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	<title>Edi Rama &#8211; S&#039;ka problem!</title>
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	<title>Edi Rama &#8211; S&#039;ka problem!</title>
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		<title>Albaniens Regierung will ins All – und keiner fragt weshalb!</title>
		<link>https://www.albanien.ch/une/blog/2222</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lars]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 31 Oct 2021 14:27:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[aufwärts – Projekte und Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Bedrohung]]></category>
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					<description><![CDATA[Stolz präsentierte Ministerpräsident Edi Rama letzte Woche ein Video, in dem er begeistert Pläne betrachtet, wie Albanien demnächst im Weltall präsent sein wird. Als erstes Land der Region. »Unglaublich«, ist Edi Rama zu hören. Zwei Satelliten will Albanien im nächsten Jahr ins All schiessen – respektive von SpaceX ins All schiessen lassen. Die Art der ... <p class="moree"><a class="btn btn-inverse btn-normal btn-primary " href="https://www.albanien.ch/une/blog/2222">Read more</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Stolz präsentierte Ministerpräsident Edi Rama letzte Woche ein Video, in dem er begeistert Pläne betrachtet, wie Albanien demnächst im Weltall präsent sein wird. Als erstes Land der Region. »Unglaublich«, ist Edi Rama zu hören.</p>



<p>Zwei Satelliten will Albanien im nächsten Jahr ins All schiessen – respektive von SpaceX ins All schiessen lassen. Die Art der Ankündigung war typisch Rama: keine offizielle Kommunikation, kein offizieller Entscheid, sondern einfach ein schlechtes Video auf Social Media mit hübschen Bildchen von Raketen und Satelliten.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="800" height="461" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2021/10/albanien-satellit-spacex-800x461.jpg" alt="Edi Rama schaut ein Video von SpaceX über albanische Satelliten im All: Mit hübschen Bildchen Eindruck schaffen" class="wp-image-2223" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2021/10/albanien-satellit-spacex-800x461.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2021/10/albanien-satellit-spacex-350x202.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2021/10/albanien-satellit-spacex-1536x886.jpg 1536w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2021/10/albanien-satellit-spacex-2048x1181.jpg 2048w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure>



<p>Medien im In- und Ausland nahmen das Facebook-Video gleich auf und berichteten ebenfalls von der glorreichen Zukunft Albaniens im Weltall. Aber niemand fragte, was hinter den beiden Satelliten »Albania 1« und »Albania 2« steckt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Albanische Satelliten für …</h3>



<p>Andere Länder entwickelten ein eigenes Weltraumprogramm, um ihre wissenschaftliche und politische Grösse darzustellen. In Albanien werden hingegen kleinere Brötchen gebacken – nur neue Flughäfen gebaut, keine Raketenstartgelände. Die Satelliten werden von Elon Musks privater amerikanischer Firma »SpaceX« ins All transportiert.</p>



<p>Andere Länder schicken Satelliten ins All, um wissenschaftliche Daten zu sammeln oder ein Kommunikationsnetzwerk aufzubauen. Anders in Albanien …</p>



<p>Ein paar Tage vor Ramas Facebook-Video wurde das Thema Satelliten im albanischen Parlament am Rande erwähnt. Aber Medienreaktionen löste das kaum aus. Im Parlament wurde auch klar, worum es beim Satellitenprogramm geht.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Big Brother</h3>



<p>Die albanische Regierung erklärte, die Überwachung im Land ausbauen zu wollen. Neben Sicherheitskameras und Drohnen gehören auch Satelliten zu dem Programm. </p>



<p>Es ist eindrücklich, wie es Rama gelingt, einen eher fragwürdigen Plan als Erfolg des Landes darzustellen. Und fast niemand stellt Fragen.</p>



<p>Einzig Exit.al widmete dem ein paar Zeilen und hielt fest, dass es unklar ist, wie das Satellitenprogramm finanziert werden soll. Gut möglich, dass Albanien dieses Unternehmen nicht alleine stemmen wird. Albaniens Grenzen werden von der EU-Frontex-Mission bewacht. Und der Luftraum wird vom NATO-Partner Italien gesichert und von der italienischen Guardia di Finanzia kontrolliert, die den Drogenanbau eindämmen möchte.</p>



