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Mörderischer Frieden
Verfasst: Sa, 24. Nov 2007, 0:45
von viva-engiadina
hallo zusammen
vlt haben einige schon davon gehört. AM 29.11.07 IST DIE PREMIERE DES FILMES "Mörderischer Frieden" IN DEUTSCHLAND.
es handelt um deutsche kfor soldaten, die ihren einsatz, leben und aufgaben filmisch interpretieren. ein sehr eindrücklicher film. natürlich fehlt die liebe in diesem film auch nicht ganz weg.
mehr infos auf meiner homepage
http://realitetikosoves.oyla13.de oder auf
http://www.moerderischer-frieden.de/
da findet ihr mehr infos zum filminhalt und die trailers dazu.
viel spass!
Verfasst: Sa, 24. Nov 2007, 1:24
von albaaner
Solche Filme verstärken nur das Vorurteil dass es sich im Kosovo um eine Krisenregion handelt. Was eigentlich den Menschen dort nur schadet. Politisch, da angenommen wird Albaner wären nicht zur Staatsführung fähig und wirtschaftlich da es Investoren zurückschreckt!
Verfasst: Sa, 24. Nov 2007, 12:23
von Zamira
Ich hab mir grade den Trailer angeschaut...
die Regisseure hätten sich wenigstens mal informieren sollen, wie Albaner Deutsch sprechen...
der eine Typ hört sich ja an wie nen Russe, der Deutsch spricht.
Verfasst: Sa, 24. Nov 2007, 12:36
von Vienna
Der erste Eindruck vom Trailer: Ein miserabel gespielter Film, da bring ja sogar ich mehr Schauspieltalent mit...
Und die Story ist ja auch billig hoch drei. Ein 15jähriger hat ein Snipergewehr und schießt damit auf eine junges, in keinster Weise albanisch ausschauendes blondes Mädchen, der KFOR Soldat rettet sie, wird dabei angeschossen, stellt später den Teenieschützen, klärt ihn auch, versöhnt ihn mit der Angeschossenen, fängt eine Liasion mit dem albanischen Mädl an, der Freund schiebt auch ne Nummer mit ihr, sie streiten sich, und am Schluß will irgendein Albaner das Mädchen killen weil sie es (ich nehm an deswegen, hab mir nur den Trailer angeschaut, nicht den Inhalt durchgelesen) mit den Typen gemacht hat...
Ich nehm an dass dann am Ende des Filmes der Soldat und die junge Dame zusammen kommen und bis an ihr Lebensende glücklich und harmonisch zusammen leben werden...
Wow, einfallsreich, fehlt nur noch das die Ninja Turtles am Schluss auftreten und den gesamten Konflikt im Alleingang klären, das wär ja dann ein vollkommenes Happy End...

Verfasst: Sa, 24. Nov 2007, 12:38
von nrw.dd
man sollte sich den film erst anschauen, um sich darüber positiv oder negativ äußern zu können.
aber so wie es im trailer aussah, spiegelt der film die situation wieder, wie sie vor einigen jahren gewesen sein könnte.
hoffen wir nur das dies, den besuchern des films auch klar wird.
aber insgesamt find ich es schon gut, dass über unsere regionen filme gedreht werden... also ich werd mir den film reinpfeiffen
Verfasst: Sa, 24. Nov 2007, 17:16
von Zamira
Ihr liegt falsch....die KFOR schützt in dem Film eine serbische Enklave vor den Übergriffen von Albanern...
das Mädel soll eine Serbin darstellen...
der junge Scharfschütze ist im Film Albaner und will sich an dem Vater des Mädchens rächen, weil der seine Familie getötet hat...
Verfasst: Sa, 24. Nov 2007, 21:15
von gv
wo spielt der film``????
