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	<title>Alltag &#8211; S&#039;ka problem!</title>
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		<title>Von Faustschlägen und Masken auf Halbmast: Corona-Alltag in Albanien</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Lars]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Aug 2020 21:10:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alltag]]></category>
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					<description><![CDATA[Im Juni haben die Corna-Neuinfektionen in Albanien sprunghaft zugenommen und steigen seither laufend. Die Entwicklung war weniger dramatisch als in den Nachbarländern, aber auch nicht erfreulich. Wie in anderen Ländern ist eine Corona-Müdigkeit und eine Zurückhaltung gegenüber den Gesichtsmasken erkennbar. Der Umgang mit der aussergewöhnlichen Situation prägt den albanischen Alltag unterschiedlich. Trubel am Strand Weit ... <p class="moree"><a class="btn btn-inverse btn-normal btn-primary " href="https://www.albanien.ch/une/blog/2180">Read more</a></p>]]></description>
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<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://www.albanien.ch/une/?attachment_id=2184"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="800" height="393" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2020/08/frau-mit-maske-vlora-800x393.jpg" alt="Frau auf einer Strasse in Albanien schützt sich mit Maske vor COVID-19 und mit einem Schirm vor der Sonne" class="wp-image-2184" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2020/08/frau-mit-maske-vlora-800x393.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2020/08/frau-mit-maske-vlora-350x172.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2020/08/frau-mit-maske-vlora-1536x754.jpg 1536w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2020/08/frau-mit-maske-vlora-2048x1006.jpg 2048w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a></figure>



<p>Im Juni haben die Corna-Neuinfektionen in Albanien sprunghaft zugenommen und steigen seither laufend. Die Entwicklung war weniger dramatisch als in den Nachbarländern, aber auch nicht erfreulich. Wie in anderen Ländern ist eine Corona-Müdigkeit und eine Zurückhaltung gegenüber den Gesichtsmasken erkennbar. Der Umgang mit der aussergewöhnlichen Situation prägt den albanischen Alltag unterschiedlich.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Trubel am Strand</h3>



<p>Weit weg schien das Coronavirus am Strand zu sein. Diesen August nahm das Leben an der Albanischen Riviera beinahe seinen gewohnten Lauf. Zehntausende von sonnenhungrigen Albanern strömten in langen Kolonnen an die Küsten des Landes. Da die Wirtschaft wiederbelebt werden sollte, waren Touristen grundsätzlich willkommen. Sie kamen aber fast ausschliesslich aus den Nachbarländern.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://www.albanien.ch/une/?attachment_id=2183"><img decoding="async" width="800" height="345" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2020/08/himara-menschen-am-strand-800x345.jpg" alt="Trubel am Strand von Himara, Albanien, im Sommer 2020" class="wp-image-2183" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2020/08/himara-menschen-am-strand-800x345.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2020/08/himara-menschen-am-strand-350x151.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2020/08/himara-menschen-am-strand-1536x662.jpg 1536w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2020/08/himara-menschen-am-strand.jpg 2000w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Strand von Himara im August 2020</figcaption></figure>



<p>Am Strand gab es wohl an den meisten Orten genügend Abstand zwischen den Badenden. Nach wie vor eng gestuhlt waren aber die meisten Cafés und Restaurants in den Badeorten. Der abendliche »Xhiro« erfreut sich weiterhin grosser Beliebtheit – hier wurde es mitunter schon recht eng. Nur vereinzelt trug ein älteres Paar Gesichtskmasken beim Spaziergang entlang den Uferpromenaden.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Unbeliebte Masken</h3>



<p>Die Albaner sind keine Fans dieser Masken. Bei der sommerlichen Hitze ist das Maskentragen auch wahrlich keine Freude. Die Regierung hat – nebst weitere <a rel="noreferrer noopener" href="https://albanien.ch/albanien_info/corona-massnahmen-was-ist-erlaubt-verboten-oder-pflicht-in-albanien/" target="_blank">Massnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus</a> – eine weitgehende Maskenpflicht für sämtliche Verkehrsmittel und gemeinschaftlich genutzten Innenräume wie Läden erlassen. Trotzdem sieht man die Gesichtsmasken ausserhalb von Tirana eher selten.</p>



