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	<title>Kommunismus &#8211; S&#039;ka problem!</title>
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	<title>Kommunismus &#8211; S&#039;ka problem!</title>
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		<title>Podcast »Die Botschaft«</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Lars]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Dec 2024 16:45:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geschichte & Kultur]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Podcast »Die Botschaft. Europas letzter Mauerfall« ist wohl nicht nur die erste Podcast-Serie auf Deutsch zu Albanien. Es ist auch eine spannende Geschichte und eine einzigartige journalistische Reportage.]]></description>
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<p>Vielleicht geht es euch ja dieser Tage wie mir: Endlich mal Zeit, um in Ruhe einen Podcast zu hören. Ich kann es empfehlen!</p>



<p>Der Podcast »Die Botschaft. Europas letzter Mauerfall« ist wohl nicht nur die erste Podcast-Serie auf Deutsch zu Albanien. Es ist auch eine spannende Geschichte und eine einzigartige journalistische Reportage.</p>



<p>Es ist Juli 1990, als ein paar junge Männer in die Deutsche Botschaft in Tirana flüchten. Wenig Tage später sind es über 3000 Menschen, die in der deutschen Vertretung Zuflucht gesucht haben. Ein unglaubliches Gedränge, katastrophale hygienische Zustände in der sommerlichen Hitze, kaum Wasser, kaum Brot.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://www.albanien.ch/une/tirana1990-mauerdurchbruch-by-lotharparzeller"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="800" height="533" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2024/12/Tirana1990-Mauerdurchbruch-by-LotharParzeller-800x533.jpg" alt="Das Foto zeigt den Garten der Deutschen Botschaft gleich nach dem Durchbruch des Lastwagens durch die Mauer – Menschen rennen herum, Staub liegt in der Luft" class="wp-image-2523" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2024/12/Tirana1990-Mauerdurchbruch-by-LotharParzeller-800x533.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2024/12/Tirana1990-Mauerdurchbruch-by-LotharParzeller-350x233.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2024/12/Tirana1990-Mauerdurchbruch-by-LotharParzeller-1536x1024.jpg 1536w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2024/12/Tirana1990-Mauerdurchbruch-by-LotharParzeller.jpg 1875w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Der Garten der Botschaft gleich nach dem Durchbruch des Lastwagens – Menschen rennen herum, Staub liegt in der Luft (Juli 1990)</figcaption></figure>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-medium"><a href="https://www.albanien.ch/une/tschinderle-troelenberg-im-studio-by-ilir-tsouko"><img decoding="async" width="350" height="525" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2024/12/Tschinderle-Troelenberg-im-Studio-by-Ilir-Tsouko-350x525.jpg" alt="Franziska Tschinderle und Anja Troelenberg im Studio" class="wp-image-2524" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2024/12/Tschinderle-Troelenberg-im-Studio-by-Ilir-Tsouko-350x525.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2024/12/Tschinderle-Troelenberg-im-Studio-by-Ilir-Tsouko-800x1200.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2024/12/Tschinderle-Troelenberg-im-Studio-by-Ilir-Tsouko.jpg 853w" sizes="(max-width: 350px) 100vw, 350px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Die Autorinnen des Podcasts Franziska Tschinderle und Anja Troelenberg im Studio</figcaption></figure></div>


<p>Die Journalistinnen Franziska Tschinderle und Anja Troelenberg haben mit Zeitzeugen gesprochen und in den Archiven recherchiert. Entstanden ist ein »Politthriller«: Eine eindrückliche Darstellung der Ereignisse, die das kommunistische Regime in Tirana erstmals stark zum Wanken brachten. Eine unglaubliche Geschichte, wie sie wohl nur Albanien schreiben kann.</p>



<p>Der fünfteilige Podcast lässt zahlreiche Albaner, denen damals die Flucht in die Botschaft gelang, zu Wort kommen. Sie sprechen mit dem Botschaftsrat Werner Daum, der als Repräsentant Deutschlands vor Ort versuchte, irgendwie einen Weg aus dem Chaos zu finden. Und sie lassen sich vom Polizisten Lothar Parzeller berichten, wie er damals in Tirana die Massenflucht erlebte.</p>



<p>Die Botschaftsflucht war eines der bedeutendsten Ereignisse in der jüngeren Geschichte und verdient die vertiefte Auseinandersetzung. Aber auch alle, die mit den Ereignissen vertraut sind, erfahren in diesem Podcast noch viele Details: von einem Schaf, von der in der Botschaft geborenen Germania, die nicht so heisst, und von den Beweggründen und Erlebnissen der vielen Albaner, die ihr Leben riskierten in der Hoffnung auf ein besseres Leben.</p>



<p><a href="https://sound.orf.at/podcast/oe1/die-botschaft-europas-letzter-mauerfall" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><i class="wp-svg-headphones headphones"></i> Podcast hören</a> </p>



<p><a href="https://oe1.orf.at/botschaft" data-type="link" data-id="https://oe1.orf.at/botschaft" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><i class="wp-svg-arrow-right arrow-right"></i> Mehr Informationen über die Botschaftsflucht in Tirana und den Podcast</a></p>



<p></p>
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		<title>Der chinesische Lastwagen rollt und rollt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Lars]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Jan 2018 21:45:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[unterwegs]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[Has]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunismus]]></category>
		<category><![CDATA[Lastwagen]]></category>
		<category><![CDATA[Mercedes]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehr]]></category>
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					<description><![CDATA[Mehr als 20 Jahre nach meiner ersten Albanienreise habe ich es zum ersten Mal nach Has geschafft – eine arme, karge Bergregion im Nordosten Albaniens an der Grenze zu Kosova. Mehr als 25 Jahre nach dem Zusammenbruch des Kommunismus begegnete mir da auf der einsamen Strasse, die durch das Has-Bergland führt, ein alter chinesischer Lastwagen. ... <p class="moree"><a class="btn btn-inverse btn-normal btn-primary " href="https://www.albanien.ch/une/blog/1876">Read more</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Mehr als 20 Jahre nach meiner ersten Albanienreise habe ich es zum ersten Mal nach Has geschafft – eine arme, karge Bergregion im Nordosten Albaniens an der Grenze zu Kosova.</p>
<p>Mehr als 25 Jahre nach dem Zusammenbruch des Kommunismus begegnete mir da auf der einsamen Strasse, die durch das Has-Bergland führt, ein alter chinesischer Lastwagen.</p>
