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	<title>Veranstaltungen &#8211; S&#039;ka problem!</title>
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		<title>Albanien vs. Kosova – geht einfach nicht</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Lars]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 May 2018 21:58:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sport]]></category>
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					<description><![CDATA[Das erste offizielle Fussballspiel zwischen Albanien und Kosova war zwar ein schönes Fest – aber es war auch ein Ding der Unmöglichkeit. Beim Freundschaftsspiel heute Abend kamen 18&#8217;700 Fans ins Zürcher Letzigrund. Das Stadion war gut gefüllt – aber für eine Bombenstimmung im – ach so weiten – Rund reichte es nicht. Das lag wohl ... <p class="moree"><a class="btn btn-inverse btn-normal btn-primary " href="https://www.albanien.ch/une/blog/1953">Read more</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das erste offizielle Fussballspiel zwischen Albanien und Kosova war zwar ein schönes Fest – aber es war auch ein Ding der Unmöglichkeit.</p>
<div id="attachment_1945" style="width: 810px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.albanien.ch/une/blog/1932/albanien-kosova_cikalleshi" rel="attachment wp-att-1945"><img fetchpriority="high" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-1945" class="wp-image-1945 size-large" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2018/05/Albanien-Kosova_Cikalleshi-800x397.jpg" alt="" width="800" height="397" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2018/05/Albanien-Kosova_Cikalleshi-800x397.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2018/05/Albanien-Kosova_Cikalleshi-350x174.jpg 350w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><p id="caption-attachment-1945" class="wp-caption-text">Einer der wenigen Angriffe der Rot-Schwarzen – Cikalleshi beim Freistoss</p></div>
<p>Beim Freundschaftsspiel heute Abend kamen 18&#8217;700 Fans ins Zürcher Letzigrund. Das Stadion war gut gefüllt – aber für eine Bombenstimmung im – ach so weiten – Rund reichte es nicht. Das lag wohl auch daran, dass die Fans einfach nicht wussten, welche Mannschaft sie unterstützen sollten. Die meisten waren zwar Kosovaren, trugen aber Schwarz-Rot.</p>
<div id="attachment_1946" style="width: 810px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.albanien.ch/une/blog/1932/albanien-kosova_flags-together-2" rel="attachment wp-att-1946"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-1946" class="size-large wp-image-1946" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2018/05/Albanien-Kosova_flags-together-1-800x556.jpg" alt="" width="800" height="556" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2018/05/Albanien-Kosova_flags-together-1-800x556.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2018/05/Albanien-Kosova_flags-together-1-350x243.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2018/05/Albanien-Kosova_flags-together-1.jpg 1692w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><p id="caption-attachment-1946" class="wp-caption-text">Albanien gegen Kosova – schwierige Parteinahme</p></div>
<p>Anfangs dominierten die Shqipëria-Schlachtrufe. Wohl aus Gewohnheit. Und weil der jungen kosovarischen Mannschaft auch die organisierten Unterstützer fehlen – im Gegensatz zu den Rotschwarzen, deren Ultras auch nach Zürich gereist waren. Es war aber zu spüren, dass die vielen Albaner aus Kosova – sonst wohl alle seit Langem treue Albanien-Fans – im Herzen doch für die kosovarischen Nationalmannschaft waren. Sobald die Kosovaren gegen das Tor stürmten, kam viel Unruhe auf. Und die Kosovaren stürmten fleissig: Schon bald führten die nach einem schnellen Gegenschlag in der 21. Minute durch Arbër Zeneli.</p>
<div id="attachment_1939" style="width: 810px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.albanien.ch/une/blog/1932/albanien-kosova_2-flags" rel="attachment wp-att-1939"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-1939" class="size-large wp-image-1939" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2018/05/Albanien-Kosova_2-flags-800x418.jpg" alt="" width="800" height="418" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2018/05/Albanien-Kosova_2-flags-800x418.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2018/05/Albanien-Kosova_2-flags-350x183.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2018/05/Albanien-Kosova_2-flags.jpg 2000w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><p id="caption-attachment-1939" class="wp-caption-text">Adler mit verschiedenen Farben</p></div>
<p>Das Publikum feuerte weiterhin beide Mannschaften an. Auf Shqipëria-Schlachtrufe folgten Kosova-Gesänge aus den gleichen Kehlen. Auf den Rängen sass neben Blaugelb oft Rotschwarz – und viele trugen auch eine vielfarbige Kombination. Um den beiden Seelen in einer Brust und den Besonderheiten dieser Partie gerecht zu werden, wurden die vereinenden Sprechchöre immer häufiger. Das patroitische Lied »Xhamadani vija-vija« (Text: <em>»Është Kosova ooo është Shqipëria ”¦ Sa e madhe është Shqiptaria«</em>) wurde schon zu Beginn gesungen. Später ertönte öfters auch der Ruf »Shqipëria etnike«. Oder es wurde einfach abwechselnd »Shqipëria« und »Kosova« gerufen. Die grenzüberschreitende Freundschaft war aber auch ein Stimmungskiller. Es fehlt einfach an Spannung, wenn es allen egal ist, wer gewinnt.</p>
<div id="attachment_1941" style="width: 810px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.albanien.ch/une/blog/1932/albanien-kosova_fans-nach-spiel" rel="attachment wp-att-1941"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-1941" class="size-large wp-image-1941" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2018/05/Albanien-Kosova_fans-nach-Spiel-800x419.jpg" alt="" width="800" height="419" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2018/05/Albanien-Kosova_fans-nach-Spiel-800x419.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2018/05/Albanien-Kosova_fans-nach-Spiel-350x183.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2018/05/Albanien-Kosova_fans-nach-Spiel.jpg 2000w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><p id="caption-attachment-1941" class="wp-caption-text">Volksfeststimmung – fast 20&#8217;000 Albaner verfolgten das Spiel</p></div>
<p>Auf dem Platz überraschten die jungen Kosovaren, die erst ihr 14. offizielles Länderspiel bestritten. Unter Leitung der Schweizer Trainerlegende Bernard Challandes zeigten sie von Beginn weg viel Engagement und kämpften beherzt. Auf der anderen Seite enttäuschten die Albaner mit vielen Fehlern in der Verteidigung und wenig Drang nach vorne. Und so konnte das Publikum in der 51. Minute Zenelis zweiten Treffer bejubeln. Im Gegensatz zu den Albanern, denen nichts gelang, hatten die Kosovaren durch das ganze Spiel hindurch viele weitere Chancen. In der 67. Minute gelang auch Edon Zhegrova noch ein Treffer: Kosova führte wider aller Erwartungen 3:0!</p>
<p>Vielleicht spielten auch einfach zu viele Albaner aus Kosovo in der albanischen Mannschaft, um in diesem Freundschaftsspiel zu Saisonende nochmals alles zu geben. Ganz nebenbei: nebst den Schiedsrichtern standen im Verlauf des Spieles auch rund zehn »Schweizer« auf dem Platz – Doppelbürger mit albanischen Wurzeln, die in der Schweiz gross geworden sind.</p>
