Seite 5 von 9
Verfasst: Do, 05. Jul 2007, 18:15
von Zymer
Behinderungen!
Selbstverständlich gibt es behinderte Menschen, die trotz ihrem Schicksal gut leben können. Es gibt aber auch Behinderungen, die das Leben sehr schwierig machen, vor allem das Leben der Familie. Wegen dem würde ich eben eine Abtreibung nur dann erlauben, wenn es von Ärzten empfohlen wurde.
Verfasst: Do, 05. Jul 2007, 18:55
von Darleen17
Ich spreche nur für mich und für mich käme eine Abtreibung weder bei einer Vergewaltigung noch bei einer Behinderung des Kindes in Frage.
Für mich gibt es keinen Grund, einen anderen Menschen zu töten.
Verfasst: Do, 05. Jul 2007, 19:00
von wolfi
ich respektiere deine meinung, aber dann kommen die fragen auf was passiert mit dem kind, wenn dir was zustößt? die meisten kommen dann in ein heim! in meinem nachbarort gibt´s ein solches heim und was du da zu sehen bekommst

Verfasst: Do, 05. Jul 2007, 19:01
von Miss Kosovarja
@ Zymer: Ich bin vollkommen deiner Meinung. Sowohl in der Hinsicht, dass man nicht das Kind für die eigenen Fehler büßen lassen darf, als auch für die speziellen Umstände, unter welchen eine Abtreibung möglicherweise befürwortet werden kann.
Ich bin ebenfalls eine strenge Vertreterin der Aussage, dass jeder Mensch ein Recht auf Leben hat, aber wenn man vorher schon weiß, dass das Kind unter keinen Umständen ein glückliches Leben führen kann und es wirklich bis zum Tode leiden wird, dann erspare ich als Mutter das meinem Kind lieber, als diesem so ein Leben zuzumuten, in welchem es sich vielleicht selber wünscht zu sterben. Um mich geht es dabei nicht, ich würde mein ganzes Leben lang um mein Kind sorgen. Ich würde auf meine Freiheit, mein Glück und mein Leben verzichten um immer für mein bedürftiges Kind da zu sein, aber wenn ich weiß, dass ich meinem Kind mehr Leid zufüge, indem ich es am leben lasse, als wenn ich es abtreibe, dann treib ich es unter der Befürwortung der Ärzte lieber ab.
Und wie bereits gesagt, eine Vergewaltigung ist bei mir der absolute Ausnahmezustand, selbst wenn das Kind gesund ist.
Verfasst: Do, 05. Jul 2007, 19:08
von Darleen17
@wolfi
Stellt man sich die Frage nur dann, wenn das Kind behindert zur Welt kommt?
Dann habe ich immer noch eine Familie hinter mir, die mein Kind versorgen wird, egal ob behindert oder nicht.
Verfasst: Do, 05. Jul 2007, 19:10
von Estra
Ich kenne verschiedene Fälle auch in Kosova, bei denen den Eltern, nach der Geburt empfolhen wurde, dass Kind sterben zu lassen, da es behindert ist. Will heissen, das Kind im Spital lassen und dort wäre das Kind nicht mehr mit Nahrung versorgt worden, bis es gestorben wär... Die Mütter dieser Kinder haben das Kind aber mit sich nach Hause genommen. Das eine Kind Downsyndrom, dem andern wurde von Ärzten vorausgesagt, dass es nie gehen, sprechen und am gesellschaftlichen Leben teilnehmen kann. Beide sind jetzt schon älter, der eine ist ein junger Teeni und soweit ich das beurteilen kann, hat seine Familie alles in ihrer Macht stehende getan, damit das Kind glücklich ist. Das andere Kind ist in einer spezial Schule und nimmt sehr wohl rege am gesellschaftlichen Leben teil. Damit will ich sagen, dass hier im Westen, wo wir nun wirklich alles an Therapiemöglichkeiten haben, diese Kinder von der Gesellschaft ausselktiert werden und in Kosova wo nun die Umstände rein von Therapie usw, sehr ungünstig sind, sogar da diese Kinder ein gutes Leben haben können. Es kommt auf die Familie an, ob und wie, sie damit umgehen.
Auf die andere Seite kann ein Kind auch bei oder nach Geburt einen bleibenden Schaden erleiden, auch wenn die Schwangerschaft gut verläuft, was sollte man dann machen, das Kind wie oben erwähnt nicht mehr versorgen und sterben lassen?
