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	<title>Politik &#8211; S&#039;ka problem!</title>
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		<title>Das Erdbeben und die neuen Häuser</title>
		<link>https://www.albanien.ch/une/blog/2280</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lars]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Aug 2022 11:44:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles aus Albanien]]></category>
		<category><![CDATA[aufwärts – Projekte und Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[Nach mehr als zweieinhalb Jahren und einer Corona-Pandemie ist das schwere Erdbeben in Albanien vom November 2019 weitgehend in Vergessenheit geraten. Dabei gingen die Bilder von eingestürzten Häusern damals um die Welt. Viel Geld wurde gesammelt für die Betroffenen: Zehntausende wurden obdachlos. Viele mussten den Winter in Zelten überbrücken, andere lebten vorübergehend in Hotels oder ... <p class="moree"><a class="btn btn-inverse btn-normal btn-primary " href="https://www.albanien.ch/une/blog/2280">Read more</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Nach mehr als zweieinhalb Jahren und einer Corona-Pandemie ist das schwere Erdbeben in Albanien vom November 2019 weitgehend in Vergessenheit geraten. Dabei gingen die Bilder von eingestürzten Häusern damals um die Welt. Viel Geld wurde gesammelt für die Betroffenen: Zehntausende wurden obdachlos. Viele mussten den Winter in Zelten überbrücken, andere lebten vorübergehend in Hotels oder bei Verwandten. Oftmals kehrten die Bewohner auch in die einsturzgefährdeten Häuser zurück. Die Pandemie machte die Situation für viele noch schlimmer. </p>



<p>Die internationale Gemeinschaft stellte Albanien mehr als 1 Milliarde Euro für den Wiederaufbau zur Verfügung. Trotzdem war im Februar 2020 –&nbsp;drei Monate nach dem Beben und kurz vor dem Ausbruch der Pandemie –&nbsp;noch sehr viel unklar, wie der Wiederaufbau vorangehen sollte (vgl. <a href="https://www.albanien.ch/bb/2020/02/drei-monate-nach-dem-erdbeben-die-situation-in-albanien/" data-type="URL" data-id="https://www.albanien.ch/bb/2020/02/drei-monate-nach-dem-erdbeben-die-situation-in-albanien/">News vom 29. Februar 2020</a>). </p>



<p>Wo stehen wir zweieinhalb Jahre später? Wie sieht die Lage heute aus? In den Schadenszentren sind die Ruinen verschwunden, neue Wohnhäuser, Krankenhäuser und Schulen entstanden. Aber profitieren davon auch die Richtigen? </p>



<p>Die folgenden persönlichen Eindrücke von Erkundigungen in diesem Sommer sollen ein Bild der Lage vermitteln. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://www.albanien.ch/une/?attachment_id=2285"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="800" height="450" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Thumana-new-houses-800x450.jpg" alt="Neue Häuser in Thumana: Neubauten nach dem Erdbeben in Albanien vom November 2019" class="wp-image-2285" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Thumana-new-houses-800x450.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Thumana-new-houses-350x197.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Thumana-new-houses-1536x864.jpg 1536w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Thumana-new-houses.jpg 2000w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Neue Häuser in Thumana –&nbsp;Anfang Juni 2022 noch nicht bezogen</figcaption></figure>



<div style="height:10px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-1 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:33.33%">
<p><strong>Thumana</strong></p>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:66.66%">
<p class="quotebb"><em>»Thumana Anfang Juni dieses Jahres. Einige Wohnblocks wurden schon bezogen, die vielen kleinen identischen neuen Häuser stehen leer und etwas trostlos am Rand der Hügel. Ein Blick durchs Fenster zeigt, dass alles eingerichtet ist: Betten, Sofa, Fernseher …</em></p>



<p class="quotebb"><em>An der Hauptstrasse sind noch neue Verwaltungsgebäude und eine Klinik im Bau. Das neue Schulgebäude ist schon fertig. </em></p>



<p class="quotebb"><em>Ein paar Kinder spielen in der mittäglichen Hitze auf den neuen Sportplätzen. Eine Frau kommt vom Einkaufen zurück. Ja, die neuen Häuser seien schon gut. Aber vor dem Erdbeben hätte sie drei Wohnungen gehabt, jetzt nur noch eine!</em></p>



<p class="quotebb"><em>Kein Ort wurde vom Erdbeben so stark getroffen wie Thumana. Wir klettern auf den alten Wasserturm hoch, der heute Aussichtsturm und Mahnmal ist. Bilder im Innern erinnern an das Unglück. Von oben bietet sich ein umfassender Ausblick über das Neubaugebiet. Da die Wohnblocks, dort die leerstehenenden Häuschen. </em></p>



<p class="quotebb"><em>Ist das Katastrophentourismus? Oder doch noch Anteilnahme?</em></p>



<p class="quotebb"><em>Die Leere verstärkt das ungute Gefühl noch mehr. Zwar sind viele Wohnungen in den Wohnblocks bezogen. Aber trotzdem ist das Neubaugebiet fast menschenleer. Was stimmt nicht? </em></p>



<p class="quotebb"><em>Erfüllen die neuen Häuser überhaupt ein Bedürfnis? Oder sind alle Menschen weggezogen –&nbsp;wegen des Erdbebens oder weil wie fast überall in Albanien das Einkommen fehlt? Der Wachmann weiss nicht, wann die Häuser bezogen werden sollen. Anscheinend fehle es noch an Wasser.</em>«</p>



<p class="has-text-align-right quotebb">— <em>Lars</em></p>
</div>
</div>



<p>Thumana war einer der Orte in Albanien, die am stärksten vom Erdbeben getroffen worden sind. Fast die Hälfte der Todesopfer war hier zu beklagen. Das Dorf im Nirgendwo zwischen Fushë-Kruja und Lezha liegt abseits der Autobahn –&nbsp;es ist nicht viel los. Mit der Unterstützung von Stiftungen des türkischen Staats und von Behgjet Pacolli wurden hier mehr Häuser neu hochgezogen als anderswo. Auch einen neue Schule wurde gebaut, weitere öffentliche Gebäude sind in Entstehung. </p>