<div id="attachment_1943" style="width: 810px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.albanien.ch/une/blog/1932/albanien-kosova_spielende" rel="attachment wp-att-1943"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-1943" class="wp-image-1943 size-large" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2018/05/Albanien-Kosova_spielende-800x363.jpg" alt="" width="800" height="363" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2018/05/Albanien-Kosova_spielende-800x363.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2018/05/Albanien-Kosova_spielende-350x159.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2018/05/Albanien-Kosova_spielende.jpg 2000w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><p id="caption-attachment-1943" class="wp-caption-text">Kosovarischer Jubel nach Spielende</p></div>
<p>Mit dem Sieg der Kosovaren konnten alle gut leben. Beim »Heimspiel« der Kosovaren in Zürich zeigte sich zwar stark die Verbundenheit der kosovarischen Albaner mit Albanien – es kam aber auch eine tiefe Beziehung zum jungen, etwas künstlichem »Staatsgebilde Kosova« zum Vorschein, die vielleicht viele der Kosovo-Albaner selbst überraschte.</p>
<p>Für die kosovarischen Spieler stimmte das Resultat sowieso: Sie stellten ihre Klasse unter Beweis. Und die passive Haltung vieler albanischer Spieler liess die Vermutung aufkommen, dass der Ausgang der Partie schon im Voraus abgemacht war.</p>
<div id="attachment_1934" style="width: 810px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.albanien.ch/une/blog/1932/albanien-kosova_3-0" rel="attachment wp-att-1934"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-1934" class="size-large wp-image-1934" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2018/05/Albanien-Kosova_3-0-800x449.jpg" alt="" width="800" height="449" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2018/05/Albanien-Kosova_3-0-800x449.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2018/05/Albanien-Kosova_3-0-350x197.jpg 350w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><p id="caption-attachment-1934" class="wp-caption-text">3:0 – Kosova schlägt Albanien am 29. Mai 2018 im Zürcher Letzigrund</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Marubi-Ausstellung in Amsterdam</title>
		<link>https://www.albanien.ch/une/blog/1665</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lars]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 30 Oct 2016 20:34:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Amsterdam]]></category>
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		<category><![CDATA[FOAM]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Marubi]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Marubi-Ausstellung im Amsterdamer Museum FOAM zeigt eine überraschende Vielfalt bisher unbekannter Abbildungen, Motive und Themen. Augenfällig sind natürlich die originalen Negativglasplatten, die anscheinend zum ersten Mal ausserhalb Albaniens zu sehen sind – und auch in Albanien bis vor Kurzem kaum zu sehen waren. Ausgestellt sind aber auch zahlreiche Themenkreise, von deren Präsenz bis anhin ... <p class="moree"><a class="btn btn-inverse btn-normal btn-primary " href="https://www.albanien.ch/une/blog/1665">Read more</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Marubi-Ausstellung im Amsterdamer Museum FOAM zeigt eine überraschende Vielfalt bisher unbekannter Abbildungen, Motive und Themen. Augenfällig sind natürlich die originalen Negativglasplatten, die anscheinend zum ersten Mal ausserhalb Albaniens zu sehen sind – und auch in Albanien bis vor Kurzem kaum zu sehen waren.</p>
<p>Ausgestellt sind aber auch zahlreiche Themenkreise, von deren Präsenz bis anhin kaum jemand wusste. Einige Fotos zeigen Krankheitssymptome, andere Verbrecher – auch zahlreiche Gruppenfotos von Schulklassen, Klosterorden und Karnevalsgruppen hängen an den Wänden neben Portraits von türkischen Soldaten, Selbstportraits der Fotografen und Aufnahmen ihres Studios, Collagen und natürlich den vielen bekannten Portraitaufnahmen, Landschaftsbildern und Fotos von historischen Ereignissen.</p>
<p>Die Ausstellung ist nicht besonders gross, aber weist eine erstaunlich hohe Zahl an Abbildungen auf. Zum Teil werden die Bilder auch an die Wand projeziert. Die Erläuterungen geben guten Einblick in das Umfeld, in dem die Marubi-Fotografen aktiv waren – auch hier findet sich manche neue Information.</p>
<p><iframe loading="lazy" style="border: none; overflow: hidden;" src="https://www.facebook.com/plugins/post.php?href=https%3A%2F%2Fwww.facebook.com%2Falbaniench%2Fposts%2F10154081695777825&amp;width=500" width="500" height="665" frameborder="0" scrolling="no"></iframe></p>
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		<title>Der Zauberer aus der Zadrima</title>
		<link>https://www.albanien.ch/une/blog/1658</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lars]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Oct 2016 10:19:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geschichte & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Altin Prenga]]></category>
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					<description><![CDATA[Wohl mein aktuelles Lieblingsvideo, da es viel Bewundernswertes vereint: Kochen – Leidenschaft – Spitzengastronomie – Genuss – ein grosses Diner – Perfektion – albanische Küche – Mut Es ist eine hohe Kunst und braucht wohl auch einiges an Mut, an einem Gala-Diner während einer royalen Hochzeit für prominente Gäste aus aller Welt eine solch traditionelle ... <p class="moree"><a class="btn btn-inverse btn-normal btn-primary " href="https://www.albanien.ch/une/blog/1658">Read more</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wohl mein aktuelles Lieblingsvideo, da es viel Bewundernswertes vereint:</p>
<p>Kochen – Leidenschaft – Spitzengastronomie – Genuss – ein grosses Diner – Perfektion – albanische Küche – Mut</p>
<p><iframe loading="lazy" title="Mrizi i Zanave, Dasma e Princ Lekës me Elia Zaharia." width="900" height="506" src="https://www.youtube.com/embed/NVnaF6CsLlY?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p id="ext-gen105">Es ist eine hohe Kunst und braucht wohl auch einiges an Mut, an einem Gala-Diner während einer royalen Hochzeit für prominente Gäste aus aller Welt eine solch traditionelle Küche aufzutischen. Der Zauberer, Koch Altin Prenga vom Restaurant Mrizi i Zanave, hat die Gäste an der königlichen Hochzeit von Prinz Leka und Elia Zaharia dieses Wochenende in Tirana mit seinen Slow-Food-Köstlichkeiten verwöhnt und gewährt uns einen Blick über seine Schulter bei der Zubereitung der Speisen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Bilder der Hochzeit</h3>
<p style="text-align: center;"><iframe loading="lazy" style="border: none; overflow: hidden; align: center;" src="https://www.facebook.com/plugins/post.php?href=https%3A%2F%2Fwww.facebook.com%2FPrincLekaOfficial%2Fposts%2F10154086532034150&amp;width=500" width="500" height="597" frameborder="0" scrolling="no"></iframe></p>
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		<title>Mutter Teresa vereint Albaner und SchweizerÂ </title>