<p>Der Laster ist mindestens 40 Jahre alt, aber scheint noch immer zuverlässig zu knattern. So alt wie ich oder auch ein paar Jahre mehr. Aufs Alter darf er heute über guten Asphalt rollen. Und anstelle des kommunistischen Sterns wurde er am Kühler mit einem Mercedes-Stern verziert.</p>
<p>Ein Zeuge aus alten Zeiten, dem ich hier begegnet bin. Der Laster und sein Fahrer könnten sicherlich von vielen Erlebnissen berichten. Zu einem Gespräch kam es aber leider nicht. Der Fahrer grüsste nur freundlich und wunderte sich, weshalb er fotografiert wird.</p>
<p><div style="width: 900px;" class="wp-video"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('video');</script><![endif]-->
<video class="wp-video-shortcode" id="video-1876-1" width="900" height="506" poster="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2018/01/Chinesischer_Lastwagen_Video_Gruss.jpg" preload="metadata" controls="controls"><source type="video/mp4" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2018/01/Chinesischer_Lastwagen.m4v?_=1" /><a href="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2018/01/Chinesischer_Lastwagen.m4v">https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2018/01/Chinesischer_Lastwagen.m4v</a></video></div></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Wenig erfolgreiche planwirtschaftliche Stadtgründungen</title>
		<link>https://www.albanien.ch/une/blog/1770</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Lars]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 04 Jun 2017 21:47:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles aus Albanien]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunismus]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Kommunisten haben Albaniens Landschaft verändert: Sümpfe wurden trocken gelegt, die Landwirtschaft grundlegend verändert, überall wurden Seen zur Bewässerung und Energiegewinnung aufgestaut – und das ganze Land wurde industrialisiert. Für die neuen Fabriken und Bergwerke brauchte es Arbeiter, die Unterkünfte brauchten, weshalb im ganzen Land zwischen 1945 und den späten 70er Jahren neue Städte angelegt ... <p class="moree"><a class="btn btn-inverse btn-normal btn-primary " href="https://www.albanien.ch/une/blog/1770">Read more</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Kommunisten haben Albaniens Landschaft verändert: Sümpfe wurden trocken gelegt, die Landwirtschaft grundlegend verändert, überall wurden Seen zur Bewässerung und Energiegewinnung aufgestaut – und das ganze Land wurde industrialisiert. Für die neuen Fabriken und Bergwerke brauchte es Arbeiter, die Unterkünfte brauchten, weshalb im ganzen Land zwischen 1945 und den späten 70er Jahren neue Städte angelegt wurden.</p>
<p><div id="attachment_1787" style="width: 360px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.albanien.ch/une/blog/1770/kukes" rel="attachment wp-att-1787"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-1787" class="size-medium wp-image-1787" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2017/06/Kukes-350x219.jpg" alt="" width="350" height="219" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2017/06/Kukes-350x219.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2017/06/Kukes-800x500.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2017/06/Kukes.jpg 2000w" sizes="(max-width: 350px) 100vw, 350px" /></a><p id="caption-attachment-1787" class="wp-caption-text">Kukës, Hauptplatz – planerische Ödnis</p></div></p>
<p>Mehr als 25 Jahre nach dem Zusammenbruch des kommunistischen Regimes lohnt sich ein Blick zurück, wie erfolgreich diese Stadtgründungen waren.</p>
<h3>Das stadtlose Land</h3>
<p>Natürlich gab es in Albanien prosperierende Städte und zahlreiche Ort, deren Geschichte oftmals bis in die Antike reichte. Neben den beiden grossen Städten Shkodra und Korça sowie weiteren lokalen Zentren wie Berat, Elbasan, Tirana und Gjirokastra gab es bis weit ins 20. Jahrhundert hinein aber keine Orte, die an eine richtige Stadt erinnerten. Selbst die wichtigsten Häfen waren klein: Shëngjin hatte nach dem Ersten Weltkrieg keine 100, Saranda weniger als 1000 Einwohner. Vlora, etwa zwei Kilometer vom Ufer entfernt, hatte zwar deutlich mehr Einwohner, aber kaum etwas, das städtisch wirkte: ein paar Moscheen, einige wenige enge Gassen und einen Marktplatz. Durrës hatte um 1900 kaum mehr als 1000 Einwohner, aber immerhin etwas städtisches Leben in den engen Gassen innerhalb der Stadtmauern. Der bedeutendste Hafen des Landes sollte sich in der Folge jedoch rasch entwickeln. Noch viel schneller wuchs Tirana, das 1920 Hauptstadt geworden war, aber schon 1917 knapp über 10&#8217;000 und zehn Jahre später schon fast doppelt so viele Einwohner hatte.</p>
<p>Im Allgemeinen war das junge Albanien aber sehr ländlich geprägt: 1926 lebten nur 16 % der Albaner in Städten. An einigen Verwaltungszentren und Marktplätzen hatten sich zum Teil ein paar Hundert Personen niedergelassen. Auch lokale Machtzentren und Wohnsitze von Beys wie Kruja, Kavaja, Fier, Lushnja, Leskovik, Përmet, Delvina, Libahova, Peqin oder Pogradec hatten höchstens ein paar Tausend Einwohner, aber abgesehen von Gotteshäusern und Märkten kaum städtische Infrastruktur. Besonders die gebirgigen Gebiete des Landes waren komplett frei von Städten. Noch 1945 gab es in einem Drittel der Kreise keine Stadt.</p>
<h3>Die kommunistischen Stadtgründungen</h3>
<p><div id="attachment_1784" style="width: 360px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.albanien.ch/une/blog/1770/kucova_industrie" rel="attachment wp-att-1784"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-1784" class="size-medium wp-image-1784" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2017/06/Kucova_Industrie-350x219.jpg" alt="" width="350" height="219" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2017/06/Kucova_Industrie-350x219.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2017/06/Kucova_Industrie-800x500.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2017/06/Kucova_Industrie.jpg 2000w" sizes="auto, (max-width: 350px) 100vw, 350px" /></a><p id="caption-attachment-1784" class="wp-caption-text">Alt und Neu in Kuçova</p></div></p>
<p>Die sozialen Reformen und die rasch einsetzende Industrialisierung der Nachkriegszeit zogen eine rasche Urbanisierung des Landes mit sich. Bis 1969 nahm die städtische Bevölkerung pro Jahr um 4,5 % zu. Vielerorts wurden aus kleinen Dörfern städtische Zentren, mancherorts wurden neue Siedlungen gänzlich auf dem Reissbrett geplant.</p>
<p>Im Norden entstanden Verwaltungszentren wie Rrëshen, Burrël und Bajram Curri sowie viele Bergwerkstätte (Kruma, Rubik, Kurbnesh, Krasta in Martanesh, Bulqiza). Im Süden waren Kohle (Memaliaj), Erdöl (Ballsh, Patos, Kuçova als Qytet Stalin, Roskovec und Cërrik) und die Waffenproduktion (Poliçan und Çorovoda in Skrapar) die treibenden Kräfte.</p>
