchen, als später im Strasengraben zu landen oder einen Esel zu überfahren. Siehe auch unseren Reisehinweis UnterK?ünfte. HotelsIn vielen ländlichen Gebieten gibt es keine Hotels und auch in einigen Städten ist das Angebot nicht besonders vielfältig. Bei den oben aufgeführten Routen finden Sie jeweils Hinweise auf Orte, wo das Angebot an Hotels grösser und besser ist. CampingIn Albanien gibt es keine Campingplätze. Wildes Campieren ist nicht verboten, aber nur Abenteurern zu empfehlen. Wer campieren möchte, fragt am besten einen Bauern, ob er bei ihm auf dem Hof übernachten darf. Geld und EinkäufeBezahlenMit ein wenig Glück kann man für Benzin und Übernachtungen mit Euro bezahlen. Alle anderen Sachen sind aber meist nur gegen albanische Lek zu haben. Lek können meist nahe der Grenzübergänge oder in grösseren Städte getauscht werden. In den Städten finden sich meist auch Bankomaten, wo sie mit EC/Maestro oder Kreditkarte albanisches Geld beziehen können. Dies ist aber mit zum Teil beachtlichen Gebühren verbunden. Einige wenige Tankstellen akzeptieren auch Kreditkarten. BenzinIm Gegensatz zu Diesel ist bleifreies Benzin nicht überall erhältlich. Beim Diesel wird meist inländische Produktion (naftë vendi) und Import (naftë grekë) angeboten. Die Qualität ist nicht immer einwandfrei. Es lohnt sich darauf zu achten, was eingefüllt wird. In abgelegenen Gebieten gibt es oft über weite Distanzen keine Tankstelle (gilt vor allem für die albanische Riviera und das Gebirge im Nordosten). Und die kleinen Dorftankstellen haben zum Teil nur Diesel im Angebot. Man sollte deshalb immer frühzeitig tanken. Nur auf den Hauptverkehrsachsen und in Städten sind Tankstellen sehr zahlreich. SicherheitWer sich im Land nicht auskennt, sollte sich auf die Hauptstrassen beschränken. Wobei schon manche Strasse, die auf Karten als Hauptstrasse angegeben ist, sich in Wirklichkeit als kleiner Schotterweg offenbart. Von Überlandfahrten nach Einbruch der Dunkelheit ist dringend abzuraten: Die Strassen sind in einem schlechten Zustand und sehr kurvenreich, jegliche Beleuchtung fehlt meist auch in Ortschaften und die Sicherheit nimmt ab. Zudem sind Pferdekarren, Esel und Fussgänger im Dunkeln kaum auszumachen. Autos sollten nie mit Gepäck gefüllt unbewacht stehen gelassen werden. >> In Your Pocket Guide: Driving & Surviving Weitere Informationen
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25.02.2009 00:10 Uhr |
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