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		<dc:creator><![CDATA[Lars]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 24 Sep 2016 15:48:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Albanisches Institut]]></category>
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		<category><![CDATA[Gesellschaft Schweiz-Albanien]]></category>
		<category><![CDATA[Luzern]]></category>
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					<description><![CDATA[Ein paar Impressionen von der Eröffnung der Ausstellung über Mutter Teresa im Staatsarchiv Luzern heute Nachmittag. Ein Raum voller Albaner und Schweizer. Die Ausstellung vermittelt einen Überblick vom Leben der albanischen Ordensgründerin, Friedensnobelpreisträgerin und Heiligen und zeigt Dokumente, die ihre Beziehungen zur Schweiz dokumentieren, aus dem Staatsarchiv Luzern und anderen Sammlungen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ein paar Impressionen von der Eröffnung der Ausstellung über Mutter Teresa im Staatsarchiv Luzern heute Nachmittag. Ein Raum voller Albaner und Schweizer.</p>
<p>Die Ausstellung vermittelt einen Überblick vom Leben der albanischen Ordensgründerin, Friedensnobelpreisträgerin und Heiligen und zeigt Dokumente, die ihre Beziehungen zur Schweiz dokumentieren, aus dem Staatsarchiv Luzern und anderen Sammlungen.</p>

<a href='https://www.albanien.ch/une/img_8431'><img loading="lazy" decoding="async" width="480" height="640" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2016/09/img_8431-480x640.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
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		<title>Wege in die Freiheit</title>
		<link>https://www.albanien.ch/une/blog/1458</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lars]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Feb 2016 13:19:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geschichte & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Treffen der Kulturen]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Eingeschworene Jungfrauen]]></category>
		<category><![CDATA[Emigration]]></category>
		<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Kanun]]></category>
		<category><![CDATA[Schweiz]]></category>
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					<description><![CDATA[Die albanisch-schweizerischen Filmproduktionen »De l&#8217;autre côté de la mer« und »Vergine giurata« an den Solothurner Filmtagen 2016. Von Christian Hadorn, Chevroux – Mitglied Vorstand Gesellschaft Schweiz-Albanien Wieder sind es die erhabenen albanischen Berge, ihre wolkenverhangenen Täler und ihre knorrigen Bäume, die die Bühne bilden für eine vergessene Welt und das archaische Gesetz der Ehre, das ... <p class="moree"><a class="btn btn-inverse btn-normal btn-primary " href="https://www.albanien.ch/une/blog/1458">Read more</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1474" style="width: 460px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.albanien.ch/une/?attachment_id=1474" rel="attachment wp-att-1474"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-1474" class="wp-image-1474" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2016/02/Virgine-giurata-595x428.jpg" alt="Alba Rohrwacher in »Vergine giurata«" width="450" height="323" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2016/02/Virgine-giurata-595x428.jpg 595w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2016/02/Virgine-giurata-768x552.jpg 768w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2016/02/Virgine-giurata-960x690.jpg 960w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></a><p id="caption-attachment-1474" class="wp-caption-text">Alba Rohrwacher in »Vergine giurata«</p></div>
<h4><strong>Die albanisch-schweizerischen Filmproduktionen »De l&#8217;autre côté de la mer« und »Vergine giurata« an den Solothurner Filmtagen 2016.</strong></h4>
<p><span id="more-1458"></span></p>
<h6>Von <a href="http://www.albanien.ch/bb/author/Christian-Hadorn/">Christian Hadorn</a>, Chevroux – Mitglied Vorstand Gesellschaft Schweiz-Albanien</h6>
<p>Wieder sind es die erhabenen albanischen Berge, ihre wolkenverhangenen Täler und ihre knorrigen Bäume, die die Bühne bilden für eine vergessene Welt und das archaische Gesetz der Ehre, das von alters her die albanischen Bergstämme bestimmt hat. Wieder sind es die Mannfrauen (<em>burrnesha</em>, oder auch »Jungfrauen«, <em>virgjinesha</em>, genannt) und die Blutrache, diese bildträchtigen und exotischen Phänomene des <em>Kanun</em>, des albanischen Gewohnheitsrechts, die uns entführen in eine ferne und doch so nahe Gegend, die sich bis heute den Atem der Vergangenheit in ihren Familiengeschichten bewahrt hat. Und wieder einmal sind es die Frauenfiguren, die sich aus den Fängen dieser mittelalterlichen und paternalistischen Enge befreien und uns mitnehmen in eine bessere und hoffnungsvolle Welt.</p>
<p>In der hübschen Atmosphäre des historistischen Konzertsaals der Solothurner Filmtage sind es <em>Mira</em> (Kristina Ago) in Pierre Maillards »De l&#8217;autre côté de la mer« (CH, AL 2015) und <em>Hana</em> (Alba Rohrwacher) in Laura Bispuris »Vergine giurata« (CH, AL, RKS, I, D 2015), die diese Aufgabe übernehmen und uns teilhaben lassen an ihren Geschichten, die sie beide auf die andere Seite der Adria nach Italien in ihre Freiheit führen. In <em>Hanas</em> Fall freilich in einem gemächlichen Tempo, ohne die Reise über das Meer wirklich zu zeigen, denn ihr obliegt nichts weniger, als das ehrenvolle Andenken an ihren Stiefvater Jahre nach seinem Tod endlich zu begraben und die in den albanischen Bergen respektierte Identität als Mannfrau <em>Mark</em> gleichsam und wahrhaftig Stück für Stück abzustreifen. Ganz anders in <em>Miras</em> Fall: Hier explodiert die Geschichte förmlich, in einer verbotenen Jugendliebe und einer Serie von Gewehrkugeln, die sie dem Meer entgegentreibt. Sie stolpert, überlebt, flieht und setzt auf einem Flüchtlingsboot ihre Reise fort, einer ungewissen Zukunft entgegen. In beiden Fällen ist es aber das archaische Albanien, das Albanien der Berge und seines Ehrbegriffs, seiner kleinen uralten Kirchen und unasphaltierten Strassen und seiner kaum berührten Landschaft, das die Kulisse bildet für den Ausgangspunkt ihrer Reisen. Es sind gewaltige Reisen, über ein scheinbar gewaltiges Meer, gilt es doch eine Geschichte von Jahrhunderten hinter sich zu lassen.</p>
<p>Es scheint kein Zufall zu sein, dass es gerade dieser Hauch der Vergangenheit und seiner hierzulande vergessenen archaischen Werte ist, der westliche Kulturschaffende fasziniert und ihnen auch eine gewisse Aufmerksamkeit garantiert. Man mag auch dagegen wettern und sagen: Hört auf mit diesem Exotismus, schaut euch das moderne und pulsierende Leben im <em>Blloku</em>, dem Ausgehviertel Tiranas an! Geht hin und seht doch, mit welchem Elan die sozialistische Regierung Rama und der charismatische junge Bürgermeister von Tirana <em>Veliaj</em> ihr Land ins 21. Jahrhundert führen! Doch noch existieren diese archaischen Elemente. Und ist es nicht gerade dieses Nebeneinander von Mittelalter und Moderne, das uns an Albanien so fasziniert?</p>