<p>Wie viel Überwachung in Albanien sinnvoll ist, um die Aktivitäten der Mafia zu bekämpfen,  und wo die Grenzen der persönlichen Freiheit der Bürger beschränkt werden, steht hier als unbeantwortete Frage im Raum.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Was können Überwachungssatelliten?</h3>



<p>Der Überwachungssatellit ist natürlich keine albanische Erfindung und keine Spitzenleistung der albanischen Industrie. Solche Satelliten mit Synthetic Aperture Radar sind schon weit verbreitet – viele Staaten auch aus Mitteleuropa nutzen die Technologie. Die Satelliten werden ganz unterschiedlich genutzt, um Veränderungen der Erde oder des Klimas besser wissenschaftlich verstehen zu können oder auch für militärische Zwecke.</p>



<p>Der grosse Vorteil dieser Satelliten ist, dass Geschehnisse fast in Echtzeit verfolgt werden können. Künstliche Intelligenz wird für die Auswertung der Datenflut genutzt.</p>



<p>Die Auflösung der Satelliten liegt, je nach Hersteller, bei rund 30 bis 80 Zentimetern. Damit werde die Privatsphäre der Menschen gewahrt, erklärt ein Hersteller.</p>



<p>Für Albanien dürfte der Fokus in der Bekämpfung des organisierten Verbrechens liegen. Wo wird Marihuana angebaut? Wo fliegen Kleinflugzeuge rum? Welche Schiffe fahren nachts durch die Küstengewässer? Wo entstehen illegale Bauten? Vielleicht ist sogar erkennbar, ob irgendwo Menschengruppen die Grenze passieren.</p>



<p>Die Spionagesatelliten könnten auch bei Naturkatastrophen eingesetzt werden oder für wissenschaftliche Zwecke. Das dürfte aber kaum im Fokus stehen. Auch militärische Aufgaben dürften kaum von Bedeutung sein. Und für die Verfolgung von alltäglichen Vergehen wie Diebstahl oder Fahndung im Strassenverkehr und für Verbrecherjagd stünden dann ja noch die Überwachungskameras und Drohnen zur Verfügung.</p>



<p>Im Detail ist also alles andere als klar, wer da im Detail was beabsichtigt.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-rich is-provider-handler-einbetten wp-block-embed-handler-einbetten"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<div class="fb-video" data-allowfullscreen="true" data-href="https://www.facebook.com/watch/?v=310568727103423"></div>
</div></figure>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Nachtrag –&nbsp;3. Januar 2022</h2>



<p>Die Satelliten wurden heute ins All geschossen. Edi Rama verfolgte den Raketenstart in Cape Canaveral per Videoübertragung. Und reichte gleich noch ein paar Gründe nach, wofür die Satelliten benötigt werden: Es gehe um »Monitoring« –&nbsp;aus 150 Kilometer Höhe könne man schnell Gesetzesverletzungen erkennen. Als Beispiel nennt er illegale Bautätigkeiten.</p>



<p>Grundsätzlich hört sich das alles ja nicht schlecht –&nbsp;aber etwas mehr Transparenz wäre ja nicht schlecht.</p>



