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	<title>Kirche &#8211; S&#039;ka problem!</title>
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		<title>Ungesehene Sehenswürdigkeiten: Kirchenruine in Shirgj</title>
		<link>https://www.albanien.ch/une/blog/2002</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lars]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 24 Feb 2019 14:40:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[unterwegs]]></category>
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					<description><![CDATA[Kirchen hatten in Albanien immer wieder einen schweren Stand – Bau- und Renovierungsverbote durch die Osmanen, Umnutzung, Vernachlässigung oder Zerstörung durch die Kommunisten. So überrascht es nicht, dass viele Kirchen in Vergessenheit gerieten und jetzt in unserer Artikelfolge »Ungesehene Sehenswürdigkeiten« wieder auftauchen. Die Ruinen der Kirche von Shirgj ist ein solches Beispiel – weder das ... <p class="moree"><a class="btn btn-inverse btn-normal btn-primary " href="https://www.albanien.ch/une/blog/2002">Read more</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Kirchen hatten in Albanien immer wieder einen schweren Stand – Bau- und Renovierungsverbote durch die Osmanen, Umnutzung, Vernachlässigung oder Zerstörung durch die Kommunisten. So überrascht es nicht, dass viele Kirchen in Vergessenheit gerieten und jetzt in unserer <a href="https://www.albanien.ch/une/blog/tag/ungesehene-sehenswuerdigkeiten">Artikelfolge »Ungesehene Sehenswürdigkeiten«</a> wieder auftauchen.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright"><a href="https://www.albanien.ch/une/?attachment_id=2004"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="350" height="233" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2019/02/Shirq-Ruins-350x233.jpg" alt="" class="wp-image-2004" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2019/02/Shirq-Ruins-350x233.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2019/02/Shirq-Ruins-800x533.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2019/02/Shirq-Ruins.jpg 1800w" sizes="(max-width: 350px) 100vw, 350px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Die Ruine am Flussufer</figcaption></figure></div>


<p>Die Ruinen der Kirche von Shirgj ist ein solches Beispiel – weder das Dorf am Unterlauf der Bune bei Shkodra, noch die Sehenswürdigkeit oder die Geschichte der alten Klosteranlage sind im Land weit bekannt.</p>



<p>Von der ehemals grossen Kirche von Shirgj ist nicht mehr viel übrig. Der Zahn der Zeit hat dem Bau stark zugesetzt. Vor 100 Jahren war die Ruine noch ein Gebäude mit vier Wänden und ohne Dach – heute stehen nur noch ein paar Meter einer Seitenwand und ein Pfeiler aus dem Kirchenschiff. </p>



<p>Die Buna hat zu sehr am Ufer genagt, so dass ein Grossteil der Mauern verschwunden ist. </p>



<h4 class="wp-block-heading">Ein grosser Rest einer grossen Vergangenheit</h4>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright"><a href="https://www.albanien.ch/une/?attachment_id=2003"><img decoding="async" width="350" height="233" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2019/02/Shirq-Ruins-Wall-350x233.jpg" alt="" class="wp-image-2003" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2019/02/Shirq-Ruins-Wall-350x233.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2019/02/Shirq-Ruins-Wall-800x533.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2019/02/Shirq-Ruins-Wall.jpg 1800w" sizes="(max-width: 350px) 100vw, 350px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Die spärlichen Reste der Kirche</figcaption></figure></div>


<p>Die Kirchenruinen sind bescheidene Zeugen einer grossen Vergangenheit. Sie stammen aus dem Jahr 1290, sind also älter als die Schweizer Eidgenossenschaft. Stifterin war die serbische Köngin Hélène d&#8217;Anjou. Im 14. Jahrhundert war das Kloster um die Kirche einer der wichtigsten Handelsplätze des Westbalkans: Hier wurde verladen, was von den Schiffen in Richtung Land sollte oder was exportiert werden sollte. Bis hier war die Buna befahrbar, weshalb an diesem Ort ein Umschlagsplatz, ein bedeutender Markt und ein kleines Städtchen entstand. Noch vor dem Einfall der Türken hatte das Kloster an Bedeutung verloren – und schnell verschwand es in der Vergessenheit.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Ländliche Idylle</h4>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright"><a href="https://www.albanien.ch/une/?attachment_id=2005"><img decoding="async" width="350" height="233" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2019/02/Drin-bei-Shirgj-350x233.jpg" alt="" class="wp-image-2005" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2019/02/Drin-bei-Shirgj-350x233.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2019/02/Drin-bei-Shirgj-800x532.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2019/02/Drin-bei-Shirgj.jpg 1505w" sizes="(max-width: 350px) 100vw, 350px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Landschaftsidylle: der Fluss Drin bei Shirq</figcaption></figure></div>