<p>Masken werden meist getragen, weil man muss – nicht aus Einsicht. Gerade im Süden des Landes habe ich tagelang kaum eine Maske gesehen – und schon gar nicht dort, wo sie Pflicht wäre. Kaum ein Kellner, kaum ein Verkäufer war mit Maske unterwegs. Obwohl die Schilder allgegenwärtig sind. Und wenn Masken getragen werden, dann in der Regel auf »Halbmast«: unter der Nase oder unter dem Kinn. So kann man sich immer noch rausreden, sollte ein Polizist reklamieren. Dabei zeigten sich auch die Gesetzeshüter nicht immer vorbildlich …</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://www.albanien.ch/une/?attachment_id=2185"><img decoding="async" width="800" height="462" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2020/08/kaffeetrinker-maske-tirana-800x462.jpg" alt="Mann mit Schutzmaske in einem Café in Tirana" class="wp-image-2185" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2020/08/kaffeetrinker-maske-tirana-800x462.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2020/08/kaffeetrinker-maske-tirana-350x202.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2020/08/kaffeetrinker-maske-tirana-1536x887.jpg 1536w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2020/08/kaffeetrinker-maske-tirana.jpg 2000w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Maske auf »Halbmast« – dabei wäre sie im Café natürlich nicht nötig</figcaption></figure>



<p>Auch andere Bestimmungen werden gerne ignoriert. Bars an Orten, wo kaum je ein Polizist vorbeikommt, spielen trotz Verbot die ganze Nacht lang Musik. Oder aber man lässt die Gäste aus dem Gebäude nebenan beschallen. Auf Social Media machten auch Videos von wilden Beach Partys die Runde: laute Musik, viele junge Menschen beim Tanzen und hemmungslosen Feiern. Und Abstandregelungen beim Schlangestehen sind den Albanern sowieso fremd.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Begrüssung auf Distanz</h3>



<p>Positiv überrascht war ich hingegen von der verbreiteten Disziplin bei Begrüssungen. Das obligate Küssen entfiel meist, und auch Händeschütteln wurde von Vielen vermieden. In Albanien ist jetzt Begrüssung per Faustschlag angesagt!</p>



<p>Eine Gastgeberin hiess mich an der Wohnungstür willkommen mit den Worten: »Willst du dir die Hände waschen?« Eine nette Art, die einfachste Hygienemassnahme durchzusetzen. Händedesinfektionsmittel waren hingen nur selten zu sehen. Dafür galt es am Flughafen ein »Desinfektionstunnel« zu passieren – was wiederum wenig bringen dürfte.</p>



<p>Ansonsten würde man sich aber schon etwas mehr Unterstützung im Kampf gegen die <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.albanien.ch/bb/2020/07/corona-albanien-in-der-zweiten-welle/" target="_blank">»Zweite Welle«</a> wünschen. Mehr Masken an Orten, wo Abstände nicht immer eingehalten werdene können, und weniger Gedränge in kleinen Geschäften. Vielleicht wird es ja wieder ruhiger, wenn der Sommer vorüber ist und die Menschen wieder mehr Zeit mit alltäglichen Tätigkeiten verbringen. Vielleicht wird es aber gerade dann <a rel="noreferrer noopener" href="https://albanien.ch/albanien_info/covid-19-cases-in-albania-corona-virus/" target="_blank">noch schlimmer</a>, wenn die Menschen wieder mehr Zeit in engen Räumen verbringen.</p>



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<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="878" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2020/08/rinas-during-corona-800x878.jpg" alt="Flughafen Tirana während Corona-Pandemie: alle tragen Masken" class="wp-image-2186" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2020/08/rinas-during-corona-800x878.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2020/08/rinas-during-corona-350x384.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2020/08/rinas-during-corona-1399x1536.jpg 1399w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2020/08/rinas-during-corona.jpg 1500w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Am Flughafen Tirana: alle Tragen Masken</figcaption></figure>



<p></p>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://www.albanien.ch/une/?attachment_id=2189"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="653" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2020/08/kalaja-tiranes-rregullat-kunder-covid-19-800x653.jpg" alt="Hinweis auf Corona-Massnahmen in Tirana, Albanien: Händewaschen, Handschuhe, Masken, Distanz halten" class="wp-image-2189" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2020/08/kalaja-tiranes-rregullat-kunder-covid-19-800x653.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2020/08/kalaja-tiranes-rregullat-kunder-covid-19-350x286.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2020/08/kalaja-tiranes-rregullat-kunder-covid-19-1536x1254.jpg 1536w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2020/08/kalaja-tiranes-rregullat-kunder-covid-19.jpg 2000w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Hinweis auf Corona-Massnahmen in Tirana</figcaption></figure>



<p></p>
</div>
</div>



<p>Der Alltag hat Albanien zurück: Treffen in den Cafés, Ausflüge ans Meer, Stau in Tirana. Die Veränderungen sind marginal. Der einzige Ort in Albanien, der wegen Corona wirklich vollkommen anders scheint, ist der Flughafen. Der Terminal wurde zur Geisterstadt: Geschäfte und Cafés waren mehrheitlich geschlossen, Zugang hatten nur Passagiere und die Hallen waren zum Teil menschenleer. Auch ein paar Hostels, denen die ausländische Gäste fehlen, scheinen gar nicht erst geöffnet zu haben.</p>



<p>Aber natürlich haben viel mehr Leute Schwierigkeiten, weil sie zum Beispiel wegen der Corona-Pandemie die Arbeit verloren haben. Nur diese sind im Alltag weniger sichtbar. </p>



