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Fier ist eine ehemalige Industriestadt in Südalbanien, ein wenig nördlich von Vlora, wo sich die wichtigsten Strassen aus Südalbanien vereinen.

Stadtbesichtigung

Die Stadt bietet kaum etwas Sehenswertes. Ausser für Besorgungen oder zur dringenden Rast lohnt es sich nicht wirklich, auf der Durchreise oder auf dem Weg nach Apollonia Halt zu machen.

Sehenswürdigkeiten

  • Apollonia - 10 Kilometer westlich von Fier liegt eine der bedeutendsten archäologischen Fundstäten Albaniens. Apollonia war eine griechische Kolonie, die vor allem zur Römerzeit eine Blüte erlebte. Damals verfügte die Stadt noch über einen Flusshafen (der Fluss änderte seinen Verlauf aufgrund von Erdbeben) und war neben Durrës? Ausgangspunkt der Via Egnatia, die die östliche Adriaküste mit Konstantnopel verband.

    Heute steht hier nur noch ein orthodoxes Kloster. Der ganze Hügel rundherum war früher aber Stadtgebiet. Überall sind Reste davon zu finden. Das antike Theater und die teilweise restaurierten Ruinen des Rathauses sind besonders eindrücklich. Im Kloster befindet sich noch ein kleines Museum. Der Klosterhof, in dessen Mitte ein sehenswertes Kirchlein liegt, ist ein beschaulicher Ort der Ruhe.

    Apollonia ist nur mit dem Auto erreichbar. Der Weg führt am Bahnhof vorbei immer nach Westen auf einer streckenweise sehr schlechten Strasse. Nach ca. 10 km zweigt man nach links von der Strasse ab und fährt dann einen Hügel hinauf zum Kloster.
  • Ardenica - Das alte orthodoxe Kloster von Ardenica thront auf einem Hügel über der weiten Myzeqe-Ebene. Man folgt der Strasse nach Lushnja für rund 25 Kilometer nach Norden bis zum Dorf Kolonja (neuer grosser Kreisel an der Autobahn Lushnja-Fier). Man fährt durchs Dorf den Hügel hinauf bis vors Kloster.
    Das von Mönchen bewohnte Kloster kann nur zu Teilen besichtigt werden. Die älteren Gebäude stammen aus dem 15. Jahrhundert. Von Interesse ist besonders die kleine Kirche mit ihren Fresken aus dem 18. Jahrhundert und der Ikonostase.

Museen

  • Museum in Apollonia - Kleine Ausstellung über Fundstücke aus der lokalen Ausgrabung. In den Räumlichkeiten des Klosters.
  • Museum in Fier - Das historische Museum zeigt Fundstücke und Kopien davon, die in der Region (Apollonia, Ballsh, Byllis etc.) gefunden wurden.

Ausflüge

  • Strand - Bis zum Meer sind es rund 20 Kilometer. Der Strand Plahi i Semanit ist aber abgelegen und verfügt nur über bescheidene Infrastruktur.
  • Byllis - Die alte illyrische Stadt liegt abgelegen einige Kilometer südlich von Ballsh auf einem Hügel über dem Tal der Vjosa. Gegründet wurde der Ort im 6. Jahrhundert v. Chr. Rund 300 Jahre später erlebte Byllis seine Blütezeit. Von dieser wichtigen antiken Siedlung sind unter anderem die Überreste der Stadtbefestigung, der Agora und des Theaters sowie zahlreicher Kirchen noch ersichtlich.
    Mit dem eigenen Auto ist die rund sieben Kilometer von der Nationalstrasse Ballsh-Tepelena entfernte archäologische Stätte über eine sehr unebene asphaltierte Strasse zu erreichen: Auf der ersten Passhöhe südlich von Ballsh nach Westen abbiegen – der Weg ist ausgeschildert mit Nikaia und/oder Byllis.
    >> Offizielle Webpräsenz

Byllis

Verkehr

Anreise

  • Busse - Von Tirana über Durrës, von Vlora und von Saranda über Gjirokastra verkehren regelmässig Busse nach Fier. Auch mit den meisten anderen grösseren Städten Albaniens bestehen mindestens tägliche Busverbindungen.
  • Auto - Von Durrës über Lushnja ist die Strasse fast vollständig ausgebaut. Die Autobahn endet wenige Kilometer nördlich von Fier. Nur die nördlichen und südlichen Einfahrten in die Stadt sind in keinem besonders guten Zustand.
  • Eisenbahn - Zwei Mal pro Tag fahren Züge nach Vlora sowie nach Durrës und Tirana.

Essen & Trinken & Schlafen

In der Innenstadt gibt es einige neue Restaurants. Das Hotelangebot ist weder besonders gross, noch besonders empfehlenswert. Es lohnt sich, im rund 30 Kilometer entfernten Vlora zu übernachten.

Geographie & Natur

Fier liegt in der grossen Myzeqe-Ebene, die sich in Mittelalbanien von der Küste bis weit ins Hinterland erstreckt. Bis zum Meer sind es rund 20 Kilometer. Südöstlich von Fier wird Erdöl gefördert. Dies und die lokale Industrie bringen erhebliche Umweltverschmutzung mit sich. Der kleine Fluss Gjalica, der durch Fier fliesst, gilt als dreckigster des Landes. Nördlich der Stadt fliesst der grosse Seman, der weite Teile Südostalbaniens entwässert, Richtung Meer.

 

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15.02.2009 19:59 Uhr
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