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	<title>Armut &#8211; S&#039;ka problem!</title>
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		<title>Armutsgefälle – oder: Wie man seinen Kaffee gesichtswahrend selber zahlt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Lars]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 21 Jan 2023 12:16:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Treffen der Kulturen]]></category>
		<category><![CDATA[unterwegs]]></category>
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					<description><![CDATA[Wie weit darf Gastfreundschaft gehen? Darf man sich in einem armen Land wie Albanien einladen lassen? Wie kann doch bezahlen?]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Was ist Armutsgefälle? – Wenn der Tageslohn meines Gegenüber unter meinem Stundenlohn liegt. Oder auch: Wenn es ihn einen Tageslohn kostet, mich zum Kaffee einzuladen. Wer Albanien kennt weiß: Er macht es trotzdem. Und ich habe eine Weile gebraucht, einen Weg zu finden, damit umzugehen.</p>



<p>Es gibt etwas, was mich in Albanien bei der Begegnung mit Landsleuten (zu denen ich jetzt mal großzügig auch Österreicher und Schweizer zähle) ärgert und beschämt. Touristen wie Expats loben die albanische Gastfreundschaft. Die Großzügigkeit und die Kultur, einzuladen und zu schenken. Wie auch nicht? Selbst Leute, die eigentlich etwas verkaufen sollten, schenken es oft her. Ein Hotelbesitzer, den ich für die Gastkultur lobte, stöhnte mal: »Ja, so sind wir. Am liebsten würden meine Kellner jeden einladen. Nur: Wovon bezahle ich dann ihren Lohn?«</p>



<p>Leider nehmen Gespräche darüber mit Landleuten öfter einen für mich ganz unerfreulichen Verlauf. Da geht es schon mal einen halben Abend lang darum, wo und wieviel man sparen kann, wenn man »es richtig anstellt«. Wo man hingeht, um sich einladen zu lassen. Wer etwas billig oder sogar umsonst für einen macht. Wie man den Preis drückt. Und: Wie man vermeidet, dass der Albaner an einem selbst ein gutes Geschäft macht. Ich empfinde das als Schnorren. Und es ekelt mich an.</p>



<p>Wenn ich mit einem Fahrzeug, dass den halben Lebenslohn meines »Gastgebers« kostet, in die Werkstatt komme, lass ich mir nicht mal eben was »für umme« richten. Ich finde einen Weg, dass ökonomisch nicht ich, sondern mein Gegenüber profitiert. Denn ich bin ja schon beschenkt. Mit seiner Zeit. Mit seinen guten Absichten. Und ja, das ist manchmal kompliziert. Wenn der Albaner partout kein Geld annehmen will und ich Zeit brauche, ein ihm nützendes Geschenk zu besorgen.</p>



<p>Aber was macht man im Café? – Ich werde oft angesprochen. Und eingeladen. Und nein, ich bin kein attraktives Mädel. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/15.0.3/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Mir war das angesichts des Armutsgefällt lange peinlich. Andererseits ist der Versuch, den Albaner an seinem Heimatort einzuladen, aussichtslos. No chance! Wer Albanien kennt weiß, wovon ich spreche ”¦</p>



<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1500" height="1016" data-id="2432" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2023/01/kaffee-albanien.jpg" alt="Kaffee in Albanien ist fester Bestandteil des Alltags" class="wp-image-2432" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2023/01/kaffee-albanien.jpg 1500w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2023/01/kaffee-albanien-350x237.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2023/01/kaffee-albanien-800x542.jpg 800w" sizes="(max-width: 1500px) 100vw, 1500px" /><figcaption>Und wenn am Schluss der Arme für den Reichen bezahlt?</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1400" height="1477" data-id="2433" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2023/01/Himara-Sunset-Apero.jpg" alt="Sonnenuntergang Aperitif Albanien" class="wp-image-2433" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2023/01/Himara-Sunset-Apero.jpg 1400w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2023/01/Himara-Sunset-Apero-350x369.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2023/01/Himara-Sunset-Apero-800x844.jpg 800w" sizes="(max-width: 1400px) 100vw, 1400px" /><figcaption>Kaffee, Bier, Raki – und wer begleicht die Rechnung?</figcaption></figure>
</figure>



<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>Meine Lösung ist der Gang zur Toilette. Jedenfalls der vermeintliche. Und der will gut getimed sein. Nämlich so, dass ich Kellner oder Kellnerin in einem freien Moment und außerhalb des Sichtfeldes meiner mich einladenden Tischgenossen erwische. Dann zahle ich einfach den Tisch. Natürlich verkünde ich es am selbigen nicht. Sondern verabschiede mich irgendwann. Mit klammheimlicher Freude.</p>



<p>Erzähle ich das albanischen Freunden, freuen sie sich. Denn, so sagen sie, ich hätte nicht nur etwas fürs Portemonnaie getan. Sondern vor allem etwas für die Herzen. Wenn ich weg sei, würden Keller und Gäste sicher eine Weile darüber reden und sich freuen, wie nett da jemand sei. »Nga zemra« – <em>von Herzen</em>. Und ja, ich freue mich auch. Und zwar von Herzen.</p>



