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	<title>Geschichte &#8211; S&#039;ka problem!</title>
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	<title>Geschichte &#8211; S&#039;ka problem!</title>
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		<title>Podcast »Die Botschaft«</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Lars]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Dec 2024 16:45:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geschichte & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Im WWW]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Podcast »Die Botschaft. Europas letzter Mauerfall« ist wohl nicht nur die erste Podcast-Serie auf Deutsch zu Albanien. Es ist auch eine spannende Geschichte und eine einzigartige journalistische Reportage.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Vielleicht geht es euch ja dieser Tage wie mir: Endlich mal Zeit, um in Ruhe einen Podcast zu hören. Ich kann es empfehlen!</p>



<p>Der Podcast »Die Botschaft. Europas letzter Mauerfall« ist wohl nicht nur die erste Podcast-Serie auf Deutsch zu Albanien. Es ist auch eine spannende Geschichte und eine einzigartige journalistische Reportage.</p>



<p>Es ist Juli 1990, als ein paar junge Männer in die Deutsche Botschaft in Tirana flüchten. Wenig Tage später sind es über 3000 Menschen, die in der deutschen Vertretung Zuflucht gesucht haben. Ein unglaubliches Gedränge, katastrophale hygienische Zustände in der sommerlichen Hitze, kaum Wasser, kaum Brot.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://www.albanien.ch/une/tirana1990-mauerdurchbruch-by-lotharparzeller"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="800" height="533" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2024/12/Tirana1990-Mauerdurchbruch-by-LotharParzeller-800x533.jpg" alt="Das Foto zeigt den Garten der Deutschen Botschaft gleich nach dem Durchbruch des Lastwagens durch die Mauer – Menschen rennen herum, Staub liegt in der Luft" class="wp-image-2523" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2024/12/Tirana1990-Mauerdurchbruch-by-LotharParzeller-800x533.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2024/12/Tirana1990-Mauerdurchbruch-by-LotharParzeller-350x233.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2024/12/Tirana1990-Mauerdurchbruch-by-LotharParzeller-1536x1024.jpg 1536w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2024/12/Tirana1990-Mauerdurchbruch-by-LotharParzeller.jpg 1875w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Der Garten der Botschaft gleich nach dem Durchbruch des Lastwagens – Menschen rennen herum, Staub liegt in der Luft (Juli 1990)</figcaption></figure>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-medium"><a href="https://www.albanien.ch/une/tschinderle-troelenberg-im-studio-by-ilir-tsouko"><img decoding="async" width="350" height="525" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2024/12/Tschinderle-Troelenberg-im-Studio-by-Ilir-Tsouko-350x525.jpg" alt="Franziska Tschinderle und Anja Troelenberg im Studio" class="wp-image-2524" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2024/12/Tschinderle-Troelenberg-im-Studio-by-Ilir-Tsouko-350x525.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2024/12/Tschinderle-Troelenberg-im-Studio-by-Ilir-Tsouko-800x1200.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2024/12/Tschinderle-Troelenberg-im-Studio-by-Ilir-Tsouko.jpg 853w" sizes="(max-width: 350px) 100vw, 350px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Die Autorinnen des Podcasts Franziska Tschinderle und Anja Troelenberg im Studio</figcaption></figure></div>


<p>Die Journalistinnen Franziska Tschinderle und Anja Troelenberg haben mit Zeitzeugen gesprochen und in den Archiven recherchiert. Entstanden ist ein »Politthriller«: Eine eindrückliche Darstellung der Ereignisse, die das kommunistische Regime in Tirana erstmals stark zum Wanken brachten. Eine unglaubliche Geschichte, wie sie wohl nur Albanien schreiben kann.</p>



<p>Der fünfteilige Podcast lässt zahlreiche Albaner, denen damals die Flucht in die Botschaft gelang, zu Wort kommen. Sie sprechen mit dem Botschaftsrat Werner Daum, der als Repräsentant Deutschlands vor Ort versuchte, irgendwie einen Weg aus dem Chaos zu finden. Und sie lassen sich vom Polizisten Lothar Parzeller berichten, wie er damals in Tirana die Massenflucht erlebte.</p>



<p>Die Botschaftsflucht war eines der bedeutendsten Ereignisse in der jüngeren Geschichte und verdient die vertiefte Auseinandersetzung. Aber auch alle, die mit den Ereignissen vertraut sind, erfahren in diesem Podcast noch viele Details: von einem Schaf, von der in der Botschaft geborenen Germania, die nicht so heisst, und von den Beweggründen und Erlebnissen der vielen Albaner, die ihr Leben riskierten in der Hoffnung auf ein besseres Leben.</p>



<p><a href="https://sound.orf.at/podcast/oe1/die-botschaft-europas-letzter-mauerfall" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><i class="wp-svg-headphones headphones"></i> Podcast hören</a> </p>



<p><a href="https://oe1.orf.at/botschaft" data-type="link" data-id="https://oe1.orf.at/botschaft" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><i class="wp-svg-arrow-right arrow-right"></i> Mehr Informationen über die Botschaftsflucht in Tirana und den Podcast</a></p>



<p></p>
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		<title>Ura e Zogut – Entstehung und Vergänglichkeit einer Brücke</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Lars]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 16 Jun 2024 18:51:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Endeckt-erforscht]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Baustelle]]></category>
		<category><![CDATA[Brücke]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Infrastruktur]]></category>
		<category><![CDATA[Nordalbanien]]></category>
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		<category><![CDATA[Zogu]]></category>
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					<description><![CDATA[Neues Archivmaterial zur Zogu-Brücke in Nordalbanien]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>1926 und 1927 wurde in Nordalbanien das grösste Infrastrukturprojekt im jungen Staat realisiert: Der Bau der Brücke über den Fluss Mat bei Milot, die allgemein als Zogu-Brücke bekannt wurde.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="800" height="503" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2024/06/ura-e-zogut-800x503.jpg" alt="Die Brücke Ura e Zogut in Nordalbanien" class="wp-image-2504" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2024/06/ura-e-zogut-800x503.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2024/06/ura-e-zogut-350x220.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2024/06/ura-e-zogut-1536x965.jpg 1536w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2024/06/ura-e-zogut-2048x1287.jpg 2048w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure>



<p>Über die unter Ahmet Zogu erbaute Brücke und ihren allmählichen Verfall wurde schon viel geschrieben und berichtet – unten einige Links zu interessanten Webseiten.</p>



<p>Als Schweizer fühle ich mich aber auch sonst verbunden mit dieser Brücke, denn der Schweizer Ingenieur Erwin Schnitter war auf der Baustelle verantwortlich für die Arbeiten und Realisierung. Dies war ein Grund, weshalb wir uns in der <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.schweiz-albanien.ch" data-type="URL" data-id="https://www.schweiz-albanien.ch" target="_blank">Gesellschaft Schweiz-Albanien</a> entschieden, unser Logo an diesen Bau anzulehnen, sehen wir uns ja auch als Brückenbauer zwischen den beiden Nationen.</p>



<p>Bis heute nicht ganz klar ist jedoch, von wem die Entwürfe für diesen ikonischen, auf der Welt einzigartigen Bau stammten. Gewisse Quellen erwähnen den Stuttgarter Professor Emil Mörsch, andere erwähnen ihn aber nicht, dafür den Schweizer Ingenieur Gerold Schnitter.</p>



<p>Wieder einmal war es Zeit, noch etwas genauer zu wühlen, zu suchen und hoffentlich auch weitere Quellen zu finden und hier darüber zu berichten.</p>



<p>Gerold Schnitters Nachlass ging an die ETH Zürich über. Dort liegt deswegen auch ein Büchlein mit dem Titel »Lavori eseguiti e progetti compilati«, in dem Gerold Schnitter seine Arbeiten in der Zeit während seiner Anstellung bei Mazarano e Co. in Triest (1925 bis 1929) dokumentierte. Ein Blick hinein zeigt klar, dass auch Gerold Schnitter an der Brücke gearbeitet hat.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="412" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2024/06/Gerold-Schnitter-sketch-Ura-e-Zogut-800x412.jpg" alt="Sketch of Ura e Zogut in Gerold Schnitter's work diary" class="wp-image-2506" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2024/06/Gerold-Schnitter-sketch-Ura-e-Zogut-800x412.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2024/06/Gerold-Schnitter-sketch-Ura-e-Zogut-350x180.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2024/06/Gerold-Schnitter-sketch-Ura-e-Zogut-1536x792.jpg 1536w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2024/06/Gerold-Schnitter-sketch-Ura-e-Zogut.jpg 1957w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Skizze der Ura e Zogut aus Gerold Schnitters Projektbuch</figcaption></figure>



<p>Vielleicht findet sich ja mal ein Bauingenieur, der mir erklären kann, was da alles berechnet wird. Es finden sich Kalkulationen zu Kosten, Belastung und benötigtes Material. Aber ganz genau verstehe ich das Fachchinesisch auf Italienisch natürlich nicht. Das Arbeitsjournal erläutert auch nicht, wer die erste Entwürfe für die Brücke gezeichnet hat.</p>



<p>Gerade in dieser Zeit, wo die Brücke vielleicht morgen einstürzt oder doch noch rechtzeitig restauriert wird, möchte ich diese Informationen nicht einfach im Archiv verstauben lassen. Deswegen habe ich <a href="https://www.albanien.ch/une/ura-e-zogut-work-journal-of-gerold-schnitter" data-type="URL" data-id="https://www.albanien.ch/une/ura-e-zogut-work-journal-of-gerold-schnitter">die Seiten aus dem Arbeitsjournal hier auf der Website veröffentlicht</a> für alle Interessierte.</p>



<p>Weitere Links, die die Brücke gut dokumentieren:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Ura_e_Zogut" data-type="URL" data-id="https://de.wikipedia.org/wiki/Ura_e_Zogut" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Wikipedia: Ura e Zogut</a></li>