<div id="attachment_1473" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.albanien.ch/une/?attachment_id=1473" rel="attachment wp-att-1473"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-1473" class="wp-image-1473" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2016/02/De_l_autre_cote_de_la_mer_Plakat-595x850.jpg" alt="Filmplakat" width="300" height="429" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2016/02/De_l_autre_cote_de_la_mer_Plakat-595x850.jpg 595w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2016/02/De_l_autre_cote_de_la_mer_Plakat-768x1097.jpg 768w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2016/02/De_l_autre_cote_de_la_mer_Plakat-960x1371.jpg 960w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-1473" class="wp-caption-text">Filmplakat</p></div>
<p>Wie Pierre Maillard wiederholt betont, stehe es ihm denn auch fern, die heutige albanische Gesellschaft abzubilden. Tatsächlich erzählt Maillards Spielfilm trotz aller Zeitgenossenschaft, trotz der erzählerischen Nähe zum Kosovokrieg 1999 und zu aktuellen Flüchtlingsbewegungen auf dem Balkan, eine Geschichte, die fernab ist vom Tagesgeschehen. Sein »Road movie à pied« (Maillard) – der an so manche Fussgängerfilme Alain Tanners erinnert – ist denn auch die sehr persönliche Geschichte zweier vertriebener und getriebener Menschen, deren Schicksale sich in den albanischen Wäldern ineinander verfangen und in einer alten hohlen Platane Zuflucht finden. Geschickt erzählt Maillard in kontrastreichen und ruhigen Bildern also schlussendlich zwei Geschichten in <em>einer</em>, wenn er nicht nur Maras Flucht über das Meer Richtung Westen zeigt, sondern auch die Reise des französischen Fotografen Jean über das Meer nach Osten und zurück.</p>
<p>Der ehemalige Kriegsfotograf (eindringlich gespielt von Carlo Brandt) leidet an einem Verbrechen, das er vor Jahren im Kosovokrieg fotografierte und das ihn seither nicht mehr loslässt. Trost findet der vom Schicksal Vertriebene in seinem apulischen Atelier und seinen Bildern von alten Bäumen, die er rastlos immer wieder von Neuem mit seinem Fotografenauge einfängt. Eines Tages setzt er mit seiner Ausrüstung über und sucht ihn auch dort, seinen Baum, ganz in der Nähe seines Unglücksorts, in den albanischen Bergen.</p>
<p>Ganz im Sinne einer höheren Erzählebene zelebriert Maillard im ganzen Film die Macht des Bildes, zu Beginn in Form von eindringlichen Kriegsfotografien, mit denen er (von einer fulminanten Musik begleitet) in die Geschichte einsteigt, um dann mit bewegten Filmbildern von albanischen Landschaften und ihren Ausschnitten uns mit ebenso beeindruckenden Einblicken zu versorgen, die häufig symbolischen Charakter haben (Kamera: Aldo Mugnier). Da sind majestätische alte Bäume zu sehen, brennende Bäume, aber auch verlassene Industrieanlagen und trostlose Viadukte und eben dieses Flashback-Bild von »jenseits der Berge« (wie Jean sich ausdrückt), das sich seit jenem Tag im Kosovo-Krieg besonders tief in das Gehirn des Fotografen eingegraben hat. Dies sind allesamt Jeans (und Maillards) Bilder, denn sie sind alle Ausdruck seines Erlebens als Künstler und Fotograf. In diesem Sinne überhöht die Geschichte von Jean diejenige von Mara, denn sie bildet nicht nur die eigentliche Rahmenhandlung, die Anfang und Ende bestimmt, sondern auch ein mächtiges Bilderuniversum, das Jeans (und Maillards) poetischen Blick auf Welt freilegt.</p>
<div id="attachment_1475" style="width: 489px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://www.albanien.ch/une/?attachment_id=1475" rel="attachment wp-att-1475"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-1475" class="wp-image-1475" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2016/02/De_l_autre_cote_de_la_mer-595x395.jpg" alt="Kristina Ago und Carlo Brandt in »De l”&#x2122;autre côte de la mer«" width="479" height="318" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2016/02/De_l_autre_cote_de_la_mer-595x395.jpg 595w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2016/02/De_l_autre_cote_de_la_mer-768x510.jpg 768w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2016/02/De_l_autre_cote_de_la_mer-960x637.jpg 960w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2016/02/De_l_autre_cote_de_la_mer.jpg 1373w" sizes="auto, (max-width: 479px) 100vw, 479px" /></a><p id="caption-attachment-1475" class="wp-caption-text">Kristina Ago und Carlo Brandt in »De l&#8217;autre côte de la mer«</p></div>
<p>Nach seiner schicksalshaften ersten Begegnung mit Mara flüchtet Jean zusammen mit ihr vor ihren Verfolgern. Gepeinigt von Hunger und Durst und angetrieben von der Sorge um die von ihren Brüdern gejagte Mara durchmisst er mit ihr auf dem Weg zur rettenden Meeresküste menschenentleerte Landschaften und ihre Ruinen aus kommunistischer Zeit. Und ganz wie Paolo, der in Pasolinis »Teorema« von der Liebe geküsst nackt durch die Wüste wandelt, durchquert auch Jean eine verwüstete Landschaft, zurückgeworfen auf sich selbst und sich dank der Zuneigung zu dieser jungen Frau wiederentdeckend. Das ungleiche Paar durchquert das Terrain von alten Industriebrachen und einer aufgegebenen Goldmiene, umgeht dort ihre zahlreichen Durchbrüche, um schliesslich heil und unversehrt das adriatische Meer zu erreichen. Am Ende steht das Versprechen der Freiheit, nicht nur für die junge Mara, die durch ihre Gebete zu San Antonio magisch gestärkt immer noch die Kraft findet, den Widrigkeiten zu trotzen. Auch der alternde Jean findet durch die Zuneigung zu Mara endlich seine Erlösung und wieder zurück zu den Menschen.</p>
<p>Maillard, ein begeisterter Spaziergänger und Baumliebhaber, entdeckte und schätzte Albaniens Landschaften und seine Menschen schon vor den Dreharbeiten. Dies spürt man in seinem Film und zeigt sich am besten in den Leistungen der albanischen Schauspielerinnen und Schauspieler, die es ihm mit ihren bestmöglichen Leistungen danken. Neben der Strahlkraft der Hauptdarstellerin Kristina Ago, die in Maillards Film ihr Leinwanddebüt gibt, ist es vor allem die Präsenz von Tinka Kurti (Maras Grossmutter), der grossen alten Dame des albanischen Films, und vom finsteren Bruno Shllaku (der Boss), die beeindruckt. Und über allem schwebt die vorzügliche Filmmusik von Fatos Qerimaj: Sie ist sparsam eingesetzt, aber intensiv, und trägt diesen poetischen und zeitlosen Film an den richtigen Stellen.</p>
<p>Während der gut 60-jährige Maillard in seinem Film gleichsam aus dem Vollen schöpft, begnügt sich die junge aufstrebende Enddreissigerin Laura Bispuri mit einer äusserst sparsamen und kontrollierten Filmsprache. Fernab jeglicher italienischer Eloquenz zeichnet die Römerin in ihrem ersten Spielfilm (bis dahin drehte sie drei Kurzfilme) die innere Welt einer ambivalenten Figur zwischen Frau und Mann, die zuerst als Gefangene ihres Zwiespalts zu verstummen scheint, dann aber in der Wiederentdeckung ihres eigenen Körpers in kleinen Schritten wieder zu sich selbst findet. Anders als bei Maillard orientiert sich die Geschichte ausschliesslich an dieser Figur mit Namen Mark (sehr präzise gespielt von Alba Rohrwacher), die als Mädchen Hana hiess und seit ihrem Schwur vor dem Ältestenrat ihres albanischen Dorfes das Leben eines Mannes führt. Jahre nach dem Tod von Onkel und Tante, die sich nach dem Ableben der leiblichen Eltern als gestrenge, aber auch liebevolle Adoptiveltern um Hana kümmerten und sie aufzogen, sucht Mark mit einem Brief der verstorbenen Stiefmutter im Gepäck seine Adoptivschwester und Kusine Lila (Flonja Kodheli) in Norditalien auf, wo sie mit ihrem albanischen Mann und ihrer Tochter in einem einfachen Arbeitermilieu ihr Dasein fristet. Der Kontrast zu seiner modernen Kusine könnte nicht grösser sein, sie: gesprächig, betont weiblich und dem Leben zugewandt (sie singt häufig am Abend in einer Bar albanische Lieder), er: wortkarg, mit allen sozialen Attributen eines traditionellen albanischen Mannes versehen (mit Zigarette und Raki in der Hand). Und dennoch verbinden sie eine tiefe Vertrautheit und die gemeinsame Geschichte in den albanischen Bergen.</p>