<div class="wp-block-jetpack-slideshow aligncenter" data-effect="slide"><div class="wp-block-jetpack-slideshow_container swiper-container"><ul class="wp-block-jetpack-slideshow_swiper-wrapper swiper-wrapper"><li class="wp-block-jetpack-slideshow_slide swiper-slide"><figure><img decoding="async" width="800" height="449" alt="Wasserturm und neue Wohnblocks" class="wp-block-jetpack-slideshow_image wp-image-2302" data-id="2302" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Thumana-neue-Wohnblocks-800x449.jpg" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Thumana-neue-Wohnblocks-800x449.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Thumana-neue-Wohnblocks-350x196.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Thumana-neue-Wohnblocks-1536x862.jpg 1536w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Thumana-neue-Wohnblocks.jpg 2000w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-block-jetpack-slideshow_caption gallery-caption">Wasserturm</figcaption></figure></li><li class="wp-block-jetpack-slideshow_slide swiper-slide"><figure><img decoding="async" width="800" height="449" alt="Erinnerung an das Erdbeben im Wasserturm" class="wp-block-jetpack-slideshow_image wp-image-2306" data-id="2306" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Thumana-Turm-Erdbeben-2019-800x449.jpg" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Thumana-Turm-Erdbeben-2019-800x449.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Thumana-Turm-Erdbeben-2019-350x196.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Thumana-Turm-Erdbeben-2019-1536x862.jpg 1536w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Thumana-Turm-Erdbeben-2019.jpg 2000w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-block-jetpack-slideshow_caption gallery-caption">Erinnerung im Wasserturm</figcaption></figure></li><li class="wp-block-jetpack-slideshow_slide swiper-slide"><figure><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="449" alt="Häuschen der neuen Siedlung in Thumana" class="wp-block-jetpack-slideshow_image wp-image-2305" data-id="2305" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Thumana-neue-Haeuschen-800x449.jpg" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Thumana-neue-Haeuschen-800x449.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Thumana-neue-Haeuschen-350x196.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Thumana-neue-Haeuschen-1536x862.jpg 1536w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Thumana-neue-Haeuschen.jpg 2000w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-block-jetpack-slideshow_caption gallery-caption">Neue Siedlung</figcaption></figure></li><li class="wp-block-jetpack-slideshow_slide swiper-slide"><figure><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="449" alt="Haus an Haus in Thumana" class="wp-block-jetpack-slideshow_image wp-image-2303" data-id="2303" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Thumana-Haus-an-Haus-800x449.jpg" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Thumana-Haus-an-Haus-800x449.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Thumana-Haus-an-Haus-350x196.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Thumana-Haus-an-Haus-1536x862.jpg 1536w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Thumana-Haus-an-Haus.jpg 2000w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-block-jetpack-slideshow_caption gallery-caption">Haus an Haus</figcaption></figure></li><li class="wp-block-jetpack-slideshow_slide swiper-slide"><figure><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="449" alt="Inneneinrichtung eines der Häuschen" class="wp-block-jetpack-slideshow_image wp-image-2304" data-id="2304" 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swiper-pagination-white"></div></div></div>



<p class="has-text-align-center">Diashow Thumana</p>



<div style="height:10px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-2 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:33.33%">
<p><strong>Peza e Madhë</strong></p>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:66.66%">
<p class="quotebb"><em>»Auf den Bauplatz bei Peza e Madhë bin ich zufällig gestoßen, da eine neue breite Straße von der Dorfstraße abzweigt und kurz später an einer improvisierten Straßensperre und Bauschild endet. Die Häuser am Ring sind bisher erst teilweise im Bau.</em></p>



<p class="quotebb"><em>Der Bewohner vom benachbarten Haus kam hinzu und erklärte, er sei der Aufseher der Baustelle. Dies sei ein ehemaliges Militärgelände gewesen. Und ja, auf älteren Luftbildern sieht man noch die abgebrochenen Lagerhäuser.</em></p>



<p class="quotebb"><em>Ein <a rel="noreferrer noopener" href="https://shqiptaretpershqiptaret.info/30-shtepi-do-te-ndertohen-ne-peze-si-do-te-duket-projekti-per-shqiptaret-e-prekur-nga-termeti/" data-type="URL" data-id="https://shqiptaretpershqiptaret.info/30-shtepi-do-te-ndertohen-ne-peze-si-do-te-duket-projekti-per-shqiptaret-e-prekur-nga-termeti/" target="_blank">Bericht erklärt</a>, dass hier 30 Häuser gebaut werden, auch Sportplätze sind eingeplant. Wann die Häuser fertig werden, steht wohl in den Sternen. Die Lage ist zwar sehr schön, aber etwas weitab vom Dorfkern.«</em></p>



<p class="has-text-align-right quotebb">— <em>Gjergj</em></p>
</div>
</div>



<p>Die Region im Tal des Erzen und Peza erhielt nur wenig Aufmerksamkeit in den Medien und nur wenig Hilfe, obwohl sie auch schwer vom Erdbeben getroffen wurde. Etwas nördlich von Peza ist eine Siedlung im Bau. Die auf dem Bauplakat der Bashkia Tirana angekündigte Bauzeit von einem halben Jahr wird wohl nicht eingehalten werden können.</p>



<div class="wp-block-jetpack-tiled-gallery aligncenter is-style-columns"><div class=""><div class="tiled-gallery__gallery"><div class="tiled-gallery__row"><div class="tiled-gallery__col" style="flex-basis:67.92579%"><figure class="tiled-gallery__item"><a href="https://www.albanien.ch/une/peza-neue-siedlung"><img decoding="async" srcset="https://i0.wp.com/www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Peza-neue-Siedlung-800x502.jpg?strip=info&#038;w=600&#038;ssl=1 600w,https://i0.wp.com/www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Peza-neue-Siedlung-800x502.jpg?strip=info&#038;w=900&#038;ssl=1 900w,https://i0.wp.com/www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Peza-neue-Siedlung-800x502.jpg?strip=info&#038;w=1200&#038;ssl=1 1200w,https://i0.wp.com/www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Peza-neue-Siedlung-800x502.jpg?strip=info&#038;w=1500&#038;ssl=1 1500w,https://i0.wp.com/www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Peza-neue-Siedlung-800x502.jpg?strip=info&#038;w=1800&#038;ssl=1 1800w,https://i0.wp.com/www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Peza-neue-Siedlung-800x502.jpg?strip=info&#038;w=2000&#038;ssl=1 2000w" alt="Peza: neue Siedlung in Bau" data-height="1608" data-id="2298" data-link="https://www.albanien.ch/une/peza-neue-siedlung" data-url="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Peza-neue-Siedlung-800x502.jpg" data-width="2560" src="https://i0.wp.com/www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Peza-neue-Siedlung-800x502.jpg?ssl=1" data-amp-layout="responsive" tabindex="0" role="button" aria-label="Bild 1 von 2 im Vollbildmodus öffnen"/></a></figure></div><div class="tiled-gallery__col" style="flex-basis:32.07421%"><figure class="tiled-gallery__item"><a href="https://www.albanien.ch/une/peza-bauplakat"><img decoding="async" srcset="https://i0.wp.com/www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Peza-Bauplakat-800x1067.jpg?strip=info&#038;w=600&#038;ssl=1 600w,https://i0.wp.com/www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Peza-Bauplakat-800x1067.jpg?strip=info&#038;w=900&#038;ssl=1 900w,https://i0.wp.com/www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Peza-Bauplakat-800x1067.jpg?strip=info&#038;w=1200&#038;ssl=1 1200w,https://i0.wp.com/www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Peza-Bauplakat-800x1067.jpg?strip=info&#038;w=1500&#038;ssl=1 1500w,https://i0.wp.com/www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Peza-Bauplakat-800x1067.jpg?strip=info&#038;w=1800&#038;ssl=1 1800w,https://i0.wp.com/www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Peza-Bauplakat-800x1067.jpg?strip=info&#038;w=1875&#038;ssl=1 1875w" alt="Bauplakat für die neue Siedlung" data-height="2500" data-id="2297" data-link="https://www.albanien.ch/une/peza-bauplakat" data-url="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Peza-Bauplakat-800x1067.jpg" data-width="1875" src="https://i0.wp.com/www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Peza-Bauplakat-800x1067.jpg?ssl=1" data-amp-layout="responsive" tabindex="0" role="button" aria-label="Bild 2 von 2 im Vollbildmodus öffnen"/></a></figure></div></div></div></div></div>



