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	<title>Zwischen Buchdeckeln &#8211; S&#039;ka problem!</title>
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	<title>Zwischen Buchdeckeln &#8211; S&#039;ka problem!</title>
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		<title>Albanische Riviera in »GEO Saison«</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Lars]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 Nov 2017 17:44:29 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Reiseberichte Verfassen über Albanien ist so eine Sache: Wie behalte ich das Gleichgewicht? Wie fasse ich die Schönheit und den Reiz des Landes in Worte, um gleichzeitig auch den Nachteilen als Feriendestination gerecht zu werden? Der Autor des Artikels über die Albanische Riviera im aktuellen Heft von »GEO Saison« schien ebenfalls mit dieser Problematik zu ... <p class="moree"><a class="btn btn-inverse btn-normal btn-primary " href="https://www.albanien.ch/une/blog/1852">Read more</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1861" style="width: 360px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.albanien.ch/une/blog/1852/geosaison_122017_al-titelbild" rel="attachment wp-att-1861"><img fetchpriority="high" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-1861" class="size-medium wp-image-1861" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2017/11/geosaison_122017_al-titelbild-350x264.jpg" alt="" width="350" height="264" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2017/11/geosaison_122017_al-titelbild-350x264.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2017/11/geosaison_122017_al-titelbild-800x603.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2017/11/geosaison_122017_al-titelbild.jpg 1500w" sizes="(max-width: 350px) 100vw, 350px" /></a><p id="caption-attachment-1861" class="wp-caption-text">Titelseite der Albanien-Story</p></div>
<p>Reiseberichte Verfassen über Albanien ist so eine Sache: Wie behalte ich das Gleichgewicht? Wie fasse ich die Schönheit und den Reiz des Landes in Worte, um gleichzeitig auch den Nachteilen als Feriendestination gerecht zu werden?</p>
<p>Der Autor des Artikels über die Albanische Riviera im <a href="http://www.geo.de/magazine/geo-saison/27702-geo-saison-nr-12-2017-62-ziele-fuer-2018" target="_blank" rel="noopener">aktuellen Heft von »GEO Saison«</a> schien ebenfalls mit dieser Problematik zu kämpfen. <span id="more-1852"></span>Schon im Anrisstext und in der Einleitung kommen die Schattenseiten Albaniens zur Sprache:</p>
<blockquote><p>»Albanische Riviera? Klingt so absurd wie die Copacabana von Cuxhaven.«</p></blockquote>
<p>Ohne Grandhotels und Hotelkomplexe sei die albanische Küste noch immer das »Aschenputtel unter den Rivieras«. Auch von der düsteren Geschichte des Landes und der schwierigen Gegenwart ist die Rede. Aber schon in der Einleitung findet sich auch die positive Relativierung:</p>
<blockquote><p>»”¦ diese Küste am Ionischen Meer ist eine ungeschminkte Schönheit: rund hundert Kilometer traumhafte Natur ”¦«</p></blockquote>
<div id="attachment_1860" style="width: 360px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.albanien.ch/une/blog/1852/geosaison_122017_al-textanfang" rel="attachment wp-att-1860"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-1860" class="size-medium wp-image-1860" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2017/11/geosaison_122017_al-textanfang-350x257.jpg" alt="" width="350" height="257" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2017/11/geosaison_122017_al-textanfang-350x257.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2017/11/geosaison_122017_al-textanfang-800x587.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2017/11/geosaison_122017_al-textanfang.jpg 1500w" sizes="(max-width: 350px) 100vw, 350px" /></a><p id="caption-attachment-1860" class="wp-caption-text">Textseite</p></div>
<p>Ansonsten verzichtet Autor Maik Brandenburg auf Wertungen und überlässt es dem Leser, sich aus dem Text und den Bildern eine Meinung zu bilden, ob Albanien für ihn als Reisedestination in Frage kommt: Vermittelt wird ein Bild einer schönen, fast unberührten Landschaft, von glasklarem Meer (Vergleich mit der »Karibik«) und von ehrlichen Menschen mit einem harten Leben. Die Bilder zeigen nicht nur die Schönwetterseiten am Strand, sondern auch romantisch wolkenverhangene Berglandschaften.</p>
<p>Der sommerliche Trubel an der Küste lässt sich jedoch nur zwischen den Zeilen herauslesen, wenn man die Darstellungen aufmerksam visualisiert. So »wachsen Hotels« in Saranda »den Berg hinauf«. Dass die südalbanische Hafenstadt kritiklos davon kommt, vermittelt schon fast ein allzu beschönigendes Bild: Saranda wird sogar mit Cannes verglichen und als Stadt der »weissen Häuser mit grossen Fenstern und Säulenhallen, die Gassen voller kleiner Läden beschatten« beschrieben.</p>
<p>Wertungen vermeidend, überlässt der Autor Brandenburg im Schlusswort die Gefühle einer Biene:</p>
<blockquote><p>»Eine vorwitzige Biene setzt sich darauf [Dessert] und nascht mit. Kein Zweifel: Sie ist glücklich.«</p></blockquote>
<div id="attachment_1859" style="width: 360px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.albanien.ch/une/blog/1852/geosaison_122017_al-checkoutweb" rel="attachment wp-att-1859"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-1859" class="size-medium wp-image-1859" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2017/11/geosaison_122017_al-checkoutweb-350x273.jpg" alt="" width="350" height="273" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2017/11/geosaison_122017_al-checkoutweb-350x273.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2017/11/geosaison_122017_al-checkoutweb-800x624.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2017/11/geosaison_122017_al-checkoutweb.jpg 959w" sizes="(max-width: 350px) 100vw, 350px" /></a><p id="caption-attachment-1859" class="wp-caption-text">Erwähnung von albanien.ch</p></div>