<div id="attachment_1472" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.albanien.ch/une/?attachment_id=1472" rel="attachment wp-att-1472"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-1472" class="wp-image-1472" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2016/02/Virgine_giurata_Plakat-595x843.jpg" alt="Filmplakat" width="300" height="425" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2016/02/Virgine_giurata_Plakat-595x843.jpg 595w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2016/02/Virgine_giurata_Plakat-768x1088.jpg 768w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2016/02/Virgine_giurata_Plakat-960x1360.jpg 960w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2016/02/Virgine_giurata_Plakat.jpg 1403w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-1472" class="wp-caption-text">Filmplakat</p></div>
<p>Lila flüchtete damals nach Italien, um ihrer arrangierten Hochzeit zu entgehen und den Mann ihrer Liebe zu heiraten. Hana blieb zurück, leistete den Schwur zur ewigen Keuschheit und führte nach dem Tod der Eltern als Mann und Familienvorstand den Haushalt weiter. Die Vorgeschichte der beiden Schwestern wird in Rückblenden erzählt, die quasi dokumentarischen Charakter haben und einen Einblick geben in das archaische Leben einer vom Kanun bestimmten Dorfgemeinschaft. Man sieht die Trauerfeier für den verstorbenen Vater, wie sich die wehklagenden Männer (!) um den Leichnam versammeln und singen (und die Frauen stumm hinter ihnen). Man sieht, wie eine Schwurjungfrau einem Berggeist gleich vorbeigeht, und hört die Erklärung des Stiefvaters, wie er zu Hana im nordalbanischen Dialekt sagt: »Ka kenë gru, asht ba burrneshë« (»War eine Frau, wurde zur Mannfrau«). Ebenso wird gezeigt, wie Hana ihren feierlichen Schwur zur ewigen Keuschheit vor dem männlichen Ältestenrat ablegt und ihr dann mit heiligem Ernst die langen Haare abgeschnitten werden (Bispuri konnte sich dabei auch an aktuellen filmischen Dokumenten zum Phänomen der Schwurjungfrau orientieren, hatte doch die albanische Schriftstellerin Elvira Dones, deren <a href="https://www.albanien.ch/une/?p=1439"><i class="wp-svg-forward-3 forward-3"></i> gleichnamiges Buch</a> in Absprache mit Bispuri die Vorlage für das stark adaptierte Drehbuch bildete, einen Dokumentarfilm über die letzten Schwurjungfrauen Albaniens gedreht).</p>
<p>Die beobachtende, dokumentaristische Kamera setzt sich dann auch in der Jetztzeit fort, wenn sie Marks beobachtenden Blick zeigt, wie er die neue Welt der jungen Italienerinnen und ihren Alltag zu ergründen versucht. Sein Auge erfasst beispielsweise einmal eine Gruppe von hibbeligen, leicht bekleideten und stark geschminkten Teenies, die durch die nächtlichen Gassen stolpern, oder wiederholte Male die Synchronschwimmerinnen in ihrem Training, wie sie sich Abend für Abend dem Diktat weiblicher Perfektion beugen.</p>
<p>Das Hallenschwimmbad mit seinen fast nackten Körpern und seinem omnipräsenten Fluidum Wasser ist denn auch Hanas Ort der Erweckung. Hier übt Lilas Tochter (Emily Ferratello) mit anderen jugendlichen Synchronschwimmerinnen die Figuren ein. Anfangs noch mit ihren Männerschuhen völlig deplatziert auf einem Startblock stehend gewöhnt sich Hana bald an die neue Umgebung. Sie begleitet ihre Nichte regelmässig ins Training und findet im Bademeister (Lars Eidinger) ihr Gegenstück. In seiner nördlichen Erscheinung scheint er beinahe ebenso fremd zu sein wie Hana und auch wortlos ihr Problem zu erkennen, denn er verhilft ihr (in einer grotesken Weise), sich als sexuelles Wesen zu entdecken. Hanas Verwandlung und Befreiung ist danach unumkehrbar, sie löst zu Hause in ihrer neuen Wohnung ihre juckende Brustbinde, die ihr seit Jahren den Atem nimmtÂ ”¦</p>
<p>Wer nach knapp 90 Minuten eine Fortsetzung dieser Befreiungsgeschichte erwartet, wird allerdings enttäuscht, denn schon bald nach diesem Wendepunkt endet der Film. Auch die sorgfältigen statischen Einstellungen und die edle und reduzierte Farbskala von Weiss, Grau, Blau bis Grün, die das erkaltete Innenleben der Hauptfigur widerspiegelt, erfahren keine Dynamisierung mehr. Hier muss man denn auch den einzigen Kritikpunkt an diesem an sich so überzeugenden Film ansetzen. Es fehlen gut 20 Minuten, um dieser reduzierten Ästhetik auch das nötige Gewicht zu verleihen. Wie schön wäre es zu sehen, wie sich Hanas Bewegungen noch etwas lösten, sich ihre Schatten noch etwas lichteten ”¦</p>
<p>Sicherlich hat Albanien als Filmland noch mehr zu bieten als eine archaische Kulisse und Geschichten von Armut und Unterdrückung, blickt das Land doch zurück auf eine reiche Kinotradition und, angesichts aufstrebender junger albanischer Filmschaffender, auch auf eine vielversprechende Zukunft. Mit dem aktuellen Albanian Cinema Project des staatlichen Filmarchivs, das mehr und mehr auch in Westeuropa wahrgenommen wird und mit der Lancierung von »Bota« (einem Spielfilm von Iris Elezi und Thomas Logoreci) für die vergangenen Oscarnominationen scheint nun Bewegung in den albanischen Film zu kommen. Die albanisch-schweizerischen Koproduktionen »Vergine giurata« und »De l”<img src="https://s.w.org/images/core/emoji/15.0.3/72x72/2122.png" alt="™" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" />autre côté de la mer« sind ein gelungener Teil dieser Aufwärtsbewegung und lassen auf eine weitere Zusammenarbeit der beiden Filmländer hoffen.<br />
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<h4>»Vergine giurata«</h4>
<p>Laura Bispuri; CH: Bord Cadre films, AL: Erafilm Productions, u.a., 2015.<br />
Seit dem 1. Februar in der Romandie, seit 10. März in der Deutschschweiz.<br />
<a href="http://www.cineman.ch/movie/2015/VergineGiurata/cinema.html" target="_blank" rel="noopener"><b class="wp-svg-clock clock"></b> Spielzeiten auf cineman.ch</a></p>
<iframe loading="lazy" class="youtube-player" width="400" height="225" src="https://www.youtube.com/embed/Y1GrSjdzxAE?version=3&#038;rel=1&#038;showsearch=0&#038;showinfo=1&#038;iv_load_policy=1&#038;fs=1&#038;hl=de-DE&#038;autohide=2&#038;wmode=transparent" allowfullscreen="true" style="border:0;" sandbox="allow-scripts allow-same-origin allow-popups allow-presentation allow-popups-to-escape-sandbox"></iframe>
<h4>»De l&#8217;autre côté de la mer«</h4>
<p>Pierre Maillard; CH: CAB Productions, Zoofilms, u.a., 2015.<br />
Ab dem 20. April in der Romandie, ab dem 21. April in der Deutschschweiz.<br />
<a href="http://www.cineman.ch/movie/2015/DeLautreCoteDeLaMer/cinema.html" target="_blank" rel="noopener"><b class="wp-svg-clock clock"></b> Spielzeiten auf cineman.ch</a></p>
<p>Ein Filmprogramm des <strong>Albanian Cinema Project</strong> und des Albanischen Filmarchivs wird<br />
demnächst am Internationalen Dokumentarfilmfestival »Cinéma du réel« im Pariser <em>Centre</em><br />
<em>Pompidou</em> vom 18. bis zum 27. März dieses Jahres vorgestellt.</p>
