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	<title>Italien &#8211; S&#039;ka problem!</title>
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		<title>Ihr Verlobter kam zurück aus dem Krieg, und sie sprachen nie mehr darüber</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Lars]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Jun 2022 19:05:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geschichte & Kultur]]></category>
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					<description><![CDATA[Im Kulturzentrum »Tulla«&#160;in Tirana ist aktuell eine Gruppenausstellung zu sehen. Ein Teil davon ist das Werk »Her Boyfriend Came Back From The War« von Valentina Peri. In diesem Projekt verfolgt die italienische Künstlerin den Militäreinsatz ihres Grossvaters in Südalbanien während des Zweiten Weltkriegs. Wie Tausende andere italienische Soldaten versuchte er nach dem 8. September 1943, ... <p class="moree"><a class="btn btn-inverse btn-normal btn-primary " href="https://www.albanien.ch/une/blog/2269">Read more</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Im Kulturzentrum »Tulla«&nbsp;in Tirana ist aktuell eine <a rel="noreferrer noopener" href="https://beyondmatter.eu/news/matter-non-matter-anti-matter" target="_blank">Gruppenausstellung</a> zu sehen. Ein Teil davon ist das Werk »Her Boyfriend Came Back From The War« von Valentina Peri. In diesem Projekt verfolgt die italienische Künstlerin den Militäreinsatz ihres Grossvaters in Südalbanien während des Zweiten Weltkriegs. </p>



<p>Wie Tausende andere italienische Soldaten versuchte er nach dem 8. September 1943, der Verhaftung durch die Nazis zu entgehen. Er versteckte sich in Albanien und gelangte erst 1945 zu Fuss in die Heimat zurück. Er hatte nie über seine Erlebnisse berichtet – wie auch die Erlebnisse der anderen Soldaten in Italien kaum einer breiten Öffentlichkeit bekannt wurden.</p>



<p>Peri fand aber 120 Fotos, Postkarten und Briefe sowie eine Art Tagebuch, nachdem der Grossvater gestorben war. Sie reiste in der Folge auf den Spuren des Nonno nach Albanien. In der Ausstellung stellt sie seine Fotos aus und setzt sie in Kontrast zum heutigen Albanien. </p>



<figure class="wp-block-image size-large is-style-default"><a href="https://www.albanien.ch/une/?attachment_id=2271"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="800" height="275" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/06/Valentina-Peri-Jorgucat-800x275.jpg" alt="Valentin Peri: Her boyfriend cam back from the war. And they never spoke about it. Ausstellung Tirana 2022" class="wp-image-2271" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/06/Valentina-Peri-Jorgucat-800x275.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/06/Valentina-Peri-Jorgucat-350x120.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/06/Valentina-Peri-Jorgucat.jpg 1250w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><figcaption>Mit »Augmented Reality«&nbsp;kann man in der Ausstellung neben dem Bild an der Wand (links) weitere Informationen einblenden: ein Foto des Grossvaters vom gleichen Standort an Ostern 1942 (rechts) und ein Link zu weiterführendem Material (Screenshot)</figcaption></figure>



<p>Ihre Ausstellung beschränkt sich nicht nur auf das Material an den Wänden. Mit Hilfe von »Augmented Reality« und dem entsprechenden App kann man auf dem eigenen Smartphone weitere Infos abrufen. Und auch online stellt Valentin Peri viel Material zur Verfügung: </p>



<p>Auf ihrer Website <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.hbcbftw.com/" target="_blank">www.hbcbftw.com</a> findet sich ein Teil des reichen Fotoschatzes ihres Grossvaters, die Liebesbriefe der Grosseltern und die eigenen Erfahrungen, die Peri in Albanien gemacht hat.</p>



<p>Das Stöbern auf der Website ist empfehlenswert: spannendes Bildmaterial aus unbekannten Zeiten und unbekannten Ecken. Dazu zahlreiche nette und traurige Geschichten wie diejenige von den Schildkröten essenden Italienern oder von den Haarzöpfen der Grossmutter. Wer die Website auf einem grossen Bildschirm anschaut und auf dem Smartphone das AR-App installiert hat, kann auch dort das ergänzende Bildmaterial einblenden.</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-style-default"><a href="https://www.albanien.ch/une/blog/2269/tirana-tulla-exhibition"><img decoding="async" width="800" height="468" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/06/Tirana-Tulla-Exhibition-800x468.jpg" alt="" class="wp-image-2270" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/06/Tirana-Tulla-Exhibition-800x468.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/06/Tirana-Tulla-Exhibition-350x205.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/06/Tirana-Tulla-Exhibition-1536x898.jpg 1536w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/06/Tirana-Tulla-Exhibition.jpg 2000w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><figcaption>Vernissage im Tulla-Kulturzentrum</figcaption></figure>