<p>Die neuen Grossfabriken wurden meist bei bestehenden Grossstädten gebaut, wobei im Falle von Tirana etwas ausserhalb ein ganzer Stadtteil (»Kombinati«) gegründet wurde, der den Arbeitern der in den 50er Jahren gegründeten »Stalin-Fabrik« ein Zuhause bot. Manchmal wurden Industrien aber auch abseits der grossen Zentren angelegt, so bei Laç oder Cërrik. Im Südosten entstanden mit Maliq ein Zentrum des Zuckerrohranbaus und -verarbeitung</p>
<p>Vielerorts entwickelten sich kleine Dörfer, die meist historisch schon als Treffpunkt oder Marktplatz der Region dienten, zu lokalen Verwaltungszentren (Tepelena, Gramsh, Librazhd, Klos (Mat), Vau-Deja, Puka, Kukës). Etwas Bedeutung und beträchtliche Einwohnerzahlen erlangte auch manches Dorf, in dem die Verwaltung einer landwirtschaftlichen Genossenschaft untergebracht wurde. Ein besonderes Beispiel hierfür ist Kamza, wo neben der Genossenschaft noch die Faktoren Kohlebergwerk und Nähe zu Tirana in Form der Landwirtschaftsuniversität begünstigend hinzukamen. Heute ist Kamza eine der grössten Städte des Landes.</p>
<p>Aufgrund der Aufstauung des Fierza-Sees musste in den 70er Jahren die Stadt Kukës verlegt werden. »Neu-Kukës« entstand als Planstadt etwas östlich auf einem windigen Plateau.</p>
<p>Rückblickend entwickelten sich die wenigsten dieser Planstädte zu richtigen Städten: Zwar verliehen ein paar hässliche Plattenbauten den Orten etwas Urbanität, aber die Einwohnerzahlen blieben meist im tiefen vierstelligen Bereich. In Albanien reichte dies schon, um das Prädikat »Stadt« oder »Bashkia« verliehen zu kriegen.</p>
<h3>Die Schwierigkeiten der Landstädte im Post-Kommunismus</h3>
<p><div id="attachment_1776" style="width: 360px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.albanien.ch/une/blog/1770/rubik" rel="attachment wp-att-1776"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-1776" class="size-medium wp-image-1776" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2017/06/Rubik-350x219.jpg" alt="" width="350" height="219" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2017/06/Rubik-350x219.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2017/06/Rubik-800x500.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2017/06/Rubik.jpg 2000w" sizes="auto, (max-width: 350px) 100vw, 350px" /></a><p id="caption-attachment-1776" class="wp-caption-text">Das Leben zieht an Rubik vorbei</p></div></p>
<p>Die meisten dieser Planstädte machten in den letzten 25 Jahren eine schwierige Transformation durch. Fast überall gingen die wichtigen Arbeitgeber verloren. Insbesondere in der Industrie und im Bergbau gab es lange keine Beschäftigung mehr. Auch der Staat hatte kaum Finanzen, so dass gerade die kulturellen Angebote schnell eingstellt wurden. Im Gegensatz zu den Grossstädten, wo eine kleine Mittelschicht und Oberschicht heranwuchs, ist die Bevölkerung dieser Planstädte und ihrer Umgebung meist sehr arm, so dass auch der Dienstleistungssektor sehr bescheiden blieb. Zum Teil findet die Bevölkerung der Landstädte auch heute noch ein – zumal ergänzendes – Einkommen in der Landwirtschaft.</p>
<p>Trotz aller Probleme haben die Landstädte aber auch Einwohner aus den umliegenden Dörfern angezogen, da die Infrastruktur im urbanen Raum etwas besser ist. Andernorts sind die Bauerndörfer der Umgebung heute zum Teil bevölkerungsreicher als das lokale städtische Zentrum, das von Arbeitslosigkeit geplagt wird.</p>
<h3>Niedergang der Bergwerks- und Industriestädte und krisenfestere Verwaltungsstädte</h3>
<p><div id="attachment_1786" style="width: 360px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.albanien.ch/une/blog/1770/cerrik_zentrum" rel="attachment wp-att-1786"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-1786" class="size-medium wp-image-1786" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2017/06/Cerrik_Zentrum-350x219.jpg" alt="" width="350" height="219" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2017/06/Cerrik_Zentrum-350x219.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2017/06/Cerrik_Zentrum-800x500.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2017/06/Cerrik_Zentrum.jpg 2000w" sizes="auto, (max-width: 350px) 100vw, 350px" /></a><p id="caption-attachment-1786" class="wp-caption-text">Im Zentrum von Cërrik – menschenleer</p></div></p>
<p>Die meisten Bergwerksbetriebe haben in den 90er Jahren rasch ihren Betrieb einstellen müssen, was unmittelbaren Einfluss hatte auf die Städte, die von ihnen abhängig waren. Gerade die junge Bevölkerung ist rasch ausgewandert – meist illegal nach Griechenland oder Italien, um dort etwas Geld zu verdienen und die Familie in der Heimat zu unterstützen. Im Verlauf der letzten 25 Jahre haben viele Einwohner diese Städte verlassen, insbesondere wenn sie abgelegen oder in sehr gebirgigem Gebiet gelegen sind. Etwas weniger stark betroffen sind meist Bergwerksorte, die noch lokale Verwaltungszentren sind oder an Durchgangsstrassen liegen. Die zurückgebliebene Bevölkerung in diesen Bergwerksregionen ist meist von der Landwirtschaft und Überweisungen von Verwandten im Ausland abhängig.</p>
<p><div id="attachment_1781" style="width: 360px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.albanien.ch/une/blog/1770/kurbnesh_2" rel="attachment wp-att-1781"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-1781" class="size-medium wp-image-1781" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2017/06/Kurbnesh_2-350x219.jpg" alt="" width="350" height="219" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2017/06/Kurbnesh_2-350x219.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2017/06/Kurbnesh_2-800x500.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2017/06/Kurbnesh_2.jpg 2000w" sizes="auto, (max-width: 350px) 100vw, 350px" /></a><p id="caption-attachment-1781" class="wp-caption-text">Kurbnesh fast ausgestorben</p></div></p>
<p>Einige dieser Bergwerksorte wurden praktisch komplett entvölkert, so das abgelegene Kurbnesh in der Mirdita. In Kruma, dem Zentrum der Region Has im Nordosten, ist die Einwohnerzahl um rund einen Drittel zurückgegangen. Auch Memaliaj im Süden hat rund die Hälfte der Einwohner verloren – ein starker Bevölkerungsrückgang ist aber im ganzen Süden des Landes zu verzeichnen.</p>
<p>Auch die Erdölindustrie war in Albanien kein Garant für Arbeit und Reichtum: Diese Städte sind allesamt von Bevölkerungsrückgang betroffen, wenn auch nicht überall gleich stark.</p>
<p>Die Verwaltungszentren verzeichnen hingegen meist keine solch grosse Abwanderung. Burrël konnte seine Einwohnerzahl halten und Rreshën, Kukës sowie Puka haben zwischen 1989 und 2011 sogar einen Zuwachs verzeichnet.</p>