<p>Das Dorf Shirq ist ein unauffälliges Bauerndorf zwischen Shkodra und Velipoja. Auf guter Strasse ist es nur ein kleiner Abstecher.</p>



<p>Die beiden grössten Neubauten im Ort weisen darauf hin, dass hier Katholiken und Muslime zusammenwohnen. Über Feldwege geht es von der Strasse nach Westen zum Fluss Buna. Die hohen Dämme erinnern daran, dass die Region immer wieder überschwemmt wird. An Bauernhäusern und Feldern vorbei erreicht man nach 15 Minuten das Flussufer mit der Kirchenruine, die sich idyllisch zwischen den Bäumen versteckt.</p>



<p>Auch der markierte Radweg von Shkodra nach Velipoja führt unweit der Kirche vorbei. Ob mit zwei oder vier Rädern unterwegs: Mit einem Abstecher zur Kirchenruine lässt sich ein Besuch in Velipoja am Meer gut mit etwas Kultur und einem Ausflug in die Geschichte des Landes verbinden.</p>



<p><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Ruinen_der_Kirche_von_Shirgj" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="&lt;&quot;span&quot; class=&quot;wp-svg-&quot;wordpress&quot; &quot;wordpress&quot;&quot;&gt;&lt;/&quot;span&quot;&gt; Wikipedia: Informationen zur Geschichte der Kirche (opens in a new tab)"><span class="wp-svg-wordpress wordpress"></span> Wikipedia: Informationen zur Geschichte der Kirche</a></p>
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		<title>Ungesehene Sehenswürdigkeiten: Shelcan</title>
		<link>https://www.albanien.ch/une/blog/1888</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Lars]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Feb 2018 20:03:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geschichte & Kultur]]></category>
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					<description><![CDATA[In der Region Elbasan finden sich mehrere ungesehene Sehenswürdigkeiten – die Region wird wohl wegen ihrer Nähe zur Hauptstadt immer wieder missachtet. Dieses Mal wenden wir uns von Elbasan gegen Süden ins kaum besuchte Shpati-Bergland. Der Ausflug verspricht Kultur, Kulinarik und Naturerlebnisse. Ein Bergsträsschen windet sich gleich jenseits der Shkumbin-Brücke von Elbasan den Berg hoch. ... <p class="moree"><a class="btn btn-inverse btn-normal btn-primary " href="https://www.albanien.ch/une/blog/1888">Read more</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In der Region Elbasan finden sich mehrere <a href="https://www.albanien.ch/une/blog/tag/ungesehene-sehenswuerdigkeiten">ungesehene Sehenswürdigkeiten</a> – die Region wird wohl wegen ihrer Nähe zur Hauptstadt immer wieder missachtet. Dieses Mal wenden wir uns von Elbasan gegen Süden ins kaum besuchte Shpati-Bergland. Der Ausflug verspricht Kultur, Kulinarik und Naturerlebnisse.</p>
<p><div id="attachment_1893" style="width: 360px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.albanien.ch/une/blog/1888/shelcan_kirche_aussen" rel="attachment wp-att-1893"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-1893" class="size-medium wp-image-1893" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2018/02/Shelcan_Kirche_aussen-350x228.jpg" alt="" width="350" height="228" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2018/02/Shelcan_Kirche_aussen-350x228.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2018/02/Shelcan_Kirche_aussen-800x522.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2018/02/Shelcan_Kirche_aussen.jpg 1533w" sizes="auto, (max-width: 350px) 100vw, 350px" /></a><p id="caption-attachment-1893" class="wp-caption-text">Niklauskirche in Shlecan</p></div></p>
<p>Ein Bergsträsschen windet sich gleich jenseits der Shkumbin-Brücke von Elbasan den Berg hoch. Schnell gewinnt man an in der ruhigen Landschaft an Höhe, schnell bleibt die Stadt in der Tiefe zurück. Es eröffnet sich ein Panoramablick weit hinaus ins Umland – schon bald taucht am westlichen Horizont das Meer auf. Schon bald führt die Strasse durchs das Dorf Shelcan. Die angesteurte Sehenswürdigkeit liegt aber noch anderthalb Kilometer weiter in »Shelcan 2«, einem Weiler oberhalb der Asphaltstrasse.</p>