<p class="has-text-align-center">Peza e Madhë</p>



<div style="height:10px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-3 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:33.33%">
<p><strong>Ndroq</strong></p>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:66.66%">
<p class="quotebb"><em>»Die neue Siedlung in Ndroq war im Juni äußerlich fertig, aber vollkommen unbewohnt, von demjenigen Haus abgesehen, das dort früher schon stand und jetzt von der Siedlung umbaut ist. Ein Funktionsgebäude befindet sich im Rohbau.</em></p>



<p class="quotebb"><em>Die Nationalstraße verläuft direkt vor der Siedlung und wurde genau in dem Abschnitt extra neu asphaltiert, damit alles ”ºneu”¹ wirkt. Die Siedlung ist für meine Begriffe viel zu eng bebaut: kein Platz für Grünanlagen, geschweige einen kleinen Hausgarten. Offenbar gibt es ein Problem, ausreichend Land zu erwerben, man konnte die Häuser nicht einmal mit Abstand zur Nationalstraße bauen.</em></p>



<p class="quotebb"><em>Im Juni fehlte den Häusern die Einrichtung. Wie in Peza und andernorts sollen die Wohnungen möbliert übergeben werden. Die weißen Markierungen auf den Siedlungsstraßen wirken wie auf einem Verkehrsübungsplatz für Kinder. Auf dem großen Parkplatz hinter der Siedlung steht nur mein Mietwagen. Wahrscheinlich werden die Bewohner Fahrzeuge doch lieber direkt vor dem Haus abstellen wollen.</em>«</p>



<p class="has-text-align-right quotebb">— <em>Gjergj</em></p>
</div>
</div>



<p>Eine weitere neue Siedlung für die Erdbebenopfer ist in Ndroq entstanden – einem Ort westlich von Tirana an der südlichen Strasse nach Durrës. 74 Familien sollen hier eine neue Heimat finden. Edi Rama und Tiranas Bürgermeister Erjon Veliaj waren Mitte Mai nach Ndroq gekommen, um die Häuser zu inspizieren, Reden zu halten, Journalisten zu beeindrucken und Hände zu schütteln. Schlüssel wurden keine übergeben. Und drei Wochen später hatte sich noch nichts getan.</p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-2 is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://www.albanien.ch/une/ndroq-1-neue-siedlung"><img loading="lazy" decoding="async" width="2000" height="1122" data-id="2293" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Ndroq-1-neue-Siedlung.jpg" alt="Häuser der neuen Siedlung in Nroq: enge Bebauung" class="wp-image-2293" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Ndroq-1-neue-Siedlung.jpg 2000w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Ndroq-1-neue-Siedlung-350x196.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Ndroq-1-neue-Siedlung-800x449.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Ndroq-1-neue-Siedlung-1536x862.jpg 1536w" sizes="auto, (max-width: 2000px) 100vw, 2000px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Enge Bebauung</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://www.albanien.ch/une/ndroq-3-funktionsgebaeude"><img loading="lazy" decoding="async" width="2000" height="1122" data-id="2292" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Ndroq-3-funktionsgebaeude.jpg" alt="Ndroq Funktionsgebäude im Rohbau" class="wp-image-2292" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Ndroq-3-funktionsgebaeude.jpg 2000w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Ndroq-3-funktionsgebaeude-350x196.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Ndroq-3-funktionsgebaeude-800x449.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Ndroq-3-funktionsgebaeude-1536x862.jpg 1536w" sizes="auto, (max-width: 2000px) 100vw, 2000px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Funktionsgebäude im Rohbau</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://www.albanien.ch/une/ndroq-2-neu-und-alt"><img loading="lazy" decoding="async" width="2000" height="1122" data-id="2291" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Ndroq-2-neu-und-alt.jpg" alt="Ndroq: Neues Haus neben bestehendem Bau" class="wp-image-2291" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Ndroq-2-neu-und-alt.jpg 2000w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Ndroq-2-neu-und-alt-350x196.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Ndroq-2-neu-und-alt-800x449.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Ndroq-2-neu-und-alt-1536x862.jpg 1536w" sizes="auto, (max-width: 2000px) 100vw, 2000px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Neu neben alt</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://www.albanien.ch/une/ndroq-4-parkplatz"><img loading="lazy" decoding="async" width="2000" height="1122" data-id="2290" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Ndroq-4-Parkplatz.jpg" alt="Ndroq: Parkplatz" class="wp-image-2290" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Ndroq-4-Parkplatz.jpg 2000w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Ndroq-4-Parkplatz-350x196.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Ndroq-4-Parkplatz-800x449.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Ndroq-4-Parkplatz-1536x862.jpg 1536w" sizes="auto, (max-width: 2000px) 100vw, 2000px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Parkplatz</figcaption></figure>
<figcaption class="blocks-gallery-caption wp-element-caption">Ndroq</figcaption></figure>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-4 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:17%"></div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:66%">
<figure class="wp-block-jetpack-image-compare"><div class="juxtapose" data-mode="horizontal"><img loading="lazy" decoding="async" id="2295" src="https://i2.wp.com/www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Ndroq-5-GoogleEarth-old.jpg?ssl=1" alt="" width="944" height="543" class="image-compare__image-before"/><img loading="lazy" decoding="async" id="2294" src="https://i1.wp.com/www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Ndroq-5-GoogleEarth-neu.jpg?ssl=1" alt="" width="944" height="543" class="image-compare__image-after"/></div><figcaption>Das Gelände der neuen Siedlung in Nroq vor und nach der Bebauung (Luftbilder Google Earth)</figcaption></figure>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:17%"></div>
</div>



