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albanische Jugendliche
Verfasst: Do, 16. Mär 2006, 14:50
von bardh_e_zi
Hallo zusammen,
ich brauche eure Hilfe! Ich möchte gerne meine Maturarbeit über albanische Jugendliche machen bzw. darüber weshalb sie in der Menge auffallen.
Einer der Gründe weshalb ich die Arbeit darübe machen möchte ist, dass ich öfters von Schweizern darauf angesprochen werde weshalb ich nicht so rede wie andere. (hey mann... was lauft mann...) Oft bleibt es aber nicht nur bei Fragen, sondern es artet zu Vorurteilen aus. Ehrlich gesagt kann ich es mir auch nicht erklären, weshalb sie in der Menge oft auffallen müssen und dann, wenn man ihnen Aufmerksamkeit schenkt, zu gewaltätigen Auseinadersetzungen kommt. Deshalb suche ich oft auch nicht die Nähe zu albanischen Jugendlichen, was ich eigentlich sehr schade finde, weil ich ja selbst Albanerin bin.
Ich möchte wissen auf was es zurück zu führen ist, um ihr Verhalten verstehen zu können und es auch meinen Mitmenschen näherbringen.
Fragen die ich mir schon oft gestellt habe sind z.B.:
- Fallen sie aufgrund der anderen Kultur auf (ich habe aber die selbe

)?
- Ist es aufgrund der Intergration?
Bitte sagt mir wie ihr das empfindet bzw. welches die Gründe sein könnten und sind. (Ich wäre auch dankbar wenn ihr mir etwas literarisches in Bezug auf diese Fragen empfehlen könntet.

)
Herzlichen dank!
Greez
Verfasst: Do, 16. Mär 2006, 15:03
von Shpendi1984
Nun einer der Gründe könnte die soziale Stellung sein. Z.B. sind viele Albaner in der Arbeiterklasse und müssen hart und doppelt soviel arbeiten wie z.B. Schweizer arbeiten. Da haben sie meistens keine Zeit um sich um die Kinder so zu kümmern, wie es die Schweizer haben! "Ey Mann" ist doch ein Begriff in der Slangsprache, sowie in Amerika "Hey Yo". Dass Slangsprachen entstehen ist doch nicht so schlimm. Die gibt es überall und Jugendliche neigen immer dazu anders zu sprechen, wie z.B. die Eltern oder die Erwachsenen allgemein. Und das viele gewalttätig sind liegt daran, dass Aggressivität aus der Frustration abgeleitet wird. Z.B. sind viele frustriert darüber, dass sie sich nicht dasselbe leisten können wie ihre jugendlichen Kollegen und leben ihre Aggressionen auf andere aus. Das ist leider bei den Albanern zwar sehr oft der Fall, aber ich denke man sollte ganz klar die soziale Stellung hervorheben, denn man kann nicht sagen, dass wir unbedingt aggresiver wie andere sind!
Verfasst: Do, 16. Mär 2006, 16:13
von Bizza
In meiner Umgebung kommt es oft vor dass Menschen befürchten Albaner würden in Zu-kunft ein gravierendes Problem für die Werte der Schweiz und ihre Bevölkerung darstellen. Sie meiden jeglichen Kontakt mit Albanern, gleichzeitig aber auch Albaner mit Ihnen. So ent-stehen Unwahrheiten und Vorurteile der jeweiligen Völker.
Nun ja, man muss dazu sagen dass ein paar Albaner (sicherlich ein kleiner Teil der hier le-benden Albaner) oftmals ihre Enttäuschung und ihren Frust in Schlägereien, Alkoholsaufe-reien und in Kriminalität wiedergeben! Diese Geschehnisse bleiben dann oftmals nicht unbe-lichtet sondern werden dann von den unseriösen Medien aufgegriffen und gnadenlos für sich ausgeschlachtet, was sich später dann auf den Verkaufszahlen auswirkt aber auch neue Vorurteile gegenüber den Albanern schafft!!!
Gründe für dieses Verhalten der Albaner sind sicher folgende zu nennen:
- Aufgewachsen in der Gesellschaft und Mentalität zweier unterschiedlicher Ländern ist es oftmals schwer sich für eine zu entscheiden und sich anzupassen.
- Die schulischen hohen Anforderungen hier ,die man auch von einem Albaner verlangt deren Muttersprache natürlich nicht Deutsch ist und dementsprechend wir klar so einen Nachteil haben, überfordern uns! Die schulische Leistung wirkt sich natürlich danach auf die Ausbil-dung und auf den späteren Beruf dann aus! Unzufriedenheit und Frust baut sich dann schnell auf und meist ist dann auch noch ein Schuldiger schnell gefunden!