Einen guten Grund gibt es nie für eine Abtreibung, trotzdem sollten wir nicht über Frauen richten, die das in ihrer Situation als einzigen Ausweg sahen.
Und das mit der Sterilisation, also ich bitte dich... Noch heute leiden Menschen die in gewissen Zeiten, auch hier in der Schweiz, zwangssterilisiert wurden, zB, in Heimen. Ein trauriges Kapitel, dass sich hoffentlich nie mehr wiederholt...
Verfasst: Do, 05. Jul 2007, 19:55
von Zymer
Wenn das Kind schon geboren wurde, muss man die Situation anders ansehen. Menschen die Kinder vernachlässigen oder gar ohne Grund töten müssen sehr sehr streng bestraft werden. Ich finde es sehr schade das man solche Monster nicht richtig bestraft. Man steckt sie ins Gefängnis und lässt sie dann nach ein paar Jahren wieder frei. Solche Monster verdienen den Tod und nichts anders!!!! Ein Mensch, der ohne Grund ein Kind abtreibt oder eine Frau dazu zwingt ist für mich ein Monster.
Verfasst: Do, 05. Jul 2007, 20:59
von Longitudinal
bella-bionda hat geschrieben:bei einer abtreibung wird ein kleiner mensch ermordet
Nein, er wird nur abgetrieben.
Mord ist ein planvolles, hinterlistiges Vorgehen mit einem bösartigen Motiv. Abtreibung bei einer überraschenden Schwangerschaft, um sich vor existentiellen Krisen oder sonstigen Folgen zu bewahren, darf mit Mord niemals gleichgesetzt werden.
Verfasst: Do, 05. Jul 2007, 22:19
von Darleen17
Wie machst du denn da unterschiede?
Eine Abtreibung ist genauso ein planvolles Vorgehen mit bösartigen Motiv. Wahrscheinlich teilweise sogar der längste geplante Mord.
Wenn ich finanziell oder sonstwie nicht in der Lage bin, ein Kind zu erziehen, dann passe ich auf. Dann tue ich alles, um nicht in diese Situation zu kommen. Alles andere ist verantwortungslos.
Verfasst: Do, 05. Jul 2007, 22:40
von mogli_at
bella-bionda hat geschrieben:was gibts denn da zu lachen ?
hast du etwa verstanden, was sie hier von ihrer abtreibung
erzählt hat ?
ICH JEDENFALLS NICHT
sie war dabei die spirale einzunehmen....
selten so ein kauderwelsch hier gelesen im forum
unglaublich, was nicht so alles frei rumläuft

Seh ich auch so. Ich finds erschreckend wie wenig Deutsche hier noch der deutschen Sprache und Ausdrucksweise mächtig sind.
Was ich aus ihrem Kauderwelsch herauslesen konnte war nur, daß auch sie schwanger wurde ohne sich darüber viel Gedanken zu machen und dann abgetrieben hat, wobei sie auch die Gründe dafür nicht wirklich verständlich formulieren konnte.
Aber macht ja nichts, sie wollte ja immer Kinder , also vielleicht hats ja mittlerweile mit dem Albaner schon geklappt und wir können zusätzlich zur Verlobung/Heiratsantrag den SIE ihm gestellt hat oder stellen wird (ist auch nicht klar aus ihrem Kauderwelsch herauszulesen) auch noch zur guten Hoffnung gratulieren.
Ich finde es jedenfalls faszinierend (oder sollte ich besser sagen beschämend?) wieviele "Ausländer" hier ein weit besseres Deutsch (ob jetzt Grammatik oder Wortschatz betreffend) sprechen als so manche "Deutsche".
Scheinbar wirklich: Deutsches Sprache schwere Sprache

Verfasst: Do, 05. Jul 2007, 23:03
von Mirlinda07
Ich habe mir eure Texte jetzt lange genug durchgelesen,aber jetzt frag ich euch mal ehrlich:
WER VON EUCH WAR DENN IN DIESER AUSSICHTSLOSEN SITUATION???
Es gibt sehr wohl Situationen,in denen man einfach diesen Schritt geht.
Natürlich kann man sagen,Abtreibung ist Mord,diese Frauen alle Mörderinnen u.s.w.,aber mitreden können nur die welche wirklich sowas erlebt haben und das kaum jemand öffentlich zugeben wird.