<h4>Erwähnung von albanien.ch <i class="wp-svg-cool cool"></i></h4>
<p>Glücklich sind auch wir – darüber, dass auf den folgenden Seiten mit den »besten Tipps und Adressen« <a href="http://www.albanien.ch/albanien_info">albanien.ch</a> empfohlen wird. Hierzu einfach noch die Bemerkung: Die Betreiber dieser Website sind keine Schweizer Exil-Albaner, sondern Schweizer Möchtegern-Albaner – aber das sollte in der heutigen Welt auch keine grosse Rolle spielen.</p>
<p><a href="https://albanien.ch/albanien_info/albanische-riviera/"><i class="wp-svg-forward forward"></i> Albanische Riviera auf albanien.ch</a></p>
<p>Lobende Worte über Albanien finden sich auch ausserhalb des Artikels über die Albanische Riviera. In der Rubrik »Unsere Reporter unterwegs« wird die Offenheit der Albaner gelobt.</p>
<p>Und sollte man zur Minderheit derjenigen gehören, die ein Editorial liest, erfährt man dort, dass das Balkanland eine gute Alternative zum »Overtourism« andernsorts mit Touristen-müden Bewohnern wie Barcelona oder Venedig ist:</p>
<div id="attachment_1862" style="width: 360px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.albanien.ch/une/blog/1852/geosaison_122017_cover" rel="attachment wp-att-1862"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-1862" class="size-medium wp-image-1862" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2017/11/geosaison_122017_cover-350x447.jpg" alt="" width="350" height="447" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2017/11/geosaison_122017_cover-350x447.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2017/11/geosaison_122017_cover-800x1022.jpg 800w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2017/11/geosaison_122017_cover.jpg 1174w" sizes="auto, (max-width: 350px) 100vw, 350px" /></a><p id="caption-attachment-1862" class="wp-caption-text">Cover GEO Saison 12/2017</p></div>
<blockquote><p>»Plätze am Mittelmeer, wo man von überschäumend gastfreundlichen Einheimischen empfangen wird (Albanien!)«</p></blockquote>
<p>In der Piratenhöhle zwischen Dhërmi und Jalë sei man noch fast alleine unterwegs – nicht wie in der Blauen Grotte von Capri, wo sich die Touristen stauen.</p>
<p>Zuletzt bleibt festzuhalten, dass Albanien im Kontext des Themas der Dezembernummer für die Redaktion von »GEO Saison« zu den besten 62 Reisezielen für 2018 gehört und langsam auch zum Trend wird. Die Aufnahme Albaniens in diese Ausgabe ist also nicht nur eine Reiseempfehlung, sondern auch ein Prädikat.</p>
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		<title>Ein Heft voller Lyrik</title>
		<link>https://www.albanien.ch/une/blog/1715</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lars]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Jan 2017 00:08:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Zwischen Buchdeckeln]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrik]]></category>
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					<description><![CDATA[Albanien ist ein vielfältiges Universum. Eine Welt darin, die ausserhalb des Landes nur wenigen vertraut ist, bildet die albanische Lyrik. Ich gehöre mit Sicherheit nicht zu den Spezialisten in diesem Fach – umso schöner ist es, wenn einem dann ein unbekanntes Thema auf verständliche Art näher gebracht wird: Das Heft »Lyrik in Albanien« der Literaturzeitschrift ... <p class="moree"><a class="btn btn-inverse btn-normal btn-primary " href="https://www.albanien.ch/une/blog/1715">Read more</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1717" style="width: 360px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.albanien.ch/une/blog/1715/e7e" rel="attachment wp-att-1717"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-1717" class="size-medium wp-image-1717" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2017/01/e7e-350x264.jpg" alt="Logo von »âˆƒ për-7-shme«" width="350" height="264" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2017/01/e7e-350x264.jpg 350w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2017/01/e7e.jpg 720w" sizes="auto, (max-width: 350px) 100vw, 350px" /></a><p id="caption-attachment-1717" class="wp-caption-text">Logo von »<span class="st">?</span> për-7-shme«</p></div>
<p>Albanien ist ein vielfältiges Universum. Eine Welt darin, die ausserhalb des Landes nur wenigen vertraut ist, bildet die albanische Lyrik. Ich gehöre mit Sicherheit nicht zu den Spezialisten in diesem Fach – umso schöner ist es, wenn einem dann ein unbekanntes Thema auf verständliche Art näher gebracht wird: Das Heft »Lyrik in Albanien« der Literaturzeitschrift »orte« ist eine liebevoll gestaltete Einführung in das literarische Schaffen in Albanien.</p>
<p>Einerseits werden sieben ausgewählte Gedichteschreiber vorgestellt. Aber auch all diejeningen, die wie ich nicht allzu viel mit Gedichten anfangen können, kommen nicht zu kurz: Ein Interview mit dem Übersetzer Hans-Joachim Lanksch und die ausführliche Einführung des Balkankenners Cyrill Stieger vermitteln dem Leser die Geschichte der albanischen Literatur und die Besonderheiten der Lyrik in albanischer Sprache. So wird zum Beispiel kurz erläutert, weshalb das Gegische ein Comeback feiert unter Lyrikern und Musikern.</p>
<p>Hans-Joachim Lanksch erklärt, weshalb er gerade dieser Sprache verfiel:</p>
<blockquote><p>»An albanischer Lyrik fasziniert mich die Verknappung der dichterischen Mittel. Die Konzentration auf Wesentliches. Das Vertrauen der Dichter auf die Kraft des Wortes, jedes einzelnen Wortes.«</p></blockquote>
