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	<title>Nordalbanien &#8211; S&#039;ka problem!</title>
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	<title>Nordalbanien &#8211; S&#039;ka problem!</title>
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		<title>Ura e Zogut – Entstehung und Vergänglichkeit einer Brücke</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Lars]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 16 Jun 2024 18:51:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Endeckt-erforscht]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Baustelle]]></category>
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					<description><![CDATA[Neues Archivmaterial zur Zogu-Brücke in Nordalbanien]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>1926 und 1927 wurde in Nordalbanien das grösste Infrastrukturprojekt im jungen Staat realisiert: Der Bau der Brücke über den Fluss Mat bei Milot, die allgemein als Zogu-Brücke bekannt wurde.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="800" height="503" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2024/06/ura-e-zogut-800x503.jpg" alt="Die Brücke Ura e Zogut in Nordalbanien" class="wp-image-2504" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2024/06/ura-e-zogut-800x503.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2024/06/ura-e-zogut-350x220.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2024/06/ura-e-zogut-1536x965.jpg 1536w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2024/06/ura-e-zogut-2048x1287.jpg 2048w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure>



<p>Über die unter Ahmet Zogu erbaute Brücke und ihren allmählichen Verfall wurde schon viel geschrieben und berichtet – unten einige Links zu interessanten Webseiten.</p>



<p>Als Schweizer fühle ich mich aber auch sonst verbunden mit dieser Brücke, denn der Schweizer Ingenieur Erwin Schnitter war auf der Baustelle verantwortlich für die Arbeiten und Realisierung. Dies war ein Grund, weshalb wir uns in der <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.schweiz-albanien.ch" data-type="URL" data-id="https://www.schweiz-albanien.ch" target="_blank">Gesellschaft Schweiz-Albanien</a> entschieden, unser Logo an diesen Bau anzulehnen, sehen wir uns ja auch als Brückenbauer zwischen den beiden Nationen.</p>



<p>Bis heute nicht ganz klar ist jedoch, von wem die Entwürfe für diesen ikonischen, auf der Welt einzigartigen Bau stammten. Gewisse Quellen erwähnen den Stuttgarter Professor Emil Mörsch, andere erwähnen ihn aber nicht, dafür den Schweizer Ingenieur Gerold Schnitter.</p>



<p>Wieder einmal war es Zeit, noch etwas genauer zu wühlen, zu suchen und hoffentlich auch weitere Quellen zu finden und hier darüber zu berichten.</p>



<p>Gerold Schnitters Nachlass ging an die ETH Zürich über. Dort liegt deswegen auch ein Büchlein mit dem Titel »Lavori eseguiti e progetti compilati«, in dem Gerold Schnitter seine Arbeiten in der Zeit während seiner Anstellung bei Mazarano e Co. in Triest (1925 bis 1929) dokumentierte. Ein Blick hinein zeigt klar, dass auch Gerold Schnitter an der Brücke gearbeitet hat.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="800" height="412" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2024/06/Gerold-Schnitter-sketch-Ura-e-Zogut-800x412.jpg" alt="Sketch of Ura e Zogut in Gerold Schnitter's work diary" class="wp-image-2506" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2024/06/Gerold-Schnitter-sketch-Ura-e-Zogut-800x412.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2024/06/Gerold-Schnitter-sketch-Ura-e-Zogut-350x180.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2024/06/Gerold-Schnitter-sketch-Ura-e-Zogut-1536x792.jpg 1536w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2024/06/Gerold-Schnitter-sketch-Ura-e-Zogut.jpg 1957w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Skizze der Ura e Zogut aus Gerold Schnitters Projektbuch</figcaption></figure>



<p>Vielleicht findet sich ja mal ein Bauingenieur, der mir erklären kann, was da alles berechnet wird. Es finden sich Kalkulationen zu Kosten, Belastung und benötigtes Material. Aber ganz genau verstehe ich das Fachchinesisch auf Italienisch natürlich nicht. Das Arbeitsjournal erläutert auch nicht, wer die erste Entwürfe für die Brücke gezeichnet hat.</p>



<p>Gerade in dieser Zeit, wo die Brücke vielleicht morgen einstürzt oder doch noch rechtzeitig restauriert wird, möchte ich diese Informationen nicht einfach im Archiv verstauben lassen. Deswegen habe ich <a href="https://www.albanien.ch/une/ura-e-zogut-work-journal-of-gerold-schnitter" data-type="URL" data-id="https://www.albanien.ch/une/ura-e-zogut-work-journal-of-gerold-schnitter">die Seiten aus dem Arbeitsjournal hier auf der Website veröffentlicht</a> für alle Interessierte.</p>