<p><div id="attachment_1780" style="width: 360px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.albanien.ch/une/blog/1770/burrel_haeuser" rel="attachment wp-att-1780"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-1780" class="size-medium wp-image-1780" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2017/06/Burrel_Haeuser-350x219.jpg" alt="" width="350" height="219" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2017/06/Burrel_Haeuser-350x219.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2017/06/Burrel_Haeuser-800x500.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2017/06/Burrel_Haeuser.jpg 2000w" sizes="auto, (max-width: 350px) 100vw, 350px" /></a><p id="caption-attachment-1780" class="wp-caption-text">Neues Leben in Burrël</p></div></p>
<p>Aus der Reihe tanzt auch die Bergwerkstadt Bulqiza, wo die Einwohnerzalh seit 1989 deutlich zugenommen hat. Aufgrund der besseren Erzvorkommen besteht hier noch heute eine Industrie, wie sonst kaum wo in Albanien. Hinzu die Funktion als Verwaltungszentrum, was ebenfalls stabilisierend wirkte.</p>
<p>Es gibt viele weitere Städte in der Küstenebene zwischen Vlora und Shkodra und besonders im Grossraum Tirana, die beträchtlich an Einwohner zugenommen haben. Dazu gehören auch ein paar Planstädte wie Kamza als Vorort von Tirana oder Laç. In diesem Fällen scheint aber mehr die Landflucht und die Lage als die Attraktivität der geplanten Städte von Bedeutung für das Wachstum gewesen sein.</p>
<h3>Erfolg und Misserfolg der Planstädte</h3>
<p><div id="attachment_1790" style="width: 360px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.albanien.ch/une/blog/1770/krasta" rel="attachment wp-att-1790"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-1790" class="size-medium wp-image-1790" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2017/06/Krasta-350x219.jpg" alt="" width="350" height="219" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2017/06/Krasta-350x219.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2017/06/Krasta-800x500.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2017/06/Krasta.jpg 2000w" sizes="auto, (max-width: 350px) 100vw, 350px" /></a><p id="caption-attachment-1790" class="wp-caption-text">Dunkle Fensterhöhlen in Krasta, Martanesh</p></div></p>
<p>Die planwirtschaftlichen Stadtgründungen scheinen sich in ihrem Schicksal nicht gross von anderen Städten zu unterscheiden – leider ist eine detaillierte Analyse aufgrund des schlechten Datenmaterials nicht wirklich möglich. Im Gegensatz zu vielen anderen, im Umland traditionell verwurzelten Städte Albaniens sind die Industriestädte heute aber doch in den meisten Fällen sehr trostlos und unbelebt. Kaum eine Planstadt hat mehr als 10&#8217;000 Einwohner erreicht – und wie die ganze Stadtentwicklung Albaniens erleben auch die Planstädte mit Bevölkerungswachstum heute eine Phase der chaotisch-wilden Entwicklung weitab der ursprünglichen planerischen Vorgaben.</p>
<p>Die im Kommunismus entwickelten Verwaltungszentren haben mehrheitlich ihren Platz als wichtige Drehscheibe der Umgebung gefunden – ihre Gründung war ein bedeutender Schritt in der Entwicklung des Landes, auch wenn in der post-kommunistischen Zeit in vielen Fällen ein Bevölkerungsrückgang zu verzeichnen war. Es sind zwar vielfach reizlose kleine Provinznester, aber doch kommen hier die Menschen des Umlands zusammen und sorgen für Veränderung und Treiben. Man kauft ein paar notwendige Sachen ein, erledigt Behördengänge, geht hier in die weiterführende Schule oder wartet auf den Bus nach Tirana. Die Stagnation der 90er Jahre ist in den Verwaltungszentren vorbei – es gibt Veränderung, während die Industrieorte leblos wirken, vieles zu Zerfallen droht, der Rückgang deutlich spürbar ist .</p>
<p><div id="attachment_1783" style="width: 360px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.albanien.ch/une/blog/1770/kucova_zentrum" rel="attachment wp-att-1783"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-1783" class="size-medium wp-image-1783" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2017/06/Kucova_Zentrum-350x219.jpg" alt="" width="350" height="219" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2017/06/Kucova_Zentrum-350x219.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2017/06/Kucova_Zentrum-800x500.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2017/06/Kucova_Zentrum.jpg 2000w" sizes="auto, (max-width: 350px) 100vw, 350px" /></a><p id="caption-attachment-1783" class="wp-caption-text">Breite Strassen aus kommunistischer Zeit im Zentrum von Kuçova</p></div></p>
<p>Eine interessante Mischung ist Kuçova, die grösste albanische Planstadt, die einst über 20&#8217;000 Einwohner hatte. Auch hier sind viele Bewohner abgewandert, die Erdöl-Metropole hat aber eine Grösse entwickelt, die ein gewisses Eigenleben garantiert. Und trotz der wirtschaftlichen Misere ist die Erdölproduktion nie ganzÂ  zum Erliegen gekommen, so dass heute noch ein Duft von Öl durch die kommunistischen Prachtsstrassen zieht. Die post-kommunistische Entwicklung hat Kuçova nur zaghaft erfasst – weite Teile des Stadtzentrums werden noch immer von der kommunistischen Architektur, dem roten Stern und Industrieanlagen dominiert. Kuçova gleicht deshalb eher einer Reise durch die Geschichte um 30 Jahre zurück als einer lebendigen albanischen Stadt der Gegenwart.</p>
<p>An vielen anderen Orten ist aber meist tote Hose: Im einzigen Café sitzen ein paar Männer, der zentrale Platz wirkt überdimensioniert und meist auch sehr trostlos heruntergekommen. In den Hintergassen rennen noch ein paar Hühner rum. Aber es fehlen die Investitionen, die kleinen Geschäfte und der Trubel, der vielerorts Ausdruck der albanischen Lebensfreude ist.</p>
<pre><strong>Quellen:</strong> u.a. T. Selenica: »Shqipëroa më 1927«, Tirana 1928;
Arqile Bërxholi, Dhimitër Doka, Hartmut Asche (Hrsg.): »Altasi Gjeografik i Popullisë së Shqipërisë«, Tirana 2003;
Franz  Seiner: »Ergebnisse der Volkszählung in Albanien in dem von den österr.-ungar. Truppen 1916 - 1918 besetzten Gebiete«, Wien 1922, <a href="http://opacplus.bsb-muenchen.de/title/BV022058557/ft/bsb00096082?page=5" target="_blank" rel="noopener noreferrer">online</a>;
Cay Lienau, Günter Prinzing (Hrsg.): »Albanien – Beiträge zu Geographie und Geschichte«, Münster 1986;
</pre>
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		<title>Lapidari: In Beton gegossene Ideologie</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Lars]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 08 Mar 2015 20:04:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Endeckt-erforscht]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Zwischen Buchdeckeln]]></category>
		<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Denkmal]]></category>
		<category><![CDATA[Denkmäler]]></category>
		<category><![CDATA[Department of Eagles]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunismus]]></category>
		<category><![CDATA[Lapidari]]></category>
		<category><![CDATA[Monument]]></category>