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		<title>Wiener Philharmoniker: albanische Neujahrs&#173;grüsse</title>
		<link>https://www.albanien.ch/une/blog/1207</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lars]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 03 Jan 2015 12:34:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geschichte & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Treffen der Kulturen]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Fernsehen]]></category>
		<category><![CDATA[Konzert]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Shkëlzen Doli]]></category>
		<category><![CDATA[Wien]]></category>
		<category><![CDATA[Wiener Philharmoniker]]></category>
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					<description><![CDATA[Shkëlzen Doli, Zweite Violine im Orchester der Wiener Philharmoniker, übermittelte der Welt einen besonderen Neujahrsgruss: Der in 92 Ländern ausgestrahlte Pausenfilm des Neujahrskonzerts der Wiener Philharmoniker begann mit einem albanischen Stück, für das der albanische Geiger Doli verantwortlich zeigte. Der Pausenfilm, bei dem acht Musiker der Philharmonie mitwirkten, widmete sich der »Wiener Ringstrasse«, die 2015 ... <p class="moree"><a class="btn btn-inverse btn-normal btn-primary " href="https://www.albanien.ch/une/blog/1207">Read more</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Shkëlzen Doli, Zweite Violine im Orchester der Wiener Philharmoniker, übermittelte der Welt einen besonderen Neujahrsgruss: Der in 92 Ländern ausgestrahlte Pausenfilm des Neujahrskonzerts der Wiener Philharmoniker begann mit einem albanischen Stück, für das der albanische Geiger Doli verantwortlich zeigte.</p>
<p>Der <a href="http://tvthek.orf.at/program/Der-Boulevard-Die-Wiener-Ringstrasse-1865-2015/9026473/Der-Boulevard-Die-Wiener-Ringstrasse-1865-2015/9025264" target="_blank" rel="noopener">Pausenfilm</a>, bei dem acht Musiker der Philharmonie mitwirkten, widmete sich der »Wiener Ringstrasse«, die 2015 ihr 150. Jubiläum feiert. Auf das vierminütige Stück »Albanian Soul« folgten Werke von Mozart, Debussy und Strauss.</p>
<p><span class="embed-youtube" style="text-align:center; display: block;"><iframe loading="lazy" class="youtube-player" width="380" height="214" src="https://www.youtube.com/embed/wt8mm2_NyMA?version=3&#038;rel=1&#038;showsearch=0&#038;showinfo=1&#038;iv_load_policy=1&#038;fs=1&#038;hl=de-DE&#038;autohide=2&#038;wmode=transparent" allowfullscreen="true" style="border:0;" sandbox="allow-scripts allow-same-origin allow-popups allow-presentation allow-popups-to-escape-sandbox"></iframe></span></p>
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		<title>Die letzten Zeitzeugen: Gastfreundschaft im Zweiten Weltkrieg</title>
		<link>https://www.albanien.ch/une/blog/1086</link>
					<comments>https://www.albanien.ch/une/blog/1086#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lars]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 May 2014 22:30:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geschichte & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Treffen der Kulturen]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Basel]]></category>
		<category><![CDATA[Besa]]></category>
		<category><![CDATA[Gastfreundschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Johanna Neumann]]></category>
		<category><![CDATA[Juden]]></category>
		<category><![CDATA[Zweiter Weltkrieg]]></category>
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					<description><![CDATA[Ein ganzer Saal hing an den Lippen einer 83-jährigen, etwas gebrechlich wirkenden, sehr kleinen und zierlichen Dame. Die Zuhörer letzten Donnerstag in Basel waren fasziniert von ihrem Bericht: »Es ist jedes Mal eine Freude, wenn ich über Albanien sprechen darf,« erklärte Johanna Neumann in ihrem amerikanisch gefärbten, aber klarem Hamburger Dialekt und übertrug die Freude ... <p class="moree"><a class="btn btn-inverse btn-normal btn-primary " href="https://www.albanien.ch/une/blog/1086">Read more</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ein ganzer Saal hing an den Lippen einer 83-jährigen, etwas gebrechlich wirkenden, sehr kleinen und zierlichen Dame. Die Zuhörer letzten Donnerstag in Basel waren fasziniert von ihrem Bericht: »Es ist jedes Mal eine Freude, wenn ich über Albanien sprechen darf,« erklärte Johanna Neumann in ihrem amerikanisch gefärbten, aber klarem Hamburger Dialekt und übertrug die Freude sogleich auf die vielen Zuhörenden.</p>
<p>Johanna Neumann berichtete aus ihrem Leben, wie sie als kleines Kind in den 30er Jahren aus Nazi-Deutschland flüchten musste und mit ihren Eltern zufällig in Albanien eine vorübergehende Heimat fand. Von 1939 bis 1945 lebte die jüdische Familie in Albanien, geschützt von Albanern und deren Gastfreundschaft. Sie erzählte vom schwierigen Leben, das insbesondere nach dem Einmarsch der Wehrmacht lebensgefährlich wurde. »Es ist unglaublich zu beschreiben, wie aufopfernd die Albaner waren,« berichtete sie von ihren Gastgebern, die ebenso ihr Leben aufs Spiel setzten und die fremden Gäste mit Unterkunft, Kleidern, Essen und Süssigkeiten versorgten.</p>
<p>»Albanien ist das einzige Land in Europa, das nach dem Krieg mehr Juden hatte als vorher,« sagte Johanna Neumann. Diese Botschaft will auch die <a href="http://www.besa-expo.ch/" target="_blank">Ausstellung »Besa«</a> verbreiten, die zur Zeit in Basel zu sehen ist und im Verlaufe der nächsten Monate durch die Schweiz ziehen wird. Im Zentrum der Ausstellung stehen die Fotografien vonÂ Norman Gershman: Portraits einzelner Albaner, die Juden beherbergt hatten, sowie kurze Erklärungen von ihnen. Mit einem besonderen Programm für Schulklassen soll besonders auch ein junges Publikum angesprochen werden. Ziel ist aber, allen die kaum bekannte <a href="http://www.albanien.ch/nla/22/art230.html">Geschichte der Rettung der Juden</a> in Albanien bekannt zu machen, von der einzigartigen Gastfreundschaft der Albaner zu berichten, die auf dem Ehrenwort der »Besa« beruht. Der Holocaust sei der Ausdruck einer unglaublichen menschlichen Niedertracht gewesen, führte Johanna Neumann aus, aber gleichzeitig seien die Albaner, die albanische Regierung und Menschen im Land moralisch hoch hinaufgestiegen: »Albanien hat die Moral der Welt gerettet.«</p>
<p>Johanna Neumanns Geschichte hatte berührt. Und die Ausstellung hatte erneut Menschen zusammengebracht, die sonst selten zusammenfinden: Juden und andere interessierte Schweizer sowie Albaner aller Religionen. Allen tat es gut, über diese menschliche Grösse zu hören und zu lesen, die für die Albaner so selbstverständlich ist. Einer der in der Ausstellung Portraitierten hatte zu Protokoll gegeben: »Es gibt keine Ausländer in Albanien, es gibt nur Gäste.« Diese ehrenvolle Offenheit rettete nicht nur vielen Juden das Leben, sie ist auch noch heute in Albanien zu erfahren. In vielen Ländern ist dies aber nicht die Norm – gerade den Albanern widerfährt in der Schweiz viel Abneigung, und sie waren umso erfreuter, mal als wahre Helden ohne Vorbehalte anerkannt zu werden. Johanna Neumann schloss ihren Vortrag mit den Worten: »Wir können den Albanern nicht dankbar genug sein.« Fast wie ein Superstar wurde sie daraufhin an diesem Abend vom Basler Publikum gefeiert. Vor allem die Albaner, die sonst oft von negativen Vorurteilen geplagt werden, zollten ihr Anerkennung für dieses Lob, jeder wollte ein Foto von ihr.</p>