Der Schmerz in der Seele der Frau wird immer bleiben,aber wenn sie keinen anderen Ausweg gesehen hat,dann darf sie deshalb nicht verurteilt werden.
Jede Frau hat das recht,selbst über ihren Körper zu entscheiden und in dieser Beziehung fehlt hier echt die Toleranz.Sorry,aber ich finde eure Vorverurteilungen nicht in Ordnung.
Verfasst: Do, 05. Jul 2007, 23:07
von leyla_hb
Darleen17 hat geschrieben:In deinen Fällen? Also mehrmals?
Wurde es angenommen, das das Kind behindert zur Welt kommt, oder hat man es mit einer Wahrscheinlichkeitsrate begründet?
Für mich gibt es keinen Grund, ausser nach einer Vergewaltigung (aber selbst dann würde ich es nicht abtreiben, schliesslich ist es auch zu 50% mein Blut) ein Kind abzutreiben.
Auch nicht, wenn das Kind behindert sein sollte. Auch diese Kinder haben ein Recht auf ein Leben, meiner Meinung nach.
Ja es wurde begründet,da der erzeuger heimlich gecoxxst hat wärend ich arbeiten war ich habe ihn durch zufall dabei erwischt und als ich ihn zur rede stellte meinte er er tut es schon über jahre.Ein paar tage später habe ich es aber auch erst mit der schwangerschaft erfahren.
Nein,nein es war die erste und meiner meinung nach die letzte abtreibung ich würde es auch niemals wieder tuen.Aber in diesem fall musste es sein denn ich wäre nicht mit dem gewissen klar gekommen das mein kind wegen SOETWAS behindert wird.
Verfasst: Do, 05. Jul 2007, 23:13
von leyla_hb
Darleen17 hat geschrieben:In deinen Fällen? Also mehrmals?
Wurde es angenommen, das das Kind behindert zur Welt kommt, oder hat man es mit einer Wahrscheinlichkeitsrate begründet?
Für mich gibt es keinen Grund, ausser nach einer Vergewaltigung (aber selbst dann würde ich es nicht abtreiben, schliesslich ist es auch zu 50% mein Blut) ein Kind abzutreiben.
Auch nicht, wenn das Kind behindert sein sollte. Auch diese Kinder haben ein Recht auf ein Leben, meiner Meinung nach.
ich verbessere einmal ncht fällen in meinem fall.Und es war zu 80%so.
Verfasst: Do, 05. Jul 2007, 23:14
von Darleen17
Hat man Untersuchungen angestellt? Eine Fruchtwasseruntersuchung?
Es ist doch nicht zwangsläufig, das das Kind behindert ist, wenn der Vater kokst.
Es war deine Entscheidung, aber ich finde die "Entschuldigung" ein wenig schwach.
@Mirlinda
Sicherlich war ich noch nicht in der Situation und darum schreibe ich auch, wie es aus meiner Sicht wäre. Ich bin gefestigt im Leben. Und als ich jung war, da hab ich vorgesorgt und war mir bewusst, was passieren kann.
Keine Frau wird in der heutigen Zeit ungewollt schwanger. Und nicht jede zweite ungewollt schwangere Frau gehört zu den 0,1% derjenigen, wo die Pille versagt.
Verfasst: Do, 05. Jul 2007, 23:16
von leyla_hb
Miss Kosovarja hat geschrieben:@ Zymer: Ich bin vollkommen deiner Meinung. Sowohl in der Hinsicht, dass man nicht das Kind für die eigenen Fehler büßen lassen darf, als auch für die speziellen Umstände, unter welchen eine Abtreibung möglicherweise befürwortet werden kann.
Ich bin ebenfalls eine strenge Vertreterin der Aussage, dass jeder Mensch ein Recht auf Leben hat, aber wenn man vorher schon weiß, dass das Kind unter keinen Umständen ein glückliches Leben führen kann und es wirklich bis zum Tode leiden wird, dann erspare ich als Mutter das meinem Kind lieber, als diesem so ein Leben zuzumuten, in welchem es sich vielleicht selber wünscht zu sterben. Um mich geht es dabei nicht, ich würde mein ganzes Leben lang um mein Kind sorgen. Ich würde auf meine Freiheit, mein Glück und mein Leben verzichten um immer für mein bedürftiges Kind da zu sein, aber wenn ich weiß, dass ich meinem Kind mehr Leid zufüge, indem ich es am leben lasse, als wenn ich es abtreibe, dann treib ich es unter der Befürwortung der Ärzte lieber ab.