- Die Folgen des Krieges wirken sich auf das Bewusstsein und auf die Handlung aus. Ich denke viele Albaner haben die schrecklichen Taten des Krieges nie richtig verarbeitet son-dern mehr verdrängt! Meiner Meinung ein Grund dafür dass wir Albaner oft auch als „ag-gressiv eingeschätzt werden und mehr mit den Fäusten als mit verbalen Sätzen zuschlagen! Was natürlich keine Rechtfertigung meinerseits sein sollte.
- Wir Albaner werden nicht grad mit offenen Armen empfangen und gelten in vielen Europa-länder als ungewollte Gäste und Störenfriede.
naja ich finde ein bisschen Verständnis könnte man schon verlangen

Hallo dazu ein Kommentar eines Deutschen
Verfasst: Do, 16. Mär 2006, 16:32
von germantiger
Ich denke es stimmt die soziale Stellung ist wichtig. Dazu kommt, dass jugendliche Auslaender oft nicht oder nicht gut Deutsch sprechen. Welche Schulen besuchen sie? Wie hoch ist der Anteil auslaendischer Jugendlichen am Gymnasium wie hoch an der Hauptschule, wieviele haben gar keinen Schulabschluss? Wird ueberhaupt seitens der Jugendlichen/deren Familien ein Schulabschluss bzw ein hoehrere Schulabschluss angestrebt?Dieser wuerde gleichzeitig zu einer anderen Ausdrucksweise und Verhalten fuehren. Was die Aggresivitaet angeht. Dies haengt auch mit den jeweils in den verschiedenen Kulturen vertretenen Werten ab, z.B. Angriff auf die "Ehre, den Stolz etc" wo z.B. Deutsche zum Anwalt oder zur Polizei gehen wird hier oft das Faustrecht benutzt.
schlechte Sprache-schlechte Ausbildung, schlechte Arbeit-schlechtes Geld logisch.
Auch deutsche Eltern muessen hart arbeiten oft muessen oder besser meistens muessen auch hier beide Elternteile Vollzeit arbeiten um sich etwas leisten zu koennen. Nicht nur auslaendische arbeitsnehmer.
Es kommt auch auf den Freundeskreis an, wie wird dort gesprochen. Wie ist die Integration in die jeweilige Gesellschaft gelungen.
Shpendi1984 hat geschrieben:Nun einer der Gründe könnte die soziale Stellung sein. Z.B. sind viele Albaner in der Arbeiterklasse und müssen hart und doppelt soviel arbeiten wie z.B. Schweizer arbeiten. Da haben sie meistens keine Zeit um sich um die Kinder so zu kümmern, wie es die Schweizer haben! "Ey Mann" ist doch ein Begriff in der Slangsprache, sowie in Amerika "Hey Yo". Dass Slangsprachen entstehen ist doch nicht so schlimm. Die gibt es überall und Jugendliche neigen immer dazu anders zu sprechen, wie z.B. die Eltern oder die Erwachsenen allgemein. Und das viele gewalttätig sind liegt daran, dass Aggressivität aus der Frustration abgeleitet wird. Z.B. sind viele frustriert darüber, dass sie sich nicht dasselbe leisten können wie ihre jugendlichen Kollegen und leben ihre Aggressionen auf andere aus. Das ist leider bei den Albanern zwar sehr oft der Fall, aber ich denke man sollte ganz klar die soziale Stellung hervorheben, denn man kann nicht sagen, dass wir unbedingt aggresiver wie andere sind!
Verfasst: Do, 16. Mär 2006, 16:45
von germantiger
Ich denke wenn ich mich entscheide freiwillig in einem anderen land zu leben muss ich dessen Werte akzeptieren und mich anpassen oder wenn ich mich damit nicht anfreunden kann meine Konsequenzen ziehen.
Es gibt viele Auslander deren Muttersprache nicht Deutsch ist

aber trotzdem gibt es einige die Abitur machen und hier studieren, es kommen sogar Auslaender nach Deutschland, haben in ihrem heimatland schon Deutsch gelernt, oder machen hier Vorbereitungskurse und studieren dann hier (Haben dazu NUR!!! 18 Monate Zeit) und es klappt, aber die WOLLEN Deutsch lernen und es zu etwas bringen.
Vielleicht sollten sie mal darueber nachdenken warum sie in dieser Situation sind? Ich weiss das klingt hart und provozierend. Was haben sie getan um die Sprache zu lernen? Was haben sie zur Integration getan? Wie ist ihr Verhalten? Was ist Widerspruechlich mit ihrem Verhalten und dem des Gastlandes? Wo sind Konfliktpunkte? Welche Angebote z.B. Integrierungskurse werden angeboten und werden sie auch angenommen????
Bizza hat geschrieben: Albaner sind sicher folgende zu nennen:
- Aufgewachsen in der Gesellschaft und Mentalität zweier unterschiedlicher Ländern ist es oftmals schwer sich für eine zu entscheiden und sich anzupassen.