<li><a href="https://www.youtube.com/watch?v=4T0a2NHFnXM" data-type="URL" data-id="https://www.youtube.com/watch?v=4T0a2NHFnXM" target="_blank" rel="noreferrer noopener">YouTube: Reportage von Alice Taylor über die Geschichte und den Zerfall der Brücke</a></li>



<li><a href="https://doi.org/10.5169/seals-42536" data-type="URL" data-id="https://doi.org/10.5169/seals-42536" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Erwin Schnitter: Der Bau der Straßenbrücke »Ura-Zogu« über den Mati-Fluss in Albanien</a></li>
</ul>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
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		<title>Sport in Albanien 1954/55</title>
		<link>https://www.albanien.ch/une/blog/2394</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Lars]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Dec 2022 16:12:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bilder]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte & Kultur]]></category>
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		<category><![CDATA[Partizani]]></category>
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					<description><![CDATA[20 Bilder zu Sport-Highlights in Albanien aus dem Jahr 1954/55 – Einblicke in eine abgeschiedene Gesellschaft]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Ein Fotoalbum, das den Weg in die Bibliothek von Michael Schmidt-Neke fand, gibt interessante Einblicke in das Leben in Albanien Mitte der 1950er Jahre.</p>



<p>Fast alles im Land war damals noch im Aufbau. Auch Sport fand unter einfachsten Gegebenheiten statt – wobei damals auch bei uns Handball noch eher auf dem Feld und kaum in der Halle gespielt wurde. Es waren meist auch keine Profis, sondern einfache Ansätze eines Vereinswesens, natürlich staatlich kontrolliert, gesteuert und gefördert. Freizeitgestaltung dieser Art war damals für Albanien etwas Neues –&nbsp;auch ein Zeichen für die neuen Möglichkeiten im kommunistischen Alltag. Dass auch Frauen in kurzer Sportbekleidung sich öffentlich zeigen, wäre vor dem Krieg wohl undenkbar gewesen. Sport wurde vom Regime als gesundheitsfördernd verkauft. Insbesondere Fussball-Schauen erfreute sich bei den Männern aber grosser Beliebtheit, weil es eine unverbindliche Freizeitbeschäftigung und ein ungefährliches Gesprächsthema war.</p>



<p>Nichts bekannt ist leider über den Urheber, der diese 20 Bilder liebevoll in einem Album zusammenstellte. Vielleicht ein professioneller Fotograf? Das (leere) Album wurde aus der Tschechoslowakei importiert.</p>



<div style="height:33px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Boxen</h2>



<p>Nationale Box-Meisterschaft in Korça, darunter der dreifache Meister Todi Janku</p>



<div class="wp-block-jetpack-slideshow aligncenter" data-effect="slide"><div class="wp-block-jetpack-slideshow_container swiper-container"><ul class="wp-block-jetpack-slideshow_swiper-wrapper swiper-wrapper"><li class="wp-block-jetpack-slideshow_slide swiper-slide"><figure><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="587" alt="Sport Albanien 1954 Boxen" class="wp-block-jetpack-slideshow_image wp-image-2416" data-id="2416" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/12/Sportalbum-Boxen-01-800x587.jpg" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/12/Sportalbum-Boxen-01-800x587.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/12/Sportalbum-Boxen-01-350x257.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/12/Sportalbum-Boxen-01-1536x1126.jpg 1536w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/12/Sportalbum-Boxen-01-2048x1502.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure></li><li class="wp-block-jetpack-slideshow_slide swiper-slide"><figure><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="587" alt="Sport Albanien 1954 Boxen" class="wp-block-jetpack-slideshow_image wp-image-2415" data-id="2415" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/12/Sportalbum-Boxen-02-800x587.jpg" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/12/Sportalbum-Boxen-02-800x587.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/12/Sportalbum-Boxen-02-350x257.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/12/Sportalbum-Boxen-02-1536x1126.jpg 1536w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/12/Sportalbum-Boxen-02-2048x1502.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure></li><li class="wp-block-jetpack-slideshow_slide swiper-slide"><figure><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="587" alt="Sport Albanien 1954 Boxen" class="wp-block-jetpack-slideshow_image wp-image-2413" data-id="2413" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/12/Sportalbum-Boxen-03-800x587.jpg" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/12/Sportalbum-Boxen-03-800x587.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/12/Sportalbum-Boxen-03-350x257.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/12/Sportalbum-Boxen-03-1536x1126.jpg 1536w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/12/Sportalbum-Boxen-03-2048x1502.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure></li><li class="wp-block-jetpack-slideshow_slide swiper-slide"><figure><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="587" alt="Sport Albanien 1954 Boxen" class="wp-block-jetpack-slideshow_image wp-image-2412" data-id="2412" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/12/Sportalbum-Boxen-04-800x587.jpg" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/12/Sportalbum-Boxen-04-800x587.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/12/Sportalbum-Boxen-04-350x257.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/12/Sportalbum-Boxen-04-1536x1126.jpg 1536w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/12/Sportalbum-Boxen-04-2048x1502.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure></li></ul><a class="wp-block-jetpack-slideshow_button-prev swiper-button-prev swiper-button-white" role="button"></a><a class="wp-block-jetpack-slideshow_button-next swiper-button-next swiper-button-white" role="button"></a><a aria-label="Pause Slideshow" class="wp-block-jetpack-slideshow_button-pause" role="button"></a><div class="wp-block-jetpack-slideshow_pagination swiper-pagination swiper-pagination-white"></div></div></div>



<p>Turnier »10. Jubiläum der Befreiung Albaniens«&nbsp;im Qemal-Stafa-Stadion in Tirana</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="587" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/12/Sportalbum-Boxen-11-800x587.jpg" alt="Sport Albanien 1954 Boxen" class="wp-image-2414" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/12/Sportalbum-Boxen-11-800x587.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/12/Sportalbum-Boxen-11-350x257.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/12/Sportalbum-Boxen-11-1536x1126.jpg 1536w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/12/Sportalbum-Boxen-11-2048x1502.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure>



<div style="height:60px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Fussball</h2>



<p>Spiel von »Partizani Tirana« gegen eine bulgarische Mannschaft, vermutlich ZSKA Sofia – im Qemal-Stafa-Stadion in Tirana</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="533" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/12/Sportalbum-Fussball-01-800x533.jpg" alt="Sport Albanien 1954 Fussball" class="wp-image-2411" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/12/Sportalbum-Fussball-01-800x533.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/12/Sportalbum-Fussball-01-350x233.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/12/Sportalbum-Fussball-01-1536x1024.jpg 1536w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/12/Sportalbum-Fussball-01-2048x1365.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure>



<p>Fussballspiel in Shkodra zwischen »Rezervat e Punës Leningradit«&nbsp;– vielleicht eine sowjetische Mannschaft auf Gasttournee – und »Puna«. Damals trugen sieben Klubs in der ersten albanischen Liga den Namen »Puna« –&nbsp;vermutlich war das die Shkodraner Mannschaft, die sich ab 1958 wieder »Vllaznia Shkodra« nannte, oder eine Auswahl albanischer Spieler. Das »Stadion Vojo Kushi« wurde in den 1990er Jahren nach der Fussballlegende Loro Boriçi umbenannt.</p>



<div class="wp-block-jetpack-slideshow aligncenter" data-effect="slide"><div class="wp-block-jetpack-slideshow_container swiper-container"><ul class="wp-block-jetpack-slideshow_swiper-wrapper swiper-wrapper"><li class="wp-block-jetpack-slideshow_slide swiper-slide"><figure><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="587" alt="Sport Albanien 1954 Fussball" class="wp-block-jetpack-slideshow_image wp-image-2410" data-id="2410" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/12/Sportalbum-Fussball-11-800x587.jpg" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/12/Sportalbum-Fussball-11-800x587.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/12/Sportalbum-Fussball-11-350x257.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/12/Sportalbum-Fussball-11-1536x1126.jpg 1536w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/12/Sportalbum-Fussball-11-2048x1502.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure></li><li class="wp-block-jetpack-slideshow_slide swiper-slide"><figure><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="587" alt="Sport Albanien 1954 Fussball" class="wp-block-jetpack-slideshow_image wp-image-2408" data-id="2408" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/12/Sportalbum-Fussball-12-800x587.jpg" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/12/Sportalbum-Fussball-12-800x587.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/12/Sportalbum-Fussball-12-350x257.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/12/Sportalbum-Fussball-12-1536x1126.jpg 1536w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/12/Sportalbum-Fussball-12-2048x1502.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure></li><li class="wp-block-jetpack-slideshow_slide swiper-slide"><figure><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="587" alt="Sport Albanien 1954 Fussball" class="wp-block-jetpack-slideshow_image wp-image-2406" data-id="2406" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/12/Sportalbum-Fussball-14-800x587.jpg" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/12/Sportalbum-Fussball-14-800x587.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/12/Sportalbum-Fussball-14-350x257.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/12/Sportalbum-Fussball-14-1536x1126.jpg 1536w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/12/Sportalbum-Fussball-14-2048x1502.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure></li></ul><a class="wp-block-jetpack-slideshow_button-prev swiper-button-prev swiper-button-white" role="button"></a><a class="wp-block-jetpack-slideshow_button-next swiper-button-next swiper-button-white" role="button"></a><a aria-label="Pause Slideshow" class="wp-block-jetpack-slideshow_button-pause" role="button"></a><div class="wp-block-jetpack-slideshow_pagination swiper-pagination swiper-pagination-white"></div></div></div>



<p>Fussballspiel zwischen »Rezervat e Punës Leningradit« und »Dinamo Tirana«&nbsp;oder einer Auswahl von Spielern aus Tirana im Qemal-Stafa-Stadion</p>



