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AlbINFO: Orte Schweizerische Informations- und Koordinationsstelle für Albanien LuraSeen |
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Die Lura-Seen sind Teil des gleichnamigen Nationalparks in den ostalbanischen Bergen. Die Gegend ist sehr abgeschieden, kaum zu erreichen und bietet keinerlei Infrastruktur. Dafür gibt es schöne Berglandschaften, Wälder und kleine Seen. Der Nationalpark hat eine Fläche von 1280 Hektaren. Neben den Seen gibt es eine teilweise unzerstörte Natur mit Wäldern und Wiesen, in der auch noch wilde Tiere wie Bären und Luchse zu Hause sein sollen. Trotz Schutz sind zwischenzeitlich aber schon grosse Teile des Parks durch Raubbau an den Wäldern zerstört worden. Sehenswürdigkeiten & AktivitätenBerühmt sind unter den 14 Bergseen vor allem der Grosse See, der Pinien-See, der Schwarze See und der Blumen-See. Die von Gletschern geformten Seen liegen auf Höhen zwischen 1300 und 1750 Meter. Das Gebiet eignet sich für Outdoor-Aktivitäten. Mangels touristischer Infrastruktur muss man aber alles selber mitbringen. AnreiseLura liegt im Gebiet von Dibra, Mirdita und Mat auf einem Bergrücken, der bis über 2000 Meter hoch ist. Am besten ist das Gebiet von Peshkopi aus zu erreichen. Alternativ kann man auch von Westen über Rreshen und Kurbenesh fahren. Die Strassen sind sehr schlecht. Sie können nur mit 4x4-Fahrzeugen bezwungen werden. Es gibt keine Busse und auf die Schnelle auch keine Mietfahrzeuge in der Umgebung. Von Peshkopi aus sind Tagesausflüge machbar, aber sehr anstrengend. Empfehlenswert ist, die Tour auf mindestens zwei Tage auszudehnen. Über Rrëshen kommt man mit dem Bus bis Kurbenesh. Von dort aus sind es noch ein paar Stunden zu Fuss bis Fushë-Lura. Essen & Trinken & SchlafenIm Gebiet von Lura liegen einige wenige, kleine, ärmliche Dörfer. Es gibt weder Restaurants noch Cafés oder Unterkünfte für die Nacht, von allenfalls einfachsten Behausungen für die Holzfäller abgesehen. Lura eignet sich deshalb eigentlich nur für Camping-Touristen, die ihr eigenes Zelt und Material mitbringen. Mit ein wenig Glück findet man eine Familie, die einen über Nacht bei sich schlafen lässt. Bei den Bauern können allenfalls Grundnahrungsmittel erworben werden. Wasser gibt es an zahlreichen Quellen. Wer nach dem Wag fragen muss oder in Notfällen Hilfe braucht, kann auch die Holzfäller angehen. Das Zentrum ist der kleine Ort Fushë-Lura. KlimaLura ist eine Bergregion! Das heisst, dass es auch im Sommer heftig stürmen oder in der Nacht empfindlich kühl werden kann. Ausserhalb der Sommermonate sind viele Strassen nach Niederschlägen kaum mehr passierbar. Im Winter versinkt die Region im Schnee. Weitere Informationen. << Albanische Riviera | Übersicht | Prespa-Seen >>
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Seite zuletzt bearbeitet:
03.11.2007 18:18 Uhr |
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