<p>Herzlichst,<br><strong>Käpt&#8217;n Eddy</strong><br>(<a href="http://www.romotour.ro" target="_blank" rel="noreferrer noopener">www.romotour.ro</a>)</p>
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		<title>Das ist Albanien – und auch das ist Albanien</title>
		<link>https://www.albanien.ch/une/blog/1160</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lars]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Sep 2014 20:12:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles aus Albanien]]></category>
		<category><![CDATA[Im WWW]]></category>
		<category><![CDATA[Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[Armut]]></category>
		<category><![CDATA[Blloku]]></category>
		<category><![CDATA[Gegensatz]]></category>
		<category><![CDATA[Reichtum]]></category>
		<category><![CDATA[Vielfalt]]></category>
		<category><![CDATA[Überraschung]]></category>
		<category><![CDATA[ZDF]]></category>
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					<description><![CDATA[Albanien ist ein Land der Gegensätze. Arm und Reich, Meere und Berge, West und Ost und so weiter und so weiter. Das hält auch ein kürzlich ausgestrahlter ZDF-Bericht aus Albanien – noch einer – fest. Gezeigt wurden die Unterschiede zwischen Stadt und Land. Das ist Albanien: AberÂ auch das ist Albanien – zur Überraschung vieler: Während ... <p class="moree"><a class="btn btn-inverse btn-normal btn-primary " href="https://www.albanien.ch/une/blog/1160">Read more</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Albanien ist ein Land der Gegensätze. Arm und Reich, Meere und Berge, West und Ost und so weiter und so weiter.</p>
<p>Das hält auch ein kürzlich ausgestrahlter ZDF-Bericht aus Albanien – <a title="Beispiel Albanien" href="https://www.albanien.ch/une/?p=1157">noch einer</a> – fest. Gezeigt wurden die Unterschiede zwischen Stadt und Land.</p>
<p>Das ist Albanien:</p>
<p><img decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-1164" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2014/09/Das_ist_Albanien_Frau_mit_Kuh.jpg" alt="Das ist Albanien (ZDF)" width="300" height="167" /></p>
<p>AberÂ auch das ist Albanien – zur Überraschung vieler:</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-1163" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2014/09/Das_ist_Albanien_Frauen_mit_Drink.jpg" alt="Das ist Albanien (ZDF)" width="300" height="167" /></p>
<p>Während auf dem Land noch viele ums alltägliche Überleben kämpfen und das Nötigste fehlt, bieten die grossen Städte Unterhaltung, gewissen Wohlstand und ein abwechslungsreiches Leben, wie viele, die Albanien nicht kennen, es kaum erwarten.</p>
<p>&gt;&gt; <a href="http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/2244226/Albaniens-Traumstraende#/beitrag/video/2243986/Albanien:-Ein-Land-in-Aufbruchsstimmung?" target="_blank">ZDF – Albanien, ein Land in Aufbruchstimmung</a></p>
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		<title>Massig deutsche Hilfe</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Lars]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Apr 2010 12:12:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[aufwärts – Projekte und Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Armut]]></category>
		<category><![CDATA[Bruttoinlandprodukt]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklungshilfe]]></category>
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					<description><![CDATA[Mir ist zufällig ein Artikel von Cafébabel vom letzten Sommer wieder in die Finger gekommen. Dort steht, dass Deutschland in den letzten 20 Jahren mehr als € 800 Millionen in die Entwicklungszusammenarbeit für Albanien gesteckt hätte. Das sei – pro Kopf im Empfängerland – mehr als für sonst ein Land auf der Welt. Ob das ... <p class="moree"><a class="btn btn-inverse btn-normal btn-primary " href="https://www.albanien.ch/une/blog/369">Read more</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Mir ist zufällig ein <a href="http://www.cafebabel.de/article/30521/albanien-polittourismus-am-mittelmeer.html" target="_blank">Artikel von Cafébabel</a> vom letzten Sommer wieder in die Finger gekommen. Dort steht, dass Deutschland in den letzten 20 Jahren mehr als € 800 Millionen in die Entwicklungszusammenarbeit für Albanien gesteckt hätte. Das sei – pro Kopf im Empfängerland – mehr als für sonst ein Land auf der Welt. Ob das stimmt, weiss ich nicht. Jedenfalls hat Albanien sicherlich viel Entwicklungshilfe erhalten – nicht nur aus Deutschland. Und das Land hat sich auch rasant entwickelt und verändert. Leider nicht immer zum Guten. Das Bruttoinlandprodukt sei jedenfalls von US$ 654 im Jahr 1990 auf über US$ 4000 gestiegen, schreibt Cafébabel. Und während damals praktisch noch jeder in Albanien ums Überleben, ums tägliche Brot und Heizmittel kämpfen musste, gelten heute nur noch rund ein Achtel der Bevölkerung als arm, schreibt die Weltbank. Aber vor allem in den ländlichen Gebieten und in den Bergen ist die Armut noch viel grösser als im Wirtschaftszentrum Tirana.</p>
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