<div class="wp-block-jetpack-slideshow aligncenter" data-effect="slide"><div class="wp-block-jetpack-slideshow_container swiper-container"><ul class="wp-block-jetpack-slideshow_swiper-wrapper swiper-wrapper"><li class="wp-block-jetpack-slideshow_slide swiper-slide"><figure><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="587" alt="Sport Albanien 1954 Fussball" class="wp-block-jetpack-slideshow_image wp-image-2405" data-id="2405" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/12/Sportalbum-Fussball-31-800x587.jpg" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/12/Sportalbum-Fussball-31-800x587.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/12/Sportalbum-Fussball-31-350x257.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/12/Sportalbum-Fussball-31-1536x1126.jpg 1536w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/12/Sportalbum-Fussball-31-2048x1502.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure></li><li class="wp-block-jetpack-slideshow_slide swiper-slide"><figure><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="587" alt="Sport Albanien 1954 Fussball" class="wp-block-jetpack-slideshow_image wp-image-2404" data-id="2404" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/12/Sportalbum-Fussball-32-800x587.jpg" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/12/Sportalbum-Fussball-32-800x587.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/12/Sportalbum-Fussball-32-350x257.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/12/Sportalbum-Fussball-32-1536x1126.jpg 1536w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/12/Sportalbum-Fussball-32-2048x1502.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure></li></ul><a class="wp-block-jetpack-slideshow_button-prev swiper-button-prev swiper-button-white" role="button"></a><a class="wp-block-jetpack-slideshow_button-next swiper-button-next swiper-button-white" role="button"></a><a aria-label="Pause Slideshow" class="wp-block-jetpack-slideshow_button-pause" role="button"></a><div class="wp-block-jetpack-slideshow_pagination swiper-pagination swiper-pagination-white"></div></div></div>



<p>Fussballspiel: Die Mannschaft von »Puna« im Stadion von »Parizani Tirana«</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="587" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/12/Sportalbum-Fussball-21-800x587.jpg" alt="Sport Albanien 1954 Fussball" class="wp-image-2409" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/12/Sportalbum-Fussball-21-800x587.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/12/Sportalbum-Fussball-21-350x257.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/12/Sportalbum-Fussball-21-1536x1126.jpg 1536w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/12/Sportalbum-Fussball-21-2048x1502.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure>



<div style="height:60px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Basketball</h2>



<p>Das Damen-Team »Studenti« tritt gegen die Spielerinnen von »Dinamo Tirana« an.</p>



<div class="wp-block-jetpack-slideshow aligncenter" data-effect="slide"><div class="wp-block-jetpack-slideshow_container swiper-container"><ul class="wp-block-jetpack-slideshow_swiper-wrapper swiper-wrapper"><li class="wp-block-jetpack-slideshow_slide swiper-slide"><figure><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="587" alt="Sport Albanien 1954 Basketball Frauen" class="wp-block-jetpack-slideshow_image wp-image-2400" data-id="2400" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/12/Sportalbum-Basketball-11-800x587.jpg" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/12/Sportalbum-Basketball-11-800x587.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/12/Sportalbum-Basketball-11-350x257.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/12/Sportalbum-Basketball-11-1536x1126.jpg 1536w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/12/Sportalbum-Basketball-11-2048x1502.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure></li><li class="wp-block-jetpack-slideshow_slide swiper-slide"><figure><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="533" alt="Sport Albanien 1954 Basketball Frauen" class="wp-block-jetpack-slideshow_image wp-image-2399" data-id="2399" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/12/Sportalbum-Basketball-12-800x533.jpg" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/12/Sportalbum-Basketball-12-800x533.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/12/Sportalbum-Basketball-12-350x233.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/12/Sportalbum-Basketball-12-1536x1024.jpg 1536w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/12/Sportalbum-Basketball-12-2048x1365.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure></li><li class="wp-block-jetpack-slideshow_slide swiper-slide"><figure><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="587" alt="Sport Albanien 1954 Basketball Frauen" class="wp-block-jetpack-slideshow_image wp-image-2397" data-id="2397" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/12/Sportalbum-Basketball-13-800x587.jpg" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/12/Sportalbum-Basketball-13-800x587.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/12/Sportalbum-Basketball-13-350x257.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/12/Sportalbum-Basketball-13-1536x1126.jpg 1536w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/12/Sportalbum-Basketball-13-2048x1502.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure></li></ul><a class="wp-block-jetpack-slideshow_button-prev swiper-button-prev swiper-button-white" role="button"></a><a class="wp-block-jetpack-slideshow_button-next swiper-button-next swiper-button-white" role="button"></a><a aria-label="Pause Slideshow" class="wp-block-jetpack-slideshow_button-pause" role="button"></a><div class="wp-block-jetpack-slideshow_pagination swiper-pagination swiper-pagination-white"></div></div></div>



<p>Die albanischen Meister 1954 –&nbsp;nach Quellen müsste dies »Partizani Tirana« sein. »Partizani-Spieler« Jorgji Kona war nicht nur in der Basketball-Nationalmannschaft (und wurde 1957 mit dieser an der EM in Sofia letzter), sondern auch Volleyball-Spieler.</p>



<div class="wp-block-jetpack-slideshow aligncenter" data-effect="slide"><div class="wp-block-jetpack-slideshow_container swiper-container"><ul class="wp-block-jetpack-slideshow_swiper-wrapper swiper-wrapper"><li class="wp-block-jetpack-slideshow_slide swiper-slide"><figure><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="587" alt="Sport Albanien 1954 Basketball Männer" class="wp-block-jetpack-slideshow_image wp-image-2403" data-id="2403" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/12/Sportalbum-Basketball-01-800x587.jpg" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/12/Sportalbum-Basketball-01-800x587.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/12/Sportalbum-Basketball-01-350x257.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/12/Sportalbum-Basketball-01-1536x1126.jpg 1536w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/12/Sportalbum-Basketball-01-2048x1502.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure></li><li class="wp-block-jetpack-slideshow_slide swiper-slide"><figure><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="587" alt="Sport Albanien 1954 Basketball Männer" class="wp-block-jetpack-slideshow_image wp-image-2401" data-id="2401" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/12/Sportalbum-Basketball-02-800x587.jpg" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/12/Sportalbum-Basketball-02-800x587.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/12/Sportalbum-Basketball-02-350x257.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/12/Sportalbum-Basketball-02-1536x1126.jpg 1536w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/12/Sportalbum-Basketball-02-2048x1502.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-block-jetpack-slideshow_caption gallery-caption">
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<div style="height:60px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Volleyball</h2>



<p>Nationale Meisterschaft in Shkodra –&nbsp;Spitzenkampf der Damen-Teams von »Dinamo Tirana« und »Partizani Tirana« und die Männer-Teams »Puna«&nbsp;und »Spartak«.</p>