<p>In einem Zusatzartikel schildern die Redaktorinnen ihre Eindrücke von den Begegnungen mit den Schriftstellern in Tirana. Ein weiterer Artikel widmet sich der Zeitschrift »<span class="st">?</span> për-7-shme«, die kurz nach der Wende in den Jahren 1991 und 92 die neuen Freiheiten ausprobierte, die sich albanischen Dichtern bot. Der Titel der Zeitschrift findet sich auf dem Cover des Albanienhfets. Auch Ismail Kadare, der in jungen Jahren viel Lyrik verfasste, kommt auf ein paar Seiten sein Fett weg.</p>
<p>Den Ausflug in diese selten beschriebene Welt kann ich jedem empfehlen: DasÂ orte-Heft »Lyrik aus Albanien« bietet reichlich Stoff für Literaturliebhaber und zugleich eine gute Einführung für Neugierige, die mit dem Thema weniger vertraut sind.</p>
<p><a href="http://appenzellerverlag.ch/cms/appvprodposttopic/62343?praesgrp=ORTM&amp;praessub=AKTUELL" target="_blank" rel="noopener"><i class="wp-svg-forward-3 forward-3"></i> orte Dezember 2016: Lyrik aus Albanien</a></p>
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		<title>Wenn Hana zu Mark wird – und Mark zu Hana</title>
		<link>https://www.albanien.ch/une/blog/1439</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Lars]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 23 Jan 2016 17:34:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Zwischen Buchdeckeln]]></category>
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		<category><![CDATA[Eingeschworene Jungfrauen]]></category>
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					<description><![CDATA[Für eine lange Zeit hatten düstere Blutrache-Geschichten Überhand genommen in Literatur und Film aus Albanien. »Kanun-Geschichten« können aber auch ganz anders sein: Im Mittelpunkt eines neuen Buchs stehen nicht wie gewöhnlich Mord und Angst vor Rache. Für einmal geht es um eine Frau, die sich entschliesst, »burrnesha« zu werden – eine »Sworn Virgin« oder »Eingeschworene ... <p class="moree"><a class="btn btn-inverse btn-normal btn-primary " href="https://www.albanien.ch/une/blog/1439">Read more</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Für eine lange Zeit hatten düstere Blutrache-Geschichten Überhand genommen in Literatur und Film aus Albanien. »Kanun-Geschichten« können aber auch ganz anders sein: Im Mittelpunkt eines neuen Buchs stehen nicht wie gewöhnlich Mord und Angst vor Rache. Für einmal geht es um eine Frau, die sich entschliesst, »<i>burrnesha</i>« zu werden – eine »Sworn Virgin« oder »Eingeschworene Jungfrau«.</p>
<p>Das Phänomen der »<i>burrnesha</i>« ist immer mal wieder thematisiert worden und bleibt faszinierend. Frauen schwören, für immer Jungfrau zu bleiben, und übernehmen die Rolle eines Mannes. Von der ganzen Gesellschaft werden sie als Männer wahrgenommen und sie leben wie Männer, in der nach Geschlechtern getrennten Bergwelt ausschliesslich unter Männern. Antonia Young verfasste ein ethnographisches Buch über die ungewöhnlichen Frauen: <a href="http://www.amazon.de/gp/product/1859733409/ref=as_li_tl?ie=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=1859733409&amp;linkCode=as2&amp;tag=langweilige07-21" target="_blank"><i class="wp-svg-book book"></i> »Women Who Become Men«</a>. Zudem ist vor zwei Jahren ein schöner <a href="http://www.amazon.de/Pepa-Hristova-Virgins-Sophia-Greiff/dp/3868283471/ref=sr_1_1?s=books-intl-de&amp;ie=UTF8&amp;qid=1453565265&amp;sr=1-1&amp;keywords=sworn+virgins" target="_blank"><i class="wp-svg-book book"></i> Bildband mit Fotografien von Pepa Hristova</a> erschienen. Beide Werke geben Einblick in das Leben einerÂ »<i>burrnesha</i>« und beinhalten interessante Portraits der Frauen. Aber weder der Ethnologin noch der Fotografin ist es gelungen, hinter die Fassade dieser stolzen Bergler zu gelangen, die das gesellschaftliche System des Kanun nie in Frage gestellt haben.</p>
<div id="attachment_1440" style="width: 210px" class="wp-caption alignright"><a href="http://www.amazon.de/gp/product/1908276347/ref=as_li_tl?ie=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=1908276347&amp;linkCode=as2&amp;tag=langweilige07-21" target="_blank" rel="attachment wp-att-1440"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-1440" class="wp-image-1440" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2016/01/Buchcover_SwornVirgin_ElviraDones.jpg" alt="Cover" width="200" height="306" /></a><p id="caption-attachment-1440" class="wp-caption-text">Cover</p></div>
<p>Einen anderen Ansatz verfolgt Elvira Dones in ihrem Roman <a href="http://www.amazon.de/gp/product/1908276347/ref=as_li_tl?ie=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=1908276347&amp;linkCode=as2&amp;tag=langweilige07-21" target="_blank"><i class="wp-svg-book book"></i> »Sworn Virgin«</a>: Sie versucht zu verstehen, was in einer solchen Frau vorgehen muss. Sie erzählt die Geschichte von Hana, einem Mädchen aus den Albanischen Alpen, das Mitte der 80er Jahre in Tirana Literatur studiert. Das Schicksal bringt sie zurück in ihr abgelegenes Heimatdorf, wo sie sich entscheidet, »<i>burrnesha</i>« zu werden. Nachdem ihre ganze Familie verstorben war, kann sie nur durch diesen Schritt weiter unabhängig leben und einer Heirat entgehen, die sie wieder in eine traditionelle Rolle einbinden würde. Fortan heisst sie »Mark«, arbeitet in der landwirtschaftlichen Genossenschaft, führt ihren Haushalt und verbringt ihre Freizeit mit den Männern des Dorfes.</p>
<p>Im Buch reist Mark 15 Jahre später in die USA zu seiner Cousine Lila. Auf Drängen von Lila legt Mark allmählich seine Männerrolle ab und wird wieder zu Hana. Eindrücklich schildert die Autorin, wie Hana Schritt für Schritt ihre Weiblichkeit wiederentdeckt und versucht, als Frau in den USA einen Platz in der Gesellschaft zu finden. Dazu gehören auch Liebe und Sexualität – Gefühle und Erlebnisse, die alsÂ »<i>burrnesha</i>« Tabu waren.</p>