<p>Umso wichtiger ist es jetzt, sich weiterhin an die Massnahmen gegen die Pandemie zu halten – damit das Leben wieder in die verlassenen Orte einziehen kann, damit die Verlierer der Krise wieder Hoffnung kriegen, damit möglichst wenig weitere Menschen am Virus erkranken.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://www.albanien.ch/une/?attachment_id=2190"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="465" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2020/08/flughafen-tirana-2020-waehrend-corona-800x465.jpg" alt="Flughafen Tirana während der COVID-19-Pandemie" class="wp-image-2190" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2020/08/flughafen-tirana-2020-waehrend-corona-800x465.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2020/08/flughafen-tirana-2020-waehrend-corona-350x204.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2020/08/flughafen-tirana-2020-waehrend-corona-1536x893.jpg 1536w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2020/08/flughafen-tirana-2020-waehrend-corona.jpg 2000w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Im Flughafen Tirana</figcaption></figure>
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		<title>Was ist aus meinem Albanien geworden?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Lars]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Aug 2019 12:22:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alltag]]></category>
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					<description><![CDATA[Ein Reiz Albaniens waren immer die Freiheiten gewesen, die man hier im Gegensatz zu anderen Länden hat. Hier ist nicht alles reglementiert, die Regeln werden etwas laxer ausgelegt, der Alltag ist nicht bis ins kleinste Detail vorbestimmt und geregelt. Diese Freiheiten gaben etwas Luft zum Atmen, forderten aber auch die Spontanität in einem. Insofern war ... <p class="moree"><a class="btn btn-inverse btn-normal btn-primary " href="https://www.albanien.ch/une/blog/2084">Read more</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Ein Reiz Albaniens waren immer die Freiheiten gewesen, die man hier im Gegensatz zu anderen Länden hat. Hier ist nicht alles reglementiert, die Regeln werden etwas laxer ausgelegt, der Alltag ist nicht bis ins kleinste Detail vorbestimmt und geregelt. </p>



<p>Diese Freiheiten gaben etwas Luft zum Atmen, forderten aber auch die Spontanität in einem. Insofern war Albanien immer eine bereichernde Abwechslung, um aus dem Alltagstrott herauszukommen und um Überraschungen zu erleben. Oft musste man aus neuen Situation das Beste machen, erlebte aber auch Positives. </p>



<p>Etwas enttäuscht war ich deshalb, als ich vor Kurzem in Tirana über ein Schild gestolpert – nicht wortwörtlich – bin, das mir verbieten wollte, einen Rasen zu betreten. </p>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="483" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2019/08/tirana-keep-off-the-gras-pyramid-800x483.jpg" alt="Tirana Pyramide: Schild «Keep off the gras»" class="wp-image-2085" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2019/08/tirana-keep-off-the-gras-pyramid-800x483.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2019/08/tirana-keep-off-the-gras-pyramid-350x211.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2019/08/tirana-keep-off-the-gras-pyramid.jpg 1500w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption>Schild in Tirana bei der Pyramide</figcaption></figure>



<p>Ich fragte mich, was denn aus meinem Albanien geworden ist? Darf man sich in dem Land jetzt auch nicht mehr frei bewegen? Nicht mehr am Polizisten vorbei mit dem Fahrrad in die Einbahnstrasse? Nicht mehr bei den antiken Sehenswürdigkeiten alles erleben anstatt nur von weitem über Abschrankungen hinweg betrachten? Nicht mehr ins Meer springen, wo es einem gefällt?</p>



<p>Keine kleinen Freiheiten mehr im Alltag? Keine grosszügige Auslegung von Verboten, die keinen Sinn machen?</p>



<p>Umso erlöster war ich, als ich dann am nächsten Tag sah, dass die Schilder zwar auch anderswo stehen, aber von den Albanern komplett ignoriert werden. Das Betreten-Verboten-Schild am Skanderbegplatz konnte niemanden davon abhalten, es sich auf dem Grün bequem zu machen.</p>



<p>Also alles noch beim Alten: Es gibt zwar Regeln, und ab und zu erhält ein Schildermaler einen lukrativen Auftrag von der Bashkia. Aber die Albaner legen die Regeln zum Glück immer noch weit aus. Sie lassen sich von sinnlosen Verboten nichts vorschreiben: Man geniesst die Wiese, die zum Geniessen ausgesät wurde. Das Verbot wird eher auf einzelne Grashalme bezogen als auf den ganzen Rasen.</p>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="786" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2019/08/tirana-keep-off-the-gras-skanderbegsuqare-800x786.jpg" alt="Tirana Skanderbegplatz: Schild «Keep off the gras»" class="wp-image-2086" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2019/08/tirana-keep-off-the-gras-skanderbegsuqare-800x786.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2019/08/tirana-keep-off-the-gras-skanderbegsuqare-350x344.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2019/08/tirana-keep-off-the-gras-skanderbegsuqare.jpg 1500w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption>Schild am Skanderbegplatz</figcaption></figure>