<div class="wp-block-jetpack-slideshow aligncenter" data-effect="slide"><div class="wp-block-jetpack-slideshow_container swiper-container"><ul class="wp-block-jetpack-slideshow_swiper-wrapper swiper-wrapper"><li class="wp-block-jetpack-slideshow_slide swiper-slide"><figure><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="587" alt="" class="wp-block-jetpack-slideshow_image wp-image-2396" data-id="2396" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/12/Sportalbum-Volleyball-01-800x587.jpg" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/12/Sportalbum-Volleyball-01-800x587.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/12/Sportalbum-Volleyball-01-350x257.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/12/Sportalbum-Volleyball-01-1536x1126.jpg 1536w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/12/Sportalbum-Volleyball-01-2048x1502.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure></li><li class="wp-block-jetpack-slideshow_slide swiper-slide"><figure><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="587" alt="" class="wp-block-jetpack-slideshow_image wp-image-2395" data-id="2395" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/12/Sportalbum-Volleyball-11-800x587.jpg" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/12/Sportalbum-Volleyball-11-800x587.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/12/Sportalbum-Volleyball-11-350x257.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/12/Sportalbum-Volleyball-11-1536x1126.jpg 1536w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2022/12/Sportalbum-Volleyball-11-2048x1502.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure></li></ul><a class="wp-block-jetpack-slideshow_button-prev swiper-button-prev swiper-button-white" role="button"></a><a class="wp-block-jetpack-slideshow_button-next swiper-button-next swiper-button-white" role="button"></a><a aria-label="Pause Slideshow" class="wp-block-jetpack-slideshow_button-pause" role="button"></a><div class="wp-block-jetpack-slideshow_pagination swiper-pagination swiper-pagination-white"></div></div></div>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>Bilder nicht unter CC-Lizenz, Urheberrechte beim unbekannten Fotografen.</p>
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		<title>Wenig erfolgreiche planwirtschaftliche Stadtgründungen</title>
		<link>https://www.albanien.ch/une/blog/1770</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Lars]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 04 Jun 2017 21:47:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles aus Albanien]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Kommunisten haben Albaniens Landschaft verändert: Sümpfe wurden trocken gelegt, die Landwirtschaft grundlegend verändert, überall wurden Seen zur Bewässerung und Energiegewinnung aufgestaut – und das ganze Land wurde industrialisiert. Für die neuen Fabriken und Bergwerke brauchte es Arbeiter, die Unterkünfte brauchten, weshalb im ganzen Land zwischen 1945 und den späten 70er Jahren neue Städte angelegt ... <p class="moree"><a class="btn btn-inverse btn-normal btn-primary " href="https://www.albanien.ch/une/blog/1770">Read more</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Kommunisten haben Albaniens Landschaft verändert: Sümpfe wurden trocken gelegt, die Landwirtschaft grundlegend verändert, überall wurden Seen zur Bewässerung und Energiegewinnung aufgestaut – und das ganze Land wurde industrialisiert. Für die neuen Fabriken und Bergwerke brauchte es Arbeiter, die Unterkünfte brauchten, weshalb im ganzen Land zwischen 1945 und den späten 70er Jahren neue Städte angelegt wurden.</p>
<p><div id="attachment_1787" style="width: 360px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.albanien.ch/une/blog/1770/kukes" rel="attachment wp-att-1787"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-1787" class="size-medium wp-image-1787" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2017/06/Kukes-350x219.jpg" alt="" width="350" height="219" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2017/06/Kukes-350x219.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2017/06/Kukes-800x500.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2017/06/Kukes.jpg 2000w" sizes="auto, (max-width: 350px) 100vw, 350px" /></a><p id="caption-attachment-1787" class="wp-caption-text">Kukës, Hauptplatz – planerische Ödnis</p></div></p>
<p>Mehr als 25 Jahre nach dem Zusammenbruch des kommunistischen Regimes lohnt sich ein Blick zurück, wie erfolgreich diese Stadtgründungen waren.</p>
<h3>Das stadtlose Land</h3>
<p>Natürlich gab es in Albanien prosperierende Städte und zahlreiche Ort, deren Geschichte oftmals bis in die Antike reichte. Neben den beiden grossen Städten Shkodra und Korça sowie weiteren lokalen Zentren wie Berat, Elbasan, Tirana und Gjirokastra gab es bis weit ins 20. Jahrhundert hinein aber keine Orte, die an eine richtige Stadt erinnerten. Selbst die wichtigsten Häfen waren klein: Shëngjin hatte nach dem Ersten Weltkrieg keine 100, Saranda weniger als 1000 Einwohner. Vlora, etwa zwei Kilometer vom Ufer entfernt, hatte zwar deutlich mehr Einwohner, aber kaum etwas, das städtisch wirkte: ein paar Moscheen, einige wenige enge Gassen und einen Marktplatz. Durrës hatte um 1900 kaum mehr als 1000 Einwohner, aber immerhin etwas städtisches Leben in den engen Gassen innerhalb der Stadtmauern. Der bedeutendste Hafen des Landes sollte sich in der Folge jedoch rasch entwickeln. Noch viel schneller wuchs Tirana, das 1920 Hauptstadt geworden war, aber schon 1917 knapp über 10&#8217;000 und zehn Jahre später schon fast doppelt so viele Einwohner hatte.</p>
<p>Im Allgemeinen war das junge Albanien aber sehr ländlich geprägt: 1926 lebten nur 16 % der Albaner in Städten. An einigen Verwaltungszentren und Marktplätzen hatten sich zum Teil ein paar Hundert Personen niedergelassen. Auch lokale Machtzentren und Wohnsitze von Beys wie Kruja, Kavaja, Fier, Lushnja, Leskovik, Përmet, Delvina, Libahova, Peqin oder Pogradec hatten höchstens ein paar Tausend Einwohner, aber abgesehen von Gotteshäusern und Märkten kaum städtische Infrastruktur. Besonders die gebirgigen Gebiete des Landes waren komplett frei von Städten. Noch 1945 gab es in einem Drittel der Kreise keine Stadt.</p>
<h3>Die kommunistischen Stadtgründungen</h3>
<p><div id="attachment_1784" style="width: 360px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.albanien.ch/une/blog/1770/kucova_industrie" rel="attachment wp-att-1784"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-1784" class="size-medium wp-image-1784" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2017/06/Kucova_Industrie-350x219.jpg" alt="" width="350" height="219" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2017/06/Kucova_Industrie-350x219.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2017/06/Kucova_Industrie-800x500.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2017/06/Kucova_Industrie.jpg 2000w" sizes="auto, (max-width: 350px) 100vw, 350px" /></a><p id="caption-attachment-1784" class="wp-caption-text">Alt und Neu in Kuçova</p></div></p>
<p>Die sozialen Reformen und die rasch einsetzende Industrialisierung der Nachkriegszeit zogen eine rasche Urbanisierung des Landes mit sich. Bis 1969 nahm die städtische Bevölkerung pro Jahr um 4,5 % zu. Vielerorts wurden aus kleinen Dörfern städtische Zentren, mancherorts wurden neue Siedlungen gänzlich auf dem Reissbrett geplant.</p>
<p>Im Norden entstanden Verwaltungszentren wie Rrëshen, Burrël und Bajram Curri sowie viele Bergwerkstätte (Kruma, Rubik, Kurbnesh, Krasta in Martanesh, Bulqiza). Im Süden waren Kohle (Memaliaj), Erdöl (Ballsh, Patos, Kuçova als Qytet Stalin, Roskovec und Cërrik) und die Waffenproduktion (Poliçan und Çorovoda in Skrapar) die treibenden Kräfte.</p>
<p>Die neuen Grossfabriken wurden meist bei bestehenden Grossstädten gebaut, wobei im Falle von Tirana etwas ausserhalb ein ganzer Stadtteil (»Kombinati«) gegründet wurde, der den Arbeitern der in den 50er Jahren gegründeten »Stalin-Fabrik« ein Zuhause bot. Manchmal wurden Industrien aber auch abseits der grossen Zentren angelegt, so bei Laç oder Cërrik. Im Südosten entstanden mit Maliq ein Zentrum des Zuckerrohranbaus und -verarbeitung</p>
<p>Vielerorts entwickelten sich kleine Dörfer, die meist historisch schon als Treffpunkt oder Marktplatz der Region dienten, zu lokalen Verwaltungszentren (Tepelena, Gramsh, Librazhd, Klos (Mat), Vau-Deja, Puka, Kukës). Etwas Bedeutung und beträchtliche Einwohnerzahlen erlangte auch manches Dorf, in dem die Verwaltung einer landwirtschaftlichen Genossenschaft untergebracht wurde. Ein besonderes Beispiel hierfür ist Kamza, wo neben der Genossenschaft noch die Faktoren Kohlebergwerk und Nähe zu Tirana in Form der Landwirtschaftsuniversität begünstigend hinzukamen. Heute ist Kamza eine der grössten Städte des Landes.</p>
<p>Aufgrund der Aufstauung des Fierza-Sees musste in den 70er Jahren die Stadt Kukës verlegt werden. »Neu-Kukës« entstand als Planstadt etwas östlich auf einem windigen Plateau.</p>
<p>Rückblickend entwickelten sich die wenigsten dieser Planstädte zu richtigen Städten: Zwar verliehen ein paar hässliche Plattenbauten den Orten etwas Urbanität, aber die Einwohnerzahlen blieben meist im tiefen vierstelligen Bereich. In Albanien reichte dies schon, um das Prädikat »Stadt« oder »Bashkia« verliehen zu kriegen.</p>
<h3>Die Schwierigkeiten der Landstädte im Post-Kommunismus</h3>
<p><div id="attachment_1776" style="width: 360px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.albanien.ch/une/blog/1770/rubik" rel="attachment wp-att-1776"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-1776" class="size-medium wp-image-1776" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2017/06/Rubik-350x219.jpg" alt="" width="350" height="219" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2017/06/Rubik-350x219.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2017/06/Rubik-800x500.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2017/06/Rubik.jpg 2000w" sizes="auto, (max-width: 350px) 100vw, 350px" /></a><p id="caption-attachment-1776" class="wp-caption-text">Das Leben zieht an Rubik vorbei</p></div></p>