<p>Hier liegt zwischen Bauernhäusern die Niklauskirche, eine kleine orthodoxe Dorfkirche. Von aussen ein eher einfacher Bau, im Inneren finden sich aber Wandmalereien, die zu den schönsten Albaniens gehören. Nachdem die Bäuerin aus dem Nachbarhaus das kleine Türchen aufgeschlossen hat, taucht der Besucher in eine bunte Welt ein: Der komplette Innenraum ist vom Boden bis zur Decke mit Fresken bedeckt. Hinzu kommt, dass hier im Gegensatz zu vielen anderen Kirchen in Albanien die Wandmalereien noch gut ehalten sind – klare Farben, kaum beschädigt, nicht vorsätzlich zerstört. Ein Juwel, das den kommunistischen Antireligionswahn überstanden hat. Zumindest ein Teil der Fresken soll von Onufri stammen, dem berühmten Ikonenmaler aus dem 16. Jahrhundert. Gewisse Teile der Kirche dürften aber noch deutlich älter sein und werden auf das 14. Jahrhundert geschätzt.</p>
<p>
<a href='https://www.albanien.ch/une/blog/1888/shelcan_fresko_detail'><img loading="lazy" decoding="async" width="480" height="640" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2018/02/Shelcan_Fresko_Detail-480x640.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://www.albanien.ch/une/blog/1888/shelcan_kirche_innen'><img loading="lazy" decoding="async" width="480" height="640" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2018/02/Shelcan_Kirche_innen-480x640.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
</p>
<p>Nach der Kultur kommt die Natur: Von Shelcan führt die Strasse weiter nach Süden, an den Hängen der Shpati-Berge entlang immer weiter an Höhe gewinnend. Auf 1000 Metern verändert sich die Landschaft: Die karge, trockenen Berghänge weichen ausgedehnten Nadelwäldern.</p>
<p><div id="attachment_1891" style="width: 360px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.albanien.ch/une/blog/1888/gjinar" rel="attachment wp-att-1891"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-1891" class="size-medium wp-image-1891" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2018/02/Gjinar-350x237.jpg" alt="" width="350" height="237" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2018/02/Gjinar-350x237.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2018/02/Gjinar-800x543.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2018/02/Gjinar.jpg 1474w" sizes="auto, (max-width: 350px) 100vw, 350px" /></a><p id="caption-attachment-1891" class="wp-caption-text">Shpati-Berge bei Gjinar</p></div></p>
<p>Mitten drin liegt das Dorf Gjinar, wo der Asphalt endet. Wer hierher kommt, will die Bergluft und die Natur geniessen. Andere Sehenswürdigkeiten hat das Dorf nicht zu bieten. Eine Fahrt nach Gjinar ist ein netter Ausflug – nur rund 30 Minuten von Elbasan entfernt kann man hier in eine komplett andere Welt eintauchen. Und: Es gibt mehrere Restaurants, die frische Küche und lokale Produkte anbieten. Mancherorts hat man eine wunderbare Aussicht weit hinaus über die mittel- und südalbanischen Hügel.</p>
<p>Vielleicht wird diese Sehenswürdigkeit irgendwann auch noch von der Tourismusförderung entdeckt. Die Shpati-Berge erreichen bei Gjinar Höhen von über 1800 Metern und würde sich gut für Wanderungen und Bike-Touren eignen. Aktuell gebe es aber noch keine Wege.</p>
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		<title>Die versunkene Kirche</title>
		<link>https://www.albanien.ch/une/blog/1730</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lars]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Jan 2017 22:05:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geschichte & Kultur]]></category>
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		<category><![CDATA[Fushë-Kruja]]></category>
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		<category><![CDATA[Überschwemmung]]></category>