Und wie bereits gesagt, eine Vergewaltigung ist bei mir der absolute Ausnahmezustand, selbst wenn das Kind gesund ist.
Ich stimme den zu 100%zu.
Verfasst: Do, 05. Jul 2007, 23:24
von leyla_hb
Estra hat geschrieben:Ich kenne verschiedene Fälle auch in Kosova, bei denen den Eltern, nach der Geburt empfolhen wurde, dass Kind sterben zu lassen, da es behindert ist. Will heissen, das Kind im Spital lassen und dort wäre das Kind nicht mehr mit Nahrung versorgt worden, bis es gestorben wär... Die Mütter dieser Kinder haben das Kind aber mit sich nach Hause genommen. Das eine Kind Downsyndrom, dem andern wurde von Ärzten vorausgesagt, dass es nie gehen, sprechen und am gesellschaftlichen Leben teilnehmen kann. Beide sind jetzt schon älter, der eine ist ein junger Teeni und soweit ich das beurteilen kann, hat seine Familie alles in ihrer Macht stehende getan, damit das Kind glücklich ist. Das andere Kind ist in einer spezial Schule und nimmt sehr wohl rege am gesellschaftlichen Leben teil. Damit will ich sagen, dass hier im Westen, wo wir nun wirklich alles an Therapiemöglichkeiten haben, diese Kinder von der Gesellschaft ausselktiert werden und in Kosova wo nun die Umstände rein von Therapie usw, sehr ungünstig sind, sogar da diese Kinder ein gutes Leben haben können. Es kommt auf die Familie an, ob und wie, sie damit umgehen.
Auf die andere Seite kann ein Kind auch bei oder nach Geburt einen bleibenden Schaden erleiden, auch wenn die Schwangerschaft gut verläuft, was sollte man dann machen, das Kind wie oben erwähnt nicht mehr versorgen und sterben lassen?
Einen guten Grund gibt es nie für eine Abtreibung, trotzdem sollten wir nicht über Frauen richten, die das in ihrer Situation als einzigen Ausweg sahen.
Und das mit der Sterilisation, also ich bitte dich... Noch heute leiden Menschen die in gewissen Zeiten, auch hier in der Schweiz, zwangssterilisiert wurden, zB, in Heimen. Ein trauriges Kapitel, dass sich hoffentlich nie mehr wiederholt...
Es tut mr leid wenn es zu solchen grundlosen zwangssterilisationen damals gekommen ist...ich wünsche es am besten keiner Frau aber ich selbst sehees in der nachbarschaft eine mutter 25 hat ene 7jährige tochter die von der oma auser flegefamilie geholt werden musste weil die mutter sich nicht drum kümmerte.
Kurze zeit später wieder schwanger das wird abgetrieben.
WIeder schwanger vom neuen mann das wird ausgetragen..
noch nen neuer schwanger und abgetrieben.Sowas tut mir weh vorallem wenn man hautnah mit erlebt hat we die Oma mit 3anwältn um die enkelin kämpfen musste.DIe enkelin war schwarz und hatte nen Blutschwarm auf der lippe.Den wollten die Aus der pflege famile in holland einfach so abschneiden lassen.
Ich entschuldige mich hiermit noch mal sowas(zwangssterilisationen) sollte niemals grundlos geben.
Verfasst: Do, 05. Jul 2007, 23:30
von veronika
Mirlinda07 hat geschrieben:Ich habe mir eure Texte jetzt lange genug durchgelesen,aber jetzt frag ich euch mal ehrlich:
WER VON EUCH WAR DENN IN DIESER AUSSICHTSLOSEN SITUATION???
Es gibt sehr wohl Situationen,in denen man einfach diesen Schritt geht.
Natürlich kann man sagen,Abtreibung ist Mord,diese Frauen alle Mörderinnen u.s.w.,aber mitreden können nur die welche wirklich sowas erlebt haben und das kaum jemand öffentlich zugeben wird.
Der Schmerz in der Seele der Frau wird immer bleiben,aber wenn sie keinen anderen Ausweg gesehen hat,dann darf sie deshalb nicht verurteilt werden.
Jede Frau hat das recht,selbst über ihren Körper zu entscheiden und in dieser Beziehung fehlt hier echt die Toleranz.Sorry,aber ich finde eure Vorverurteilungen nicht in Ordnung.