<p>Die meisten dieser Planstädte machten in den letzten 25 Jahren eine schwierige Transformation durch. Fast überall gingen die wichtigen Arbeitgeber verloren. Insbesondere in der Industrie und im Bergbau gab es lange keine Beschäftigung mehr. Auch der Staat hatte kaum Finanzen, so dass gerade die kulturellen Angebote schnell eingstellt wurden. Im Gegensatz zu den Grossstädten, wo eine kleine Mittelschicht und Oberschicht heranwuchs, ist die Bevölkerung dieser Planstädte und ihrer Umgebung meist sehr arm, so dass auch der Dienstleistungssektor sehr bescheiden blieb. Zum Teil findet die Bevölkerung der Landstädte auch heute noch ein – zumal ergänzendes – Einkommen in der Landwirtschaft.</p>
<p>Trotz aller Probleme haben die Landstädte aber auch Einwohner aus den umliegenden Dörfern angezogen, da die Infrastruktur im urbanen Raum etwas besser ist. Andernorts sind die Bauerndörfer der Umgebung heute zum Teil bevölkerungsreicher als das lokale städtische Zentrum, das von Arbeitslosigkeit geplagt wird.</p>
<h3>Niedergang der Bergwerks- und Industriestädte und krisenfestere Verwaltungsstädte</h3>
<p><div id="attachment_1786" style="width: 360px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.albanien.ch/une/blog/1770/cerrik_zentrum" rel="attachment wp-att-1786"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-1786" class="size-medium wp-image-1786" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2017/06/Cerrik_Zentrum-350x219.jpg" alt="" width="350" height="219" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2017/06/Cerrik_Zentrum-350x219.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2017/06/Cerrik_Zentrum-800x500.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2017/06/Cerrik_Zentrum.jpg 2000w" sizes="auto, (max-width: 350px) 100vw, 350px" /></a><p id="caption-attachment-1786" class="wp-caption-text">Im Zentrum von Cërrik – menschenleer</p></div></p>
<p>Die meisten Bergwerksbetriebe haben in den 90er Jahren rasch ihren Betrieb einstellen müssen, was unmittelbaren Einfluss hatte auf die Städte, die von ihnen abhängig waren. Gerade die junge Bevölkerung ist rasch ausgewandert – meist illegal nach Griechenland oder Italien, um dort etwas Geld zu verdienen und die Familie in der Heimat zu unterstützen. Im Verlauf der letzten 25 Jahre haben viele Einwohner diese Städte verlassen, insbesondere wenn sie abgelegen oder in sehr gebirgigem Gebiet gelegen sind. Etwas weniger stark betroffen sind meist Bergwerksorte, die noch lokale Verwaltungszentren sind oder an Durchgangsstrassen liegen. Die zurückgebliebene Bevölkerung in diesen Bergwerksregionen ist meist von der Landwirtschaft und Überweisungen von Verwandten im Ausland abhängig.</p>
<p><div id="attachment_1781" style="width: 360px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.albanien.ch/une/blog/1770/kurbnesh_2" rel="attachment wp-att-1781"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-1781" class="size-medium wp-image-1781" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2017/06/Kurbnesh_2-350x219.jpg" alt="" width="350" height="219" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2017/06/Kurbnesh_2-350x219.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2017/06/Kurbnesh_2-800x500.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2017/06/Kurbnesh_2.jpg 2000w" sizes="auto, (max-width: 350px) 100vw, 350px" /></a><p id="caption-attachment-1781" class="wp-caption-text">Kurbnesh fast ausgestorben</p></div></p>
<p>Einige dieser Bergwerksorte wurden praktisch komplett entvölkert, so das abgelegene Kurbnesh in der Mirdita. In Kruma, dem Zentrum der Region Has im Nordosten, ist die Einwohnerzahl um rund einen Drittel zurückgegangen. Auch Memaliaj im Süden hat rund die Hälfte der Einwohner verloren – ein starker Bevölkerungsrückgang ist aber im ganzen Süden des Landes zu verzeichnen.</p>
<p>Auch die Erdölindustrie war in Albanien kein Garant für Arbeit und Reichtum: Diese Städte sind allesamt von Bevölkerungsrückgang betroffen, wenn auch nicht überall gleich stark.</p>
<p>Die Verwaltungszentren verzeichnen hingegen meist keine solch grosse Abwanderung. Burrël konnte seine Einwohnerzahl halten und Rreshën, Kukës sowie Puka haben zwischen 1989 und 2011 sogar einen Zuwachs verzeichnet.</p>
<p><div id="attachment_1780" style="width: 360px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.albanien.ch/une/blog/1770/burrel_haeuser" rel="attachment wp-att-1780"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-1780" class="size-medium wp-image-1780" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2017/06/Burrel_Haeuser-350x219.jpg" alt="" width="350" height="219" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2017/06/Burrel_Haeuser-350x219.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2017/06/Burrel_Haeuser-800x500.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2017/06/Burrel_Haeuser.jpg 2000w" sizes="auto, (max-width: 350px) 100vw, 350px" /></a><p id="caption-attachment-1780" class="wp-caption-text">Neues Leben in Burrël</p></div></p>
<p>Aus der Reihe tanzt auch die Bergwerkstadt Bulqiza, wo die Einwohnerzalh seit 1989 deutlich zugenommen hat. Aufgrund der besseren Erzvorkommen besteht hier noch heute eine Industrie, wie sonst kaum wo in Albanien. Hinzu die Funktion als Verwaltungszentrum, was ebenfalls stabilisierend wirkte.</p>
<p>Es gibt viele weitere Städte in der Küstenebene zwischen Vlora und Shkodra und besonders im Grossraum Tirana, die beträchtlich an Einwohner zugenommen haben. Dazu gehören auch ein paar Planstädte wie Kamza als Vorort von Tirana oder Laç. In diesem Fällen scheint aber mehr die Landflucht und die Lage als die Attraktivität der geplanten Städte von Bedeutung für das Wachstum gewesen sein.</p>
<h3>Erfolg und Misserfolg der Planstädte</h3>
<p><div id="attachment_1790" style="width: 360px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.albanien.ch/une/blog/1770/krasta" rel="attachment wp-att-1790"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-1790" class="size-medium wp-image-1790" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2017/06/Krasta-350x219.jpg" alt="" width="350" height="219" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2017/06/Krasta-350x219.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2017/06/Krasta-800x500.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2017/06/Krasta.jpg 2000w" sizes="auto, (max-width: 350px) 100vw, 350px" /></a><p id="caption-attachment-1790" class="wp-caption-text">Dunkle Fensterhöhlen in Krasta, Martanesh</p></div></p>
<p>Die planwirtschaftlichen Stadtgründungen scheinen sich in ihrem Schicksal nicht gross von anderen Städten zu unterscheiden – leider ist eine detaillierte Analyse aufgrund des schlechten Datenmaterials nicht wirklich möglich. Im Gegensatz zu vielen anderen, im Umland traditionell verwurzelten Städte Albaniens sind die Industriestädte heute aber doch in den meisten Fällen sehr trostlos und unbelebt. Kaum eine Planstadt hat mehr als 10&#8217;000 Einwohner erreicht – und wie die ganze Stadtentwicklung Albaniens erleben auch die Planstädte mit Bevölkerungswachstum heute eine Phase der chaotisch-wilden Entwicklung weitab der ursprünglichen planerischen Vorgaben.</p>
<p>Die im Kommunismus entwickelten Verwaltungszentren haben mehrheitlich ihren Platz als wichtige Drehscheibe der Umgebung gefunden – ihre Gründung war ein bedeutender Schritt in der Entwicklung des Landes, auch wenn in der post-kommunistischen Zeit in vielen Fällen ein Bevölkerungsrückgang zu verzeichnen war. Es sind zwar vielfach reizlose kleine Provinznester, aber doch kommen hier die Menschen des Umlands zusammen und sorgen für Veränderung und Treiben. Man kauft ein paar notwendige Sachen ein, erledigt Behördengänge, geht hier in die weiterführende Schule oder wartet auf den Bus nach Tirana. Die Stagnation der 90er Jahre ist in den Verwaltungszentren vorbei – es gibt Veränderung, während die Industrieorte leblos wirken, vieles zu Zerfallen droht, der Rückgang deutlich spürbar ist .</p>
<p><div id="attachment_1783" style="width: 360px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.albanien.ch/une/blog/1770/kucova_zentrum" rel="attachment wp-att-1783"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-1783" class="size-medium wp-image-1783" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2017/06/Kucova_Zentrum-350x219.jpg" alt="" width="350" height="219" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2017/06/Kucova_Zentrum-350x219.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2017/06/Kucova_Zentrum-800x500.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2017/06/Kucova_Zentrum.jpg 2000w" sizes="auto, (max-width: 350px) 100vw, 350px" /></a><p id="caption-attachment-1783" class="wp-caption-text">Breite Strassen aus kommunistischer Zeit im Zentrum von Kuçova</p></div></p>
<p>Eine interessante Mischung ist Kuçova, die grösste albanische Planstadt, die einst über 20&#8217;000 Einwohner hatte. Auch hier sind viele Bewohner abgewandert, die Erdöl-Metropole hat aber eine Grösse entwickelt, die ein gewisses Eigenleben garantiert. Und trotz der wirtschaftlichen Misere ist die Erdölproduktion nie ganzÂ  zum Erliegen gekommen, so dass heute noch ein Duft von Öl durch die kommunistischen Prachtsstrassen zieht. Die post-kommunistische Entwicklung hat Kuçova nur zaghaft erfasst – weite Teile des Stadtzentrums werden noch immer von der kommunistischen Architektur, dem roten Stern und Industrieanlagen dominiert. Kuçova gleicht deshalb eher einer Reise durch die Geschichte um 30 Jahre zurück als einer lebendigen albanischen Stadt der Gegenwart.</p>
<p>An vielen anderen Orten ist aber meist tote Hose: Im einzigen Café sitzen ein paar Männer, der zentrale Platz wirkt überdimensioniert und meist auch sehr trostlos heruntergekommen. In den Hintergassen rennen noch ein paar Hühner rum. Aber es fehlen die Investitionen, die kleinen Geschäfte und der Trubel, der vielerorts Ausdruck der albanischen Lebensfreude ist.</p>
<pre><strong>Quellen:</strong> u.a. T. Selenica: »Shqipëroa më 1927«, Tirana 1928;
Arqile Bërxholi, Dhimitër Doka, Hartmut Asche (Hrsg.): »Altasi Gjeografik i Popullisë së Shqipërisë«, Tirana 2003;
Franz  Seiner: »Ergebnisse der Volkszählung in Albanien in dem von den österr.-ungar. Truppen 1916 - 1918 besetzten Gebiete«, Wien 1922, <a href="http://opacplus.bsb-muenchen.de/title/BV022058557/ft/bsb00096082?page=5" target="_blank" rel="noopener noreferrer">online</a>;
