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Der Grosse Prespa und der Kleine Prespa sind zwei Seen im Grenzgebiet zu Mazedonien und Griechenland. Sie sind Teil eines grenzüberschreitenden Nationalparks.

Sehenswürdigkeiten & Aktivitäten

Die Seen sind in erster Linie ein Naturparadies. Vor allem Ornithologen kommen auf ihre Rechnug, brüten und überwintern hier doch zahlreiche seltene Vögel wie zum Beispiel Pelikane. Man kann die Seen und den Park gut wandernd oder auf einer Bootstour erkundigen.

Auch kulturelle Denkmäler sind in der Region zu finden: Es gibt zahlreiche alte Kirchen, Kapellen sowie prähistorische Siedlungen. Berühmt ist die Marien-Kapelle (Heilige Maria in der Tiefe) nahe der mazedonischen Grenze, die Heimat von Eremiten war. Die Marienkirche auf der kleinen Insel Maligrad stammt aus dem 14. Jahrhundert. Eine weitere alte Kirche aus byzantinischer Zeit ist dem Heiligen Georg gewidmet.

Bei den Höhlen von Tren unweit des Kleinen Prespasees wurden Überreste und Höhlenmalereien aus der Bronzezeit gefunden.


Grosser Prespa-See
(Dieses Bild basiert auf dem Bild Archiv-prespasee.jpg aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. Der Urheber des Bildes ist Decius.)

Anreise

Die albanische Seite des Kleinen Prespa-Sees kann über eine unbefestigten Weg erreicht werden von der Strasse Korça-Bilisht. Innerhalb Albaniens ist vom See aber wenig zu sehen, da er von dichten Schilfgürteln bewachsen ist. Zum Grossen Prespa-See geht es über einen weiter nördlich gelegenen Abzweiger von der Hauptstrasse nach Bilisht. Der See ist aber weiter von der Strasse entfernt und nur über einen Pass zuerreichen. Zwischenzeitlich ist ein grosser Teil dieser Strecke bis zur mazedonischen Grenze asphaltiert.

Es gibt kaum öffentliche Verkehrsmittel in die Dörfer rund um Prespa.

Essen & Trinken & Schlafen

Im Rahmen von Ökotourismus-Projekten wurden einige Privatunterkünfte eingerichtet. Bei Zaroshka gibt es ein kleines Hotel: Hotel/Restorant Aleksandar Alternativ kann auch in Korça übernachtet werden. In den Dörfern können Nahrungsmittel gekauft werden.

Kultur

Die Dörfer rund um den Grossen Prespasee werden von Mazedoniern bewohnt.

Klima

Die Seen liegen auf 850 Meter und sind von hohen Bergen umgeben. Der Grosse Prespa-See hat keinen Abfluss. Man geht davon aus, dass er sich unterirdisch in den Ohrid-See entwässert.

Aufgrund der gebirgigen Lage kann es im Winter rund um die Seen viel Schnee geben. Im Hochsommer kann es angenehm warm werden. Mit Wetterumschlägen ist aber jederzeit zu rechnen.

Weitere Informationen

 

<< Lura-Seen | Übersicht | Dajti Nationalpark >>

 

Kommentare

Kommentare vom 22 October 2005

00:35 von Travelscout

Der kleine Prespa-See (Vogelparadies??) ist nur über eine nicht beschilderte Erdstraße erreichbar die irgendwo in eine 4-wheel-Piste übergeht. Vom schmalen See ist anfänglich eigentlich nur Schilf zu sehen, die Vögel sind darin hervorragend getarnt.
Der große Prespa-See liegt landschaftlich reizvoll, aber auch hier selbst mit Fernstecher nichts von Vogelparadies zu sehen. Das im Text oben genannte Hotel in Gorice e Madhe existiert nicht !! Am Großen Prespa gibt es nur auf dem Abzweig nach Zaroshke ein Hotel. Die Straße am gr.Prespa Richtung Mazedonien ist im Ausbau begriffen aber die letzten 15 Km noch eine üble Schotterpiste.  

 


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