Verfasst: Sa, 24. Nov 2007, 22:15
von Belifario
albaaner hat geschrieben:Solche Filme verstärken nur das Vorurteil dass es sich im Kosovo um eine Krisenregion handelt. Was eigentlich den Menschen dort nur schadet. Politisch, da angenommen wird Albaner wären nicht zur Staatsführung fähig und wirtschaftlich da es Investoren zurückschreckt!
irrgendwie müssen die milliarden (für die brd-militärpresenz in Kosova) gerechtfertig werden oder?! ein paar hundretthausend noch dazu (für propaganda) sind nicht so wichtig! Hollybood halt!
Verfasst: So, 25. Nov 2007, 8:53
von Magnet
Also sorry, wenn dieser Film authentisch sein soll, dann weiss ich auch nicht.
Und wir Albaner werden natürlich als die bösen wiedermal dargestellt, als diejenigen, die Frauen erschiessen usw. ja ja, so Unehrenhafte Rollen können ja nur Albaner einnehmen
Die deutschen Soldaten sind natürlich die Helden, war klar, ist ja wahrhscheinlich auch ne deutsche Produktion...
Propagandafilm...
Verfasst: So, 25. Nov 2007, 8:58
von Magnet
Filmkritik:
Da mag man spontan jeden Auslandseinsatz der Bundeswehr nicht nur aus moralischen oder auch nur politischen Gründen abgebrochen sehen: Bundeswehrbuben, die furchtbar erschrocken sind, weil sie ganz dringend müssen und prompt auf Landminen pinkeln. Die sich wie Pubertierende aufführen, wenn sie sich in angeschossene Mädels vergucken und maulig werden, wenn diese eher was vom besten Kumpel wollen. Und die auf eigene Faust (wenn sie die Fiesen sind) einen halbwüchsigen Gefangenen aus dem Arrest nehmen und ihn dabei – dummerweise – entkommen lassen. Oder die (wenn sie die Guten sind) sich bei Einsatzbeginn eigenmächtig von der Truppe entfernen, einen Abstecher zur Angebeteten machen, um zu gewährleisten, dass ihr und ihren Eltern nichts geschieht.
Professionalität oder Disziplin in Sachen Friedenseinsatz (oder auch nur Wehralltag) ist in Rudolf Schweigers „Mörderischer Frieden“ unbekannt. Was wohl deshalb okay ist, weil es so ordentlich menscheln darf. Wenn auch nicht schauspielern. Überzogen und/oder hölzern tappern die Darsteller durch die solide Kulisse, wo außer Militärgerät und Flecktarn nichts echt ist oder auch nur wirkt. Sätze wie „Du hast alles zerstört, woran ich glaube“ und „Lassen Sie sie gehen, sie hat Ihnen nichts getan!“ muss man schon ertragen können. Auch sonst bewegt sich dialogmäßig alles zwischen offizieller Bundeswehrbroschüre zur Lage auf dem Balkan, Gutmenschenfloskeln und Pathos auf Groschenheft-Niveau.
Anders gesagt: Man stelle sich eine Teenie-Komödie vor – nur auf Deutsch, und leider ohne Komödie, sondern so echt voll mit Krieg oder so.
Letztlich weiß man auch nicht, was trauriger ist: Dass sich fähige Darsteller wie Max Riemelt mangels Substanz und Führung so verheizen lassen oder
fragwürdig schmierige Klischee-Albaner und fiese karikatureske Soldaten als Gegenspieler der „Guten“ ironiefrei vorgesetzt werden (wie dem deutschen KFOR-Milchbart der Slibowic). Dass das so spannende wie heikle Thema der ethnischen Konflikte und der deutschen Intervention so oberflächlich und versatzstückhaft abgefrühstückt wird. Oder dass Filme wie „Mörderischer Frieden“ offenbar zwecks Filmförderung die Leinwände für echte und ernste Spielfilme blockieren,
Wegtreten!
http://www.cinefacts.de/kino/1173/moerd ... eview.html
Verfasst: So, 25. Nov 2007, 11:33
von ram1
gv hat geschrieben:wo spielt der film``????
Matlentan
Verfasst: So, 25. Nov 2007, 11:45
von ram1
Ich weiss nicht, ob ihr den Film kennt:
"Kosova - Desperate Search"
http://www.kosovathemovie.com/
Hat den schon jemand gesehen und kann was drüber sagen?
