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	<title>Telefon &#8211; S&#039;ka problem!</title>
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		<title>Ein Stück Afrika für albanische Handys</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Lars]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 May 2015 16:51:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[aufwärts – Projekte und Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[Technologietransfer mal anders: Was in Kenia und vielen anderen afrikanischen Ländern funktioniert, sollte auch in Albanien gehen, meinte wohl derÂ Mobilfunktelefonanbieter Vodafone. Die Voraussetzungen in Kenia und Albanien sind wohl ähnlich genug: ein schlecht entwickelter Bankensektor, wenig genutzte Zahlungsverkehrsmöglichkeiten, ein gutes Mobilnetz und viele Handys im Umlauf. »M-Pesa« ist ein einfaches System, mit demÂ Geld fast wie ... <p class="moree"><a class="btn btn-inverse btn-normal btn-primary " href="https://www.albanien.ch/une/blog/1252">Read more</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Technologietransfer mal anders: Was in Kenia und vielen anderen afrikanischen Ländern funktioniert, sollte auch in Albanien gehen, meinte wohl derÂ Mobilfunktelefonanbieter Vodafone. Die Voraussetzungen in Kenia und Albanien sind wohl ähnlich genug: ein schlecht entwickelter Bankensektor, wenig genutzte Zahlungsverkehrsmöglichkeiten, ein gutes Mobilnetz und viele Handys im Umlauf.</p>
<p><a href="http://vodafone.al/m-pesa.en" target="_blank">»M-Pesa«</a> ist ein einfaches System, mit demÂ Geld fast wie ein SMS übers Handy verschickt werden kann. Eine elektronische Zahlungslösung für Arme: Für all diejenigen, die zwar kein Bankkonto haben, aber über ein Mobiltelefon verfügen. In Kenia, wo »M-Pesa« 2007 erfunden worden ist, hat sich das System sehr gut etabliert. SpäterÂ wurde es in verschiedenen anderen afrikanischen und asiatischen Ländern eingeführt. Nachdem 2014 Vodafone »M-Pesa« nach Rumänien und somit erstmals nach Europa gebracht hat, kam jetzt im Mai der Sprung nach Albanien.</p>
<p>Das Handy in der Hosentasche der Albaner wird somit zum kleinen Konto. Anstatt viel Bargeld rumtragen oder Geld irgendwelchen Vermittlern geben zu müssen, sollen die Albaner jetzt auf einem sicheren Weg ZahlungenÂ elektronisch ausführen. So sieht es zumindest Vodafone.</p>
<p>Bei den Geschäftsstellen von Vodafone und weiteren Agenten im ganzen Land kann man sich ein Guthaben für den elektronischen Verkehr ein- und auszahlen. Überweisungen sind von 100 bis 35.000 Lek (Fr./€ 260) möglich.</p>
<p>Mit dem »Mobile Banking« versucht sich die Telekomfirma, einen Kuchen vom Bankgeschäft abzuschneiden. Und die Albaner, sofern sie die bargeldlose ZahlungÂ denn nutzen, können sich das Bankkonto sparen und gleich digital ihre Bankgeschäfte erledigen.</p>
<p>Mal schauen, ob der afrikanische Technologiesprung auch in Albanien gelingen wird.</p>
<div id="attachment_1253" style="width: 310px" class="wp-caption aligncenter"><img fetchpriority="high" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-1253" class="size-medium wp-image-1253" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2015/05/11214122_884678198260289_8336613468326272514_n-300x300.png" alt="Vodafone Albania: M-Pesa" width="300" height="300" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2015/05/11214122_884678198260289_8336613468326272514_n-300x300.png 300w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2015/05/11214122_884678198260289_8336613468326272514_n-150x150.png 150w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2015/05/11214122_884678198260289_8336613468326272514_n-144x144.png 144w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2015/05/11214122_884678198260289_8336613468326272514_n.png 504w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><p id="caption-attachment-1253" class="wp-caption-text">Vodafone Albania: M-Pesa</p></div>
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		<title>Zuerst Asphalt, dann das World Wide Web</title>
		<link>https://www.albanien.ch/une/blog/443</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lars]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Aug 2010 21:00:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles aus Albanien]]></category>