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					<description><![CDATA[Während des Kommunismus wurden im ganzen Land verstreut Denkmäler errichtet – schon fast wie die Bunker. Die meisten dieser Denkmäler gedachten dem Partisanenkampf im Zweiten Weltkrieg und halfen, die nationalen Ideologie des kommunistischen Regimes in die hintersten Ecken des Landes zu verbreiten. Denn zu finden sind sie noch heute überall: oft am Strassenrand in der ... <p class="moree"><a class="btn btn-inverse btn-normal btn-primary " href="https://www.albanien.ch/une/blog/1218">Read more</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Während des Kommunismus wurden im ganzen Land verstreut Denkmäler errichtet – schon fast wie die Bunker. Die meisten dieser Denkmäler gedachten dem Partisanenkampf im Zweiten Weltkrieg und halfen, die nationalen Ideologie des kommunistischen Regimes in die hintersten Ecken des Landes zu verbreiten. Denn zu finden sind sie noch heute überall: oft am Strassenrand in der Landschaft, an zentralen Plätzen von Städten, in kleinen Dörfern oder auch an schwierig zu erreichenden Orten. Eine gewisse Ähnlichkeit weist meist der Stil der Bauten auf: viel Beton, klare Linien, oft an Obeliske erinnernd, aber häufig auch viel, viel grösser.</p>
<p>Die Albaner haben bis heute die Jahre des Kommunismus nicht aufgearbeitet. Auch ihr Verhältnis zu diesen »Lapidare« genannten Denkmälern ist zwiespältig. Denn trotz des nationalen Bezugs wird gerne ausgeblendet, was mit den Kommunisten im Zusammenhang steht. Nur an wenige Orten wird gelegentlich noch der Helden oder Ereignisse von damals gedacht. Und auch das Verhältnis zu den Gegnern von damals – Italiener und Deutsche – hat sich grundlegend geändert.</p>
<p>Und so kommt es, dass viele der Denkmäler in Vergessenheit geraten sind. Viele wurden auch zerstört oder beschädigt, verfielen, wurden übermalt oder verschwanden hinter Neubauten.</p>
<p>Kein Wunder, dass der Impuls zur Erinnerung an die Lapidare aus dem Ausland kam. Das Produkt traf diese Woche bei mir in der Post ein: Drei umfangreiche Bücher. Eine kleine Gruppe, getrieben von ein paar »verrückten« Ausländern, hatte sich auf den Weg gemacht, alle Lapidare zu suchen, zu dokumentieren, zu fotografieren. Entstanden ist ein umfangreiches Werk mit vielen Fotos, Tabellen, aber auch weiterführenden Texten zum Hintergrund der Monumente.</p>
<p>
<a href='https://www.albanien.ch/une/blog/1218/lapidari_1'><img loading="lazy" decoding="async" width="150" height="150" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2015/03/Lapidari_1-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2015/03/Lapidari_1-150x150.jpg 150w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2015/03/Lapidari_1-144x144.jpg 144w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a>
<a href='https://www.albanien.ch/une/blog/1218/lapidari_2'><img loading="lazy" decoding="async" width="150" height="150" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2015/03/Lapidari_2-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2015/03/Lapidari_2-150x150.jpg 150w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2015/03/Lapidari_2-300x300.jpg 300w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2015/03/Lapidari_2-144x144.jpg 144w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2015/03/Lapidari_2.jpg 643w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a>
</p>
<p>Die Autoren verstehen dieses »Lexikon der Monumente« zwar nur als Basis für ausführlichere Untersuchungen. Aber sicher mal nicht schlecht, dass sich jemand dieses Themas angenommen hat, bevor noch mehr Lapidare verschwinden. Vermutlich wird wohl niemand so schnell wieder mehr als 7500 Kilometer durch Albanien fahren und allen 657 Lapidaren – und noch ein paar fehlenden – nachjagen.</p>
<p>Die Bücher können auch im Internet <a href="http://punctumbooks.com/category/titles/department-of-eagles/" target="_blank">heruntergeladen</a> werden.</p>
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		<title>Die Bunker von Riehen</title>
		<link>https://www.albanien.ch/une/blog/828</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lars]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 Aug 2012 22:51:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geschichte & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Treffen der Kulturen]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Basel]]></category>
		<category><![CDATA[Bunker]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunismus]]></category>
		<category><![CDATA[Riehen]]></category>
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					<description><![CDATA[Bunker ist man sich ja sowohl in der Schweiz als auch in Albanien an jeder Ecke gewohnt. Dass Bunker aber einen Ausstellungsraum erobern, ist in beiden Ländern wohl selten. Albanische Bunker zum Thema einer Ausstellung zu machen, ist ein gewagter Schritt – die Aktion hat sich aber gelohnt: Der »Kunst Raum Riehen« bei Basel bringt ... <p class="moree"><a class="btn btn-inverse btn-normal btn-primary " href="https://www.albanien.ch/une/blog/828">Read more</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Bunker ist man sich ja sowohl in der Schweiz als auch in Albanien an jeder Ecke gewohnt. Dass Bunker aber einen Ausstellungsraum erobern, ist in beiden Ländern wohl selten. Albanische Bunker zum Thema einer Ausstellung zu machen, ist ein gewagter Schritt – die Aktion hat sich aber gelohnt: Der »Kunst Raum Riehen« bei Basel bringt dem Schweizer Publikum nicht nur albanischen Beton in Pilzform näher, sondern bietet auch sonst spannende Einblicke in das hier noch vielen sehr unbekannte Land.</p>
<p><div id="attachment_846" style="width: 308px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.albanien.ch/une/?attachment_id=846" rel="attachment wp-att-846"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-846" class=" wp-image-846 " title="Concrete In Common – Eingang" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2012/08/bunker_riehen1-199x300.jpg" alt="Concrete In Common – Ausstellung Riehen" width="298" height="450" /></a><p id="caption-attachment-846" class="wp-caption-text">Concrete In Common – Ausstellung »Kunst Raum Riehen«: Eingang</p></div></p>
<p>Natürlich finden sich Bunker in allen Formen: klein und gross – an der Wand als Fotos, nachgeformt und auf dem Bildschirm. Die vom aus Albanien stammenden Basler Niku Alex Mucaj und dem »Bunkerexperten« Elian Stefa zusammengestellte Ausstellung zeigt aber auch noch andere interessante Aspekte: Bei der Vernissage gab es eine Liveschaltung von der »Bunkerbühne« »Tirana Ekspres« in der albanischen Hauptstadt. Und mittels eines liebevoll nachgestellten Wohnzimmers mit lauter Möbeln, Büchern und Artefakten aus kommunistischer Zeit werden die Besucher zurückversetzt ins Albanien der sozialistischen Zeit.</p>