Cay Lienau, Günter Prinzing (Hrsg.): »Albanien – Beiträge zu Geographie und Geschichte«, Münster 1986;
</pre>
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		<title>Die Adriaroute kommt wieder</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Lars]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Mar 2016 23:27:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles aus Albanien]]></category>
		<category><![CDATA[Adria]]></category>
		<category><![CDATA[Flucht]]></category>
		<category><![CDATA[Flüchtlinge]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
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					<description><![CDATA[25 Jahre ist es her: Am 7. März 1991 starteten in Albanien die ersten Schiffe voller Flüchtlinge über die Adria. Die Bilder gingen um die Welt: über und über mit Menschen beladeten Schiffe, alle auf der Suche nach Menschenwürde und Wohlstand im Westen. Damals waren es Albaner, die aus Hunger und Verzweiflung einem kollabierenden Staat ... <p class="moree"><a class="btn btn-inverse btn-normal btn-primary " href="https://www.albanien.ch/une/blog/1488">Read more</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>25 Jahre ist es her: Am 7. März 1991 starteten in Albanien die ersten Schiffe voller Flüchtlinge über die Adria. Die <a href="https://www.albanien.ch/une/?p=711">Bilder</a> gingen um die Welt: über und über mit Menschen beladeten Schiffe, alle auf der Suche nach Menschenwürde und Wohlstand im Westen. Damals waren es Albaner, die aus Hunger und Verzweiflung einem kollabierenden Staat entflohen. Der albanische Exodus über die Adria hielt noch viele Jahre an. Mit der Verlagerung auf kleine Schlauch- und Schnellboote verschwand er aber aus der Öffentlichkeit. Nur gelegentlich, wenn mal wieder ein <a href="http://www.albanien.ch/bb/article.php?article_file=1073856771.txt&amp;showtopic=" target="_blank">Schiff kenterte</a>, gab es Kurzmeldungen in den Randspalten.</p>
<p><div id="attachment_1499" style="width: 360px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.albanien.ch/une/?attachment_id=1499" rel="attachment wp-att-1499"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-1499" class="wp-image-1499" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2016/03/Fluechtlingsboot_Mittelmeer-595x396.jpg" alt="Flüchtlingsboot im Mittelmeer (Symbolbild – Irische Marine)" width="350" height="233" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2016/03/Fluechtlingsboot_Mittelmeer-595x396.jpg 595w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2016/03/Fluechtlingsboot_Mittelmeer-768x512.jpg 768w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2016/03/Fluechtlingsboot_Mittelmeer-960x639.jpg 960w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2016/03/Fluechtlingsboot_Mittelmeer.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 350px) 100vw, 350px" /></a><p id="caption-attachment-1499" class="wp-caption-text">Flüchtlingsboot im Mittelmeer <br />(Symbolbild – Irische Marine)</p></div></p>
<p>Es dauerte, bis Italiener und Albaner in enger Zusammenarbeit die Schlepper stoppen konnten. Ein allgemeines Verbot von privaten Booten in Albanien half dabei – es wurde erst vor Kurzem aufgehoben.</p>
<h3>Keine nassen Füsse mehr</h3>
<p>Heute können Albaner problemlos ins Flugzeug steigen oder in Durrës ein Fährschiff nehmen: Dank visafreier Einreise in den Schengen-Raum müssen Albaner nicht mehr für 1000 Euro oder mehr illegal in die EU schippern. In der albanischen Wahrnehmung ist die Adriaroute als traumatischer Weg aus der Misere aber noch nicht verdrängt: Mehrere Spielfilme der letzten Jahre enden mit einer Bootsfahrt über die Adria – mal glücklos im tiefen Wasser, mal glücklich am gegenüberliegenden Ufer.</p>
<h3>Die neue Flüchtlingsflut</h3>
<p><div id="attachment_1492" style="width: 360px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://www.albanien.ch/une/?attachment_id=1492" rel="attachment wp-att-1492"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-1492" class="wp-image-1492" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2016/03/Vlora_Strand_abends-595x389.jpg" alt="Trüber Ausblick am Adriaufer in Vlora" width="350" height="229" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2016/03/Vlora_Strand_abends-595x389.jpg 595w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2016/03/Vlora_Strand_abends-768x502.jpg 768w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2016/03/Vlora_Strand_abends-960x628.jpg 960w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2016/03/Vlora_Strand_abends.jpg 1000w" sizes="auto, (max-width: 350px) 100vw, 350px" /></a><p id="caption-attachment-1492" class="wp-caption-text">Trüber Ausblick am Adriaufer in Vlora</p></div></p>
<p>Seitdem den Flüchtlingen aus den Krisengebieten im Nahen Osten und Ostafrika die Reise durch den Balkan verunmöglicht wurde, ist die Adriaroute wieder im Gespräch. Wie die Albaner früher werden bald auch Syrer, Afghanen, Iraker, Somalier und andere in Griechenland Gestrandete den Weg durch Albanien in den Westen suchen wollen. Italien ist verlockend nahe – die Adria hier keine 80 Kilometer breit.</p>
<p>Bis jetzt hat sich der Flüchtlingsstrom noch nicht nach Albanien verlagert, aber alle rechnen mit der anstehenden Flut.</p>
<p>Albanien versucht sich vorzubereiten. Auffanglager für mehrere Tausend wurden eingerichtet, Polizisten abkommandiert.</p>
<h3>»Nicht mit uns«</h3>
<p>Regierungschef Edi Rama sagt, dass Albanien nicht offen sei für Flüchtlinge. Mit deutlichen Worten signalisiert er Abwehr und versucht zu verhindern, dass Albanien bald die Probleme lösen muss, die seine mächtigen Nachbarn nicht lösen wollen: Ein Stau der Flüchtlinge im eigenen Land ist das ungemütliche Szenario. Edi Rama weiss aber selber, dass Albanien die Flüchtlinge nicht aufhalten kann. Und dass es schwierig wird, sie dann weiterzubefördern. Italien signalisierte bereits, dass man die Flüchtlinge lieber auf albanischem als auf italienischem Boden stoppen wolle, und bietet den Albanern Hilfe an.</p>
<p>Im Gegensatz zum Ministerpräsidenten sieht die Bevölkerung des Landes kein grosses Problem. Die traditionell gastfreundlichen Albaner sind den Flüchtlingen gegenüber nicht negativ gestimmt: Als Auswanderernation habe man Verständnis für die Vertriebenen aus Krisengebieten, schreibt der »Economist« zutreffend. Und als Krisennation ist man sicherlich auch über jede Gelegenheit froh, ein paar Euros dazuzuverdienen.</p>
<h3>Grüne Grenzen in einsamen Bergen</h3>
<p><div id="attachment_1491" style="width: 360px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://www.albanien.ch/une/?attachment_id=1491" rel="attachment wp-att-1491"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-1491" class="wp-image-1491" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2016/03/Vlora_Sonnenuntergang-595x395.jpg" alt="Die Sonne geht im Westen unter – am Strand von Vlora" width="350" height="233" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2016/03/Vlora_Sonnenuntergang-595x395.jpg 595w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2016/03/Vlora_Sonnenuntergang-768x510.jpg 768w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2016/03/Vlora_Sonnenuntergang-960x638.jpg 960w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2016/03/Vlora_Sonnenuntergang.jpg 1505w" sizes="auto, (max-width: 350px) 100vw, 350px" /></a><p id="caption-attachment-1491" class="wp-caption-text">Die Sonne geht im Westen unter – am Strand von Vlora</p></div></p>
<p>Aktuell sind die Flüchtlinge noch zögerlich – zu unklar ist, was auf sie zukommt. Man fürchte, in Albanien ausgeraubt zu werden oder im Gefängnis zu landen, ist dem »Economist« zu entnehmen. Und wie weiter? Die Route am Adriaostufer entlang nach Norden durch Montenegro, Bosnien, Kroatien ist nicht verheissungsvoll, und die Fahrt über die Adria ist wenig verlockend. Es sind »komplizierte Wege« (»F.A.Z.«), die auch deutlich mehr Kosten mitsichbringen und einen den Schleppern ausliefert.</p>
<p>Sobald die Verzweiflung der Flüchtlinge in Griechenland aber gross genug ist und das Wetter etwas besser, werden sich wohl viele einen Weg durch die Berge suchen. Mit lokaler Führung lässt sich die Grenze problemlos überwinden – ein Abriegeln wie in Mazedonien ist hier nicht denkbar. Ohne Schlepper dürfte es hingegen schwierig werden, an der Polizei vorbei zur Küste zu kommen. Im Land ohne Eisenbahnen ist das Weiterkommen beschwerlich und im spärlich besiedelten Süden fallen Fremde schnell auf. Offen ist, was die Polizei mit illegalen Migranten machen soll: Können die Flüchtlinge nach Griechenland zurückgeschickt werden?</p>
<h3>Die Mafia dankt</h3>
<p>Am Schluss wird mit Sicherheit die Mafia von der Abschottungspolitik der EU, die für das Flüchtlingsproblem noch immer keine Lösung gefunden hat, profitieren. Den Flüchtlingen wird nichts anderes übrigbleiben, als noch mehr Geld an Schlepper zu zahlen.</p>
<p>Auf beiden Seiten der Adria bereitet sich die Mafia schon auf das neue Geschäft vor. Es wird gemunkelt, dass in Italien im grossen Sitl Schlauchboote aufgekauft werden. Und in den Sozialen Medien würden bereits Transporte übers Meer für 6000 bis 7000 Euro angeboten.</p>
<p>Es bleibt nur zu hoffen, dass nicht wieder viele Hoffnungsuchende auf der Adriaroute Opfer des Meers oder skrupelloser Geschäftemacher werden. Die Fahrt über die Adria ist deutlich länger und riskanter als das Übersetzen von der Türkei auf griechische Inseln – und schon dabei sind immer wieder Menschen im Meer ertrunken ”¦</p>
<p><a href="http://www.albanien.ch/forum/newinst/viewtopic.php?f=1&amp;t=17695"><i class="wp-svg-bubbles-4 bubbles-4"></i> Diskussion zum Thema im Forum</a></p>
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		<title>Die letzten Zeitzeugen: Gastfreundschaft im Zweiten Weltkrieg</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Lars]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 May 2014 22:30:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geschichte & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Treffen der Kulturen]]></category>
