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	<title>Veränderung &#8211; S&#039;ka problem!</title>
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		<title>Petrela: historische Burg in sich wandelnder Umgebung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Lars]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 18 Nov 2018 17:53:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[aufwärts – Projekte und Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[Mehr als 22 Jahre ist es her, dass ich zum ersten Mal die Burg von Petrela besucht hatte. Auf die unsäglichen Veränderungen auf der Burg, wo innerhalb des historischen Kulturdenkmals zahlreiche Bauten für ein Restaurant errichtet wurden, möchte ich gar nicht eingehen. Interessant sind aber auch die Veränderungen rund um die Burg. Petrela war einst ... <p class="moree"><a class="btn btn-inverse btn-normal btn-primary " href="https://www.albanien.ch/une/blog/1968">Read more</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Mehr als 22 Jahre ist es her, dass ich zum ersten Mal die Burg von Petrela besucht hatte. Auf die unsäglichen Veränderungen auf der Burg, wo innerhalb des historischen Kulturdenkmals zahlreiche Bauten für ein Restaurant errichtet wurden, möchte ich gar nicht eingehen.</p>
<p>Interessant sind aber auch die Veränderungen rund um die Burg. Petrela war einst ein kleines Dorf, abgelegen auf fast 500 Meter Höhe gelegen. Die Distanz nach Tirana, das in Sichtdistanz ein paar Kilometer weiter nördlich liegt, war eigentlich nicht gross. Dank asphaltierter Strasse war die Distanz auch überwindbar. Aber es waren doch Welten, die die »Metropole« vom Dorf trennten. Dort das puslierende Leben der Grossstadt, hier Esel, Hühner, Heuschober und ein kleiner Laden. Dies war auch noch im Jahr 2000 so, als ich erneut zur Burg hochfuhr.</p>
<p>Über die Jahre dehnte sich Tirana aber immer weiter ins Umland aus. Zuerst kamen die Ausflugsrestaurants: Im Sommer des Jahres 2000 wurden Aufbauten und Häuser innerhalb der historischen Burgmauern errichtet. Auch unten an der Strasse, die Tirana mit Elbasan verbindet, entstanden damals die ersten Ausflugslokale mit Swimming Pool. Während die Restaurants im Tal immer grösser wurden, wurden auch in Petrala immer mehr Gastwirtschaften errichtet – und Villen. Das Dorf wurde zum Vorort von Tirana, dank Autobahn schnell zu erreichen.</p>
<p>Petrela ist noch immer ein kleines Dorf, aber sehr symbolisch für den Wandel Albaniens. Die Bilder unten dokumentieren, wie sich Burg, Dorf und Region über die letzten 20 Jahre verändert haben.</p>
<div id="attachment_1965" style="width: 810px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.albanien.ch/une/petrela-burg"><img fetchpriority="high" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-1965" class="size-large wp-image-1965" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2018/11/Petrela-Burg-800x247.jpg" alt="Burg Petrela 1995 und 2017" width="800" height="247" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2018/11/Petrela-Burg-800x247.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2018/11/Petrela-Burg-350x108.jpg 350w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><p id="caption-attachment-1965" class="wp-caption-text">Die Burg von Petrela, einem abgelegenen Bergdorf, auf einer Aufnahme aus dem Jahr 1995 und 22 Jahre später. Zwischenzeitlich führt eine Autobahn am Fuss des Berges vorbei und an den Hängen finden sich zahlreiche Villen und Ausflugsrestaurants. Auch die Burg selber wurde mit Aufbauten versehen und ist jetzt ein Restaurant.</p></div>
<div id="attachment_1967" style="width: 810px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.albanien.ch/une/petrela-aussicht"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-1967" class="size-large wp-image-1967" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2018/11/Petrela-Aussicht-800x247.jpg" alt="Ausblick von Petrela in den Jahren 2000 und 2018" width="800" height="247" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2018/11/Petrela-Aussicht-800x247.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2018/11/Petrela-Aussicht-350x108.jpg 350w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><p id="caption-attachment-1967" class="wp-caption-text">Ausblick von der Burg nach Westen ins Tal des Erzen. Wo im Jahr 2000 nur Felder und Dörfer weitweg von der Grossstadt waren, macht sich jetzt die Nähe zu Tirana immer deutlicher bemerkbar. Neue Strassen und viele neue Gebäude, die nichts mit Landwirtschaft zu tun haben, breiten sich aus.</p></div>