- Die schulischen hohen Anforderungen hier ,die man auch von einem Albaner verlangt deren Muttersprache natürlich nicht Deutsch ist und dementsprechend wir klar so einen Nachteil haben, überfordern uns! Die schulische Leistung wirkt sich natürlich danach auf die Ausbil-dung und auf den späteren Beruf dann aus! Unzufriedenheit und Frust baut sich dann schnell auf und meist ist dann auch noch ein Schuldiger schnell gefunden!
- Die Folgen des Krieges wirken sich auf das Bewusstsein und auf die Handlung aus. Ich denke viele Albaner haben die schrecklichen Taten des Krieges nie richtig verarbeitet son-dern mehr verdrängt! Meiner Meinung ein Grund dafür dass wir Albaner oft auch als „ag-gressiv eingeschätzt werden und mehr mit den Fäusten als mit verbalen Sätzen zuschlagen! Was natürlich keine Rechtfertigung meinerseits sein sollte.
- Wir Albaner werden nicht grad mit offenen Armen empfangen und gelten in vielen Europa-länder als ungewollte Gäste und Störenfriede.
naja ich finde ein bisschen Verständnis könnte man schon verlangen

Noch ein wenig Statistik
Verfasst: Do, 16. Mär 2006, 16:53
von germantiger
zu dem aggressiven Verhalten Deutschland hat ca. 10 % Auslaenderanteil an der Bevoelkerung
Ausländer-Kriminalität
Im vergangenen Jahr waren in Berlin 35,4 Prozent der ermittelten Tatverdächtigen für Raubtaten Ausländer
Bei schwerer und gefährlicher Körperverletzung lag der Anteil laut Kriminalstatistik bei 28,8 Prozent. Im Bereich der Jugendkriminalität ging fast jede vierte Straftat auf das Konto eines Nichtdeutschen im Alter zwischen 14 und 18 Jahren. Der Anteil der Ausländer an den Einwohnern Berlins beträgt etwa 13 Prozent. In den westlichen Bezirken ist er jedoch höher und beläuft sich auf 17,5 Prozent, während er im östlichen Stadtgebiet nur 5,7 Prozent ausmacht
Die Ausländerkriminalität sinkt nicht!
Der Zusammenhang von Kriminalstatistik und Rassismus
Dieser Beitrag könnte mit einer guten Nachricht beginnen: der Anteil der in der PKS erfassten „nichtdeutschen Tatverdächtigen“ ist – wie bereits in den Jahren zuvor – auch 1998 zurückgegangen. Nach einem Höchststand 1993 (33,6% aller Verdächtigten) liegt ihr Anteil nun bei 27,1%. Entwarnung also. Die gute Nachricht hat allerdings einen Haken. Sie deutet in die Statistik etwas hinein, was dort nicht nur nicht drin steht, sondern im Begleittext sogar explizit als Fehlinterpretation gekennzeichnet wird, die tunlichst zu unterlassen sei
Bizza hat geschrieben:In meiner Umgebung kommt es oft vor dass Menschen befürchten Albaner würden in Zu-kunft ein gravierendes Problem für die Werte der Schweiz und ihre Bevölkerung darstellen. Sie meiden jeglichen Kontakt mit Albanern, gleichzeitig aber auch Albaner mit Ihnen. So ent-stehen Unwahrheiten und Vorurteile der jeweiligen Völker.
Nun ja, man muss dazu sagen dass ein paar Albaner (sicherlich ein kleiner Teil der hier le-benden Albaner) oftmals ihre Enttäuschung und ihren Frust in Schlägereien, Alkoholsaufe-reien und in Kriminalität wiedergeben! Diese Geschehnisse bleiben dann oftmals nicht unbe-lichtet sondern werden dann von den unseriösen Medien aufgegriffen und gnadenlos für sich ausgeschlachtet, was sich später dann auf den Verkaufszahlen auswirkt aber auch neue Vorurteile gegenüber den Albanern schafft!!!
Gründe für dieses Verhalten der Albaner sind sicher folgende zu nennen:
- Aufgewachsen in der Gesellschaft und Mentalität zweier unterschiedlicher Ländern ist es oftmals schwer sich für eine zu entscheiden und sich anzupassen.
- Die schulischen hohen Anforderungen hier ,die man auch von einem Albaner verlangt deren Muttersprache natürlich nicht Deutsch ist und dementsprechend wir klar so einen Nachteil haben, überfordern uns! Die schulische Leistung wirkt sich natürlich danach auf die Ausbil-dung und auf den späteren Beruf dann aus! Unzufriedenheit und Frust baut sich dann schnell auf und meist ist dann auch noch ein Schuldiger schnell gefunden!
- Die Folgen des Krieges wirken sich auf das Bewusstsein und auf die Handlung aus. Ich denke viele Albaner haben die schrecklichen Taten des Krieges nie richtig verarbeitet son-dern mehr verdrängt! Meiner Meinung ein Grund dafür dass wir Albaner oft auch als „ag-gressiv eingeschätzt werden und mehr mit den Fäusten als mit verbalen Sätzen zuschlagen! Was natürlich keine Rechtfertigung meinerseits sein sollte.