<p>Elvira Dones wurde leider im deutschsprachigen Raum noch nicht entdeckt. Dabei war der Albanerin aus Durrës schon 1988 die Flucht in die Schweiz gelungen. Heute pendelt sie zwischen den USA, Italien, der Schweiz und Albanien. Sie schreibt Romane auf Italienisch und Albanisch. »Sworn Virgin« hat sie auf Italienisch verfasst (2007 als <a href="http://www.amazon.de/gp/product/8807017369/ref=as_li_tl?ie=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=8807017369&amp;linkCode=as2&amp;tag=langweilige07-21" target="_blank"><i class="wp-svg-book book"></i> »Vergine giurata«</a> erschienen). Eine deutsche Übersetzung liegt leider noch nicht vor – allgemein meiden Verleger hierzulande ja albanische Literatur, seitdem der »Ammann-Verlag«, erfolgreicher Herausgeber mehrerer albanischer Autoren, seine Tätigkeiten eingestellt hat.</p>
<p>Aber auch die Lektüre der englischen Übersetzung, leicht und verständlich geschrieben, macht Freude.</p>
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		<title>Aktivisten</title>
		<link>https://www.albanien.ch/une/blog/1426</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lars]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Jan 2016 16:40:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles aus Albanien]]></category>
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					<description><![CDATA[Für einmal keine negativen Schlagzeilen aus Albanien: Letzten Samstag berichtete die »Neue Zürcher Zeitung« über die »Guten Chaoten vom Balkan«. Thema des Artikels waren Umweltaktivisten in Albanien, Rumänien und Bulgarien, die sich gegen die Zerstörung der Natur, gegen Korruption und gegen den Schlendrian in Staat und Politik stark machen. Das Phänomen des Bürgerprotests ist aber ... <p class="moree"><a class="btn btn-inverse btn-normal btn-primary " href="https://www.albanien.ch/une/blog/1426">Read more</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1428" style="width: 360px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.albanien.ch/une/?attachment_id=1428" rel="attachment wp-att-1428"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-1428" class="wp-image-1428" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2016/01/Pa_makina_hochformat-480x640.jpg" alt="Umweltaktivisten protestieren gegen zunehmenden Autoverkehr (Umwelttag »Tirana pa makina«, September 2015)" width="350" height="467" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2016/01/Pa_makina_hochformat-480x640.jpg 480w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2016/01/Pa_makina_hochformat-595x793.jpg 595w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2016/01/Pa_makina_hochformat-768x1024.jpg 768w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2016/01/Pa_makina_hochformat-960x1280.jpg 960w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2016/01/Pa_makina_hochformat.jpg 1000w" sizes="auto, (max-width: 350px) 100vw, 350px" /></a><p id="caption-attachment-1428" class="wp-caption-text">Umweltaktivisten protestieren gegen zunehmenden Autoverkehr (Umwelttag »Tirana pa makina«, SeptemberÂ 2015)</p></div>
<p>Für einmal keine negativen Schlagzeilen aus Albanien: Letzten Samstag berichtete die »Neue Zürcher Zeitung« über die <a href="http://www.nzz.ch/international/europa/die-guten-chaoten-vom-balkan-1.18674236" target="_blank"><i class="wp-svg-newspaper newspaper"></i> »Guten Chaoten vom Balkan«</a>. Thema des Artikels waren Umweltaktivisten in Albanien, Rumänien und Bulgarien, die sich gegen die Zerstörung der Natur, gegen Korruption und gegen den Schlendrian in Staat und Politik stark machen.</p>
<p>Das Phänomen des Bürgerprotests ist aber nicht wirklich neu. Und es beschränkt sich nicht nur auf das Umweltthema. Schon im Sommer 2003 wurde die Organisaiton »MJAFT!« gegründet, eine Gruppe von Aktivisten, die mit dem Slogan »genug!« gegen alles protestierte, was schief lief im Balkanstaat.</p>
<p>Seither haben die Aktivisten deutlich an Fahrt zugenommen. Eine recht grosse und vielseitige Schar von »Protestlern« macht sich für die verschiedensten Interessen stark. Fest geholfen hat dabei das Internet, insbesondere Facebook (bei den Albanern sehr beliebt). Dort wird reklamiert, wenn eine Strasse mal wieder unpassierbar ist, es in der Vorweihnachtszeit in Vlora dunkel bleibt – im Gegensatz zu vielen anderen Städten mit reicher Weihnachtsdekoration – oder Beamte sich mal wieder allzu offensichtlich dem Schlendrian hingeben. Allgegenwärtig sind aktuell Fotos von <a href="http://www.albanien.ch/bb/2015/12/ausverkauf-im-wald/">Holztransportern</a>, die noch immer aus den Bergwäldern rausholen, was sie können. Gepostet werden auch Filme von agressiven Polizisten, Fotos von Hunden, die im Flur eines Krankenhauses ein warmes Plätzchen gefunden haben, oder Aufrufe, sich an einer Reinigungsaktion in der Natur zu beteiligen.</p>
<p>Diese Form von Bürgeraktivismus ist ein erfreuliches Zeichen für eine erstarkende Zivilgesellschaft, die die Verantwortung in die eigenen Hände nimmt. Immer wieder haben die Aktivisten mit ihren Aktionen auch Erfolg. So urteilt auch die NZZ, dass sie eine Bedeutung erlangt hätten, »die nicht länger als vorübergehende Erscheinung abgetan werden kann«.</p>
<p>Und seit der ehemalige »MJAFT!«-Mitgründer Erion Veliaj im Rathaus von Tirana auf dem Chefsessel sitzt, hat so mancher Anlass in Tirana einen aktivistischen Charakter: Da werden immer wieder Strassen für Fussgänger sowie autofreie Tage gesperrt und auch der Schaffung von Grünraum wird viel Platz eingeräumt.</p>
<p>Die grosse Zahl der Unmutsäusserungen zeigt, dass es noch vieles zu verbessern gibt. Doch die Tatsache, dass nicht mehr alles kommentarlos von den Albanern hingenommen wird, dass nicht mehr alles egal ist, dass man nicht mehr immer den Staat für alles verantwortlich macht und dass man sich engagiert, ist eine positive Veränderung der letzten Jahre.</p>