<p>Verteidigungsminister Niko Peleshi erklärte, dass der Vertrag eine exklusive Nutzung der Satelliten während drei Jahren vorsieht, aber die Vertragspartner Albanien unerstützen beim Aufbau des Know-hows zur Produktion und Interpretation des Bildmaterials. </p>
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		<title>Politik mit Farben</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Lars]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Dec 2016 14:43:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles aus Albanien]]></category>
		<category><![CDATA[Edi Rama]]></category>
		<category><![CDATA[Erion Veliaj]]></category>
		<category><![CDATA[Farbe]]></category>
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		<category><![CDATA[Fussgängerstreifen]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Tirana]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehr]]></category>
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					<description><![CDATA[Dass sich mit Farben gut Politik und PR machen lässt, hat ja schon sein Vorvorgänger Edi Rama bewiesen. Erion Veliaj folgt dem Vorbild: Am Sonntag wurden in Tirana Fussgängerstreifen zu Farbspielen. Als Begründung für die spielerische Aktion an der Kreuzung beim staatlichen Fernsehen wurde angegeben, dass man für mehr Freundlichkeit in der Stadt und mehr ... <p class="moree"><a class="btn btn-inverse btn-normal btn-primary " href="https://www.albanien.ch/une/blog/1708">Read more</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Dass sich mit Farben gut Politik und PR machen lässt, hat ja schon sein Vorvorgänger Edi Rama bewiesen. Erion Veliaj folgt dem Vorbild: Am Sonntag wurden in Tirana Fussgängerstreifen zu Farbspielen.</p>
<p>Als Begründung für die spielerische Aktion an der Kreuzung beim staatlichen Fernsehen wurde angegeben, dass man für mehr Freundlichkeit in der Stadt und mehr Rücksicht auf Kinder im Strassenverkehr werben wolle.</p>
<p>Nur eine Kreuzung weiter wurde vor dem Kunstgymnasium schon früher ein Zebrastreifen in Notenstreifen umgestaltet.</p>
<p>Tirana ist jedenfalls schon lange nicht mehr die graue, eintönige Stadt, als die sie malverschrieen war – eine farbenfrohe Stadt des stetigen Wandels.</p>
<p>
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<a href='https://www.albanien.ch/une/blog/1708/img_8848'><img decoding="async" width="350" height="467" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2016/12/img_8848-350x467.jpg" class="attachment-medium size-medium" alt="" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2016/12/img_8848-350x467.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2016/12/img_8848-480x640.jpg 480w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2016/12/img_8848-800x1067.jpg 800w" sizes="(max-width: 350px) 100vw, 350px" /></a>
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<a href='https://www.albanien.ch/une/blog/1708/img_8845'><img loading="lazy" decoding="async" width="350" height="350" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2016/12/img_8845-350x350.jpg" class="attachment-medium size-medium" alt="" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2016/12/img_8845-350x350.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2016/12/img_8845-800x800.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2016/12/img_8845-144x144.jpg 144w" sizes="auto, (max-width: 350px) 100vw, 350px" /></a>
</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Kleiner Eifelturm im Kleinen Paris</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Lars]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Dec 2014 05:57:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[aufwärts – Projekte und Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Architektur]]></category>
		<category><![CDATA[Edi Rama]]></category>
		<category><![CDATA[Korça]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Tourismus]]></category>
		<category><![CDATA[Turm]]></category>
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					<description><![CDATA[Erst vor Kurzem wurde hier berichtet, dass Albanien sich zum Spielpatz für Architekten entwickelt. Ein neuer Bau setzt der ganzen Spielerei noch eins obendrauf: Das Architekturbüro »Bolles+Wilson« aus Münster hat in Korça für zweieinhalb Millionen Euro einen 34 Meter hohen Aussichtsturm gebaut. In Korça – aufgrund seiner »französischen« Vergangenheit und seines speziellen Flairs auch »Kleines ... <p class="moree"><a class="btn btn-inverse btn-normal btn-primary " href="https://www.albanien.ch/une/blog/1201">Read more</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Erst vor Kurzem wurde hier berichtet, dass Albanien sich zum <a title="Spielplatz für Architekten" href="https://www.albanien.ch/une/?p=1171">Spielpatz für Architekten</a> entwickelt. Ein neuer Bau setzt der ganzen Spielerei noch eins obendrauf: Das Architekturbüro »Bolles+Wilson« aus Münster hat in Korça für zweieinhalb Millionen Euro einen 34 Meter hohen Aussichtsturm gebaut.</p>