- Wir Albaner werden nicht grad mit offenen Armen empfangen und gelten in vielen Europa-länder als ungewollte Gäste und Störenfriede.
naja ich finde ein bisschen Verständnis könnte man schon verlangen

Verfasst: Do, 16. Mär 2006, 17:47
von Shpendi1984
@germantiger
Die Fakten kann man nicht bestreiten. Die Kriminalität bei den Ausländern ist sehr hoch, aber wie ich gesagt habe die soziale Stellung muss man immer betonen. Und ich finde dass Aggressivität nichts mit den jeweiligen Kulturen zutun hat, denn dann müsstest du mir erklären warum bei den Russlanddeutschen, die jetzt wieder in Dt. leben, das Aggressionspotenzial genau so hoch ist wie bei anderen? Oder warum die Aggressivität der Afroamerikaner genau so hoch ist? Ich denke das sehrwohl mit Frustration zutun und nicht mit der Herkunft!
Verfasst: Do, 16. Mär 2006, 17:56
von Shpendi1984
Nochmals zu germantiger!
Wenn ich den Vergleich mit meinen Eltern und dt. Eltern von Freunden mache, dann sehe ich, dass meine Eltern härter arbeiten müssen. Und die meisten Ausländer sind nun mal Arbeiter und sehr viele haben keine Ausbildung und werden sehr schlecht bezahlt werden damit sie, meistens große, Familie versorgen können! Sehr viele Ausländer dienen als billige Arbeitskräfte. Versteh mich bitte nicht falsch, denn ich will es nicht verallgemeinern, aber diskriminierungen gibt es in Deutschland auch.
Verfasst: Do, 16. Mär 2006, 17:58
von Shpendi1984
http://www.uni-mannheim.de/pressestelle ... pm_94.html
Hier ist ein Text von der UNi Mannheim zu Berufschancen der Ausländer in Deutschland!
Sehr guter Text, diskusionswert
Verfasst: Do, 16. Mär 2006, 18:40
von germantiger
Die Integration geht nur ueber die Sprache. Ich selbst war mit einer Auslanderin verheiratet. Sie war voll in die deutsche Gesellschaft integriert. Sie hat die deutsche Sprache gelernt und hat innerhalb von 2 Jahren eine gute Anstellung und eine Arbeit gefunden. Allerdings muss man sagen sie hat nach ca. 5 Jahren fast akzentfrei Deutsch gekonnt. Ich habe nie gemerkt, dass sie diskrimiert wurde aufgrund ihrer Herkunft. Vile Auslaender mit deutschem Pass sind besser integriert, weil sie sich anpassen an die deutsche Kultur und Sprache. Deutschland duldet nur einen Pass nur in Ausnahmefaellen gibt es eine doppelte Staatsangehoerigkeit, man kann immer nur auf einer Hochzeit tanzen, und eine Staatsbuergerschaft hat nicht nur Rechte sondern auch Pflichten.
Zu den Russlanddeutschen. Viele der jungen Russlanddeutschen fuehlen sich nicht mehr als DEUTSCHE im Gegensatz zu den Eltern oder Grosseltern, sie kommen nach D. weil die Familie hierher zieht nicht freiwillig. Im Kommunismus wurden sie bzw. die deutsche Kultur unterdrueckt und die junge Generation russisch erzogen. Viele kommen auch aus rein oekonomicshen Gruenden, bessere Lebensverhaeltnisse, sie haben halt das Glueck, dass ihre Eltern DEUTSCHE waren oder sind uns sie so legal kommen koennen. Sie sind oft enttaeuscht, dass ihre dortigen Qualifikationen hier nicht ausreichen fuer den deutsche/europ Arbeitsmarkt. Die ist oft der Fall. Die Qualifikation vieler die nach Deutschland kommen ist sehr niedrig und D braucht hochqualifizierte. Was tun eigentlich die Auslaender fuer ihre Integration? Deutschland bezahlt z.B. aus Steuergelder seit einiger Zeit Sprachkurse......werden sie besucht? Es ist doch sooo bequem in seinem Viertel zu leben, seine Sprache zu sprechen .....in fast allen deutschen Behoerden gibt es fast alle Formulare in fast allen Sprachen....
das glaube ich dir
Verfasst: Do, 16. Mär 2006, 18:44
von germantiger
und genau diese Arbeitsplaetze werden immer weniger, als die ersten Gastarbeiter in den 60 Jahren nach D kamen gabe es solche Arbeitsplaetze mehr als genug, nur heute nicht mehr...da werden hochqualifizierte Arbeitskraefte gefragt. auch die Kluft zwischen solchen Mc Jobs und den anderen wird immer groesser.
Shpendi1984 hat geschrieben:Nochmals zu germantiger!