<p>Und nein: Ich bin nicht für Anarchie und hirnlose Raserei oder sonstigem »Wildwest« auf Strassen oder Hinterhöfen. Ich bin für die Einhaltung von Recht und Ordnung, gegen Gewalt in der Familie und gegen Korruption. Natürlich bin ich für Respekt gegenüber der Natur und den Mitmenschen. Aber die – mitunter kreative – Dehnung von Regeln, wo sie niemandem schadet, sondern eher ein Schmunzeln hervorruft, hat schon immer zum guten Lebensgefühl in Albanien beigetragen.</p>
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		<title>Der amerikanische Präsident auf dem Sockel</title>
		<link>https://www.albanien.ch/une/blog/1670</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lars]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Nov 2016 12:41:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alltag]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Albaner haben eine Vorliebe, amerikanischen Präsidenten Denkmäler zu errichten. Nicht ganz unbegründet sind wohl die Denkmäler, die eng im Zusammenhang stehen mit der Existenz der albanischen Staaten: Woodrow Wilson (1856–1924) war 28. amerikanischer Präsident und durch seine Einflussnahme bei der Pariser Friedenskonferenz nach dem Ersten Weltkrieg wesentlich verantwortlich, dass Albanien nicht unter seinen Nachbarn ... <p class="moree"><a class="btn btn-inverse btn-normal btn-primary " href="https://www.albanien.ch/une/blog/1670">Read more</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><div id="attachment_1674" style="width: 360px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.albanien.ch/une/blog/1670/clinton_prishtina" rel="attachment wp-att-1674"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-1674" class="wp-image-1674 size-medium" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2016/11/Clinton_Prishtina-350x350.jpg" alt="Statue für Bill Clinton in Prishtina" width="350" height="350" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2016/11/Clinton_Prishtina-350x350.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2016/11/Clinton_Prishtina-800x800.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2016/11/Clinton_Prishtina-144x144.jpg 144w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2016/11/Clinton_Prishtina.jpg 1500w" sizes="auto, (max-width: 350px) 100vw, 350px" /></a><p id="caption-attachment-1674" class="wp-caption-text">Statue für Bill Clinton in Prishtina</p></div></p>
<p>Die Albaner haben eine Vorliebe, amerikanischen Präsidenten Denkmäler zu errichten.</p>
<p>Nicht ganz unbegründet sind wohl die Denkmäler, die eng im Zusammenhang stehen mit der Existenz der albanischen Staaten:</p>
<p>Woodrow Wilson (1856–1924) war 28. amerikanischer Präsident und durch seine Einflussnahme bei der Pariser Friedenskonferenz nach dem Ersten Weltkrieg wesentlich verantwortlich, dass Albanien nicht unter seinen Nachbarn aufgeteilt wurde. Ihm zu Ehren wurde auf dem »Sheshi Wilson« im Zentrum Tiranas eine Statue errichtet – mitten in einem Kreisel stehend geht sie leider etwas unter im Verkehr. AnscheinendhatteÂ  Ministerpräsident Fan Noli sogar ein Dekret erlassen, den Ort Shëngjin in »Wilson-Stadt« umzubenennen, was aber nie umgesetzt wurde und auch vollkommen in Vergessenheit geraten war, bis dort vor Kurzem eine Plakette angebracht worden ist.</p>
<p>Bill Clinton, 42. amerikanischer Präsident, wird in der kosovarischen Hauptstadt mit einem grossen Denkmal geehrt. Zwar nicht gerade an der attraktivsten Ecke der Stadt, aber zumindest für jeden Besucher, der vom Flughafen kommt, sichtbar. Bill Clinton war als Präsident mit seinem Entscheid zum Luftangriff gegen Serbien massgeblich an der Gründung des kosovarischen Staats beteiligt – erst der Kosovokrieg machte die Unabhängigkeit möglich. Und so grüsst er von seinem Sockel herunter die vorbeiziehenden Passanten und die im Stau stehenden Autofahrer oder seine Frau Hillary, die einen kurzen Halt einlegte, als sie als Aussenministerin Prishtina besuchte.</p>
<p><div id="attachment_1672" style="width: 260px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.albanien.ch/une/blog/1670/bush_fushkruje" rel="attachment wp-att-1672"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-1672" class="wp-image-1672" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2016/11/Bush_FushKruje-350x432.jpg" alt="Statue für George W. Bush in Fushë-Kruja" width="250" height="309" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2016/11/Bush_FushKruje-350x432.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2016/11/Bush_FushKruje-800x988.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2016/11/Bush_FushKruje.jpg 810w" sizes="auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px" /></a><p id="caption-attachment-1672" class="wp-caption-text">Statue für George W. Bush in Fushë-Kruja</p></div></p>