<div id="attachment_1966" style="width: 810px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.albanien.ch/une/petrela-tirana"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-1966" class="wp-image-1966 size-large" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2018/11/Petrela-Tirana-800x247.jpg" alt="Aussicht von Petrela: Tirana im Jahr 2000 und 2018" width="800" height="247" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2018/11/Petrela-Tirana-800x247.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2018/11/Petrela-Tirana-350x108.jpg 350w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><p id="caption-attachment-1966" class="wp-caption-text">Auf diesem Bildvergleich ist nicht nur zu erkennen, wie Tirana seit dem Jahr 2000 sich immer weiter ausgedehnt hat. Die Stadt ist auch in die Höhe gewachsen. Erfreulich ist, dass der Hügel vorne deutlich stärker bewaldet ist als vor knapp 20 Jahren.</p></div>
<div id="attachment_1964" style="width: 710px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.albanien.ch/une/blog/1968/petrela-dorf" rel="attachment wp-att-1964"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-1964" class="wp-image-1964" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2018/11/Petrela-Dorf-800x565.jpg" alt="Petrela Dorf in den Jahren 1995 und 2018" width="700" height="494" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2018/11/Petrela-Dorf-800x565.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2018/11/Petrela-Dorf-350x247.jpg 350w" sizes="auto, (max-width: 700px) 100vw, 700px" /></a><p id="caption-attachment-1964" class="wp-caption-text">Blick auf das Dorf Petrela: Viele renovierte Häuser, neue Gebäude, frischer Asphalt und viele Autos zeigt der Vergleich mit dem Jahr 1995.</p></div>
<div id="attachment_1963" style="width: 810px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.albanien.ch/une/blog/1968/petrela-ruinen" rel="attachment wp-att-1963"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-1963" class="size-large wp-image-1963" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2018/11/Petrela-Ruinen-800x424.jpg" alt="Petrela: neues Restaurant in den alten Burgmauern" width="800" height="424" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2018/11/Petrela-Ruinen-800x424.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2018/11/Petrela-Ruinen-350x186.jpg 350w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><p id="caption-attachment-1963" class="wp-caption-text">Aus Ruinen wird ein Ausflugsrestaurant: die Burg aus dem 15. Jahrhundert wurde mit vielen Aufbauten versehen, in denen heute Gäste bewirtet werden. Auf alten Festungsmauern wurden Gebäude aufgemauert, Treppen und Durchgänge wurden angelegt – historische Detailgetreue ist ein Fremdwort.</p></div>
<p>Weitere Beiträge zum Thema Veränderung:<br />
<a href="https://www.albanien.ch/une/blog/355"><i class="wp-svg-redo-2 redo-2"></i> Golem &amp; Vora 1995</a><br />
<a href="https://www.albanien.ch/une/blog/914"><i class="wp-svg-redo-2 redo-2"></i> Blicke zurück</a><br />
<a href="https://www.albanien.ch/nla/27/tirana2.jpg" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><i class="wp-svg-redo-2 redo-2"></i> Tirana 1997 &amp; 2000</a><br />