<p>Die Ausstellung dauert bis zum 7. September.<br />
<a href="http://www.kunstraumriehen.ch/?a=1&amp;t=0&amp;y=3001&amp;r=0&amp;n=157&amp;i=&amp;c=25&amp;v=page3&amp;o=&amp;s=" target="_blank">&gt;&gt; Kunst Raum Riehen</a></p>
<p>Wer noch weiter in die Welt der Bunker eintauchen möchte, kann das soeben von Stefa zusammen mit Gyler Mydyti publizierte Buch »Concrete Mushrooms« (demnächst <a title="Concrete Mushrooms" href="http://www.amazon.de/mn/search/url=search-alias=aps&amp;field-keywords=9788461598700/?_encoding=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;linkCode=ur2&amp;site-redirect=de&amp;tag=langweilige07-21" target="_blank">erhältlich</a>) erwerben. Siehe auch die <a href="http://www.facebook.com/concretemushrooms" target="_blank">Concrete-Mushrooms-Facebook-Seite</a>.</p>
<p>
<a href='https://www.albanien.ch/une/blog/828/bunker_riehen1'><img loading="lazy" decoding="async" width="150" height="150" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2012/08/bunker_riehen1-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Concrete In Common â€“ Ausstellung Riehen" /></a>
<a href='https://www.albanien.ch/une/blog/828/bunker_riehen7'><img loading="lazy" decoding="async" width="150" height="150" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2012/08/bunker_riehen7-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Concrete In Common â€“ Ausstellung Riehen" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2012/08/bunker_riehen7-150x150.jpg 150w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2012/08/bunker_riehen7-300x300.jpg 300w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2012/08/bunker_riehen7.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a>
<a href='https://www.albanien.ch/une/blog/828/bunker_riehen6'><img loading="lazy" decoding="async" width="150" height="150" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2012/08/bunker_riehen6-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Concrete In Common â€“ Ausstellung Riehen" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2012/08/bunker_riehen6-150x150.jpg 150w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2012/08/bunker_riehen6-300x300.jpg 300w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2012/08/bunker_riehen6.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a>
<a href='https://www.albanien.ch/une/blog/828/bunker_riehen5'><img loading="lazy" decoding="async" width="150" height="150" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2012/08/bunker_riehen5-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Concrete In Common â€“ Ausstellung Riehen" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2012/08/bunker_riehen5-150x150.jpg 150w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2012/08/bunker_riehen5-300x300.jpg 300w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2012/08/bunker_riehen5.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a>
<a href='https://www.albanien.ch/une/blog/828/bunker_riehen4'><img loading="lazy" decoding="async" width="150" height="150" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2012/08/bunker_riehen4-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Concrete In Common â€“ Ausstellung Riehen" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2012/08/bunker_riehen4-150x150.jpg 150w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2012/08/bunker_riehen4-300x300.jpg 300w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2012/08/bunker_riehen4.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a>
<a href='https://www.albanien.ch/une/blog/828/bunker_riehen3'><img loading="lazy" decoding="async" width="150" height="150" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2012/08/bunker_riehen3-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Concrete In Common â€“ Ausstellung Riehen" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2012/08/bunker_riehen3-150x150.jpg 150w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2012/08/bunker_riehen3-300x300.jpg 300w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2012/08/bunker_riehen3.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a>
<a href='https://www.albanien.ch/une/blog/828/bunker_riehen2'><img loading="lazy" decoding="async" width="150" height="150" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2012/08/bunker_riehen2-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Concrete In Common â€“ Ausstellung Riehen" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2012/08/bunker_riehen2-150x150.jpg 150w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2012/08/bunker_riehen2-300x300.jpg 300w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2012/08/bunker_riehen2.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a>
</p>
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		<item>
		<title>»Mercedes für jedermann«</title>
		<link>https://www.albanien.ch/une/blog/791</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lars]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Apr 2012 12:06:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[unterwegs]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunismus]]></category>
		<category><![CDATA[Mercedes]]></category>
		<category><![CDATA[Reisebericht]]></category>
		<category><![CDATA[Tages-Anzeiger]]></category>
		<category><![CDATA[Tourismus]]></category>
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					<description><![CDATA[Mal wieder ein nettes Zitat aus der Tagespresse: »Heute ist der Kommunismus verwirklicht: Mercedes für jedermann. Die Sterndichte dürfte nur in Stuttgart-Sindelfingen, auf dem Produktionsband, höher sein als in Albanien.« Auch der Rest des Artikels von Markus Dütschler im Tages-Anzeiger über eine Busreise in AlbanienÂ ist ganz nett und lesenswert.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Mal wieder ein nettes Zitat aus der Tagespresse:</p>
<blockquote><p>»Heute ist der Kommunismus verwirklicht: Mercedes für jedermann. Die Sterndichte dürfte nur in Stuttgart-Sindelfingen, auf dem Produktionsband, höher sein als in Albanien.«</p></blockquote>
<p>Auch der Rest des <a href="http://www.tagesanzeiger.ch/leben/reisen/So-nahe--und-doch-so-abwegig/story/17629520" target="_blank">Artikels von Markus Dütschler im Tages-Anzeiger über eine Busreise in Albanien</a>Â ist ganz nett und lesenswert.</p>
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		<title>Nackt aus Albanien raus</title>
		<link>https://www.albanien.ch/une/blog/723</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lars]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Oct 2011 21:27:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles aus Albanien]]></category>
		<category><![CDATA[Im WWW]]></category>
		<category><![CDATA[Sport]]></category>