<p></p>
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		<title>Tirana am Limit</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Lars]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 May 2022 14:22:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles aus Albanien]]></category>
		<category><![CDATA[Sport]]></category>
		<category><![CDATA[Treffen der Kulturen]]></category>
		<category><![CDATA[Fans]]></category>
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					<description><![CDATA[Mit dem Finale der UEFA Conference League wurde gestern erstmals ein internationaler Sportevent mit Zehntausenden von Zuschauern in Albanien ausgetragen. Der Anlass lief im Allgemeinen problemlos über die Bühne. Organisatorisch hatte man aber in vielen Aspekten Grenzen erreicht. Grosses Fussballfest Im erstmals durchgeführten Turnier siegte die AS Roma gegen Feyenoord Rotterdam dank eines Treffers in ... <p class="moree"><a class="btn btn-inverse btn-normal btn-primary " href="https://www.albanien.ch/une/blog/2257">Read more</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Mit dem Finale der UEFA Conference League wurde gestern erstmals ein internationaler Sportevent mit Zehntausenden von Zuschauern in Albanien ausgetragen. Der Anlass lief im Allgemeinen problemlos über die Bühne. Organisatorisch hatte man aber in vielen Aspekten Grenzen erreicht.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Grosses Fussballfest</h3>



<p>Im erstmals durchgeführten Turnier siegte die AS Roma gegen Feyenoord Rotterdam dank eines Treffers in der ersten Halbzeit. Seither steht die italienische Hauptstadt Kopf. Seit dem Pokalsieg 2008 hatte die AS Roma keinen Titel mehr gewonnen, und auch die laufende Saison ist nicht berauschend.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://www.albanien.ch/une/as-roma-jubelt-in-tirana"><img decoding="async" width="800" height="450" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/05/AS-Roma-jubelt-in-Tirana-800x450.jpg" alt="AS Roma jubelt in Tirana" class="wp-image-2261" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/05/AS-Roma-jubelt-in-Tirana-800x450.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/05/AS-Roma-jubelt-in-Tirana-350x197.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/05/AS-Roma-jubelt-in-Tirana.jpg 1500w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><figcaption>Die Spieler der AS Roma jubeln nach der Pokalübergabe</figcaption></figure>



<p>Gefeiert wurde aber nicht nur in Rom, sondern natürlich auch in Tirana. Schon Tage vor dem Spiel reisten Fans beider Mannschaften an – Zehntausende. Die genauen Zahlen sind unbekannt. 90&#8217;000, wie mancherorts behauptet, dürfte wohl etwas übetrieben sein. </p>



<p>Die albanischen Behörden haben alles gemacht, um einen reibungslosen Ablauf sicherzustellen. Für die Einheimischen war das auch mit erheblichen Nachteilen verbunden: Die ganze Innenstadt innerhalb der »Unaza«-Ringstrasse und südlich der Lana war am Tag des Spiels für den Autoverkehr gesperrt. Tirana stand still. So konnten die Fans gut mit Bussen vom Flughafen in die Stadt gebracht werden. Tausende Polizisten waren in Bereitschaft.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://www.albanien.ch/une/tirana-carfree-uefa-conference-league"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="488" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/05/Tirana-carfree-UEFA-Conference-League-800x488.jpg" alt="Tirana autofrei: Fahrverbot am Tag des UEFA Europe Conference League Finals" class="wp-image-2262" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/05/Tirana-carfree-UEFA-Conference-League-800x488.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/05/Tirana-carfree-UEFA-Conference-League-350x213.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/05/Tirana-carfree-UEFA-Conference-League.jpg 960w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><figcaption>Tirana autofrei: leere Strassen in der Innenstadt am Tag des UEFA Europe Conference League Finals (Bild: Martin Lerch)</figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Polizei bekundete Mühe</h3>