Verfasst: So, 25. Nov 2007, 12:05
von Illyrian^Prince
ram1 hat geschrieben:Ich weiss nicht, ob ihr den Film kennt:
"Kosova - Desperate Search"
http://www.kosovathemovie.com/
Hat den schon jemand gesehen und kann was drüber sagen?
Dieser Film ist besser als dieses deutsche Produkt.
Hab den aber noch nicht gesehen.
Verfasst: So, 25. Nov 2007, 12:07
von Illyrian^Prince
. Sie, die Serbin, bittet den Albaner Durcan um Verzeihung.
Lächerlich.
Verfasst: So, 25. Nov 2007, 12:10
von ram1
ram1 hat geschrieben:Hat den schon jemand gesehen und kann was drüber sagen?
Illyrian^Prince hat geschrieben:Dieser Film ist besser als dieses deutsche Produkt.
Hab den aber noch nicht gesehen.
...
Verfasst: So, 25. Nov 2007, 12:27
von ram1
Illyrian^Prince hat geschrieben:. Sie, die Serbin, bittet den Albaner Durcan um Verzeihung.
Lächerlich.
Immer wieder nett, solche aus dem Zusammenhang gerissene Zitate zu lesen...
Mirjanas Vater, der Arzt Dr. Jovovic, hatte die serbischen Massaker an den Albanern mit zu verantworten, und auch Durcans Familie mit auf dem Gewissen.
[...]
Sie, die Serbin, bittet den Albaner Durcan um Verzeihung.
Ich will nicht die filmische Umsetzung beurteilen aber das ist für mich eine der Kernaussagen der Story. Zwei junge Menschen, beides Opfer des Krieges, überwinden die bekannten Hürden und versuchen sich gegenseitig zu aktzeptieren.
Was ist daran lächerlich?
Verfasst: So, 25. Nov 2007, 14:05
von Illyrian^Prince
ram1 hat geschrieben:
Ich will nicht die filmische Umsetzung beurteilen aber das ist für mich eine der Kernaussagen der Story. Zwei junge Menschen, beides Opfer des Krieges, überwinden die bekannten Hürden und versuchen sich gegenseitig zu aktzeptieren.
Was ist daran lächerlich?
Geh und lern Geschichte!
Die Serben haben Albanien angegriffen und nicht umgekehrt. Die Albaner haben noch nie jemanden fremdes den Krieg erklärt.
Verfasst: So, 25. Nov 2007, 14:28
von gjilanasja_zh
dieser film ist einfach nur :-P echt.....so ein dreck...
Verfasst: So, 25. Nov 2007, 14:34
von Vienna
Ich glaube eher das du etwas gründlicher mitlesen solltest bevor du auf so eine vollmudinge Art und Weise anderen "Empfehlungen" gibst.
Mirjanas Vater, der Arzt Dr. Jovovic, hatte die serbischen Massaker an den Albanern mit zu verantworten, und auch Durcans Familie mit auf dem Gewissen.
[...]
Sie, die Serbin, bittet den Albaner Durcan um Verzeihung.
Genau das hat doch auch ram1 gepostet. Es steht doch nirgends das Albaner Serben massakriert hätten oder das Albaner den Krieg angezettelt hätten. Lediglich das ein serbischer Arzt das Massaker an den Albanern mitzuverwantworten hatte, und das ein alban. Junge dafür Rache nimmt, und sich anschließend die Tochter des serbischen Arztes, die eigentlich Opfer und nicht Täter ist, sich bei dem jungen entschuldigt, für die Taten ihres Vaters.
Der Film ist aber trotzdem scheise, was aber am schlechten Schauspiel und der abgedroschenen Story liegt.
Verfasst: Di, 27. Nov 2007, 17:25
von Sirimaus
Weiß jemand wo man den Film "Kosova - Desperate Search" bekommen kann ich würd mir den gern mal ansehen aber finde keine Internetseite wo man den kaufen kann.