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					<description><![CDATA[Strassen, die die Welt bedeuten ”¦ Heute morgen am Radio diskutierten sie darüber, wie die Welt in zehn Jahren aussehen könnte. Ich habe mir da überlegt, wie die Welt vor zehn Jahren ausgesehen hat – wie Albanien vor zehn Jahren ausgesehen hat – wie Albanien in zehn Jahren aussehen könnte. Mein Bild von der albanischen ... <p class="moree"><a class="btn btn-inverse btn-normal btn-primary " href="https://www.albanien.ch/une/blog/443">Read more</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Strassen, die die Welt bedeuten ”¦</p>
<p>Heute morgen am Radio diskutierten sie darüber, wie die Welt in zehn Jahren aussehen könnte. Ich habe mir da überlegt, wie die Welt vor zehn Jahren ausgesehen hat – wie Albanien vor zehn Jahren ausgesehen hat – wie Albanien in zehn Jahren aussehen könnte. Mein Bild von der albanischen Zukunft möchte ich euch ersparen. Aber bei diesen Gedankenspielen ist mir aufgefallen, dass sich auch aktuell in Albanien einiges ändert.</p>
<p>Strassen, die die Welt bedeuten – die neu asphaltierten Strassen führen in Albanien zu tiefgreifenden Veränderungen. Zwar dauert es meist einige Jahre länger als versprochen, bis die zuvor erbärmlichen Feldwege, die bis anhin die einzige Verbindung mit dem Rest der Welt darstellten, nach und nach asphaltiert werden. Wenn es dann aber so weit ist und neue ländliche Gebiete plötzlich erreichbar sind, verändert sich das Leben dort rasch. Es werden neue Häuser gebaut, es entstehen neue Geschäfte und es gibt neues Leben.</p>
<p>Schön beobachten konnte ich das in den letzten Jahren in den Albanischen Alpen. Als ich dort vor ein paar Jahren zum ersten Mal unterwegs war, war Reisen eine mühsame Sache. Zwar kam ab und zu ein Bus vorbei, aber man reduzierte die Fahrten auf das notwendige Minimum. Entsprechend dürftig war zum Beispiel auch das Warenangebot.<br />
Seitdem aber mehr und mehr Kilometer Strasse asphaltiert sind, verändert sichÂ  auch das Dorfleben in den Bergen rasant. Nicht nur ist die Aussenwelt schneller erreichbar und man fährt mal schnell irgendwo hin. Nein, auch die Aussenwelt kommt einfacher in die Berge: Touristen sind unterwegs, aber auch Albaner auf Ausflügen. Überall wird gebaut, das Angebot in den Kneipen, die meist auch als Kleinstladen dienen, steigt. Und viele Waren werden auf den immer häufigeren Reisen aus der Stadt mitgebracht.</p>
<p>Noch vor vier Jahren gab es in den Bergen kaum Mobiltelefone. Es gab keinen Empfang – zumindest nicht ohne weitere technische Hilfsmittel. Zwischenzeitlich wurden neue Antennen errichtet und auch das Festnetz erreicht allmählich die Berge. Und so kam es, dass ich vor ein paar Wochen die ersten Bekannten aus den Bergen auf Facebook traf. Nein, nicht solche, die in Shkodra in einem Internetcafé sitzen. Jetzt gibt es tatsächlich auch Internet in den abgelegenen Bergdörfern.</p>
<p>Bald wird also auch das ländliche Albanien teil der virtuellen Welt sein – das World Wide Web wird dann auch in den albanischen Bergne zum Alltag gehören.</p>

<a href='https://www.albanien.ch/une/blog/443/rruga_ne_alpet_1'><img decoding="async" width="150" height="150" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2010/08/rruga_ne_alpet_1-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Frisch asphaltierte Strasse in den nordalbanischen Alpen" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2010/08/rruga_ne_alpet_1-150x150.jpg 150w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2010/08/rruga_ne_alpet_1-300x300.jpg 300w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2010/08/rruga_ne_alpet_1.jpg 859w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a>
<a href='https://www.albanien.ch/une/blog/443/rruga_ne_alpet_2'><img decoding="async" width="150" height="150" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2010/08/rruga_ne_alpet_2-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Frisch asphaltierte Strasse in den nordalbanischen Alpen" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2010/08/rruga_ne_alpet_2-150x150.jpg 150w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2010/08/rruga_ne_alpet_2-300x300.jpg 300w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2010/08/rruga_ne_alpet_2.jpg 850w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a>

<p>Die Strassen haben aber auch ihre ganz handfesten Nachteile: Der frische Asphalt verleitet zu schnellem Fahren, was so manchen zusätzlichen Unfall zur Folge hatte. Und den Holzfällern wird das illegale Zerstören der Bergwäldern noch einfacher gemacht.</p>
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