<p>Als belustigend ist der Besuch seines Nachfolgers George W. Bush im Sommer 2007 in Albanien in Erinnerung ( <a href="http://www.albanien.ch/bb/2007/06/albanien-feiert-bush/"><i class="wp-svg-newspaper newspaper"></i> Bericht zur Staatsvisite</a>). Die Albaner feierten den ersten US-Präsidenten, der ihr Land besuchte, überschwenglich, während der umstrittene Politiker sonst kaum noch irgendwo in Europa willkommen war. Beim Bad in der Menge während eines kurzen Aufenthalts im Städtchen Fushë-Kruja ging dann auch noch Bushs Armbanduhr verloren. Der Ort kam so zu seinen fünf Minuten weltweiten Ruhms und dankte dies dem Gast mit einem Denkmal. Es steht zwar auf dem Hauptlatz von Fushë-Kruja, aber etwas zurückgedrängt: Die Platzierung könnte repräsentativer sein, die nebenstehende Werbesäule einer Bank überragt das Denkmal fast. Albanien gab nicht nur Briefmarken mit dem Portrait des US-Präsidenten heraus, in Tirana wurde auch eine zentrale Strasse nach ihm benannt, worüber sich insbesondere amerikanische Besucher amüsieren.</p>
<p>Wer ist der nächste amerikanische Präsident, der in Albanien ein Denkmal kriegt?</p>
<p>Wie lange würde es wohl dauern, bis Donald Trump von einem albanischen Bildhauer verewigt würde, würde er denn heute gewählt?</p>
<p><div id="attachment_1673" style="width: 360px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.albanien.ch/une/blog/1670/clinton_saranda" rel="attachment wp-att-1673"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-1673" class="size-medium wp-image-1673" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2016/11/Clinton_Saranda-350x215.jpg" alt="Büste für Hillary Clinton in Saranda" width="350" height="215" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2016/11/Clinton_Saranda-350x215.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2016/11/Clinton_Saranda-800x492.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2016/11/Clinton_Saranda.jpg 1627w" sizes="auto, (max-width: 350px) 100vw, 350px" /></a><p id="caption-attachment-1673" class="wp-caption-text">Büste für Hillary Clinton in Saranda</p></div></p>
<p>Seine Gegenkandidatin Hillary Clinton ist da schon einen Schritt weiter. Fast schon in vorauseilendem Gehorsam wurde diesen Sommer in Saranda eine Hillary-Büste eingeweiht. Der Grund dafür wurde nicht ganz klar. Die Bürgermeisterin von Saranda erklärte damals, dass das Monument die Verbindung zwischen Albanien und den USA zum Ausdruck bringen solle, dass man damit den Amerikanern und vor allem Hillary Clinton für wiederkehrende Unterstützung für das albanische Volk danken wolle. Das Denkmal nennt dann auch anstelle einer Würdigung prominent die Stifter: nebst der Stadt Saranda die US-Organisation »Diplomatic Mission Peace and Prosperity«. Auch der gewählte Ort für das Denkmal überzeugt nicht ganz: Das kleine Plätzchen im Zentrum der Stadt liegt eingeklemmt zwischen parkierten Autos, die Büste versteckt sich schon fast hinter viel Grünzeug. Wenn man nicht aufmerksam Ausschau hält, wird man das Monument vermutlich übersehen.</p>
<p>Zumindest die Aussage der Bürgermeisterin, dass sich die Albaner den Amerikanern sehr verbunden fühlen, dürfte zutreffend sein. Neben Mexiko ist Albanien wohl das Land mit den meisten Denkmälern amerikanischer Präsidenten, auch wenn kaum eines davon richtig monumental ist.</p>
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		<title>Nasse Füsse</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Lars]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Oct 2014 14:26:26 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&#160; Eigentlich gibt es hier noch ein kleines Inselchen dazu. Aber wenn es regnet, werden in Albanien schnell mal weite Flächen überflutet. Bei diesem Reservoir nicht allzu weit entfernt von Korça hat der angestiegene Wasserpegel aber keine Schäden verursacht. Wenige Stunden später war die Insel wieder da.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-1168" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2014/09/Baum-im-See-300x192.jpg" alt="Baum im See" width="450" height="288" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2014/09/Baum-im-See-300x192.jpg 300w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2014/09/Baum-im-See-1024x655.jpg 1024w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2014/09/Baum-im-See-900x576.jpg 900w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2014/09/Baum-im-See.jpg 1800w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Eigentlich gibt es hier noch ein kleines Inselchen dazu. Aber wenn es regnet, werden in Albanien schnell mal weite Flächen überflutet. Bei diesem Reservoir nicht allzu weit entfernt von Korça hat der angestiegene Wasserpegel aber keine Schäden verursacht. Wenige Stunden später war die Insel wieder da.</p>