<a href="https://www.albanien.ch/une/blog/750"><i class="wp-svg-redo-2 redo-2"></i> Zerstören von Burgen mit Symstem</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Blicke zurück</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Lars]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Nov 2012 17:09:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Immer wieder muss ich mich entschuldigen, wenn ich in Albanien unterwegs bin, weil ich ständig erzähle, was sich hier gerade alles verändert hat im Vergleich zu früher. Das ständige Vergleichen mag vielleicht manchen Zuhörer nerven, aber andererseits ist die rasante Entwicklung schon immer wieder faszinierend. Nicht jede Veränderung der letzten 20 Jahre war positiv, was ... <p class="moree"><a class="btn btn-inverse btn-normal btn-primary " href="https://www.albanien.ch/une/blog/914">Read more</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Immer wieder muss ich mich entschuldigen, wenn ich in Albanien unterwegs bin, weil ich ständig erzähle, was sich hier gerade alles verändert hat im Vergleich zu früher. Das ständige Vergleichen mag vielleicht manchen Zuhörer nerven, aber andererseits ist die rasante Entwicklung schon immer wieder faszinierend. Nicht jede Veränderung der letzten 20 Jahre war positiv, was wohl auch nicht zu vermeiden ist, wenn diese so schnell von statten gehen.</p>
<p>Wo heute ganze Hochhausquartiere stehen, gab es früher nur Buschland. Wo man früher über ein löchriges Strässchen holperte, gibt es heute breite Asphaltpisten. In früher kaum erschlossenen Tälern rast man heute über breite Autobahnen. Verstopfte Kreuzungen wurden durch sechsspurige Überführungen entschärft. Hotelburgen ziehen sich fast lückenlos Stränden entlang, wo früher nur Pinienbäume zum Himmel strebten. Abgelegene Dörfer ohne Infrastruktur haben heute eine Zufahrtsstrasse, Läden und Bars – aber vielleicht nur noch eine zerfallene Schule und sicher keine Krankentstation mehr. Auch Müllhalden in der Landschaft sind Zeugen eines veränderten Lebensstils. Und in manchem Viertel mit alten Häusern finden sich fast nur noch Hochhäuser.</p>
<p>Auch auf dieser Website hatte ich schon die alten Zeiten wieder aufleben lassen, wie mit <a href="https://www.albanien.ch/une/?p=355">Luftaufnahmen von 1995</a> oder mit einem <a href="http://www.albanien.ch/nla/27/tirana2.jpg" target="_blank">Fotovergleich aus Tirana</a>.</p>
<p>Ich scheine aber nicht der einzige zu sein, der von den sich ändernden Dingen in Albanien beeindruckt ist. So stellte der Albanienreisende Klaus Wehr ein Büchlein zusammen mit Fotovergleichen von 1996 und 2006. Bei einer seiner Besuche in Albanien ist er an Orte zurückgekehrt, wo er 1996 Fotos geschossen hat. Aufnahmen von Alt und Neu stehen im Buch nebeneinander. Die Unterschiede sind zum Teil unterhaltsam, zum Teil ermutigend, manchmal auch schockierend: <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3844803734/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3844803734&amp;linkCode=as2&amp;tag=langweilige07-21" target="_blank">»Bilder aus Albanien: 1996 und 2006«</a></p>
<p>In zwei weiteren Büchlein berichtet er von früheren Reisen durchs Land, so von schönen Erlebnissen auf einer Wanderung von Durrës an die griechische Grenze im Südosten im Jahr 1996: <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3848203987/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3848203987&amp;linkCode=as2&amp;tag=langweilige07-21" target="_blank">»Zu Fuß in Albanien: 1996«</a></p>
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		<title>Zuerst Asphalt, dann das World Wide Web</title>
		<link>https://www.albanien.ch/une/blog/443</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lars]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Aug 2010 21:00:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles aus Albanien]]></category>
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					<description><![CDATA[Strassen, die die Welt bedeuten ”¦ Heute morgen am Radio diskutierten sie darüber, wie die Welt in zehn Jahren aussehen könnte. Ich habe mir da überlegt, wie die Welt vor zehn Jahren ausgesehen hat – wie Albanien vor zehn Jahren ausgesehen hat – wie Albanien in zehn Jahren aussehen könnte. Mein Bild von der albanischen ... <p class="moree"><a class="btn btn-inverse btn-normal btn-primary " href="https://www.albanien.ch/une/blog/443">Read more</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Strassen, die die Welt bedeuten ”¦</p>