<p>In Korça – aufgrund seiner »französischen« Vergangenheit und seines speziellen Flairs auch »Kleines Paris« genannt – wird zur Zeit an einer »Wiedergeburt« der Stadt gearbeitet: Viel Geld wird investiert, um wichtige Plätze und Strassenzüge zu erneuern, aufzufrischen und die Stadt lebenswerter zu machen. Das das Prinzip der »farbigen Häuser« für Albanien funktioniert, hat Edi Rama ja schon in Tirana bewiesen. Dieser Tage besuchte er Korça und zeigte sich sichtlich begeistert über den neuen Turm.</p>
<p>Aussicht gibt es in Korça ja eigentlich schon ohne Turm genügend: Ein schönes Panorama geniesst man vom Partisanenfriedhof, der sich über ein paar Treppen am Stadtrand erklimmen lässt. Wer noch mehr will, kann mit dem Auto weit den Berg hochfahren. Hoffenm wir, dass der Aussichtsturm wirklich Symbol für gute Aussichten wird – nicht nur das Panorama sollte überzeugen, hoffentlich stehen auch die Aussichten für die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt und des Landes gut. Auf Glatteis begehen wollte sich Rama jedenfalls nicht: Die am Fusse des Turms erstellte Eisbahn benutzte er nicht.</p>
<p>Auch der richtige Eifelturm im grossen Paris erntete zu Beginn vor allem Kritik. Vielleicht wird der neue »nutzlose« Aussichtsturm im »Kleinen Paris« ja mit der Zeit auch noch überzeugen. So oder so: Korça und Region sind durchaus einen Besuch wert, nicht (nur) wegen des Turms.</p>
<p>Ein paar Bilder von Facebook:</p>
<p><div style="width: 360px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.facebook.com/559997054053389/photos/pcb.769685153084577/769684673084625/?type=1&amp;permPage=1"><img decoding="async" class="" src="https://scontent-b-fra.xx.fbcdn.net/hphotos-xap1/t31.0-8/10864045_769684673084625_4193058965130597873_o.jpg" alt="" width="350" /></a><p class="wp-caption-text">Korça mit neuem Aussichtsturm und Weihnachtsdekoration</p></div></p>
<p><div style="width: 410px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.facebook.com/559997054053389/photos/pcb.769685153084577/769684459751313/?type=1"><img decoding="async" class="" src="https://scontent-b-fra.xx.fbcdn.net/hphotos-xap1/t31.0-8/10862661_769684459751313_6999624614161969873_o.jpg" alt="" width="400" /></a><p class="wp-caption-text">Korça – neuer Aussichtsturm</p></div></p>
<p><span id="more-1201"></span></p>
<p><div style="width: 360px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.facebook.com/559997054053389/photos/pcb.769685153084577/769684489751310/?type=1&amp;permPage=1"><img decoding="async" src="https://fbcdn-sphotos-b-a.akamaihd.net/hphotos-ak-xap1/t31.0-8/10272650_769684489751310_6392755190169985654_o.jpg" alt="" width="350" /></a><p class="wp-caption-text">Eisfeld und Aussichtsturm in Korça</p></div></p>
<p><div style="width: 360px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.facebook.com/559997054053389/photos/pcb.769685153084577/769684556417970/?type=1&amp;permPage=1"><img decoding="async" src="https://scontent-b-fra.xx.fbcdn.net/hphotos-xfp1/t31.0-8/10848642_769684556417970_812801977459213826_o.jpg" alt="" width="350" /></a><p class="wp-caption-text">Bau fast fertig: Aussichtsturm Korça</p></div></p>
<p><div style="width: 410px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.facebook.com/edirama.al/photos/pcb.10152610488476523/10152610487521523/?type=1&amp;theater"><img decoding="async" class="" src="https://fbcdn-sphotos-h-a.akamaihd.net/hphotos-ak-xpa1/t31.0-8/10854231_10152610487521523_1335797619657031672_o.jpg" alt="" width="400" /></a><p class="wp-caption-text">Korças Fussgängerpassage</p></div></p>
<p><div style="width: 410px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.facebook.com/photo.php?fbid=1519266011689100&amp;set=pcb.1519266111689090&amp;type=1&amp;theater"><img decoding="async" class="" src="https://fbcdn-sphotos-f-a.akamaihd.net/hphotos-ak-xap1/t31.0-8/10869900_1519266011689100_7062945760995899256_o.jpg" alt="" width="400" /></a><p class="wp-caption-text">Theaterplatz Korça</p></div></p>
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		<title>Spielplatz für Architekten</title>