<p>Gerade die albanische Polizei ist sich solche Fan-Aufmärsche nicht gewohnt. In Albanien lockt der Fussball kaum noch Zuschauer in die Stadien, Risikospiele mit gewaltbereiten Fangruppen sind sehr selten, die Zahl der Tifosi eher überschaubar. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-medium"><a href="https://www.albanien.ch/une/andiamo-a-tirana-twitter"><img loading="lazy" decoding="async" width="350" height="323" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/05/Andiamo-a-Tirana-Twitter-350x323.jpg" alt="Andiamo a Tirana: Screenshot von Twitter" class="wp-image-2259" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/05/Andiamo-a-Tirana-Twitter-350x323.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/05/Andiamo-a-Tirana-Twitter-800x738.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/05/Andiamo-a-Tirana-Twitter.jpg 1280w" sizes="auto, (max-width: 350px) 100vw, 350px" /></a><figcaption>Andiamo a Tirana: Post auf Twitter</figcaption></figure></div>



<p>Ganz anders war es bei diesem Spiel. Die Fans beider Mannschaften gelten eher als »fanatisch«. Heisses Wetter und billiges Bier leisteten ihren Beitrag, dass die Stimmung schon am Tag vor dem Spiel teilweise überkochte. Die Polizei musste die Fan-Gruppen auseinanderhalten und gegen Randalierer vorgehen.</p>



<p>60 Fans sind bereits am Vorabend in Gewahrsam genommen worden, vier wurden dem Richter vorgeführt. 80 italienische Ultras wurden des Landes verwiesen. </p>



<p>Ausschreitungen sind bei einem solchen Fussballspiel nichts aussergewöhnliches. Auch Fans der »Eintracht Frankfurt« sind beispielsweise in der Woche zuvor in Sevilla verhaftet worden, nachdem es zu Ausschreitungen gekommen war. Es waren aber niemals so viele Personen betroffen.</p>



<p>Ob es an gewaltbereiten Fans lag oder der fehlenden Erfahrung der Polizisten, was Deeskalation bei Fussballfans angeht, ist schwer zu sagen. Jedenfalls gab es einige sehr unschöne Szenen. Auch mehrere Albaner sind – aus welchen Gründen auch immer – mit holländischen Fans zusammengeraten und mussten danach im Krankenhaus behandelt werden. Wie auch fast 20 albanische Polizisten.</p>



<p>Von niederländischer Seite finden sich jedoch lobende Worte: Auf <a rel="noreferrer noopener" href="https://twitter.com/Plakplaat63/status/1529799897410584577?s=20&amp;t=qDY3n223BMnIlMCesiPQiA" data-type="URL" data-id="https://twitter.com/Plakplaat63/status/1529799897410584577?s=20&amp;t=qDY3n223BMnIlMCesiPQiA" target="_blank">Twitter war zu lesen</a>, dass französische Polizisten durchaus noch von den albanischen Kollegen lernen könnten, die zum ersten Mal ein solches Spiel organisiert haben.</p>



<p>Mehr Mühe bekundeten die Albaner mit den pöbelnden, betrunkenen und gewaltbereitenden holländischen Fans. Ganze Gruppen von Männern, die gegen Hauswände urinieren, waren für sie ein schockierendes Bild. Die Idee, bei Grossanlässen mobile Toiletten aufzustellen, hat sich in Albanien noch nicht etabliert (vgl. <a href="https://albanien.ch/nla/24/art246.html" data-type="URL" data-id="https://albanien.ch/nla/24/art246.html">Bericht zum Konzert von DJ Bobo 1999</a>). Und auch sonst gab es am Tag nach dem Final viel aufzuräumen, wie die Medien berichteten.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Rekordhohe Passagierzahlen</h3>



<p>Der Flughafen von Tirana hatte wegen des Fussballspiels das grösste Verkehrsaufkommen in seiner Geschichte zu bewältigen. Gestern wurden über 70 Landungen verzeichnet. Dutzende von Charter-Flügen brachten Fussballfans aus Holland und Rom nach Albanien – daneben brummte der normale Flugverkehr, der den Flughafen bereits regelmässig an seine Kapazitätsgrenzen bringt. Tausende Fans landeten am Vormittag, Tausende verliessen Albanien in der Nacht wieder. Die Flugzeuge stauten sich in der Zwischenzeit und mussten zum Teil auf der Rollbahn parken. Die detaillierten Vorgaben der albanischen Flugbehörden und des Flughafens für Charterflüge zeugen von guter Vorebreitung, aber auch von einer Extremsituation.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://www.albanien.ch/une/tirana-airport-europa-conference-league"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="438" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/05/Tirana-Airport-Europa-Conference-League-e1653572109897-800x438.png" alt="Parkierte Flugzeuge am Flughafen Tirana am Tag des Finals der Europa Conference League" class="wp-image-2260" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/05/Tirana-Airport-Europa-Conference-League-e1653572109897-800x438.png 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/05/Tirana-Airport-Europa-Conference-League-e1653572109897-350x192.png 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/05/Tirana-Airport-Europa-Conference-League-e1653572109897-1536x841.png 1536w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/05/Tirana-Airport-Europa-Conference-League-e1653572109897-2048x1122.png 2048w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><figcaption>Geparkte Flugzeuge am Flughafen Tirana am Tag des Finals der Europa Conference League</figcaption></figure>