Wenn ich den Vergleich mit meinen Eltern und dt. Eltern von Freunden mache, dann sehe ich, dass meine Eltern härter arbeiten müssen. Und die meisten Ausländer sind nun mal Arbeiter und sehr viele haben keine Ausbildung und werden sehr schlecht bezahlt werden damit sie, meistens große, Familie versorgen können! Sehr viele Ausländer dienen als billige Arbeitskräfte. Versteh mich bitte nicht falsch, denn ich will es nicht verallgemeinern, aber diskriminierungen gibt es in Deutschland auch.
Verfasst: Do, 16. Mär 2006, 18:57
von Shpendi1984
Ich kann dir mit der Diskriminierung nicht widersprechen, da ich keine Fakten habe. Bis vor kurzem dachte ich, dass es in Deutschland keine Fremdenfeindlichkeit und keine Diskriminerung gibt. Ich habe aber selbst von Deutschen gehört, dass deutsche Bewerber eher angenommen werden, als ausländische Bewerber, die dieselben Qualifikationen besitzen!
Re: Sehr guter Text, diskusionswert
Verfasst: Do, 16. Mär 2006, 19:47
von Shpendi1984
germantiger hat geschrieben:Die Integration geht nur ueber die Sprache. Ich selbst war mit einer Auslanderin verheiratet. Sie war voll in die deutsche Gesellschaft integriert. Sie hat die deutsche Sprache gelernt und hat innerhalb von 2 Jahren eine gute Anstellung und eine Arbeit gefunden. Allerdings muss man sagen sie hat nach ca. 5 Jahren fast akzentfrei Deutsch gekonnt. Ich habe nie gemerkt, dass sie diskrimiert wurde aufgrund ihrer Herkunft. Vile Auslaender mit deutschem Pass sind besser integriert, weil sie sich anpassen an die deutsche Kultur und Sprache. Deutschland duldet nur einen Pass nur in Ausnahmefaellen gibt es eine doppelte Staatsangehoerigkeit, man kann immer nur auf einer Hochzeit tanzen, und eine Staatsbuergerschaft hat nicht nur Rechte sondern auch Pflichten.
Zu den Russlanddeutschen. Viele der jungen Russlanddeutschen fuehlen sich nicht mehr als DEUTSCHE im Gegensatz zu den Eltern oder Grosseltern, sie kommen nach D. weil die Familie hierher zieht nicht freiwillig. Im Kommunismus wurden sie bzw. die deutsche Kultur unterdrueckt und die junge Generation russisch erzogen. Viele kommen auch aus rein oekonomicshen Gruenden, bessere Lebensverhaeltnisse, sie haben halt das Glueck, dass ihre Eltern DEUTSCHE waren oder sind uns sie so legal kommen koennen. Sie sind oft enttaeuscht, dass ihre dortigen Qualifikationen hier nicht ausreichen fuer den deutsche/europ Arbeitsmarkt. Die ist oft der Fall. Die Qualifikation vieler die nach Deutschland kommen ist sehr niedrig und D braucht hochqualifizierte. Was tun eigentlich die Auslaender fuer ihre Integration? Deutschland bezahlt z.B. aus Steuergelder seit einiger Zeit Sprachkurse......werden sie besucht? Es ist doch sooo bequem in seinem Viertel zu leben, seine Sprache zu sprechen .....in fast allen deutschen Behoerden gibt es fast alle Formulare in fast allen Sprachen....
Nun ich gebe dir Recht, dass Ausländer ihrerseits auch etwas für die Integration machen müssen. Nur früher, als ich kam hat der Staat nichts geleistet um die Menschen zu intigrieren. Jetzt ist es anders! Viele ausländische Kinder wurden zurückversetzt in der Schule um ein Jahr und man ließ sie alleine, ohne Sprachkurs oder Hilfe. Und leider selektiert das dt. Schulsystem viel zu früh, so dass viele ausländische Kinder nicht so schnell die Chance haben vorbereitet zu werden um wenigstens die Realschule zu besuchen, aber sie landen gleich auf die Hauptschule, die ich auch ein Jahr besucht habe bevor ich höher gestuft wurde und dann aufs Gymnasium gewechselt habe! Zu schaffen ist es auf jeden Fall, nur man muss sagen, dass die Ausländer sehr hart dafür arbeiten müssen, härter als die autochtone Bevölkerung! Und wenn die meisten dann Pech haben und Eltern haben die sie nicht unterstützen können, dann sind sie ganz ausgeliefert und das Ergebnis sehen wir in der Kriminalitätsrate!
Gestern im Fernsehen
Verfasst: Fr, 17. Mär 2006, 10:28
von germantiger
Gutem Morgen, gestern Abend gab es zu diesem Thema im Fernsehen Baden Wuerttemberg SWR 3 genau dieses Thema, leider war die Sendung schon so gut wie vorbei als ich eingeschaltet habe.
Sie haben genau diesen Punkt angesprochen, dass im deutschen Schulsystem zu frueh selektiert wird.