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		<title>Ende der Ausbildung für Korruption</title>
		<link>https://www.albanien.ch/une/blog/1130</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lars]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Aug 2014 23:36:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles aus Albanien]]></category>
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					<description><![CDATA[Das albanische Bildungswesen gehört wohl zu den korruptesten Bereichen des ganzen Landes. Seit Jahren war bekannt, dass jeder mit etwas Geld sich eine Ausbildung inklusive Universitätsabschluss kaufen konnte. Besonders berüchtigt sind die privaten Universitäten, die in den letzten Jahren wie Pilze aus dem Boden schossen. Faulheit belohnt Entsprechend wenig Mühe geben sich viele Jugendliche heute ... <p class="moree"><a class="btn btn-inverse btn-normal btn-primary " href="https://www.albanien.ch/une/blog/1130">Read more</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das albanische Bildungswesen gehört wohl zu den korruptesten Bereichen des ganzen Landes. Seit Jahren war bekannt, dass jeder mit etwas Geld sich eine Ausbildung inklusive Universitätsabschluss kaufen konnte. Besonders berüchtigt sind die privaten Universitäten, die in den letzten Jahren wie Pilze aus dem Boden schossen.</p>
<h4>Faulheit belohnt</h4>
<p>Entsprechend wenig Mühe geben sich viele Jugendliche heute – weshalb lernen, wenn Papa einem den Abschluss auch kaufen kann? Zumindest wusste das Bildungs(un)system zu vermitteln, wie man schmiert und korrumpiert.</p>
<p>Damit will jetzt die albanische Regierung Schluss machen. Zum ersten Mal seien die privaten und die staatlichen Universitäten überprüft worden. Dabei wurde bei über 70 Prozent der geprüften Institute Mängel entdeckt, was wohl kaum jemanden überrascht hat.</p>
<h4>Regierung greift durch</h4>
<p>Bemängelt wird natürlich, dass Abschlüsse gegen Geld verkauft wurden. »Einige Studenten bezahlten mit Kühen, Schafen, Reis oder sogar Feuerholz,« erlkärte Edi Rama und ergänzte, dassÂ  sogar die Handwerker, die die Unis bauten, mit Diplomen statt mit Geld bezahlt wurden. Gerügt wird aber auch, dass viele Universitäten auch sonst das Gesetz missachtet hätten, zum Beispiel keine Verzeichnisse ihrer Absolventen führten.</p>
<p>Betroffen sind einerseits 17 private Universitäten, darunter auch einige namhafte, die über grosse Campusse verfügen: Universiteti Kristal, Universiteti Vitrina, Universiteti i Lartë Elitë, Universiteti Planetar i Tiranës (UFO), Justiniani i I, Medicadent, Institucioni i Arsimit të Lartë »Gjon Buzuku« (Shkodra), Akademia e Ndërtimit, Akademia e Studimeve të Aplikuara (Durrës), Akademia Pedagogjike Tiranë, Shkolla e Lartë »Nëna mbretëreshë Geraldinë«, Shkolla e Lartë Ndërkombëtare e Tiranës, Shkolla e Lartë Amerikane e Tiranës, Kolegji profesional i Sporteve (Fier), Shkolla e Lartë »Illyrija«, Kolegji profesional »Aldent« (Shkodra), Kolegji profesional »Medicom«.</p>
<p>Daneben werden aber Fakultäten und Zweigstellen staatlicher Hochschulen angeklagt: Kunstakademie Shkodra, Zweigstellen Kukës und Saranda der Universität Tirana, Zweigstellen in Peshkopi, Pogradec, Lushnja und Gjirokastra anderer staatlicher Universitäten, Pädagogische Akademie in Tirana und Sportliche Berufsschule in Fier.</p>
<p>Laut Regierungserklärung müssten alle betroffenen Personen mit einer strafrechtlichen Anklage rechnen.</p>
<p><div id="attachment_1133" style="width: 160px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2014/08/Ofen-aus.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-1133" class="wp-image-1133 size-thumbnail" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2014/08/Ofen-aus-150x150.jpg" alt="Dorfschule in den albanischen Bergen" width="150" height="150" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2014/08/Ofen-aus-150x150.jpg 150w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2014/08/Ofen-aus-144x144.jpg 144w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a><p id="caption-attachment-1133" class="wp-caption-text">Ofen aus im albanischen Schulsystem oder für die Korruption?</p></div></p>
<h4>Plagiatsaffären auch in Albanien?</h4>
<p>Ob dies der Start für qualitativere Ausbildung in Albanien ist – Edi Rama und Bildungsministerin Lindita Nikolla kündigten weitere Massnahmen an – oder nur ein zusätzlicher Trick, um die Taschen der Politiker zu füllen, wird sich wohl weisen müssen. Interessant ist, dass die Ministeirn selber an einer der genannten Universitäten ihren Master gemacht hat. Auch mehrere Parlamentsabgeordnete der Regierungs- und Oppositionsparteien haben ihren Universitätsabschluss von Privatunis, denen der Lizenzentzug droht, wie albanische Medien berichten.</p>