<p>Vorgesehen war, dass ab 1 Uhr nachts innerhalb einer Stunde 14 Flüge von Tirana nach Rom starten. Sieben weitere nach Rom und Rotterdam waren für später in der Nacht geplant. Die ersten Maschinen starteten dann gegen 2:30 Uhr. Es war wohl eine rechte Herausforderung, Tausende von feiernden Fussballfans zum Flughafen und in die Flugzeuge zu bringen – so eilig hatten die es wohl auch nicht.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Bilanz: 1–0</h3>



<p>Albanien hat sich gut präsentiert auf der internationalen Bühne: ein gelungenes Fussballfest in einem wunderschönen Stadion. Hoffen wir, dass auch die albanische Wirtschaft ein wenig vom Anlass profitieren konnte. Für den Tourismus war es aber wohl gute Werbung.</p>



<figure class="wp-block-embed aligncenter is-type-rich is-provider-twitter wp-block-embed-twitter"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<blockquote class="twitter-tweet" data-width="550" data-dnt="true"><p lang="en" dir="ltr">The <a href="https://twitter.com/hashtag/UECLfinal?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#UECLfinal</a>  has given <a href="https://twitter.com/hashtag/Tirana?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#Tirana</a> â<img src="https://s.w.org/images/core/emoji/15.0.3/72x72/2122.png" alt="™" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" />¥ï¸ the place it has long deserved in the European media. Tirana is an open, vibrant, beautiful European city. I don&#39;t want to hide problems here or sugarcoat them, but I love it when European media look at Tirana (<a href="https://twitter.com/hashtag/Albania?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#Albania</a>) without prejudice <a href="https://t.co/36hLSwKuaT">pic.twitter.com/36hLSwKuaT</a></p>&mdash; Suzana Starikov (@Intetyst) <a href="https://twitter.com/Intetyst/status/1529755353658929157?ref_src=twsrc%5Etfw">May 26, 2022</a></blockquote><script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>
</div></figure>



<p>Die Auswirkungen, die ein solcher Anlass mitsichbringt, wurden wohl etwas unterschätzt. <br>20&#8217;000 bis 30&#8217;000 Fans innnert ein paar Tagen ein- und ausfliegen: Dafür ist die Infrastruktur rund um den Flughafen und das Stadion nicht gemacht. <br>20&#8217;000 bis 30&#8217;000 Fussballfans, die zwei Tage lang die Innenstadt belagern, feiern und viel trinken – sie hätten wohl mehr Platz und WCs gebraucht.<br>Fussballstadien in der Innenstadt sind sympathisch, aber nicht immer sehr praktisch, wenn es um die zeitgleiche Abreise vieler Fans gleichzeitig geht.</p>