Da stimme ich dir voll und ganz zu. Ich könnte niemals abtreiben, aber ich will niemanden vorverurteilen, der so etwas hinter sich hat. Keine Frau tut so etwas leichtfertig und gefühlskalt, so wie es hier oft dargestellt wird. Die Gründe für eine Abtreibung sind meistens mehr als triftig. Trotzdem hinterlässt es Narben in der Seele.
Hier ist schon öfters der Spruch gefallen: "Wer sich reif genug für Sex fühlt, muss auch verhüten können." - Stimmt natürlich, jedoch wage ich zu bezweifeln, dass alle Abtreiberinnen ungeschützten Geschlechtsverkehr hatten. Es gibt so viele Frauen, die trotz Verhütung schwanger werden, die sollte man vielleicht auch mal erwähnen.
Wie gesagt, wenn ich jetzt überraschend schwanger werden würde, würde ich eine Abtreibung nie übers Herz bringen, auch wenn es einige Gründe gäbe, die momentan gegen ein Kind sprechen. Aber habe es ja gut- ich könnte jederzeit mit der Unterstützung meines Mannes und meiner Familie rechnen. Deswegen glaube ich, dass fehlende Unterstützung einer der Hauptgründe für eine Abtreibung ist. Also vielleicht sollte man die Schuld nicht immer nur auf die bösen Frauen schieben, sondern auch auf ihre Umgebung: Den Partner, die Familie, unsere generelle eher kinderfeindliche Gesellschaft etc.
Verfasst: Do, 05. Jul 2007, 23:30
von leyla_hb
Longitudinal hat geschrieben:bella-bionda hat geschrieben:bei einer abtreibung wird ein kleiner mensch ermordet
Nein, er wird nur abgetrieben.
Mord ist ein planvolles, hinterlistiges Vorgehen mit einem bösartigen Motiv. Abtreibung bei einer überraschenden Schwangerschaft, um sich vor existentiellen Krisen oder sonstigen Folgen zu bewahren, darf mit Mord niemals gleichgesetzt werden.
Danke,Danke,Danke
Verfasst: Do, 05. Jul 2007, 23:33
von veronika
Darleen17 hat geschrieben:
Keine Frau wird in der heutigen Zeit ungewollt schwanger.
Also das ist mir neu.
Verfasst: Do, 05. Jul 2007, 23:38
von Mirlinda07
Darleen17 hat geschrieben:Hat man Untersuchungen angestellt? Eine Fruchtwasseruntersuchung?
Es ist doch nicht zwangsläufig, das das Kind behindert ist, wenn der Vater kokst.
Es war deine Entscheidung, aber ich finde die "Entschuldigung" ein wenig schwach.
@Mirlinda
Sicherlich war ich noch nicht in der Situation und darum schreibe ich auch, wie es aus meiner Sicht wäre. Ich bin gefestigt im Leben. Und als ich jung war, da hab ich vorgesorgt und war mir bewusst, was passieren kann.
Keine Frau wird in der heutigen Zeit ungewollt schwanger. Und nicht jede zweite ungewollt schwangere Frau gehört zu den 0,1% derjenigen, wo die Pille versagt.
Keine?Da bist du etwas sehr naiv.
Was glaubst du wohl,wie ich mich damals im Kosovo gefühlt habe,wenn Er mich wieder mal festgehalten und v..... hat,einfach weil er das genossen hat!?
Wenn ich keine Möglichkeit hatte,mich vor einer schwangerschaft zu schützen,nur weil ER nicht soweit gedacht hat!?
Keine Frau wird ungewollt schwanger,
das meinst du in deiner heilen Welt.
Ich bin sicher nicht begeistert gewesen,schon 7 Wochen nach der Geburt meines 2.Kindes wieder schwanger geworden zu sein.
Und der Rest der Familie sowie mein Ex nämlich auch nicht.
Aber sicher hab ich es darauf angelegt,ist klar.
Desweiteren habe ich 1998 ein schwer krankes Kind zur Welt gebracht!!!
Es ist mit 11 Wochen verstorben,worüber ich nie hin weg kommen werde und ich wünschte,ich hätte es damals nicht ausgetragen!
Ja richtig und dazu stehe ich,denn der Schmerz steckt so tief,dass ich sicher eher den Abbruch verkraftet hätte (denn ein Fötus im 2.Monat ist noch KEIN Mensch) wie den Tod meines Sohnes!
Über solche Aussagen könnte ich mich schwarzärgern.