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		<title>100 Jahre Unabhängigkeit &#8211; keine Selbstverständlichkeit</title>
		<link>https://www.albanien.ch/une/blog/918</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lars]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Nov 2012 19:38:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles aus Albanien]]></category>
		<category><![CDATA[Diaspora]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte & Kultur]]></category>
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		<category><![CDATA[Albanien]]></category>
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					<description><![CDATA[Albanien feiert 100 Jahre Unabhängigkeit – die Festlichkeiten sind ausgelassen, das Land versinkt in Rot-Schwarz und alles, das irgendeinen Kontext zu den Albanern hat, wird patriotisch hochgejubelt. Etwas weniger euphorisch sind die Kommentare ausländischer Beobachter und Journalisten, die feststellen, dass nicht alles glänzt, das mit dem albanischen Staat zu tun hat: Nicht nur die schwierige ... <p class="moree"><a class="btn btn-inverse btn-normal btn-primary " href="https://www.albanien.ch/une/blog/918">Read more</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Albanien feiert 100 Jahre Unabhängigkeit – die Festlichkeiten sind ausgelassen, das Land versinkt in Rot-Schwarz und alles, das irgendeinen Kontext zu den Albanern hat, wird patriotisch hochgejubelt. Etwas weniger euphorisch sind die Kommentare ausländischer Beobachter und Journalisten, die feststellen, dass nicht alles glänzt, das mit dem albanischen Staat zu tun hat: Nicht nur die schwierige Geschichte werden erwähnt, sondern auch auf die aktuellen politischen Missstände, wirtschaftliche Probleme, fehlende Aufarbeitung der Geschichte und grassierende Korruption wird hingewiesen.</p>
<p>Klar haben sie nicht Unrecht: Die letzten 100 Jahre albanische Geschichte waren vor allem ein Leidensweg, und die aktuellen Verhältnisse in beiden albanischen Staaten, in der Republik Albanien wie auch in der Republik Kosova, bergen viel Kritikpotenzial. Trotzdem ist das heutige Jubiläum wohl ein Tag, an dem man durchaus mit Stolz feiern kann. Denn der Weg war wie erwähnt nicht einfach, und es gehört viel Glück dazu, dass die Albaner heute trotz grosser Verluste überhaupt feiern können.</p>
<p>Als Ismail Qemali Bey Vlora am 28. Dezember 1912 mit ein paar Dutzend Verbündeten aus dem ganzen albanischen Siedlungsgebiet in Vlora einen unabhängigen Staat ausrief, war das eine aus der Not geborene Idee. Bis auf ein kleines Gebiet rund um Vlora war ganz Albanien von ausländischen Truppen besetzt und das Osmanische Reich, zudem man sich zugehörig fühlte – auch wenn immer wieder mehr Autonomie für die Albaner gefordert wurde – war am Auseinanderfallen. Die albanische Zukunft bot plötzlich nur noch zwei Optionen: Minderheit werden in den Nachbarstaaten Griechenland, Serbien, Bulgarien und Montengro oder einen eigenen Staat gründen. Bis anhin hatten nur sehr wenige revolutionäre Geister unter den Albanern überhaupt mit diesem Gedanken gespielt, aber jetzt war es die letzte Option.</p>
<p>Eigentlich war auch die Ausrufung der Unabhängigkeit eine aussichtslose Mission. Denn einerseits waren die Nachbarvölker bereit, sich mit Waffengewalt möglichst viel albanisches Siedlungsgebiet einzuverleiben, andererseits hatten die Albaner keine wichtigen Freunde, die sich für sie stark machen würden. So war wohl vor allem die Angst vor einem allzu mächtigen Serbien, dem die Italiener und Österreicher keinen Zugang zur Adria gönnen wollten, der Nährboden für den albanischen Staat. Wien und Rom setzten gegen die Interessen der Russen und Franzosen durch, dass Albanien als Pufferstaat zwischen Serbien und ihren eigenen Einflussbereichen international anerkannt wurde. Dementsprechend klein fielen die Grenzen des neuen albanischen Staats aus: Knapp gross genug für einen überlebenstauglichen Staat, aber ohne viele wichtige Zentren – das Siedlungsgebiet von rund der Hälfte der Albaner ging an die Nachbarstaaten und sorgte noch für die fast nächsten 100 Jahre für ungelöste Probleme, Vertreibung und Gewalt.</p>
<p>Auch wenn der junge albanische Staat die erste Hürde nahm und von der internationalen Gemeinschaft mit dem Ende des Ersten Balkankriegs anerkannt wurde, gab es noch zahlreiche weitere Hürden zu nehmen. Es sollte viele Monate dauern, bis sich die ausländischen Armeen aus albanischem Territorium zurückgezogen hatten. Der von den Grossmächten eingesetzte deutsche Prinz, der Albanien regieren sollte, erwies sich als recht unfähig und machtlos. Auch viele mächtige Albaner versuchten oft und zum Teil auch mit Gewalt, mehr ihre eigenen Interessen durchzusetzen als der noch fremden Idee eines geeinten Albaniens zu folgen. Im Ersten Weltkrieg war Albanien gleich wieder Tummelplatz ausländischer Soldaten. Nach dem Krieg sollte Albanien oder Teile davonÂ unter den Besatzungsmächten aufgeteilt werden – sie waren aber wohl zu kriegsmüde, um sich in Albanien festzubeissen. Die für einmal geeinten Albaner schafften es, die fremden Truppen aus dem Land zu jagen und eine eigenständige Staatlichkeit zu etablieren. In der Folge anerkannte der Völkerbund Albaniens Unabhängigkeit, die Albaner konnten die Eigenstaatlichkeit für ein paar weitere Jahrzehnte retten. In Kosova litten die Albaner aber schwer: Hundertausende Muslime wurden vertrieben.</p>
<p>Die Zwischenkriegszeit war zuerst geprägt von sich laufend abwechselnden Regierungen, die sich zum Teil gewaltsam ablösten, bis sich der junge Ahmet Zogu mit geringer Rücksichtnahme auf Verluste etablieren konnte. Er liess sich erst zum Präsidenten, später zum König ausrufen und setzte seine Interessen vehement durch, aber schaffte allmählich stabile Verhältnisse, ein Staatsverständnis unter seinen Untergebenen und einen einigermassen funktionierenden Staatsapparat. Er führte das Land aber auch in eine gefährliche Abhängigkeit zu den Italienern. Mussolini überfiel dann auch im April 1939 Albanien und gliederte es dem Italienischen Königreich ein. Die albanische Unabhängigkeit wurde mal wieder zu Grabe getragen. Wiederum meinte es das Schicksal recht gütig mit den Albanern. Als Italien kapitulierte, mussten die Deutschen diese Flanke sichern. Ihnen fehlten aber die Soldaten, um Albanien zu unterwerfen. Also wurde ein grossalbanischer Staat ausgerufen, und die Wehrmacht kümmerte sich nur um die allerdringlichsten Angelegenheiten. Nach dem Krieg, als die meisten Albaner aus Griechenland vertrieben wurden, entstand in den alten Grenzen die Sozialistische Volksrepublik Albanien. Das Land entwickelte sich rasch, als Hoxha noch Hilfe von den Sowjets annahm, verfiel aber immer mehr, je mehr der paranoide Diktator das Land von der Aussenwelt isolierte. Auch zu den Albanern in den jugoslawischen Grenzgebieten bestand kein Kontakt mehr.</p>