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					<description><![CDATA[Da diese Kirchenruine öfters unter Wasser steht, ist es nicht erstaunlich, dass sie hier unter den »Ungesehenen Sehenswürdigkeiten« erscheint – ein vor wenigen Jahren entdeckter mittelalterlicher Bau, nur wenige 100 Meter von einer der wichtigsten und meistbefahrenen Verkehrsachsen des Landes entfernt gelegen, der meist links liegengelassen wird. Gewisse Quellen datieren die kleine »Johannes-der-Täufer-Kirche« in Derven, ... <p class="moree"><a class="btn btn-inverse btn-normal btn-primary " href="https://www.albanien.ch/une/blog/1730">Read more</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><div id="attachment_1733" style="width: 360px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.albanien.ch/une/blog/1730/kisha_e_shen_gjon_pagezorit_derven_1" rel="attachment wp-att-1733"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-1733" class="size-medium wp-image-1733" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2017/01/Kisha_e_Shen_Gjon_Pagezorit_Derven_1-350x216.jpg" alt="Die Kirche im Dezember 2016" width="350" height="216" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2017/01/Kisha_e_Shen_Gjon_Pagezorit_Derven_1-350x216.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2017/01/Kisha_e_Shen_Gjon_Pagezorit_Derven_1-800x493.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2017/01/Kisha_e_Shen_Gjon_Pagezorit_Derven_1.jpg 2000w" sizes="auto, (max-width: 350px) 100vw, 350px" /></a><p id="caption-attachment-1733" class="wp-caption-text">Die Kirche im Dezember 2016</p></div></p>
<p>Da diese Kirchenruine öfters unter Wasser steht, ist es nicht erstaunlich, dass sie hier unter den <a href="https://www.albanien.ch/une/?tag=ungesehene-sehenswuerdigkeiten">»Ungesehenen Sehenswürdigkeiten«</a> erscheint – ein vor wenigen Jahren entdeckter mittelalterlicher Bau, nur wenige 100 Meter von einer der wichtigsten und meistbefahrenen Verkehrsachsen des Landes entfernt gelegen, der meist links liegengelassen wird.</p>
<p>Gewisse Quellen datieren die kleine »Johannes-der-Täufer-Kirche« in Derven, Gemeinde Kruja, ins 9. Jahrhundert. Die Denkmalschutzbehörde gibt als Entstehungszeit das 14. oder 15. Jahrhundert an. So oder so ist das Kirchlein eine historische Sensation. Von den Wandmalerein aus zwei Epochen ist jedoch kaum mehr was zu sehen, stehen die Ruinen doch regelmässig unter Wasser, und auch das Schutzdach ist verschwunden. Nur ein paar Mauernreste tauchen aus dem trüben, dunklen Nass auf, so dass man nur grob abschätzen kann, wie klein der Kirchbau gewesen sein muss.</p>
<p><div id="attachment_1732" style="width: 360px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.albanien.ch/une/blog/1730/kisha_e_shen_gjon_pagezorit_derven_2" rel="attachment wp-att-1732"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-1732" class="size-medium wp-image-1732" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2017/01/Kisha_e_Shen_Gjon_Pagezorit_Derven_2-350x233.jpg" alt="Die Kirche im Dezember 2016" width="350" height="233" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2017/01/Kisha_e_Shen_Gjon_Pagezorit_Derven_2-350x233.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2017/01/Kisha_e_Shen_Gjon_Pagezorit_Derven_2-800x532.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2017/01/Kisha_e_Shen_Gjon_Pagezorit_Derven_2.jpg 1806w" sizes="auto, (max-width: 350px) 100vw, 350px" /></a><p id="caption-attachment-1732" class="wp-caption-text">Alles unter Wasser</p></div></p>
<p>Hier hätte eine kleine touristische Sehenswürdigkeit kreiert werden können. Es bräuchte vorerst nur eine Pumpe und ein Schutzdach und ein, zwei Wegweiser. Entdeckt wurden die Mauernreste erst 2006 bei Grabungen. Und so werden sie in keinem Reiseführer und auch in keinem Fachbuch über historisch bedeutsame Bauten oder Wandmalereien erwähnt. 2008 wurde die Ruine zum Kulturdenkmal erklärt – aber vermutlich ist es schon zu spät. Zu lange war sie Wind und Wetter schutzlos ausgesetzt. Unter der Erde war sie besser aufgehoben ”¦</p>
<p>Die Kirche steht mitten in der Ebene – ein paar Häuser sind in der Umgebung verstreut. Der Ishëm schlängelt sich unweit in Richtung Meer. Früher war dies eine sehr ungesunde, Malaria-verseuchte Gegend. Man kann sich nicht vorstellen, weshalb gerade hier eine Kirche erbaut worden ist. Auch heute ist es nicht gerade eine liebliche Region: topfflach, heiss im Sommer, feucht und frisch im Winterhalbjahr.</p>