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					<description><![CDATA[Ein ganzer Saal hing an den Lippen einer 83-jährigen, etwas gebrechlich wirkenden, sehr kleinen und zierlichen Dame. Die Zuhörer letzten Donnerstag in Basel waren fasziniert von ihrem Bericht: »Es ist jedes Mal eine Freude, wenn ich über Albanien sprechen darf,« erklärte Johanna Neumann in ihrem amerikanisch gefärbten, aber klarem Hamburger Dialekt und übertrug die Freude ... <p class="moree"><a class="btn btn-inverse btn-normal btn-primary " href="https://www.albanien.ch/une/blog/1086">Read more</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ein ganzer Saal hing an den Lippen einer 83-jährigen, etwas gebrechlich wirkenden, sehr kleinen und zierlichen Dame. Die Zuhörer letzten Donnerstag in Basel waren fasziniert von ihrem Bericht: »Es ist jedes Mal eine Freude, wenn ich über Albanien sprechen darf,« erklärte Johanna Neumann in ihrem amerikanisch gefärbten, aber klarem Hamburger Dialekt und übertrug die Freude sogleich auf die vielen Zuhörenden.</p>
<p>Johanna Neumann berichtete aus ihrem Leben, wie sie als kleines Kind in den 30er Jahren aus Nazi-Deutschland flüchten musste und mit ihren Eltern zufällig in Albanien eine vorübergehende Heimat fand. Von 1939 bis 1945 lebte die jüdische Familie in Albanien, geschützt von Albanern und deren Gastfreundschaft. Sie erzählte vom schwierigen Leben, das insbesondere nach dem Einmarsch der Wehrmacht lebensgefährlich wurde. »Es ist unglaublich zu beschreiben, wie aufopfernd die Albaner waren,« berichtete sie von ihren Gastgebern, die ebenso ihr Leben aufs Spiel setzten und die fremden Gäste mit Unterkunft, Kleidern, Essen und Süssigkeiten versorgten.</p>
<p>»Albanien ist das einzige Land in Europa, das nach dem Krieg mehr Juden hatte als vorher,« sagte Johanna Neumann. Diese Botschaft will auch die <a href="http://www.besa-expo.ch/" target="_blank">Ausstellung »Besa«</a> verbreiten, die zur Zeit in Basel zu sehen ist und im Verlaufe der nächsten Monate durch die Schweiz ziehen wird. Im Zentrum der Ausstellung stehen die Fotografien vonÂ Norman Gershman: Portraits einzelner Albaner, die Juden beherbergt hatten, sowie kurze Erklärungen von ihnen. Mit einem besonderen Programm für Schulklassen soll besonders auch ein junges Publikum angesprochen werden. Ziel ist aber, allen die kaum bekannte <a href="http://www.albanien.ch/nla/22/art230.html">Geschichte der Rettung der Juden</a> in Albanien bekannt zu machen, von der einzigartigen Gastfreundschaft der Albaner zu berichten, die auf dem Ehrenwort der »Besa« beruht. Der Holocaust sei der Ausdruck einer unglaublichen menschlichen Niedertracht gewesen, führte Johanna Neumann aus, aber gleichzeitig seien die Albaner, die albanische Regierung und Menschen im Land moralisch hoch hinaufgestiegen: »Albanien hat die Moral der Welt gerettet.«</p>
<p>Johanna Neumanns Geschichte hatte berührt. Und die Ausstellung hatte erneut Menschen zusammengebracht, die sonst selten zusammenfinden: Juden und andere interessierte Schweizer sowie Albaner aller Religionen. Allen tat es gut, über diese menschliche Grösse zu hören und zu lesen, die für die Albaner so selbstverständlich ist. Einer der in der Ausstellung Portraitierten hatte zu Protokoll gegeben: »Es gibt keine Ausländer in Albanien, es gibt nur Gäste.« Diese ehrenvolle Offenheit rettete nicht nur vielen Juden das Leben, sie ist auch noch heute in Albanien zu erfahren. In vielen Ländern ist dies aber nicht die Norm – gerade den Albanern widerfährt in der Schweiz viel Abneigung, und sie waren umso erfreuter, mal als wahre Helden ohne Vorbehalte anerkannt zu werden. Johanna Neumann schloss ihren Vortrag mit den Worten: »Wir können den Albanern nicht dankbar genug sein.« Fast wie ein Superstar wurde sie daraufhin an diesem Abend vom Basler Publikum gefeiert. Vor allem die Albaner, die sonst oft von negativen Vorurteilen geplagt werden, zollten ihr Anerkennung für dieses Lob, jeder wollte ein Foto von ihr.</p>
<p>
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		<title>Vom Albanologen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Lars]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Apr 2013 10:13:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geschichte & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Im WWW]]></category>
		<category><![CDATA[Albanologie]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Robert Elsie]]></category>
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					<description><![CDATA[Robert Elsie ist ein bedeutender Albanologe, der in den letzten Jahren viele Bücher über die Geschichte und Kultur der Albaner verfasst hat. Viele seiner alten Texte, Fotos und Dokumente, die er bei seinen Forschungen entdeckt, macht er im Internet zugänglich – ein schöner Fundus für alle, die an Albaniens Vergangenheit interessiert sind. Auf Elsies Blog ... <p class="moree"><a class="btn btn-inverse btn-normal btn-primary " href="https://www.albanien.ch/une/blog/953">Read more</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Robert Elsie ist ein bedeutender Albanologe, der in den letzten Jahren viele Bücher über die Geschichte und Kultur der Albaner verfasst hat. Viele seiner alten Texte, Fotos und Dokumente, die er bei seinen Forschungen entdeckt, macht er im Internet zugänglich – ein schöner Fundus für alle, die an Albaniens Vergangenheit interessiert sind.</p>
<p>Auf Elsies Blog lässt sich nachverfolgen, was er gerade wieder entdeckt und veröffentlicht hat:<br />
<a title="Robert Elsie News" href="http://robertelsie.tumblr.com/" target="_blank">&gt;&gt; Robert Elsie News</a></p>
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		<title>100 Jahre Unabhängigkeit &#8211; keine Selbstverständlichkeit</title>
		<link>https://www.albanien.ch/une/blog/918</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lars]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Nov 2012 19:38:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles aus Albanien]]></category>
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					<description><![CDATA[Albanien feiert 100 Jahre Unabhängigkeit – die Festlichkeiten sind ausgelassen, das Land versinkt in Rot-Schwarz und alles, das irgendeinen Kontext zu den Albanern hat, wird patriotisch hochgejubelt. Etwas weniger euphorisch sind die Kommentare ausländischer Beobachter und Journalisten, die feststellen, dass nicht alles glänzt, das mit dem albanischen Staat zu tun hat: Nicht nur die schwierige ... <p class="moree"><a class="btn btn-inverse btn-normal btn-primary " href="https://www.albanien.ch/une/blog/918">Read more</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Albanien feiert 100 Jahre Unabhängigkeit – die Festlichkeiten sind ausgelassen, das Land versinkt in Rot-Schwarz und alles, das irgendeinen Kontext zu den Albanern hat, wird patriotisch hochgejubelt. Etwas weniger euphorisch sind die Kommentare ausländischer Beobachter und Journalisten, die feststellen, dass nicht alles glänzt, das mit dem albanischen Staat zu tun hat: Nicht nur die schwierige Geschichte werden erwähnt, sondern auch auf die aktuellen politischen Missstände, wirtschaftliche Probleme, fehlende Aufarbeitung der Geschichte und grassierende Korruption wird hingewiesen.</p>
<p>Klar haben sie nicht Unrecht: Die letzten 100 Jahre albanische Geschichte waren vor allem ein Leidensweg, und die aktuellen Verhältnisse in beiden albanischen Staaten, in der Republik Albanien wie auch in der Republik Kosova, bergen viel Kritikpotenzial. Trotzdem ist das heutige Jubiläum wohl ein Tag, an dem man durchaus mit Stolz feiern kann. Denn der Weg war wie erwähnt nicht einfach, und es gehört viel Glück dazu, dass die Albaner heute trotz grosser Verluste überhaupt feiern können.</p>
<p>Als Ismail Qemali Bey Vlora am 28. Dezember 1912 mit ein paar Dutzend Verbündeten aus dem ganzen albanischen Siedlungsgebiet in Vlora einen unabhängigen Staat ausrief, war das eine aus der Not geborene Idee. Bis auf ein kleines Gebiet rund um Vlora war ganz Albanien von ausländischen Truppen besetzt und das Osmanische Reich, zudem man sich zugehörig fühlte – auch wenn immer wieder mehr Autonomie für die Albaner gefordert wurde – war am Auseinanderfallen. Die albanische Zukunft bot plötzlich nur noch zwei Optionen: Minderheit werden in den Nachbarstaaten Griechenland, Serbien, Bulgarien und Montengro oder einen eigenen Staat gründen. Bis anhin hatten nur sehr wenige revolutionäre Geister unter den Albanern überhaupt mit diesem Gedanken gespielt, aber jetzt war es die letzte Option.</p>
<p>Eigentlich war auch die Ausrufung der Unabhängigkeit eine aussichtslose Mission. Denn einerseits waren die Nachbarvölker bereit, sich mit Waffengewalt möglichst viel albanisches Siedlungsgebiet einzuverleiben, andererseits hatten die Albaner keine wichtigen Freunde, die sich für sie stark machen würden. So war wohl vor allem die Angst vor einem allzu mächtigen Serbien, dem die Italiener und Österreicher keinen Zugang zur Adria gönnen wollten, der Nährboden für den albanischen Staat. Wien und Rom setzten gegen die Interessen der Russen und Franzosen durch, dass Albanien als Pufferstaat zwischen Serbien und ihren eigenen Einflussbereichen international anerkannt wurde. Dementsprechend klein fielen die Grenzen des neuen albanischen Staats aus: Knapp gross genug für einen überlebenstauglichen Staat, aber ohne viele wichtige Zentren – das Siedlungsgebiet von rund der Hälfte der Albaner ging an die Nachbarstaaten und sorgte noch für die fast nächsten 100 Jahre für ungelöste Probleme, Vertreibung und Gewalt.</p>
<p>Auch wenn der junge albanische Staat die erste Hürde nahm und von der internationalen Gemeinschaft mit dem Ende des Ersten Balkankriegs anerkannt wurde, gab es noch zahlreiche weitere Hürden zu nehmen. Es sollte viele Monate dauern, bis sich die ausländischen Armeen aus albanischem Territorium zurückgezogen hatten. Der von den Grossmächten eingesetzte deutsche Prinz, der Albanien regieren sollte, erwies sich als recht unfähig und machtlos. Auch viele mächtige Albaner versuchten oft und zum Teil auch mit Gewalt, mehr ihre eigenen Interessen durchzusetzen als der noch fremden Idee eines geeinten Albaniens zu folgen. Im Ersten Weltkrieg war Albanien gleich wieder Tummelplatz ausländischer Soldaten. Nach dem Krieg sollte Albanien oder Teile davonÂ unter den Besatzungsmächten aufgeteilt werden – sie waren aber wohl zu kriegsmüde, um sich in Albanien festzubeissen. Die für einmal geeinten Albaner schafften es, die fremden Truppen aus dem Land zu jagen und eine eigenständige Staatlichkeit zu etablieren. In der Folge anerkannte der Völkerbund Albaniens Unabhängigkeit, die Albaner konnten die Eigenstaatlichkeit für ein paar weitere Jahrzehnte retten. In Kosova litten die Albaner aber schwer: Hundertausende Muslime wurden vertrieben.</p>