<p>Weitere Links, die die Brücke gut dokumentieren:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Ura_e_Zogut" data-type="URL" data-id="https://de.wikipedia.org/wiki/Ura_e_Zogut" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Wikipedia: Ura e Zogut</a></li>



<li><a href="https://www.youtube.com/watch?v=4T0a2NHFnXM" data-type="URL" data-id="https://www.youtube.com/watch?v=4T0a2NHFnXM" target="_blank" rel="noreferrer noopener">YouTube: Reportage von Alice Taylor über die Geschichte und den Zerfall der Brücke</a></li>



<li><a href="https://doi.org/10.5169/seals-42536" data-type="URL" data-id="https://doi.org/10.5169/seals-42536" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Erwin Schnitter: Der Bau der Straßenbrücke »Ura-Zogu« über den Mati-Fluss in Albanien</a></li>
</ul>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
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		<title>Der Karl May der Schweiz</title>
		<link>https://www.albanien.ch/une/blog/470</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lars]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 Sep 2010 19:34:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Endeckt-erforscht]]></category>
		<category><![CDATA[Zwischen Buchdeckeln]]></category>
		<category><![CDATA[Albanienbild]]></category>
		<category><![CDATA[Albanische Alpen]]></category>
		<category><![CDATA[Blutrache]]></category>
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		<category><![CDATA[Gustav Renker]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Nordalbanien]]></category>
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					<description><![CDATA[Auch wenn es doch ein paar Unterschiede gegeben haben dürfte, so gab es auch auffallende Gemeinsamkeiten zwischen dem berühmten deutschen Indianerbücherautor und dem hier vorzustellenden Schriftsteller. Beide haben Abenteuerromane verfasst, die zu guten Teilen auf wilder Fantasie beruhen. Und beide widmeten eines ihrer Bücher dem Land der Albaner. Klar: Ganz so berühmt wie Karl May ... <p class="moree"><a class="btn btn-inverse btn-normal btn-primary " href="https://www.albanien.ch/une/blog/470">Read more</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Auch wenn es doch ein paar Unterschiede gegeben haben dürfte, so gab es auch auffallende Gemeinsamkeiten zwischen dem berühmten deutschen Indianerbücherautor und dem hier vorzustellenden Schriftsteller. Beide haben Abenteuerromane verfasst, die zu guten Teilen auf wilder Fantasie beruhen. Und beide widmeten eines ihrer Bücher dem Land der Albaner. Klar: Ganz so berühmt wie Karl May ist er heute nicht mehr – aber zu Lebzeiten soll Gustav Renker mit seinen über 50 Berg- und Heimatromanen doch ein vielgelesener Autor gewesen sein.</p>
<p>Karl May verhalf zwar mit seinem Buch »Durch das Land der Skipetaren« der Eigenbezeichnung der Albaner zu einer weltweit Bekanntheit. Leider handelt Mays Roman kaum vom Land der Albaner, das die Protagonisten erst auf den letzten Seiten erreichen. Ganz anders der Roman von Gustav Renker, der in »Abenteuer in Albanien« zwei Schweizer Zoologen in den Albanischen Alpen rumkraxeln lässt.<span id="more-470"></span></p>
<p><div id="attachment_472" style="width: 197px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2010/09/Renker_Abenteuer_in_Albanien.jpg" target="_blank"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-472" class="size-medium wp-image-472 " title="Gustav Renker: Abenteuer in Albanien" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2010/09/Renker_Abenteuer_in_Albanien-187x300.jpg" alt="Titelbild von Gustav Renkers »Abenteuer in Albanien«" width="187" height="300" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2010/09/Renker_Abenteuer_in_Albanien-187x300.jpg 187w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2010/09/Renker_Abenteuer_in_Albanien.jpg 500w" sizes="(max-width: 187px) 100vw, 187px" /></a><p id="caption-attachment-472" class="wp-caption-text">Titelbild von Gustav Renkers »Abenteuer in Albanien«</p></div></p>