<h4>Exportprodukt Uniabschluss</h4>
<p>Zu den Käufern von Diplomen sollen auch Ausländer gehören, die nicht einmal Albanisch verstehen. Auch Renzo Bossi, Sohn des italienischen Lega-Nord-Chef Umberto Bossi, soll sich bei der Kristal-Universität für viel Geld einen Uniabschluss gekauft haben, ohne je einen Fuss auf albanischen Boden gesetzt zu haben, berichten italienische Medien. Der ehemalige Rektor der Universität Kristal meinte hierzu aber, dass das Diplom gefälscht sei und nicht von seiner Universität stamme.</p>
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		<title>Hitzig im Stadion, freudvoll danach</title>
		<link>https://www.albanien.ch/une/blog/1040</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lars]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 12 Oct 2013 08:50:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Auch wenn Xherdan Shaqiri während des Spiels bei jedem Ballkontakt ausgepfiffen wurde, danach war er wieder der gefragte Mann. Die Schweizer &#8211; mehr als 700 Fans sind mit der Nati nach Albanien gereist &#8211; konnten im Stadion und danach bei sommerlichen Temperaturen in den viele Bars der Stadt lange feiern.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Auch wenn Xherdan Shaqiri während des Spiels bei jedem Ballkontakt ausgepfiffen wurde, danach war er wieder der gefragte Mann. </p>
<p>Die Schweizer &#8211; mehr als 700 Fans sind mit der Nati nach Albanien gereist &#8211; konnten im Stadion und danach bei sommerlichen Temperaturen in den viele Bars der Stadt lange feiern. </p>
<p><a href="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2013/10/20131012-104838.jpg"><img decoding="async" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2013/10/20131012-104838.jpg" alt="20131012-104838.jpg" class="alignnone size-full" /></a></p>
<p><a href="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2013/10/20131012-104908.jpg"><img decoding="async" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2013/10/20131012-104908.jpg" alt="20131012-104908.jpg" class="alignnone size-full" /></a></p>
<p><a href="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2013/10/20131012-104929.jpg"><img decoding="async" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2013/10/20131012-104929.jpg" alt="20131012-104929.jpg" class="alignnone size-full" /></a></p>
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		<title>Techno auf dem Wasser</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Lars]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 11 Aug 2013 12:27:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Noch bevor sich in Zürich die Massen zur StreetParade am Wasser versammelt hatten, wurde in Albanien eine Techno-Party auf dem Koman-See gefeiert: Die Fähre wurde zum Partyboot. Sicherheit auf dem alten, rostenden Kahn – wird denken an Duisburg – war wohl eher ein Fremdwort. Dafür ist die Landschaft sicherlich was vom Eindrücklichsten.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Noch bevor sich in Zürich die Massen zur StreetParade am Wasser versammelt hatten, wurde in Albanien eine Techno-Party auf dem Koman-See gefeiert: Die Fähre wurde zum Partyboot.</p>
<p><iframe loading="lazy" class="youtube-player" width="380" height="214" src="https://www.youtube.com/embed/5NGcQh_bPUY?version=3&#038;rel=1&#038;showsearch=0&#038;showinfo=1&#038;iv_load_policy=1&#038;fs=1&#038;hl=de-DE&#038;autohide=2&#038;wmode=transparent" allowfullscreen="true" style="border:0;" sandbox="allow-scripts allow-same-origin allow-popups allow-presentation allow-popups-to-escape-sandbox"></iframe></p>
<p>Sicherheit auf dem alten, rostenden Kahn – wird denken an Duisburg – war wohl eher ein Fremdwort. Dafür ist die Landschaft sicherlich was vom Eindrücklichsten.</p>
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		<title>Gangnam Style Tirana</title>
		<link>https://www.albanien.ch/une/blog/926</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lars]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Jan 2013 18:20:09 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Adaptierte Version für Albanien – hier als Werbevideo von LSI ”¦ &#62;&#62; Gangnam Style Tirana (YouTube)]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Adaptierte Version für Albanien – hier als Werbevideo von LSI ”¦</p>
<p><iframe loading="lazy" class="youtube-player" width="380" height="214" src="https://www.youtube.com/embed/XiCcoTQ-tmg?version=3&#038;rel=1&#038;showsearch=0&#038;showinfo=1&#038;iv_load_policy=1&#038;fs=1&#038;hl=de-DE&#038;autohide=2&#038;wmode=transparent" allowfullscreen="true" style="border:0;" sandbox="allow-scripts allow-same-origin allow-popups allow-presentation allow-popups-to-escape-sandbox"></iframe></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=XiCcoTQ-tmg"> &gt;&gt; Gangnam Style Tirana</a> (YouTube)</p>