Allerdings sehe ich es hauptsaechlich als Aufgabe der Eltern ihre Kinder so gut wie moeglich auf die Schule vorzubereiten und nicht als Aufgabe des Staates. Was haben z.B. deine Eltern getan um dir eine gute Ausbildung zu geben? Nachhilfestunden o.a.? Viele auslaendische Eltern koennen selbst nicht richtig Deutsch, leider, oder sehen nicht ein warum ihre Kinder eine gute Schule brauchen. In Berlin gibt es manche Klassen die zu 98% aus Nichtdeutschen bestehen die alles sprechen nur kein Deutsch. Das ist ein Versaeumnis der Eltern die so den Kindern eine Zukunft verbauen
Re: albanische Jugendliche
Verfasst: Fr, 17. Mär 2006, 10:41
von germantiger
Ich finde es interessant, dass du wie du sagst oft nicht die Naehe deiner Landsleute suchst. Meine ExFrau hatte genau das gleiche "Problem" am Anfang als sie hier in D war , logisch suchte sie nach Leuten aus ihrer Heimat. Nur die Leute mit denen sie Kontakt hatte waren nach ihrer eigenen Aussage Assis. Es war schwer fuer sie vernuenftige Landsleute kennenzulernen. Je mehr sie in unsere Gesellschaft integriert war, je mehr deutsche Freunde hatte sie.
Ich koennte mir vorstellen, dass dies auch in den Gruenden der Auswanderung zu suchen ist. Oft sind dies auch Gluecksritter, die auch in der Heimat nicht zurecht kamen, auch dort ohne Ausbildung waren und nun ihr Glueck in der Fremde suchen.
Eine anderes Sache ist die Erziehung. Achtet man in der Familie d.h. die Eltern darauf wie man spricht und sich benimmt? Wie reagieren sie auf schlechtes Benehmen? Wie werden Konflikte in der Famile geloest mit Worten oder Faeusten. Wie ist der Umgang innerhalb der Familie, welche Werte werden vermittelt. Wie sieht man seine Stellung zum Gastland? Wie war die Stellung im Herkunftsland? Wie offen ist man selbst und wie anpassungsfaehig? Akzeptiert man die Gastgesellschaft und ihre Gesetze und Regeln oder mehr die aus der Heimat? Da kann es Unterscheide geben.
bardh_e_zi hat geschrieben:Hallo zusammen,
ich brauche eure Hilfe! Ich möchte gerne meine Maturarbeit über albanische Jugendliche machen bzw. darüber weshalb sie in der Menge auffallen.
Einer der Gründe weshalb ich die Arbeit darübe machen möchte ist, dass ich öfters von Schweizern darauf angesprochen werde weshalb ich nicht so rede wie andere. (hey mann... was lauft mann...) Oft bleibt es aber nicht nur bei Fragen, sondern es artet zu Vorurteilen aus. Ehrlich gesagt kann ich es mir auch nicht erklären, weshalb sie in der Menge oft auffallen müssen und dann, wenn man ihnen Aufmerksamkeit schenkt, zu gewaltätigen Auseinadersetzungen kommt. Deshalb suche ich oft auch nicht die Nähe zu albanischen Jugendlichen, was ich eigentlich sehr schade finde, weil ich ja selbst Albanerin bin.
Ich möchte wissen auf was es zurück zu führen ist, um ihr Verhalten verstehen zu können und es auch meinen Mitmenschen näherbringen.
Fragen die ich mir schon oft gestellt habe sind z.B.:
- Fallen sie aufgrund der anderen Kultur auf (ich habe aber die selbe

)?
- Ist es aufgrund der Intergration?
Bitte sagt mir wie ihr das empfindet bzw. welches die Gründe sein könnten und sind. (Ich wäre auch dankbar wenn ihr mir etwas literarisches in Bezug auf diese Fragen empfehlen könntet.

)
Herzlichen dank!
Greez
Re: albanische Jugendliche
Verfasst: Fr, 17. Mär 2006, 22:06
von Shpendi1984
germantiger hat geschrieben:Ich finde es interessant, dass du wie du sagst oft nicht die Naehe deiner Landsleute suchst. Meine ExFrau hatte genau das gleiche "Problem" am Anfang als sie hier in D war , logisch suchte sie nach Leuten aus ihrer Heimat. Nur die Leute mit denen sie Kontakt hatte waren nach ihrer eigenen Aussage Assis. Es war schwer fuer sie vernuenftige Landsleute kennenzulernen. Je mehr sie in unsere Gesellschaft integriert war, je mehr deutsche Freunde hatte sie.
Ich koennte mir vorstellen, dass dies auch in den Gruenden der Auswanderung zu suchen ist. Oft sind dies auch Gluecksritter, die auch in der Heimat nicht zurecht kamen, auch dort ohne Ausbildung waren und nun ihr Glueck in der Fremde suchen.