		<link>https://www.albanien.ch/une/blog/1171</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lars]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Oct 2014 09:47:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[aufwärts – Projekte und Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Architektur]]></category>
		<category><![CDATA[Edi Rama]]></category>
		<category><![CDATA[Hochhaus]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Tirana]]></category>
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					<description><![CDATA[Dem Vorbild des Ex-Künstlers, Ex-Bürgermeisters und Ministerpräsidenten Edi Rama folgend, ist in Albanien eine verspielte und vielfältige Architektur entstanden. Alles ist möglich, alles ist erlaubt: Höhe, Materialien, vor allem viel Farbe, Formen auch mit viel Schrägen und Rundungen, Einflüsse von antik über Hundertwasser bis super-modern. Hauptsache auffallen! Angezogen von diesen grenzenlosen Möglichkeiten, einem grossen Nachholbedarf ... <p class="moree"><a class="btn btn-inverse btn-normal btn-primary " href="https://www.albanien.ch/une/blog/1171">Read more</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Dem Vorbild des Ex-Künstlers, Ex-Bürgermeisters und Ministerpräsidenten Edi Rama folgend, ist in Albanien eine verspielte und vielfältige Architektur entstanden. Alles ist möglich, alles ist erlaubt: Höhe, Materialien, vor allem viel Farbe, Formen auch mit viel Schrägen und Rundungen, Einflüsse von antik über Hundertwasser bis super-modern. Hauptsache auffallen!</p>
<p>Angezogen von diesen grenzenlosen Möglichkeiten, einem grossen Nachholbedarf und vielen Wettbewerben entwickelte sich Albanien auch zu einem Jekami: Zahlreiche renommierte internationale Architekten haben den Weg nach Tirana gefunden, der Verlockung, mal etwas ganz Neues ausprobieren zu können, folgend. Viele Projekte wurden am Schluss Opfer politischer Streitereien und leerer Budgetöpfe, wie zum Beispiel das Projekt für ein neues Parlament der österreichischen Architekten »Coop Himmelb(l)au«.</p>
<p>Andere Projekte werden realisiert. Immer höhere Hochhäuser werden in Tirana gebaut – es entsteht nicht nur eine Skyline, sondern auch eindrücklich vielfältige Architektur, wie sie die Welt noch kaum gesehen hat. Dazu gehören der leider immer noch im Bau befindliche »TID Tower« wenig östlich vom Skanderbegplatz mit 25 sich nach unten verjüngenden Stockwerken und das »ABA Business Center« unweit des Stadions, das sich schön abhebt von der farblosen Einheitsarchitektur ähnlicher Bürohochhäuser weltweit.</p>
<p>Neu gesellt sich das in kurzer Zeit vollendete Wohnhaus des amerikanischen Architekten Daniel Libeskind dazu, das Teil eines von ihm geplanten neuen Stadtteils ist.</p>
<p><div style="width: 410px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://ssl.panoramio.com/photo/111766230"><img decoding="async" class="" src="https://static.panoramio.com.storage.googleapis.com/photos/large/111766230.jpg" alt="" width="400" /></a><p class="wp-caption-text">Rezidenca Libeskind</p></div></p>
<p><div style="width: 410px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://ssl.panoramio.com/photo/111766135"><img decoding="async" class="" src="https://static.panoramio.com.storage.googleapis.com/photos/large/111766135.jpg" alt="" width="400" /></a><p class="wp-caption-text">Rezidenca Libeskind</p></div></p>
<p>Der Amerikaner fand in Tirana einen Platz sich auszutoben und zu verwirklichen. Die »Rezidenca Libeskind« ist wohl mal einen Abstecher wert, wenn man im Westen der Stadt unterwegs ist. Und vielleicht werden Ihnen noch andere dorthin folgen: Wenn noch mehr solche Projekte realisiert werden, wird Tirana bald eine neue Pflicht-Destination für Liebhaber moderner Architektur und Studenten dieses Fachs. Wir sind gespannt, wie es weitergeht.</p>
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		<title>Ende der Ausbildung für Korruption</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Lars]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Aug 2014 23:36:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles aus Albanien]]></category>