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<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-5 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:33.33%">
<p><strong>Laç</strong></p>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:66.66%">
<p class="quotebb"><em>»Laç ist lebendig an diesem Samstagmittag. Leute sind unterwegs, erledigen Besorgungen, die Polizei kontrolliert den Verkehr. Laç ist keine schöne Stadt – auch nicht für albanische Verhältnisse: nur wenige neue Gebäude überragen die alten kommunistischen Wohnblocks.</em></p>



<p class="quotebb"><em>Plötzlich taucht Farbe auf. Ein kompletter neuer Stadtteil, vier- und fünfstöckige Wohnhäuser dicht an dicht. Der Baustil wirkt fremd für Albanien. Die grosse Nähe zwischen den Bauten ist hingegen nicht untypisch.</em></p>



<p class="quotebb"><em>Zwischen den Häusern eine grüne, saubere Parkanlage. Viele frisch gepflanzte Bäume. In der Mittagshitze sind Bänke und Spielplatz verwaist. An einer Ecke zur Hauptstrasse steht eine nüchterne Stele, die an das Erdbeben erinnert. Auf einer Seite steht »Sheshi ErdoÄŸan« –&nbsp;der Platz ist dem türkischen Präsidenten gewidmet.</em></p>



<p class="quotebb"><em>Gegenstände auf verschiedenenen Balkonen zeugen von Bewohnern. Trotzdem sind nur wenige Menschen zu sehen im neuen Viertel. Vielleicht alle gerade unterwegs in der Innenstadt auf der anderen Strassenseite für Besorgungen oder bei der Siesta?</em></p>



<p class="quotebb"><em>In der Stadt sind noch weitere Baustellen zu sehen. Hier wird noch an manchen Orten anderes aufgebaut: Schulen, Krankenhaus.«</em></p>



<p class="has-text-align-right quotebb">— <em>Lars</em></p>
</div>
</div>



<p>Auch Laç, zwölf Kilometer nördlich von Thumana, ist stark getroffen worden vom Erdbeben. Mehrere Wohnblocks in der kleinen nordalbanischen Stadt sind eingestürzt oder waren einsturzgefährdet. Viele Menschen wurden obdachlos. Im Januar reiste der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan an. Die Türkei hatte den Wiederaufbau mit Millionen Euro unterstützt. Einen Monat später <a rel="noreferrer noopener" href="https://top-channel.tv/english/families-affected-by-the-earthquake-move-into-new-houses-in-lac-built-by-the-turkish-government/" data-type="URL" data-id="https://top-channel.tv/english/families-affected-by-the-earthquake-move-into-new-houses-in-lac-built-by-the-turkish-government/" target="_blank">erhielten die ersten Bewohner die Schlüssel</a> für ihren neue Wohnungen. Mehr als 500 Familien erhielten ein neues, sicheres Zuhause. Diesen Sommer wurde in der Stadt auch ein neues Krankenhaus eröffnet.</p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-2 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="2000" height="1122" data-id="2308" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Lac-neue-Wohnhaeuser.jpg" alt="Neue Wohnhäuser für Erdbebenopfer in Laç, Albanien" class="wp-image-2308" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Lac-neue-Wohnhaeuser.jpg 2000w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Lac-neue-Wohnhaeuser-350x196.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Lac-neue-Wohnhaeuser-800x449.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Lac-neue-Wohnhaeuser-1536x862.jpg 1536w" sizes="auto, (max-width: 2000px) 100vw, 2000px" /><figcaption class="wp-element-caption">Neue Wohnblocks in Laç</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="2000" height="1122" data-id="2309" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Lac-Erdogan-Platz.jpg" alt="Sheshi Erdogan in Laç, Albanien" class="wp-image-2309" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Lac-Erdogan-Platz.jpg 2000w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Lac-Erdogan-Platz-350x196.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Lac-Erdogan-Platz-800x449.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Lac-Erdogan-Platz-1536x862.jpg 1536w" sizes="auto, (max-width: 2000px) 100vw, 2000px" /><figcaption class="wp-element-caption">Erdogan-Platz</figcaption></figure>
</figure>



<div style="height:10px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-6 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:33.33%">
<p><strong>Rückblick</strong></p>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:66.66%">
<p class="quotebb"><em>»Fährt man durch Albanien, sieht man da und dort neue Gebäude oder gar neue Siedlungen. Zweieinhalb Jahre nach dem Erdbeben wurde einiges getan, was ein gutes Gefühl hinterlässt.</em></p>



<p class="quotebb"><em>Zaubern kann natürlich niemand. Manches ist auch noch nicht fertig: Verwaltungsgebäude, Kulturzentren und medizinische Einrichtungen sind hier und da noch im Bau. Aber den Menschen ein Dach über dem Kopf zu geben, hat auch Priorität.</em></p>



<p class="quotebb"><em>Dass neue Siedlungen sich nicht immer harmonisch in die Umgebung einpassen, ist auch normal, Aber doch wirkt vieles fremd, landesuntypisch. Ob die neuen Häuser die Bedürfnisse der ländlichen Bewohner erfüllen? Ob vieles gerade deswegen noch so leer wirkt, weil die Menschen noch nicht angekommen sind?</em></p>



<p class="quotebb"><em>Dass den Menschen geholfen wird, macht Freude. Trotzdem bleibt ein komischer Eindruck zurück. Die Zukunft wird zeigen, ob in den neuen Siedlungen bald viel Leben aufblühen wird.« </em></p>



<p class="has-text-align-right quotebb">— <em>Lars</em></p>
</div>
</div>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-7 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:33.33%"></div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:66.66%">
<p class="quotebb"><em>»Alle neuen Siedlungen sind in ihrer Bauform etwas Neues für Albanien. Blickt man von den Bergen von Kruja ins Tal, so fällt die neue Siedlung von Fushë-Kruja unweigerlich ins Auge. Solche Siedlungen mit eng bebauten kleinen Häuschen, den roten Dächern gab es bisher nicht. Ob sich die Bewohner hier einleben werden? Ein Besuch ein Jahr nach dem Bezug wird besonders interessant werden. Konnten die Bewohner hier heimisch werden? Ich habe ein paar Zweifel.</em>«</p>