		<category><![CDATA[Grenze]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunismus]]></category>
		<category><![CDATA[Korfu]]></category>
		<category><![CDATA[Ksamil]]></category>
		<category><![CDATA[Saranda]]></category>
		<category><![CDATA[Schwimmen]]></category>
		<category><![CDATA[Strasse von Korfu]]></category>
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					<description><![CDATA[Und dabei seien die Fähren seine grösste Angst gewesen, schreibt Thomas Hodgkinson in »The Guardian«. Das ist keine weitere Räubergeschichte aus Albanien, sondern alles passierte mehr oder weniger freiwillig und mehr oder weniger nach Plan. Ein Plan, der vorsah, als Erster mit Genehmigung von Albanien nach Griechenland zu schwimmen. Nur etwas mehr als zwei Kilometer ... <p class="moree"><a class="btn btn-inverse btn-normal btn-primary " href="https://www.albanien.ch/une/blog/723">Read more</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Und dabei seien die Fähren seine grösste Angst gewesen, schreibt Thomas Hodgkinson in »The Guardian«. Das ist keine weitere Räubergeschichte aus Albanien, sondern alles passierte mehr oder weniger freiwillig und mehr oder weniger nach Plan. Ein Plan, der vorsah, als Erster mit Genehmigung von Albanien nach Griechenland zu schwimmen.</p>
<p>Nur etwas mehr als zwei Kilometer ist die Strasse von Korfu an ihrer engsten Stelle – Griechenland un Albanien kommen sich hier sehr nah. Keine grosse Herausforderung für Schwimmer, meinte Hodgkinson und stellte sich dieser. Eine grosse Herausforderung stellte hingegen die griechische Bürokratie dar, die am Schluss aber doch zustimmte und zumindest dafür sorgte, dass die Kapitäne der Schiffe auf dieser stark befahrenen Wasserstrasse ihr Tempo drosseln mussten. Auch wenn es keine grosse Herausforderung war, so doch eine Strapaze für gewisse Körperteile des Schwimmers, was diesen ungeplant veranlasste, im Wasser bald einmal die Hose auszuziehen.</p>
<p>Mit seinem Schwumm gedachte der Schwimmer auch all jenen, die während des kommunistischen Regimes in Albanien vor 1991 versuchten, hier in den Westen zu fliehen. Vielen, die ihr Glück im Westen suchten, ist diese Herausforderung zu gross gewesen. Neben allen Tragödien weiss Hodgkinson aber auch von anderen Glücklichen zu berichten, die schon vor ihm von Albanien nach Korfu geschwommen sind.</p>
<p>Ein etwas anderer Reisebericht:<br />
<a href="http://www.guardian.co.uk/lifeandstyle/2011/oct/10/swimming-from-albania-to-corfu?newsfeed=true" target="_blank">&gt;&gt; Freestyle challenge: swimming from Albania to Corfu</a></p>
<p><div id="attachment_724" style="width: 400px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.albanien.ch/une/?attachment_id=724" rel="attachment wp-att-724"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-724" class="size-full wp-image-724" title="Strasse von Korfu" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2011/10/strasse_von_korfu.jpg" alt="Fähre in der Strasse von Korfu" width="390" height="172" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2011/10/strasse_von_korfu.jpg 390w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2011/10/strasse_von_korfu-300x132.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 390px) 100vw, 390px" /></a><p id="caption-attachment-724" class="wp-caption-text">Korfu ist nahe und Fähren fahren oft – Strasse von Korfu bei Ksamil</p></div></p>
<p style="text-align: center;">Â </p>
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		<title>»Vor 20 Jahren: Albanisches Flüchtlingsschiff Vlora erreicht Bari«</title>
		<link>https://www.albanien.ch/une/blog/711</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lars]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Aug 2011 06:47:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geschichte & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Im WWW]]></category>
		<category><![CDATA[Adria]]></category>
		<category><![CDATA[Flucht]]></category>
		<category><![CDATA[Italien]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunismus]]></category>
		<category><![CDATA[radio]]></category>
		<category><![CDATA[WDR]]></category>
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					<description><![CDATA[Der WDR gedenkt des Beginns des grossen Flüchtlingsexodus aus Albanien. Vor 20 Jahren ist im italienischen Bari das Flüchtlingsschiff »Vlora« eingetroffen, auf dem sich rund 10&#8217;000 Menschen drängten, die so versuchten, der Not in Albanien zu entfliehen. Seit März waren viele Albaner über die Adria geflohen und wurden in Italien aufgenommen. Nach der Ankunft dieses ... <p class="moree"><a class="btn btn-inverse btn-normal btn-primary " href="https://www.albanien.ch/une/blog/711">Read more</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der WDR gedenkt des Beginns des grossen Flüchtlingsexodus aus Albanien. Vor 20 Jahren ist im italienischen Bari das Flüchtlingsschiff »Vlora« eingetroffen, auf dem sich rund 10&#8217;000 Menschen drängten, die so versuchten, der Not in Albanien zu entfliehen. Seit März waren viele Albaner über die Adria geflohen und wurden in Italien aufgenommen. Nach der Ankunft dieses Frachtschiffs änderte sich der Kurs der italienischen Regierung: Die Flüchtlinge wurden zuerst in ein Fussballstadion gesperrt, dann nach Albanien zurück gebracht. Dafür wird die Hilfe für Albanien verstärkt.</p>
<p><a href="http://www1.wdr.de/themen/archiv/stichtag/stichtag5878.html" target="_blank">&gt;&gt; WDR-Stichtag: »Scheitern an der EU-Außengrenze«</a></p>
<p><div style="width: 410px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://www.wdr.de/themen/kultur/stichtag/2011/08/08.jhtml" target="_blank"><img loading="lazy" decoding="async" class=" " title="Frachter »Vlora« in Bari" src="http://www1.wdr.de/stichtag/stichtag_august114~_v-original.jpg" alt="Frachter »Vlora« in Bari, Bild WDR" width="400" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Frachter »Vlora« in Bari, Bild WDR</p></div></p>
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		<title>Small World: Berisha und Martin Parr und ich</title>
		<link>https://www.albanien.ch/une/blog/674</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lars]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 09 Jul 2011 13:57:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles aus Albanien]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[Ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Bilder]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunismus]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstgalerie]]></category>
		<category><![CDATA[Sali Berisha]]></category>
		<category><![CDATA[Tirana]]></category>
		<category><![CDATA[Tourismus]]></category>