Eine anderes Sache ist die Erziehung. Achtet man in der Familie d.h. die Eltern darauf wie man spricht und sich benimmt? Wie reagieren sie auf schlechtes Benehmen? Wie werden Konflikte in der Famile geloest mit Worten oder Faeusten. Wie ist der Umgang innerhalb der Familie, welche Werte werden vermittelt. Wie sieht man seine Stellung zum Gastland? Wie war die Stellung im Herkunftsland? Wie offen ist man selbst und wie anpassungsfaehig? Akzeptiert man die Gastgesellschaft und ihre Gesetze und Regeln oder mehr die aus der Heimat? Da kann es Unterscheide geben.
bardh_e_zi hat geschrieben:Hallo zusammen,
ich brauche eure Hilfe! Ich möchte gerne meine Maturarbeit über albanische Jugendliche machen bzw. darüber weshalb sie in der Menge auffallen.
Einer der Gründe weshalb ich die Arbeit darübe machen möchte ist, dass ich öfters von Schweizern darauf angesprochen werde weshalb ich nicht so rede wie andere. (hey mann... was lauft mann...) Oft bleibt es aber nicht nur bei Fragen, sondern es artet zu Vorurteilen aus. Ehrlich gesagt kann ich es mir auch nicht erklären, weshalb sie in der Menge oft auffallen müssen und dann, wenn man ihnen Aufmerksamkeit schenkt, zu gewaltätigen Auseinadersetzungen kommt. Deshalb suche ich oft auch nicht die Nähe zu albanischen Jugendlichen, was ich eigentlich sehr schade finde, weil ich ja selbst Albanerin bin.
Ich möchte wissen auf was es zurück zu führen ist, um ihr Verhalten verstehen zu können und es auch meinen Mitmenschen näherbringen.
Fragen die ich mir schon oft gestellt habe sind z.B.:
- Fallen sie aufgrund der anderen Kultur auf (ich habe aber die selbe

)?
- Ist es aufgrund der Intergration?
Bitte sagt mir wie ihr das empfindet bzw. welches die Gründe sein könnten und sind. (Ich wäre auch dankbar wenn ihr mir etwas literarisches in Bezug auf diese Fragen empfehlen könntet.

)
Herzlichen dank!
Greez
Nun, findet ihr das in Ordnung? Ich habe in meinem Freundeskreis fast ausschließlich deutsche Freunde, aber meine Landsleute als Assis oder was auch immer zu bezeichnen, finde ich absolut falsch. Ich persönlich suche meine Freunde nicht aus, sondern man findet sich ja. Und zwar bin ich mit allen gut befreundet mit denen ich mich gut verstehe und ich teile nicht alle nach Nationalitäten. Dieses "Pseudogetue"(Verzeihung!Nicht persönlich nehmen!) in dem man seine Landsleute als asozial darstellt ist falsch und tritt deswegen auf, weil viele sich abgrenzen wollen um den Vorurteilen zu entgehen. Wenn sich ein dt. Jugendlicher sich in Slang ausdrückt, dann heißt es, dass er Pubertär sei. Und wenn ein Ausländer sich in Slang ausdrückt, dann ein Asozialer. Und wenn sich ein Ausländer sich eloquent ausdrücken kann, dann heißt es, dass er ein guter Deutscher/Schweizer sei. Diese Ausländer fühlen sich gut, weil sie dann voll akzeptiert sind. Aber sowas finde ich persönlich kindisch! Man kann eine Balance zwischen Integration und Bewusstsein seiner Kultur auf jeden Fall finden!
Verfasst: Mi, 29. Mär 2006, 13:42
von bardh_e_zi
Salü,
herzlichen Dank für eure Antworten!
Greez
Verfasst: Mi, 29. Mär 2006, 14:20
von Liti
Hallo Bardh e zi,
ich bin ein in Deutschland geborener Kosovare, also bikulturell aufgewachsen würde mich allerdings eher "deutsch" einstufen. Im Herzen natürlich Kosovare!
Das was du vorträgst hört sich für mich ziemlich krass an!
Es ist das gleiche Phenomen wie in Deutschland mit den Türken.
Diese latente Abgrenzung gegenüber mehrheitlich aus einem Land vertretenen Ausländern mit nahezu entgegengesetzter kultureller Herkunft.
Ich meine klar ich sage den Leuten selten das ich Kosovare bin...
Ich spreche des öfteren über Kosova Albaner unter vorheriger Angabe einer anderen Herkunft. Es kommen Satzfetzen wie "brutal", "Messerstecher", "Mafiosi". Diese greifen sie natürlich einfach auf ohne dies zu hinterfragen bzw. jemals eine in die Richtung gehende Erfahrung mit Albanern gemacht zu haben.
Allerdings habe ich unter den mir bekannten Albanern nie eine solche Erfahrung gemacht, ich hatte immer mit normalen Albanern zu tun.