<p class="has-text-align-right quotebb">— <em>Gjergj</em></p>
</div>
</div>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="396" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Tirana-TIA-approach-Valias-new-buidlings-800x396.gif" alt="Anflug Tirana: neue Häuser in Valias" class="wp-image-2318" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Tirana-TIA-approach-Valias-new-buidlings-800x396.gif 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Tirana-TIA-approach-Valias-new-buidlings-350x173.gif 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/08/Tirana-TIA-approach-Valias-new-buidlings-1536x761.gif 1536w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Neue Häuser in Valias beim Flughafen auf dem Gebiet einer ehemaligen Kohlenmine</figcaption></figure>



<div style="height:50px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
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		<title>Politik mit Farben</title>
		<link>https://www.albanien.ch/une/blog/1708</link>
					<comments>https://www.albanien.ch/une/blog/1708#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lars]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Dec 2016 14:43:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles aus Albanien]]></category>
		<category><![CDATA[Edi Rama]]></category>
		<category><![CDATA[Erion Veliaj]]></category>
		<category><![CDATA[Farbe]]></category>
		<category><![CDATA[Fussgänger]]></category>
		<category><![CDATA[Fussgängerstreifen]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Tirana]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehr]]></category>
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					<description><![CDATA[Dass sich mit Farben gut Politik und PR machen lässt, hat ja schon sein Vorvorgänger Edi Rama bewiesen. Erion Veliaj folgt dem Vorbild: Am Sonntag wurden in Tirana Fussgängerstreifen zu Farbspielen. Als Begründung für die spielerische Aktion an der Kreuzung beim staatlichen Fernsehen wurde angegeben, dass man für mehr Freundlichkeit in der Stadt und mehr ... <p class="moree"><a class="btn btn-inverse btn-normal btn-primary " href="https://www.albanien.ch/une/blog/1708">Read more</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Dass sich mit Farben gut Politik und PR machen lässt, hat ja schon sein Vorvorgänger Edi Rama bewiesen. Erion Veliaj folgt dem Vorbild: Am Sonntag wurden in Tirana Fussgängerstreifen zu Farbspielen.</p>
<p>Als Begründung für die spielerische Aktion an der Kreuzung beim staatlichen Fernsehen wurde angegeben, dass man für mehr Freundlichkeit in der Stadt und mehr Rücksicht auf Kinder im Strassenverkehr werben wolle.</p>
<p>Nur eine Kreuzung weiter wurde vor dem Kunstgymnasium schon früher ein Zebrastreifen in Notenstreifen umgestaltet.</p>
<p>Tirana ist jedenfalls schon lange nicht mehr die graue, eintönige Stadt, als die sie malverschrieen war – eine farbenfrohe Stadt des stetigen Wandels.</p>
<p>
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<a href='https://www.albanien.ch/une/blog/1708/img_8848'><img loading="lazy" decoding="async" width="350" height="467" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2016/12/img_8848-350x467.jpg" class="attachment-medium size-medium" alt="" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2016/12/img_8848-350x467.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2016/12/img_8848-480x640.jpg 480w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2016/12/img_8848-800x1067.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 350px) 100vw, 350px" /></a>
<a href='https://www.albanien.ch/une/img_8835'><img loading="lazy" decoding="async" width="350" height="350" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2016/12/img_8835-350x350.jpg" class="attachment-medium size-medium" alt="" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2016/12/img_8835-350x350.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2016/12/img_8835-800x800.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2016/12/img_8835-144x144.jpg 144w" sizes="auto, (max-width: 350px) 100vw, 350px" /></a>
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</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Auf dem Lastwagen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Lars]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Apr 2016 20:52:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles aus Albanien]]></category>
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					<description><![CDATA[Vor Kurzem war ich mit 200 anderen Freiwilligen aus Tirana unterwegs, um im Lura-Nationalpark Bäume zu pflanzen. Aufgrund der schlechten Strassen waren wir innerhalb des Nationalparks auf 4&#215;4-Fahrzeuge angewiesen – die meisten landeten aber auf einem alten Mercedes-Lastwagen. Lastwagen waren früher in ländlichen Gebieten Albaniens das verbreitetste Fortbewegungsmittel. Unvergessen ist die Szene aus Gianni Amelios ... <p class="moree"><a class="btn btn-inverse btn-normal btn-primary " href="https://www.albanien.ch/une/blog/1531">Read more</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Vor Kurzem war ich mit 200 anderen Freiwilligen aus Tirana unterwegs, um im Lura-Nationalpark Bäume zu pflanzen. Aufgrund der schlechten Strassen waren wir innerhalb des Nationalparks auf 4&#215;4-Fahrzeuge angewiesen – die meisten landeten aber auf einem alten Mercedes-Lastwagen.</p>
<p>Lastwagen waren früher in ländlichen Gebieten Albaniens das verbreitetste Fortbewegungsmittel. Unvergessen ist die Szene aus Gianni Amelios Film »Lamerica«, als ein Lastwagen vollbeladen mit italienische Canzoni singenden Albanern im Bild auftaucht.</p>
<p>Gesungen wurde auch bei uns auf dem Lastwagen, als wir unterwegs zu den in der Höhe gelegenen Bergseen waren.</p>
<p><center><div style="width: 640px;" class="wp-video"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('video');</script><![endif]-->
<video class="wp-video-shortcode" id="video-1531-1" width="640" height="360" poster="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2016/04/Lura_Play_Video.jpg" preload="metadata" controls="controls"><source type="video/mp4" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2016/04/lura_lastwagen.m4v?_=1" /><a href="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2016/04/lura_lastwagen.m4v">https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2016/04/lura_lastwagen.m4v</a></video></div></p>