<p>Die Zwischenkriegszeit war zuerst geprägt von sich laufend abwechselnden Regierungen, die sich zum Teil gewaltsam ablösten, bis sich der junge Ahmet Zogu mit geringer Rücksichtnahme auf Verluste etablieren konnte. Er liess sich erst zum Präsidenten, später zum König ausrufen und setzte seine Interessen vehement durch, aber schaffte allmählich stabile Verhältnisse, ein Staatsverständnis unter seinen Untergebenen und einen einigermassen funktionierenden Staatsapparat. Er führte das Land aber auch in eine gefährliche Abhängigkeit zu den Italienern. Mussolini überfiel dann auch im April 1939 Albanien und gliederte es dem Italienischen Königreich ein. Die albanische Unabhängigkeit wurde mal wieder zu Grabe getragen. Wiederum meinte es das Schicksal recht gütig mit den Albanern. Als Italien kapitulierte, mussten die Deutschen diese Flanke sichern. Ihnen fehlten aber die Soldaten, um Albanien zu unterwerfen. Also wurde ein grossalbanischer Staat ausgerufen, und die Wehrmacht kümmerte sich nur um die allerdringlichsten Angelegenheiten. Nach dem Krieg, als die meisten Albaner aus Griechenland vertrieben wurden, entstand in den alten Grenzen die Sozialistische Volksrepublik Albanien. Das Land entwickelte sich rasch, als Hoxha noch Hilfe von den Sowjets annahm, verfiel aber immer mehr, je mehr der paranoide Diktator das Land von der Aussenwelt isolierte. Auch zu den Albanern in den jugoslawischen Grenzgebieten bestand kein Kontakt mehr.</p>
<p>1991, als das nationalistisch-diktatorische Regime kommunistischer Couleur in Albanien aufgab und die Demokratie eingeführt wurde, war das Land am Boden. Die Bewohner hätten es alle am liebsten verlassen und für die Nachbarn wäre es leichte Beute gewesen – aber die wollten nicht mehr. Mit internationaler Hilfe wurde Albanien wieder aufgepäppelt und die Albaner in ihrem Land zurückgehalten. Eine Pseudo-Demokratie mit viel Korruption und gefälschten Wahlen etablierte sich, die Menschen waren aber mehr mit dem Überleben beschäftigt. Als man langsam einen Silberstreifen am Horizont sah, kam der nächste Schlag: ein grosses System von Pyramidenfirmen stürzte Land und Leute in den Ruin. Danach stabilisierte sich Albanien aber deutlich dank verstärkter ausländischer Einflussnahme, verstärkter ausländischer Hilfe und sich verbessernder politischer Verhältnisse.</p>
<p>Den Albanern in Kosova ging es aber bald wieder sehr schlecht. Die serbische Repression war schlimm und provozierte bewaffneten Widerstand. Nur die späte Intervention der NATO konnte noch Abhilfe schaffen. Nach dem Kosovokrieg erlangten auch die Albaner in Kosova ihre Selbstbestimmung und konnten 2008 einen eigenen Staat ausrufen. Zwar gibt es in Südserbien, in Mazedonien und in Montenegro auch noch albanische Minderheiten, die Konflikte der letzten Jahre haben aber auch hier nachgelassen.</p>
<p>Die Eigenstaatlichkeit, von der die Albaner heute zwei haben, war also während der letzten Jahre von vielen glücklichen Umständen begleitet. Dass die Albaner unter diesen Umständen immer noch in Unabhängigkeit leben können, ist somit alles andere als selbstverständlich und durchaus ein Grund zum Feiern!</p>
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		<title>Heute vor 100 Jahren: Ausbruch des Balkankriegs</title>
		<link>https://www.albanien.ch/une/blog/895</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lars]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Oct 2012 17:18:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geschichte & Kultur]]></category>
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		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
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					<description><![CDATA[Als am 8. Oktober 1912 Montenegro dem Osmanischen Reich den Krieg erklärte, war dies auch ein schicksalhafter Tag für die Nation der Albaner. Damals lebten die Albaner mehrheitlich noch in einem Staat vereint – nur in Montenegro und im Süden waren bereits albanisch besiedelte Gebiete separiert. Die Türken waren vielen Albanern zwar verhasste Herrscher, aber ... <p class="moree"><a class="btn btn-inverse btn-normal btn-primary " href="https://www.albanien.ch/une/blog/895">Read more</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Als am 8. Oktober 1912 Montenegro dem Osmanischen Reich den Krieg erklärte, war dies auch ein schicksalhafter Tag für die Nation der Albaner. Damals lebten die Albaner mehrheitlich noch in einem Staat vereint – nur in Montenegro und im Süden waren bereits albanisch besiedelte Gebiete separiert. Die Türken waren vielen Albanern zwar verhasste Herrscher, aber boten ihnen doch eine Art Heimat. Obwohl die Albaner immwer wieder für Autonomie, weniger SteuernÂ und mehr Rechte wie Schulbildung in albanischer Sprache kämpften und albanische Aufstände schon fast zur Tagesordnung gehörten, war ihnen dieÂ Forderungen der Nachbarländer aufÂ  Teile des Osmanischen Reichs die grössere Bedrohung.</p>
<p>Innerhalb des Osmanischen Reichs waren die Albaner vereint und hatten dadurch eine nicht zu unterschätzende Machtstellung: Sie waren im Türkenstaat gut integriert und besetzten viele wichtige Rollen. Und vor allem war die muslimische Mehrheit unter den Albanern in ihrer Religion unbedroht. Gegen eine Abtretung albanisch bewohnter Gebiete an christliche StaatenÂ kämpften die in der »Liga von Prizren« vereinigten Albaner schon seit 1878 – nicht immer erfolgreich. Einen eigenen Staat konnten sich aber auch 30 Jahre später nur die wenigsten Albaner vorstellen.</p>
<p>Am 9. Oktober 1912 traten auch Serbien, Bulgarien und Griechenland gegen die Osmanen in den Krieg ein. Albanische Aufständische, die zuvor noch regelmässig gegen die Türken kämpften, mussten jetzt mit diesen gegen die einfallenden fremdenÂ Armeen antreten – ohne Erfolg. Montenegro, Serbien und Griechenland wollten Albanien unter sich aufteilen und machten schnell Boden gut: In weniger als zwei Monaten beherrschten sie fast ganz Albanien, nur ein kleines Gebiet rund um Vlora wurde noch von albanischenÂ Verbänden kontrolliert.</p>
<p>Als sich abzeichnete, dass die Türken sich geschlagen geben mussten, ergriffen diverse Vertreter der albanischen Nationalbewegung die Offensive und riefen in Vlora am 28. November 1912 einen unabhängigen Staat aus. Es war wohl grosses Glück, dass dieser Staat nicht nur seine ersten Monate überlebte, sondern auch die Jungendphase mit landesunkundigem deutschen Fürsten,Â Erstem Weltkrieg und den vielen Turbulenzen danach überstand. Sogar nach dem Zweiten Weltkrieg drohteÂ noch die Eingliederung durch die Jugoslawen – wohlmöglich ein AuslöserÂ für die später immer stärker werdende Isolationspolitik von Hoxha.Â </p>
<p>Als der Erste Balkankrieg im Mai 1913 ein Ende fand, anerkannten die Grossmächte Albanien als eigenen Staat an. Dieser Erfolg warÂ kaum albanischer Kriegsführung oder albanischer Diplomatie zu verdanken, sondern vor allem den Österreichern, die ein zu mächtiges – also grosses – Serbien mitÂ direktem Zugang zur AdriaÂ verhindern wollten. Unterstützer fand Wien in den Italienern, die damals wohl schon etwas machthungrig über die Adria gierten, und in der indifferenten Haltung der Deutschen und Briten. Der albanische Staat war also beschlossene Sache, nur die Grenzen waren noch zu klären. Grosse Siedlungsgebiete der Albaner gingen damals an die Nachbarstaaten, dieÂ dank Russland und Frankreich ihre InteressenÂ sehr weitÂ durchsetzen konnten. Nur etwa die Hälfte der Albaner waren im neuen Staat vereint.</p>
<p>Als Folge des Balkankriegs verliessen Hundertausende Muslime Europa und flüchteten in die Türkei. Darunter waren auch viele Albaner, die von den Slawen aus ihrer HeimatÂ vertrieben wurden. Nur gerechte Lösungen gibt es wohl nicht, wenn durch ein multiethnisches Gebiet plötzlich Grenzen gezogen werden müssen. Die vereinbarte Lösung war aber deutlich zu Ungunsten der Albaner und bereitete auch der Weltpolitik immer wieder Sorgen – bis heute. Zwar ist Kosova nach den Kriegen der 1990er Jahre heute ein eigener Staat, in dem nicht mehr die Mehrheit der Bevölkerung unterdrückt wird. Aber noch immer gibt es zahlreiche ungelöste Probleme mit den Serben, was eine internationale vollständige Akzeptanz verhindert. Und eine Vereinigung Kosovas mit Albanien oder weitergehende grossalbanische Forderungen sind noch immer nicht ganz vom Tisch.</p>
<p>Der Balkankrieg vor 100 Jahren hatte also nicht nur die Gründung des albanischen Staats zur Folge, sondern lösteÂ andererseits auch vielÂ NotÂ insbesondere unter der muslimischen und albanischen Bevölkerung des Balkans aus.Â Die Folgen sind noch heute nicht wirklich verdaut, auch wenn das grösste Ungemach endlich vorüber zu sein scheint.</p>
<p>&gt;&gt; Deutschlandfunk zum Jahrestag: <a href="http://www.dradio.de/dlf/sendungen/kalenderblatt/1881770/" target="_blank">»Ganze albanische Dörfer hatten sich in Feuersäulen verwandelt«</a></p>
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		<title>Limonadenverkäufer</title>
		<link>https://www.albanien.ch/une/blog/818</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lars]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Jun 2012 22:56:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geschichte & Kultur]]></category>
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					<description><![CDATA[Solche Verkäufer gibt es heute leider nicht mehr. Postkarte von 1939]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Solche Verkäufer gibt es heute leider nicht mehr.</p>
<p><a href="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2012/06/20120629-005343.jpg"><img decoding="async" class="alignnone size-full" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2012/06/20120629-005343.jpg" alt="20120629-005343.jpg" /></a><br />
Postkarte von 1939</p>
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