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Fragen für Scheinehe
Verfasst: Sa, 10. Mär 2007, 9:23
von mellchen2006
Hallo Ihr Lieben,
ich hab da mal eine ganz andere Frage. Ich weiss nicht genau wo sie reingehört weil es ja auch was mit Liebe zu tun hat
Also meine Freundin hat im März im Kosovo 2006 geheiratet und sie haben endlich die Fragen vom KVR erhalten. Meine Freundin wurde in Deutschland befragt in München und ihr Mann in Prishtina zur gleichen Zeit. Leider waren drei oder vier Fragen (die sie vorher nicht besprochen haben) falsch beantwortet bzw. nicht gleich. Diese Fragen kann ich nicht mal von meinem Mann beantworten
Weiss jemand was jetzt passiert?
Was kann man tun?
Lg
mellchen
Verfasst: Sa, 10. Mär 2007, 14:10
von lisa-06
also ich glaube das waren so frage nwas mag ihre frau gerne das sind fang fragen und das war ein fehler von ihnen die nicht zu besprechen haben siedenn ale fragen falsch beantwortet?
Re: Fragen für Scheinehe
Verfasst: Sa, 10. Mär 2007, 16:40
von kosovotraene1
mellchen2006 hat geschrieben:Hallo Ihr Lieben,
ich hab da mal eine ganz andere Frage. Ich weiss nicht genau wo sie reingehört weil es ja auch was mit Liebe zu tun hat
Also meine Freundin hat im März im Kosovo 2006 geheiratet und sie haben endlich die Fragen vom KVR erhalten. Meine Freundin wurde in Deutschland befragt in München und ihr Mann in Prishtina zur gleichen Zeit. Leider waren drei oder vier Fragen (die sie vorher nicht besprochen haben) falsch beantwortet bzw. nicht gleich. Diese Fragen kann ich nicht mal von meinem Mann beantworten
Weiss jemand was jetzt passiert?
Was kann man tun?
Lg
mellchen
huch, ich wusste gar nicht das es solche fragen gibt!
wird das dann vor der familienzusammenführung gemacht und welche fragen bekamen sie denn gestellt?
find ich ja klasse für einen aktuellen fall den ich kenne denn die beiden fallen dann da durch-
nur was in solch einem fall passiert-
kann ich auch nicht sagen, sorry.
mal sehen vl antwortet ja noch jemand der sich auskennt.
gruß tanja
Verfasst: Sa, 10. Mär 2007, 16:47
von Darleen17
Diese Fragen werden häufig bei Verdacht auf Scheinehe gestellt.
Da kommen dann Fragen nach den Namen der Familienangehörigen, Alter derjenigen, wie man sich kennen gelernt hat, eben alles so Dinge, die man wissen muss, wenn man eben keine Scheinehe führt.
Diese Anhörung wird vor der Erteilung des Visums auf Familienzusammenführung geführt, die Frau eben hier bei der Ausländerbehörde, der Mann in der Vertretung der deutschen Botschaft.
Was passiert, wenn man mehrere Fragen nicht übereinstimmend beantwortet hat weiss ich nicht, ich weiss nur, das dadurch schon manch Scheinehe aufgeflogen ist und somit das Visum verwehrt wurde.
Verfasst: Sa, 10. Mär 2007, 23:24
von mellchen2006
Ja das waren sehr viele Fragen. Einige wurden ja richtig beantwortet.
Aber da ging es zb um das Alter der jeweiligen Eltern usw. das weiss ich nicht mal nach 10 jähriger beziehung wie alt die sind

und er ebensowenig das weiss ich grad mal von meinen eltern

Verfasst: Sa, 10. Mär 2007, 23:33
von Darleen17
Hä? Das sind doch wohl die Fragen, die als erstes kommen. Da war die Absprache aber sehr schlecht. Alleine schon, das überhaupt Absprachen nötig waren, finde ich nicht so prall.
Das Alter meiner Eltern bzw. Schiegereltern zu wissen gehört für mich einfach dazu, zumal dann, wenn ich weiss, eine Befragung steht an.
Vielleicht ist es gut so, das einige Fragen falsch beantwortet wurden.