<p>Das 1953 erschienene Buch dürfte im vorkommunistischen Albanien einzuordnen sein – so in etwa zur Zeit der Besatzung durch die Italiener. Die folgenden politischen Ereignisse der albanischen Isloierung unter Hoxha werden ignoriert. Die Geschichte ist spannend und unterhaltsam geschrieben: Ein Berner Zoologie-Professor und sein »Institutsdiener«, der ehemalige Student Imre Halle, der aus Armut sein Studium nicht vollenden konnte, suchen in den albanischen Bergen nach seltenen, nur dort vorkommenden Schlangen und Eidechsen. Zufällig finden sie ein unzugängliches, auf allen Seiten von hohen Bergen umgebenes Tal mit einem See, das die lokale Bevölkerung nur aus Sagen kennt. Haller findet nach aufwändigem Suchen einen versteckten Zugang zu diesem Tal, wo er einer hübschen junge Albanerin namens Aya begegnet, die als ehemalige Schülerin eines Internats in Lausanne bestens mit der Schweiz vertraut ist. Ihre Wirtin im Dorf, bei der die beiden Schweizer eine Unterkunft fanden, sieht zufällig ein Foto von Aya sieht und bekundet plötzlich grosses Interesse am versteckten See. Sie bittet die Schweizer, ihnen zu zeigen, wo sie ihn zum ersten Mal gesehen haben. Imre kombiniert richtig und verbindet das Interesse der Wirtin mit einer Blutfehde zwischen der Familie der Wirtin und derjenigen von Aya. Erneut begibt er sich ins Tal, um Aya und ihren Vater, die dort versteckt und zurückgezogen vor der Welt leben, zu warnen. Tatsächlich endet das Buch dann im Abwehrkampf gegen die Wirtin, die als Letzte ihrer Familie nach dem Leben von Aya trachtet. Daneben entsteht aber auch eine Liebe zwischen den beiden jungen Leuten.</p>
<p>Im Gegensatz zu Karl May scheint Gustav Renker den Gegenstand seiner Erzählung etwas besser zu kennen: Es ist überliefert, dass Renker Reisen auf dem Balkan unternommen hat. Es lässt sich auch vermuten, dass er in seiner Jugend in Österreich Albaner kennengelernt hat. So erstaunt es wenig, dass diverse albanische Elemente und Namen auftauchen, die kaum zu recherchieren wären.</p>
<p><div id="attachment_476" style="width: 177px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2010/09/Renker_Abenteuer_in_Albanien_p10.jpg" target="_blank"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-476" class="size-medium wp-image-476" title="Renker: Abenteuer in Albanien" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2010/09/Renker_Abenteuer_in_Albanien_p10-167x300.jpg" alt="Renker: Abenteuer in Albanien, Seite 10" width="167" height="300" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2010/09/Renker_Abenteuer_in_Albanien_p10-167x300.jpg 167w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2010/09/Renker_Abenteuer_in_Albanien_p10.jpg 518w" sizes="auto, (max-width: 167px) 100vw, 167px" /></a><p id="caption-attachment-476" class="wp-caption-text">Renker: Abenteuer in Albanien, Seite 10</p></div></p>
<p>Andererseits wird aber auch ersichtlich, dass Renker nie in den Albanischen Alpen unterwegs gewesen war. Das Bild, das er von diesem »letzten weissen Flecken Europas« malt, ist weit entfernt von der albanischen Realität: Die Infrastruktur, das gesellschaftliche Leben und die Personen sind um einiges »mitteleuropäischer«, als das heutige oder damalige Nordalbanien. Die richtige Wildniss des albanischen Berglands konnte sich auch der erfahrene Reisende, Journalist und Berggänger Renker nicht so extrem vorstellen. Auch die beschriebene Geographie stimmt nur in gröbsten Zügen mit den Albanischen Alpen zusammen, die Regeln der Blutfehde sind frei erfunden und viele der erdachten Namen haben mehr slawische Wurzeln als albanische.</p>
<p>Immerhin: Renker unterliess es, das oft verbreitete schlechte Bild der wilden Albaner auszukosten. Immer wieder macht er sich über die Räubergeschichten lächerlich und lässt seine Hauptfiguren sagen, wie sicher sie sich in Albanien fühlen. Auch die albanische Gastfreundschaft wird immer wieder erwähnt. Dank dieser positiven Grundeinstellung gegenüber den Albanern kann der Albanienkenner gut über die Ungenauigkeiten des Buchs hinwegsehen und die nette Abenteuergeschichte geniessen als das, was sie ist: eine frei erfundene Geschichte.</p>
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