<p>1991, als das nationalistisch-diktatorische Regime kommunistischer Couleur in Albanien aufgab und die Demokratie eingeführt wurde, war das Land am Boden. Die Bewohner hätten es alle am liebsten verlassen und für die Nachbarn wäre es leichte Beute gewesen – aber die wollten nicht mehr. Mit internationaler Hilfe wurde Albanien wieder aufgepäppelt und die Albaner in ihrem Land zurückgehalten. Eine Pseudo-Demokratie mit viel Korruption und gefälschten Wahlen etablierte sich, die Menschen waren aber mehr mit dem Überleben beschäftigt. Als man langsam einen Silberstreifen am Horizont sah, kam der nächste Schlag: ein grosses System von Pyramidenfirmen stürzte Land und Leute in den Ruin. Danach stabilisierte sich Albanien aber deutlich dank verstärkter ausländischer Einflussnahme, verstärkter ausländischer Hilfe und sich verbessernder politischer Verhältnisse.</p>
<p>Den Albanern in Kosova ging es aber bald wieder sehr schlecht. Die serbische Repression war schlimm und provozierte bewaffneten Widerstand. Nur die späte Intervention der NATO konnte noch Abhilfe schaffen. Nach dem Kosovokrieg erlangten auch die Albaner in Kosova ihre Selbstbestimmung und konnten 2008 einen eigenen Staat ausrufen. Zwar gibt es in Südserbien, in Mazedonien und in Montenegro auch noch albanische Minderheiten, die Konflikte der letzten Jahre haben aber auch hier nachgelassen.</p>
<p>Die Eigenstaatlichkeit, von der die Albaner heute zwei haben, war also während der letzten Jahre von vielen glücklichen Umständen begleitet. Dass die Albaner unter diesen Umständen immer noch in Unabhängigkeit leben können, ist somit alles andere als selbstverständlich und durchaus ein Grund zum Feiern!</p>
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		<title>Jubiläum</title>
		<link>https://www.albanien.ch/une/blog/898</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lars]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Oct 2012 20:05:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Treffen der Kulturen]]></category>
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		<category><![CDATA[Anstecker]]></category>
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		<title>Die Bunker von Riehen</title>
		<link>https://www.albanien.ch/une/blog/828</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lars]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 Aug 2012 22:51:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geschichte & Kultur]]></category>
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					<description><![CDATA[Bunker ist man sich ja sowohl in der Schweiz als auch in Albanien an jeder Ecke gewohnt. Dass Bunker aber einen Ausstellungsraum erobern, ist in beiden Ländern wohl selten. Albanische Bunker zum Thema einer Ausstellung zu machen, ist ein gewagter Schritt – die Aktion hat sich aber gelohnt: Der »Kunst Raum Riehen« bei Basel bringt ... <p class="moree"><a class="btn btn-inverse btn-normal btn-primary " href="https://www.albanien.ch/une/blog/828">Read more</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Bunker ist man sich ja sowohl in der Schweiz als auch in Albanien an jeder Ecke gewohnt. Dass Bunker aber einen Ausstellungsraum erobern, ist in beiden Ländern wohl selten. Albanische Bunker zum Thema einer Ausstellung zu machen, ist ein gewagter Schritt – die Aktion hat sich aber gelohnt: Der »Kunst Raum Riehen« bei Basel bringt dem Schweizer Publikum nicht nur albanischen Beton in Pilzform näher, sondern bietet auch sonst spannende Einblicke in das hier noch vielen sehr unbekannte Land.</p>
<div id="attachment_846" style="width: 308px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.albanien.ch/une/?attachment_id=846" rel="attachment wp-att-846"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-846" class=" wp-image-846 " title="Concrete In Common – Eingang" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2012/08/bunker_riehen1-199x300.jpg" alt="Concrete In Common – Ausstellung Riehen" width="298" height="450" /></a><p id="caption-attachment-846" class="wp-caption-text">Concrete In Common – Ausstellung »Kunst Raum Riehen«: Eingang</p></div>
<p>Natürlich finden sich Bunker in allen Formen: klein und gross – an der Wand als Fotos, nachgeformt und auf dem Bildschirm. Die vom aus Albanien stammenden Basler Niku Alex Mucaj und dem »Bunkerexperten« Elian Stefa zusammengestellte Ausstellung zeigt aber auch noch andere interessante Aspekte: Bei der Vernissage gab es eine Liveschaltung von der »Bunkerbühne« »Tirana Ekspres« in der albanischen Hauptstadt. Und mittels eines liebevoll nachgestellten Wohnzimmers mit lauter Möbeln, Büchern und Artefakten aus kommunistischer Zeit werden die Besucher zurückversetzt ins Albanien der sozialistischen Zeit.</p>
<p>Die Ausstellung dauert bis zum 7. September.<br />
<a href="http://www.kunstraumriehen.ch/?a=1&amp;t=0&amp;y=3001&amp;r=0&amp;n=157&amp;i=&amp;c=25&amp;v=page3&amp;o=&amp;s=" target="_blank">&gt;&gt; Kunst Raum Riehen</a></p>
<p>Wer noch weiter in die Welt der Bunker eintauchen möchte, kann das soeben von Stefa zusammen mit Gyler Mydyti publizierte Buch »Concrete Mushrooms« (demnächst <a title="Concrete Mushrooms" href="http://www.amazon.de/mn/search/url=search-alias=aps&amp;field-keywords=9788461598700/?_encoding=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;linkCode=ur2&amp;site-redirect=de&amp;tag=langweilige07-21" target="_blank">erhältlich</a>) erwerben. Siehe auch die <a href="http://www.facebook.com/concretemushrooms" target="_blank">Concrete-Mushrooms-Facebook-Seite</a>.</p>

<a href='https://www.albanien.ch/une/blog/828/bunker_riehen1'><img loading="lazy" decoding="async" width="150" height="150" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2012/08/bunker_riehen1-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Concrete In Common â€“ Ausstellung Riehen" /></a>
<a href='https://www.albanien.ch/une/blog/828/bunker_riehen7'><img loading="lazy" decoding="async" width="150" height="150" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2012/08/bunker_riehen7-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Concrete In Common â€“ Ausstellung Riehen" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2012/08/bunker_riehen7-150x150.jpg 150w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2012/08/bunker_riehen7-300x300.jpg 300w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2012/08/bunker_riehen7.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a>
<a href='https://www.albanien.ch/une/blog/828/bunker_riehen6'><img loading="lazy" decoding="async" width="150" height="150" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2012/08/bunker_riehen6-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Concrete In Common â€“ Ausstellung Riehen" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2012/08/bunker_riehen6-150x150.jpg 150w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2012/08/bunker_riehen6-300x300.jpg 300w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2012/08/bunker_riehen6.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a>
<a href='https://www.albanien.ch/une/blog/828/bunker_riehen5'><img loading="lazy" decoding="async" width="150" height="150" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2012/08/bunker_riehen5-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Concrete In Common â€“ Ausstellung Riehen" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2012/08/bunker_riehen5-150x150.jpg 150w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2012/08/bunker_riehen5-300x300.jpg 300w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2012/08/bunker_riehen5.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a>
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