<p>Man muss schon fast froh sein, dass das Air-Albania-Stadion in Tirana – in der Berichterstattung durchwegs als Nationalstadion bezeichnet – nur 22&#8217;000 Zuschauer fasst. Mehr wäre nicht machbar gewesen.</p>
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		<title>Live from Albania</title>
		<link>https://www.albanien.ch/une/blog/1194</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lars]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Dec 2014 10:41:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[aufwärts – Projekte und Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Agron Channel]]></category>
		<category><![CDATA[Dienstleistung]]></category>
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					<description><![CDATA[Immer mehr Italiener zieht es auf die andere Seite der Adria. Neben 46,000 Albanern, die aus dem »Bel Paese« in ihre Heimat zurückgekehrt sind, leben jetzt auch 19,000 Italiener in Albanien – so zumindest die Angaben der albanischen Regierung. Auch 400 italienische Firmen sollen in Albanien aktiv sein. Und immer öfter geht es dabei nicht ... <p class="moree"><a class="btn btn-inverse btn-normal btn-primary " href="https://www.albanien.ch/une/blog/1194">Read more</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Immer mehr Italiener zieht es auf die andere Seite der Adria. Neben 46,000 Albanern, die aus dem »Bel Paese« in ihre Heimat zurückgekehrt sind, leben jetzt auch 19,000 Italiener in Albanien – so zumindest die Angaben der albanischen Regierung. Auch 400 italienische Firmen sollen in Albanien aktiv sein. Und immer öfter geht es dabei nicht um günstige Produktion von Schuhen oder Kleidern oder Investitionen in den albanischen Detailhandel, sondern um Dienstleistungen für Italiener: 50 Call Center gibt es in Albanien, die vor allem für italienische Firmen arbeiten, darunter auch die »Swisscom«-Tochter »Fastweb«.</p>
<p>Neuerdings gibt es auch italienisches Fernsehen, das in Albanien produziert wird. Der Sender <a href="http://www.agonchannel.it/" target="_blank">»Agon Channel«</a> hat anfangs Dezember seine italienisches Programm gestartet – auf Albanisch wird schon länger gesendet. Weil die Einnahmen aus der Werbung im krisengeplagten Italien drastisch zurückgegangen sind, musste nach Kosteneinsparmöglichkeiten gesucht werden. In Albanien lässt sich billiger produzieren, trotz überdurchschnittlicher Löhne und zahlreicher italienischer Stars, die engagiert wurden. Rund 500 Personen sollen in Tirana für den neuen Fernsehkanal tätig sein.</p>
<p>Jahrelang hat italienisches Fernsehen die weite Welt in die albanischen Wohnzimmer gebracht. Die halbe Nation hat so Italienisch gelernt. Der schnelle Wandel ist erstaunlich: Jetzt wird andersrum über die Adria gesendet. Es ist nicht mehr der Osten, der TV-Programme aus dem Westen schaut, sondern der Westen, der mit Billigproduktionen aus dem Osten gefüttert wird.</p>
<p><div id="attachment_1196" style="width: 310px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-1196" class="size-medium wp-image-1196" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2014/12/Agon_Channel_Screenshot-300x138.jpg" alt="Agon Channel Italia – Screenshot" width="300" height="138" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2014/12/Agon_Channel_Screenshot-300x138.jpg 300w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2014/12/Agon_Channel_Screenshot-900x414.jpg 900w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2014/12/Agon_Channel_Screenshot.jpg 1000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><p id="caption-attachment-1196" class="wp-caption-text">Agon Channel Italia – Screenshot</p></div></p>
<p id="firstHeading" class="firstHeading" lang="de">Nicole Kidman, die Teil der Eröffnungsshow war, hat den Weg nach Tirana zwar nicht geschafft. Aber viel TV-Prominenz und viele TV-Sternchen aus Italien sind fixer Teil des in Tirana produzierten Programms.</p>
<p class="firstHeading" lang="de">Hinter dem Projekt steckt der italienische Geschäftsmann Francesco Becchetti, Fussball-Experten bekannt als neuer Besitzer des Londoner Drittliga-Vereins »<span dir="auto">Leyton Orient</span>«. Sein Vermögen soll Becchetti mit Abfallentsorgung und Recycling gemacht haben. In die Fernsehstudios in Tirana des neuen Senders will er 40 Millionen Euro investiert haben.</p>
<p class="firstHeading" lang="de">Für Italien ist es wohl kein besonders gutes Zeichen, wenn immer mehr Dienstleistungen über die Adria abwandern. Für Albanien ist es aber sicher sehr gut, wenn dort mehr investiert wird und nicht nur Migranten von dort exportiert werden. Gerade ein Projekt wie dieses, das viel Aufmerksamkeit erregt, dürfte wohl andere auch dazu ermuntern, neue Wege zu gehen. Albanien kann auch Qualitätsdienstleistungen liefern.</p>
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		<title>»Vor 20 Jahren: Albanisches Flüchtlingsschiff Vlora erreicht Bari«</title>