Verfasst: Sa, 10. Mär 2007, 23:55
von mogli_at
Seh ich absolut genauso Darleen.
Also das Alter von Eltern und Geschwistern warn eins der ersten Dinge die uns interessierten, sowohl ihn als auch mich. Und uns droht keine Befragung...
Ich komm immer wieder aus dem Staunen nicht heraus...
Verfasst: Mo, 12. Mär 2007, 13:16
von Estra
Also ich kann nachvollziehen, dass nicht alle es so haben mit Gebrutsdaten und welche Zahnpasta oder welches Parfüm usw. Bei den Geburtstagen ist oftmals auch das Problem, dass die hin und wieder mal verändert wurden, zwecks nicht ins Militär müssen oder Arbeitsbewilligung, das war vorallem in Kosova gang und gäbe. Oder dass man das Kind erst drei vier Jahre nach Geburt bei den Behörden anmeldet und dann halt auch nicht mehr alles so stimmt. Mein Mann hat zB. drei verschiedene Geburtstage eingetragen gehabt in Kosova. Da kann mal schon mal durcheinander kommen. Und ich denke, eine Scheinehe kann man nicht daran erkennen, ob jemand die Zahnpastasorte weiss oder welche Liblingsfarbe usw. Am besten einen kurzen Besuch bei den Leuten machen, dann sieht man ja, ob und wie sie zusammen leben.
Verfasst: Mo, 12. Mär 2007, 13:22
von veronika
Das stimmt schon, es gibt sicher Fälle, wo es nicht so einfach ist zu erkennen, ob nun tatsächlich eine Scheinehe geführt wird, oder nicht, da liegt es leider in der Willkür des jeweiligen Beamten darüber zu entscheiden. Aber die Vorstellung, dass die Polizei zuhause reinplatzt und kontrolliert, ob man eh schön brav zusammen in einem Doppelbett schläft, finde ich auch nicht grade reizvoll

Verfasst: Mo, 12. Mär 2007, 13:29
von Darleen17
Naja, aber in diesem Fall ist es ja schwerlich möglich, das gemeinsame Leben zu beurteilen, weil ja erst noch die Frage im Raum steht, ob er überhaupt das Visum zum Ehegattennachzug bekommt.
Verfasst: Mo, 12. Mär 2007, 13:33
von Estra
Darleen17 hat geschrieben:Naja, aber in diesem Fall ist es ja schwerlich möglich, das gemeinsame Leben zu beurteilen, weil ja erst noch die Frage im Raum steht, ob er überhaupt das Visum zum Ehegattennachzug bekommt.
War jetzt auch eher allgemein gedacht...
Und gerade wenn man nicht zusammen wohnt ist es ja schwer die Gewohnheiten des andern zu kennen, das ist es wohl vom guten Willen des Sachbearbeiters abhängig ob ja oder nein...
Verfasst: Mo, 12. Mär 2007, 13:37
von Darleen17
Ja, das stimmt, obwohl mich in dem Zusammenhang mal die Fragen interessieren würden.
Einfach mal so um zu schauen, ob ich sie gewusst hätte damals, wären mir solche Fragen gestellt worden.
Bei so einer ersten Befragung werden die doch nicht auf die Farbe der Zahnbürste eingehen, oder etwa doch?

Herrje, da wäre ich aber durchgerasselt wie nichts gutes.
Verfasst: Mo, 12. Mär 2007, 22:24
von ajshe
Nach der Farbe der Zahnbürste wird eigentlich nicht gefragt

, aber z.B. wie der Mann/die Frau den Kaffee trinkt, welche Hobbys der Partner hat, welche Schul- & Ausbildung, Namen/Geburtstage von Familienangehörigen, welchen Fußballverein der Ehegatte mag, welche Musik; Lieblingsspeisen, Lieblingsfilm; manchmal werden auch Fragen bezüglich der Vergangenheit des Partners gestellt, welche Abneigung er hat was essen, trinken, Musik etc. betrifft. Nach überstandenen Krankheiten/OP's kann gefragt werden - und ja, es kann sogar vorkommen, daß man nach der bevorzugten Zahnpasta des Partners befragt wird...
Verfasst: Mo, 12. Mär 2007, 22:30
von Darleen17
Och naja, das hätte ich wohl hinbekommen.
Obwohl wir nie über eine bevorzugte Zahnpasta gesprochen haben

Verfasst: Mo, 12. Mär 2007, 22:36
von ajshe
Denke auch, daß das nicht zu schwierig ist. Ich kannte meinen (inzwischen Ex-) Mann erst ca. 5 Monate

, als wir befragt wurden & haben es trotzdem fehlerlos gepackt... Wenn man sich ein bißchen vorbereitet (bei den zahllosen Familienmitgliedern & fremden Namen kann man schon mal durcheinander kommen! Also schön auswendig üben

), geht das schon.
Verfasst: Di, 13. Mär 2007, 17:45
von melanie
also mein mann wurde auch in prishtina ausgefragt,ich dagegen in deutschland nicht!
Verfasst: Do, 15. Mär 2007, 0:10
von mellchen2006
ja das problem an der geschichte ist dass sie alle fragen sonst richtig haben sogar die schwierigen nur mit dem alter der eltern hatts gehapert
ich kenn ja meine maus auch in und auswendig .. mussten auch mal vorsprechen weil meine vermieterin damals meinte mein mann existiert nicht

aber uns haben sie sofort geglaubt wir kennen uns ja schon ewig
aber die beiden kennen sich noch nicht so lang ... hatten grad mal ein halbes jahr sich kennenzulernen. ist schwierig wenn man nur in msn kommunizieren kann und man keine kohle hat

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