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					<description><![CDATA[Ist es Zufall, wenn sich zwei meiner Begeisterungen vereinen? Ich bin begeistert von Albanien und den Fotos von Martin Parr. Vielleicht musste es so sein, dass auch diese zwei sich zusammenfinden. Denn schliesslich scheinen wir diverse gemeinsame Interessen zu haben – auch noch andere als Albanien, auf die wir hier nicht einzugehen brauchen. Trotzdem habe ... <p class="moree"><a class="btn btn-inverse btn-normal btn-primary " href="https://www.albanien.ch/une/blog/674">Read more</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ist es Zufall, wenn sich zwei meiner Begeisterungen vereinen? Ich bin begeistert von Albanien und den Fotos von Martin Parr. Vielleicht musste es so sein, dass auch diese zwei sich zusammenfinden. Denn schliesslich scheinen wir diverse gemeinsame Interessen zu haben – auch noch <a title="Postkarten" href="https://www.albanien.ch/une/?tag=postkarten">andere</a> als Albanien, auf die wir hier nicht einzugehen brauchen.</p>
<p>Trotzdem habe ich nicht schlecht gestaunt, dass die Nationale Kunstgalerie in Tirana eine Sonderausstellung mit Fotografien von Martin Parr zeigt. Neu war für mich zudem, dass Martin Parr 1990 Albanien bereist hatte. So waren in der Ausstellung nebst Bildern aus seinen Serien »Small World« und »Common Sense« auch divers Fotos von dieser Albanienreise zu sehen. Es gibt also einen guten Grund, weshalb gerade Parr diesen Sommer in Tirana ausgestellt wird.</p>
<p><div id="attachment_672" style="width: 235px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2011/07/gka_parr3.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-672" class="size-medium wp-image-672" title="Martin Parr 3" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2011/07/gka_parr3-225x300.jpg" alt="Kunstgalerie Tirana: Ausstellung Martin Parr (3)" width="225" height="300" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2011/07/gka_parr3-225x300.jpg 225w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2011/07/gka_parr3.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px" /></a><p id="caption-attachment-672" class="wp-caption-text">Kunstgalerie Tirana: Ausstellung Martin Parr</p></div></p>
<p>Die »Galeria e Arteve« – meines Erachtens wegen ihrer ständigen Sammlung mit vielen Gemälden im Stil des sozialistischen Realismus immer einen Besuch wert – ist somit diesen Sommer ein Muss nicht nur für ausländische Touristen, sondern auch für Einheimische: 21 Jahre später bieten die aussagekräftigen Fotos einen Einblick in eine vergangene Welt, die wir uns heute kaum mehr vorstellen können. Der Fotograf, als getarnter Tourist in einer Gruppenreise unterwegs, nutze damals Randstunden morgens und am frühen Abend, wenn die Begleiter sich zurückgezogen hatten, um den albanischen Alltag zu dokumentieren. Ausländische Journalisten waren im kommunistischen Albanien nicht willkommen, machten aber den Grossteil der Teilnehmer bei dieser Rundreise aus. Es handelte sich um die erste Gruppenreise in Albanien nach dem Sturz der Mauer 1989, als das kommunistische Regime in Albanien selbst schon kurz vor dem Zusammenbruch war.Â Martin Parr brachte eindrückliche Bilder aus diesem damals noch sehr unbekannten und verschlossenen Land zurück.</p>
<p><a href="https://www.albanien.ch/une/?attachment_id=670" rel="attachment wp-att-670">
<a href='https://www.albanien.ch/une/blog/674/gka_parr3'><img loading="lazy" decoding="async" width="150" height="150" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2011/07/gka_parr3-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Kunstgalerie Tirana: Ausstellung Martin Parr (3)" /></a>
<a href='https://www.albanien.ch/une/blog/674/gka_parr2'><img loading="lazy" decoding="async" width="150" height="150" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2011/07/gka_parr2-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Kunstgalerie Tirana: Ausstellung Martin Parr (2)" /></a>
<a href='https://www.albanien.ch/une/blog/674/gka_parr1'><img loading="lazy" decoding="async" width="150" height="150" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2011/07/gka_parr1-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Kunstgalerie Tirana: Ausstellung Martin Parr (1)" /></a>
</p>
<p></a></p>
<p>Parr fragte Sali Berisha bei der Eröffnung, wie er sich fühle beim Betrachten dieser Bilder. Berisha meinte, es sei wie einen amputierten Arm anzuschauen.</p>
<p><div style="width: 311px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://www.martinparr.com/blog/?p=290" target="_blank"><img loading="lazy" decoding="async" class="    " title="Parr und Berisha" src="http://www.martinparr.com/blog/wp-content/uploads/2011/06/PAM2011021G00037-1024x768.jpg" alt="Martin Parr, Sali Berisha und Ehefrauen" width="301" height="226" /></a><p class="wp-caption-text">Martin Parr, Sali Berisha und Ehefrauen bei der Eröffnung der Ausstellung in Tirana</p></div></p>
<p>Jetzt warte ich nur noch darauf, dass Parr auch ein Albanien-Album publiziert. Vielleicht fänden sich dann in diesem Buch auch Bilder von seinen Albanienreisen 1996 und 2011.</p>
<p>Weitere Informationen zur Ausstellung:</p>
<ul>
<li><a href="http://www.martinparr.com/blog/?p=290" target="_blank">Â Martin Parr Blog: Norman Wisdom and Me</a></li>
<li><a href="http://events.magnumphotos.com/exhibition/martin-parr-albania-1990" target="_blank">Magnum Photos </a></li>
<li><a href="http://www.gka.al/EN/Exhibitions/current.shtml" target="_blank">National Gallery of Arts</a></li>
<li>Â <a href="http://www.magnumphotos.com/Catalogue/Martin-Parr/1990/ALBANIA-1990-NN162524.html" target="_blank">Fotos »ALBANIA. 1990.«</a></li>
</ul>
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		<title>»Der Staatsanwalt von damals ist Richter von heute«</title>
		<link>https://www.albanien.ch/une/blog/609</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lars]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Feb 2011 22:39:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Im WWW]]></category>
		<category><![CDATA[Aufarbeitung]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunismus]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitung]]></category>
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					<description><![CDATA[Heinz Eggert schreibt in SUPERillu über seine Erfahrungen in Albanien, wo der einstige DDR-Oppositionelle und spätere Innenminister von Sachsen derzeit als Berater in Sachen Vergangenheitsbewältigung aktiv ist. &#62;&#62; Aufarbeitung auf albanisch]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Heinz Eggert schreibt in SUPERillu über seine Erfahrungen in Albanien, wo der einstige DDR-Oppositionelle und spätere Innenminister von Sachsen derzeit als Berater in Sachen Vergangenheitsbewältigung aktiv ist.</p>
<p>&gt;&gt; <a href="http://www.superillu.de/aktuell/Heinz_Eggert_unterwegs_fuer_SUPERillu_1936966.html" target="_blank">Aufarbeitung auf albanisch</a></p>
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