		<link>https://www.albanien.ch/une/blog/711</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lars]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Aug 2011 06:47:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geschichte & Kultur]]></category>
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					<description><![CDATA[Der WDR gedenkt des Beginns des grossen Flüchtlingsexodus aus Albanien. Vor 20 Jahren ist im italienischen Bari das Flüchtlingsschiff »Vlora« eingetroffen, auf dem sich rund 10&#8217;000 Menschen drängten, die so versuchten, der Not in Albanien zu entfliehen. Seit März waren viele Albaner über die Adria geflohen und wurden in Italien aufgenommen. Nach der Ankunft dieses ... <p class="moree"><a class="btn btn-inverse btn-normal btn-primary " href="https://www.albanien.ch/une/blog/711">Read more</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der WDR gedenkt des Beginns des grossen Flüchtlingsexodus aus Albanien. Vor 20 Jahren ist im italienischen Bari das Flüchtlingsschiff »Vlora« eingetroffen, auf dem sich rund 10&#8217;000 Menschen drängten, die so versuchten, der Not in Albanien zu entfliehen. Seit März waren viele Albaner über die Adria geflohen und wurden in Italien aufgenommen. Nach der Ankunft dieses Frachtschiffs änderte sich der Kurs der italienischen Regierung: Die Flüchtlinge wurden zuerst in ein Fussballstadion gesperrt, dann nach Albanien zurück gebracht. Dafür wird die Hilfe für Albanien verstärkt.</p>
<p><a href="http://www1.wdr.de/themen/archiv/stichtag/stichtag5878.html" target="_blank">&gt;&gt; WDR-Stichtag: »Scheitern an der EU-Außengrenze«</a></p>
<p><div style="width: 410px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://www.wdr.de/themen/kultur/stichtag/2011/08/08.jhtml" target="_blank"><img loading="lazy" decoding="async" class=" " title="Frachter »Vlora« in Bari" src="http://www1.wdr.de/stichtag/stichtag_august114~_v-original.jpg" alt="Frachter »Vlora« in Bari, Bild WDR" width="400" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Frachter »Vlora« in Bari, Bild WDR</p></div></p>
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		<title>Berlusconi hat nichts gegen hübsche Albanerinnen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Lars]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Feb 2010 00:21:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Diaspora]]></category>
		<category><![CDATA[Treffen der Kulturen]]></category>
		<category><![CDATA[Berlusconi]]></category>
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					<description><![CDATA[20 Minuten berichtete gestern von Sali Berishas Besuch bei Silvio Berlusconi in Rom. Der albanische Premier versprach den vollen Einsatz seines Landes gegen Schmuggel über die Adria: Er wolle nicht, dass Kriminelle nach Italien gelangten und er wolle auch nicht, dass Albaner im Meer sterben.Â  Daraufhin erwiderte Berlusconi in seiner typischen Manier: »Wir machen gerne ... <p class="moree"><a class="btn btn-inverse btn-normal btn-primary " href="https://www.albanien.ch/une/blog/341">Read more</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a title="»Die hübschen dürfen bleiben«" href="http://www.20min.ch/news/ausland/story/31549054" target="_blank">20 Minuten</a> berichtete gestern von Sali Berishas Besuch bei Silvio Berlusconi in Rom. Der albanische Premier versprach den vollen Einsatz seines Landes gegen Schmuggel über die Adria: Er wolle nicht, dass Kriminelle nach Italien gelangten und er wolle auch nicht, dass Albaner im Meer sterben.Â  Daraufhin erwiderte Berlusconi in seiner typischen Manier: »Wir machen gerne für einige hübsche Albanerinnen eine Ausnahme.« Nach dem Pressetermin liess er sich laut Pressebericht mit albanischen Journalistinnen fotografieren und erklärte: »Man weiss ja, dass ich Single bin.«</p>
<p>Mal wieder sei ein Lob von Berlusconi missverstanden worden, meint dazu <a title="Sack Reis" href="http://www.welt.de/die-welt/politik/article6399349/Sack-Reis.html" target="_blank">»Die Welt«</a> – kein Wunder, würden doch seit Jahren italienische Kriminelle junge Albanerinnen in den Westen schleusen und dort zur Prostitution zwingen.</p>
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<p><div id="attachment_347" style="width: 430px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://www.km.gov.al/galeri/February-12-20-22-37berlusko"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-347" class="size-full wp-image-347 " title="2010ii12_berisha_berlusconi" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2010/02/2010ii12_berisha_berlusconi.jpg" alt="Sali Berisha und Silvio Berlusconi – 12. Februar 2010 in Rom" width="420" height="266" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2010/02/2010ii12_berisha_berlusconi.jpg 600w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2010/02/2010ii12_berisha_berlusconi-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 420px) 100vw, 420px" /></a><p id="caption-attachment-347" class="wp-caption-text">Sali Berisha und Silvio Berlusconi – 12. Februar 2010 in Rom</p></div></p>
<p style="text-align: center;">
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