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					<description><![CDATA[Das albanische Bildungswesen gehört wohl zu den korruptesten Bereichen des ganzen Landes. Seit Jahren war bekannt, dass jeder mit etwas Geld sich eine Ausbildung inklusive Universitätsabschluss kaufen konnte. Besonders berüchtigt sind die privaten Universitäten, die in den letzten Jahren wie Pilze aus dem Boden schossen. Faulheit belohnt Entsprechend wenig Mühe geben sich viele Jugendliche heute ... <p class="moree"><a class="btn btn-inverse btn-normal btn-primary " href="https://www.albanien.ch/une/blog/1130">Read more</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das albanische Bildungswesen gehört wohl zu den korruptesten Bereichen des ganzen Landes. Seit Jahren war bekannt, dass jeder mit etwas Geld sich eine Ausbildung inklusive Universitätsabschluss kaufen konnte. Besonders berüchtigt sind die privaten Universitäten, die in den letzten Jahren wie Pilze aus dem Boden schossen.</p>
<h4>Faulheit belohnt</h4>
<p>Entsprechend wenig Mühe geben sich viele Jugendliche heute – weshalb lernen, wenn Papa einem den Abschluss auch kaufen kann? Zumindest wusste das Bildungs(un)system zu vermitteln, wie man schmiert und korrumpiert.</p>
<p>Damit will jetzt die albanische Regierung Schluss machen. Zum ersten Mal seien die privaten und die staatlichen Universitäten überprüft worden. Dabei wurde bei über 70 Prozent der geprüften Institute Mängel entdeckt, was wohl kaum jemanden überrascht hat.</p>
<h4>Regierung greift durch</h4>
<p>Bemängelt wird natürlich, dass Abschlüsse gegen Geld verkauft wurden. »Einige Studenten bezahlten mit Kühen, Schafen, Reis oder sogar Feuerholz,« erlkärte Edi Rama und ergänzte, dassÂ  sogar die Handwerker, die die Unis bauten, mit Diplomen statt mit Geld bezahlt wurden. Gerügt wird aber auch, dass viele Universitäten auch sonst das Gesetz missachtet hätten, zum Beispiel keine Verzeichnisse ihrer Absolventen führten.</p>
<p>Betroffen sind einerseits 17 private Universitäten, darunter auch einige namhafte, die über grosse Campusse verfügen: Universiteti Kristal, Universiteti Vitrina, Universiteti i Lartë Elitë, Universiteti Planetar i Tiranës (UFO), Justiniani i I, Medicadent, Institucioni i Arsimit të Lartë »Gjon Buzuku« (Shkodra), Akademia e Ndërtimit, Akademia e Studimeve të Aplikuara (Durrës), Akademia Pedagogjike Tiranë, Shkolla e Lartë »Nëna mbretëreshë Geraldinë«, Shkolla e Lartë Ndërkombëtare e Tiranës, Shkolla e Lartë Amerikane e Tiranës, Kolegji profesional i Sporteve (Fier), Shkolla e Lartë »Illyrija«, Kolegji profesional »Aldent« (Shkodra), Kolegji profesional »Medicom«.</p>
<p>Daneben werden aber Fakultäten und Zweigstellen staatlicher Hochschulen angeklagt: Kunstakademie Shkodra, Zweigstellen Kukës und Saranda der Universität Tirana, Zweigstellen in Peshkopi, Pogradec, Lushnja und Gjirokastra anderer staatlicher Universitäten, Pädagogische Akademie in Tirana und Sportliche Berufsschule in Fier.</p>
<p>Laut Regierungserklärung müssten alle betroffenen Personen mit einer strafrechtlichen Anklage rechnen.</p>
<p><div id="attachment_1133" style="width: 160px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2014/08/Ofen-aus.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-1133" class="wp-image-1133 size-thumbnail" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2014/08/Ofen-aus-150x150.jpg" alt="Dorfschule in den albanischen Bergen" width="150" height="150" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2014/08/Ofen-aus-150x150.jpg 150w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2014/08/Ofen-aus-144x144.jpg 144w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a><p id="caption-attachment-1133" class="wp-caption-text">Ofen aus im albanischen Schulsystem oder für die Korruption?</p></div></p>
<h4>Plagiatsaffären auch in Albanien?</h4>
<p>Ob dies der Start für qualitativere Ausbildung in Albanien ist – Edi Rama und Bildungsministerin Lindita Nikolla kündigten weitere Massnahmen an – oder nur ein zusätzlicher Trick, um die Taschen der Politiker zu füllen, wird sich wohl weisen müssen. Interessant ist, dass die Ministeirn selber an einer der genannten Universitäten ihren Master gemacht hat. Auch mehrere Parlamentsabgeordnete der Regierungs- und Oppositionsparteien haben ihren Universitätsabschluss von Privatunis, denen der Lizenzentzug droht, wie albanische Medien berichten.</p>
<h4>Exportprodukt Uniabschluss</h4>
<p>Zu den Käufern von Diplomen sollen auch Ausländer gehören, die nicht einmal Albanisch verstehen. Auch Renzo Bossi, Sohn des italienischen Lega-Nord-Chef Umberto Bossi, soll sich bei der Kristal-Universität für viel Geld einen Uniabschluss gekauft haben, ohne je einen Fuss auf albanischen Boden gesetzt zu haben, berichten italienische Medien. Der ehemalige Rektor der Universität Kristal meinte hierzu aber, dass das Diplom gefälscht sei und nicht von seiner Universität stamme.</p>
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