<p><div id="attachment_1731" style="width: 360px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.albanien.ch/une/blog/1730/kisha_e_re_e_shen_gjon_pagezorit_derven" rel="attachment wp-att-1731"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-1731" class="size-medium wp-image-1731" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2017/01/Kisha_e_re_e_Shen_Gjon_Pagezorit_Derven-350x233.jpg" alt="Neben dem Neubau hinterm Container verstecken sich die Ruinen" width="350" height="233" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2017/01/Kisha_e_re_e_Shen_Gjon_Pagezorit_Derven-350x233.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2017/01/Kisha_e_re_e_Shen_Gjon_Pagezorit_Derven-800x532.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2017/01/Kisha_e_re_e_Shen_Gjon_Pagezorit_Derven.jpg 2000w" sizes="auto, (max-width: 350px) 100vw, 350px" /></a><p id="caption-attachment-1731" class="wp-caption-text">Neben dem Neubau hinterm Container verstecken sich die Ruinen</p></div></p>
<p>Die Kirche kann problemlos besucht werden – und mit etwas Glück ist auch ein Grossteil des Wassers versickert oder verdunstet, so dass von den Ruinen auch was zu sehen ist. Wer heute von Tirana nach Norden fährt, kommt ganz nah am Gebäude vorbei: In Fushë-Kruja beginnt die schnurgerade Neubaustrecke in Richtung Lezha. Nach fast fünf Kilometern geht vor dem Gelände einer der vielen Tankstellen links eine Schotterstrasse ab. Das kleine, handgeschriebene Schild »Kisha« entdeckt auch der Aufmerksamste wohl erst nach dem Abbiegen. Man kann hier das Auto auch stehen lassen und den Rest zu Fuss gehen, sollte man seinem Wagen die Schlaglöcher nicht zumuten wollen. Nach 500 Meter geht es rechts in ein noch schmäleres Weglein ab, und kurz darauf ist die Kirche erreicht. Von den alten Ruinen sieht man zuerst jedoch nichts – die verstecken sich hinter einer neu erbauten Kirche. Hierfür hat sich in Italien genug Geld gefunden, für den Erhalt der alten Mauern leider bis heute nicht.</p>
<p>Dabei wäre es ein Kulturdenkmal höchster Kategorie. Aber eben auch nur eines von vielen Beispielen, was in diesem Land noch an unentdeckten Schätzen verborgen ist.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Ikonen eingesackt</title>
		<link>https://www.albanien.ch/une/blog/969</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lars]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Apr 2013 23:01:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles aus Albanien]]></category>
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					<description><![CDATA[Kirchenraub gibt es auch bei uns – da mal ein Opferstock geplündert, dort mal etwas Altarschmuck gestohlen. Dies passiert auch in Albanien, wo seit Jahren viele orthodoxe Kirchen geplündert werden. Viele liegen ausserhalb der Dörfer, praktisch alle sind nur durch Holztüren und Vorhängeschlösser gesichert. Die Deutsche Welle berichtet über den Kunstraub in einem aktuellen Artikel. ... <p class="moree"><a class="btn btn-inverse btn-normal btn-primary " href="https://www.albanien.ch/une/blog/969">Read more</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Kirchenraub gibt es auch bei uns – da mal ein Opferstock geplündert, dort mal etwas Altarschmuck gestohlen. Dies passiert auch in Albanien, wo seit Jahren viele orthodoxe Kirchen geplündert werden. Viele liegen ausserhalb der Dörfer, praktisch alle sind nur durch Holztüren und Vorhängeschlösser gesichert.</p>
<p>Die Deutsche Welle berichtet über den Kunstraub in einem aktuellen Artikel. Braucht wirklich jede Kirche einen Wachmann? Waren religiöse Stätten zu Hoxhas Zeiten im Land ohne Religionsfreiheit wirklich besser geschützt als heute?</p>
<p><a href="http://www.dw.de/kunstraub-in-albaniens-kirchen/a-16756873" target="_blank">&gt;&gt; Kunstraub in Albaniens Kirchen</a></p>
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