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<p></center>Die Ironie der Geschichte: Während wir unterwegs waren, um Bäume zu pflanzen, wurden wohl früher mit diesem Lastwagen gefällte Bäume ins Tal gebracht. Aber immerhin stecken jetzt 500 kleine Bäumchen mehr in der kahlen Erde rund um die Lura-Seen – eine grossartige Landschaft, wenn man über den Makel weitflächig fehlender Vegetation hinwegschaut.</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/media/set/?set=a.10153621959537825.1073741833.108518952824&amp;type=3" target="_blank" rel="noopener"><i class="wp-svg-images images"></i> Alle Fotos</a></p>
<p><a href="https://www.albanien.ch/une/blog/1531#gallery-1531-1-slideshow">Anklicken um </a></p>
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		<title>25 Jahre Demokratie – eine schwierige Reise</title>
		<link>https://www.albanien.ch/une/blog/1521</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lars]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 31 Mar 2016 15:46:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[aufwärts – Projekte und Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[1991]]></category>
		<category><![CDATA[Demokratie]]></category>
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					<description><![CDATA[Heute vor 25 Jahren fanden in Albanien die ersten Mehrparteien-Wahlen statt. Das Land hatte sich auf den Weg hinaus aus der kommunistischen Diktatur zu einem demokratischen System begeben – eine holprige und lange Reise, wie sich zeigen sollte. Erste Wahlen vor 25 Jahren Schon die ersten Wahlen am 31. März 1991 waren alles andere als ... <p class="moree"><a class="btn btn-inverse btn-normal btn-primary " href="https://www.albanien.ch/une/blog/1521">Read more</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h5>Heute vor 25 Jahren fanden in Albanien die ersten Mehrparteien-Wahlen statt. Das Land hatte sich auf den Weg hinaus aus der kommunistischen Diktatur zu einem demokratischen System begeben – eine holprige und lange Reise, wie sich zeigen sollte.</h5>
<h4>Erste Wahlen vor 25 Jahren</h4>
<p><div id="attachment_1525" style="width: 360px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.albanien.ch/une/blog/1521/saliberisha_1991" rel="attachment wp-att-1525"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-1525" class="size-medium wp-image-1525" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2016/03/SaliBerisha_1991-350x222.jpg" alt="Sali Berisha an einer Wahlveranstaltung 1991 in Kavaja" width="350" height="222" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2016/03/SaliBerisha_1991-350x222.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2016/03/SaliBerisha_1991.jpg 600w" sizes="auto, (max-width: 350px) 100vw, 350px" /></a><p id="caption-attachment-1525" class="wp-caption-text">Sali Berisha an einer Wahlveranstaltung 1991 in Kavaja</p></div></p>
<p>Schon die ersten <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Parlamentswahl_in_Albanien_1991" target="_blank"><i class="wp-svg-wordpress wordpress"></i> Wahlen am 31. März 1991</a> waren alles andere als reibungslos: Die neuen Parteien waren deutlich benachteiligt. Der Sieg ging nochmals an die Kommunisten. Die neuen Kräfte hatten die Bevölkerung auf dem Land nicht überzeugen können. Den Demokraten wurde die Schuld gegeben für die gewaltsamen Proteste im ganzen Land, und die Bauern befürchteten, dass die Grossgrundbesitzer von früher wieder ihre Ländereien zurückerhalten würden. In den Städten gewann aber die »Demokratische Partei«, der für den landesweiten Wahlkampf nur sechs Fahrzeuge zur Verfügung gestanden waren. Trotz der Niederlage sollte vor allem Sali Berisha profitieren, der die Gunst der Stunde geschickt zu nutzen wusste. Der abtrünnige Kommunist und Kardiologe, ehemals Arzt von Enver Hoxha, war neben den streikenden Studenten die treibende Kraft der Demokratiebewegung. Er hatte die Zeichen der Zeit erkannt und mutige Schritte gegen das alte System gewagt.</p>
<p>Auch die Kommunisten hatten begriffen, dass sich im heruntergewirtschafteten Land etwas ändern muss. Und obwohl sie im neu gewählten Mehrparteienparlament die Mehrheit hatten, konnten sie den Lauf der Dinge nicht wirklich in ihrem Sinne steuern. Das Parlament blieb ohne Einfluss, die neuen Kräfte mussten eingebunden werden, und die Regierung konnte sich nicht lange halten. Denn die Massenproteste im ganzen Land dauerten an und immer mehr Albaner verliessen ihre Heimat, suchten Zuflucht im Westen oder im benachbarten Griechenland. Die Menschen hungerten, die Wirtschaft lag darnieder.</p>
<h4>Langsamer Aufbau einer Demokratie</h4>
<p><div id="attachment_1522" style="width: 360px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.albanien.ch/une/blog/1521/postauto_pferdewagen" rel="attachment wp-att-1522"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-1522" class="size-medium wp-image-1522" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2016/03/Postauto_Pferdewagen-350x210.jpg" alt="1990er Jahre in Albanien: Postauto überholt Pferdewagen – wohin geht die Reise" width="350" height="210" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2016/03/Postauto_Pferdewagen-350x210.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2016/03/Postauto_Pferdewagen-800x479.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2016/03/Postauto_Pferdewagen.jpg 1336w" sizes="auto, (max-width: 350px) 100vw, 350px" /></a><p id="caption-attachment-1522" class="wp-caption-text">1990er Jahre in Albanien: Postauto überholt PferdewagenÂ – wohin geht die Reise</p></div></p>
<p>Als es 1992 zu Neuwahlen kam, gelangten die Demokraten unter Berishas Führung an die Macht. Mit viel westlicher Hilfe stabilisierten sich die Verhältnisse allmählich – aber nicht für lange. Berishas Demokratieverständnis war noch nicht allzu weit ausgereift: Die Justiz wurde beeinflusst, unabhängige Medien hatten es schwer, Wahlen wurden gefälscht. Im korrupten Umfeld konnte sich auch eine betrügerische Energie entwickeln, die 1997 zum Zusammenbruch des Staatswesens führte: Pyramidenfirmen versprachen irrealistische Zinsen, und als das System kollabierte und grosse Teile der Bevölkerung ihr ganzes Geld verloren, richtete sich der Volkszorn gegen die Regierung und den Staat. Erneut wurde zerstört, gekämpft, gemordet. Nur dank ausländischen Truppen gelang es, die Ordnung einigermassen wiederherzustellen. Eine weitere Regierung musste im Chaos abdanken, einen Scherbenhaufen zurücklassend.</p>
<h4>Kleine Schritte vor und zurück</h4>
<p>Seit 1997 hat sich Albanien komplett verändert. Es wurde viel erreicht, auch wenn die einzelnen Schritte oft bescheiden sind. Kaum ein Stein steht mehr am gleichen Ort. Man muss deshalb aufpassen, dass man über all die prächtigen Neubauten, aufgeräumten Innenstädte und glitzernden Reklameschilder nicht die Realität hinter der Fassade vergisst: Weder die Wirtschaft noch die Politik sind wirklich stabil.</p>