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		<title>Blicke zurück</title>
		<link>https://www.albanien.ch/une/blog/914</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lars]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Nov 2012 17:09:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Immer wieder muss ich mich entschuldigen, wenn ich in Albanien unterwegs bin, weil ich ständig erzähle, was sich hier gerade alles verändert hat im Vergleich zu früher. Das ständige Vergleichen mag vielleicht manchen Zuhörer nerven, aber andererseits ist die rasante Entwicklung schon immer wieder faszinierend. Nicht jede Veränderung der letzten 20 Jahre war positiv, was ... <p class="moree"><a class="btn btn-inverse btn-normal btn-primary " href="https://www.albanien.ch/une/blog/914">Read more</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Immer wieder muss ich mich entschuldigen, wenn ich in Albanien unterwegs bin, weil ich ständig erzähle, was sich hier gerade alles verändert hat im Vergleich zu früher. Das ständige Vergleichen mag vielleicht manchen Zuhörer nerven, aber andererseits ist die rasante Entwicklung schon immer wieder faszinierend. Nicht jede Veränderung der letzten 20 Jahre war positiv, was wohl auch nicht zu vermeiden ist, wenn diese so schnell von statten gehen.</p>
<p>Wo heute ganze Hochhausquartiere stehen, gab es früher nur Buschland. Wo man früher über ein löchriges Strässchen holperte, gibt es heute breite Asphaltpisten. In früher kaum erschlossenen Tälern rast man heute über breite Autobahnen. Verstopfte Kreuzungen wurden durch sechsspurige Überführungen entschärft. Hotelburgen ziehen sich fast lückenlos Stränden entlang, wo früher nur Pinienbäume zum Himmel strebten. Abgelegene Dörfer ohne Infrastruktur haben heute eine Zufahrtsstrasse, Läden und Bars – aber vielleicht nur noch eine zerfallene Schule und sicher keine Krankentstation mehr. Auch Müllhalden in der Landschaft sind Zeugen eines veränderten Lebensstils. Und in manchem Viertel mit alten Häusern finden sich fast nur noch Hochhäuser.</p>
<p>Auch auf dieser Website hatte ich schon die alten Zeiten wieder aufleben lassen, wie mit <a href="https://www.albanien.ch/une/?p=355">Luftaufnahmen von 1995</a> oder mit einem <a href="http://www.albanien.ch/nla/27/tirana2.jpg" target="_blank">Fotovergleich aus Tirana</a>.</p>
<p>Ich scheine aber nicht der einzige zu sein, der von den sich ändernden Dingen in Albanien beeindruckt ist. So stellte der Albanienreisende Klaus Wehr ein Büchlein zusammen mit Fotovergleichen von 1996 und 2006. Bei einer seiner Besuche in Albanien ist er an Orte zurückgekehrt, wo er 1996 Fotos geschossen hat. Aufnahmen von Alt und Neu stehen im Buch nebeneinander. Die Unterschiede sind zum Teil unterhaltsam, zum Teil ermutigend, manchmal auch schockierend: <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3844803734/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3844803734&amp;linkCode=as2&amp;tag=langweilige07-21" target="_blank">»Bilder aus Albanien: 1996 und 2006«</a></p>
<p>In zwei weiteren Büchlein berichtet er von früheren Reisen durchs Land, so von schönen Erlebnissen auf einer Wanderung von Durrës an die griechische Grenze im Südosten im Jahr 1996: <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3848203987/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3848203987&amp;linkCode=as2&amp;tag=langweilige07-21" target="_blank">»Zu Fuß in Albanien: 1996«</a></p>
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		<title>»Mercedes für jedermann«</title>
		<link>https://www.albanien.ch/une/blog/791</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lars]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Apr 2012 12:06:08 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Mal wieder ein nettes Zitat aus der Tagespresse: »Heute ist der Kommunismus verwirklicht: Mercedes für jedermann. Die Sterndichte dürfte nur in Stuttgart-Sindelfingen, auf dem Produktionsband, höher sein als in Albanien.« Auch der Rest des Artikels von Markus Dütschler im Tages-Anzeiger über eine Busreise in AlbanienÂ ist ganz nett und lesenswert.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Mal wieder ein nettes Zitat aus der Tagespresse:</p>
<blockquote><p>»Heute ist der Kommunismus verwirklicht: Mercedes für jedermann. Die Sterndichte dürfte nur in Stuttgart-Sindelfingen, auf dem Produktionsband, höher sein als in Albanien.«</p></blockquote>
<p>Auch der Rest des <a href="http://www.tagesanzeiger.ch/leben/reisen/So-nahe--und-doch-so-abwegig/story/17629520" target="_blank">Artikels von Markus Dütschler im Tages-Anzeiger über eine Busreise in Albanien</a>Â ist ganz nett und lesenswert.</p>
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