Benehmen sich die Albaner in der Schweiz wirklich so krass??
Würd mich mal detaillierter interessieren.
Tung
Liti
Verfasst: Do, 30. Mär 2006, 23:18
von Shpendi1984
Liti hat geschrieben:Hallo Bardh e zi,
ich bin ein in Deutschland geborener Kosovare, also bikulturell aufgewachsen würde mich allerdings eher "deutsch" einstufen. Im Herzen natürlich Kosovare!
Das was du vorträgst hört sich für mich ziemlich krass an!
Es ist das gleiche Phenomen wie in Deutschland mit den Türken.
Diese latente Abgrenzung gegenüber mehrheitlich aus einem Land vertretenen Ausländern mit nahezu entgegengesetzter kultureller Herkunft.
Ich meine klar ich sage den Leuten selten das ich Kosovare bin...
Ich spreche des öfteren über Kosova Albaner unter vorheriger Angabe einer anderen Herkunft. Es kommen Satzfetzen wie "brutal", "Messerstecher", "Mafiosi". Diese greifen sie natürlich einfach auf ohne dies zu hinterfragen bzw. jemals eine in die Richtung gehende Erfahrung mit Albanern gemacht zu haben.
Allerdings habe ich unter den mir bekannten Albanern nie eine solche Erfahrung gemacht, ich hatte immer mit normalen Albanern zu tun.
Benehmen sich die Albaner in der Schweiz wirklich so krass??
Würd mich mal detaillierter interessieren.
Tung
Liti
Deine Aussage stimmt, aber nur teilweise. Das Problem der Abgrenzung, das existiert und mal nicht latent! Allerdings haben sie auch keine andere Wahl, denn sie landen meistens in Ghettos, in denen meistens 80% Ausländer leben. Da mag man die Frage stellen, ob da überhaupt eine Integration stattfinden kann? Wir können z.B. auch Integration in erfolgreicheren Beispielen sehen, wie z.B. Cem Özdemir(Grüner), der aber nicht in einem Ghetto aufgewachsen ist, sondern in einer ländlichen Gegend im Schwabenland. Und das Problem der Abgrenzung liegt auch darin, dass in diesen Ghettos eine Parallelgesellschaft entsteht, in der auch eigene Werte und Normen herrschen. Diese Werte werden meistens höher gesehen, als die der Deutschen, was dazu führt, dass sich Ausländer abgrenzen !
Verfasst: Do, 30. Mär 2006, 23:23
von Liti
Shpendi1984 hat geschrieben:Liti hat geschrieben:Hallo Bardh e zi,
ich bin ein in Deutschland geborener Kosovare, also bikulturell aufgewachsen würde mich allerdings eher "deutsch" einstufen. Im Herzen natürlich Kosovare!
Das was du vorträgst hört sich für mich ziemlich krass an!
Es ist das gleiche Phenomen wie in Deutschland mit den Türken.
Diese latente Abgrenzung gegenüber mehrheitlich aus einem Land vertretenen Ausländern mit nahezu entgegengesetzter kultureller Herkunft.
Ich meine klar ich sage den Leuten selten das ich Kosovare bin...
Ich spreche des öfteren über Kosova Albaner unter vorheriger Angabe einer anderen Herkunft. Es kommen Satzfetzen wie "brutal", "Messerstecher", "Mafiosi". Diese greifen sie natürlich einfach auf ohne dies zu hinterfragen bzw. jemals eine in die Richtung gehende Erfahrung mit Albanern gemacht zu haben.
Allerdings habe ich unter den mir bekannten Albanern nie eine solche Erfahrung gemacht, ich hatte immer mit normalen Albanern zu tun.
Benehmen sich die Albaner in der Schweiz wirklich so krass??
Würd mich mal detaillierter interessieren.
Tung
Liti
Deine Aussage stimmt, aber nur teilweise. Das Problem der Abgrenzung, das existiert und mal nicht latent! Allerdings haben sie auch keine andere Wahl, denn sie landen meistens in Ghettos, in denen meistens 80% Ausländer leben. Da mag man die Frage stellen, ob da überhaupt eine Integration stattfinden kann? Wir können z.B. auch Integration in erfolgreicheren Beispielen sehen, wie z.B. Cem Özdemir(Grüner), der aber nicht in einem Ghetto aufgewachsen ist, sondern in einer ländlichen Gegend im Schwabenland. Und das Problem der Abgrenzung liegt auch darin, dass in diesen Ghettos eine Parallelgesellschaft entsteht, in der auch eigene Werte und Normen herrschen. Diese Werte werden meistens höher gesehen, als die der Deutschen, was dazu führt, dass sich Ausländer abgrenzen !
Dem habe ich nichts mehr hinzuzufügen.
Ich weiß dass sich die Abgrenzung schon in einer manifestierten Form bemerkbar macht, wollte dies aber in einer weniger provozierenden Art darstellen.
Tung
Liti