<p>Der Entwicklungsprozess des Landes war immer wieder von herben Rückschlägen geprägt. Noch immer ist die Korruption ein allgegenwärtiges Übel – kein Wunder in einem Land, das dermassen arm ist, dass auch Menschen mit Arbeit oft noch ums Überleben kämpfen müssen. Am traurigsten ist aber die Unfähigkeit der Politiker, sich in einem sachlichen Dialog den Problemen des Landes anzunehmen. Es wird nicht diskutiert, sondern nur die Gegenpartei mit Vorwürfen überschüttet. Die fehlende politische Kultur resultiert in schädlicher Kompromisslosigkeit und persönlichen Gehässigkeiten; der Staat wird noch immer oft als Mittel zur ungerechtfertigten Bereicherung angesehen, von der Dank Ämterpatronage auch der Familienclan und Parteigänger profitieren. Politische Blockaden bremsen immer wieder die Entwicklung. Einigung wird meist nur durch Vermittlung ausländischer Diplomaten gefunden. Der Weg der Demokratisierung ist noch lange nicht abgeschlossen.</p>
<h4>Enttäuschte Hoffnungen</h4>
<p>Als die Menschen vor 25 Jahren zur Urne ging, hofften sie, in kürzester Zeit im Wohlstand und stabilen Verhältnissen zu leben. Die Versprechungen der Parteien waren schon damals gross – und noch heute ist nicht alles erreicht. Die Transformation eines ehemals kommunistischen Landes ist ein langwieriger und komplexer Prozess.</p>
<p>Viele Menschen sind enttäuscht, dass nicht mehr erreicht worden ist. Aber auch eine Generation später hört man immer noch den Vorwurf, dass der Staat zu wenig für die Menschen tue. Für alles wird den Politikern die Schuld gegeben. Dabei muss zuerst ein jeder selbst die Verantwortung übernehmen für korrekte Verhältnisse in seinem Umfeld.</p>
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		<title>Aktivisten</title>
		<link>https://www.albanien.ch/une/blog/1426</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lars]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Jan 2016 16:40:12 +0000</pubDate>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><div id="attachment_1428" style="width: 360px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.albanien.ch/une/?attachment_id=1428" rel="attachment wp-att-1428"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-1428" class="wp-image-1428" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2016/01/Pa_makina_hochformat-480x640.jpg" alt="Umweltaktivisten protestieren gegen zunehmenden Autoverkehr (Umwelttag »Tirana pa makina«, September 2015)" width="350" height="467" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2016/01/Pa_makina_hochformat-480x640.jpg 480w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2016/01/Pa_makina_hochformat-595x793.jpg 595w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2016/01/Pa_makina_hochformat-768x1024.jpg 768w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2016/01/Pa_makina_hochformat-960x1280.jpg 960w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2016/01/Pa_makina_hochformat.jpg 1000w" sizes="auto, (max-width: 350px) 100vw, 350px" /></a><p id="caption-attachment-1428" class="wp-caption-text">Umweltaktivisten protestieren gegen zunehmenden Autoverkehr (Umwelttag »Tirana pa makina«, SeptemberÂ 2015)</p></div></p>
<p>Für einmal keine negativen Schlagzeilen aus Albanien: Letzten Samstag berichtete die »Neue Zürcher Zeitung« über die <a href="http://www.nzz.ch/international/europa/die-guten-chaoten-vom-balkan-1.18674236" target="_blank"><i class="wp-svg-newspaper newspaper"></i> »Guten Chaoten vom Balkan«</a>. Thema des Artikels waren Umweltaktivisten in Albanien, Rumänien und Bulgarien, die sich gegen die Zerstörung der Natur, gegen Korruption und gegen den Schlendrian in Staat und Politik stark machen.</p>
<p>Das Phänomen des Bürgerprotests ist aber nicht wirklich neu. Und es beschränkt sich nicht nur auf das Umweltthema. Schon im Sommer 2003 wurde die Organisaiton »MJAFT!« gegründet, eine Gruppe von Aktivisten, die mit dem Slogan »genug!« gegen alles protestierte, was schief lief im Balkanstaat.</p>
<p>Seither haben die Aktivisten deutlich an Fahrt zugenommen. Eine recht grosse und vielseitige Schar von »Protestlern« macht sich für die verschiedensten Interessen stark. Fest geholfen hat dabei das Internet, insbesondere Facebook (bei den Albanern sehr beliebt). Dort wird reklamiert, wenn eine Strasse mal wieder unpassierbar ist, es in der Vorweihnachtszeit in Vlora dunkel bleibt – im Gegensatz zu vielen anderen Städten mit reicher Weihnachtsdekoration – oder Beamte sich mal wieder allzu offensichtlich dem Schlendrian hingeben. Allgegenwärtig sind aktuell Fotos von <a href="http://www.albanien.ch/bb/2015/12/ausverkauf-im-wald/">Holztransportern</a>, die noch immer aus den Bergwäldern rausholen, was sie können. Gepostet werden auch Filme von agressiven Polizisten, Fotos von Hunden, die im Flur eines Krankenhauses ein warmes Plätzchen gefunden haben, oder Aufrufe, sich an einer Reinigungsaktion in der Natur zu beteiligen.</p>
<p>Diese Form von Bürgeraktivismus ist ein erfreuliches Zeichen für eine erstarkende Zivilgesellschaft, die die Verantwortung in die eigenen Hände nimmt. Immer wieder haben die Aktivisten mit ihren Aktionen auch Erfolg. So urteilt auch die NZZ, dass sie eine Bedeutung erlangt hätten, »die nicht länger als vorübergehende Erscheinung abgetan werden kann«.</p>
<p>Und seit der ehemalige »MJAFT!«-Mitgründer Erion Veliaj im Rathaus von Tirana auf dem Chefsessel sitzt, hat so mancher Anlass in Tirana einen aktivistischen Charakter: Da werden immer wieder Strassen für Fussgänger sowie autofreie Tage gesperrt und auch der Schaffung von Grünraum wird viel Platz eingeräumt.</p>
<p>Die grosse Zahl der Unmutsäusserungen zeigt, dass es noch vieles zu verbessern gibt. Doch die Tatsache, dass nicht mehr alles kommentarlos von den Albanern hingenommen wird, dass nicht mehr alles egal ist, dass man nicht mehr immer den Staat für alles verantwortlich macht und dass man sich engagiert, ist eine positive Veränderung der letzten Jahre.</p>
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<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="NkQfjdfX4d"><p><a href="https://albanien.ch/albanien_info/so-viel-muell-ueberall-muss-das-sein/">So viel MÃ¼ll Ã¼berall â€“ muss das sein?</a></p></blockquote>
<p><iframe loading="lazy" title="&#8222;So viel MÃ¼ll Ã¼berall â€“ muss das sein?&#8220; &#8212; AlbINFO" class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  src="https://albanien.ch/albanien_info/so-viel-muell-ueberall-muss-das-sein/embed/#?secret=NkQfjdfX4d" data-secret="NkQfjdfX4d" width="600" height="338" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe></p>