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<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="NkQfjdfX4d"><p><a href="https://albanien.ch/albanien_info/so-viel-muell-ueberall-muss-das-sein/">So viel MÃ¼ll Ã¼berall â€“ muss das sein?</a></p></blockquote>
<p><iframe loading="lazy" title="&#8222;So viel MÃ¼ll Ã¼berall â€“ muss das sein?&#8220; &#8212; AlbINFO" class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  src="https://albanien.ch/albanien_info/so-viel-muell-ueberall-muss-das-sein/embed/#?secret=NkQfjdfX4d" data-secret="NkQfjdfX4d" width="600" height="338" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe></p>
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		<title>Positive Schlagzeilen</title>
		<link>https://www.albanien.ch/une/blog/1396</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lars]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Dec 2015 16:21:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Endeckt-erforscht]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Wandel in Albanien lässt sich auch in der Darstellung des Landes in den hiessigen Medien beobachten. Nicht mehr Armut, Unruhen und Blutrache sind die massgeblichen Themen. Neuerdings wird Albanien nicht mehr nur als Problem wahrgenommen, sondern auch die schönen Seiten rücken in den Fokus. Dieser Tage ist vor allem der Naturschutz das Thema. Am ... <p class="moree"><a class="btn btn-inverse btn-normal btn-primary " href="https://www.albanien.ch/une/blog/1396">Read more</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Wandel in Albanien lässt sich auch in der Darstellung des Landes in den hiessigen Medien beobachten. Nicht mehr Armut, Unruhen und Blutrache sind die massgeblichen Themen. Neuerdings wird Albanien nicht mehr nur als Problem wahrgenommen, sondern auch die schönen Seiten rücken in den Fokus. Dieser Tage ist vor allem der Naturschutz das Thema.</p>
<p>Am Sonntag lief auf ARD eine grosse <a href="http://www.daserste.de/information/reportage-dokumentation/erlebnis-erde/videosextern/wildes-albanien-im-land-der-adler-102.html" target="_blank"><i class="wp-svg-play-3 play-3"></i> Reportage</a> über das vielfältige Tierleben in Albanien. Und im <a href="http://www.geo.de/GEO/heftreihen/geo_magazin/traeume-wie-wir-sie-bewusst-steuern-koennen-und-warum-uns-das-guttut-81889.html" target="_blank"><i class="wp-svg-play-3 play-3"></i> »GEO«-Heft vom Dezember</a> gab es einen grossen Artikel über die Vjosa, den letzten naturbelassenen Strom Europas, der aber durch geplante Wasserkraftwerke bedroht ist.</p>
<div id="attachment_1398" style="width: 605px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.albanien.ch/une/?attachment_id=1398" rel="attachment wp-att-1398"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-1398" class="size-medium wp-image-1398" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2015/12/GEO_Vjosa_Dezember15-595x368.jpg" alt="»GEO«-Heft" width="595" height="368" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2015/12/GEO_Vjosa_Dezember15-595x368.jpg 595w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2015/12/GEO_Vjosa_Dezember15-768x474.jpg 768w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2015/12/GEO_Vjosa_Dezember15-960x593.jpg 960w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2015/12/GEO_Vjosa_Dezember15-900x556.jpg 900w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2015/12/GEO_Vjosa_Dezember15.jpg 1619w" sizes="auto, (max-width: 595px) 100vw, 595px" /></a><p id="caption-attachment-1398" class="wp-caption-text">»GEO«-Heft</p></div>
<p>Solche Berichte sind gute Werbung für das Land. Und machen hoffentlich auch dem einen oder anderen Entscheidungsträger klar, was für einen Wert die albanische Natur hat – wenn man sie erhält.</p>
<p><span id="more-1396"></span></p>
<div id="attachment_1397" style="width: 605px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://www.daserste.de/information/reportage-dokumentation/erlebnis-erde/videosextern/wildes-albanien-im-land-der-adler-102.html" target="_blank" rel="attachment wp-att-1397"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-1397" class="wp-image-1397 size-medium" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2015/12/ARD_WildesAlbanien_Dezember15-595x330.jpg" alt="ARD-Reportage" width="595" height="330" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2015/12/ARD_WildesAlbanien_Dezember15-595x330.jpg 595w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2015/12/ARD_WildesAlbanien_Dezember15-768x426.jpg 768w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2015/12/ARD_WildesAlbanien_Dezember15-960x533.jpg 960w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2015/12/ARD_WildesAlbanien_Dezember15-900x500.jpg 900w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2015/12/ARD_WildesAlbanien_Dezember15.jpg 1000w" sizes="auto, (max-width: 595px) 100vw, 595px" /></a><p id="caption-attachment-1397" class="wp-caption-text">ARD-Reportage</p></div>
<p><a href="http://www.geo.de/GEO/natur/oekologie/albanien-artenvielfalt-europas-letzter-wilder-fluss-78783.html?p=2" target="_blank"><i class="wp-svg-play-3 play-3"></i> GEO »Tag der Artenvielfalt« 2014 in Albanien (Artikel September 2014)</a><br />
<a href="https://youtu.be/dJoF1MvUTtc" target="_blank"><i class="wp-svg-play-2 play-2"></i> Video</a></p>
<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="Wg4UJyiIqo"><p><a href="https://albanien.ch/albanien_info/vjosa-tal/">Vjosa-Tal</a></p></blockquote>
<p><iframe loading="lazy" title="&#8222;Vjosa-Tal&#8220; &#8212; AlbINFO" class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  src="https://albanien.ch/albanien_info/vjosa-tal/embed/#?secret=Wg4UJyiIqo" data-secret="Wg4UJyiIqo" width="600" height="338" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe></p>