<p>Heute morgen am Radio diskutierten sie darüber, wie die Welt in zehn Jahren aussehen könnte. Ich habe mir da überlegt, wie die Welt vor zehn Jahren ausgesehen hat – wie Albanien vor zehn Jahren ausgesehen hat – wie Albanien in zehn Jahren aussehen könnte. Mein Bild von der albanischen Zukunft möchte ich euch ersparen. Aber bei diesen Gedankenspielen ist mir aufgefallen, dass sich auch aktuell in Albanien einiges ändert.</p>
<p>Strassen, die die Welt bedeuten – die neu asphaltierten Strassen führen in Albanien zu tiefgreifenden Veränderungen. Zwar dauert es meist einige Jahre länger als versprochen, bis die zuvor erbärmlichen Feldwege, die bis anhin die einzige Verbindung mit dem Rest der Welt darstellten, nach und nach asphaltiert werden. Wenn es dann aber so weit ist und neue ländliche Gebiete plötzlich erreichbar sind, verändert sich das Leben dort rasch. Es werden neue Häuser gebaut, es entstehen neue Geschäfte und es gibt neues Leben.</p>
<p>Schön beobachten konnte ich das in den letzten Jahren in den Albanischen Alpen. Als ich dort vor ein paar Jahren zum ersten Mal unterwegs war, war Reisen eine mühsame Sache. Zwar kam ab und zu ein Bus vorbei, aber man reduzierte die Fahrten auf das notwendige Minimum. Entsprechend dürftig war zum Beispiel auch das Warenangebot.<br />
Seitdem aber mehr und mehr Kilometer Strasse asphaltiert sind, verändert sichÂ  auch das Dorfleben in den Bergen rasant. Nicht nur ist die Aussenwelt schneller erreichbar und man fährt mal schnell irgendwo hin. Nein, auch die Aussenwelt kommt einfacher in die Berge: Touristen sind unterwegs, aber auch Albaner auf Ausflügen. Überall wird gebaut, das Angebot in den Kneipen, die meist auch als Kleinstladen dienen, steigt. Und viele Waren werden auf den immer häufigeren Reisen aus der Stadt mitgebracht.</p>
<p>Noch vor vier Jahren gab es in den Bergen kaum Mobiltelefone. Es gab keinen Empfang – zumindest nicht ohne weitere technische Hilfsmittel. Zwischenzeitlich wurden neue Antennen errichtet und auch das Festnetz erreicht allmählich die Berge. Und so kam es, dass ich vor ein paar Wochen die ersten Bekannten aus den Bergen auf Facebook traf. Nein, nicht solche, die in Shkodra in einem Internetcafé sitzen. Jetzt gibt es tatsächlich auch Internet in den abgelegenen Bergdörfern.</p>
<p>Bald wird also auch das ländliche Albanien teil der virtuellen Welt sein – das World Wide Web wird dann auch in den albanischen Bergne zum Alltag gehören.</p>

<a href='https://www.albanien.ch/une/blog/443/rruga_ne_alpet_1'><img loading="lazy" decoding="async" width="150" height="150" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2010/08/rruga_ne_alpet_1-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Frisch asphaltierte Strasse in den nordalbanischen Alpen" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2010/08/rruga_ne_alpet_1-150x150.jpg 150w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2010/08/rruga_ne_alpet_1-300x300.jpg 300w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2010/08/rruga_ne_alpet_1.jpg 859w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a>
<a href='https://www.albanien.ch/une/blog/443/rruga_ne_alpet_2'><img loading="lazy" decoding="async" width="150" height="150" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2010/08/rruga_ne_alpet_2-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Frisch asphaltierte Strasse in den nordalbanischen Alpen" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2010/08/rruga_ne_alpet_2-150x150.jpg 150w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2010/08/rruga_ne_alpet_2-300x300.jpg 300w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2010/08/rruga_ne_alpet_2.jpg 850w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a>

<p>Die Strassen haben aber auch ihre ganz handfesten Nachteile: Der frische Asphalt verleitet zu schnellem Fahren, was so manchen zusätzlichen Unfall zur Folge hatte. Und den Holzfällern wird das illegale Zerstören der Bergwäldern noch einfacher gemacht.</p>
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