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		<title>Presse unter Druck</title>
		<link>https://www.albanien.ch/une/blog/975</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lars]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Jun 2013 16:47:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles aus Albanien]]></category>
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					<description><![CDATA[Die »Neue Zürcher Zeitung« hat heute einen Artikel über Journalisten in Albanien gebracht, die wegen kritischer Artikel bedroht, geschlagen und anderweitig geschädigt werden. Die Geschichte zeigt, dass halt im Hintergrund vieles noch im Argen liegt und manche Mächtigen denken, mit Geld alles regeln zu können oder über der Sache zu stehen. Die bedrohte Pressefreiheit ist ... <p class="moree"><a class="btn btn-inverse btn-normal btn-primary " href="https://www.albanien.ch/une/blog/975">Read more</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die »Neue Zürcher Zeitung« hat heute einen Artikel über Journalisten in Albanien gebracht, die wegen kritischer Artikel bedroht, geschlagen und anderweitig geschädigt werden. Die Geschichte zeigt, dass halt im Hintergrund vieles noch im Argen liegt und manche Mächtigen denken, mit Geld alles regeln zu können oder über der Sache zu stehen. Die bedrohte Pressefreiheit ist nur ein Beispiel von vielen, wo nicht alles soÂ  läuft wie es sollte.</p>
<p><a href="http://www.nzz.ch/aktuell/international/preise-im-ausland-pruegel-in-der-heimat-1.18096727" target="_blank">&gt;&gt; Preise im Ausland, Prügel in der Heimat</a></p>
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		<title>Gangnam Style Tirana</title>
		<link>https://www.albanien.ch/une/blog/926</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lars]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Jan 2013 18:20:09 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Adaptierte Version für Albanien – hier als Werbevideo von LSI ”¦ &#62;&#62; Gangnam Style Tirana (YouTube)]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Adaptierte Version für Albanien – hier als Werbevideo von LSI ”¦</p>
<p><iframe loading="lazy" class="youtube-player" width="380" height="214" src="https://www.youtube.com/embed/XiCcoTQ-tmg?version=3&#038;rel=1&#038;showsearch=0&#038;showinfo=1&#038;iv_load_policy=1&#038;fs=1&#038;hl=de-DE&#038;autohide=2&#038;wmode=transparent" allowfullscreen="true" style="border:0;" sandbox="allow-scripts allow-same-origin allow-popups allow-presentation allow-popups-to-escape-sandbox"></iframe></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=XiCcoTQ-tmg"> &gt;&gt; Gangnam Style Tirana</a> (YouTube)</p>
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		<title>»Was das reiche Deutschland von Albanien lernen kann«</title>
		<link>https://www.albanien.ch/une/blog/803</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lars]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 12 May 2012 18:32:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Mal wieder etwas Beifang aus dem Internet. Ulrike Ruppel berichtet in der Berliner Zeitung über ihre Gedanken nach einer Albanienreise: &#62;&#62; »Was das reiche Deutschland von Albanien lernen kann«]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Mal wieder etwas Beifang aus dem Internet. Ulrike Ruppel berichtet in der Berliner Zeitung über ihre Gedanken nach einer Albanienreise:</p>
<p><a href="http://www.bz-berlin.de/archiv/was-das-reiche-deutschland-von-albanien-lernen-kann-article1455764.html" target="_blank">&gt;&gt; »Was das reiche Deutschland von Albanien lernen kann«</a></p>
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		<title>Stillstand, nicht nur in der Politik</title>
		<link>https://www.albanien.ch/une/blog/669</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lars]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Jun 2011 21:01:56 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Viel Baustelle, nichts los: Stillstand herrscht nicht nur in der Politik (Opposition blockiert seit Jahren das Parlament und in Tirana hat noch immer keinen offiziellen Bürgermeister), was zur Folge hat, dass die Baustelle auf dem Skanderbeg-Platz nicht wirklich voran kommt. Stillstand herrscht somit oft auch auf den Strassen in Tiranas Zentrum: der umgeleitete Verkehr quetscht ... <p class="moree"><a class="btn btn-inverse btn-normal btn-primary " href="https://www.albanien.ch/une/blog/669">Read more</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Viel Baustelle, nichts los: Stillstand herrscht nicht nur in der Politik (Opposition blockiert seit Jahren das Parlament und in Tirana hat noch immer keinen offiziellen Bürgermeister), was zur Folge hat, dass die Baustelle auf dem Skanderbeg-Platz nicht wirklich voran kommt.</p>
<p>Stillstand herrscht somit oft auch auf den Strassen in Tiranas Zentrum: der umgeleitete Verkehr quetscht sich durch die Nebenstrassen und so manches Nadelöhr, zu den Stosszeiten geht meist nicht mehr viel.</p>
<p><a href="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2011/06/20110615-122621.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2011/06/20110615-122621.jpg" alt="20110615-122621.jpg" width="450" height="336" /></a></p>
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		<title>»Die Gemeindewahlen in Albanien sind ohne grössere Zwischenfälle verlaufen«</title>
		<link>https://www.albanien.ch/une/blog/657</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lars]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 May 2011 06:23:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Treffen der Kulturen]]></category>
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		<category><![CDATA[Vorurteil]]></category>
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					<description><![CDATA[Mit diesen Worten begann heute Morgen ein Beitrag in den Radionachrichten. Kein Wunder, dass die Leute, die meist nichts von AlbanienÂ wissen, den Eindruck haben, dass es dort meist lebensgefährlich ist.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Mit diesen Worten begann heute Morgen ein <a href="http://www.drs.ch/www/de/drs/nachrichten/nachrichtenticker/oid.beabca98aeea8c39edaa69173508b588.html?s=in" target="_blank">Beitrag in den Radionachrichten</a>. Kein Wunder, dass die Leute, die meist nichts von AlbanienÂ wissen, den Eindruck haben, dass es dort meist lebensgefährlich ist.</p>
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