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		<title>Lapidari: In Beton gegossene Ideologie</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Lars]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 08 Mar 2015 20:04:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Endeckt-erforscht]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Zwischen Buchdeckeln]]></category>
		<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Denkmal]]></category>
		<category><![CDATA[Denkmäler]]></category>
		<category><![CDATA[Department of Eagles]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunismus]]></category>
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		<category><![CDATA[Monument]]></category>
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					<description><![CDATA[Während des Kommunismus wurden im ganzen Land verstreut Denkmäler errichtet – schon fast wie die Bunker. Die meisten dieser Denkmäler gedachten dem Partisanenkampf im Zweiten Weltkrieg und halfen, die nationalen Ideologie des kommunistischen Regimes in die hintersten Ecken des Landes zu verbreiten. Denn zu finden sind sie noch heute überall: oft am Strassenrand in der ... <p class="moree"><a class="btn btn-inverse btn-normal btn-primary " href="https://www.albanien.ch/une/blog/1218">Read more</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Während des Kommunismus wurden im ganzen Land verstreut Denkmäler errichtet – schon fast wie die Bunker. Die meisten dieser Denkmäler gedachten dem Partisanenkampf im Zweiten Weltkrieg und halfen, die nationalen Ideologie des kommunistischen Regimes in die hintersten Ecken des Landes zu verbreiten. Denn zu finden sind sie noch heute überall: oft am Strassenrand in der Landschaft, an zentralen Plätzen von Städten, in kleinen Dörfern oder auch an schwierig zu erreichenden Orten. Eine gewisse Ähnlichkeit weist meist der Stil der Bauten auf: viel Beton, klare Linien, oft an Obeliske erinnernd, aber häufig auch viel, viel grösser.</p>
<p>Die Albaner haben bis heute die Jahre des Kommunismus nicht aufgearbeitet. Auch ihr Verhältnis zu diesen »Lapidare« genannten Denkmälern ist zwiespältig. Denn trotz des nationalen Bezugs wird gerne ausgeblendet, was mit den Kommunisten im Zusammenhang steht. Nur an wenige Orten wird gelegentlich noch der Helden oder Ereignisse von damals gedacht. Und auch das Verhältnis zu den Gegnern von damals – Italiener und Deutsche – hat sich grundlegend geändert.</p>
<p>Und so kommt es, dass viele der Denkmäler in Vergessenheit geraten sind. Viele wurden auch zerstört oder beschädigt, verfielen, wurden übermalt oder verschwanden hinter Neubauten.</p>
<p>Kein Wunder, dass der Impuls zur Erinnerung an die Lapidare aus dem Ausland kam. Das Produkt traf diese Woche bei mir in der Post ein: Drei umfangreiche Bücher. Eine kleine Gruppe, getrieben von ein paar »verrückten« Ausländern, hatte sich auf den Weg gemacht, alle Lapidare zu suchen, zu dokumentieren, zu fotografieren. Entstanden ist ein umfangreiches Werk mit vielen Fotos, Tabellen, aber auch weiterführenden Texten zum Hintergrund der Monumente.</p>

<a href='https://www.albanien.ch/une/blog/1218/lapidari_1'><img loading="lazy" decoding="async" width="150" height="150" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2015/03/Lapidari_1-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2015/03/Lapidari_1-150x150.jpg 150w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2015/03/Lapidari_1-144x144.jpg 144w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a>
<a href='https://www.albanien.ch/une/blog/1218/lapidari_2'><img loading="lazy" decoding="async" width="150" height="150" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2015/03/Lapidari_2-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" srcset="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2015/03/Lapidari_2-150x150.jpg 150w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2015/03/Lapidari_2-300x300.jpg 300w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2015/03/Lapidari_2-144x144.jpg 144w, https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2015/03/Lapidari_2.jpg 643w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a>

<p>Die Autoren verstehen dieses »Lexikon der Monumente« zwar nur als Basis für ausführlichere Untersuchungen. Aber sicher mal nicht schlecht, dass sich jemand dieses Themas angenommen hat, bevor noch mehr Lapidare verschwinden. Vermutlich wird wohl niemand so schnell wieder mehr als 7500 Kilometer durch Albanien fahren und allen 657 Lapidaren – und noch ein paar fehlenden – nachjagen.</p>
<p>Die Bücher können auch im Internet <a href="http://punctumbooks.com/category/titles/department-of-eagles/" target="_blank">heruntergeladen</a> werden.</p>
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		<title>Zeit Online mit schöner Fotoreportage</title>
		<link>https://www.albanien.ch/une/blog/1059</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lars]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Dec 2013 18:51:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Im WWW]]></category>
		<category><![CDATA[Zwischen Buchdeckeln]]></category>
		<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Die Zeit]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
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					<description><![CDATA[Auszüge aus dem neuen Buch »Life After Zog and other Stories« der italienischen Fotografin Chiara Tocci: &#62;&#62; Weite Landschaften, Blutfehden und Aluminiumdosen]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Auszüge aus dem neuen <a href="http://www.amazon.de/gp/product/9053307966/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=9053307966&amp;linkCode=as2&amp;tag=langweilige07-21" target="_blank">Buch »Life After Zog and other Stories«</a> der italienischen Fotografin Chiara Tocci:<br />
