{"id":914,"date":"2012-11-17T18:09:00","date_gmt":"2012-11-17T17:09:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.albanien.ch\/une\/?p=914"},"modified":"2012-11-17T18:09:00","modified_gmt":"2012-11-17T17:09:00","slug":"blicke-zuruck","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.albanien.ch\/une\/blog\/914","title":{"rendered":"Blicke zur\u00fcck"},"content":{"rendered":"<p>Immer wieder muss ich mich entschuldigen, wenn ich in Albanien unterwegs bin, weil ich st\u00e4ndig erz\u00e4hle, was sich hier gerade alles ver\u00e4ndert hat im Vergleich zu fr\u00fcher. Das st\u00e4ndige Vergleichen mag vielleicht manchen Zuh\u00f6rer nerven, aber andererseits ist die rasante Entwicklung schon immer wieder faszinierend. Nicht jede Ver\u00e4nderung der letzten 20 Jahre war positiv, was wohl auch nicht zu vermeiden ist, wenn diese so schnell von statten gehen.<\/p>\n<p>Wo heute ganze Hochhausquartiere stehen, gab es fr\u00fcher nur Buschland. Wo man fr\u00fcher \u00fcber ein l\u00f6chriges Str\u00e4sschen holperte, gibt es heute breite Asphaltpisten. In fr\u00fcher kaum erschlossenen T\u00e4lern rast man heute \u00fcber breite Autobahnen. Verstopfte Kreuzungen wurden durch sechsspurige \u00dcberf\u00fchrungen entsch\u00e4rft. Hotelburgen ziehen sich fast l\u00fcckenlos Str\u00e4nden entlang, wo fr\u00fcher nur Pinienb\u00e4ume zum Himmel strebten. Abgelegene D\u00f6rfer ohne Infrastruktur haben heute eine Zufahrtsstrasse, L\u00e4den und Bars \u2013\u00a0aber vielleicht nur noch eine zerfallene Schule und sicher keine Krankentstation mehr. Auch M\u00fcllhalden in der Landschaft sind Zeugen eines ver\u00e4nderten Lebensstils. Und in manchem Viertel mit alten H\u00e4usern finden sich fast nur noch Hochh\u00e4user.<\/p>\n<p>Auch auf dieser Website hatte ich schon die alten Zeiten wieder aufleben lassen, wie mit <a href=\"https:\/\/www.albanien.ch\/une\/?p=355\">Luftaufnahmen von 1995<\/a> oder mit einem <a href=\"http:\/\/www.albanien.ch\/nla\/27\/tirana2.jpg\" target=\"_blank\">Fotovergleich aus Tirana<\/a>.<\/p>\n<p>Ich scheine aber nicht der einzige zu sein, der von den sich \u00e4ndernden Dingen in Albanien beeindruckt ist. So stellte der Albanienreisende Klaus Wehr ein B\u00fcchlein zusammen mit Fotovergleichen von 1996 und 2006. Bei einer seiner Besuche in Albanien ist er an Orte zur\u00fcckgekehrt, wo er 1996 Fotos geschossen hat. Aufnahmen von Alt und Neu stehen im Buch nebeneinander. Die Unterschiede sind zum Teil unterhaltsam, zum Teil ermutigend, manchmal auch schockierend: <a href=\"http:\/\/www.amazon.de\/gp\/product\/3844803734\/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3844803734&amp;linkCode=as2&amp;tag=langweilige07-21\" target=\"_blank\">\u00bbBilder aus Albanien: 1996 und 2006\u00ab<\/a><\/p>\n<p>In zwei weiteren B\u00fcchlein berichtet er von fr\u00fcheren Reisen durchs Land, so von sch\u00f6nen Erlebnissen auf einer Wanderung von Durr\u00ebs an die griechische Grenze im S\u00fcdosten im Jahr 1996: <a href=\"http:\/\/www.amazon.de\/gp\/product\/3848203987\/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3848203987&amp;linkCode=as2&amp;tag=langweilige07-21\" target=\"_blank\">\u00bbZu Fu\u00df in Albanien: 1996\u00ab<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Immer wieder muss ich mich entschuldigen, wenn ich in Albanien unterwegs bin, weil ich st\u00e4ndig erz\u00e4hle, was sich hier gerade alles ver\u00e4ndert hat im Vergleich zu fr\u00fcher. 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