<a href="http://www.zeit.de/gesellschaft/2013-11/fs-life-after-zog-chiara-tocci-albanien-2" target="_blank">&gt;&gt; Weite Landschaften, Blutfehden und Aluminiumdosen</a></p>
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		<title>Bunkerzählprobleme</title>
		<link>https://www.albanien.ch/une/blog/1020</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lars]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Sep 2013 13:29:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Endeckt-erforscht]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[unterwegs]]></category>
		<category><![CDATA[Zwischen Buchdeckeln]]></category>
		<category><![CDATA[Bunker]]></category>
		<category><![CDATA[Ente]]></category>
		<category><![CDATA[Faszination]]></category>
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		<category><![CDATA[GEO]]></category>
		<category><![CDATA[Irrtum]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Bunker, die Enver Hoxha zu Tausenden im ganzen Bank bauen liess, faszinieren die auslänfischen Besucher des Landes seit jeher. Noch heute fehlen sie in kaum einer Reportage über Albanien. Im Internet finden sich sogar mehrere Berichte von Touristen, die einen Bunker bemalt haben, und auch in diesem Blog gibt es diverse Beiträge zum Thema ... <p class="moree"><a class="btn btn-inverse btn-normal btn-primary " href="https://www.albanien.ch/une/blog/1020">Read more</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Bunker, die Enver Hoxha zu Tausenden im ganzen Bank bauen liess, faszinieren die auslänfischen Besucher des Landes seit jeher. Noch heute fehlen sie in kaum einer Reportage über Albanien. Im Internet finden sich sogar mehrere Berichte von Touristen, die einen Bunker bemalt haben, und auch in diesem Blog gibt es diverse <a href="https://www.albanien.ch/une/?tag=bunker">Beiträge zum Thema Bunker</a>.</p>
<p>Regelmässig taucht in diesem Kontext auch die Frage auf, wie viele Bunker es in Albanien überhaupt gibt. Oft wird dabei einfach die Zahl 750&#8217;000 übernommen – so in einem gestern erschienen <a href="http://www.slate.com/blogs/atlas_obscura/2013/09/27/land_of_the_giant_mushrooms_albania_s_750_000_cold_war_bunkers.html" target="_blank">Beitrag des Online-Magazins »Slate«</a> und leider auch im GEO-Magazin vom Juli.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2013/09/20130928-150848.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter" alt="20130928-150848.jpg" src="https://www.albanien.ch/une/wp-content/uploads/2013/09/20130928-150848.jpg" width="400" height="299" /></a></p>
<p>Wer sich aber wirklich ernsthaft mal mit dem Thema auseinandergesetzt hat, weiss dass das Ziel von 750&#8217;000 Bunkern im Land, das sich Hoxha mal gesetzt hat, sicherlich nie erreicht wurde. Und noch mehr Bunker sind in den letzten 25 Jahren verschwunden, weil sie Neubauten weichen mussten, zwischenzeitlich als verkehrsberuhigende Strassenblokade verlegt wurden, in den Fluten des Meeres versanken oder man einfach hinter dem Stahl, der in ihnen steckt, her war.</p>
<p>So gehen Experten davon aus, dass die Zahl der Bunker, die in ganz verschiedenen Typen vorkommen, rund 350&#8217;000 betragen dürfte – immer noch reichlich viele. 750&#8217;000 waren es jedenfalls nie und sind es heute erst recht nicht mehr. Deshalb ist ein Zitat von Volker Grundmann aus seinem neusten (nicht nur für Wohnmobil-Besitzer empfehlenswerten) <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3869037512/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3869037512&amp;linkCode=as2&amp;tag=langweilige07-21" target="_blank">Reiseführer</a> hier durchaus angebracht: »”¦ Hoxhas Propaganda-Lüge, dass das Land angeblich über 750.000 solcher Kleinbunker verfügte. Die Nachplapperer müssen allesamt ihren Verstand in einem der Bunker gelassen haben ”¦«</p>
<p>Dass die GEO-Redaktion verstandslos ist, möchte ich nicht behaupten – aber von den lokalen Verhältnissen scheint sie keine grosse Ahnung zu haben. Zwar haben sie die Rechnung gemacht, dass auf jedem Quadratkilometer durchschnittlich 26 Bunker stehen müssten. Es weiss aber jeder, der durchs Land reist, dass man nicht spätestens nach 200 Metern wieder auf einen Bunker trifft.</p>
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		<title>»Lügen auf Albanisch«</title>
		<link>https://www.albanien.ch/une/blog/977</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lars]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 16 Jun 2013 21:30:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Treffen der Kulturen]]></category>
		<category><![CDATA[Zwischen Buchdeckeln]]></category>
		<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Emigration]]></category>
		<category><![CDATA[Immigration]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
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					<description><![CDATA[Um in die USA emigrieren zu können, beginnt sich das Leben der Albanerin Lula in Lügen zu verstricken. Trotz des reisserischen Titels »Lügen auf Albanisch« der deutschen Übersetzung ist das Buch von Francine Post keine schlimme Sammlung von Vorurteilen. Denn im Buch geht es gar nicht wirklich um Albanien – Lula könnte genau so gut ... <p class="moree"><a class="btn btn-inverse btn-normal btn-primary " href="https://www.albanien.ch/une/blog/977">Read more</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Um in die USA emigrieren zu können, beginnt sich das Leben der Albanerin Lula in Lügen zu verstricken. Trotz des reisserischen Titels »Lügen auf Albanisch« der deutschen Übersetzung ist das <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3570585115/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3570585115&amp;linkCode=as2&amp;tag=langweilige07-21" target="_blank">Buch von Francine Post</a> keine schlimme Sammlung von Vorurteilen. Denn im Buch geht es gar nicht wirklich um Albanien – Lula könnte genau so gut aus irgendeinem anderen kleinen osteuropäischen Land stammen. Vielmehr geht es um die Integration von Einwandern in den USA, wie der Originaltitel »My New American Life« verrät. Der Roman ist die Geschichte der Integration einer jungen Frau, die verzweifelt versucht, sich ein Leben fern der Heimat aufzubauen.</p>
<p>Im Buch wird vieles aufs Korn genommen, was in Amerika nicht so toll ist: Familien, wo kaum untereinander geredet wird, und ihre Geschichten; Männer, die zu viel arbeiten, sich für Gefangene des amerikanischen Militärs auf Kuba einsetzen; oder Männer, die Frauen heiraten, aber Männer lieben. Anonyme Vorstädte, wo eine Fussgängerin ungewöhnlich auffällt; ein Präsident, der nur in Albanien verehrt wird; Ausländer, die verzweifelt ums Überleben kämpfen und sich wundern, was die Amerikaner alles als Nahrung zu sich nehmen. Lula lernt, dass der American Way of Life auch seine Schattenseiten hat.</p>
<p>Obwohl Albanien in diesem Buch nur Nebenschauplatz ist, ist das gezeichnete Bild erstaunlich wahrheitsgetreu. Imerhin hat sich die Autorin die Mühe gemacht, für zwei Wochen nach Albanien zu reisen. Und hat Land und Leute lieben gelernt, wie sie in einem Interview erklärte. Natürlich sind nicht alle Fakten zu Albanien korrekt, albanische Wörter wurden oft grauenhaft übersetzt, und einiges ist etwas allzu dramatisch dargestellt – aber um Detailtreue geht es in diesem Roman auch nicht. Albanische Bekannte von Lula sind natürlich in dubiose Tätigkeiten verwickelt. Und Albanien wird als Land dargestellt, aus dem Lula mit gutem Grund versucht, sich abzusetzen. Es ist aber nicht das sehr negative Bild der Albaner, wie wir es in europäischen Medienberichten, Büchern und Filmen oft sehen. Denn Francine Prose versucht ansonsten, ein möglichst vielfältiges Bild der Albaner und ihrer Heimat zu zeichnen. So haben zum Beispiel die im Buch gezeichneten albanischen Ganoven alle auch ihre liebeswürdigen Seiten.</p>
<p>Mit dem Gegenbild Albanien, dessen Menschen in Armut leben und von einem Diktator drangsaliert wurden, wird die amerikanische Gesellschaft hinterfragt. Oft sind es nur Kleinigkeiten, die zum Nachdenken bewegen. So beobachtete Lula, wie ein paar Amerikaner »Reise nach Jerusalem« spielen. Sie verspürt einerseits Mitleid mit der jungen Frau, die als erste ohne Stuhl dasteht und darüber traurig ist, wunderte sich andererseits aber, dass die Amerikaner an einem solchen Spiel Gefallen finden – in Albanien fände so was niemand lustig, weil es nie genug Stühle gegeben habe.</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3570585115/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3570585115&amp;linkCode=as2&amp;tag=langweilige07-21" target="_blank">&gt;&gt; Francine Prose: Lügen auf Albanisch</a></p>
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		<title>Sterne Albaniens</title>
		<link>https://www.albanien.ch/une/blog/934</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lars]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 02 Feb 2013 23:19:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Zwischen Buchdeckeln]]></category>
		<category><![CDATA[Auto]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Foto]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Mercedes]]></category>
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					<description><![CDATA[Einst hatten in Albanien die roten Sterne überhand, heute sind es die silbrigen, die vorne auf Kühlhauben thronen. Allgegenwärtig beherrschen sie das Strassenbild und bereiten sicherlich jedem Mercedes-Liebhaber grosse Freude. Ihre grosse Dichte in einem solch armen Land hat schon manchen Ausländer erstaunt. Kaum Probleme dürfte so der Fotograf Matthias Aschauer gehabt haben, Motive für ... <p class="moree"><a class="btn btn-inverse btn-normal btn-primary " href="https://www.albanien.ch/une/blog/934">Read more</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Einst hatten in Albanien die roten Sterne überhand, heute sind es die silbrigen, die vorne auf Kühlhauben thronen. Allgegenwärtig beherrschen sie das Strassenbild und bereiten sicherlich jedem Mercedes-Liebhaber grosse Freude. Ihre grosse Dichte in einem solch armen Land hat schon manchen Ausländer erstaunt.</p>
<p><div style="width: 260px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3902675616/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=3902675616&#038;linkCode=as2&#038;tag=langweilige07-21"><img loading="lazy" decoding="async" src="http://www.fotohof.at/photo/image/thumbs/size_280_image3591.jpg" width="250" height="304" class /></a><p class="wp-caption-text">»Sterne Albaniens« – Buch-Cover</p></div>Kaum Probleme dürfte so der Fotograf Matthias Aschauer gehabt haben, Motive für sein Buch zu finden. Im neuen Bildband <a href="http://www.fotohof.at/content.php?id=29&#038;buchid=808" target="_blank">»Sterne Albaniens«</a> hat er auf über hundert Seiten schwarzweisse Aufnahmen deutscher Luxuskarossen in Albanien zusammengetragen.</p>
<p>Obwohl sich das Buch primär an Mercedes-Fanatiker richten dürfte (in den Bildlegenden und im Inhaltsverzeichnis sind nur die Typen vermerkt), dürften auch an Albanien Interessierte Freude daran haben. Denn oft fahren oder stehen die Mercedesse an Orten, die sonst kaum von Kameras ins Visir genommen werden: ungewohnte Orte, ungewohnte Blickwinkel, ungewohnte Einblicke in den albanischen Alltag.</p>
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